[go: up one dir, main page]

DE102005037230A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems Download PDF

Info

Publication number
DE102005037230A1
DE102005037230A1 DE102005037230A DE102005037230A DE102005037230A1 DE 102005037230 A1 DE102005037230 A1 DE 102005037230A1 DE 102005037230 A DE102005037230 A DE 102005037230A DE 102005037230 A DE102005037230 A DE 102005037230A DE 102005037230 A1 DE102005037230 A1 DE 102005037230A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
function
functions
execution units
mode
comparison
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102005037230A
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Sauler
Reinhard Weiberle
Bernd Mueller
Eberhard Boehl
Yorck Collani
Rainer Gmehlich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE102005037230A priority Critical patent/DE102005037230A1/de
Priority to EP06778027A priority patent/EP1915690A2/de
Priority to JP2008525528A priority patent/JP2009505186A/ja
Priority to RU2008108475/09A priority patent/RU2008108475A/ru
Priority to CN200680029402.8A priority patent/CN101243403A/zh
Priority to US11/990,097 priority patent/US8108716B2/en
Priority to PCT/EP2006/064742 priority patent/WO2007017396A2/de
Priority to KR1020087003210A priority patent/KR101031181B1/ko
Priority to TW095128809A priority patent/TW200736901A/zh
Publication of DE102005037230A1 publication Critical patent/DE102005037230A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/30Monitoring
    • G06F11/3065Monitoring arrangements determined by the means or processing involved in reporting the monitored data
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B9/00Safety arrangements
    • G05B9/02Safety arrangements electric
    • G05B9/03Safety arrangements electric with multiple-channel loop, i.e. redundant control systems
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/07Responding to the occurrence of a fault, e.g. fault tolerance
    • G06F11/16Error detection or correction of the data by redundancy in hardware
    • G06F11/1629Error detection by comparing the output of redundant processing systems
    • G06F11/1641Error detection by comparing the output of redundant processing systems where the comparison is not performed by the redundant processing components
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F2201/00Indexing scheme relating to error detection, to error correction, and to monitoring
    • G06F2201/845Systems in which the redundancy can be transformed in increased performance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Hardware Redundancy (AREA)
  • Debugging And Monitoring (AREA)
  • Tests Of Electronic Circuits (AREA)
  • Test And Diagnosis Of Digital Computers (AREA)

Abstract

Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems mit wenigstens zwei Ausführungseinheiten, wobei Umschaltmittel enthalten sind und zwischen wenigstens zwei Betriebsmodi umgeschaltet wird und Vergleichsmittel enthalten sind, wobei ein erster Betriebsmodus einem Vergleichsmodus und ein zweiter Betriebsmodus einem Performanzmodus entspricht und eine erste Funktion von einer zweiten Funktion überwacht wird, wobei die zweite Funktion im Vergleichsmodus auf wenigstens zwei Ausführungseinheiten abgearbeitet wird und jede dieser zweiten Funktionen, die auf wenigstens zwei Ausführungseinheiten abgearbeitet werden, dieselbe erste Funktion überwacht.

