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DE102005037748B3 - Luftdüse - Google Patents

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DE102005037748B3
DE102005037748B3 DE200510037748 DE102005037748A DE102005037748B3 DE 102005037748 B3 DE102005037748 B3 DE 102005037748B3 DE 200510037748 DE200510037748 DE 200510037748 DE 102005037748 A DE102005037748 A DE 102005037748A DE 102005037748 B3 DE102005037748 B3 DE 102005037748B3
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DE
Germany
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air nozzle
horizontal
coupling element
coupling
nozzle according
Prior art date
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Application number
DE200510037748
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English (en)
Inventor
Olaf Uhlenbusch
Bernd Dipl.-Ing. Trinkwalter
Alexander Grüdl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Schneider Kunststoffwerke GmbH
Original Assignee
DR SCHNEIDER ENGINEERING GmbH
Dr Schneider Engineering GmbH
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Publication date
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Luftdüse zur Führung eines Luftstroms aus einem Luftzuführschacht oder einer Leitung in Heizungs-, Lüftungs- oder Klimaanlagen, insbesondere in Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem Gehäuse, das in einen Wanddurchbruch einsetzbar ist und das eine vorderseitige Luftausströmöffnung und einen rückseitigen Anschluss für einen Luftzuführschacht oder eine Luftzuführleitung aufweist, wobei im Gehäuse mehrere Horizontallamellen abgestützt sind, die durch ein Koppelelement miteinander verbunden und gleichartig verschwenkbar sind und die in Abhängigkeit ihrer jeweiligen Position unterschiedliche Arten von Ableitungen des Luftstroms bewirken. Es wird die Aufgabe gelöst, eine Betätigung eines diesbezüglichen Koppelelementes zu realisieren, die einen stufenlosen und feinfühligen Übergang zwischen einer direkten und einer indirekten Belüftung bewirkt. Dies wird erreicht, indem das Koppelelement für die Horizontallamellen als eine Koppelstange ausgestaltet ist, die mit einem Bedienrad betätigbar ist, an dessen Stirnfläche ein zapfenförmiger Vorsprung ausgestaltet ist, der durch einen Durchbruch in der Wand des Gehäuses geführt ist und der an seinem zum Bedienrad gegenüberliegenden Endabschnitt einen rechtwinklig abstehenden Zapfen aufweist, der einer gewindegangartig verlaufenden Kulissenbahn der Koppelstange zugeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Luftdüse zur Führung eines Luftstroms aus einem Luftzuführschacht oder einer Leitung in Heizungs-, Lüftungs- oder Klimaanlagen, insbesondere in Kraftfahrzeugen, mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
  • Aus EP 0 810 112 A 2 ist eine Runddüse für Fahrgasträume von Kraftfahrzeugen bekannt, bei der im Düsengehäuse ein Rahmen eingesetzt ist, in dem mehrere Klappen schwenkbar angeordnet sind. Die Klappen werden bei Druckbeaufschlagung geöffnet und geschwenkt, wobei über eine Mitkopplung eine weitere Klappe im Gehäuse ebenfalls schwenkbar ist. Folglich kann ein Luftstrom aus der Düse strömen, sofern die vordere Klappenanordnung geöffnet ist, während der Luftstrom bei geschlossenen Klappen unterbunden wird.
  • In DE 100 46 721 A 1 wird eine Luftdüse für eine Anordnung in der Armaturentafel eines Kraftfahrzeuges beschrieben. Diese Luftdüse weist ein ortsfestes, an einen Lüftungskanal angeschlossenes Lagerelement auf, in dem ein diesem gegenüber dreh- und schwenkbar ausgebildetes kugelabschnittsförmiges Lüftungsteil angeordnet ist. An der Vorderseite der Düse sind neben einer verschließbaren Mittenöffnung mehrere ebenfalls verschließbare Bohrungen als Luftdurchlässe ausgestaltet.
  • Bei den beiden o.g. Konstruktionen tritt der Luftstrom überwiegend in Längsrichtung der Düse an deren Vorderseite aus und ist folglich direkt auf die Fahrzeuginsassen gerichtet. Dies kann bei zugempfindlichen Personen Erkältungen bewirken, wobei mit einer solchen direkten Anströmung ein angenehmes und zugfreies Klima im Fahrgastraum ohnehin nicht realisierbar ist.
  • Hingegen kann mit der technischen Lösung gemäß DE 201 01 735 U 1 die Richtung des aus einer Düse ausströmenden Luftstroms verändert werden. Diese Konstruktion weist zueinander parallel angeordnete und miteinander verbundene Horizontal- sowie ebenso miteinander verbundene Vertikallamellen auf. An einer Horizontallamelle ist ein als Griff ausgestaltetes Betätigungselement verschiebbar angeordnet, das mit einer Vertikallamelle derart in Wirkverbindung steht, dass alle Vertikallamellen verschwenkt werden können.
  • In DE 101 44 122 C 1 wird eine weitere Luftdüse mit Horizontal- und Vertikallamellen beschrieben. Hierbei ist eine der Horizontallamellen als Steuerlamelle ausgebildet, deren Bewegung über mehrere Bauteile in eine Drehbewegung der Vertikallamellen übertragen wird. Somit wird eine Richtungsänderung des aus der Düse ausströmenden Luftstroms erreicht.
  • Mit diesen technischen Lösungen gemäß DE 201 01 735 U 1 und DE 101 44 122 C 1 kann der austretende Luftstrom durch im Neigungswinkel verstellbare Klappen oder Lamellen zwar unterschiedlich abgelenkt werden, eine diffuse Verteilung ohne direkte Ausströmung ist jedoch nicht möglich.
