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DE102005037714A1 - Stellvorrichtung für eine Brennkraftmaschine, insbesondere Nockenwellenstellvorrichtung - Google Patents

Stellvorrichtung für eine Brennkraftmaschine, insbesondere Nockenwellenstellvorrichtung Download PDF

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DE102005037714A1
DE102005037714A1 DE200510037714 DE102005037714A DE102005037714A1 DE 102005037714 A1 DE102005037714 A1 DE 102005037714A1 DE 200510037714 DE200510037714 DE 200510037714 DE 102005037714 A DE102005037714 A DE 102005037714A DE 102005037714 A1 DE102005037714 A1 DE 102005037714A1
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DE
Germany
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adjusting device
locking
unit
camshaft
internal combustion
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200510037714
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English (en)
Inventor
Jens Dipl.-Ing. Meintschel
Thomas Dipl.-Ing. Stolk
Alexander Von Dipl.-Ing. Gaisberg-Helfenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
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Filing date
Publication date
Application filed by DaimlerChrysler AG filed Critical DaimlerChrysler AG
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Priority to PCT/EP2006/005453 priority patent/WO2007016986A1/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/34Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of means for changing the timing of the valves without changing the duration of opening and without affecting the magnitude of the valve lift
    • F01L1/344Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of means for changing the timing of the valves without changing the duration of opening and without affecting the magnitude of the valve lift changing the angular relationship between crankshaft and camshaft, e.g. using helicoidal gear
    • F01L1/352Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of means for changing the timing of the valves without changing the duration of opening and without affecting the magnitude of the valve lift changing the angular relationship between crankshaft and camshaft, e.g. using helicoidal gear using bevel or epicyclic gear
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung geht aus von einer Stellvorrichtung für eine Brennkraftmaschine, insbesondere Nockenwellenstellvorrichtung, mit einer Stelleinheit (10) und mit einer Arretiereinheit (11). DOLLAR A Es wird vorgeschlagen, dass die Stelleinheit (10) in zumindest eine Stellrichtung (12) umlauffähig ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Stellvorrichtung für eine Brennkraftmaschine, insbesondere eine Nockenwellenstellvorrichtung, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Aus der DE 102 20 687 A1 ist eine gattungsgemäße Nockenwellenstellvorrichtung mit einer Stelleinheit und einer Arretiereinheit bekannt. Die Stelleinheit weist ein Verstellgetriebe mit einer Standgetriebeübersetzung auf, die so ausgelegt sind, dass durch bloßes Festsetzen einer Verstellwelle eine Arretierstellung erreicht wird.
  • Der Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, eine Stellvorrichtung mit einem großen Einstellbereich bereitzustellen, bei der jedoch zumindest eine vorteilhafte Arretierstellung stets sicher erreicht werden kann. Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Patentanspruchs 1, wobei weitere Ausgestaltungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
  • Die Erfindung geht aus von einer Stellvorrichtung für eine Brennkraftmaschine, insbesondere einer Nockenwellenstellvorrichtung, mit einer Stelleinheit und mit einer Arretiereinheit.
  • Es wird vorgeschlagen, dass die Stelleinheit in zumindest eine Stellrichtung umlauffähig ausgebildet ist. Dabei soll unter „umlauffähig" insbesondere verstanden werden, dass mittels der Stelleinheit ein Phasenwinkel, insbesondere ein Nockenwellenphasenwinkel, in eine Stellrichtung um einen beliebigen Winkel, insbesondere über 360°, verstellbar ist, so dass von jedem beliebigen Phasenwinkel aus durch Verstellen in eine Stellrichtung eine gewünschte Arretierstellung erreicht werden kann. Ferner soll unter einem „Wellenphasenwinkel" insbesondere ein Phasenwinkel einer ersten Welle zu einer zweiten Welle verstanden werden, wie dies insbesondere bei einer von einer Kurbelwelle angetriebenen Nockenwelle mit einer Nockenwellenstellvorrichtung auftritt. Durch eine entsprechende Ausgestaltung kann eine Stellvorrichtung mit einem großen Stellbereich erzielt und es kann konstruktiv einfach und kostengünstig eine vorteilhafte Arretierstellung stets sicher erreicht werden, und zwar unabhängig von einem vorliegenden Phasenwinkel bei einem Notfall und unabhängig von einer Standgetriebeübersetzung eines Verstellgetriebes. Bei dem Einsatz einer entsprechenden Nockenwellenstellvorrichtung in einer Brennkraftmaschine ist insbesondere darauf zu achten, dass ein ausreichender Freigang zwischen Kolben bzw. deren Oberseite und zu steuernden Ventilen vorliegt, so dass stets eine Kollision der Kolben und der Ventile ausgeschlossen ist.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Stellvorrichtung einen in axialer Richtung verschiebbar gelagerten Rotor aufweist, wodurch die Arretiereinheit vorteilhaft integrierbar ist und zusätzliche Bauteile, Bauraum, Gewicht, Montageaufwand und Kosten eingespart werden können.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass die Arretiereinheit zumindest einen elektromagnetischen Aktuator aufweist, der Platz sparend integrierbar ist, und zwar insbesondere, wenn die Stell vorrichtung eine elektromagnetische Bremse und/oder einen Elektromotor aufweist. Dabei kann der elektromagnetische Aktuator als separate Einheit ausgebildet sein oder kann zumindest teilweise einstückig mit der elektromagnetischen Bremse bzw. dem Elektromotor ausgeführt sein. Vorteilhaft können insbesondere eine Erregerspule der elektromagnetischen Bremse bzw. des Elektromotors einstückig mit einer Hilfserregerspule des elektromagnetischen Aktuators zur Betätigung der Arretiereinheit ausgeführt sein. Grundsätzlich ist jedoch auch denkbar, dass ein Arretiermittel der Arretiereinheit direkt und/oder indirekt mit einem hydraulischen Aktuator betätigt wird und/oder an die Bewegung eines Stellmittels gekoppelt ist, wie beispielsweise an einen Ventilkolben usw.
