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Die
Erfindung betrifft eine Rohrverbindungsklammer, um Rohrelemente
miteinander zu verbinden.
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Im
Allgemeinen wird eine Klammer oder Klemme zur Verbindung von Rohrelementen,
von denen jedes über
einen an einem Ende angeordneten Flanschteil verfügt, eingesetzt.
Die Klammer ist mit einem Nutenteil versehen, der sich in deren
Umfangsrichtung erstreckt, siehe beispielsweise die JP-8-219351A.
Die Flanschteile sind in dem klemmenden Nutenteil gehalten, so dass
die Rohrelemente axial bezüglich
einander festgelegt sind.
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Beispielsweise
umfasst gemäß 9 eine Klammer oder Rohrschelle 101,
die aus einem Harz besteht, einen kreisförmigen Halteteil 110,
um die Flanschteile der Rohrelemente aufzunehmen sowie einen gekrümmt ausgebildeten
Scharnierteil 120, der vom Halteteil gegen eine diametral äußere Seite
hiervon vorsteht.
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Der
Scharnierteil 120 kann federnd verformt werden, wenn die
Klammer oder Klemme 101 geöffnet/geschlossen wird. In
diesem Fall ist der Innendurchmesser des Halteteils 110 entsprechend
einer Verformung des gekrümmt
ausgebildeten Scharnierteils 120 veränderbar, um die Veränderung
der Außendurchmesser
der Flanschteile zu kompensieren.
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Für den Fall
jedoch, dass die Veränderung der
Außendurchmesser
der Flanschteile groß ist, muss
der gekrümmt
ausgebildete Scharnierteil 120 groß bemessen sein, um die Veränderung
aufzunehmen. So wird die Größe des Vorstehens 'C' des Scharnierteils 120 bezüglich einer
Außenfläche des Halteteils 110 groß, so dass
der von der Klammer 110 am Verbindungsteil der Rohrelemente
eingenommene Raum vergrößert wird.
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Im
Hinblick auf den vorbeschriebenen Nachteil ist es ein Ziel der vorliegenden
Erfindung, eine Rohrverbindungsklammer zur Verfügung zu stellen, die wenig
Raum einnimmt und über
einen gekrümmten
Teil bzw. Flexionsteil verfügt,
um einen Innen durchmesser eines Halteteils der Rohrverbindungsklemme
einzustellen. Die Rohrverbindungsklemme wird in geeigneter Weise
verwendet, um je mit Flanschteilen versehene Rohrelemente zu verbinden,
welche durch den Halteteil geklemmt werden.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst eine Rohrverbindungsklammer (Klammer/Schelle), die
ein erstes Rohrelement und ein zweites Rohrelement verbindet, einen
kreisförmigen
Halteteil, in welchem die Flanschteile der ersten und zweiten Rohrelemente
geklemmt werden, sowie multiple Krümmungsteile, die vom Halteteil
gegen eine diametral äußere Seite
des Halteteils vorstehen. Die Flanschteile sind jeweils an axialen
Enden des ersten und zweiten Rohrelementes angeordnet. Der gekrümmte Teil
bzw. Flexionsteil in Form einer gebogenen Gestalt ist federnd formbar,
so dass ein Innendurchmesser des Halteteils veränderbar wird.
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Somit
lässt sich
die Veränderung
der Außendurchmesser
der Flanschteile kompensieren und aufnehmen durch eine Verformung
der Biegeteile, während
die Biegeteile/Flexionsteile klein bauen. Daher lässt sich
der von der Klemme am Verbindungsteil der Rohrelemente eingenommene
Raum vermindern.
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Bevorzugt
verfügt
der Halteteil über
ein erstes Umfangsende (erstes Ende) und ein zweites Umfangsende
(zweites Ende), die voneinander getrennt und in der Lage sind, miteinander
durch deren Eingriffsflächen
in Eingriff zu kommen. Ist der Halteteil an den Flanschteilen befestigt,
so kommen die Eingriffsflächen
in Eingriff miteinander, so dass der Halteteil geschlossen wird.
