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DE102005038020A1 - Nassreinigungsvorrichtung für einen Gurtbandförderer - Google Patents

Nassreinigungsvorrichtung für einen Gurtbandförderer Download PDF

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DE102005038020A1
DE102005038020A1 DE200510038020 DE102005038020A DE102005038020A1 DE 102005038020 A1 DE102005038020 A1 DE 102005038020A1 DE 200510038020 DE200510038020 DE 200510038020 DE 102005038020 A DE102005038020 A DE 102005038020A DE 102005038020 A1 DE102005038020 A1 DE 102005038020A1
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Germany
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cleaning device
webbing
belt
belt conveyor
cleaning
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DE200510038020
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English (en)
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Claus Kuhnke
Peter Kreutz
Josef Bickendorf
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RWE Power AG
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RWE Power AG
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G45/00Lubricating, cleaning, or clearing devices
    • B65G45/10Cleaning devices
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G45/10Cleaning devices
    • B65G45/26Cleaning devices for gathering residue after cleaning

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für das Leertrum (9) eines Gurtbandförderers (2) mit einem über Antriebs- und/oder Umlenktrommeln endlos umlaufenden Gurtband (4), wobei die Reinigungsvorrichtung als Reinigungsorgane wenigstens eine druckwasserbetriebene Sprühwassereinrichtung, wenigstens einen in Gurtlaufrichtung der Sprüheinrichtung nachgeschalteten Abstreifer (11), wenigstens eine dem Abstreifer in Gurtlaufrichtung nachgeschaltete Einrichtung zur Entfernung des dem Gurtband (4) anhaftenden Wassers sowie eine Auffangeinrichtung für die gelösten Verunreinigungen umfasst und wobei die Auffangeinrichtung als Schwingförderrinne (13) ausgebildet ist, die sich unterhalb der Reinigungsorgane erstreckt und mittels derer ein Abtransport der Verunreinigungen und des Wassers erfolgt (Figur 2).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Nassreinigungsvorrichtung für einen Gurtbandförderer.
  • Eine Reinigungsvorrichtung für einen Gurtbandförderer ist beispielsweise aus der GB 2 334 012 A bekannt. Diese Reinigungsvorrichtung umfasst ein kastenförmiges Gehäuse, welches im Untertrum des Förderbandes angeordnet ist und durch welches das Gurtband hindurchgeführt wird. Das Gehäuse ist sowohl einlaufseitig als auch auslaufseitig mit Dichtlippen versehen, die an der Unterseite des Förderbandes anliegen. Seitlich ist das Gehäuse ebenfalls vollständig abgedichtet. Im Inneren des Gehäuses ist ein Sprühbalken mit Sprühdüsen angeordnet, die gegen die Unterseite des Gurtbandes gerichtet sind. Das Gehäuse wird mittels eines Tragrahmens und Haltekammern mit federbelasteten Befestigungselementen im Untertrum des Gurtbandförderers befestigt. Das Gehäuse besitzt einen trichterförmigen Auslauf, der an einen Wasserrücklauf angeschlossen ist.
  • Die Anordnung ist mit dem Nachteil behaftet, dass das Gehäuse, innerhalb dessen der Sprühbalken angeordnet ist, verhältnismäßig viel Platz beansprucht. Das Abführen der im Wasser gelösten Verunreinigungen ist ebenfalls aufwendig. Die Reinigungsvorrichtung gemäß GB 2 334 012 A ist darüber hinaus so konzipiert, dass der Gurtbandtragseite nach dem Reinigungsvorgang noch relativ viel Flüssigkeit anhaftet, zumal der beschriebene Gurtbandförderer als Leistenförderer ausgebildet ist.
  • Da kastenförmige Unterbauten, wie sie beispielsweise in der GB 2 334 012 A beschrieben sind, grundsätzlich verhältnismäßig viel Platz beanspruchen, welcher zumeist im Untertrum von Gurtbandförderern nicht vorhanden ist, wird bei Reinigungsvorrichtungen nach dem Stand der Technik häufig darauf verzichtet, das bei der Sprühreinigung anfallende Überschusswasser aufzufangen. Eine solche Reinigungsvorrichtung ist beispielsweise aus der DE 101 45 931 A1 bekannt. Aus der JP 09328219 A (Patent Abstracts of Japan) ist eine Reinigungsvorrichtung für einen Gurtbandförderer bekannt, bei der die Gurtbandtragseite im Untertrum des Gurtbandförderers ebenfalls mittels Druckwasser beaufschlagt wird. Die gelösten Verunreinigungen und das Überschusswasser werden mittels eines Schneckenförderers abtransportiert, der abgeführte Schlamm wird entwässert und die Trockensubstanz wird dem Gurtband im Obertrum wieder aufgegeben. Diese Anordnung ist konstruktiv verhältnismäßig aufwendig und benötigt viel Bauraum.
