DE102005025873A1 - Injektor zur Verwendung in Hochdruck-Einspritzsystemen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Injektor (18, 118) zur Verwendung in Hochdruck-Einspritzsystemen (10) für Brennkraftmaschinen (24) mit mindestens einem Hochdruckraum (36, 136) zur Aufnahme von mit Hochdruck beaufschlagtem Kraftstoff, wobei der Hochdruckraum (36, 136) gegenüber mindestens einem im Injektor (18, 118) und/oder in der Umgebung des Injektors (18, 118) vorgesehenen Niederdruckraum (70, 170) abgedichtet ist, wobei zum Sammeln einer Kraftstoff-Leckagemenge (188) ein Speicherraum (72, 172) vorgesehen ist, der zur Rückführung der Kraftstoff-Leckagemenge (188) in den Hochdruckraum (36, 136) mit diesem verbindbar ist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Injektor zur Verwendung in Hochdruck-Einspritzsystemen für Brennkraftmaschinen, entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Derartige Injektoren finden Verwendung in Common-Rail-Einspritzsystemen. Diese weisen einen Vorratsbehälter für Kraftstoff auf, aus dem der Kraftstoff über Pumpen einzelnen Injektoren und schließlich den Brennräumen einer Brennkraftmaschine zugeführt wird. Hierbei kann eine Hochdruckpumpe zum Einsatz kommen, die den Kraftstoff mit Hochdruck beaufschlagt, bevor dieser dem Injektor zugeführt wird. Bei Betrieb des Einspritzsystems treten Drücke im Bereich von derzeit 150 bis 1600 bar auf. Bei Weiterentwicklungen können sogar Maximaldrücke von weit über 1600 bar auftreten.
- Der Injektor umfasst üblicherweise eine Einspritzdüse mit einer Düsennadel, die durch eine geeignete Ansteuerung des Injektors aus ihrem Sitz gehoben wird, so dass der unter Hochdruck stehende Kraftstoff in den dem Injektor zugeordneten Brennraum gespritzt wird.
- Bei den bekannten Injektoren besteht das Problem, dass die Räume oder Bereiche des Injektors, die unter Hochdruck stehenden Kraftstoff enthalten, gegenüber angrenzenden Niederdruckräumen oder -bereichen abgedichtet werden müssen. Mit steigenden Maximaldrücken des Kraftstoffs wird es immer schwieriger, diese Abdichtung ohne Leckage zu gewährleisten.
- Bei einigen Injektoren ist die Ansteuerung derart gestaltet, dass eine Rücklaufleitung benötigt wird, die den Injektor mit dem Kraftstoff-Vorratsbehälter verbindet. Diese Rücklaufleitung kann auch genutzt werden, um eine Kraftstoff-Leckagemenge abzuführen, die sich in einem Niederdruckraum oder -bereich angesammelt hat.
- Für neuere Injektorkonzepte wird eine Rücklaufleitung aber nicht benötigt. Da wegen der nicht vorhandenen Rücklaufleitung ein Abführen, einer Kraftstoff-Leckagemenge nicht möglich ist, müssten die Hochdruckräume für solche Injektoren 100%-ig gegenüber Niederdruckräumen abgedichtet werden. Dies ist bei den genannten Maximaldrücken sehr schwierig.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Injektor der eingangs genannt Art zu schaffen, bei dem auf eine Rücklaufleitung zum Kraftstoff-Sammelbehälter verzichtet werden kann, dessen zuverlässige Funktion aber auch bei hohen Maximaldrücken gewährleistet ist. Diese Aufgabe wird durch einen Injektor mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
- Vorteile der Erfindung
- Die Erfindung beruht darauf, dass es nicht erforderlich ist, einen Hochdruckraum 100%-ig gegenüber einem Niederdruckraum abzudichten. Vielmehr wird eine geringe Kraftstoff-Leckagemenge zugelassen und diese in einem Speicherraum gesammelt.
- Um eine gesammelte Kraftstoffmenge wieder abzuführen, ist vorgesehen, dass der Speicherraum mit dem Hochdruckraum verbindbar ist. Somit kann der Kraftstoff, der ursprünglich als Leckagemenge von einem Hochdruckraum in einen Niederdruckraum gelangt ist, wieder zurück in den Hochdruckraum geführt werden.
- Ein separate Rücklaufleitung zum Kraftstoff-Sammelbehälter ist nicht erforderlich, was die benötigte Anzahl von Teilen des Kraftstoffeinspritzsystems reduziert und Bauraum einspart. Die Toleranzen, mit denen die Dichtstellen zwischen Hochdruck- und Niederdruckbereichen zu fertigen sind, können vergrößert werden, was zu einer Kosteneinsparung führt.
- Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Die Ausgestaltungen gemäß der Unteransprüche 2 bis 4 betreffen die Anordnung und Lage des Speicherraums. Der Niederdruckraum oder Teile des Niederdruckraums können den Speicherraum bilden, was den Vorteil hat, dass der Speicherraum nicht separat hergestellt werden muss. Dieser kann aber auch separat vorgesehen und mit dem Niederdruckraum verbunden sein, beispielsweise um ein größeres Speichervolumen bereitstellen zu können. Der Speicherraum muss sich nicht im Injektor selbst befinden; er kann auch außerhalb des Injektors, bspw. zwischen der den Injektor begrenzenden Außenfläche des Injektors und der Wandung eines den Injektor aufnehmenden Einbauraums vorgesehen sein.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn gemäß Unteranspruch 5 zur Verbindung von Speicherraum und Hochdruckraum ein Sperrventil vorgesehen ist, das als federbelastetes Rückschlagventil ausgebildet sein kann. Das Sperrventil ermöglicht es, dass bei im Hochdruckraum anliegendem Hochdruck das Sperrventil geschlossen bleibt, so dass der unter Hochdruck stehende Kraftstoff nicht in den Speicher- oder Niederdruckraum strömen kann. Wenn der im Hochdruckraum enthaltene Kraftstoff nicht mit Hochdruck beaufschlagt ist, kann das Sperrventil zur Rückführung der Leckagemenge entsperrt, d.h. geöffnet werden. Das Öffnen des Ventils kann durch den Druck bewirkt werden, mit dem der Kraftstoff der Leckagemenge beaufschlagt ist. Das Sperrventil kann auch fernbetätigt entsperrbar sein.
- Besonders vorteilhaft sind Weiterbildungen gemäß Unteransprüchen 6 bis 8, nach denen ein kompressibles Element vorgesehen ist, das zur Aufnahme einer Leckagemenge verkleinerbar ist und das zur Rückführung der Leckagemenge vergrößerbar ist. Durch das kompressible Element kann Druck auf den Kraftstoff der Leckagemenge ausgeübt werden, so dass das Sperrventil entsperrt und die Leckagemenge zurück in den Hochdruckraum geführt werden kann.
- Weiterbildungen entsprechend Unteranspruch 9 ermöglichen eine flexible Gestaltung hinsichtlich Geometrie und Anordnung von Hochdruckraum, Niederdruckraum und/oder Speicherraum.
- Durch die Maßnahme gemäß Unteranspruch 10 kann auch eine Leckagemenge eines Niederdruckbereichs dem Speicherraum zugeführt werden, die sich in einem Bereich des Injektors angesammelt hat, in dem der Aktor des Injektors angeordnet ist.
- Die Erfindung betrifft auch eine Brennkraftmaschine und Verfahren zum Betrieb eines erfindungsgemäßen Injektors oder einer erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine.
- Zeichnungen
- Nachfolgend werden besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert.
- In der Zeichnung zeigen:
-
1 eine schematische Darstellung eines Kraftstoff-Einspritzsystems einer Brennkraftmaschine mit einem erfindungsgemäßen Injektor; -
2 einen erfindungsgemäßen Injektor gemäß einer ersten Ausführungsform; -
3 eine Detailansicht des Injektors gemäß2 ; -
4 einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Injektors gemäß einer zweiten Ausführungsform; und -
5 eine Detailansicht des Injektors gemäß4 . - Beschreibung der Ausführungsbeispiele
- In
1 trägt ein Kraftstoff-Einspritzsystem einer Brennkraftmaschine insgesamt das Bezugszeichen10 . Es umfasst einen Kraftstoffbehälter12 , aus dem ein Fördersystem14 den Kraftstoff zu einer Kraftstoff- Sammelleitung ("Rail")16 fördert. Das Fördersystem14 kann eine Vorförderpumpe und eine Hochdruckpumpe umfassen. - An die Kraftstoff-Sammelleitung
16 sind mehrere Injektoren18 angeschlossen, von denen in1 nur einer dargestellt ist. Hierzu verfügt der Injektor18 über einen Hochdruckanschluss20 . Der Injektor18 ist einem Brennraum22 zugeordnet, in den er Kraftstoff direkt einspritzt. Der Brennraum22 befindet sich in der mit gestrichelten Linien angedeuteten Brennkraftmaschine24 . - Der Injektor