Ist der Halteteil von den Flanschteilen gelöst, so kommen die Eingriffsflächen bezüglich einander
außer
Eingriff, so dass der Halteteil geöffnet wird.
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Somit
lässt sich
der Halteteil ohne weiteres an die Flanschteile der Rohrelemente
befestigen, um im Wesentlichen die Rohrelemente miteinander zu verbinden.
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Weiter
bevorzugt umfasst die Klammer für Rohrverbindungen
einen vorstehenden Eingriffsteil und einen positionierenden Rippenteil,
die am zweiten Ende angeordnet sind. Der positionierende Rippenteil
positioniert das erste Ende, wenn der Halteteil geschlossen wird.
Die Eingriffsfläche
des zweiten Endes ist an dem vorstehenden Eingriffsteil ausgebildet. Der
positionierende Rippenteil überschreitet
die Eingriffsfläche
des zweiten Endes in Öffnungsrichtung des
Halteteils.
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Wird
daher das erste Ende gegen das zweite Ende zum Schließen der
Klammer oder Schelle gedreht, so wird das erste Ende durch den positionierenden
Rippenteil positioniert, bevor die Eingriffsfläche des ersten Endes in Eingriff
mit dem zweiten Ende kommt. Somit kommen die Eingriffsflächen im Wesentlichen
und glatt miteinander in Eingriff.
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Bevorzugt
hat der positionierende Rippenteil eine größere Steifheit als der vorstehende
Eingriffsteil.
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Wenn
somit der Halteteil geschlossen wird, wird das Biegen des positionierenden
Rippenteils relativ schwierig, während
das Biegen des vorstehenden Eingriffsteils relativ leicht ist. Daher
kommen die Eingriffsflächen
der ersten und zweiten Enden leicht bezüglich einander durch das Biegen
des vorstehenden Eingriffsteils in Eingriff miteinander, während das erste
Ende im Wesentlichen durch den positionierenden Rippenteil positioniert
wird.
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Die
obigen und anderen Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden noch deutlicher aus der folgenden detaillierten
Beschreibung, in der auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen
wird. In den Zeichnungen ist:
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1 eine
Vorderansicht einer Konstruktion einer Klammer oder Rohrschelle 1 gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung;
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2 ist
ein Axialschnitt und zeigt Rohrelemente, die miteinander durch die
Klammer gemäß der ersten
Ausführungsform
verbunden sind;
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3 ist
eine vergrößerte Darstellung
und zeigt ein zweites Ende 50 der Klammer 1 gemäß der ersten
Ausführungsform;
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4 ist
eine Stirnansicht der Form der Klammer 1, ausgebildet gemäß der ersten
Ausführungsform;
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5 ist
ein diametraler Querschnitt und zeigt einen Befestigungsvorgang
der Klammer 1 gemäß der ersten
Ausführungsform;
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6 ist
eine Frontdarstellung und zeigt die Konstruktion einer Klammer 1 gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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7 ist
eine Stirnansicht und zeigt die Konstruktion einer Klammer 1 gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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8 ist
eine vergrößerte Darstellung
und zeigt die Konstruktion des Endes einer Klammer 1 gemäß der anderen
Ausführungsform;
und
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9 ist
eine Stirnansicht und zeigt die Konstruktion einer Klammer gemäß einer
anderen Bauform (related art).
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Die
bevorzugte Ausführungsform
soll nun mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben
werden.
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[ERSTE AUSFÜHRUNGSFORM]
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Eine
erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung soll nun mit Bezug auf die 1 bis 5 beschrieben
werden.
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Wie 2 zeigt,
wird eine Rohrverbindungsklammer 1 (Klammer 1)
der vorliegenden Erfindung in geeigneter Weise verwendet, um ein
erstes Rohrelement 8 und ein zweites Rohrelement 9 zu
verbinden, in welchen Fluid wie Kühlwasser eines Fahrzeugmotors
strömt.