Description

  • Im Bereich eingebetteter Systeme, z.B. Automobiltechnik oder Automatisierungstechnik, gibt es Anwendungen, bei denen ein Fehler in der μC-Hardware potenziell sicherheitsrelevante Konsequenzen haben kann. Um diese Konsequenzen zu vermeiden oder die Auswirkungsschwere zu verringern, werden Überwachungsmaßnahmen verwendet, die Fehler detektieren sollen. Es gibt Anwendungen, in denen eine solche Überwachung nahezu permanent notwendig ist, in anderen Anwendungen gibt es Überwachungsfunktionen, die regelmäßig (z.B. periodisch) oder auf bestimmte Anforderungen hin, überprüfen, ob der Rechner oder auch andere Komponenten noch korrekt funktionieren. Auf solche Anwendungen bezieht sich diese Erfindung.
  • In diesen Anwendungen wird als Teil dieser Überwachungsfunktionen z.B. eine Checkroutine ausgeführt, die überprüft, ob eine spezielle Komponente noch funktionsfähig ist. Dies kann z.B. darin bestehen, dass ein Teil des echten Funktionsalgorithmus mit Default-Input-Werten berechnet wird und dann das Ergebnis, das ja bekannt ist, mit einem abgespeicherten Referenzwert verglichen wird. Dieser abgespeicherte Referenzwert kann zuvor berechnet werden, da die Default-Input Werte und der Algorithmus schon zum Zeitpunkt der Erstellung der Software bekannt sind.
  • Ein anderer Typ von Überwachungsfunktion wird dadurch realisiert, dass Ausgangskanäle gezielt belastet werden. Dies wird möglicherweise kombiniert mit einem Rücklesen von Sensorwerten, die dann in einem bestimmten Bereich liegen sollten. Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Variationen.
  • All diesen Überwachungsmethoden ist gemein, dass sie in Software ablaufen und gesteuert werden (möglicherweise unter Zuhilfenahme eines μC-externen HW-Bausteins) und die Funktionsfähigkeit des Systems prüfen.
  • Bei den betrachteten Prüfmaßnahmen ist immer mit großer Sorgfalt darauf zu achten, dass ein Fehler im μC Core, der ja die gesamte Software beeinflusst, nicht dazu führt, dass die Überwachungsroutine selbst nicht funktioniert. Gerade bezüglich der Nachweisbarkeit muss man bei der Beurteilung einer Maßnahme sicherstellen, dass der Core selbst und die darauf laufende Prüf-Software korrekt ablaufen. Unter dieser Voraussetzung kann man nachweisbar sicherstellen, dass auch die Prüfroutinen selbst korrekt ablaufen. Dies führt in Summe dazu, dass sehr viel Aufwand in die Prüfung des Cores selbst und die Unabhängigkeit der anderen Prüfroutinen von Corefehlern gesteckt werden muss.
  • In der Automatisierungstechnik ist es an einigen Stellen üblich, von so genannten Sicherheitsfunktionen zu sprechen. Diese sind in der Gesamtanwendung einzeln zu identifizieren und zu dokumentieren und müssen in der Regel den Anforderungen einer Norm (z.B. IEC 61508) entsprechen. Selbst wenn keine Norm gültig ist, werden besonders hohe Anforderungen an Fehlererkennung an diese Sicherheitsfunktionen gestellt und es ist nicht immer möglich, eine Überwachungsfunktion auf dem zu überwachenden Objekt zu betreiben.
  • Bei den bekannten Prüfmaßnahmen ist es darüber hinaus noch oft der Fall, dass bei einer Prüfung der Funktionsfähigkeit diese Prüfung sich nur auf die Funktionsfähigkeit in einem bestimmten Kontext bezieht. D.h. es wird oft nicht die Funktionsfähigkeit in jedem oder im aktuell gültigen Kontext überwacht, sondern es wird die Funktionsfähigkeit nur in einem Default-Kontext abgeprüft.
  • Vorteile der Erfindung
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, die Sicherheit eingebetteter Systeme zu verbessern, indem eine kontextabhängige Prüfung der Funktionsfähigkeit ermöglicht wird und damit die Qualität von Überwachungsfunktionen verbessert wird. Weiter sollen Möglichkeiten geschaffen werden Sicherheitsfunktionen auf einem Steuerrechner zu betreiben und es sollen bevorzugte Implementierungsmöglichkeiten für Sicherheitsfunktionen angegeben werden. Eine weitere Aufgabe ist es, den Aufwand sowohl bei der Entwicklung als auch im Betrieb von in SW ablaufenden Überwachungsfunktionen zu reduzieren.
  • Vorteile der Erfindung sind daher, dass bei der Ausführung von Überwachungsfunktionen deren korrektes und fehlerfreies (bzgl. HW-Fehlern) Funktionieren mit überprüft wird. Man kann also Fehler in der Überwachungsfunktion detektieren. Dadurch ist ein wesentlich vereinfachtes Sicherheitskonzept möglich. Eine Überwachung in Software erhält hier einen Abdeckungsgrad von 100% bezüglich Fehlern von Ausführungseinheiten, die sich in der Funktion überhaupt manifestieren. Eine den Kontext mit einbeziehende Überprüfung der Funktionsfähigkeit wird ermöglicht. Der Entwicklungsaufwand für ein Sicherheitskonzept wird reduziert. Die gesamte Systemkomplexität wird verringert. Das Konzept ist leicht daraufhin erweiterbar, dass auch andere sicherheitsrelevante Funktionen im Vergleichsmodus laufen können. Dieses Konzept erlaubt es, Sicherheitsfunktionen einfacher zu implementieren und sie in einem besonderen Modus auf einem Steuerungsrechner mitlaufen zu lassen.
  • Vorteilhaft ist ein Verfahren zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems mit wenigstens zwei Ausführungseinheiten beschrieben, wobei zwischen wenigstens zwei Betriebsmodi umgeschaltet wird und ein erster Betriebsmodus einem Vergleichsmodus und ein zweiter Betriebsmodus einem Performanzmodus entspricht und eine erste Funktion von einer zweiten Funktion überwacht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Funktion im Vergleichsmodus auf wenigstens zwei Ausführungseinheiten abgearbeitet wird und jede dieser zweiten Funktionen, die auf wenigstens zwei Ausführungseinheiten abgearbeitet werden die selbe erste Funktion überwacht.
  • Vorteilhaft ist ein Verfahren beschrieben, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Funktion die erste Funktion periodisch überwacht.
  • Vorteilhaft ist ein Verfahren beschrieben, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Funktion im Performanzmodus abgearbeitet wird.
  • Vorteilhaft ist ein Verfahren beschrieben, dadurch gekennzeichnet, dass Ergebnisse die bei der Abarbeitung der zweiten Funktion auf den wenigstens zwei Ausführungseinheiten entstehen jeweils miteinander verglichen werden und so die zweite Funktion überwacht wird.
  • Vorteilhaft ist ein Verfahren beschrieben, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Funktionen auf den wenigstens zwei Ausführungseinheiten anhand kontextabhängiger Werte abgearbeitet und dabei entstehende Ergebnisse verglichen werden.
  • Vorteilhaft ist ein Verfahren beschrieben, dadurch gekennzeichnet, dass neben der zweiten Funktion, weitere Funktionen vorgesehen sind, welche andere Funktionen überwachen, wobei nur ein Teil der weiteren Funktionen im Vergleichsmodus auf den wenigstens zwei Ausführungseinheiten ausgeführt und damit selbst überprüft wird.