  • Wenn die von der Fördergurttragseite entfernten Verunreinigungen nicht fortlaufend mittels entsprechender Einrichtungen abtransportiert werden, so ist ein Anwachsen der Verunreinigungen unterhalb des Leertrums unvermeidbar. Das dort anfallende Material muss von Zeit zu Zeit entfernt werden, andernfalls setzt sich das Gurtband im Leertrum zu, die dort entstehenden Anbackungen führen zu einem erhöhten Förderwiderstand und folglich zu einem erhöhten Energieverbrauch, ganz zu Schweigen von der Entzündungsgefahr beim Fördern von Schüttgütern, die brennbar sind.
  • Je nach Einsatzbereich des Gurtbandförderers ist es ebenfalls wünschenswert, das bei der Abreinigung entstehende Überschusswasser abzuführen.
  • Grundsätzlich besteht insbesondere beim Transport von Braunkohle im Tagebau das Bedürfnis, die Gurtbandtragseite im Untertrum, bzw. im Leertrum der Gurtbandfördereinrichtung von Verunreinigungen und Anbackungen zu befreien, da die der Gurtbandtragseite anhaftende Schicht verhältnismäßig dünn ist und daher schnell abtrocknet. Beim Überfahren der Laufrollen des Gurtbandförderers kommt es dann zu erhöhter Staubentwicklung, ganz abgesehen davon, dass die durch die mechanische Einwirkung der Laufrollen von der Tragseite des Gurtbands im Untertrum abfallenden Verunreinigungen unterhalb des Gurtbandes anwachsen und dort von Zeit zu Zeit entfernt werden müssen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung für die Nassreinigung des Leertrums eines Gurtbandförderers zu schaffen, bei der mit verhältnismäßig einfachen Mitteln eine Abfuhr der gelösten Verunreinigungen und des Überschusswassers möglich ist. Die Reinigungsvorrichtung gemäß der Erfindung soll vor allen Dingen wenig Platz beanspruchen, sodass eine einfache Nachrüstung bestehender Gurtbandförderer ohne besondere konstruktive Anpassung möglich ist.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch eine Reinigungsvorrichtung für das Leertrum eines Gurtbandförderers mit einem über Antriebs- und/oder Umlenktrommeln endlos umlaufenden Gurtband, wobei die Reinigungsvorrichtung als Reinigungsorgane wenigstens eine druckwasserbetriebene Sprüheinrichtung, wenigstens einen in Gurtbandlaufrichtung der Sprüheinrichtung nachgeschalteten Abstreifer, wenigstens eine dem Abstreifer in Gurtbandlaufrichtung nachgeschaltete Einrichtung zur Entfernung des dem Gurtband anhafteten Wassers sowie eine Auffangeinrichtung für die gelösten Verunreinigungen umfasst und wobei die Auffangeinrichtung als Schwingförderrinne ausgebildet ist, die sich unterhalb der Reinigungsorgane erstreckt und mittels derer ein Abtransport der Verunreinigungen und des Wassers erfolgt.
  • Insbesondere durch die Verwendung einer Schwingförderrinne als Auffangeinrichtung für die gelösten Verunreinigungen ist es möglich, das Auffangen und Transportieren der gelösten Verunreinigungen mittels eines einzigen Apparates durchzuführen, der verhältnismäßig wenig Bauraum beansprucht. Darüber hinaus bietet die Verwendung einer Schwingförderrinne als Auffangeinrichtung den Vorzug, dass zum Abtransport des aufgefangenen Materials kaum Gefälle erforderlich ist, wodurch sich ein geringes Bauvolumen ergibt. Die Schwingförderrinne erzeugt eine parabelförmige Wurfbewegung des abgereinigten Materials, vorzugsweise entgegen der Gurtbandlaufrichtung im Leertrum bzw. mit der Gurtbandlaufrichtung im Lasttrum, sodass die abgeförderten Verunreinigungen dem abgeworfenen Förderstrom des Gurtbandförderers aufgegeben werden können.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Reinigungsvorrichtung gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass als Einrichtung zur Entfernung des dem Gurtband anhafteten Wassers wenigstens eine Quetschrolle vorgesehen ist, die sich über die gesamte Breite des Gurtbandes erstreckt und die unter Druck gegen das Gurtband im Leertrum anliegt.