  • Eine Düsenanordnung, mit der sowohl eine direkte Anströmung als auch ein diffuser Luftaustritt möglich sind, wird in DE 20 2004 004 229 U 1 beschrieben. Hierfür weist die Luftdüse zusätzliche Luftleitmittel oder Ausströmöffnungen an der Abdeckung oder am Gehäuse auf, mit denen der Luftstrom radial zur Längsachse des Gehäuses abgelenkt werden kann. Somit wird ein diffuser Luftaustritt richtungsgeprägt oder umlaufend erzielt.
  • Mit einer Luftdüse gemäß DE 20 2004 016 983 U 1 können ebenfalls unterschiedliche Luftströme realisiert werden. Hierbei wird durch Änderung der Position von vorzugsweise horizontal angeordneten Horizontallamellen zur Luftführung alternativ eine direkte Belüftung mit gebündeltem Luftstrahl oder eine diffuse Belüftung mit aufgeweitetem Luftstrahl erreicht. Die Horizontallamellen sind in einer bevorzugten Ausführung durch ein Koppelelement miteinander verbunden, so dass eine zueinander abgestimmte Bewegung dieser einzelnen Horizontallamellen erreicht wird. Dabei werden die Horizontallamellen für die Realisierung einer diffusen Anströmung durch das Koppelelement aufgefächert.
  • EP 1 541 395 A 1 betrifft eine Luftdüse mit mehreren Lamellen, die mit Zapfen jeweils in Führungsschlitzen einer mehrfach verlagerbaren Kulissenplatte eingreifen. Somit kann die relative Ausrichtung der Lamellen durch eine Bewegung der Kulissenplatte verändert werden. Unabhängig hiervon kann die Winkelausrichtung der Lamellen mit einem separaten Schieber synchron verstellt werden.
  • In DE 88 16 559 U 1 wird schließlich vorgeschlagen, eine zueinander abgestimmte Bewegung der Lamellen mit einer gemeinsamen Koppelstange auszulösen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine weitere technische Lösung zur Betätigung eines Koppelelementes für die Horizontallamellen einer Luftdüse zu schaffen, die einen stufenlosen und feinfühligen Übergang zwischen einer direkten und einer indirekten Belüftung bewirkt, wobei die Horizontallamellen für eine diffuse Anströmung durch das Koppelelement aufgefächert werden.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch Ausgestaltung einer Luftdüse gemäß den Merkmalen der nebengeordneten Ansprüche. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben, deren technische Merkmale im Ausführungsbeispiel näher beschrieben werden.
  • Bei einer erfindungsgemäß ausgestalteten Luftdüse ist das Koppelelement für die Horizontallamellen derart angeordnet und ausgestaltet, dass zusätzlich zu der eine gleichartige Schwenkbewegung der Horizontallamellen bewirkenden Bewegung eine weitere Bewegung des Koppelelementes realisierbar ist, die eine Lageänderung der Horizontallamellen in eine aufgefächerte Ausrichtung bewirkt. Demzufolge lassen sich die Horizontallamellen mit dem Koppelelement in üblicher Weise nach oben und unten verschwenken. Durch eine Zusatzbewegung dieses Koppelelementes lassen sich jedoch auch diffuse Luftströme erzielen, indem die Horizontallamellen gleichmäßig aufgefächert werden.
  • Hierfür kann das Koppelelement für die Horizontallamellen verschiedenartig ausgestaltet werden.
  • In einer ersten Ausführung ist vorgesehen, dass das Koppelelement als eine Koppelstange ausgestaltet ist, die an zwei Vorsprüngen an der Wand des Gehäuses abgestützt und rechtwinklig zur Längsachse der Luftdüse verlagerbar ist. Die Koppelstange führt somit eine Bewegung ähnlich wie ein Vorgelegegetriebe aus. Ein diffuser Luftstrom wird durch seitliches Verschieben der Koppelstange erreicht.
  • In einer zweiten Ausführung ist vorgesehen, dass das Koppelelement als eine Koppelplatte ausgestaltet ist, die an einer Horizontallamelle abgestützt und um eine rechtwinklig zur Längsachse der Luftdüse verlaufende Achse schwenkbar ist. Die Koppelplatte führt somit eine pendelnde Bewegung aus. Ein diffuser Luftstrom wird durch einen Winkelschwenk der Koppelplatte erreicht.
  • In einer dritten Ausführung ist vorgesehen, dass das Koppelelement als eine Hubplatte mit mehreren zugeordneten Koppelstangen ausgestaltet ist, wobei die Hubplatte in zwei Ausnehmungen in der Wand des Gehäuses abgestützt und in Richtung der Längsachse der Luftdüse verlagerbar ist. Dabei stehen die Koppelstangen mit den Horizontallamellen in Wirkverbindung. Die Hubplatte und die zugeordneten Koppelstangen führen somit eine Bewegung ähnlich wie ein Kniehebel aus. Bei dieser Ausgestaltung werden zwar mehr Einzelteile als bei den vorherigen Varianten benötigt, dafür fährt die Hubplatte für die einzelnen Koppeln jedoch stets linear definiert in einer Führung nach vorn in Richtung der Luftausströmöffnung. Folglich kann hierbei auf eine zusätzliche schwingende oder schwenkende Bewegung verzichtet werden, so dass eventuelle Probleme durch Verklemmen oder Totpunktlagen ausgeschlossen sind.
  • Für die Betätigung des Koppelelementes sind ebenfalls verschiedenartige Ausgestaltungen vorgesehen.
  • Dabei ist es beispielsweise möglich, dass das Koppelelement mit einem Bedienrad betätigbar ist. Das Bedienrad kann einen Umfangsabschnitt mit einer zahnradförmigen Kontur aufweisen, die über weitere Bauteile mit Zahnradkonturen mit einer Klappe zur Steuerung des Strömungsquerschnittes innerhalb der Luftdüse in Wirkverbindung steht. Alternativ kann das Bedienrad über eine Koppelstange mit einer Klappe zur Steuerung des Strömungsquerschnittes innerhalb der Luftdüse in Wirkverbindung stehen. Bei beiden Varianten kann vorgesehen werden, dass die den Strömungsquerschnitt innerhalb der Luftdüse steuernde Klappe bei einer diffusen Stellung der Horizontallamellen in eine Schließstellung verlagerbar ist, d.h., die Betätigung der Schließklappe ist dann an die diffuse Stellung der Horizontallamellen gekoppelt.