  • Weist die Arretiereinheit wenigstens ein in einem Antriebsrad, wie insbesondere in einem Kettenrad, bewegbar gelagertes Arretiermittel auf, kann dieses auf einem großen Teilkreis angeordnet und es können vorteilhaft kleine Arretierkräfte erzielt werden.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass die Stelleinheit ein Summierungsgetriebe, wie insbesondere ein Planetengetriebe, aufweist, wodurch konstruktiv einfach ein großer Verstellbereich erzielt werden kann.
  • Weist die Stelleinheit zudem eine Bremseinheit zur Einstellung eines Übersetzungsverhältnisses des Summierungsgetriebes auf, kann eine besonders energiesparende Verstellung ermöglicht werden.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass die Arretiereinheit zur Erzielung eines einstellbaren Wellenphasenwinkels einstellbar ausgeführt ist, wodurch während des Betriebs und/oder auch grundsätzlich vor einer Inbetriebnahme eine Anpassung an verschiedene Randbedingungen ermöglicht werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Lösung kann bei sämtlichen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Stellvorrichtungen einer Brennkraftmaschine eingesetzt werden, wie bei Stellvorrichtungen zum Einstellen eines Verdichtungsverhältnisses, Stellvorrichtungen zum Einstellen einer Wasserpumpendrehzahl, Stellvorrichtungen zum Einstellen einer Kältemittelverdichtungseinrichtung usw., besonders vorteilhaft jedoch bei Nockenwellenstellvorrichtungen, wodurch ein Nockenwellenphasenwinkel über einen großen Bereich einstellbar und dennoch stets ein sicherer Betrieb der Brennkraftmaschine gewährleistet ist. Ferner ist grundsätzlich auch denkbar, eine entsprechende Stellvorrichtung außer bei Brennkraftmaschinen auch bei anderen, dem Fachmann als geeignet erscheinenden Maschinen einzusetzen.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
  • Dabei zeigen:
  • 1 einen schematisch dargestellten Längsschnitt durch eine Nockenwellenstellvorrichtung mit einer Nockenwelle im Regelbetrieb,
  • 2 die Nockenwellenstellvorrichtung aus 1 in arretierter Stellung,
  • 3 eine Abwicklung eines von einer Arretierkulisse gebildeten Arretiermittels mit einem korrespondierenden Arretiermittel bei einem ersten Arretiervorgang, ausgehend von einem ersten Nockenwellenphasenwinkel,
  • 4 die Arretiermittel nach dem ersten Arretiervorgang in arretierter Stellung,
  • 5 die Arretiermittel aus 3 bei einem zweiten Arretiervorgang, ausgehend von einem zweiten Nockenwellenphasenwinkel in einer ersten Phase,
  • 6 die Arretiermittel beim zweiten Arretiervorgang in einer zweiten Phase und
  • 7 die Arretiermittel nach dem zweiten Arretiervorgang in arretierter Stellung.