  • Vorteilhaft ist eine Vorrichtung zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems mit wenigstens zwei Ausführungseinheiten enthalten, wobei Umschaltmittel enthalten sind und zwischen wenigstens zwei Betriebsmodi umgeschaltet wird und Vergleichsmittel enthalten sind, wobei ein erster Betriebsmodus einem Vergleichsmodus und ein zweiter Betriebsmodus einem Performanzmodus entspricht und eine erste Funktion von einer zweiten Funktion überwacht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung derart ausgestaltet ist, dass die zweite Funktion im Vergleichsmodus auf wenigstens zwei Ausführungseinheiten abgearbeitet wird und jede dieser zweiten Funktionen, die auf wenigstens zwei Ausführungseinheiten abgearbeitet werden die selbe erste Funktion überwacht.
  • Vorteilhaft ist eine Vorrichtung enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass diese derart ausgestaltet ist, dass Ergebnisse die bei der Abarbeitung der zweiten Funktion auf den wenigstens zwei Ausführungseinheiten entstehen durch die Vergleichsmittel jeweils miteinander verglichen werden und so die zweite Funktion überwacht wird.
  • Vorteilhaft ist eine Vorrichtung enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass diese derart ausgestaltet ist, dass die zweiten Funktionen auf den wenigstens zwei Ausführungseinheiten anhand kontextabhängiger Werte abgearbeitet und dabei entstehende Ergebnisse verglichen werden.
  • Vorteilhaft ist eine Vorrichtung enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass diese derart ausgestaltet ist, dass neben der zweiten Funktion, weitere Funktionen vorgesehen sind, welche andere Funktionen überwachen, wobei nur ein Teil der weiteren Funktionen im Vergleichsmodus auf den wenigstens zwei Ausführungseinheiten ausgeführt und damit selbst überprüft wird.
  • Vorteilhaft ist eine Vorrichtung enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltmittel und die Vergleichsmittel in einer Umschalt-und Vergleichseinheit zusammengefasst sind.
  • Vorteilhaft ist eine Vorrichtung enthalten, dadurch gekennzeichnet, das die Umschalt-und Vergleichseinheit die Überwachung der zweiten Funktion durchführt.
  • Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Merkmalen der Ansprüche sowie der Beschreibung.
  • Figuren
  • 1 beschreibt eine verallgemeinerte Darstellung einer Umschalt- und Vergleichseinheit
  • 2 beschreibt, welche Komponenten in der Recheneinheit des erfindungsgemäßen Systems vorhanden sind
  • In 3 ist eine Unterteilung der Menge der Funktionen dargestellt.
  • In 4 ist eine alternative Unterteilung der Menge der Funktionen dargestellt.
  • In 5 ist der Ablauf des Entscheidungsprozesses dargestellt.
  • In 6 ist ein Multiprozessorsystem mit zwei Ausführungseinheiten dargestellt.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • Eine Ausführungseinheit kann im Folgenden sowohl einen Prozessor/Core/CPU, als auch eine FPU (Floating Point Unit), DSP (Digitaler Signalprozessor), Coprozessor oder ALU (Arithmetic logical Unit) bezeichnen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein in 6 dargestelltes Multiprozessorsystem W100 mit wenigstens zwei Ausführungseinheiten W110a, W110b, einer Vergleichseinheit W120 und einer Umschalteinheit W150. In dieser Figur ist anhand eines Zweiprozessorsystem das Prinzip eines umschaltbaren Multiprozessorsystems beschrieben. In 1 wird danach der allgemeine Fall einer Umschalt- und Vergleichseinheit für mehr als 2 Ausführungseinheiten beschrieben. Die vorgestellte Erfindung bezieht sich dabei immer auf den allgemeinen Fall mit 2 oder mehr Ausführungseinheiten. Die Ausführungseinheiten in 6 sind jeweils über einen optionalen Zwischenspeicher W111a, W111b mit einer Vergleichseinheit W120 und einer Umschalteinheit W150 verbunden. Die Umschalteinheit W150 hat wenigstens zwei Ausgänge zu zwei Systemschnittstellen W130a, W1306. Über diese Schnittstellen können Register, Speicher oder Peripherals wie Digitale Ausgänge, D/A-Wandler, Kommunikationscontroller angesteuert werden. Dieses Multiprozessorsystem kann in wenigstens zwei Betriebsmodi betrieben werden, einem Vergleichsmodus VM und einem Performanzmodus PM. In einem Performanzmodus PM werden in den unterschiedlichen Ausführungseinheiten unterschiedliche Befehle, Programmsegmente oder Programme parallel ausgeführt. In diesem Betriebsmodus ist die Vergleichseinheit deaktiviert. Die Umschalteinheit W150 ist in diesem Betriebsmodus so konfiguriert, dass jede Ausführungseinheit über den optionalen Zwischenspeicher mit einer der Systemschnittstellen W130a, W130b verbunden ist. Über die Systemschnittstellen kann ein Resultat einer Ausführungseinheit in einen Speicher W170 geschrieben werden oder auf einen Peripheriebaustein W180, W190 ausgegeben werden. Ein Peripheriebaustein kann z.B. ein Analog-Digital-Wandler oder ein Kommunikationscontroller eines Kommunikationssystems (z.B. SPI, LIN, CAN, FlexRay) sein. Zur Deaktivierung der Vergleichseinheit gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann man an den Vergleicher ein Signal führen, mit dem dieser aktiviert oder deaktiviert wird. Dazu ist im Vergleicher eine zusätzliche Logik einzufügen, die dies durchführen kann. Eine weitere Möglichkeit ist es, dem Vergleicher keine zu vergleichenden Daten zuzuführen. Eine dritte Möglichkeit ist es, auf Systemebene das Fehlersignal des Vergleichers zu ignorieren. Weiter kann man auch das Fehlersignal selbst unterbrechen. Allen Möglichkeiten ist gemeinsam, dass sie im System einen Zustand erzeugen, bei dem es keine Rolle spielt, wenn zwei oder mehr Daten, die potenziell verglichen werden, verschieden sind. Wird dieser Zustand durch eine Maßnahme im Vergleicher oder dessen Ein- oder Ausgangssignalen erreicht, dann wird der Vergleicher als passiv oder deaktiviert bezeichnet. In einem Vergleichsmodus VM werden in beiden Ausführungseinheiten W110a, W110b gleiche oder gleichartige Befehle, Programmsegmente oder Programme abgearbeitet. Über die optionalen Zwischenspeicher W111a, W111b werden die Ausgangssignale der Ausführungseinheiten an die Vergleichseinheit W120 und an die Umschalteinheit W150 geführt. In der Vergleichseinheit werden die beiden Daten auf Übereinstimmung geprüft. Nach erfolgtem Vergleich wird der Umschalteinheit über ein Statussignal W125 mitgeteilt, ob diese eines der übereinstimmenden Ergebnisse an eine der Systemschnittstellen ausgeben darf oder ob sie aufgrund einer erkannten Diskrepanz der Ergebnisse das Signal sperren muss. In diesem Fall kann von der Vergleichseinheit ein optionales Fehlersignal W155 ausgegeben werden. Dieses Fehlersignal kann anstatt von der Vergleichseinheit auch von der Umschalteinheit ausgegeben werden W156. Die Umschaltung kann dabei entweder über die Ausführung von speziellen Umschaltinstruktionen, speziellen Instruktionssequenzen, explizit gekennzeichneten Instruktionen oder durch den Zugriff auf eine bestimmte Speicheradresse durch wenigstens einen der Ausführungseinheiten des Multiprozessorsystems ausgelöst werden.