  • Die vorstehend beschriebene Ausgestaltung mit einem Bedienrad ist vorzugsweise für eine seitliche Anordnung desselben neben den Horizontallamellen geeignet. Die zur Betätigung des Koppelementes notwendigen Bauteile können jedoch anstelle einer solchen seitlichen Anordnung auch innerhalb der Ausströmöffnung in einer Luftdüse platziert werden.
  • Sofern hierbei ebenfalls ein Bedienrad verwendet wird, kann dieses Bedienrad baulich in eine der Horizontallamellen integriert werden. Alternativ kann ein solches Bedienrad auch baulich in einen Bedienknopf integriert werden, der auf einer Horizontallamelle abgestützt ist.
  • In einer weiteren Ausführung ist vorgesehen, dass das Koppelelement mit einem Bedienknopf betätigbar ist, der auf einer Horizontallamelle abgestützt ist. Der Bedienknopf kann mehrteilig ausgeführt werden, wobei lediglich ein mit dem Koppelelement verbundener Teilabschnitt verlagerbar ausgestaltet ist, während der andere Teilabschnitt lagefixiert angeordnet ist.
  • Weiterhin kann zur Betätigung des Koppelelementes eine Walze vorgesehen werden, die baulich in eine der Horizontallamellen integriert ist. Alternativ kann eine solche Walze auch baulich in einen Bedienknopf integriert werden, der auf einer Horizontallamelle abgestützt ist.
  • In einer weiteren Ausführung ist vorgesehen, dass das Koppelelement für die Horizontallamellen mit einem Hebelwerk betätigbar ist. Dieses Hebelwerk ist mit einem Bedienknopf verlagerbar, der auf einer Horizontallamelle abgestützt ist und beispielsweise in seiner seitlichen Maximalstellung mit diesem Hebelwerk in Wirkverbindung steht.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele ergänzend erläutert. Es zeigen:
  • 1 mehrere Baugruppen einer an sich bekannten Ausführung einer Luftdüse in perspektivischer Ansicht
  • 2 eine Luftdüse gemäß 1 mit Darstellung der Horizontallamellen in einer ersten Position
  • 3 eine Luftdüse gemäß 1 mit Darstellung der Horizontallamellen in einer zweiten Position
  • 4 mehrere Baugruppen einer erfindungsgemäßen Ausführung einer Luftdüse in perspektivischer Ansicht
  • 5 eine Luftdüse gemäß 4 mit Darstellung der Horizontallamellen in einer ersten Position
  • 6 eine Luftdüse gemäß 4 mit Darstellung der Horizontallamellen in einer zweiten Position
  • 7 mehrere Baugruppen einer weiteren Ausführung einer erfindungsgemäßen Luftdüse in perspektivischer Ansicht
  • 8 eine Luftdüse gemäß 7 mit Darstellung der Horizontallamellen in einer ersten Position
  • 9 eine Luftdüse gemäß 7 mit Darstellung der Horizontallamellen in einer zweiten Position
  • 10 mehrere Baugruppen einer weiteren Ausführung einer erfindungsgemäßen Luftdüse in perspektivischer Ansicht
  • 11 eine Luftdüse gemäß 10 mit Darstellung der Horizontallamellen in einer ersten Position
  • 12 eine Luftdüse gemäß 10 mit Darstellung der Horizontallamellen in einer zweiten Position
  • 13 eine erste Ausführung, bei der das Betätigungselement für das Koppelelement innerhalb der Ausströmöffnung platziert ist, in perspektivischer Ansicht und mit Darstellung der Horizontallamellen in einer ersten Position
  • 14 eine Ausführung gemäß 13 mit Darstellung der Horizontallamellen in einer zweiten Position
  • 15 mehrere Baugruppen einer Ausführung gemäß 13 im Detail
  • 16 eine zweite Ausführung, bei der das Betätigungselement für das Koppelelement der Ausströmöffnung platziert ist, in perspektivischer Ansicht und mit Darstellung der Horizontallamellen in einer ersten Position
  • 17 eine Ausführung gemäß 16 mit Darstellung der Horizontallamellen in einer zweiten Position
  • 18 eine dritte Ausführung, bei der das Betätigungselement für das Koppelelement innerhalb der Ausströmöffnung platziert ist, in perspektivischer Ansicht und mit Darstellung der Horizontallamellen in einer ersten Position
  • 19 eine Ausführung gemäß 18 mit Darstellung der Horizontallamellen in einer zweiten Position
  • 20 eine vierte Ausführung, bei der das Betätigungselement für das Koppelelement innerhalb der Ausströmöffnung platziert ist, in perspektivischer Ansicht und mit Darstellung der Horizontallamellen in einer ersten Position
  • 21 eine Ausführung gemäß 20 mit Darstellung der Horizontallamellen in einer zweiten Position
  • Die in der Zeichnung dargestellte Luftdüse ist zur Führung eines Luftstroms aus einem Luftzuführschacht oder einer Leitung in Heizungs-, Lüftungs- oder Klimaanlagen geeignet. Eine bevorzugte Anwendung sind Kraftfahrzeuge, bei denen das Gehäuse 1 der Luftdüse in einem Wanddurchbruch der in der Zeichnung nicht näher dargestellten Instrumententafel eingesetzt wird. Das Gehäuse 1 weist eine vorderseitige Luftausströmöffnung 2 und einen rückseitigen Anschluss 3 für einen Luftzuführschacht oder eine Luftzuführleitung auf. Im Gehäuse 1 sind mehrere Horizontallamellen 4 abgestützt. Diese Horizontallamellen 4 sind durch ein Koppelelement miteinander verbunden und gleichartig verschwenkbar. Hierbei ist vorgesehen, dass das Koppelelement für die Horizontallamellen 4 derart angeordnet und ausgestaltet ist, dass zusätzlich zu der eine gleichartige Schwenkbewegung der Horizontallamellen 4 bewirkenden Bewegung eine weitere Bewegung des Koppelelementes realisierbar ist, die eine Lageänderung der Horizontallamellen 4 in eine aufgefächerte Ausrichtung bewirkt.