Die Rohrelemente 8 und 9 bestehen beispielsweise
aus einer Aluminiumlegierung. Das erste Rohrelement 8 (Steckende
bzw. Spitzende des Rohres 8) verfügt über ein Steckende 81 (axiales Ende),
das in ein aufnehmendes Ende bzw. Muffenende 91 (axiales
Ende) des zweiten Rohrelementes 9 (aufnehmendes Rohrelement 9)
eingeführt
wird.
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Das
Steckende 81 ist mit einem im Durchmesser vergrößerten Flanschteil 82 und
einem eingebuchteten Teil 83 versehen, welches an der Seite des
zweiten Rohrelementes 9, bezogen auf den Flanschteil 82,
angeordnet ist. Der eingebuchtete Teil 83 erstreckt sich
in Umfangsrichtung um das Steckende 81. Das aufnehmende
Ende 81 ist mit einem im Durchmesser vergrößerten Flanschteil 92 versehen.
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Eine
Dichtungseinheit 84, beispielsweise ein O-Ring, wird in
den eingebuchteten Teil oder Nutenteil 83 eingelegt. Wenn
das Steckende 81 des Rohrelementes 8 in das aufnehmende
Ende 91 des aufnehmenden Rohrelementes 9 eingeführt ist,
kontaktiert der Flanschteil 82 den Flanschteil 92.
In diesem Fall dichtet der O-Ring bzw. die O-Ringdichtung 84 den Kupplungsteil
zwischen den Rohrelementen 8 und 9.
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Die
Schelle oder Klammer 1 zur Verbindung der Rohrelemente 8 und 9 besteht
beispielsweise aus einem Harz wie Polypropylenharz und einem Polyamidharz.
Wie in 1 zu sehen, umfasst die Rohrschelle 1 einen
Halteteil 10, in welchem die Flanschteile 82 und 92 untergebracht
sind sowie Mehrfachscharnierteile 20 (beispielsweise zwei Scharnierteile,
wie in 1 angedeutet) und einen Zwischenteil 30, beispielsweise
von Plattengestalt. Der Zwischenteil 30 ist zwischen den
Scharnierteilen 20 angeordnet und verbindet sie miteinander.
Die Scharnierteile 20 von gebogener Gestalt können auch
Biegeteile 20 nach der vorliegenden Erfindung genannt werden.
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Der
Halteteil 10 verfügt über zwei
diametrale Enden, von denen eines in zwei Teile, erstes Umfangsende 40 und
zweites Umfangsende 50, unterteilt ist. Das andere der
diametralen Enden ist kontinuierlich. Bei dieser Ausführungsform
sind die Scharnierteile 20 und der Zwischenteil 30 an
der Seite des anderen der diametralen Enden angeordnet. Das erste
Umfangsende 40 (erstes Ende 40) und das zweite
Umfangsende 50 (zweites Ende 50) können in Eingriff
miteinander gebracht und voneinander gelöst werden, so dass der Halteteil 10 (Rohrschelle
oder Klammer 1) in Umfangsrichtung geschlossen und geöffnet werden
kann. So wird der Halteteil 10 befestigt an oder gelöst von den
Flanschteilen 82, 92.
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Der
Halteteil 10 (Klemme oder Klammer 1) verfügt über eine
kreisförmige
Gestalt im geschlossenen Zustand. Die Scharnierteile 20 stehen
vom Halteteil 10 gegen deren diametral äußeres Ende ab und haben beispielsweise
eine Biegegestalt. Eine Nut 13 ist an der diametral innen
gelegenen Fläche
des Halteteils 10 ausgebildet und erstreckt sich in Umfangsrichtung
des Halteteils 10. Die Flansche 82 und 92 werden
in den Nutenteil 13 eingelegt und durch die Klammer 1 (Halteteil 10)
geklemmt.