  • Weiter wird in 1 eine verallgemeinerte Darstellung einer Umschalt- und Vergleichseinheit dargestellt, wie sie vorzugsweise verwendet werden soll. Von den n zu berücksichtigenden Ausführungseinheiten gehen n Signale N140, ..., N14n an die Umschalt- und Vergleichskomponente N100. Diese kann bis zu n Ausgangssignale N160, ..., N16n aus diesen Eingangssignalen erzeugen. Im einfachsten Fall, dem „reinen Performanzmodus", werden alle Signale N14i auf die entsprechenden Ausgangssignale N16i geleitet. Im entgegen gesetzten Grenzfall, dem „reinen Vergleichsmodus" werden alle Signale N140, ..., N14n nur auf genau eines der Ausgangssignale N16i geleitet.
  • An dieser Figur lässt sich darlegen, wie die verschiedenen denkbaren Modi entstehen können. Dazu ist in dieser Figur die logische Komponente einer Schaltlogik N110 enthalten. Diese legt zunächst fest, wie viele Ausgangssignale es überhaupt gibt. Weiter legt die Schaltlogik N110 fest, welche der Eingangssignale zu welchem der Ausgangssignale beitragen. Dabei kann ein Eingangssignal zu genau einem Ausgangssignal beitragen. In mathematischer Form anders formuliert ist also durch die Schaltlogik eine Funktion definiert, die jedem Element der Menge {N140, ..., N14n} ein Element der Menge {N160, ..., N16n} zuordnet.
  • Die Verarbeitungslogik N120 legt dann zu jedem der Ausgänge N16i fest, in welcher Form die Eingänge zu diesem Ausgangsignal beitragen. Um beispielhaft die verschiedenen Variationsmöglichkeiten zu beschreiben, sei ohne Beschränkung der Allgemeinheit angenommen, dass der Ausgang N160 durch die Signale N141, ..., N14m erzeugt wird. Falls m = 1 entspricht dies einfach einer Durchschaltung des Signals, falls m = 2 dann werden die Signale N141, N142 verglichen. Dieser Vergleich kann synchron oder asynchron durchgeführt werden, er kann bitweise oder nur auf signifikante Bits oder auch mit einem Toleranzband durchgeführt werden.
  • Falls m >= 3 gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine erste Möglichkeit besteht darin, alle Signale zu vergleichen und bei Vorhandensein mindestens zweier verschiedener Werte einen Fehler zu detektieren, den man optional signalisieren kann. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, dass man eine k aus m -Auswahl vornimmt (k >m/2). Diese kann durch Verwendung von Vergleichern realisiert werden. Optional kann ein Fehlersignal generiert werden, wenn eines der Signale als abweichend erkannt wird. Ein möglicherweise verschiedenes Fehlersignal kann generiert werden, wenn alle drei Signale verschieden sind. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, diese Werte einem Algorithmus zuzuführen. Dies kann beispielsweise die Bildung eines Mittelwerts, eines Medianwert, oder die Verwendung eines fehlertoleranten Algorithmus (FTA) darstellen. Ein solcher FTA beruht darauf, Extremwerte der Eingangswerte weg zu streichen und eine Art der Mittelung über die restlichen Werte vorzunehmen. Diese Mittelung kann über die gesamte Menge der restlichen Werte, oder vorzugsweise über eine in HW leicht zu bildenden Teilmenge vorgenommen werden. In diesem Fall ist es nicht immer notwendig, die Werte tatsächlich zu vergleichen. Bei der Mittelwertbildung muss beispielsweise nur addiert und dividiert werden, FTM, FTA oder Median erfordern eine teilweise Sortierung.
  • Gegebenenfalls kann auch hier bei hinreichend großen Extremwerten optional ein Fehlersignal ausgegeben werden
  • Diese verschiedenen genannten Möglichkeiten der Verarbeitung mehrerer Signale zu einem Signal werden der Kürze wegen als Vergleichsoperationen bezeichnet.
  • Die Aufgabe der Verarbeitungslogik ist es also, die genaue Gestalt der Vergleichsoperation für jedes Ausgangssignal – und damit auch für die zugehörigen Eingangssignale – festzulegen. Die Kombination der Information der Schaltlogik N110 (d.h. die o.g. Funktion) und der Verarbeitungslogik (d.h. die Festlegung der Vergleichsoperation pro Ausgangssignal, d.h. pro Funktionswert) ist die Modusinformation und diese legt den Modus fest. Diese Information ist im allgemeinen Fall natürlich mehrwertig, d.h. nicht nur über ein logisches Bit darstellbar. Nicht alle theoretisch denkbaren Modi sind in einer gegebenen Implementierung sinnvoll, man wird vorzugsweise die Zahl der erlaubten Modi einschränken. Zu betonen ist, dass im Fall von nur zwei Ausführungseinheiten, wo es nur einen Vergleichsmodus gibt, die gesamte Information auf nur ein logisches Bit kondensiert werden kann.
  • Eine Umschaltung von einem Performanz- in einen Vergleichsmodus ist im allgemeinen Fall dadurch charakterisiert, dass Ausführungseinheiten, die im Performanzmodus auf verschiedene Ausgänge hin abgebildet werden, im Vergleichsmodus auf den gleichen Ausgang hin abgebildet werden. Vorzugsweise ist dies dadurch realisiert, dass es ein Teilsystem von Ausführungseinheiten gibt, bei dem im Performanzmodus alle Eingangssignale N14i, die im Teilsystem zu berücksichtigen sind, direkt auf korrespondierende Ausgangssignale N16i geschalten werden, während sie im Vergleichsmodus alle auf einen Ausgang hin abgebildet sind. Alternativ kann eine solche Umschaltung auch dadurch realisiert werden, dass Paarungen geändert werden. Es ist dadurch dargestellt, dass man im allgemeinen Fall nicht von dem Performanzmodus und dem Vergleichsmodus sprechen kann, obwohl man in einer gegebenen Ausprägung der Erfindung die Menge der erlaubten Modi so einschränken kann, dass dies der Fall ist. Man kann aber immer von einer Umschaltung vom Performanz- in den Vergleichsmodus (und umgekehrt) sprechen.
  • Zwischen diesen Modi kann, über Software gesteuert, dynamisch im Betrieb umgeschaltet werden. Ausgelöst wird die Umschaltung dabei beispielsweise über die Ausführung von speziellen Umschaltinstruktionen, speziellen Instruktionsseguenzen, explizit gekennzeichneten Instruktionen oder durch den Zugriff auf bestimmte Adressen durch wenigstens eine der Ausführungseinheiten des Multiprozessorsystems.
  • Es wird vorgeschlagen, dass die Überwachungsfunktionen in einem Vergleichsmodus ablaufen. Eine Überwachungsfunktion ist dabei eine Funktion, die die Funktion oder die Funktionsfähigkeit einer Komponente, eines Teilsystems oder eines Objekts überprüft.
  • Diese Idee wird im Folgenden detaillierter dargestellt.
  • In 2 wird beschrieben, welche Komponenten in der Recheneinheit des erfindungsgemäßen Systems vorhanden sind. Die Recheneinheit O200 selbst enthält mehrere Ausführungseinheiten O210, ..., O21n. Zusätzlich ist eine Umschalt- und Vergleichseinheit O220 enthalten. Diese ist vorzugsweise als Komponente in der Recheneinheit vorhanden, sie kann jedoch auch auf verschiedene Komponenten verteilt sein, die sogar außerhalb der Recheneinheit selbst liegen können. Entscheidend ist es, dass die Recheinheit die von der Umschalt- und Vergleichseinheit benötigten Funktionen liefern kann, wie sie beispielsweise in der Beschreibung zu 1 dargestellt wurden. Darüber hinaus laufen auf dieser Recheneinheit Funktionen ab, die vorzugsweise in Software realisiert sind. Diese Funktionen sind als Block O230 in der Figur neben die Recheneinheit O200 eingezeichnet, da sie begrifflich auf einer anderen Betrachtungsebene liegen.