  • In 1 bis 3 ist eine weitgehend als Stand der Technik bekannte Ausführung dargestellt, bei der das Koppelelement für die Horizontallamellen 4 als eine Kulissenplatte 5 ausgestaltet ist. Diese Darstellungen zeigen lediglich das an sich bekannte Grundprinzip eines mehrere Bewegungsrichtungen ausführenden Koppelelementes, wobei an dieser Stelle auf diesbezüglich weitere Erläuterungen verzichtet werden kann.
  • In der Ausführung gemäß 4 bis 6 ist das Koppelelement für die Horizontallamellen 4 als eine Koppelstange 7 ausgestaltet. Die Koppelstange 7 weist zwei Aus nehmungen 71 auf, die an Vorsprüngen 13 an der Wand des Gehäuses 1 abgestützt sind. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Ausnehmungen 71 als Bohrungen und die Vorsprünge 13 als hierzu kongruente Zapfen ausgestaltet. Somit ist die Koppelstange 7 rechtwinklig zur Längsachse "X" der Luftdüse verlagerbar.
  • Die Koppelstange 7 kann weitere Ausnehmungen aufweisen, denen jeweils ein zapfenförmiger Vorsprung 41 der Horizontallamellen 4 zugeordnet ist. Alternativ kann die Koppelstange 7 zapfenförmige Vorsprünge aufweisen, denen jeweils eine Ausnehmung der Horizontallamellen 4 zugeordnet ist. Hierbei ist vorgesehen, dass die zapfenförmigen Vorsprünge jeweils gekröpft ausgestaltet sind.
  • In der Zeichnung ist eine Ausgestaltung dargestellt, bei der die Koppelstange 7 an der zur vorderseitigen Ausströmöffnung 2 der Luftdüse gerichteten Stirnseite eine U-förmige Ausnehmung 72 aufweist. Dieser Ausnehmung 72 ist ein separates flächiges Bauteil 73 zur Wirkverbindung mit den Horizontallamellen 4 zugeordnet. Hierfür weist das separate flächige Bauteil 73 Ausnehmungen 74 auf, denen jeweils ein zapfenförmiger Vorsprung 41 der Horizontallamellen 4 zugeordnet ist. Alternativ kann das separate flächige Bauteil 73 zapfenförmige Vorsprünge aufweisen, denen jeweils eine Ausnehmung der Horizontallamellen 4 zugeordnet ist. Hierbei ist ebenfalls vorgesehen, dass die zapfenförmigen Vorsprünge jeweils gekröpft ausgestaltet sind.
  • Die Koppelstange 7 ist mit einem Bedienrad 6 betätigbar. An der Stirnfläche des Bedienrades 6 ist ein zapfenförmiger Vorsprung 61 ausgestaltet. Dieser zapfenförmige Vorsprung 61 verläuft in Richtung der Mittelachse des Bedienrades 6 und wird durch einen Durchbruch 12 in der Wand des Gehäuses 1 geführt. Im weiteren Verlauf weist der zapfenförmige Vorsprung 61 an seinem zum Bedienrad 6 gegenüberliegenden Endabschnitt einen rechtwinklig abste henden Zapfen 62 auf. Dieser Zapfen 62 ist einer Kulissenbahn 75 zugeordnet, die in der Koppelstange 7 gewindegangartig verlaufend ausgestaltet ist. Somit wird eine Ausführung ähnlich einer Gewindespindel erreicht, mit der die Koppelstange 7 durch das Bedienrad 6 gesteuert werden kann.
  • In der Ausführung gemäß 7 bis 9 ist das Koppelelement für die Horizontallamellen 4 als eine Koppelplatte 8 ausgestaltet. Diese Koppelplatte 8 ist an einer Horizontallamelle 4 abgestützt und um eine rechtwinklig zur Längsachse "X" der Luftdüse verlaufende Achse "Y" schwenkbar. Für eine selbsttätige Rückstellung beim Austritt aus der diffusen Stellung wird die Koppelplatte 8 von einer in Richtung ihrer Schwenkachse wirkenden Feder 81 beaufschlagt. Die Feder 81 ist an einer Horizontallamelle 4 abgestützt.
  • Für eine optimale Auffächerung des Luftstroms ergeben sich Vorteile, sofern eine ungerade Anzahl von Horizontallamellen 4 vorgesehen ist. Dabei ist die Koppelplatte 8 an der mittleren Horizontallamelle 4 abgestützt. Gemäß der Zeichnung weist die Koppelplatte 8 Ausnehmungen 82 auf, denen jeweils ein zapfenförmiger Vorsprung 41 der Horizontallamellen 4 zugeordnet ist. Alternativ kann die Koppelplatte 8 zapfenförmige Vorsprünge aufweisen, denen jeweils eine Ausnehmung der Horizontallamellen 4 zugeordnet ist.
