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DE102005027182A1 - Klemmvorrichtung zur Anordnung an einen raffbaren Vorhang und Vorhang mit einer derartigen Klemmvorrichtung - Google Patents

Klemmvorrichtung zur Anordnung an einen raffbaren Vorhang und Vorhang mit einer derartigen Klemmvorrichtung Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung zur Anordnung an einem raffbaren Vorhang, mit einem an einem Vorhang befestigbaren Grundkörper und mit einem Klemmkörper, wobei Grundkörper und Klemmkörper relativ zueinander beweglich angeordnet sind, so dass in einer Klemmposition eine Zugschnur eines Vorhangs einklemmbar ist und in einer Freigabeposition die Zugschnur freigebbar ist, wobei für einen Wechsel zwischen Klemmposition und Freigabeposition der Klemmkörper und der Grundkörper zueinander verschieblich angeordnet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung zur Anordnung an einem raffbaren Vorhang, mit einem an einem Vorhang befestigbaren Grundkörper und mit einem Klemmkörper, wobei Grundkörper und Klemmkörper relativ zueinander beweglich angeordnet sind, so dass in einer Klemmposition eine Zugschnur oder ein anderes Zugmittel, z.B. ein Zugband eines Vorhangs einklemmbar ist und in einer Freigabeposition die Zugschnur freigebbar ist.
  • Eine solche Klemmvorrichtung ist sowohl aus der DE 103 26 608 A1 als auch aus der nachveröffentlichten DE 10 2004 037 200 bekannt. Die Klemmvorrichtungen wurden an einem raffbaren Vorhang befestigt und können dort Zugschnüre des Vorhangs einklemmen oder freigeben. Durch Freigabe der Zugschnur ist eine Einstellung der Vorhanglänge oder der Länge von raffbaren Vorhangabschnitten möglich. Die Einstellung kann durch das Einklemmen der Zugschnur in der Klemmvorrichtung beibehalten werden.
  • Die aus dem genannten Stand der Technik bekannten Klemmvorrichtungen umfassen Klemm- und Grundkörper, wobei der Klemmkörper um eine Schwenkachse schwenkbar am oder im Grundkörper gelagert ist. Der Klemmkörper ist hierfür als Drehhebel ausgebildet, der relativ lang sein muss, um genügend hohe Klemmkräfte aufbauen zu können. Zwar ist es möglich, diese Drehhebel zu verkürzen, dies geht jedoch damit einher, dass die erforderlichen Betätigungskräfte höher sein müssen, was einer guten Bedienungsergonomie abträglich ist.
  • Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Klemmvorrichtung zu schaffen, die besonders kompakt bauen kann und dabei praktisch zu bedienen ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass für einen Wechsel zwischen Klemmposition und Freigabeposition der Klemmkörper und der Grundkörper zueinander verschieblich angeordnet sind.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung kann der Klemmkörper zur Einnahme der Klemmposition in den Grundkörper eingeschoben werden. In der Klemmposition kann der Klemmkörper größtenteils im Grundkörper aufgenommen sein. Für einen Wechsel in die Freigabeposition kann der Klemmkörper aus dem Grundkörper herausgeschoben werden. In der Freigabeposition können Klemmkörper und Grundkörper insgesamt vergleichsweise viel Platz beanspruchen, da die Freigabeposition nur vorübergehend zur Einstellung der Zugschnur eingenommen wird. In der Hauptgebrauchsstellung, also der Klemmposition, baut die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung hingegen sehr kompakt.
  • Vorzugsweise ist am Grundkörper eine Aufnahmefläche für eine einzuklemmende Zugschnur vorgesehen, um einen definierten Aufnahmebereich für eine Zugschnur zu bilden. Entsprechend kann der Klemmkörper eine in der Klemmposition wenigstens mittelbar auf die Zugschnur wirkende Klemmfläche aufweisen, um in einem definierten Bereich der Zugschnur Klemmkräfte ein- oder aufbringen zu können.
  • Die Aufnahmefläche und die Klemmfläche können parallel zueinander angeordnet sein und somit Reibflächen für die einzuklemmende Zugschnur bilden. Die Klemmwirkung kann, beispielsweise für relativ glatte Zugschnüre, verstärkt werden, indem die Aufnahmefläche und die Klemmfläche zueinander geneigt sind. Hierdurch kann ein keilförmiger Zwischenraum gebildet werden, in den ein Abschnitt der Zugschnur einklemmbar ist.
  • Die Klemmfläche kann auch gestuft oder als Stufe ausgebildet sein. Somit kann der Klemmkörper besonders leicht in den Grundkörper eingeführt werden, bevor mit Hilfe der gestuften Klemmfläche die Zugschnur eingeklemmt werden kann.