  • In 3 ist eine Unterteilung der Funktionen O230 dargestellt. Die Gesamtmenge O300 der Funktionen entspricht dabei O230. Diese kann man unterteilen in die Überwachungsfunktionen O320 und andere Funktionen O310. In der einfachsten Form der Grundidee werden die Überwachungsfunktionen in einem Vergleichsmodus berechnet oder durchgeführt, während die anderen Funktionen in einem Performanzmodus durchgeführt werden.
  • Der wesentliche Vorteil hierbei ist, dass bei der Ausführung von Überwachungsfunktionen deren korrektes und fehlerfreies (bzgl. HW-Fehlern) Funktionieren mit überprüft wird. Man kann zusätzlich Fehler in der Überwachungsfunktion selbst detektieren. Dadurch ist ein wesentlich vereinfachtes Sicherheitskonzept möglich. Eine Überwachung in Software erhält hier einen Abdeckungsgrad von 100% bezüglich Fehlern von Ausführungseinheiten, die sich in der Funktion überhaupt manifestieren. Da die hier beschriebenen Überwachungsfunktionen in Software ablaufen, ist eine Prämisse dafür, dass sie ihre Funktion korrekt erfüllen, dass das „Gehirn" (die Ausführungseinheit), auf dem sie laufen, korrekt arbeitet. Neben der Mitüberwachung dieser Ausführungseinheit wird dadurch auch die Qualität der der Überwachungsfunktion selbst verbessert. Da man bei der Entwicklung eines Sicherheitskonzepts dieses Problem (dass die Ausführungseinheit mit überwacht werden muss) immer lösen muss, ist in der Regel ein recht großer Aufwand in die Detektion von Fehlern der Ausführungseinheit und den damit korrelierten Fehlern in der Überwachungsfunktion zu stecken. Dieser Aufwand ist in der Entwicklung zu leisten. Er schlägt sich aber auch im System selbst nieder in dem er zusätzliche oder aufwändigere Komponenten benötigt und die Systemkomplexität erhöht. Sowohl Zuverlässigkeit als auch Sicherheit des Systems werden dadurch tendenziell eher negativ beeinflusst. Durch die Verwendung der hier beschriebenen Erfindung wird der Entwicklungsaufwand für das Sicherheits- oder Überwachungskonzept reduziert und die gesamte Systemkomplexität verringert. Mittelbar wird damit also neben einer Kostenreduktion dadurch noch Zuverlässigkeit und Sicherheit des Systems verbessert.
  • Eine weitere signifikante Verbesserung der Sicherheit ist durch den Einsatz dieser Erfindung in vielen Anwendungen darüber hinaus noch möglich, dass man diese Überwachungsfunktion mit dem aktuellen Kontext berechnet. Bei einer Ausführung der Überwachungsfunktion auf nur einer Ausführungseinheit ist zur Feststellung der Korrektheit der Überwachungsfunktion in der Regel ein Vergleich mit einem Referenzwert notwendig, der außerhalb der hier betrachteten Komponenten bekannt ist. In vielen Anwendungsfällen ist dies nur dadurch realisierbar, dass ein Defaultwert gerechnet wird, der in einer nichtflüchtigen Speicherkomponente abgespeichert ist. Dieser Wert wird zur Entwicklungszeit, d.h. nicht im Betrieb, berechnet und ist damit nur für den speziellen Kontext gültig, der hier angenommen wurde. Oft ist es aber auch der Fall, dass sich ein Fehler nur in einem bestimmten Kontext äußert. Beispielsweise ist ein Fehler in einer Multiplikationskomponente nicht immer dadurch zu erkennen, dass man zwei ganz bestimmte Zahlen miteinander multipliziert und das Ergebnis mit dem bekannten und abgespeicherten Wert vergleicht. Oft wirkt er sich nur dadurch aus, dass er bei speziellen Kombinationen von Eingangswerten ein falsches Ergebnis produziert. Eine Überwachungsfunktion, die sich auf einen solchen Defaultwert beschränkt, hat also eine reduzierte Fehlererkennung. Durch die Anwendung der Erfindung ist es möglich, die Überwachungsfunktion auch mit kontextabhängigen Werten zu versehen, da der notwendige Vergleich zur Detektion von Fehlern in den Ausführungseinheiten durch die Umschalt- und Vergleichseinheit vorgenommen wird.
  • Es ist in den meisten Anwendungen vorteilhaft, die anderen Funktionen O310 in einem Performanzmodus zu berechnen, da dann die Systemleistung optimiert wird.
  • Eine Variation dieser Idee ist in 4 gezeigt. Die Teilmengen O301, O311, O321 entsprechen O300, O310, O320 aus 3. Die Teilmengen O311 und O321 sind nochmals zweigeteilt in die Mengen O350, O360 bzw. O330, O340. Die dahinter liegende Idee ist es, dass nicht alle Überwachungsfunktionen im Vergleichsmodus laufen müssen, sondern eventuell nur solche, für die die Überwachung der Ausführungseinheit wesentlich ist. Diese sind mit O330 bezeichnet, während die andere (vorzugsweise sehr kleine) Teilmenge von Überwachungsfunktionen O340, für die die Überwachung der Ausführungseinheit unwesentlich ist in einem Performanzmodus läuft. Entsprechend ist die Unterteilung von O311 zu verstehen: O350 können beispielsweise Funktionen sein, die direkt einen kritischen Aktor ansteuern. D.h., es ist auch möglich, dass ein Teil der Funktionen, die keine Überwachungsfunktionen sind, in einem Vergleichsmodus laufen. Diese werden in O350 zusammengefasst. Die verbleibenden Funktionen O360 laufen in einem Performanzmodus.
  • 5 beschreibt den grundsätzlichen Entscheidungsvorgang für den bevorzugten Fall, dass O340 leer ist und dass es nur einen Performanz- und einen Vergleichsmodus gibt.
  • Prämisse ist, dass die Menge der Überwachungsfunktionen bekannt O311 ist. Dies führt dazu, dass man auf Task/Prozess/Thread-Ebene (im Folgenden nur Prozesse genannt) die Prozesse unterscheiden kann in V-Prozesse, die eine Überwachungsfunktion abarbeiten, und andere, im Folgenden P-Prozesse genannt. Unter den P-Prozessen gibt es noch solche, die, obwohl sie sich nicht auf eine Überwachungsfunktion beziehen, dennoch im Vergleichsmodus gerechnet werden sollen (sie entsprechen den Funktionen der Teilmenge O350). Diese werden im Folgenden als PV-Prozesse bezeichnet.
  • Im Schritt O400 ist der „Ruhezustand" des Schedulers eingenommen. Sobald der Scheduler im Schritt O410 einen Prozess zum Scheduling bringt, ist die Entscheidung im Schritt O420 zu treffen, ob es sich um einen P-Prozess oder einen V-Prozess handelt. Falls es sich um einen V-Prozess handelt, wird dieser (im Schritt O460) im Vergleichsmodus bearbeitet, der Scheduler geht dann in seinen Ruhezustand zurück (nach Schritt O400). Falls es sich um einen P-Prozess handelt, ist als nächstes im Schritt O430 zu prüfen, ob es sich um einen PV-Prozess handelt. Falls dies der Fall ist, wird der Prozess (im Schritt O460) im Vergleichsmodus bearbeitet, der Scheduler geht dann in seinen Ruhezustand zurück (nach Schritt O400). Falls dies nicht der Fall ist, wird der Prozess (im Schritt O440) im Performanzmodus bearbeitet. In diesem Fall muss im Schritt O450 noch eine Zuteilung zu einer Ausführungseinheit vorgenommen werden. Danach geht der Scheduler wieder in seinen Ruhezustand zurück (O400).