  • Die Koppelplatte 8 ist mit einem Bedienrad 6 betätigbar. Dabei ist an der Koppelplatte 8 an der zu den Horizontallamellen 4 gegenüberliegenden Seite ein zapfenförmiger Vorsprung 83 ausgestaltet, der durch einen Durchbruch 12 in der Wand des Gehäuses 1 geführt ist. Diesem zapfenförmigen Vorsprung 83 ist eine Kulissenbahn 63 zugeordnet, welche in der Stirnfläche des Bedienrades 6 ausgestaltet ist. Diese Kulissenbahn 63, die eine Verlagerung der Horizontallamellen 4 in eine aufgefächerte Position und so mit für die Luftdüse eine diffuse Stellung bewirkt, kann speziell ausgestaltet werden, um für die Koppelplatte 8 eine selbsttätige Rückstellung beim Austritt aus der diffusen Stellung zu erreichen.
  • In der Ausführung gemäß 10 bis 12 ist das Koppelelement für die Horizontallamellen 4 als eine Hubplatte 9 ausgestaltet. Die Hubplatte 9 ist in zwei Ausnehmungen 11 in der Wand des Gehäuses 1 abgestützt und in Richtung der Längsachse "X" der Luftdüse verlagerbar. Der Hubplatte 9 sind mehrere Koppelstangen 91 zugeordnet, die jeweils mit den Horizontallamellen 4 in Wirkverbindung stehen. Weiterhin weist die Hubplatte 9 mehrere sichelförmige Ausnehmungen 92 auf.
  • In der Zeichnung ist eine Ausgestaltung dargestellt, bei der in den sichelförmigen Ausnehmungen 92 jeweils ein zapfenförmiger Vorsprung eines Verbindungsgliedes 93 geführt ist. Die Verbindungsglieder 93 weisen auf ihrer zur Hubplatte 9 gegenüberliegenden Stirnfläche jeweils einen weiteren zapfenförmigen Vorsprung auf, der in eine hierzu kongruente Öffnung einer Koppelstange 91 eingreift. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in der Zeichnung auf eine Angabe von Bezugszeichen für die jeweiligen Vorsprünge und Ausnehmungen verzichtet worden, diese Ausgestaltungen sind jedoch insbesondere aus 10 zweifelsfrei ersichtlich.
  • Sofern in einer einfachen Ausführung auf die Verbindungsglieder 93 verzichtet werden soll, weist die Hubplatte 9 ebenfalls mehrere sichelförmige Ausnehmungen 92 auf, in denen dann jeweils unmittelbar ein zapfenförmiger Vorsprung einer Koppelstange 91 geführt wird.
  • Auch bei einer Ausführung gemäß 10 bis 12 können wie bei den vorherigen Ausführungen am Koppelelement (hier an den Koppelstangen 91) Ausnehmungen vorgesehen werden, denen jeweils ein zapfenförmiger Vorsprung 41 der Horizontallamellen 4 zugeordnet ist. Alternativ können die Koppelstangen 91 zapfenförmige Vorsprünge aufweisen, denen jeweils eine Ausnehmung der Horizontallamellen 4 zugeordnet ist.
  • Die Hubplatte 9 ist mit einem Bedienrad 6 betätigbar. An der Stirnfläche vom Bedienrad 6 ist ein zapfenförmiger Vorsprung 61 ausgestaltet. Der zapfenförmige Vorsprung 61 wird durch einen Durchbruch 12 in der Wand des Gehäuses 1 geführt und einer Kulissenführung 94 zugeordnet, die in der Hubplatte 9 ausgestaltet ist. Durch die Wirkverbindung des zapfenförmigen Vorsprungs 61 mit der Kulissenführung 94 wird eine Führung für die Hubplatte 9 realisiert, um diese zwischen den Lamellenpositionen für eine diffuse und für eine als „Spot" ausgeprägte Luftströmung bewegen zu können.
  • Unabhängig von der konkreten Ausgestaltung kann bei den beschriebenen Ausführungen die Position der Horizontallamellen 4 mit dem Koppelelement – Kulissenplatte 5/Koppelstange 7/Koppelplatte 8/Hubplatte 9 – verändert werden. Hierbei zeigen 3, 6, 9 und 12 eine konventionelle Anordnung mit zueinander parallel verlaufenden Horizontallamellen 4. Hingegen zeigen 2, 5, 8 und 11 eine durch Anwendung der Erfindung mögliche Anordnung mit zueinander aufgefächerten Horizontallamellen 4, die einen diffusen Luftstrom bewirken.
  • Sofern das Koppelelement für die Horizontallamellen 4 mit einem Bedienrad 6 betätigt wird, kann das Bedienrad 6 einen Umfangsabschnitt mit einer zahnradförmigen Kontur 64 aufweisen. Diese Kontur 64 steht über weitere Bauteile 20 mit Zahnradkonturen mit einer Klappe 21 zur Steuerung des Strömungsquerschnittes innerhalb der Luftdüse in Wirkverbindung. Eine derartige Ausgestaltung ist aus 1, 4, 7 und 10 ersichtlich. Ebenso ist es möglich, dass das Bedienrad 6 über eine Koppelstange mit der Klappe 21 zur Steuerung des Strömungsquerschnittes innerhalb der Luftdüse in Wirkverbindung steht, wobei eine solche Ausgestaltung in der Zeichnung allerdings nicht näher dargestellt ist. Für beide Varianten ist es möglich, dass das Koppelelement mit der Klappe 21 derart in Wirkverbindung steht, dass die Klappe 21 bei diffuser Stellung der Horizontallamellen 4 in eine Schließstellung verlagert wird.
  • Während die bisherigen Darlegungen eine seitliche Anordnung des Betätigungselementes für das Koppelelement betreffen, können die hierfür notwendigen Bauteile auch innerhalb der Ausströmöffnung 2 in einer Luftdüse platziert werden. Diesbezügliche Ausgestaltungen sind aus 13 bis 21 ersichtlich, auf die nachfolgend Bezug genommen wird.
