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DE102005037036B4 - Magnetoresistiver Sensor mit Offsetkorrektur und dafür geeignetes Verfahren - Google Patents

Magnetoresistiver Sensor mit Offsetkorrektur und dafür geeignetes Verfahren Download PDF

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DE102005037036B4
DE102005037036B4 DE200510037036 DE102005037036A DE102005037036B4 DE 102005037036 B4 DE102005037036 B4 DE 102005037036B4 DE 200510037036 DE200510037036 DE 200510037036 DE 102005037036 A DE102005037036 A DE 102005037036A DE 102005037036 B4 DE102005037036 B4 DE 102005037036B4
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Uwe Loreit
Fritz Dr. Dettmann
Jochen Schmitt
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Sensitec GmbH
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    • G01R15/20Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks using galvano-magnetic devices, e.g. Hall-effect devices, i.e. measuring a magnetic field via the interaction between a current and a magnetic field, e.g. magneto resistive or Hall effect devices
    • G01R15/205Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks using galvano-magnetic devices, e.g. Hall-effect devices, i.e. measuring a magnetic field via the interaction between a current and a magnetic field, e.g. magneto resistive or Hall effect devices using magneto-resistance devices, e.g. field plates

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Abstract

Magnetoresistiver Sensor mit Offsetkorrektur zur Messung von Magnetfeldern oder über Magnetfelder vermittelbare Größen bei Anwendung von Impulsmagnetfeldern zur Einstellung von Magnetisierungsrichtungen in den die Widerstände des Sensorelementes bildenden magnetoresistiven Schichten, dadurch gekennzeichnet, dass der magnetoresistive Sensor aus einem oder mehreren Paaren von ersten (1) und zweiten (2) gleichen magnetoresistiven Streifenabschnitten besteht und die Magnetisierungsrichtungen in den ersten (1) und zweiten (2) magnetoresistiven Streifenabschnitten jedes Paares durch Stromimpulse (8, 9) vorgebbarer Richtung in eine den ersten magnetoresistiven Streifenabschnitten (1) zugeordnete Magnetisierungsleitung (3) und eine den zweiten magnetoresistiven Streifenabschnitten (2) zugeordnete Magnetisierungsleitung (4) für eine erste Taktzeit in übereinstimmender Richtung und für eine zweite Taktzeit in einander entgegengesetzter Richtung einstellbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft Anordnungen und Verfahren zur Auswertung von Signalen magnetoresistiver Sensoren, bei denen zur Eliminierung eines variablen störenden Nulloffsets die Magnetisierungsrichtungen der magnetoresistiven Widerstandsstreifen periodisch durch Flipstromimpulse in integrierte Flipleitungen oder externe Flipspulen in abwechselnden Richtungen eingestellt wird. Dabei kann der magnetoresistive Sensor zur hochauflösenden Messung eines Magnetfeldes, beispielsweise des Erdfeldes, oder eines Magnetfeldgradienten oder darauf zurückführbarer Größen, wie zum Beispiel in der potentialfreien Strommessung, eingesetzt werden.
  • Anordnungen und Verfahren der genannten Art sind bekannt. Eine ausführliche Darlegung des Standes der Technik ist in der DE 10 2004 056 384 A1 enthalten. Die Nachteile bisher vorgeschlagener Lösungen liegen in der Begrenzung der oberen oder unteren Grenzfrequenz der mit dem Flipverfahren durchgeführten Messung, im Auftreten von nicht kompensierten Offsetschwankungen der eingesetzten Verstärker und im zu hohen elektronischen Aufwand für die Durchführung des Verfahrens.
  • In der Patentschrift US 5 351 005 A werden Schaltungsanordnungen zur Linearisierung und Offsetkorrektur der Messergebnisse magnetoresistiver Sensoren bei Anwendung des Flipverfahrens angegeben. Der gesamte Bereich des magnetoresistiven Sensorchips wird dabei nachteiligerweise von einer Magnetfeldspule zur Erzeugung des für die periodische Ummagnetisierung der magnetoresistiven Schichten notwendigen Magnetfeldes umgeben. Außerdem gehört es zum Prinzip der verwendeten Schaltungen, dass dort für die Glättung der Ausgangssignale Integratoren eingesetzt werden müssen. Diese lassen eine Messung mit hoher Grenzfrequenz in keinem Fall zu.
