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Die
Erfindung betrifft ein Handwerkzeuggerät, das im Betrieb Vibrationen
erzeugt, wie insbesondere ein elektrischer Bohrhammer, ein Meißel- oder Schlagbohrgerät, eine
motorbetriebene Säge,
wie insbesondere eine Stich- oder Säbelsäge, oder ein Trenn- oder Schleifgerät, wie insbesondere
ein Winkelschleifgerät.
Das Handwerkzeuggerät
weist eine sich in einer Horizontalrichtung erstreckende Werkzeugspindel
auf. Die Werkzeugspindel ist dabei zumindest teilweise in einem
Hauptgehäuse
aufgenommen, das eine Gehäusemittelebene
festlegt, die beispielsweise durch eine Achse der Werkzeugspindel und
einen Geräteschwerpunkt
aufgespannt ist. Neben der Horizontalrichtung ist eine zu dieser
senkrecht stehende Vertikalrichtung entlang der Gehäusemittelebene
gerichtet. Zudem steht eine Lateralrichtung des Handwerkzeuggerätes senkrecht
zu der Gehäusemittelebene.
Ferner weist das Handwerkzeuggerät
ein Griffgehäuse
auf, das unter lateraler Zwischenlage eines lateralen Vibrationsminderungselementes
am Hauptgehäuse
abgestützt
ist.
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Derartige
Handwerkzeuggeräte
werden mit einer Hand an einem Haupthandgriff gehalten, der an dem
Griffgehäuse
ausgebildet ist. Die im Betrieb am Hauptgehäuse auftretenden Vibrationen
treten am Handgriff in Folge der Vibrationsminderungselemente nur
noch mit deutlich reduzierter Intensität auf, was einen komfortableren
Betrieb des Handwerkzeuges auch über
längere
Zeiträume
hinweg ermöglicht.
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Aus
der
DE 3121882 ist ein
Handwerkzeuggerät
bekannt, bei dem am Gehäuse
und am Haupthandgriff jeweils zwei U-förmige Stützelemente vorgesehen sind.
Die Stützelemente
des Gehäuses
sind dabei quer zu einer Längsachse
des Handwerkzeuggerätes über jeweils
zwei Gummiklötze
mit den Stützelementen
des Haupthandgriffes verbunden. Hierdurch können sich die Stützteile
relativ zueinander bewegen, wenn eine Kraft in Richtung der Längsachse
ausgeübt
wird. Zudem sind die Stützteile
derart geformt, daß sie
bei einem übermässigen Verdrehen des
Haupthandgriffes gegenüber
dem Gehäuse
miteinander in Anschlag kommen.
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Nachteilig
an dieser Befestigung des Haupthandgriffes an dem Handwerkzeuggerät ist, daß die Gummielemente
in ihrer Verbindungsrichtung zwischen den Stützelementen eine relativ große Abmessung
aufweisen oder relativ weich ausgebildet sein müssen, um, wie angestrebt in
Längsrichtung
eine ausreichende Vibrationsdämpfung
zu erzielen. Dies kann jedoch zu einem schlechten Durchgriff vom Haupthandgriff
auf das Gehäuse
und somit zu einer schlechten Führung
des Handwerkzeuggerätes
im Betrieb führen.
Und selbst wenn in Längsrichtung eine
ausreichende Vibrationsdämpfung
bei gleichzeitig guter Führungsstabilität erzielt
wird, so ist es nicht möglich über die
Gummiklötze
gleichzeitig auch in die beiden zur Längsrichtung senkrecht stehenden Richtungen
eine vergleichbar gute Vibrationsdämpfung bei gleichbleibend guter
Führungsstabilität zu erzielen.
Dies wäre
jedoch notwendig, um bei gutem Durchgriff vom Haupthandgriff auf
das Gehäuse
eine für
den Benutzer am Haupthandgriff aufzunehmende Gesamtvibration gering
zu halten.