Claims (12)

  1. Verfahren zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems mit wenigstens zwei Ausführungseinheiten, wobei zwischen wenigstens zwei Betriebsmodi umgeschaltet wird und ein erster Betriebsmodus einem Vergleichsmodus und ein zweiter Betriebsmodus einem Performanzmodus entspricht und eine erste Funktion von einer zweiten Funktion überwacht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Funktion im Vergleichsmodus auf wenigstens zwei Ausführungseinheiten abgearbeitet wird und jede dieser zweiten Funktionen, die auf wenigstens zwei Ausführungseinheiten abgearbeitet werden die selbe erste Funktion überwacht.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Funktion die erste Funktion periodisch überwacht.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Funktion im Performanzmodus abgearbeitet wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Ergebnisse die bei der Abarbeitung der zweiten Funktion auf den wenigstens zwei Ausführungseinheiten entstehen jeweils miteinander verglichen werden und so die zweite Funktion überwacht wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Funktionen auf den wenigstens zwei Ausführungseinheiten anhand kontextabhängiger Werte abgearbeitet und dabei entstehende Ergebnisse verglichen werden.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben der zweiten Funktion, weitere Funktionen vorgesehen sind, welche andere Funktionen überwachen, wobei nur ein Teil der weiteren Funktionen im Vergleichsmodus auf den wenigstens zwei Ausführungseinheiten ausgeführt und damit selbst überprüft wird.
  7. Vorrichtung zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems mit wenigstens zwei Ausführungseinheiten, wobei Umschaltmittel enthalten sind und zwischen wenigstens zwei Betriebsmodi umgeschaltet wird und Vergleichsmittel enthalten sind, wobei ein erster Betriebsmodus einem Vergleichsmodus und ein zweiter Betriebsmodus einem Performanzmodus entspricht und eine erste Funktion von einer zweiten Funktion überwacht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung derart ausgestaltet ist, dass die zweite Funktion im Vergleichsmodus auf wenigstens zwei Ausführungseinheiten abgearbeitet wird und jede dieser zweiten Funktionen, die auf wenigstens zwei Ausführungseinheiten abgearbeitet werden die selbe erste Funktion überwacht.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass diese derart ausgestaltet ist, dass Ergebnisse die bei der Abarbeitung der zweiten Funktion auf den wenigstens zwei Ausführungseinheiten entstehen durch die Vergleichsmittel jeweils miteinander verglichen werden und so die zweite Funktion überwacht wird.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass diese derart ausgestaltet ist, dass die zweiten Funktionen auf den wenigstens zwei Ausführungseinheiten anhand kontextabhängiger Werte abgearbeitet und dabei entstehende Ergebnisse verglichen werden.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass diese derart ausgestaltet ist, dass neben der zweiten Funktion, weitere Funktionen vorgesehen sind, welche andere Funktionen überwachen, wobei nur ein Teil der weiteren Funktionen im Vergleichsmodus auf den wenigstens zwei Ausführungseinheiten ausgeführt und damit selbst überprüft wird.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltmittel und die Vergleichsmittel in einer Umschalt-und Vergleichseinheit zusammengefasst sind.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, das die Umschalt-und Vergleichseinheit die Überwachung der zweiten Funktion durchführt.
DE102005037230A 2005-08-08 2005-08-08 Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems Withdrawn DE102005037230A1 (de)