  • In der Patentschrift US 2005/01 502 95 A1 wird ein Auswerteverfahren für einen magnetoresistiven Kompass vorgeschlagen. Spezifische Anforderungen dieser Anwendung wie die Bestimmung mehrerer Feldkomponenten, Unterdrückung von Nichtlinearitäten höherer Ordnung, Eichung der Kompassangaben ohne Kenntnis der Parameter des magnetoresistiven Sensors und geringer Energieverbrauch werden gelöst. Hohe Grenzfrequenz der Anzeige spielt hier keine Rolle. Auch hier befindet sich der gesamte magnetoresistive Sensor in einer einzigen Ummagnetisierungsspule.
  • In der Patentschrift US 5 521 501 A wird die Ummagnetisierungsspule im Chip des magnetoresistiven Sensors integriert. Es wird eine Spulenform angegeben, die eine minimale Induktivität besitzt und so bereits über eine Voraussetzung zur schnellen Ummagnetisierung der magnetoresistiven Schichten verfügt. Auch die Aufteilung magnetoresistiver Widerstände in einzelne Schichtbereiche ist hier in Anpassung an die niederinduktive Spule erfolgt. Allerdings befindet sich auch hier der gesamte Sensor im Bereich einer einzigen Spule und weitergehende Maßnahmen zur Steigerung der oberen Grenzfrequenz des Messverfahrens stehen nicht zur Diskussion.
  • Die DE 102 17 983 A1 schlägt die Einstellung der Magnetisierungsrichtung in magnetoresistiven Schichten mit Hilfe von thermischen Verfahren, vorrangig durch Eigenstromerwärmung vor. Diese Verfahren sind zur periodischen Ummagnetisierung mit dem Ziel der Offseteliminierung im Messergebnis nicht geeignet. Sie laufen dem Ziel der hohen Messfrequenz direkt entgegen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen magnetoresistiven Sensor und ein Verfahren mit wiederholter Einstellung der Richtungen der Magnetisierung in den magnetoresistiven Widerstandsstreifen anzugeben, die in einem weiten Frequenzbereich einen variablen Nulloffset eliminieren und einen geringen Aufwand erfordern.
  • Diese Aufgabe wird durch einen magnetoresistiven Sensor gemäß Anspruch 1 oder durch ein Verfahren gemäß Anspruch 11 gelöst. Vorteilhafte Ausführungen sind in den jeweils nachgeordneten Unteransprüchen enthalten.
  • Entsprechend der Erfindung wird ein magnetoresistiver Sensor benutzt, bei dem durch Einstellung der Richtungen der Magnetisierung in den die Widerstände des Sensors bildenden magnetoresistiven Dünnschichtstreifenleitern abwechselnd ein Zustand mit magnetfeldunabhängigem Ausgangssignal und ein Zustand mit einem zum Magnetfeld proportionalen Ausgangssignal einstellbar ist. Der Aufbau des Sensors kann dabei in unterschiedlicher Ausführung gewählt werden: In einer ersten Ausführung kann der Sensorwiderstand aus zwei Anteilen gleichen Widerstandswertes zusammengesetzt sein, im feldunabhängigen Zustand sind die Magnetisierungsrichtungen so eingestellt, dass sich die Widerstandsänderungen durch Feldeinwirkung der beiden Anteile gegenseitig aufheben, im feldabhängigen Zustand haben die Widerstandsänderungen immer gleiches Vorzeichen, so dass sie sich addieren. In einer zweiten Ausführung besteht der Sensor mindestens aus einem Spannungsteiler. Im feldunabhängigen Zustand sind die Magnetisierungsrichtungen so eingestellt, dass die Änderung der Widerstandswerte der beiden Widerstände des Spannungsteilers im Magnetfeld mit gleichem Vorzeichen erfolgt, und die Ausgangsspannung bleibt konstant. Im feldabhängigen Zustand ist die Richtung der Magnetisierung in den Dünnschichtstreifen des einen Widerstandes entgegengesetzt zum vorherigen, damit ändern sich beide Widerstände des Spannungsteilers gegenläufig und bei Feldänderungen tritt eine starke Änderung der Ausgangsspannung auf. In einer dritten Ausführung besteht der Sensor aus einer Wheatstone- Brücke.
  • Im feldunabhängigen Zustand ändern sich die Widerstandswerte beider Spannungsteiler der Brücke so, dass die Änderung ihrer Ausgangsspannungen gleichsinnig erfolgt. Damit ändert sich die Brückenausgangsspannung als Differenz der beiden Werte nicht. Im durch Rich tungsänderung der Magnetisierungen erzeugten feldabhängigen Zustand erfolgt die Änderung der Ausgangsspannungen in einem Spannungsteiler nun gegenläufig zu der im anderen, so dass eine feldproportionale Brückenausgangsspannungsdifferenz vorliegt. Weitere Ausführungsformen des Sensoraufbaus sind möglich.