18 ist teilweise in der Brennkraftmaschine24 aufgenommen, wie auch aus2 hervorgeht. Dort ist ein länglicher Einbauraum26 dargestellt, in dem der Injektor18 größtenteils aufgenommen ist. Am freiliegenden, in2 oberen Ende des Injektors18 ist der auch in1 angedeutete Hochdruckanschluss20 vorgesehen. - Der Injektor
18 weist einen länglichen Düsenhalter28 auf, an dem über eine Düsenspannmutter30 ein Düsenkörper32 befestigt ist. Im Düsenkörper32 ist eine Düsennadel34 vorgesehen. - Der Düsenhalter weist einen länglichen Hochdruckraum
36 auf. In2 oberhalb des Hochdruckraums36 ist in einem Aktoraufnahmebereich37 ein Aktor38 zur Ansteuerung des Injektors18 vorgesehen ist. Der Aktor38 weist ein oder mehrere Piezoelemente40 auf, die im Hochdruckraum36 angeordnet sind. Den Piezoelementen40 ist ein Druckstempel42 nachgeschaltet. Diesem ist eine Druckfeder44 zugeordnet, die den Druckstempel42 im nicht angesteuerten Zustand des Injektors18 in Richtung auf den Aktor38 drückt. - Der Düsennadel
24 ist eine Druckfeder46 zugeordnet, die die Düsennadel24 in2 nach unten drückt, so dass am unteren Ende des Düsenkörpers32 vorgesehene Düsenlöcher48 verschlossen sind, solange der Injektor18 nicht angesteuert wird. - Der dem Injektor
18 über den Hochdruckanschluss20 zugeführte Kraftstoff gelangt über einen Verteiler50 in den Hochdruckraum36 . Dieser ist über eine Bohrung52 mit einem Raum54 verbunden, der den oberen Bereich der Düsennadel34 umgibt. Die Bohrung52 ist in einem Distanzelement56 vorgesehen, das zwischen Düsenhalter28 und Düsenkörper32 angeordnet ist. - Zwischen Distanzelement
56 und Düsenhalter28 ist eine Dichtstelle58 und zwischen Distanzelement56 und Düsenkörper32 eine Dichtstelle60 gebildet. Der Düsenkörper32 ist gegenüber der Düsenspannmutter30 mit Hilfe einer Flachdichtung64 abgedichtet. - Zwischen dem in
2 unteren Ende des Einbauraums26 und der Düsenspannmutter30 ist eine Dichtscheibe66 vorgesehen. Am oberen Ende des Einbauraums26 ist zwischen Düsenhalter28 und der Wandung des Einbauraums26 ein O-Ring68 vorgesehen. - Die Außenfläche des Injektors
18 und die Wandung des Einbauraums26 sowie die Dichtscheibe66 und der O-Ring68 begrenzen einen Niederdruckraum70 , der einen Speicherraum72 bildet. In den Speicherraum72 mündet eine Verbindungsleitung74 aus dem Aktoraufnahmebereich37 . - Im Speicherraum
72 ist zwischen der Wandung des Einbauraums26 und der Außenfläche des Injektors18 ein ringförmiges, kompressibles Element vorgesehen. Das kompressible Element76 ist teilweise in einer in der Wand des Düsenhalters28 ausgebildeten Ringnut77 aufgenommen. - In
3 ist der in2 mit III bezeichnete Ausschnitt vergrößert dargestellt. Von dem Speicherraum72 geht eine Verbindungsleitung78 zu einem Sperrventil79 ab, das im Hochdruckraum36 mündet. Das Sperrventil79 weist einen Ventilsitz80 auf, in dem ein Ventilkörper82 vorgesehen ist. Eine Ventilfeder84 drückt den Ventilkörper82 in den Ventilsitz80 , wenn im Hochdruckraum36 kein Hochdruck anliegt. - Wenn der Injektor
18 in Betrieb genommen wird, liegt am Hochdruckanschluss20 ein Hochdruck von mindestens 150 bis 1.600 bar oder auch ein höherer Druck an. Der Hochdruckraum36 sowie die Bohrung52 und der Raum54 im Düsenkörper32 sind dann mit dem mit Hochdruck beaufschlagten Kraftstoff gefüllt. Über die Dichtstellen58 und60 kann der Kraftstoff bis hin zu den Dichtungen62 und64 gelangen. Durch die hohen Maximaldrücke ist es möglich, dass über die Dichtungen62 und64 hinaus in den Niederdruckraum70 , der den Speicherraum72 bildet, eine Kraftstoff-Leckagemenge austritt. - Solange der Injektor