Priority Applications (9)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005037230A DE102005037230A1 (de) 2005-08-08 2005-08-08 Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems
EP06778027A EP1915690A2 (de) 2005-08-08 2006-07-27 Verfahren und vorrichtung zur überwachung von funktionen eines rechnersystems
JP2008525528A JP2009505186A (ja) 2005-08-08 2006-07-27 コンピュータシステムの機能監視方法および機能監視装置
RU2008108475/09A RU2008108475A (ru) 2005-08-08 2006-07-27 Способ и устройство для контроля функций вычислительной системы
CN200680029402.8A CN101243403A (zh) 2005-08-08 2006-07-27 用于监视计算器系统的功能的方法和装置
US11/990,097 US8108716B2 (en) 2005-08-08 2006-07-27 Method and device for monitoring functions of a computer system
PCT/EP2006/064742 WO2007017396A2 (de) 2005-08-08 2006-07-27 Verfahren und vorrichtung zur überwachung von funktionen eines rechnersystems
KR1020087003210A KR101031181B1 (ko) 2005-08-08 2006-07-27 컴퓨터 시스템의 기능을 모니터링하기 위한 방법 및 장치
TW095128809A TW200736901A (en) 2005-08-08 2006-08-07 Method and device for monitoring operations of computer system

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005037230A DE102005037230A1 (de) 2005-08-08 2005-08-08 Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102005037230A1 true DE102005037230A1 (de) 2007-02-15

Family

ID=37680924

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102005037230A Withdrawn DE102005037230A1 (de) 2005-08-08 2005-08-08 Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems

Country Status (9)

Country Link
US (1) US8108716B2 (de)
EP (1) EP1915690A2 (de)
JP (1) JP2009505186A (de)
KR (1) KR101031181B1 (de)
CN (1) CN101243403A (de)
DE (1) DE102005037230A1 (de)
RU (1) RU2008108475A (de)
TW (1) TW200736901A (de)
WO (1) WO2007017396A2 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012207215A1 (de) 2012-04-30 2013-10-31 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems, vorzugsweise eines Motorsteuersystems eines Kraftfahrzeuges
DE102013227165A1 (de) * 2013-12-27 2015-07-16 Siemens Aktiengesellschaft Überwachungsvorrichtung zur Überwachung eines Schaltkreises
DE102016125240A1 (de) * 2016-12-21 2018-06-21 Endress+Hauser SE+Co. KG Elektronische Schaltung für ein Feldgerät der Automatisierungstechnik
DE102020001561A1 (de) 2020-03-10 2021-09-16 Drägerwerk AG & Co. KGaA Medizingeräteanordnung mit einem Prüfmodul
DE102020119297A1 (de) 2020-07-22 2022-01-27 Endress+Hauser SE+Co. KG Verfahren zum Überwachen eines ersten Prozessors eines Sensormoduls durch einen zweiten Prozessor

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005037230A1 (de) 2005-08-08 2007-02-15 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems
WO2011031675A1 (en) 2009-09-08 2011-03-17 Abbott Diabetes Care Inc. Methods and articles of manufacture for hosting a safety critical application on an uncontrolled data processing device
DE102011086530A1 (de) * 2010-11-19 2012-05-24 Continental Teves Ag & Co. Ohg Mikroprozessorsystem mit fehlertoleranter Architektur
CA2830846C (en) * 2011-03-21 2018-08-28 Irdeto B.V. System and method for securely binding and node-locking program execution to a trusted signature authority
JP5541246B2 (ja) * 2011-07-21 2014-07-09 株式会社デンソー 電子制御ユニット
KR101558280B1 (ko) 2013-09-02 2015-10-12 주식회사 팀스톤 계측 윈도우 제어 방법 및 이를 수행하는 사용자 단말
DE102013224702A1 (de) * 2013-12-03 2015-06-03 Robert Bosch Gmbh Steuergerät für ein Kraftfahrzeug
DE102018120344B4 (de) * 2018-08-21 2024-11-21 Pilz Gmbh & Co. Kg Automatisierungssystem zur Überwachung eines sicherheitskritischen Prozesses