  • Die magnetoresistiven Schichten zum Aufbau der Widerstände des Sensors können den anisotropen magnetoresistiven Effekt aufweisen. Die Vorzeichen der Widerstandsänderungen der unterschiedlichen Schichtstreifen sind durch die Richtungen der Eigenmagnetisierung der Schichten einstellbar, sie sind aber auch durch die Neigung der jeweiligen Barberpole-Struktur auf den Schichtstreifen bestimmt. Es ist günstig, die Neigungswinkel mit entgegen gesetztem Vorzeichen nahe bei 45 zu wählen, um maximale, exakt gegenläufige Widerstandsänderungen der entsprechenden Widerstandsstreifen zu erhalten. Die magnetoresistiven Schichten des Sensors können auch Spin Valve-Schichtsysteme sein. Die Vorzeichen der Widerstandsänderungen der unterschiedlichen Schichtstreifen sind dann durch die Richtungen der Eigenmagnetisierung der freien Schichtkomponente einstellbar. Sie werden aber auch durch die Richtung der Magnetisierung der Schichtkomponente mit fest einprägbarer Magnetisierung bestimmt. Vorteilhafterweise ist diese Magnetisierungsrichtung um + 90° bzw. – 90° gegen die Streifenlängsrichtung verdreht.
  • Die Einstellung der Richtung der Magnetisierung der magnetoresistiven Schichten bzw. der freien magnetoresistiven Schichten des Sensors erfolgt vorzugsweise mittels Stromimpulsen durch auf dem Sensorchip integrierte Dünnschicht-Flipleitungen. Für eine erste Taktzeit wird durch erste Stromimpulse, die zu entsprechenden Magnetisierungsrichtungen in den jeweiligen magnetoresistiven Schichten der Widerstände des Sensors führen, der feldunabhängige Zustand des Sensors eingestellt. Am Sensorausgang liegt jetzt die feldunabhängige Offset-Spannung an. Für die erste Taktzeit wird eine erste Sample & Hold-Schaltung, die mit dem Sensorausgang verbunden ist, in den Messzustand geschaltet. Damit liegt am Ausgang der ersten Sample & Hold-Schaltung stets der Wert der feldunabhängigen Offset-Spannung des Sensors vor, der während der zuletzt vergangenen ersten Taktzeit aktuell war. Für eine zweite Taktzeit werden durch andere Stromimpulse in den Flipleitungen die Magnetisierungsrichtungen der magnetoresistiven Schichtstreifen so ausgerichtet, dass der Sensor sich im feldabhängigen Messzustand befindet. Die jetzt durch die anliegende Magnetfeldstärke bestimmte Spannung am Ausgang des Sensors erscheint auch am Ausgang einer zweiten mit dem Sensorausgang verbundenen Sample & Hold-Schaltung, die während der zweiten Taktzeit in den Messzustand geschaltet ist. Ein Differenzverstärker, dessen Eingänge mit den Ausgängen der ersten und zweiten Sample & Hold-Schaltung elektrisch verbunden sind, liefert an seinem Ausgang während der zweiten Taktzeit ein dem angelegten Magnetfeld entsprechendes offsetfreies Signal. Erste und zweite Taktzeit werden periodisch wiederholt.
  • Während der ersten Taktzeit befindet sich die zweite Sample & Hold-Schaltung im Speicherzustand. Damit können Feldänderungen für die Dauer der ersten Taktzeit nicht angezeigt werden, die Ausgangsspannung entspricht jetzt dem letzten Wert aus der voraus gegangenen zweiten Taktzeit. Vorteilhafterweise kann die erste Taktzeit sehr kurz gehalten werden. Die Umkehr der Magnetisierung in einem Teil der magnetoresistiven Streifen zum Erreichen des feldunabhängigen Zustandes, die Messung und Speicherung der Offsetspannung mit der ersten Sample & Hold-Schaltung und die nochmalige Umkehr der Magnetisierung sind in Zeiten von weniger als 1 μs realisierbar. Damit kann das Messsystem auf Feldänderungen im ungünstigsten Fall auch mit einer geringen Verzögerung reagieren, die der angegebenen Zeitdauer entspricht.