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Darüber hinaus
sind die vorgesehenen Verklebungen der Gummielemente mit den Stützelementen
sowie die Montage der vibrationsdämpfenden Elemente am Handwerkzeuggerät insgesamt
relativ aufwändig.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Handwerkzeuggerät die genannten
Nachteile zu vermeiden und bei ausreichender Vibrationsminderung
eine stabile Führung
zu gewährleisten.
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Erfindungsgemäss wird
die Aufgabe dadurch gelöst,
daß das
Griffgehäuse
zusätzlich
zur lateralen Zwischenlage des lateralen Vibrationsminderungselementes
sowohl unter horizontaler Zwischenlage wenigstens eines horizontalen
Vibrationsminderungselementes als auch unter vertikaler Zwischenlage
wenigstens eines vertikalen Vibrationsminderungselementes am Hauptgehäuse abgestützt ist. Auf
diese Weise kann das Griffgehäuse
in allen drei Richtungen ausschliesslich unter jeweiliger Zwischenlage
eines Vibrationsminderungselementes am Hauptgehäuse gehalten werden. Hierdurch
kann in jede Richtung eine separate Vibrationsminderung eingestellt
werden, bei der ohne Hartlage zwischen beiden Gehäusen eine
ausreichend stabile Lagerung des Griffgehäuses an dem Hauptgehäuse erhalten bleibt.
Hierdurch ist es möglich,
im Betrieb die Gesamtvibrationen am Griffgehäuse zu minimieren und gleichzeitig
eine stabile Führung
des Handwerkzeuggerätes
zu gewährleisten.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist in Lateralrichtung, Horizontalrichtung und Vertikalrichtung
jeweils wenigstens ein Paar von in der jeweiligen Richtung zueinander
beabstandeten Vibrationsminderungselementen vorgesehen. Dabei stützen sich
die Vibrationsminderungselemente jedes Paares in entgegengesetzter
Richtung zwischen dem Griffgehäuse
und dem Hauptgehäuse
ab.
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In
einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind in zwei Richtungen
aus Horizontalrichtung, Vertikalrichtung und Lateralrichtung die
Vibrationsminderungselemente des jeweils wenigstens einen betreffenden
Paares gegeneinander vorgespannt. Hierdurch kann in zwei Halterichtungen
des Griffgehäuses
am Hauptgehäuse
eine besonders hohe Vibrationsdämpfung
bei gleichzeitig besonders stabiler Lagerung erzielt werden.
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Dabei
ist es besonders günstig,
wenn in Horizontalrichtung, in Vertikalrichtung und in Lateralrichtung
die Vibrationsminderungselemente des jeweils wenigstens einen betreffenden
Paares gegeneinander vorgespannt sind. Hierdurch läßt sich
eine optimale Vibrationsdämpfung
der Gesamtvibrationen am Griffgehäuse erzielen, wobei gleichzeitig
eine stabile Lagerung des Griffgehäuses und damit eine exakte Führung des
Handwerkzeuggerätes
gegenüber
allen drei Richtungen ermöglicht
wird.
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Bevorzugterweise
ist ein dreifach wirkender erster Dämpfungskörper vorgesehen, an dem sowohl das
laterale Vibrationsminderungselement als auch das horizontale Vibrationsminderungselement
und das vertikale Vibrationsminderungselement ausgeformt sind. Auf
diese Weise kann die Anzahl der für die Vibrationsdämpfung benötigten Elemente
weiter reduziert und damit die Montage weiter vereinfacht werden.
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Vorteilhafterweise
ist das elastische Element in einer vertikalen Gehäuseöffnung eines
Gehäuses aus
Griffgehäuse
und Hauptgehäuse
umlaufend gehalten und weist eine sich parallel zur Gehäuseöffnung erstreckende
Ausnehmung auf. Durch die Ausnehmung ragt ein Element des jeweils
anderen Gehäuses
hindurch, das beispielsweise zapfenförmig oder durch eine sonstige
von einem der Gehäuse
abstehende Eingriffkontur gebildet sein kann. Diese umlaufende Zwischenlage
erlaubt eine besonders stabile Lagerung des Griffgehäuses an
dem Hauptgehäuse.
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Dabei
ist es besonders günstig,
wenn sich das elastische Element in vertikaler Richtung an beiden
Gehäusen
entgegengesetzt abstützt.