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Wie
in 2 erkennbar, ist die an der diametral innen gelegenen
Seite ausgebildete Nut 13 des Halteteils 10 definiert
durch zwei Seitenteile 12 und einen Bodenteil 11,
die zwischen den Seitenteilen 12 angeordnet sind, so dass
der axiale Querschnitt des Halteteils im Wesentlichen von der Gestalt
eines liegenden 'U' ist. So werden die
Flanschteile 82 und 92 in der Nut 13 gehalten
und durch den Halteteil 10 verklammert oder verklemmt.
Somit werden die Flanschteile 82 und 92 daran
gehindert, einander in Axialrichtung des Rohrelementes 8 (9)
zu verlassen, so dass die Rohrelemente 8 und 9 wirksam
miteinander gekuppelt sind.
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Wie
in 1 zu sehen, steht jedes der Scharnierteile 20 von
gebogener Form vom Halteteil 10 gegen dessen diametral äußere Seite
vor. Der Scharnierteil 10 hat eine geringere Dicke an einem dünneren Teil
hiervon, der an der Seite des Halteteils 10 angeordnet
ist, als die des Bodenteils 11 des Halteteils 10 und
des Zwischenteils 30. Die Dicke des dünnen Teils des Scharnierteils 20 ist
auch geringer als die des Scharnierteils 20 an der Seite
des Zwischenteils 30. Wenn die Klammer oder Schelle 1 (Halteteil 10)
geöffnet
oder geschlossen wird, wird der dünne Teil des Scharnierteils 20 federnd
verformt. Da der Scharnierteil 20 von gebogener Gestalt federnd
verformbar ist, ist der Innendurchmesser des Halteteils 10 veränderbar
und passt sich den verschiedenen Außendurchmessern der Flanschteile 82 und 92 an.
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Insbesondere
für den
Fall, dass der Außendurchmesser
des Flanschteils 82 (92) relativ groß ist, können die
Scharnierteile 20 federnd verformt werden, so dass die
Umfangsabmessungen des Scharnierteils 20 jeweils vergrößert werden.
So kann der Halteteil 10 die Flansche 82 und 92 klemmen.
Die Scharnierteile 20 entsprechen den Biegeteilen 20 in dieser
Ausführungsform.
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Der
Zwischenteil 30, der ein dicker die Scharnierteile 20 verbindender
Teil ist, verfügt über eine
Dicke, die im Wesentlichen gleich dem Doppelten des dünnen Teils
(andere Seite des Halteteils 10) des Scharnierteils 20 ist.
So hat der Zwischenteil 30 eine größere Steifigkeit als der Scharnierteil 20 und ist
somit schwierig zu verformen, selbst wenn der Scharnierteil 20 federnd
verformt wird.
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Wie
oben beschrieben, sind die ersten und zweiten Enden 40 und 50 des
Halteteils 10 in der Lage, lösbar verbunden zu werden, was
einem Schließen
und Öffnen
des Halteteils 10 entspricht, wenn der Halteteil 10 befestigt
wird an oder gelöst
wird von den Flanschteilen 82, 92.
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So
bilden die ersten und zweiten Enden 40, 50 des
Halteteils 10 einen Öffnungs-/Schließteil von Klammer
oder Schelle 1 (10 haltend). Wenn die Klammer 1 geschlossen
wird kommt eine Eingriffsfläche 42 des
ersten Endes 40 in Eingriff mit der Angriffsfläche 52 des
zweiten Endes 50. In diesem Fall wird das erste Ende 40 an
einer oberen Seite des zweiten Endes 50 angeordnet. Die
Eingriffsfläche 42 weist
nach oben und die Eingriffsfläche 52,
die in Eingriff mit der Eingriffsfläche 42 kommt, weist
nach unten.
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Wie
in 3 zu sehen, umfasst die Schelle oder Klammer 1 weiterhin
einen vorstehenden Eingriffsteil 51, wo die Eingriffsfläche 52 gebildet
wird und einen Rippenpositionierungsteil 53 zur Positionierung
des ersten Endes 40, wenn die Klemme oder Klammer 1 geschlossen
wird. Der vorstehende Eingriffsteil 51 und der positionierende
Rippenteil 53 sind an dem zweiten Ende 50 ausgebildet.