  • Es ist bevorzugt, dass der Grundkörper eine bei Anordnung der Klemmvorrichtung an einem Vorhang zu diesem benachbarte Grundplatte aufweist. Durch diese kann die Klemmvorrichtung flächig an einem Vorhang anliegen. Ferner können an der Grundplatte weitere Elemente angeordnet sein, beispielsweise ein Lagerbereich, in den mindestens ein Abschnitt des Klemmkörpers einschiebbar ist. Der Lagerbereich weist eine zum Klemmkörper komplementäre Geometrie auf, so dass in diesen wenigstens ein Abschnitt des Klemmkörpers einschiebbar ist. Dabei können der Klemmkörper und der Lagerbereich eine Spielpassung oder eine leichte Presspassung bilden.
  • Vorzugsweise ist der Grundkörper U-förmig ausgebildet. Mit dem Boden des U's kann eine Grundplatte gebildet sein, die zur Anlage an einen Vorhang geeignet ist. Mit oder in den Schenkeln des U's können Lagerbereiche gebildet werden, die zur Aufnahme des Klemmkörpers dienen.
  • Die weiter oben schon genannte Aufnahmefläche kann von der Grundplatte des Grundkörpers gebildet sein. Hierdurch kann die Klemmvorrichtung besonders einfach aufgebaut werden.
  • Es kann ein separates Membranelement vorgesehen sein, mit dem eine Klemmkraft von der Klemmfläche des Klemmkörpers auf eine einzuklemmende Zugschnur übertragbar ist. Durch ein solches Membranelement können zum Beispiel Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden. Es ist auch möglich, dass das Membranelement, das aus einem relativ weichen und nachgiebigen Material bestehen kann, zur Schonung der einzuklemmenden Zugschnur verwendet wird. Durch die Nachgiebigkeit des Membranelements sich dieses leicht verformen, so dass die Zugschnur in der Klemmposition der Klemmvorrichtung lokal weniger belastet wird.
  • Der Klemmkörper kann bolzenförmig ausgebildet sein. Für eine möglichst breite Klemmfläche ist es vorteilhaft, wenn der Bolzen im Querschnitt quadratisch oder rechteckig ist. Selbstverständlich können aber auch andere Querschnittsformen zum Einsatz kommen.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass der Klemmkörper entlang einer Verschiebeachse verschiebbar ist, die im Wesentlichen senkrecht zur einzuklemmenden Zugschnur verläuft. Eine solche Anordnung hat ergonomische Vorteile. Während die Bedienperson mit einer Hand die Zugschnur oder den Vorhang handhaben kann, kann die Bedienperson mit der anderen Hand den Klemmkörper seitlich relativ zum Grundkörper verschieben. Mit dieser Anordnung ist auch in besonderer Weise sichergestellt, dass die Bedienperson nicht versehentlich mit dem Klemmbereich der Klemmvorrichtung in Kontakt kommt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Grundkörper und der Klemmkörper über mindestens einen flexiblen Verbindungsabschnitt miteinander verbunden sind. Der flexible Verbindungsabschnitt kann beispielsweise durch ein dünnes Kunststoffband gebildet sein und dient dazu, den Klemmkörper in einer Freigabeposition der Klemmvorrichtung verliersicher anzuordnen. Dies ist auch für die Lagerung und den Transport der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung selbst oder eines Vorhangs mit einer solchen Klemmvorrichtung vorteilhaft.
  • Der Klemmkörper und der Grundkörper können über Führungsmittel zueinander geführt sein, um das Einschieben des Klemmkörpers in den Grundkörper zu erleichtern.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass am Grundkörper mindestens ein Befestigungsabschnitt zur Befestigung der Klemmvorrichtung an einem Vorhang vorgesehen ist. Der Befestigungsabschnitt kann im einfachsten Fall aus einem flächigen Abschnitt bestehen, der auf dem Vorhang angeordnet werden kann und dort mit geeigneten Mitteln befestigbar ist. In Frage kommen zum Beispiel das Annähen des Befestigungsabschnitts, die Verwendung von Klettverschlüssen oder das Einsetzen des Befestigungsabschnitts in am Vorhang ausgebildete Taschen.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist der Befestigungsabschnitt laschenförmig ausgebildet und Teil der Grundplatte oder benachbart zu dieser angeordnet. Bei Integration des Befestigungsabschnitts in die Grundplatte kann auf weitere Bauteile verzichtet werden. Wenn der Befestigungsabschnitt separat vorgesehen ist und benachbart zur Grundplatte angeordnet ist, kann es vorteilhaft sein, wenn der Befestigungsabschnitt flexibel ist, um sich der Form des Vorhangs anpassen zu können.