Hierdurch werden an dem elastischen Element in jeder der drei Richtungen
jeweils zwei Vibrationsminderungselemente vorgesehen, die sich entgegengesetzt
zwischen beiden Gehäusen
abstützen.
Hierdurch kann an einem einzigen elastischen Element eine Vorspannung
in alle drei Richtungen erzeugt werden.
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Vorteilhafterweise
sind die Vibrationsminderungselemente wenigstens teilweise aus einem
geschäumten
Kunststoff hergestellt. Hierdurch sind auch komplexere Formen der
Vibrationsminderungselemente beziehungsweise der Dämpfungskörper kostengünstig herstellbar.
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Die
Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es
zeigen:
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Die
Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es
zeigen:
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1 eine
explodierte Ansicht eines erfindungsgemässen Handwerkzeuggerätes,
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2 eine
teilweise freigeschnittene Ansicht des Handwerkzeuggerätes nach 1,
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3 einen
Schnitt durch eine Verbindungsanordnung des Handwerkzeuggerätes entlang
der Ebene III-III aus 2,
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4 eine
perspektivische Ansicht eines ersten elastischen Elementes der Verbindungsanordnung,
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5 eine
perspektivische Ansicht zweier zweiten elastischen Elementen der
Verbindungsanordnung,
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6 eine
Draufsicht auf ein Griffgehäuse des
Handwerkzeuggerätes
in Richtung III aus 1 und
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7 eine
Draufsicht auf ein Hauptgehäuse des
Handwerkzeuggerätes
in Richtung IV aus 1.
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1 zeigt
ein Handwerkzeuggerät 2 in Form
eines Bohrhammers mit einem im Wesentlichen dreiteiligen Gehäuse. In
einem Hauptgehäuse 4 sind
dabei ein Motor 6 und ein schematisch dargestelltes Getriebe 8 untergebracht.
Diese treiben eine Werkzeugspindel 10 drehend und schlagend
an, die sich entlang einer Horizontalrichtung Z erstreckt und an
der eine Werkzeugaufnahme 14 drehfest gehalten ist.
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An
einem Griffgehäuse 16 ist
ein Handgriff 18 ausgeformt, über den das Handwerkzeuggerät 2 mit
einer Hand gehalten wird, die gleichzeitig einen Drücker 20 eines
nicht dargestellten Motorschalters betätigt. Der Handgriff 18 erstreckt
sich im Wesentlichen parallel zu einer Vertikalrichtung Y, die senkrecht
zur Horizontalrichtung Z steht. Dabei liegen die Vertikalrichtung
Y und die Horizontalrichtung Z in einer Gehäusemittelebene E, zu der eine
Lateralrichtung X senkrecht steht, wie aus 2 und 3 zu entnehmen
ist.
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Es
wird darauf hingewiesen, daß die
Bezeichnungen Lateralrichtung X, Vertikalrichtung Y und Horizontalrichtung
Z lediglich beispielhaft entsprechend dem dargestellten Handwerkzeuggerät 2 gewählt wurden.
Je nach Typ des Handwerkzeuggerätes 2 können die
genannten Richtungen auch anders gerichtet sein. Ferner können die
Bezeichnungen je nach Ausrichtung des Handwerkzeuggerätes 2 im
Raum von den entsprechenden Raumrichtungen abweichen.
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Ferner
ist ein Motordeckel 22 vorgesehen, der separat zum Hauptgehäuse 4 ausgebildet
ist, und über
den eine Gehäuseöffnung 24 des
Hauptgehäuses 4 im
Bereich des Motors 6 verschliessbar ist. Dieser Motordeckel 22 ist über Schrauben 26 an
dem Hauptgehäuse 4 festlegbar.
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Das
Griffgehäuse 16 kann
mittels einer insgesamt mit 28 bezeichneten Verbindungsanordnung mit
dem Hauptgehäuse 4 bzw.
mit dem Griffgehäuse 16 verbunden
werden.