  • 13 bis 15 zeigen eine Konstruktion, bei der das Koppelelement für die Horizontallamellen 4 ähnlich wie die Koppelplatte 8 in 7 ausgestaltet ist. Die hier gezeigte Koppelplatte 22 ist jedoch mit einem Bedienknopf 23 betätigbar. Dieser Bedienknopf 23 ist auf einer Horizontallamelle 4 abgestützt und mehrteilig ausgestaltet. Dabei ist lediglich ein mit der Koppelplatte 22 verbundener Teilabschnitt 231 verlagerbar. Hingegen ist der andere Teilabschnitt 232 lagefixiert angeordnet.
  • Wie 15 zeigt, ist am lagefixierten Teilabschnitt 232 eine Führungsbahn ausgestaltet, in welcher der verlagerbare Teilabschnitt 231 mit einem hierzu kongruenten Konturabschnitt abstützbar ist. Gemäß dieser Darstellung kann der verlagerbare Teilabschnitt 231 gegenüber dem lagefixierten Teilabschnitt 232 beispielsweise in Form einer T-Führung geradlinig verlagert werden. Alternativ kann vorgesehen werden, dass die Teilabschnitte 231 und 232 des Bedienknopfes 23 zueinander kreisbogenförmig verlagerbar sind. Dann könnte eine umlaufende Führungshülse verwendet werden.
  • Diesbezüglich sind weitere Ausgestaltungen möglich. So könnte der Bedienungsknopf 23, der im gezeigten Ausführungsbeispiel per Hand gezogen wird, auch mit einer Push-Push-Funktion ausgestattet werden. Außerdem wäre es möglich, die Kappe um 90° zu drehen und das Koppelelement durch eine Art Getriebe (z.B. mittels Schnecke) anzusteuern. Der Bedienknopf 23 kann ferner mit einem Dekorelement 233 versehen werden.
  • Bei der Ausführung gemäß 13 und 14 sind jeweils zwei Horizontallamellen 4 durch ein Verbindungsglied 24 miteinander gekoppelt. Von den gekoppelten Horizontallamellen 4 wird jeweils nur eine Horizontallamelle 4 in einer Kulissenführung 221 geführt, die in der Koppelplatte 22 ausgestaltet ist. Dadurch lassen sich die Zugkräfte des geteilten Bedienknopfes 23 minimieren und der Abstimmaufwand wird reduziert.
  • 16 bis 21 zeigen weitere Ausgestaltungen, bei denen das Koppelelement für die Horizontallamellen 4 ähnlich wie die Koppelplatte 8 in 7 ausgestaltet ist.
  • Die hier gezeigten Koppelplatten 22 können gemäß 16 und 17 mit einem Bedienrad 25 betätigt werden. Dieses Bedienrad 25 kann in eine der Horizontallamellen 4 integriert werden oder auch in einen Bedienknopf, der auf einer Horizontallamelle 4 abgestützt ist.
  • Weiterhin können die Koppelplatten 22 gemäß 18 und 19 mit einer Walze 26 betätigt werden. Diese Walze 26 kann in eine der Horizontallamellen 4 baulich integriert werden oder auch in einen Bedienknopf, der auf einer Horizontallamelle 4 abgestützt ist.
  • Ferner können die Koppelplatten 22 gemäß 20 und 21 mit einem Hebelwerk 27 betätigt werden. Dieses Hebelwerk 27 ist mit einem Bedienknopf verlagerbar, der auf einer Horizontallamelle 4 abgestützt ist und der z.B. nur in seiner seitlichen Maximalstellung mit dem Hebelwerk 27 in Wirkverbindung steht.
  • Unabhängig von der konkreten Ausgestaltung kann bei den Ausführungen gemäß 13 bis 21 die Position der Horizontallamellen 4 mit der Koppelplatte 22 verändert werden. Hierbei zeigen 13, 16, 18 und 20 eine konventionelle Anordnung mit zueinander parallel verlaufenden Horizontallamellen 4. Hingegen zeigen 14, 17, 19 und 21 eine durch Anwendung der Erfindung mögliche Anordnung mit zueinander aufgefächerten Horizontallamellen 4, die einen diffusen Luftstrom bewirken.
  • Die beschriebene Erfindung ist auch auf Vertikallamellen anwendbar. Die Koppelemente oder Lagerplatten, die oben- und untenseitig im Düsengehäuse angeordnet sind, sind mindestens in einer Achsrichtung verschiebbar gelagert und derart miteinander gekoppelt, dass sie parallel bewegt werden, um die gewünschte zusätzliche Bewegung der Lamellenanordnung zu der Verstellung der Einzellamellen zu bewirken.