  • Die Dauer der zweiten Taktzeit ist an sich beliebig wählbar. Bei Messsystemen, die Störungen durch starke, kurzzeitige Magnetfeldimpulsen unterliegen, sollte die zweite Taktzeit etwas kürzer sein als die reziproke Störfrequenz, damit kein durch das Störfeld bedingter, undefinierter Zustand der Richtungen der Magnetisierung der magnetoresistiven Schichtstreifen über eine längere Zeit erhalten bleibt, so dass Fehlsignale vermieden werden.
  • Eine nicht zu lang gewählte zweite Taktzeit hat den weiteren Vorteil, dass durch sie das Rauschspektrum des magnetoresistiven Sensors auf der niederfrequenten Seite bis auf etwa einen Frequenzwert von der reziproken zweiten Taktzeit abgeschnitten wird. Gerade in dem abgeschnittenen Teil des Rauschspektrums treten wegen des in allen Dünnschichtanordnungen stets vorhandenen 1/f-Rauschanteils besonders hohe Rauschamplituden auf, die bei Einsatz des erfindungsgemäßen Verfahrens aber im Messergebnis nicht mehr vorhanden sind wodurch eine erhebliche Steigerung der Messgenauigkeit erreicht wird.
  • Mit der Erfindung wird bei Nutzung einfach aufgebauter magnetoresistiver Sensoren mit durch Stromimpulse einstellbare Magnetisierungsrichtungen in den Widerstandselementen, die das Umschalten zwischen einem feldunabhängigen Grundzustand und einem Messzustand mit feldproportionalem Signal ermöglichen, bei Einsatz eines äußerst einfachen Auswerteverfahrens mit zwei unterschiedlich langen Taktzeiten für die Wiederholung der Stromimpulse, zu dessen Durchführung außer dem Taktgenerator lediglich zwei Verstärker und zwei Sample & Hold – Schaltungen ausreichen, die Messung von magnetischen Feldstärken in einem Frequenzbereich praktisch von der Frequenz null bis zu einem Frequenzwert ermöglicht, der allein durch die erste Taktzeit bestimmt wird und im Megahertzbereich liegt. Gleichzeitig werden Einwirkungen von Störfeldern auf den Sensor und Rauschanteile im niederfrequenten Bereich eliminiert.
  • Die Erfindung schließt auch Anordnungen ein, die zur Dämpfung der Schaltspitzen bei der Ummagnetisierung RC-Glieder enthalten oder Sensoren mit einem Grundzustand verwenden, der eine gewisse Abhängigkeit des Sensorsignals vom angelegten Magnetfeld, möglicherweise mit entgegen gesetztem Vorzeichen zum Messzustand, aufweist.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der dazu gehörigen Zeichnung zeigt 1 ein Schaltbild des erfindungsgemäßen Sensors, 2 die Signale als Funktion des Magnetfeldes für ein Sensorelement entsprechend dem Stand der Technik, 3 die Signale als Funktion des Magnetfeldes für ein erfindungsgemäßes Sensorelement, 4 die Signale des Taktgenerators und des Sensors sowie das anliegende Magnetfeld als Funktion der Zeit und 5 eine Vereinfachung für den Aufbau des Taktgenerators.
  • In 1 ist ein magnetoresistives Sensorelement in Form einer Wheatstone-Brücke dargestellt. Jeder Brückenwiderstand besteht aus zwei magnetoresistiven Streifen 1, 2. Die Streifen 1, 2 bestehen hier aus anisotrop magnetoresistivem Material. Beide Streifen 1, 2 tragen Barberpole-Strukturen, jedoch mit entgegengesetzt gleichem Neigungswinkel gegen die Streifenlängsrichtung. Über den magnetoresistiven Streifen 1, 2 sind integriert Ummagnetisierungsleitungen 3, 4 angeordnet. Diese Ummagnetisierungsleitungen 3, 4 sind über Verbindungsleitungen 6, 7 mit einem Taktgenerator 5 verbunden. Der Taktgenerator 5 steuert auch über die Leitungen 13, 14 die beiden Sample & Hold-Schaltungen 15, 16. Diese sind über Leitungen 12 am Ausgang des Vorverstärkers 11 angeschlossen, der über die Leitungen 10 die Ausgangssignale der Sensorbrücke aufnimmt. Der Differenzverstärker 19 ist über die Leitungen 17, 18 mit den Ausgängen der Sample & Hold-Schaltungen 15, 16 verbunden. Die Sensorbrücke ist mit einer nicht bezeichneten positiven Betriebsspannung versehen.