  • Der Befestigungsabschnitt kann auch hakenförmig ausgebildet sein, um an Nähten oder Querfäden eines Vorhangs befestigbar zu sein.
  • Besonders bevorzugt ist es, wenn am Grundkörper mindestens zwei Befestigungsabschnitte vorgesehen sind, die an gegenüberliegenden Enden des Grundkörpers angeordnet sind. Hierdurch ist sichergestellt, dass die Klemmvorrichtung flächig am Vorhang anliegt und sich nicht zwischen Bereichen der Klemmvorrichtung und des Vorhangs unerwünschte Abstände bilden können.
  • Die Erfindung betrifft auch einen Vorhang mit einer Klemmvorrichtung.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben und erläutert ist.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung bei Anordnung an einem Vorhang;
  • 2 eine Seitenansicht der Anordnung gemäß 1 gemäß Pfeil II in 1;
  • 3 eine Seitenansicht der Anordnung gemäß 1 gemäß Pfeil III in 1;
  • 4 eine Ansicht eines Klemmkörpers gemäß Pfeil IV in 3;
  • 5 eine perspektivische Ansicht des Grundkörpers einer weiteren erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 6 eine perspektivische Ansicht des Klemmkörpers der Vorrichtung gemäß 5;
  • 7 eine Seitenansicht des Klemmkörpers gemäß 6.
  • In 1 trägt eine Klemmvorrichtung insgesamt das Bezugszeichen 10. Die Klemmvorrichtung 10 ist an einem Vorhang 12 angeordnet, von dem in 1 nur ein Abschnitt dargestellt ist. Dabei ist eine Seitenkante des dargestellten Abschnitts des Vorhangs 12 mit 14 bezeichnet, die Unterkante mit 16 und die Oberkante mit 18.
  • Die Klemmvorrichtung 10 weist einen allgemein mit 20 bezeichneten Grundkörper und einen insgesamt mit 22 bezeichneten Klemmkörper auf. Zwischen dem Grundkörper 20 und dem Klemmkörper 22 kann eine Zugschnur 24 des Vorhangs 12 eingeklemmt werden, wobei die Zugschnur 24 üblicherweise in vertikaler Richtung verläuft, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist.
  • Der Grundkörper 20 weist gemäß 1 und 2 eine Grundplatte 26 auf, von der sich zwei Schenkel 28 und 30 erstrecken. Die Schenkel 28 und 30 bilden die Schenkel eines U's, wobei die Grundplatte 26 den Boden des U's bildet. Die Schenkel 28 und 30 weisen jeweils im Wesentlichen rechteckförmige Lagerbereiche 32 und 34 auf, in die der Klemmkörper 22 einschiebbar ist.
  • Zwischen den Schenkeln 28 und 30 erstreckt sich eine Membran 36 im Wesentlichen parallel zur Grundplatte 26. Die Grundplatte 26 bildet eine in 3 mit 38 bezeichnete Aufnahmefläche, die der Membran 36 zugewandt ist. Die Membranunterseite 40 ist der Aufnahmefläche 38 zugewandt und begrenzt gemeinsam mit dieser einen Aufnahmeraum 42 für die Zugschnur 24.
  • Der Klemmkörper 22 ist im Wesentlichen bolzenförmig ausgebildet und weist einen in 1 zum Grundkörper 20 weisenden Schaftbereich auf, der an seinem vom Grundkörper 20 abgewandten Ende einen Kopfbereich 46 trägt.
  • Mit Bezug auf 3 und 4 ist dargestellt, dass entlang des Schaftbereichs 44 ein länglicher Vorsprung 48 vorgesehen ist, der eine Klemmfläche 50 bildet.
  • Der Schaftbereich 44 weist auf der dem Vorsprung 48 gegenüberliegenden Seite ein Rastmittel 52 auf. Das Rastmittel 52 kann, wenn der Klemmkörper 22 vollständig in den Grundkörper 20 eingeschoben ist, mit einem mit Bezugspfeil 54 angedeuteten Rastbereich zusammenwirken, um den Klemmkörper 22 im Grundkörper 20 zu fixieren (siehe 3 und 4).
  • Aus 1 und 3 ist ersichtlich, dass der Klemmkörper 22 über flexible Verbindungsabschnitte 56 und 58 mit dem Grundkörper 20 verbunden ist. Die Verbindungsabschnitte 56 und 58 erstrecken sich von Seitenflächen des Kopfbereichs 46 des Klemmkörpers 22 hin zum Schenkel 28 des Grundkörpers 20.