  • 1
    Gehäuse
    11
    Ausnehmung
    12
    Durchbruch
    13
    Vorsprung
    2
    Luftausströmöffnung
    3
    Anschluss für Luftzuführung
    4
    Horizontallamelle
    41
    zapfenförmiger Vorsprung
    5
    Kulissenplatte
    51
    zapfenförmiger Vorsprung
    52
    Ausnehmung
    53
    Kulissenführung
    6
    Bedienrad
    61
    zapfenförmiger Vorsprung
    62
    rechtwinklig abstehender Zapfen
    63
    Kulissenbahn
    64
    Zahnradkontur
    7
    Koppelstange
    71
    Ausnehmung
    72
    U-förmige Ausnehmung
    73
    flächiges Bauteil
    74
    Ausnehmung im flächigen Bauteil
    75
    gewindegangartige Kulissenbahn
    8
    Koppelplatte
    81
    Feder
    82
    Ausnehmung
    83
    zapfenförmiger Vorsprung
    9
    Hubplatte
    91
    Koppelstange
    92
    sichelförmige Ausnehmung
    93
    Verbindungsglied
    94
    Kulissenführung
    20
    Bauteil mit Zahnradkontur
    21
    Klappe
    22
    Koppelplatte
    221
    Kulissenführung
    23
    Bedienknopf
    231
    verlagerbarer Teilabschnitt
    232
    lagefixierter Teilabschnitt
    233
    Dekorelement
    24
    Verbindungsglied
    25
    Bedienrad
    26
    Walze
    27
    Hebelwerk
    X
    Längsachse der Luftdüse
    Y
    Schwenkachse der Koppelplatte

Claims (30)

  1. Luftdüse zur Führung eines Luftstroms aus einem Luftzuführschacht oder einer Leitung in Heizungs-, Lüftungs- oder Klimaanlagen, insbesondere in Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem Gehäuse, das in einen Wanddurchbruch einsetzbar ist und das eine vorderseitige Luftausströmöffnung und einen rückseitigen Anschluss für einen Luftzuführschacht oder eine Luftzuführleitung aufweist, wobei im Gehäuse mindestens mehrere Horizontallamellen abgestützt sind, die durch ein Koppelelement miteinander verbunden und gleichartig verschwenkbar sind und die in Abhängigkeit ihrer jeweiligen Position unterschiedliche Arten von Ableitungen des Luftstroms bewirken, wobei das Koppelelement derart angeordnet und ausgestaltet ist, dass zusätzlich zu der eine gleichartige Schwenkbewegung der Horizontallamellen bewirkenden Bewegung eine weitere Bewegung des Koppelelementes realisierbar ist, die eine Lageänderung der Horizontallamellen in eine aufgefächerte Ausrichtung bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement für die Horizontallamellen (4) als eine Koppelstange (7) ausgestaltet ist, die mit einem Bedienrad (6) betätigbar ist, an dessen Stirnfläche ein zapfenförmiger Vorsprung (61) ausgestaltet ist, der durch einen Durchbruch (12) in der Wand des Gehäuses (1) geführt ist und der an seinem zum Bedienrad (6) gegenüberliegenden Endabschnitt einen rechtwinklig abstehenden Zapfen (62) aufweist, der einer gewindegangartig verlaufenden Kulissenbahn (75) der Koppelstange (7) zugeordnet ist.
  2. Luftdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zapfenförmige Vorsprung (61) in Richtung der Mittelachse des Bedienrades (6) verlaufend angeordnet ist.
  3. Luftdüse zur Führung eines Luftstroms aus einem Luftzuführschacht oder einer Leitung in Heizungs-, Lüftungs- oder Klimaanlagen, insbesondere in Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem Gehäuse, das in einen Wanddurchbruch einsetzbar ist und das eine vorderseitige Luftausströmöffnung und einen rückseitigen Anschluss für einen Luftzuführschacht oder eine Luftzuführleitung aufweist, wobei im Gehäuse mindestens mehrere Horizontallamellen abgestützt sind, die durch ein Koppelelement miteinander verbunden und gleichartig verschwenkbar sind und die in Abhängigkeit ihrer jeweiligen Position unterschiedliche Arten von Ableitungen des Luftstroms bewirken, wobei das Koppelelement derart angeordnet und ausgestaltet ist, dass zusätzlich zu der eine gleichartige Schwenkbewegung der Horizontallamellen bewirkenden Bewegung eine weitere Bewegung des Koppelelementes realisierbar ist, die eine Lageänderung der Horizontallamellen in eine aufgefächerte Ausrichtung bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement für die Horizontallamellen (4) als eine Koppelplatte (8) ausgestaltet ist, die an einer Horizontallamelle (4) abgestützt und um eine rechtwinklig zur Längsachse (X) der Luftdüse verlaufende Achse (Y) schwenkbar ist.
  4. Luftdüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelplatte (8) von einer in Richtung ihrer Schwenkachse (Y) wirkenden Feder (81) beaufschlagt ist, die an einer Horizontallamelle (4) abgestützt ist.
  5. Luftdüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine ungerade Anzahl von Horizontallamellen (4) vorgesehen ist, wobei die Koppelplatte (8) an der mittleren Horizontallamelle (4) abgestützt ist.
  6. Luftdüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelplatte (8) Ausnehmungen (82) aufweist, denen jeweils ein zapfenförmiger Vorsprung (41) der Horizontallamellen (4) zugeordnet ist.
  7. Luftdüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelplatte (8) zapfenförmige Vorsprünge aufweist, denen jeweils eine Ausnehmung der Horizontallamellen (4) zugeordnet ist.
  8. Luftdüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelplatte (8) mit einem Bedienrad (6) betätigbar ist, wobei an der Koppelplatte (8) an der zu den Horizontallamellen (4) gegenüberliegenden Seite ein zapfenförmiger Vorsprung (83) ausgestaltet ist, der durch einen Durchbruch (12) in der Wand des Gehäuses (1) geführt ist und der einer, in der Stirnfläche des Bedienrades (6) ausgestalteten Kulissenbahn (63) zugeordnet ist.
  9. Luftdüse zur Führung eines Luftstroms aus einem Luftzuführschacht oder einer Leitung in Heizungs-, Lüftungs- oder Klimaanlagen, insbesondere in Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem Gehäuse, das in einen Wanddurchbruch einsetzbar ist und das eine vorderseitige Luftausströmöffnung und einen rückseitigen Anschluss für einen Luftzuführschacht oder eine Luftzuführleitung aufweist, wobei im Gehäuse mindestens mehrere Horizontallamellen abgestützt sind, die durch ein Koppelelement miteinander verbunden und gleichartig verschwenkbar sind und die in Abhängigkeit ihrer jeweiligen Position unterschiedliche Arten von Ableitungen des Luftstroms bewirken, wobei das Koppelelement derart angeordnet und ausgestaltet ist, dass zusätzlich zu der eine gleichartige Schwenkbewegung der Horizontallamellen bewirkenden Bewegung eine weitere Bewegung des Koppelelementes realisierbar ist, die eine Lageänderung der Horizontallamellen in eine aufgefächerte Ausrichtung bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement für die Horizontallamellen (4) als eine Hubplatte (9) mit mehreren zugeordneten Koppelstan gen (91) ausgestaltet ist, wobei die Hubplatte (9) in zwei Ausnehmungen (11) in der Wand des Gehäuses (1) abgestützt und in Richtung der Längsachse (X) der Luftdüse verlagerbar ist und wobei die Koppelstangen (91) jeweils mit den Horizontallamellen (4) in Wirkverbindung stehen.