  • Der Taktgenerator 5 speist zu Beginn in die Ummagnetisierungsleitungen 3, 4 positive Stromimpulse ein, dargestellt in 8, 9 an den Leitungen 6, 7. Diese Stromimpulse erzeugen an den jeweils zwei magnetoresistiven Streifen 1, 2 jedes Brückenwiderstandes Magnetfelder, die in der Zeichenebene nach oben gerichtet sind. Die Feldstärke ist dabei so groß, dass sich die Eigenmagnetisierung der Streifen 1, 2 in die Richtung dieser Felder einstellt. Da die Neigungswinkel der Barberpole-Strukturen auf den Streifen 1, 2 jeweils entgegengesetzt sind, bewirkt ein von außen einwirkendes Magnetfeld H mit Richtung quer zur Streifenlängsrichtung in jeweils beiden Streifen gegenläufige Widerstandsänderungen. Damit bleibt jeder Brückenwiderstand unabhängig von diesem Feld konstant und die Brückenausgangsspannung ändert sich ebenfalls nicht bei Variation des Feldes H. Alle Streifen 1, 2 sind in gleicher Weise aufgebaut und haben dieselben Abmessungen. Widerstandsunterschiede ergeben sich aus Fertigungstoleranzen und Temperaturverteilungen. Sie führen zum Auftreten der Offsetspannung 24 am Brückenausgang, wie in 3 dargestellt. Mit Beginn der positiven Impulse des Taktgenerators 5 schaltet dieser die erste Sample & Hold-Schaltung 15 in den Messzustand, so dass hier der Offsetwert aufgenommen werden kann. Nach Ablauf der ersten Taktzeit gibt der Taktgenerator 5 auf die Leitung 6 und die Ummagnetisierungsleitung 4 einen negativen Stromimpuls. Gleichzeitig wird die erste Sample & Hold-Schaltung 15 in den Speicherzustand geschaltet und die zweite Sample & Hold-Schaltung 16 in den Messzu stand. Der negative Stromimpuls bewirkt auf Grund einer genügend großen Feldstärke die Umkehrung der Richtung der Magnetisierung der Streifen 2 aller Brückenwiderstände. Damit sind die durch das äußere Feld H hervorgerufenen Widerstandsänderungen der jeweiligen Streifen 1, 2 in allen vier Brückenwiderstände jetzt gleichsinnig. Mit den dargestellten Barberpole-Neigungen ergibt sich, dass die jeweils diagonal in der Brückenschaltung liegenden Widerstände bei Vergrößerung des Feldes H zu- bzw. abnehmen. So tritt am Brückenausgang eine zum Feld H proportionale Spannung 23 auf, wie in 3 gezeigt. Die entsprechend vorverstärkte Spannung 23 tritt nun auch am Ausgang der zweiten Sample & Hold-Schaltung 16 auf, während am Ausgang der ersten Sample & Hold-Schaltung 15 nach wie vor der Wert der Offsetspannung anliegt. Somit kann am Ausgang des Differenzverstärkers 19 eine feldproportionale Spannung ohne Offsetanteil auftreten. Nach Ablauf der zweiten Taktzeit werden wieder positive Stromimpulse auf die Ummagnetisierungsleitungen gegeben, die erste Sample & Hold-Schaltung 15 wird in den Messzustand und die zweite Sample & Hold-Schaltung 16 in den Speicherzustand geschaltet. Die Sensorbrücke geht durch die Einstellung der Magnetisierungsrichtungen wieder in den feldunabhängigen Zustand über. Der ganze Ablauf wiederholt sich mit einer Periodenlänge, die der Summe aus erster und zweiter Taktzeit entspricht.
  • Die im dargestellten Ausführungsbeispiel durch Ummagnetisierung der magnetoresistiven Streifen 1, 2 eingestellten Sensorkennlinien sind, wie bereits erwähnt, in 3 dargestellt. Gezeigt wird die Sensorausgangsspannung als Funktion der Stärke des zu messenden Feldes H. Gemessen wird schließlich die Differenz zwischen einer feldproportionalen Spannung 23 und der Offsetspannung 24. Entsprechend dem Stand der Technik werden durch Ummagnetisierung von Schichtstreifen zwei Kennlinien mit entgegen gesetztem Anstieg, wie ihn die Kurven 20 und 21 in 2 aufweisen, erzeugt. Beide Sensorzustände sind für gleichlange Zeiten realisiert und wechseln sich periodisch ab. Ausgewertet wird die Differenz zwischen den beiden Kurven 20 und 21, beispielsweise durch phasenempfindliche Gleichrichtung und Integration. Dadurch fällt die Offsetspannung 25 heraus. Es wird die obere Grenzfrequenz des Messverfahrens jedoch stark eingeschränkt.