  • Der Grundkörper 20 weist gemäß 1 einen länglichen Befestigungsabschnitt 60 auf, der Teil der Grundplatte 26 ist. Der Befestigungsabschnitt 60 ist mit Hilfe einer Naht 62 am Vorhang 12 fixiert. An dem gegenüberliegenden Ende des Grundkörpers 20 ist ein zweiter Befestigungsabschnitt 64 vorgesehen, der hakenförmig ausgebildet ist. Der Befestigungsabschnitt 64 ist geeignet, im Vorhang ausgebildete Querfäden 66 zu hintergreifen, so dass der Grundkörper 20 sicher am Vorhang 12 gehalten ist.
  • Um die Zugschnur 24 festklemmen zu können, muss der Klemmkörper 22 aus seiner in 1 dargestellten Lage (Freigabeposition) entsprechend Verschieberichtung 68 in den Lagerbereich 32, über die Membran 36 und in den Lagerbereich 34 eingeschoben werden, bis das Rastmittel 52 mit dem Rastbereich 54 in Eingriff gelangt. In dieser Position liegt der Kopfbereich 46 des Klemmkörpers 22 an dem Schenkel 28 an. Die am Vorsprung 48 ausgebildete Klemmfläche 50 drückt auf die Membran 36, die sich leicht verformt und somit mit der Membranunterseite 40 den Zugfaden 24 in Richtung auf die Aufnahmefläche 38 der Grundplatte 26 drückt. Somit ist die Zugschnur 24 sicher im Aufnahmeraum 42 gehalten. Für ein Lösen der Zugschnur 24 muss der Klemmkörper 22 entgegengesetzt zur Verschieberichtung 68 aus dem Grundkörper 20 herausgeschoben werden. In der herausgeschobenen Position ist der Klemmkörper, wie in 1 dargestellt, über die Verbindungsabschnitte 56 und 58 verliersicher am Grundkörper 20 gehalten.
  • Mit Bezug auf die 5 bis 7 wird im Folgenden eine weitere erfindungsgemäße Klemmvorrichtung beschrieben. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines insgesamt mit 20' bezeichneten Grundkörpers, in den ein in 6 ebenfalls perspektivisch dargestellter Klemmkörper 22' gemäß der mit Pfeil 68 angedeuteten Verschieberichtung einschiebbar ist.
  • Die Funktion der aus Grundkörper 20' und Klemmkörper 22' gebildeten Klemmvorrichtung ist die gleiche, wie die Funktion der Klemmvorrichtung 10, die mit Bezug auf 1 bis 4 beschrieben wurde. Daher soll im Folgenden nur auf die Unterschiede zur Klemmvorrichtung 10 eingegangen werden.
  • Der Grundkörper 20' weist ebenfalls eine Grundplatte 26 auf, an der zwei Schenkel 28' und 30' angeordnet sind. Diese erstrecken sich nicht wie bei der Klemmvorrichtung 10 gemäß 1 bis 4 senkrecht zur Verschieberichtung 68, sondern parallel dazu. Die Schenkel 28' und 30' sind an ihren freien Enden über einen Steg 70 miteinander verbunden, so dass die Grundplatte 26, die Schenkel 28' und 30' sowie der Steg 70 einen Raum zur Aufnahme des Klemmkörpers 22' begrenzen.
  • An den Stegen 28' und 30' sind längliche, sich parallel zur Verschieberichtung 68 erstreckende Führungsschienen 72 angeordnet. Diese sind geeignet, in entsprechende Führungsnuten 74 des in 6 dargestellten Klemmkörpers 22' einzugreifen.
  • Der Klemmkörper 22' weist ebenfalls einen Kopfbereich 46' und einen Schaftbereich 44' auf. In dem Schaftbereich 44 sind die schon genannten Führungsnuten 74 ausgebildet.
  • Der Klemmkörper 22' weist, ähnlich wie der Klemmkörper 22 gemäß der ersten Ausführungsform, einen Vorsprung 48' auf, der sich jedoch nicht entlang der gesamten Länge des Schaftbereichs 44' erstreckt, sondern nur entlang eines Abschnitts des Schaftbereichs 44'. Somit wird durch den Vorsprung 48' eine gestufte Klemmfläche 50' gebildet, was besonders gut aus 7 hervorgeht.