  • 1 zeigt eine Nockenwellenstellvorrichtung einer Brennkraftmaschine mit einer Stelleinheit 10 zur Einstellung eines Nockenwellenphasenwinkels einer Nockenwelle 33 und mit einer Arretiereinheit 11. Die Stelleinheit 10 weist eine elektromagnetische Bremseinheit 20 und ein von einem Planetengetriebe gebildetes Summierungsgetriebe 19 auf. Die elektromagnetische Bremseinheit 20 weist einen Stator 21 mit einer Haupterregerspule 22 und einen Rotor 15 auf, der in einem konzentrischen Durchgangskanal des Stators 21 mit seiner Rotorwelle 40 drehbar und in axialer Richtung 13, 14 verschiebbar gelagert ist. Der Rotor 15 weist einen scheibenförmigen Rotationskörper 23 auf, an dessen radial äußerem Rand ein hülsenförmiger Rotationskörper 24 aus einem Hysteresematerial angeordnet ist, der eine Polstruktur 25 des Stators 21 umschließt und mit dieser im Betrieb zusammenwirkt. Ferner ist der Rotor 15 mit seiner Rotorwelle 40 mit einem Sonnenrad 26 des Summierungsgetriebes 19 in Umfangsrichtung und in axialer Richtung fest gekoppelt.
  • Die Arretiereinheit 11 weist ein in einem von einem Kettenrad gebildeten Antriebsrad 17, in axialer Richtung 13, 14 bewegbar gelagertes, bolzenförmiges erstes Arretiermittel 18 auf. Das Arretiermittel 18 ist mit einer Schraubendruckfeder 27 in axialer Richtung 13 zum Rotationskörper 23 belastet und weist auf der dem Rotationskörper 23 zugewandten Seite eine schraubenköpfförmige Ausformung 28 mit einem vergrößerten Durchmes ser gegenüber dem restlichen Arretiermittel 18 auf. Neben dem ersten Arretiermittel 18 weist die Arretiereinheit 11 ein zweites, von einer Arretierkulisse mit einer Arretierausnehmung 39 gebildetes Arretiermittel 32 auf, das einstückig an eine zum Rotor 15 weisende Stirnseite der Nockenwelle 33 angeformt ist (1 und 3 bis 7). Das Antriebsrad 17 ist mit einem Planetenträger 34 gekoppelt, auf dem Planeten 35 des Summierungsgetriebes 19 gelagert sind, die mit einem mit der Nockenwelle 33 gekoppelten Hohlrad 36 kämmen. Um eine einstellbare Arretiereinheit zu erreichen, könnte beispielsweise das zweite Arretiermittel 32 von einem von der Nockenwelle 33 getrennten Bauteil gebildet sein, das grundsätzlich drehfest mit der Nockenwelle 33 verbunden ist, jedoch zur Verstellung der Arretiereinheit 11 und damit zur Verstellung des Nockenwellenphasenwinkels in der Arretierstellung relativ zur Nockenwelle 33 verdreht werden kann, beispielsweise mittels eines hydraulischen und/oder elektromagnetischen Aktuators. Alternativ könnte auch das erste Arretiermittel 18 in Umfangsrichtung des Antriebsrads 17 relativ zu demselben verstellbar ausgeführt sein.
  • Ferner weist die Arretiereinheit 11 einen elektromagnetischen Aktuator 16 mit einer im Stator 21 angeordneten Hilfserregerspule 29 auf. Die Hilfserregerspule 29 ist radial innerhalb der Haupterregerspule 22 angeordnet und wirkt im aktivierten Zustand in axialer Richtung 13 auf einen an den Rotationskörper 23 angeformten ringförmigen Fortsatz 30, der in axialer Richtung 13 in eine ringförmige Ausnehmung 31 des Stators 21 ragt, in der auch die Hilfserregerspule 29 angeordnet ist.
  • 1 zeigt die Nockenwellenstellvorrichtung aktiviert im geregelten Betrieb, in dem die Hilfserregerspule 29 bestromt ist, so dass der Rotor 15 durch eine von der Hilfserregerspule 29 erzeugte Magnetkraft in axialer Richtung 13 in einer der Stator 21 zugewandten Endstellung verschoben ist, und mittels unterschiedlichen Bestromungen der Haupterregerspule 22 unterschiedliche Bremsmomente induziert und damit unterschiedliche Nockenwellenphasenwinkel eingestellt werden können.
  • Wird die Stromversorgung, insbesondere zur Hilfserregerspule 29, unterbrochen, beispielsweise aufgrund eines Kabelbruchs in einem Notfall, wird der Rotor 15 angetrieben durch eine Schraubendruckfeder 37 in axialer Richtung 14 in seine der Nockenwelle 33 zugewandte Endstellung verschoben und damit das Sonnenrad 26 innerhalb der Planeten 35 (2). Der Rotationskörper 23 kommt mit einer ihm zugewandten Stirnseite der Ausformung 28 des ersten Arretiermittels 18 in Anlage und drückt das erste Arretiermittel 18 entgegen der Federkraft der Schraubendruckfeder 27 in axialer Richtung 14 auf die Stirnseite mit dem zweiten Arretiermittel 32 der Nockenwelle 33 (3). Durch ein Nockenwellenantriebsmoment zum Antrieb der Nockenwelle 33 läuft die Stelleinheit 10 bei stromloser Haupterregerspule 22 stets nur in eine Richtung, und zwar im vorliegenden Fall in Stellrichtung 12. Bei einer Verstellung in Stellrichtung 12 wird der Nockenwellenphasenwinkel in Richtung Spät verstellt, während bei einer Verstellung in eine der Stellrichtung 12 entgegen gesetzten Stellrichtung 38 der Nockenwellenphasenwinkel in Richtung Früh verstellt wird.