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In
diesem Fall steht das zweite Ende 50 des Halteteils 10 gegen
die diametral äußere Seite
des Halteteils 10 vor. Der vorstehende Eingriffsteil 51 ist an
der vorstehenden Richtungsspitze des zweiten Endes 50 angeordnet
und erstreckt sich nach oben (entgegen der in 3 angegebenen
Pfeilrichtung), beispielsweise im Wesentlichen in Umfangsrichtung des
Halteteils 10.
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Der
vorstehende Eingriffsteil 51 ist mit einem Hakenteil 51a versehen,
der von dem vorstehenden Eingriffsteil 51 gegen die diametral
innen gelegene Seite des Halteteils 10 vorsteht. Die Eingriffsfläche 52 ist
an der Bodenfläche
des Hakenteils 51a, wie in 3 gezeigt,
ausgebildet.
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Nach 3 ist
der Rippenpositionierungsteil 53 an dem zweiten Ende 50 angeordnet
und erstreckt sich nach oben im Wesentlichen in Umfangsrichtung des
Halteteils 10 und geht über
die Eingriffsfläche 52 in Öffnungsrichtung
der Klammer hinaus (entgegengesetzt zur in 3 angegebenen
Pfeilrichtung). Das heißt,
der Rippenpositionierungsteil 53 steht vom zweiten Ende 50 gegen
eine Seite der Öffnungsrichtung
des Halteteils 10 vor. Der vorstehende Eingriffsteil 51 ist
an der diametral außen
gelegenen Seite des Halteteils 10 bezogen auf den Rippenpositionierungsteil 53 angeordnet.
Der Rippenpositionierungsteil 53 verfügt über eine größere Dicke als der vorstehende
Eingriffsteil 51 und damit über eine größere Steifigkeit.
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Eine
Einführungsfläche 54 ist
in Erstreckungsrichtung (d.h. Öffnungsrichtung
der Klammer) an der Kopfseite des Rippenpositionierungsteils 53 ausgebildet.
Die Einführungsfläche 54 beispielsweise
von geneigter Gestalt, ist so gestaltet, dass sie einem Drehort
bzw. Rotationsort (angegeben als punktierte Kettenlinie in 3)
des ersten Endes 40 entspricht, wenn die Klammer 1 geschlossen
wird, so dass das erste Ende 40 das zweite Ende 50 kontaktiert.
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Eine Öffnung 55 ist
am zweiten Teil 50 ausgebildet und zwischen dem positionierenden
Rippenteil 53 und der Eingriffsfläche 51 angeordnet.
In diesem Fall ist die Öffnung 55 an
der unteren Seite der Eingriffsfläche 52 angeordnet
und steht ihr gegenüber.
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Die
Eingriffsfläche 42 ist
an einem Eingriffsteil 41 des ersten Endes 40 ausgebildet
und so konstruiert (geformt), dass sie der Eingriffsfläche 52 des zweiten
Endes 50 entspricht, so dass die Eingriffsfläche 42 mit
der Eingriffsfläche 52,
wenn die Klam mer 1 geschlossen wird, in Eingriff gebracht
werden kann. Beispielsweise kann das erste Ende 40 vom
Halteteil 10 gegen die diametral außen gelegene Seite des Halteteils 10 vorstehen
und über
zwei konkave Teile verfügen,
in welchen der Hakenteil 51a und der positionierende Rippenteil 53 aufgenommen
werden, wenn die Klammer 1 geschlossen wird. Der Eingriffsteil 41 kann
zwischen den konkaven Teilen ausgebildet sein. Die Eingriffsfläche 42 kann
aus der Kopffläche
(im geschlossenen Zustand der Klammer 1) des Eingriffsflächenteils 41 ausgebildet
sein.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
wird die Klammer 1 in dem in 4 gezeigten
Anordnungszustand hergestellt. Insbesondere wird die Klammer 1 im Öffnungszustand
hergestellt, wo die Eingriffsfläche 42 am
ersten Ende 40 im Wesentlichen gegen deren Position im
geschlossenen Zustand der Klammer 1 invertiert ist. Das
heißt,
die Klammer 1 wird um im Wesentlichen 180° ausgefaltet,
so dass die Eingriffsfläche 42 während der
Herstellung nach unten zeigt.