  • Die Eigenschaften des erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels sind in 4 zusammengefasst. Über der Zeitachse sind die Stromimpulse If des Taktgenerators 5 als 26, der Verlauf des zu messenden Feldes H als 27 und der Verlauf der Ausgangsspannung Ua des erfindungsgemäßen Sensors als 28 dargestellt. In 5 wird gezeigt, wie aus der bipolaren Impulsfolge des Taktgenerators 5 in einfacher Weise die Impulsfolge für die magnetoresistiven Streifen 1, deren Magnetisierung im Ausführungsbeispiel immer bei konstanter Richtung gehalten wird, abgeleitet werden kann. Die periodische Ausrichtung der magnetoresistiven Streifen 1 ist vorteilhaft, da so kurzzeitige starke Feldstörungen nicht zu einer dauernden Ummagnetisierung derselben führen können. Der Abstand des positiven vom negativen Stromimpuls in der Darstellung von 26 ist die erste Taktzeit des Taktgenerators, sie ist durch zwei eng nebeneinander befindliche gestrichelte Linien gekennzeichnet. Der große Zeitanteil bis zur vollen Periodendauer des Taktgenerators ist die zweite Taktzeit. Die Dauer der zweiten Taktzeit wird vorteilhaft immer weit länger gewählt als die der ersten Taktzeit. In der zweiten Taktzeit folgt die Ausgangsspannung 28 des Sensors dem äußeren Feld 27, für gesamte erste Taktzeit wird der Spannungswert von 28 zum Beginn dieser Taktzeit konstant gehalten. Um auf kurzzeitige Feldänderungen reagieren und so mit hoher oberer Grenzfrequenz messen zu können, muss die erste Taktzeit möglichst kurz gewählt werden. Taktzeiten unterhalb von 1 μs sind realisierbar.
  • Anstelle der in 1 dargestellten Brückenanordnung des magnetoresistiven Sensors kann auch eine Halbbrücke oder ein einfacher magnetoresistiver Widerstand gewählt werden. Wichtig ist, dass die Halbbrückenspannung oder der Widerstand durch Ummagnetisieren von magnetoresistiven Streifen 1, 2 zwischen einem feldabhängigen und einem feldunabhängigen Zustand hin- und hergeschaltet werden kann. Einige vorteilhafte Anordnungen der genannten Art werden in den Unteransprüchen angegeben.
  • Anstelle der im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel angegebenen anisotrop magnetoresistiven Schichtstreifen können auch Streifen aus Spin-Valve-Schichtsystemen verwendet werden. Spin-Valve-Schichtsysteme bestehen aus zwei Schichtkomponenten. Die freie Schichtkomponente kann bei langen Schichtstreifen stabil sowohl in der positiven als auch in der negativen Längsrichtung magnetisiert werden, so dass Ummagnetisierungen analog zu denen bei anisotrop magnetoresistiven Schichten vorgenommen werden können. Die Richtung der Widerstandsänderung solcher Schichtstreifen kann durch die feste Magnetisierung der zweiten Schichtkomponente der Spin Valve-Systeme festgelegt werden. Vorteilhaft kann hier jeder Widerstand einer Sensorbrücke auch wieder aus zwei Streifenabschnitten 1, 2 bestehen, wobei die feste Magnetisierung des ersten Streifenabschnittes 1 in positiver Querrichtung des Streifens weist und die feste Magnetisierung des zweiten Streifenabschnittes 2 in negative Querrichtung. Zur Einstellung der Richtung der Magnetisierung der freien Schicht sind wieder integrierte Ummagnetisierungsleitungen 3, 4 anwendbar.
  • Der Linearitätsbereich aller hier beschriebenen Anordnungen kann wesentlich vergrößert werden, wenn die Kompensationsmethode angewendet wird. Dabei wird die Ausgangsspannung des Differenzverstärkers 19 in einen proportionalen Strom umgewandelt, der in einem Kompensationsleiter fließt und am Ort des magnetoresistiven Sensorelementes ein Feld erzeugt, dass dem zu messenden entgegengerichtet ist. Eine Regelschaltung sorgt dafür, dass die Feldstärke am Ort des Sensorelementes immer auf den Wert null eingestellt bleibt. Gemessen wird hier die Größe des Kompensationsstromes, die dem anliegenden Feld exakt proportional ist.