18 in Betrieb ist, liegt im Hochdruckraum36 Hochdruck an, so dass das Sperrventil79 geschlossen bleibt, da der unter Hochdruck stehende Kraftstoff im Hochdruckraum36 den Ventilkörper82 in den Ventilsitz80 drückt. Die Kraftstoff-Leckagemenge, die in dieser Zeit in den Niederdruckraum70 beziehungsweise Speicherraum72 gelangt, komprimiert das kompressible Element76 . - Bei Außerbetriebnahme des Injektors, das heißt bei Abschalten der Brennkraftmaschine
24 und des Kraftstoffeinspritz-Systems10 baut sich der Druck im Hochdruckraum36 ab. Das kompressible Element76 , das durch die gesammelte Kraftstoff-Leckagemenge unter Vorspannung steht, kann nun über die Verbindungsleitung78 und unter Überwindung der Kraft der Ventilfeder84 die Kraftstoff-Leckagemenge in den Hochdruckraum36 abführen, indem sich das kompressible Element76 ausdehnt. - Bei einer erneuten Inbetriebnahme des Injektors
18 kann im Niederdruckraum70 und dem Speicherraum72 erneut eine Kraftstoff-Leckagemenge aufgenommen werden, die bei der nächsten Außerbetriebnahme des Injektors18 mit Hilfe des kompressiblen Elements76 wiederum dem Hochdruckraum36 zugeführt werden kann. - Die Kraftstoff-Leckagemenge kann auch Kraftstoff enthalten, der aus dem Aktoraufnahmebereich
37 durch die Verbindungsleitung74 in den Niederdruckraum70 beziehungsweise den Speicherraum72 gelangt ist. - Mit Bezug auf
4 wird eine zweite Ausführungsform der Erfindung anhand eines Injektors118 beschrieben. Dieser hat einen zum in2 dargestellten Injektor18 ähnlichen Aufbau. Daher wird für die Beschreibung des Injektors118 auf die Beschreibung zu2 Bezug genommen. Für die Bezeichnung der Teile des Injektors118 sind die jeweiligen Teile des Injektors18 übernommen und um den Faktor 100 ergänzt worden. - Der Injektor
118 unterscheidet sich vom Injektor18 dahingehend, dass der Speicherraum172 den Dichtstellen158 und160 direkt nachgeschaltet ist. Der Speicherraum172 ist zwischen der Düsenspannmutter130 und dem oberen Bereich des Düsenkörpers132 vorgesehen. Der Speicherraum172 ist nach außen abgedichtet mit Hilfe eines Teflondichtrings162 , der zwischen Düsenhalter128 und Düsenspannmutter130 angeordnet ist, und mit Hilfe einer Flachdichtung164 , die zwischen einem Absatz der Düsenspannmutter130 und einer am Düsenkörper132 ausgebildeten Schulter angeordnet ist. - Der Kraftstoff, der aus dem Hochdruckraum
136 über die Dichtstellen158 und160 austritt, wird im Speicherraum172 gesammelt, in dem ein kompressibles Element176 angeordnet ist. Über eine Verbindungsleitung178 steht der Speicherraum172 mit einem Sperrventil179 in Verbindung, das zum Hochdruckraum136 angrenzend angeordnet ist. - Das kompressible Element
176 und das Sperrventil179 sind in5 im Detail dargestellt. Das kompressible Element176 weist eine Ummantelung186 auf, die mit Gas gefüllt ist. Das Sperrventil179 weist einen Ventilsitz180 , einen Ventilkörper182 und eine Ventilfeder184 auf. - Bei Inbetriebnahme des Injektors
118 kann unter Hochdruck stehender Kraftstoff136 über die Dichtstellen158 und160 in den Speicherraum172 gelangen. Eine solche Kraftstoff-Leckagemenge ist in5 mit Bezugszeichen188 bezeichnet. Die Leckagemenge188 verdrängt einen Teil des Volumens des kompressiblen Elements176 , so dass die Ummantelung186 und das darin enthaltene Gas komprimiert werden. Bei Außerbetriebnahme des Injektors118 kann das komprimierte Gas in dem kompressiblen Element176 eine Druckkraft auf die Leckagemenge188 ausüben, so dass über die Verbindungsleitung178 die Leckagemenge188 unter Öffnung des Sperrventils179 in den Hochdruckbereich136 abgeführt werden kann.