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Somit
kann die Klammer 1 ohne weiteres durch eine zweiteilige
Form geformt werden, ohne eine Schlitten- oder Gleitkonstruktion
zu verwenden, selbst wenn die Klammer oder Klemme 1 mit
mehrfach konkaven und konvexen Teilen wie dem Eingriffsteil 41 mit
der Eingriffsfläche 42,
vorstehendem Eingriffsteil 51, positionierendem Rippenteil 53,
Nut 13 usw. versehen ist.
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Nach
dieser Ausführungsform
kann der Hakenteil 51a des vorstehenden Eingriffsteils 51 auch
durch eine zweiteilige (Press)form ohne Verwendung der Gleit- oder
Schlittenkonstruktion geformt werden, und zwar wegen der Anordnung
der Öffnung 55.
Daher lässt
sich die Klammer 1 durch die zweiteilige Form ohne Verwendung
der Schlitten- oder Gleitkonstruktion herstellen, so dass die Herstellungskosten
der Klammer 1 reduziert werden.
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Als
Nächstes
soll der Verbindungsvorgang der Rohrelemente 8 und 9 durch
die Klammer 1 mittels der oben beschriebenen Konstruktion
beschrieben werden.
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Zunächst wird,
wie in 2 gezeigt, eines aus Rohrsteckelement 8 und
Aufnahmerohrelement 9 in deren Achsrichtung bewegt, so
dass das Steckende 81 des Rohrsteckelementes 8 in
das aufnehmende Ende 91 des Rohraufnahmeelements 9 eingeführt wird.
So kontaktiert der Flanschteil 82 des Rohrsteckelementes 8 den
Flanschteil 92 des Aufnahmerohrelements 9.
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Als
Nächstes
wird die Klammer 1 so angeordnet, dass ein Teil des Halteteils 10 im
Wesentlichen die Umfangshälften
der Flansche 82 und 92 (die einander kontaktieren)
hält. Der
Teil des Halteteils 10 ist zwischen dem zweiten Ende 50 und
dem Scharnierteil 20 angeordnet.
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Hernach
wird die Seite des ersten Endes 40 des Halteteils 10 gegen
das zweite Ende 50 des Halteteils 10, wie in 5 gezeigt,
gedreht. Dann wird der Eingriffsteil 41 des ersten Endes 40 durch
die Einführungsfläche 54 eingeführt, die
in den Spalt zwischen dem vorstehenden Eingriffsteil 51 und
dem positionierenden Rippenteil 53 eingeführt wird.
Somit wird die Klammer 1 (Halteteil 10) geschlossen.
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Wie
oben beschrieben, steht der positionierende Rippenteil 53 in
Klammer-Öffnungsrichtung, bezogen
auf die Eingriffsfläche 52 des
vorstehenden Eingriffsteils 51, vor. Daher kann das erste
Ende 40 im Wesentlichen durch den positionierenden Rippenteil 53 positioniert
werden, bevor die Eingriffsfläche 42 des
ersten Endes 40 in Eingriff mit der Eingriffsfläche 52 des
zweiten Endes 50 kommt.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
hat der positionierende Rippenteil 53 eine größere Steifigkeit als
der vorstehende Eingriffsteil 51. Wenn daher der Eingriffsteil 51 des
ersten Endes 40 gegen die Innenseite des vorstehenden Eingriffsteils 51 eingeführt wird,
wird der vorstehende Eingriffsteil 51 gebogen, so dass
der Eingriffsteil 41 in die untere Seite (gezeigt in 5)
des Hakenteils 51a eintritt, während der positionierende Rippenteil 53 im
Wesentlichen das erste Ende 40 positioniert.