  • Vorzugsweise umschlingt das Gurtband die Quetschrolle mit einem Winkel von etwa zwischen 3 – 9°, weiterhin vorzugsweise mit einem Winkel von etwa 5 – 7°. Mit anderen Worten, der Druck der Quetschrolle gegen die Gurtbandtragseite im Untertrum ist so gewählt, dass sich der zuvor erwähnte Umschlingungswinkel einstellt. Hierdurch stellt sich ein Effekt ein, der vergleichbar mit der Wirkungsweise einer Wäschemangel ist. Das dem Gurtband anhaftende Überschusswasser wird so wirksam entfernt.
  • Hierzu ist es zweckmäßig, wenn die Quetschrolle eine glattwandige Mantelfläche aufweist.
  • Als Sprüheinrichtung kann wenigstens ein Düsenbalken vorgesehen sein, der sich über die gesamte Breite des Gurtbandes erstreckt.
  • Die Düsen des Düsenbalkens können in einem Winkel gegen die Gurtbandlaufrichtung ausgerichtet sein. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Düsenbalken verstellbar ist, sodass der Anstellwinkel der Düsen bezüglich des Gurtbandes variabel ist.
  • Vorzugsweise umfasst der Abstreifer wenigstens ein Abstreiferblatt, das in etwa senkrecht zur Erstreckung des Gurtbandes ausgerichtet ist und mit seiner Stirnseite (Schmalseite) gegen das Gurtband anliegt. Durch diese Ausrichtung des Abstreiferblattes, welches mehrteilig oder einteilig ausgebildet sein kann, ist es möglich, das Gurtband in verschiedene Richtungen zu fahren bzw. die Gurtbandumlaufrichtung zu ändern, sodass die Reinigungsvorrichtung gemäß der Erfindung auch bei mit Verschiebeköpfen ausgestatteten Gurtbandfördereinrichtungen einsetzbar ist.
  • Zweckmäßigerweise ist die Schwingförderrinne gegen die Gurtbandlaufrichtung, bezogen auf das Leertrum, geneigt angeordnet, sodass die von dem Gurtband entfernten Verunreinigungen in Abwurfrichtung des Gurtbandförderers transportiert werden und dem geförderten Schüttgut mit aufgegeben werden können.
  • Die Schwingförderrinne kann beispielsweise durch zwei Unwuchtmotoren angetrieben werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Variante der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung ist vorgesehen, dass die Schwingförderrinne im Leertrum des Gurtbandförderers an dessen Gerüst oder an einem Gestell des Gurtbandförderes aufgehängt ist. Beispielsweise kann sich die Schwingförderrinne auf Querträgern des Gerüsts oder Gestells abstützen.
  • Vorzugsweise ist die Reinigungsvorrichtung gemäß der Erfindung unter einer Abwurftrommel eines Verschiebekopfs montiert. Unter Verschiebekopf wird im allgemeinen eine in Längsrichtung des Gurtbandförderers verfahrbare Abwurftrommel verstanden.
  • Besonders bevorzugt wird eine Anordnung der Schwingförderrinne derart, dass die Schwingförderrinne und der Gurtbandförderer ihre Beladung auf dasselbe Aufgabeband fördern.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Draufsicht auf eine Gurtbandförderanlage bestehend aus einem ersten Gurtbandförderer mit Verschiebekopf und drei sich im rechten Winkel hierzu erstreckenden Aufgabebändern,
  • 2 eine schematische Seitenansicht des Verschiebekopfs in 1 mit der Reinigungsvorrichtung gemäß der Erfindung,
  • 3 eine Ansicht entlang der Linien III-III in 2,
  • 4 einen Schnitt entlang der Linien IV-IV in 2,
  • 5 Einen Schnitt entlang der Linien V-V in 2, und
  • 6 Einen Schnitt entlang der Linien VI-VI in 2.
  • Wie vorstehend bereits erwähnt, zeigt die 1 einen mit Verschiebekopf (1) ausgestatteten Gurtbandförderer (2), der im rechten Winkel zu drei Aufgabebändern (3) angeordnet ist, auf die das von dem Gurtbandförderer (2) abgeworfene Schüttgut wahlweise aufgegeben werden kann.
  • Der Gurtbandförderer (2) umfasst in bekannter Art und Weise ein endlos umlaufendes Gurtband (4), welches zwischen zwei Umlenktrommeln (5) gespannt ist, von denen in 2 nur eine dargestellt ist. Die Umlenktrommel (5) ist als Abwurftrommel ausgebildet, über die das auf dem Gurtband (4) befindliche Schüttgut auf die Aufgabebänder (3) abgeworfen wird. Das Gurtband (4) ist über einen nicht dargestellten Bandschleifenwagen einkürzbar bzw. verlängerbar, die hierdurch hervorgerufene Längenänderung des Gurtbandes (4) wird durch das Verfahren des Verschiebekopfs (1) in Längsrichtung des Gurtbandförderers (2) ausgeglichen. Hierzu ist die Umlenktrommel (5) an einem auf Schienen (6) verfahrbaren Gestell (7) befestigt.