  • Wenn der Klemmkörper 22' in den Grundkörper 20' eingeführt wird, gelangen zunächst die Führungsschienen 72 des Grundkörpers 20' in Eingriff mit den Führungsnuten 74 des Klemmkörpers 22'. In dieser ersten Phase des Einschiebens wird die in 5 dargestellte Zugschnur 24 noch nicht eingeklemmt. Gelangt dann der Vorsprung 48' mit der gestuften Klemmfläche 50' in Kontakt mit der in 5 dargestellten Membran 36, verformt sich diese, so dass die Zugschnur 24 zwischen Grundplatte 26 und Membran 36 festgeklemmt wird. Der Klemmkörper 22' kann in den Grundkörper 20' eingeschoben werden, bis der Kopfbereich 46' des Klemmkörpers 22' an den Schenkeln 28' und 30' des Grundkörpers 20' zur Anlage kommt.

Claims (21)

  1. Klemmvorrichtung (10) zur Anordnung an einen raffbaren Vorhang (12), mit einem am Vorhang (12) befestigbaren Grundkörper (20) und mit einem Klemmkörper (22), wobei Grundkörper (20) und Klemmkörper (22) relativ zueinander beweglich angeordnet sind, so dass in einer Klemmposition ein Zugmittel, z.B. eine Zugschnur (24) oder ein Zugband des Vorhangs (12) einklemmbar ist und in einer Freigabeposition die Zugschnur (24) freigebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass für einen Wechsel zwischen Klemmposition und Freigabeposition der Klemmkörper (22) und der Grundkörper (20) zueinander verschieblich angeordnet sind.
  2. Klemmvorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Grundkörper (20) eine Aufnahmefläche (38) für das einzuklemmende Zugmittel (24) vorgesehen ist.
  3. Klemmvorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkörper (22) eine Klemmfläche (50) aufweist, die in der Klemmposition wenigstens mittelbar auf das einzuklemmende Zugmittel (24) wirkt.
  4. Klemmvorrichtung (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmefläche (38) und die Klemmfläche (50) parallel zueinander angeordnet sind.
  5. Klemmvorrichtung (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmefläche (38) und die Klemmfläche (50) zueinander geneigt sind.
  6. Klemmvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfläche (50') gestuft ist oder als Stufe ausgebildet ist.
  7. Klemmvorrichtung (10) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (20) eine bei Anordnung der Klemmvorrichtung (10) an einem Vorhang (12) zu diesem benachbarte Grundplatte (26) aufweist.
  8. Klemmvorrichtung (10) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper mindestens einen Lagerbereich (32, 34) aufweist, in den mindestens ein Abschnitt (44) des Klemmkörpers (22) einschiebbar ist.
  9. Klemmvorrichtung (10) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (20) U-förmig ausgebildet ist.
  10. Klemmvorrichtung (10) nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmefläche (38) von der Grundplatte (26) gebildet ist.
  11. Klemmvorrichtung (10) nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein separates Membranelement (36) vorgesehen ist, mit dem eine Klemmkraft von der Klemmfläche (50) des Klemmkörpers (22) auf das einzuklemmende Zugmittel (24) übertragbar ist.
  12. Klemmvorrichtung (10) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkörper (22) bolzenförmig ausgebildet ist.
  13. Klemmvorrichtung (10) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkörper (22) entlang einer Verschiebeachse (68) verschiebbar ist, die im Wesentlichen senkrecht zum einzuklemmenden Zugmittel (24) verläuft.
  14. Klemmvorrichtung (10) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (20) und der Klemmkörper (22) über mindestens einen flexiblen Verbindungsabschnitt (56, 58) miteinander verbunden sind.
  15. Klemmvorrichtung (10) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkörper (22) und der Grundkörper (20) über Führungsmittel (72, 74) zueinander geführt sind.
  16. Klemmvorrichtung (10) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkörper (22) und der Grundkörper (20) in der Klemmposition durch Rastmittel (52, 54) zueinander fixiert sind.
  17. Klemmvorrichtung (10) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Grundkörper (20) mindestens ein Befestigungsabschnitt (60, 62) zur Befestigung der Klemmvorrichtung (10) an einem Vorhang (12) vorgesehen ist.
  18. Klemmvorrichtung (10) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (60) laschenförmig ausgebildet ist und Teil der Grundplatte (26) ist oder benachbart zu dieser angeordnet ist.
  19. Klemmvorrichtung (10) nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (62) hakenförmig ausgebildet ist.
  20. Klemmvorrichtung (10) nach mindestens einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass am Grundkörper (20) mindestens zwei Befestigungsabschnitte (60, 62) vorgesehen sind, die an gegenüberliegenden Enden des Grundkörpers (20) angeordnet sind.
  21. Vorhang (12) mit einer Klemmvorrichtung (10) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche.
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