  • Die 3 und 4 zeigen einen Arretiervorgang, bei dem eine Stromversorgung der Haupterregerspule 22 und der Hilfserregerspule 29 unterbrochen wird, während die Nockenwelle 33 relativ zur Arretierausnehmung 39 in Stellrichtung 38 bzw. in Richtung Früh verstellt ist. Die Stelleinheit 10 läuft in Stellrichtung 12, und zwar indem sich die Nockenwelle 33 und das Antriebsrad 17 relativ zueinander entsprechend verdrehen. Das erste Arretiermittel 18 rastet in die Arretierausnehmung 39 bzw. in das zweite Arretiermittel 32 ein und der Nockenwellenphasenwinkel ist arretiert (4).
  • Die 5 bis 7 zeigen einen Arretiervorgang, bei dem eine Stromversorgung der Haupterregerspule 22 und der Hilfserregerspule 29 unterbrochen wird, während die Nockenwelle 33 relativ zur Arretierausnehmung 39 in Stellrichtung 12 bzw. Richtung Spät verstellt ist. Die Stelleinheit 10 läuft in Stellrichtung 12. Nach nahezu einer vollständigen relativen Umdrehung des Antriebsrads 17 gegenüber der Nockenwelle 33 befindet sich das erste Arretiermittel 18 kurz vor der Arretierausnehmung 39 (6) und rastet anschließend in die Arretierausnehmung 39 ein und der Nockenwellenphasenwinkel ist arretiert (7).
  • Entsprechende Arretierungen können beim Auslaufen der Brennkraftmaschine und/oder unmittelbar einem Anlassen der Brennkraftmaschine durchgeführt werden.
  • Wird die Hilfserregerspule 29 nach einem Arretiervorgang wieder bestromt, wird der Rotor 15 durch die von der Hilfserregerspule 29 erzeugte Magnetkraft in seine dem Stator 21 zugewandte Endstellung entgegen der Federkraft der Schraubendruckfeder 37 verschoben und das erste Arretiermittel 18 wird, angetrieben durch die Federkraft der Schraubendruckfeder 27, aus der Arretierausnehmung 39 gezogen (1).
  • 10
    Stelleinheit
    11
    Arretiereinheit
    12
    Stellrichtung
    13
    Richtung
    14
    Richtung
    15
    Rotor
    16
    Aktuator
    17
    Antriebsrad
    18
    Arretiermittel
    19
    Summierungsgetriebe
    20
    Bremseinheit
    21
    Stator
    22
    Haupterregerspule
    23
    Rotationskörper
    24
    Rotationskörper
    25
    Polstruktur
    26
    Sonnenrad
    27
    Schraubendruckfeder
    28
    Ausformung
    29
    Hilfserregerspule
    30
    Fortsatz
    31
    Ausnehmung
    32
    Arretiermittel
    33
    Nockenwelle
    34
    Planetenträger
    35
    Planet
    36
    Hohlrad
    37
    Schraubendruckfeder
    38
    Stellrichtung
    39
    Arretierausnehmung
    40
    Rotorwelle

Claims (8)

  1. Stellvorrichtung für eine Brennkraftmaschine, insbesondere Nockenwellenstellvorrichtung, mit einer Stelleinheit (10) und mit einer Arretiereinheit (11), dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinheit (10) in zumindest eine Stellrichtung (12) umlauffähig ausgebildet ist.
  2. Stellvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in axialer Richtung (13, 14) verschiebbar gelagerten Rotor (15).
  3. Stellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinheit (11) zumindest einen elektromagnetischen Aktuator (16) aufweist.
  4. Stellvorrichtung zumindest nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinheit (11) wenigstens ein in einem Antriebsrad (17) bewegbar gelagertes Arretiermittel (18) aufweist.
  5. Stellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinheit (10) ein Summierungsgetriebe (19) aufweist.
  6. Stellvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinheit (10) eine Bremseinheit (20) zur Einstellung eines Übersetzungsverhältnisses des Summierungsgetriebes (19) aufweist.
  7. Stellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinheit (11) zur Erzielung eines einstellbaren Wellenphasenwinkels einstellbar ausgeführt ist.
  8. Brennkraftmaschine mit einer Stellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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