  10. Luftdüse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubplatte (9) mehrere sichelförmige Ausnehmungen (92) aufweist, in denen jeweils ein zapfenförmiger Vorsprung eines Verbindungsgliedes (93) geführt ist, wobei das Verbindungsglied (93) auf der zur Hubplatte (9) gegenüberliegenden Stirnfläche jeweils einen weiteren zapfenförmigen Vorsprung aufweist, der in eine hierzu kongruente Öffnung einer Koppelstange (91) eingreift.
  11. Luftdüse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubplatte (9) mehrere sichelförmige Ausnehmungen (92) aufweist, in denen jeweils ein zapfenförmiger Vorsprung einer Koppelstange (91) geführt ist.
  12. Luftdüse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelstangen (91) Ausnehmungen aufweisen, denen jeweils ein zapfenförmiger Vorsprung der Horizontallamellen (4) zugeordnet ist.
  13. Luftdüse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelstangen (91) zapfenförmige Vorsprünge aufweisen, denen jeweils eine Ausnehmung der Horizontallamellen (4) zugeordnet ist.
  14. Luftdüse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubplatte (9) mit einem Bedienrad (6) betätigbar ist, an dessen Stirnfläche ein zapfenförmiger Vorsprung (61) ausgestaltet ist, der durch einen Durchbruch (12) in der Wand des Gehäuses (1) ge führt ist und der einer in der Hubplatte (9) ausgestalteten Kulissenführung (94) zugeordnet ist.
  15. Luftdüse nach Anspruch 1, 3 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement für die Horizontallamellen (4) mit einem Bedienrad (6) betätigbar ist, das einen Umfangsabschnitt mit einer zahnradförmigen Kontur (64) aufweist, die über weitere Bauteile (20) mit Zahnradkonturen mit einer Klappe (21) zur Steuerung des Strömungsquerschnittes innerhalb der Luftdüse in Wirkverbindung steht.
  16. Luftdüse nach Anspruch 1, 3 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement für die Horizontallamellen (4) mit einem Bedienrad (6) betätigbar ist, das über eine Koppelstange mit einer Klappe (21) zur Steuerung des Strömungsquerschnittes innerhalb der Luftdüse in Wirkverbindung steht.
  17. Luftdüse nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement mit der Klappe (21) zur Steuerung des Strömungsquerschnittes innerhalb der Luftdüse derart in Wirkverbindung steht, dass die Klappe (21) bei diffuser Stellung der Horizontallamellen (4) in eine Schließstellung verlagerbar ist.
  18. Luftdüse nach Anspruch 1, 3 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement für die Horizontallamellen (4) mit einem Bedienknopf (23) betätigbar ist, der auf einer Horizontallamelle (4) abgestützt ist.
  19. Luftdüse nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienknopf (23) mehrteilig ausgestaltet ist, wobei lediglich ein mit dem Koppelelement verbundener Teilabschnitt (231) verlagerbar ausgestaltet ist, während der andere Teilabschnitt (232) lagefixiert angeordnet ist.
  20. Luftdüse nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass am lagefixierten Teilabschnitt (232) des Bedienknopfes (23) eine Führungsbahn ausgestaltet ist, in welcher der verlagerbare Teilabschnitt (231) mit einem hierzu kongruenten Konturabschnitt abstützbar ist.
  21. Luftdüse nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der verlagerbare Teilabschnitt (231) des Bedienknopfes (23) gegenüber dem lagefixierten Teilabschnitt (232) geradlinig verlagerbar ist.
  22. Luftdüse nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der verlagerbare Teilabschnitt (231) des Bedienknopfes (23) gegenüber dem lagefixierten Teilabschnitt (232) kreisbogenförmig verlagerbar ist.
  23. Luftdüse nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei Horizontallamellen (4) miteinander gekoppelt sind, von denen jeweils eine in einer Kulissenführung (221) des Koppelelementes geführt ist.
  24. Luftdüse nach Anspruch 1, 3 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement für die Horizontallamellen (4) mit einem Bedienrad (25) betätigbar ist, das baulich in eine der Horizontallamellen (4) integriert ist.
  25. Luftdüse nach Anspruch 1, 3 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement für die Horizontallamellen (4) mit einem Bedienrad (25) betätigbar ist, das baulich in einen Bedienknopf integriert ist, der auf einer Horizontallamelle (4) abgestützt ist.
  26. Luftdüse nach Anspruch 1, 3 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement für die Horizontallamellen (4) mit einer Walze (26) betätigbar ist, die baulich in eine der Horizontallamellen (4) integriert ist.
  27. Luftdüse nach Anspruch 1, 3 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement für die Horizontallamellen (4) mit einer Walze (26) betätigbar ist, die baulich in einen Bedienknopf integriert ist, der auf einer Horizontallamelle (4) abgestützt ist.
  28. Luftdüse nach Anspruch 1, 3 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement für die Horizontallamellen (4) mit einem Hebelwerk (27) betätigbar ist, das mit einem Bedienknopf verlagerbar ist, der auf einer Horizontallamelle (4) abgestützt ist.
  29. Luftdüse nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienknopf lediglich in seiner seitlichen Maximalstellung mit dem Hebelwerk (27) in Wirkverbindung steht.
  30. Luftdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche gekennzeichnet durch die Anwendung der Mechanik auf Vertikallamellen, die in dem Düsengehäuse zusätzlich oder anstelle von Horizontallamellen angeordnet sind.
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