Family Cites Families (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5233615A (en) * 1991-06-06 1993-08-03 Honeywell Inc. Interrupt driven, separately clocked, fault tolerant processor synchronization
US5751932A (en) 1992-12-17 1998-05-12 Tandem Computers Incorporated Fail-fast, fail-functional, fault-tolerant multiprocessor system
JPH08297588A (ja) 1995-04-25 1996-11-12 Fujitsu Ltd 二重照合装置
US5875195A (en) * 1997-03-31 1999-02-23 International Business Machines Corporation Method and apparatus for error injection techniques
US6625749B1 (en) 1999-12-21 2003-09-23 Intel Corporation Firmware mechanism for correcting soft errors
US6640313B1 (en) 1999-12-21 2003-10-28 Intel Corporation Microprocessor with high-reliability operating mode
US6615366B1 (en) * 1999-12-21 2003-09-02 Intel Corporation Microprocessor with dual execution core operable in high reliability mode
US6772368B2 (en) 2000-12-11 2004-08-03 International Business Machines Corporation Multiprocessor with pair-wise high reliability mode, and method therefore
DE10136335B4 (de) * 2001-07-26 2007-03-22 Infineon Technologies Ag Prozessor mit mehreren Rechenwerken
US7085959B2 (en) 2002-07-03 2006-08-01 Hewlett-Packard Development Company, L.P. Method and apparatus for recovery from loss of lock step
JP2004259137A (ja) * 2003-02-27 2004-09-16 Denso Corp 電子制御装置
JP4232987B2 (ja) * 2003-06-24 2009-03-04 ローベルト ボッシュ ゲゼルシャフト ミット ベシュレンクテル ハフツング プロセッサユニットの少なくとも2つの動作モードを切替る方法および対応するプロセッサユニット
DE10349581A1 (de) * 2003-10-24 2005-05-25 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Umschaltung zwischen wenigstens zwei Betriebsmodi einer Prozessoreinheit
GB0325553D0 (en) * 2003-11-01 2003-12-03 Ibm Method and apparatus for activating/deactivating run-time determined software routines in Java compiled bytecode applications
RU2007119317A (ru) * 2004-10-25 2008-12-10 Роберт Бош ГмбХ (DE) Способ и устройство для переключения в вычислительной системе, включающей в себя по меньшей мере два исполнительных блока
DE502005005286D1 (de) * 2004-10-25 2008-10-16 Bosch Gmbh Robert Vorrichtung und verfahren zur modusumschaltung bei einem rechnersystem mit wenigstens zwei ausführungseinheiten
KR100663864B1 (ko) * 2005-06-16 2007-01-03 엘지전자 주식회사 멀티-코어 프로세서의 프로세서 모드 제어장치 및 방법
DE102005037230A1 (de) 2005-08-08 2007-02-15 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012207215A1 (de) 2012-04-30 2013-10-31 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems, vorzugsweise eines Motorsteuersystems eines Kraftfahrzeuges
WO2013164224A2 (de) 2012-04-30 2013-11-07 Robert Bosch Gmbh Verfahren und vorrichtung zur überwachung von funktionen eines rechnersystems, vorzugsweise eines motorsteuersystems eines kraftfahrzeuges
WO2013164224A3 (de) * 2012-04-30 2013-12-27 Robert Bosch Gmbh Verfahren und vorrichtung zur überwachung von funktionen eines rechnersystems, vorzugsweise eines motorsteuersystems eines kraftfahrzeuges
DE102013227165A1 (de) * 2013-12-27 2015-07-16 Siemens Aktiengesellschaft Überwachungsvorrichtung zur Überwachung eines Schaltkreises
DE102016125240A1 (de) * 2016-12-21 2018-06-21 Endress+Hauser SE+Co. KG Elektronische Schaltung für ein Feldgerät der Automatisierungstechnik
DE102020001561A1 (de) 2020-03-10 2021-09-16 Drägerwerk AG & Co. KGaA Medizingeräteanordnung mit einem Prüfmodul
US11481301B2 (en) 2020-03-10 2022-10-25 Drägerwerk AG & Co. KGaA Medical device arrangement with a test module
DE102020119297A1 (de) 2020-07-22 2022-01-27 Endress+Hauser SE+Co. KG Verfahren zum Überwachen eines ersten Prozessors eines Sensormoduls durch einen zweiten Prozessor
US12487589B2 (en) 2020-07-22 2025-12-02 Endress+Hauser SE+Co. KG Method for monitoring a first processor of a sensor module by means of a second processor

Also Published As

Publication number Publication date
RU2008108475A (ru) 2009-09-20
EP1915690A2 (de) 2008-04-30
WO2007017396A2 (de) 2007-02-15
US8108716B2 (en) 2012-01-31
CN101243403A (zh) 2008-08-13
TW200736901A (en) 2007-10-01
KR20080032168A (ko) 2008-04-14
KR101031181B1 (ko) 2011-04-26
US20100192021A1 (en) 2010-07-29
WO2007017396A3 (de) 2007-10-25
JP2009505186A (ja) 2009-02-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2079917B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur überwachung einer funktionsfähigkeit einer motorsteuerung eines verbrennungsmotors
DE102005037230A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung von Funktionen eines Rechnersystems
EP1917581B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung eines rechnersystems
DE102011011333B4 (de) Lesen in Peripheriegeräte und schreiben aus Peripheriegeräten mit zeitlich getrennter, redundanter Prozessorausführung
DE4406094C2 (de) Vorrichtung zum Betrieb einer Steuerungsanwendung
WO2005045665A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur operandenverarbeitung in einer prozessoreinheit
EP1810150A2 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung eines rechnersystems
WO2006032585A1 (de) Verfahren zur abarbeitung eines computerprogramms auf einem computersystem
EP1817662B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur umschaltung zwischen betriebsmodi eines multiprozessorsystems durch wenigstens ein externes signal
DE102011007467A1 (de) Mehrkernige integrierte Mikroprozessorschaltung mit Prüfeinrichtung, Prüfverfahren und Verwendung
EP1955164A1 (de) Programmgesteuerte einheit und verfahren zum betreiben derselbigen
EP1917587B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung eines rechnersystems
DE102006050715A1 (de) Verfahren und System zum Erzeugen eines gültigen Signals
EP1915686B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur festlegung eines startzustandes bei einem rechnersystem mit wenigstens zwei ausführungseinheiten durch markieren von registern
EP1915674B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung eines rechnersystems mit wenigstens zwei ausführungseinheiten und mit wenigstens zwei gruppen von internen zuständen
EP2662773B1 (de) Redundantes Mehrprozessorsystem und zugehöriges Verfahren
WO2007017372A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung eines rechnersystems mit wenigstens zwei ausführungseinheiten
DE102005037232A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Analyse von Abläufen in einem Rechnersystem mit mehreren Ausführungseinheiten
WO2022189214A1 (de) Verfahren zur bestimmung der integrität einer datenverarbeitung, vorrichtung, datenverarbeitungsanlage und anlage
DE102005037259A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Festlegung eines Startzustandes bei einem Rechnersystem mit wenigstens zwei Ausführungseinheiten durch Umschalten von Registersätzen
DE102005037258A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Festlegung eines Startzustandes bei einem Rechnersystem mit wenigstens zwei Ausführungseinheiten durch Übernehmen des Startzustandes
WO2007017363A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur umschaltung bei einem rechnersystem mit wenigstens zwei ausführungseinheiten mittels bitinformationen in einem register
EP1917594A2 (de) Verfahren und vorrichtung zur abarbeitung von datenwörtern und/oder instruktionen
DE102006048170A1 (de) Verfahren zur Erhöhung der Zuverlässigkeit eines Betriebssystems
AT15180U1 (de) RAM Bitfehler Detektion

Legal Events

Date Code Title Description
R005 Application deemed withdrawn due to failure to request examination

Effective date: 20120809