  • 1, 2
    magnetoresistive Streifen
    3, 4
    Ummagnetisierungsleitungen
    5
    Taktgenerator
    6, 7
    Verbindungsleiter
    8, 9
    Stromimpulse
    10
    Leitung, Ausgang der Sensorbrücke
    11
    Vorverstärker
    12
    Leitungen
    13, 14
    Leitungen
    15
    erste Sample & Hold-Schaltung
    16
    zweite Sample & Hold-Schaltung
    17, 18
    Leitungen
    19
    Differenzverstärker
    20, 21
    Signal als Funktion vom Feld
    23
    Signal als Funktion vom Feld
    24, 25
    Offsetspannung
    26
    Stromimpulse If als Funktion der Zeit
    27
    Feld H als Zeitfunktion
    28
    Ausgangsspannung Ua als Zeitfunktion

Claims (17)

  1. Magnetoresistiver Sensor mit Offsetkorrektur zur Messung von Magnetfeldern oder über Magnetfelder vermittelbare Größen bei Anwendung von Impulsmagnetfeldern zur Einstellung von Magnetisierungsrichtungen in den die Widerstände des Sensorelementes bildenden magnetoresistiven Schichten, dadurch gekennzeichnet, dass der magnetoresistive Sensor aus einem oder mehreren Paaren von ersten (1) und zweiten (2) gleichen magnetoresistiven Streifenabschnitten besteht und die Magnetisierungsrichtungen in den ersten (1) und zweiten (2) magnetoresistiven Streifenabschnitten jedes Paares durch Stromimpulse (8, 9) vorgebbarer Richtung in eine den ersten magnetoresistiven Streifenabschnitten (1) zugeordnete Magnetisierungsleitung (3) und eine den zweiten magnetoresistiven Streifenabschnitten (2) zugeordnete Magnetisierungsleitung (4) für eine erste Taktzeit in übereinstimmender Richtung und für eine zweite Taktzeit in einander entgegengesetzter Richtung einstellbar sind.
  2. Magnetoresistiver Sensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetoresistiven Streifenabschnitte (1, 2) aus anisotrop magnetoresistivem (AMR) Material bestehen und mit Barberpole-Strukturen versehen sind.
  3. Magnetoresistiver Sensor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigungswinkel der Barberpole-Strukturen gegen die Längsrichtung auf den Streifenabschnitten (1, 2) jedes Paares entgegengesetzt gleich sind.
  4. Magnetoresistiver Sensor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetoresistiven Streifenabschnitte (1, 2) aus Spin-Valve-Schichtsystemen bestehen.
  5. Magnetoresistiver Sensor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die eingeprägte Magnetisierung senkrecht zur Längsrichtung der Streifenabschnitte (1, 2) gerichtet ist.
  6. Magnetoresistiver Sensor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die eingeprägte Magnetisierung der beiden Streifenabschnitte (1, 2) eines Paares entgegengesetzt gerichtet ist.
  7. Magnetoresistiver Sensor nach Anspruch 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass vier aus Paaren von Streifenabschnitten (1, 2) bestehende Widerstände eine Wheatstone-Brücke bilden.
  8. Magnetoresistiver Sensor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetisierungsleitungen (3, 4) der ersten Streifenabschnitte (1) und der zweiten Streifenabschnitte (2) jedes Paares jeweils elektrisch in Reihe geschaltet sind.
  9. Magnetoresistiver Sensor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei gleicher Stromrichtung in beiden Reihenschaltungen der Magnetisierungsleitungen (3, 4) die Richtungen der Magnetisierung der Streifenleiter (1, 2) jedes Paares gleich gerichtet sind und damit jeder der vier Brückenwiderstände einen feldunabhängigen Widerstandswert aufweist, und dass bei entgegengesetzter Stromrichtung in beiden Reihenschaltungen (3, 4) die Richtungen der Magnetisierung der Streifenleiter (1, 2) jedes Paares entgegengesetzt gerichtet sind und so eine maximale Feldabhängigkeit der Widerstandswerte auftritt.
  10. Magnetoresistiver Sensor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Reihenschaltungen der Magnetisierungsleitungen (3, 4) mit einem Taktgenerator (5) verbunden sind, der Stromimpulse (8, 9) entgegengesetzter Stromrichtung im Abstand einer ersten Taktzeit abgibt und dieses im Abstand einer zweiten Taktzeit ständig wiederholt, wobei eine der Magnetisierungsleitungen (3) für die negative Stromrichtung gesperrt ist, dass der Ausgang der Sensorbrücke mit einem Vorverstärker (11) verbunden ist, dessen Ausgang zum Eingang zweier Sample & Hold-Schaltungen (15, 16) führt, wobei die Messzeit der ersten Sample & Hold-Schaltung (15) mit der ersten Taktzeit und die Messzeit der zweiten Sample & Hold-Schaltung (16) mit der zweiten Taktzeit übereinstimmt, und dass die Ausgänge der Sample & Hold-Schaltungen (17, 18) mit einem Differenzverstärker (19) verbunden sind, der eine Ausgangssignalspannung liefert.