  • Das Gurtband (4) bildet in an und für sich bekannter Art und Weise ein Lasttrum (8) sowie ein Leertrum (9).
  • Die Reinigungsvorrichtung gemäß der Erfindung umfasst, wie insbesondere der 2 zu entnehmen ist, einen verstellbaren Düsenbalken (10), einen in Gurtbandlaufrichtung hinter dem Düsenbalken (10) angeordneten Abstreifer (11), eine hinter dem Abstreifer (11) angeordnete Quetschrolle (12) sowie eine unterhalb dieser Reinigungsorgane angeordnete Schwingförderrinne (13). Der Düsenbalken (10) erstreckt sich über etwa die gesamte Breite des Gurtbandes (4) und ist mit im Abstand voneinander angeordneten, nur andeutungsweise dargestellten Sprühdüsen (14) versehen, über die das Gurtband (4) im Leertrum (9) des Gurtbandförderers (2) etwa unterhalb der Umlenktrommel (5) mit Druckwasser beaufschlagbar ist. Das Druckwasser wird über eine nicht dargestellte Leitung mit einem Druck von etwa 6-10 bar zugeführt und in einem spitzen Winkel gegen die Gurtbandlaufrichtung im Leertrum (9) auf die Tragseite des Gurtbandes (4) aufgebracht. Die Leitung ist mittels Druckluft entleerbar, um ein Einfrieren bei Frost zu verhindern. In Gurtbandlaufrichtung hinter dem Düsenbalken (10) ist der Abstreifer (11) angeordnet, dessen Abstreiferband (11a) sich in etwa senkrecht zur Ebene des Gurtbandes erstreckt, sodass der Abstreifer (11) in beiden möglichen Gurtbandumlaufrichtungen Wirkung entfaltet.
  • Dem Abstreifer (11) in Gurtbandumlaufrichtung nachgeschaltet, ist die Quetschrolle (12), die unter Druck gegen die Tragseite des Gurtbandes (4) im Leertrum (9) anliegt. Der von der Quetschrolle (12) auf das Gurtband (4) ausgeübte Druck ist so gewählt, dass das Gurtband (4) die Quetschrolle (12) mit einem Winkel von etwa 5 – 7° umschlingt. Die Quetschrolle (12) besitzt eine glattwandige Mantelfläche, sodass die Quetschrolle (12) eine Entfernung des dem Gurtband (4) anhaftenden Überschusswassers bewirkt.
  • Durch die zuvor beschriebenen Reinigungsorgane wird zunächst ein Anlösen der dem Gurtband (4) anhaftenden Verunreinigungen mittels Wasser, dann ein Abstreifen der Verunreinigungen und eines Teils des Wassers über das Abstreiferblatt (11a) durch dessen mechanische Einwirkung und schließlich eine Entfernung des Überschusswassers über die Quetschrolle (12) bewirkt. Unter Schwerkrafteinwirkung gelangt das gelöste Schmutzgut in die Schwingförderrinne (13), die von zwei Unwuchtmotoren (14) angetrieben wird und an der Abwurfseite über Federn (17) abgestützt ist. Die Schwingförderrinne bewirkt einen Transport des Schmutzgutes in Abwurfrichtung des Schüttgutes, wie dies in 2 mittels Pfeilen andeutungsweise dargestellt ist. Die Schwingförderrinne (13) erstreckt sich der Länge nach etwa von dem abwurfseitigen Ende der Umlenktrommel (5) bis in Gurtbandlaufrichtung betrachtet hinter die Quetschrolle (12). Die Breite der Schwingförderrinne (13) ist, wie dies aus den 36 ersichtlich ist, geringförmig größer gewählt als die Breite des Gurtbandes (4). Die Anordnung ist so gewählt, dass das Schmutzgut zusammen mit dem Schüttgut auf eines der Aufgabebänder (3) gelangt.
  • Die Reinigungsvorrichtung umfassend die Schwingförderrinne (13) ist mit dem Gestell (7) in Längsrichtung des Gurtbandförderers (2) verschiebbar.
  • Wie aus den 36 ersichtlich ist, ist die Schwingförderrinne (13) auf Querträgern (15) abgestützt, die wiederum an dem Gestell (7) angeschlagen sind.