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Eine
erste Verbindung 50 weist dabei hauptgehäuseseitig
ein konvexes Eingriffelement 52 auf, das an einem Getriebegehäuse 54 absteht
und unter Zwischenlage eines ersten elastischen Elementes 56 aus
geschäumtem
Kunststoff von einem griffgehäuseseitigen
Hintergriffelement 58 hintergriffen werden kann. Das Hintergriffelement 58 weist
hierzu eine am Griffgehäuse 16 ausgeformte,
im Wesentlichen konkave Aufnahme 60 auf, in die das erste
elastische Element 56 einsetzbar ist. Dieses bildet wiederum
einen zu einer Seite offenen Aufnahmeraum 62 aus, in dem
das konvexe Eingriffelement 52 aufgenommen werden kann,
wie insbesondere aus 2 zu entnehmen ist.
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Das
erste elastische Element 56 ist vereinzelt in 4 perspektivisch
dargestellt. Wie hierin durch strichpunktierte Begrenzungslinien
angedeutet, wird der Aufnahmeraum 62 in Lateralrichtung
X durch zwei Bereiche des ersten elastischen Elementes 56 begrenzt,
die jeweils als laterales Vibrationsminderungselement 56a fungieren.
In Vertikalrichtung Y ist an dem ersten elastischen Element 56 ein Bereich
vorgesehen, der als vertikales Vibrationsminderungselement 56b fungiert.
In Horizontalrichtung Z sind an dem ersten elastischen Element 56 ferner insgesamt
vier Bereiche ausgeformt, die jeweils als horizontales Vibrationsminderungselement 56c fungieren.
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Der
Aufnahmeraum 62 weist dabei in Lateralrichtung X zwischen
den beiden lateralen Vibrationsminderungselementen 56a und
in Horizontalrichtung Z zwischen jeweils zwei der horizontalen Vibrationsminderungselementen 56c eine
etwas geringere Erstreckung auf als die jeweilige Erstreckung des
konvexen Eingriffelementes 52 in jeweils entsprechender
Richtung.
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Die
Verbindungsanordnung 28 weist ferner vier hauptgehäuseseitige
Verriegelungsaufnahmen 30 in Form von Ausnehmungen auf,
die an vier von einer Rückseite 34 des
Hauptgehäuses 4 abstehenden
Gehäusestegen 36 vorgesehen
sind. Wie insbesondere aus den 2 und 3 zu
entnehmen ist, kann zwischen jeweils zwei der Gehäusestege 36 ein am
Griffgehäuse 16 ausgeformtes Ösenelement 38 positioniert
werden. Diese Ösenelemente 38 weisen jeweils
zur Aufnahme eines zweiten elastischen Elementes 40 aus
geschäumtem
Kunststoff eine griffseitige Verriegelungsaufnahme 42 in
Form einer durchgehenden Ausnehmung auf. Die zweiten elastischen Elemente 40 weisen
jeweils eine Durchgangsausnehmung 44 auf. Diese Durchgangsausnehmungen 44 können mit
den jeweils benachbarten hauptgehäuseseitigen Verriegelungsaufnahmen 30 in
eine gemeinsame Flucht gebracht werden.
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Ferner
sieht die Verbindungsanordnung 28 zwei zapfenförmige Riegel 46 vor,
die vom Motordeckel 22 abragen. Die Verriegelungsaufnahmen 30, 42 die
zweiten elastischen Elemente 40 und die Riegel 46 dienen,
wie insbesondere aus den 2 und 3 zu entnehmen
ist, zur Herstellung einer zweiten Verbindung 48 der Verbindungsanordnung 28. Diese
ist senkrecht zur Arbeitsachse 12 von der ersten Verbindung 50 beabstandet
angeordnet.
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In 5 sind
die beiden zweiten elastischen Elemente 40 vereinzelt perspektivisch
dargestellt. Wie hierin durch strichpunktierte Begrenzungslinien angedeutet,
wird die jeweilige Durchgangsausnehmung 44 in Lateralrichtung
X durch jeweils zwei Bereiche der zweiten elastischen Elemente 40 begrenzt,
die jeweils als laterales Vibrationsminderungselement 40a fungieren.