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Somit
kommt die Eingriffsfläche 42 des
ersten Endes 40 in Eingriff mit der Eingriffsfläche 52 des zweiten
Endes 50, so dass die Klammer 1 geschlossen wird.
In diesem Fall wird die andere im Wesentlichen längs des Umfangs verlaufende
Hälfte
der Flansche 82 (92) durch den Halteteil 10 zwischen
dem ersten Ende 40 und dem Scharnierteil 20 gehalten.
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So
klemmt der Halteteil 10 in Umfangsrichtung die vollständigen Flansche 82 und 92,
so dass die Rohrelemente 8 und 9 axial fixiert
werden.
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Sollen
die Rohrelemente 8 und 9 voneinander gelöst werden,
so wird die Spitze des vorstehenden Eingriffsteils 51 des
zweiten Teils 50 gegen die diametral äußere Seite des Halteteils 10 vorgespannt,
so dass die ersten und zweiten Enden 40, 50 ohne
weiteres voneinander gelöst
werden können.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
ist die Klammer 1 mit den mehrfach (beispielsweise zwei) Scharnieren 20 versehen,
die gegen die diametral äußere Seite
der Klammer 1 vorstehen. So wird die Veränderung
der Außendurchmesser
der Flansche 82 und 92 aufgenommen. Daher, gezeigt
in 1, lässt
sich der Umfang des Vorspringens 'A' jedes
der Scharnierteile 20 bezüglich einer Außenfläche des Halteteils 10 reduzieren.
Damit kann der durch die Klammer 1 am Verbindungsteil der
Rohrelemente 8 und 9 eingenommene Raum reduziert
werden.
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Darüber hinaus
werden, wie in 1 gezeigt, die beiden Scharnierteile 20 eng
beieinander angeordnet und miteinander durch den Zwischenteil 30,
der über
die größere Steifigkeit
verfügt,
verbunden. Daher lässt
sich das erste Ende 40 ohne weiteres gegen die Seite des
zweiten Endes 50 drehen, so dass die Eingriffsflächen 42 und 52 in
Eingriff miteinander kommen. Somit wird die Klammer 1 geschlossen.
Die Klammer 1 kann durch einen einmaligen Berührungsvorgang
geschlossen werden.
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Das
heißt,
gemäß dieser
Ausführungsform wird
der Winkel 'B' (mit dem Kriterium
der Mitte des Halteteils 10 im Schließzustand) zwischen den beiden
Scharnieren 20 so eingestellt, dass er beispielsweise im
Wesentlichen 30° beträgt. Überschreitet dieser
Winkel 40°,
so lässt
sich ein stabiler Dreh- oder Rotationsort (wie in 5 angedeutet)
des ersten Endes 40 gegen das zweite Ende 50 nicht
erhalten, so dass die Klammer 1 nicht durch den Vorgang einer
einzigen Berührung
montiert werden kann. Daher wird bevorzugt der Winkel zwischen den
beiden Scharnierteilen 20 kleiner als oder gleich 40° eingestellt.
Weiterhin wird bevorzugt dieser Winkel kleiner als oder gleich 30° eingestellt.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
steht weiterhin der positionierende Rippenteil 53 in der
Klammeröffnungsrichtung
vor und geht über
die Eingriffsfläche 52 hinaus;
die Einführungsfläche 54 (die
beispielsweise die schräge
Gestalt hat) ist an dem positionierenden Rippenteil 53 ausgebildet,
um eine Einführung
des ersten Endes 40 zu ermöglichen. Somit wird der Montagevorgang
der Klammer 1 verbessert.
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[ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM]
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Bei
der oben beschriebenen ersten Ausführungsform ist jeder der Scharnierteile 20,
die gegen die diametral äußere Seite
des Halteteils 10 vorstehen, mit einem dünnen Teil
(an der Seite des Halteteils 20) mit einer geringeren Dicke
als der des Schar nierteils 20 an der Seite des Zwischenteils 30 versehen.