  11. Verfahren zur Messung von Magnetfeldern oder über Magnetfelder vermittelbare Größen bei Anwendung von Impulsmagnetfeldern zur Einstellung von Magnetisierungsrichtungen in den die Widerstände eines magnetoresistiven Sensors bildenden magnetoresistiven Schichten, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem magnetoresistiven Sensor, der aus einem oder mehreren Paaren von ersten (1) und zweiten (2) gleichen magnetoresistiven Streifenabschnitten besteht, periodisch die Magnetisierungsrichtungen in den ersten (1) und zweiten (2) magnetoresistiven Streifenabschnitten jedes Paares durch Stromimpulse (8, 9) vorgebbarer Richtung in eine den ersten magnetoresistiven Streifenabschnitten (1) zugeordnete Magnetisierungsleitung (3) und eine den zweiten magnetoresistiven Streifenabschnitten (2) zugeordnete Magnetisierungsleitung (4) für eine erste Taktzeit in übereinstimmender Richtung eingestellt werden, wobei der Sensor einen Grundzustand mit einem dem Offset (24) entsprechenden feldunabhängigen Signal am Ausgang einnimmt und dieser Signalwert für eine zweite Taktzeit gespeichert wird, und die Magnetisierungsrichtungen für die zweite Taktzeit in einander entgegengesetzter Richtung eingestellt werden, wobei ein Messzustand mit einem mindestens bereichsweise zur zu messenden Magnetfeldstärke oder zum zu messenden Magnetfeldgradienten proportionalen Signal (23) am Ausgang des Sensors entsteht, und dass als Ausgangssignal die Differenz zwischen den Signalen in den beiden Taktzeiten benutzt wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als magnetoresistiver Sensor ein Widerstand benutzt wird, der aus einem oder mehreren Paaren von gleichen magnetoresistiven Streifenabschnitten (1, 2) besteht und die Magnetisierungsrichtungen in den beiden magnetoresistiven Streifenabschnitten (1, 2) jedes Paares durch Stromimpulse in jeweils zugehörigen Magnetisierungsleitungen (3, 4) unabhängig voneinander eingestellt werden.
  13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als magnetoresistiver Sensor eine Halbbrücke benutzt wird, deren Widerstände aus einem oder mehreren Paaren von gleichen magnetoresistiven Streifenabschnitten (1, 2) besteht und die Magnetisierungsrichtungen in den beiden magnetoresistiven Streifenabschnitten jedes Paares durch Stromimpulse in jeweils zugehörigen Magnetisierungsleitungen (3, 4) unabhängig voneinander eingestellt werden.
  14. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als magnetoresistiver Sensor eine Halbbrücke benutzt wird, deren Widerstände aus gleichen magnetoresistiven Streifenabschnitten (1, 2) bestehen und die Magnetisierungsrichtungen in den beiden Widerständen durch Stromimpulse in jeweils zugehörigen Magnetisierungsleitungen (3, 4) unabhängig voneinander eingestellt werden.
  15. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als magnetoresistiver Sensor eine Vollbrücke benutzt wird, deren Widerstände aus einem oder mehreren Paaren von gleichen magnetoresistiven Streifenabschnitten (1, 2) bestehen und die Magnetisierungsrichtungen in den beiden magnetoresistiven Streifenabschnitten (1, 2) jedes Paares durch Stromimpulse in jeweils zugehörigen Magnetisierungsleitungen (3, 4) unabhängig voneinander eingestellt werden.
  16. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als magnetoresistiver Sensor eine Vollbrücke benutzt wird, deren Widerstände aus magnetoresistiven Streifenabschnitten (1, 2) bestehen und die Magnetisierungsrichtungen in den magnetoresistiven Streifenabschnitten der in der Brückenschaltung jeweils diagonal gegenüber liegenden Widerstände durch Stromimpulse in jeweils zugehörigen Magnetisierungsleitungen (3, 4) unabhängig voneinander eingestellt werden.
  17. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein dem Ausgangssignal proportionaler Strom in eine Leiteranordnung eingespeist wird, und dort ein Magnetfeld erzeugt, dessen Feldstärke die zu messende am Ort des Sensorelementes kompensiert, und dass die Stromstärke des Stromes durch den Spannungsabfall an einem Widerstand ermittelt wird.
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