In Horizontalrichtung Z sind an den beiden zweiten elastischen Elementen 40 ferner
jeweils zwei Bereiche ausgeformt, die jeweils als horizontales Vibrationsminderungselement 40c fungieren.
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An
beiden zweiten elastischen Elementen 40 ist ferner jeweils
ein kragenförmiges
vertikales Vibrationsminderungselement 40b ausgeformt,
das quer zur Vertikalrichtung Y über
das übrige
zweite elastische Element 40 hinaus ragt. Hierdurch bilden
die vertikalen Vibrationsminderungselemente 40 an ihren
beiden Seiten bezogen auf die Vertikalrichtung Y jeweils eine sich
quer zur Vertikalrichtung Y erstreckende obere Anlegefläche FO und
untere Anlegefläche
FU aus.
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Bei
der Montage des Handwerkzeuggerätes 2 wird
griffgehäuseseitig
das erste elastische Element 56 in die Aufnahme 60 am
Hintergriffelement 58 eingesetzt, wie in 6 dargestellt.
Ferner werden die zweiten elastischen Elemente 40 in die
griffseitigen Verriegelungsaufnahmen 42 eingesetzt, die
am Griffgehäuse 16 festgeschraubt
sind.
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Anschliessend
wird das Griffgehäuse 16 über das
Hintergriffelement 58 und dem darin eingesetzten elastischen
Element 56 zunächst
mit dem konvexen Eingriffelement 52 in Eingriff gebracht,
wie in 1 durch Montagerichtung M1 angedeutet. Wegen den
oben beschriebenen geringeren Abmessungen des Aufnahmeraumes 62 gegenüber dem
Eingriffelement 52 werden die lateralen Vibrationsminderungselemente 56a und
die horizontalen Vibrationsminderungselemente 56c in der
Aufnahme 60 paarweise gegeneinander vorgespannt. Das Eingriffelement 52 ist
somit unter lateraler und horizontaler Zwischenlage der lateralen
Vibrationsminderungselemente 56a beziehungsweise der horizontalen
Vibrationsminderungselemente 56c am Griffgehäuse 16 eingespannt.
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Anschliessend
wird das von der Arbeitsachse 12 abgewandte untere Ende
des Griffgehäuses 16 entlang
der Montagerichtung M2 um die erste Verbindung 50 auf das
Hauptgehäuse 4 zugeschwenkt.
Der Abstand a zwischen dem vertikalen Vibrationsminderungselement 40b des
ersten elastischen Elementes 56 im unbelasteten Zustand
und der beiden oberen Anlegeflächen
FO der zweiten elastischen Elemente 40 im unbelasteten
Zustand gemäß 6 ist
dabei etwas geringer als der Abstand b, gemäss 7, zwischen
einer Oberkante 63 des Eingriffelementes 52 und
Unterseiten 65 der jeweils näher am Eingriffelement 52 positionierten
Gehäusestege 36,
mit denen die beiden oberen Anlegeflächen FO bei der Montage in
Anlage kommen. Somit muß das
erste elastische Element 56 mit einer gewissen Spannung in
Vertikalrichtung Y beaufschlagt werden, um die Ösenelemente 38 mit
den darin gehaltenen zweiten elastischen Elementen 40 zwischen
die jeweiligen beiden Gehäusestege 36 schwenken
zu können.
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Auf
diese Art und Weise werden das vertikale Vibrationsminderungselement 56b des
ersten elastischen Elementes 56 und das vertikale Vibrationsminderungselement 40b des
zweiten elastischen Elementes 40 gegeneinander vorgespannt und
somit das Eingriffelement 52 und die beiden näher an diesem
angeordneten Gehäusestege 36 unter vertikaler
Zwischenlage des vertikalen Vibrationsminderungselementes 56b und
des vertikalen Vibrationsminderungselementes 40b zwischen
der Aufnahme 60 und den Ösenelementen 38 des
Griffgehäuses 16 eingespannt,
wie in 3 dargestellt. Gleichzeitig wird die Durchgangsausnehmung 44 des
in der griffseitigen Verriegelungsaufnahme 42 gehaltenen
zweiten elastischen Elementes 40 in Flucht mit den hauptgehäuseseitigen
Verriegelungsaufnahmen 30 gebracht.