In diesem Fall ist der Scharnierteil 20 federnd an seinem
dünnen
Teil, der an der Seite des Halteteils 10 angeordnet ist,
verformbar.
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Gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung kann der Halteteil 10, wie in 6 gezeigt, geformt
sein. In diesem Fall ist der Halteteil 10 mit den Mehrfachscharnierteilen 20 versehen,
von denen ein jeder gegen die diametral äußere Seite des Halteteils 10 vorsteht.
Der Scharnierteil 20 verfügt über einen dünnen Teil, der an dessen Vorsprungsspitzenseite
positioniert ist, die in etwa in der Mitte des Scharnierteils 20 positioniert
ist. Somit lässt
sich die Größe des Vorsprungs 'A' jedes der Scharnierteile 20 reduzieren,
verglichen mit dem zuzuordnenden Stand der Technik bzw. mit der
anderen Bauform.
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In
diesem Fall lässt
sich die Montageleistung der Klammer 1 verbessern, indem
der Winkel (der in 6 im Wesentlichen 120° beträgt) zwischen
den Scharnierteilen 20 so eingestellt wird, dass er sich
einem Wert nähert,
der kleiner oder gleich 40° ist.
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[ANDERE AUSFÜHRUNGSFORM]
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1 zeigt
eine Klammer 1, die mit zwei Scharnierteilen 20 versehen
ist. 7 zeigt die Klammer 1 mit drei Scharnierteilen 20,
die ähnlich den
in 1 gezeigten konstruiert sind. So lässt sich die
Größe des Vorspringens 'A' jedes der Scharnierteile 20 weiter
reduzieren. Wenn jedoch die Anzahl der Scharnierteile 20 übermäßig vergrößert wird,
wird der Montagevorgang der Klammer 1 behindert und das
Aufbringen des Vorgangs mit einer Berührung ist schwierig.
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Bei
der ersten Ausführungsform
ist die Eingriffsfläche 52 des
zweiten Endes 50 am Hakenteil 51a ausgebildet,
der gegen die diametral innen gelegene Seite des Halteteils 10 vorsteht.
Mit Bezug auf 8 jedoch lässt sich die Eingriffsfläche 52 auch
an einer Innenwandung eines Lochteils 51b ausbilden, wobei
dieser den vorstehenden Eingriffsteil 51 im Wesentlichen
in diametraler Richtung des Halteteils 10 durchdringt.
In diesem Fall steht der positionierende Rippenteil 53 in
Klammer-Öffnungsrichtung
vor und geht über
die Eingriffsfläche 52 des
vorstehenden Eingriffsteils 51 hinaus. Somit lässt sich
die Montage der Klammer 1 verbessern. Jedoch hat die in
der ersten Ausführungsform
beschriebene Konstruktion den Vorteil, dass eine einfache zweiteilige (Press)form
Verwendung finden kann.
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Bei
der ersten Ausführungsform
ist darüber hinaus
der Scharnierteil 20 mit der Flexionsgestalt federnd verformbar
und wirkt als Scharnier, wenn die Klammer 1 geschlossen/geöffnet wird
und nimmt die Veränderung
der Außendurchmesser
der Flanschteile 82 und 92 auf. Jedoch kann die
Klammer 1 mit einem Scharnierfunktionsteil, das als ein
Scharnier arbeitet, und einem die Veränderung aufnehmenden Funktionsteil
zur Aufnahme der Veränderung
der Außendurchmesser
der Flanschteile 82 und 92 auch versehen sein.
Der Scharnierfunktionsteil und der die Veränderung aufnehmende Funktionsteil
sind an unterschiedlichen Stellten getrennt voneinander angeordnet.
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Darüber hinaus
sind bei der ersten Ausführungsform
die Rohrelemente 8 und 9 im Durchmesser vergrößert, um
jeweils die Flanschteile 82 und 92 zu bilden.
Jedoch können
die Flanschteile 82 und 92 auch mit den Rohrelementen 8 und 9 jeweils
verbunden werden.