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DE102005027684A1 - Toleranzring für eine Drosselklappe - Google Patents

Toleranzring für eine Drosselklappe Download PDF

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DE102005027684A1
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Germany
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tolerance ring
metal core
throttle
drill holes
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DE102005027684A
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Inventor
Peter Kohlen
Stefan Kopp
Stefan Köhler
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Continental Automotive GmbH
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D9/00Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
    • F02D9/08Throttle valves specially adapted therefor; Arrangements of such valves in conduits
    • F02D9/10Throttle valves specially adapted therefor; Arrangements of such valves in conduits having pivotally-mounted flaps
    • F02D9/1005Details of the flap
    • F02D9/101Special flap shapes, ribs, bores or the like

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Abstract

Der Toleranzring (1) für eine Drosselklappe (6) besteht aus einem metallischen Grundkörper (2), der einen durchgehenden Spalt (5) und eine Umhüllung (3) aus einem Kunststoff aufweist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Toleranzring für eine Drosselklappe. Toleranzringe für Drosselklappen sind bekannt. Im geschlossenen Zustand trennt eine Drosselklappe das Gehäuse des Drosselklappenstutzens in eine Saugseite und in eine Seite, in der Umgebungsdruck herrscht. Bei diesen bekannten Drosselklappenstutzen ist nachteilig, dass durch den in der Saugseite anliegenden Unterdruck Leckluft über die Lager der Drosselklappenwelle in die Saugseite gelangen kann, was nicht erwünscht ist. In der DE 103 10 744 A1 wird eine Teileinheit eines Drosselklappenstutzens beschrieben, bei der die Drosselklappenwelle an ihrer Außenkante eine umlaufende Nut aufweist, in der ein Toleranzring aus Kunststoff angeordnet ist. Der Toleranzring ist in der Regel als Flachring ausgeführt und weist einen durchgehenden Spalt auf. Beim Abschließen der Saugseite des Luftkanals wird die Außenseite des Toleranzringes gegen den Luftkanal gedrückt, so dass sich der Spalt verkleinert beziehungsweise ganz aufgehoben wird. Die dadurch im Toleranzring entstehende Spannung drückt den Toleranzring zusätzlich gegen die Innenwand des Luftkanals, was ein dichtes Abschließen zur Saugseite des Luftkanals verstärkt. Nachteilig dabei ist, dass der Toleranzring nur eine relativ geringe Lebensdauer aufweist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Toleranzring für eine Drosselklappe zu schaffen, der eine relativ hohe Stabilität aufweist und über viele Betriebsstunden problemlos eingesetzt werden kann.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird durch einen Toleranzring für eine Drosselklappe gelöst, der aus einem metallischen Grundkörper besteht, der einen durchgehenden Spalt und eine Umhüllung aus einem Kunststoff aufweist. In der Regel ist der Toleranzring als Flachring ausgebildet, was jedoch nicht zwingend erforderlich sein muss. Der metallische Grundkörper besteht beispielsweise aus einer Legierung oder aus Stahl. Als Kunststoff kommt beispielsweise ein Polyamid zum Einsatz, das mit Polytetrafluorethylen oder Molybdänsulfid versetzt sein kann. Werden an den Toleranzring nur geringe Anforderungen bezüglich der Temperaturbeständigkeit gestellt, so kann als Kunststoff auch Polyoxymethylen eingesetzt werden. Bei der Herstellung des Toleranzringes wird der metallische Grundkörper von dem Kunststoff umspritzt. Es hat sich in überraschender Weise gezeigt, dass der Toleranzring eine relativ hohe Stabilität aufweist, wobei gleichzeitig das Problem der Leckluftbildung im Drosselklappenstutzen nahezu vollständig verhindert wird. Selbst über längere Betriebszeiten weist der Toleranzring nahezu keinerlei Verschleiß auf, so dass der sichere Betrieb über lange Betriebszeiten gewährleistet ist.
  • Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Umhüllung eine Dicke b von 0,5 bis 1 mm aufweist. Dadurch wird eine optimale Kombination aus hoher Steifigkeit und guter Abdichtung des Toleranzringes realisiert.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist der metallische Grundkörper mindestens einen Durchbruch auf. In der Regel werden drei bis sieben Durchbrüche, je nach Durchmesser des Toleranzringes, angeordnet. Dabei ist vorteilhaft, dass der eingesetzte Kunststoff bei der Herstellung des Toleranzringes durch die Durchbrüche eingebracht und anschließend verfestigt wird, was eine feste Anbindung des Kunststoffes an den metallischen Grundkörper verstärkt.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der mindestens eine Durchbruch in Form einer Bohrung ausgebildet ist. Der metallische Grundkörper kann besonders vorteilhaft mit Bohrungen versehen werden, was eine Serienfertigung des Toleranzringes begünstigt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung (1 bis 3) näher und beispielhaft erläutert.
  • 1 zeigt den Toleranzring für eine Drosselklappe im Längsschnitt.
  • 2 zeigt das Detail X gemäß 1.
  • 3 zeigt den an einer Drosselklappe angeordneten Toleranzring zusammen mit der Drosselklappenwelle in dreidimensionaler Darstellung.
  • In 1 ist der Toleranzring 1 für eine Drosselklappe (nicht dargestellt) im Längsschnitt dargestellt. Der Toleranzring 1 besteht aus einem metallischen Grundkörper 2, der einen durchgehenden Spalt 5 und eine Umhüllung 3 aus einem Kunststoff aufweist. Der metallische Grundkörper 2 weist mehrere Durchbrüche 4 auf, die jeweils in Form einer Bohrung ausgebildet sind.
  • In 2 ist das Detail X gemäß 1 vergrößert dargestellt. Die Umhüllung 3 weist in vorteilhafter Weise eine Dicke b von 0,5 bis 1 mm auf. Auf diese Weise ist der Toleranzring für vielerlei Einsatzzwecke vorteilhaft geeignet.
  • In 3 ist die Anordnung des Toleranzringes 1 an der Außenkante einer Drosselklappe 6 dreidimensional dargestellt. Die Drosselklappe 6 ist an einer Drosselklappenwelle 7 angeordnet, die beidseitig mit Lagern 8 versehen ist, mit denen sie im Gehäuse des Drosselklappenstutzens (nicht dargestellt) drehbar gelagert wird. Durch die Anordnung des erfindungsgemäßen Toleranzringes 1 im Drosselklappenstutzen wird im Betrieb die Reibung vorteilhaft verringert, was ebenfalls der Verlängerung der Lebensdauer des Toleranzringes dient.

Claims (4)

  1. Toleranzring (1) für eine Drosselklappe (6), der aus einem metallischen Grundkörper (2) besteht, der einen durchgehenden Spalt (5) und eine Umhüllung (3) aus einem Kunststoff aufweist.
  2. Toleranzring (1) nach Anspruch 1, bei dem die Umhüllung (3) eine Dicke b von 0,5 bis 1 mm aufweist.
  3. Toleranzring (1) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem der metallische Grundkörper (2) mindestens einen Durchbruch (4) aufweist.
  4. Toleranzring (1) nach Anspruch 3, bei dem der mindestens eine Durchbruch (4) in Form einer Bohrung ausgebildet ist.
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