  • Mit (16) ist ein Vorabstreifer bezeichnet, der in an sich bekannter Art und Weise mittels Federdruck gegen die Tragseite des Gurtbandes (4) im Bereich der Umlenktrommel (5) gehalten wird. Dieser Vorabstreifer (16) umfasst ein oder mehrere Abstreiferblätter (16a), die eine Grobreinigung des Gurtbandes (4) von Anbackungen bewirken. Das vom Vorabstreifer (16) nicht abgestreifte und am Gurtband mitgeführte „Blindgut" wird durch Wasserbedüsung ab- bzw. angelöst. Die verbleibenden Verunreinigungen werden durch den nachgeschalteten Abstreifer (11) und die Quetschrolle (12) soweit es geht abgelöst.
  • Aufgrund der zum Bandabwurf hin geneigten Schwingförderrinne (13), die mittels der Unwuchtmotoren (14) angetrieben wird, wird das gelöste Material durch die Vibration unterstützt auf die Aufgabebänder (3) abgeworfen. Hierdurch ist gewährleistet, dass ein nur minimaler Wassereinsatz erforderlich ist. Eine Spüleinrichtung zum Abtransport des Materials ist entbehrlich.
  • 1
    Verschiebekopf
    2
    Gurtbandförderer
    3
    Aufgabebänder
    4
    Gurtband
    5
    Umlenktrommel
    6
    Schienen
    7
    Gestell
    8
    Lasttrum
    9
    Leertrum
    10
    Düsenbalken
    11
    Abstreifer
    11a
    Abstreiferblatt
    12
    Quetschrolle
    13
    Schwingförderrinne
    14
    Unwuchtmotoren
    15
    Querträger
    16
    Vorabstreifer
    16a
    Vorabstreiferblatt
    17
    Federn

Claims (12)

  1. Reinigungsvorrichtung für das Leertrum (9) eines Gurtbandförderers (2) mit einem über Antriebs- und/oder Umlenktrommeln (5) endlos umlaufenden Gurtband (4), wobei die Reinigungsvorrichtung als Reinigungsorgane wenigstens eine druckwasserbetriebene Sprüheinrichtung, wenigstens einen in Gurtbandlaufrichtung der Sprüheinrichtung nachgeschalteten Abstreifer (11), wenigstens eine dem Abstreifer in Gurtbandlaufrichtung nachgeschaltete Einrichtung zur Entfernung des dem Gurtband (4) anhaftenden Wassers, sowie eine Auffangeinrichtung für die gelösten Verunreinigungen umfasst, wobei die Auffangeinrichtung als Schwingförderrinne (13) ausgebildet ist, die sich unterhalb der Reinigungsorgane erstreckt und mittels derer ein Abtransport der Verunreinigungen und des Wassers erfolgt.
  2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Einrichtung zur Entfernung des dem Gurtband (4) anhaftenden Wassers wenigstens eine Quetschrolle (12) vorgesehen ist, die sich über die gesamte Breite des Gurtbandes erstreckt und die unter Druck gegen das Gurtband (4) im Leertrum (9) anliegt.
  3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gurtband (4), die Quetschrolle (12) mit einem Winkel zwischen 3 und 9°, vorzugsweise mit einem Winkel von 5 – 7° umschlingt.
  4. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Quetschrolle (12) eine glattwandige Mantelfläche aufweist.
  5. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Sprüheinrichtung wenigstens ein Düsenbalken (10) vorgesehen ist, der sich über die gesamte Breite des Gurtbandes (4) erstreckt.
  6. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen des Düsenbalkens (10) in einem Winkel gegen die Gurtlaufrichtung ausgerichtet sind.
  7. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 – 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer (11) wenigstens ein Abstreiferblatt (11a) umfasst, das in etwa senkrecht zur Erstreckung des Gurtbandes (4) ausgerichtet ist und mit seiner Stirnseite (Schmalseite) gegen das Gurtband (4) anliegt.
  8. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 – 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingförderrinne (13) gegen die Gurtbandlaufrichtung geneigt ist.
  9. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 – 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingförderrinne (13) durch Unwuchtmotoren (14) angetrieben ist.
  10. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 – 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingförderrinne (13) sich auf Querträgern (15) eines Gestells des Gurtbandförderers abstützt.
  11. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 – 11, dadurch gekennzeichnet, dass diese unter einer Abwurftrommel eines Verschiebekopfs (1) montiert ist.
  12. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, das die Schwingförderrinne (13) und der Gurtbandförderer (2) ihre Beladung auf dasselbe Aufgabeband (3) fördern.
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