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An
einem Rand 64, mit dem das Griffgehäuse 16 dabei mit dem
Hauptgehäuse 4 beziehungsweise
dem Motordeckel 22 in Anlage kommt, ist zur Abdichtung
des Gehäuseinneren
gegen Außen
eine elastische Dichtung 66 vorgesehen, wie aus 1 zu entnehmen
ist.
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In
einem dritten Montageschritt wird dann der Motordeckel 22 in
Montagerichtung M3 auf die Gehäuseöffnung 24 aufgesetzt,
wie insbesondere in 5 dargestellt. Hierbei werden
die Riegel 46 durch die griffseitigen Verriegelungsaufnahmen 42 und
die zweiten elastischen Elemente 40 hindurch geschoben,
wodurch die griffseitigen Verriegelungsaufnahmen 42 mit
den hauptgehäuseseitigen
Verriegelungsaufnahmen 30 mittels des Riegels 46 unter
Zwischenlage des jeweiligen zweiten elastischen Elementes 40 formschlüssig miteinander
verbunden werden.
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Die
beiden Durchgangsausnehmungen 44 weisen in Lateralrichtung
X zwischen den beiden lateralen Vibrationsminderungselementen 40a und
in Horizontalrichtung Z zwischen den jeweils zwei horizontalen Vibrationsminderungselementen 40c eine etwas
geringere Erstreckung auf als die jeweilige Erstreckung der Riegel 46 in
jeweils entsprechender Richtung. Wegen diesen geringeren Abmessungen der
Durchgangsausnehmungen 44 gegenüber den Riegeln 46 werden
die lateralen Vibrationsminderungselemente 40a und die
horizontalen Vibrationsminderungselemente 40c in den griffseitigen
Verriegelungsaufnahmen 42 paarweise gegeneinander vorgespannt.
Die Riegel 46 sind somit unter lateraler und horizontaler
Zwischenlage der lateralen Vibrationsminderungselemente 40a beziehungsweise
der horizontalen Vibrationsminderungselemente 40c am Griffgehäuse 16 eingespannt.
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Insgesamt
ist das Griffgehäuse 16 somit
in allen drei Richtungen X, Y, Z ausschliesslich unter jeweiliger
Zwischenlage von paarweise gegeneinander vorgespannten Vibrationsminderungselementen 40a, 40b, 40c, 56a, 56b, 56c,
das heißt
ohne Hartlage, am Hauptgehäuse 4 gehalten.
Da die Vibrationsminderungselemente 40a, 40b, 40c, 56a, 56b, 56c aus
geschäumtem
Kunststoff hergestellt sind, können
somit im Betrieb in alle drei Richtung X, Y, Z die Vibrationsübertragungen
vom Hauptgehäuse 4 auf das
Griffgehäuse 16 deutlich
gedämpft
werden, wodurch die am Handgriff 18 auftretende Gesamtvibration
bei stabiler Führung
des Handwerkzeuggerätes 2 deutlich
reduziert wird.
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Über die
Schrauben 26, die nun über Schraubenöffnungen 68 des
Motordeckels 22 entlang der Montagerichtung M4 am Hauptgehäuse 4 festgeschraubt
werden, wird die Position des Motordeckels 22 am Hauptgehäuse 4 und
damit auch die erzielte formschlüssige
Verbindung des Griffgehäuses 16 mit
dem Hauptgehäuse 4 an
der zweiten Verbindung 48 abschliessend gesichert.
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Gleichzeitig
wird mit Herstellung des Formschlusses an der zweiten Verbindung 48 das
Hintergriffelement 58 senkrecht zur Arbeitsachse 12 so nahe
an dem Eingriffelement 52 gehalten, daß es nicht an diesem vorbei
geschwenkt werden kann. Somit erfolgt mit Herstellung des Formschlusses
an der zweiten Verbindung 48 auch eine Verriegelung des Eingriffes
an der ersten Verbindung 50.