Claims (16)
- Injektor (
18 ,118 ) zur Verwendung in Hochdruck-Einspritzsystemen (10 ) für Brennkraftmaschinen (24 ), mit mindestens einem Hochdruckraum (36 ,136 ) zur Aufnahme von mit Hochdruck beaufschlagtem Kraftstoff, wobei der Hochdruckraum (36 ,136 ) gegenüber mindestens einem im Injektor (18 ,118 ) und/oder in der Umgebung des Injektors (18 ,118 ) vorgesehenen Niederdruckraum (70 ,170 ) abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Sammeln einer Kraftstoff-Leckagemenge (188 ) ein Speicherraum (72 ,172 ) vorgesehen ist, der zur Rückführung der Kraftstoff-Leckagemenge (188 ) in den Hochdruckraum (36 ,136 ) mit diesem verbindbar ist. - Injektor (
18 ,118 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederdruckraum (70 ,170 ) oder Teile des Niederdruckraums den Speicherraum (72 ,172 ) bildet bzw. bilden. - Injektor (
18 ,118 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicherraum separat vorgesehen und mit dem Niederdruckraum (70 ,170 ) verbunden ist. - Injektor (
18 ) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicherraum (72 ) vorgesehen ist zwischen der den Injektor (18 ) begrenzenden Außenfläche des Injektors (18 ) und der Wandung eines den Injektor (18 ) aufnehmenden Einbauraums (26 ). - Injektor (
18 ,118 ) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung von Speicherraum (72 ,172 ) und Hochdruckraum (36 ,136 ) ein Sperrventil (79 ,179 ), insbesondere ein federbelastetes Rückschlagventil, vorgesehen ist. - Injektor (
18 ,118 ) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Niederdruckraum (70 ,170 ) und/oder im Speicherraum (72 ,172 ) mindestens ein kompressibles Element (76 ,176 ) vorgesehen ist, dessen Volumen zur Aufnahme einer Kraftstoff-Leckagemenge (188 ) verkleinerbar ist und dessen Volumen zur Rückführung der Kraftstoff-Leckagemenge (188 ) vergrößerbar ist. - Injektor (
18 ) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das kompressible Element (76 ) durch einen Feststoff, insbesondere mit Schwammstruktur, gebildet ist. - Injektor (
118 ) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das kompressible Element (176 ) eine gasgefüllte Ummantelung (186 ) aufweist. - Injektor (
18 ,118 ) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Speicherraum (72 ,172 ) und Sperrventil (79 ,179 ) und/oder zwischen Sperrventil (79 ,179 ) und Hochdruckraum (36 ,136 ) eine Verbindungsleitung (78 ,178 ) vorgesehen ist. - Injektor (
18 ) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindungsleitung (74 ) zwischen dem Speicherraum (72 ) und einem Bereich (37 ) des Injektors (18 ) vorgesehen ist, in dem ein Aktor (38 ) zur Ansteuerung des Injektors (18 ) aufgenommen ist. - Brennkraftmaschine (
24 ) mit einem Injektor (18 ,118 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche. - Brennkraftmaschine (
24 ) mit einem Injektor (18 ) zur Verwendung in Hochdruck-Einspritzsystemen (10 ) für Brennkraftmaschinen (24 ), mit mindestens einem Hochdruckraum (36 ) zur Aufnahme von mit Hochdruck beaufschlagtem Kraftstoff, wobei der Hochdruckraum (36 ) gegenüber mindestens einem im Injektor (18 ) und/oder in der Umgebung des Injektors (18 ) vorgesehenen Niederdruckraum (70 ) abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Sammeln einer Kraftstoff-Leckagemenge ein Speicherraum (72 ) vorgesehen ist, der zur Rückführung der Kraftstoff-Leckagemenge in den Hochdruckraum (36 ) mit diesem verbindbar ist, wobei der Speicherraum (72 ) vorgesehen ist zwischen der den Injektor (18 ) begrenzenden Außenfläche des Injektors (18 ) und der Wandung eines den Injektor (18 ) aufnehmenden Einbauraums (26 ) der Brennkraftmaschine (24 ). - Brennkraftmaschine (
24 ) mit einem Injektor (18 ,118 ) zur Verwendung in Hochdruck-Einspritzsystemen (10 ) für Brennkraftmaschinen (24 ), mit mindestens einem Hochdruckraum (36 ,136 ) zur Aufnahme von mit Hochdruck beaufschlagtem Kraftstoff, wobei der Hochdruckraum (36 ,136 ) gegenüber mindestens einem im Injektor (18 ,118 ) und/oder in der Umgebung des Injektors (18 ,118 ) vorgesehenen Niederdruckraum (70 ,170 ) abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Sammeln einer Kraftstoff-Leckagemenge (188 ) ein Speicherraum vorgesehen ist, der zur Rückführung der Kraftstoff-Leckagemenge (188 ) in den Hochdruckraum (36 ,136 ) mit diesem verbindbar ist, wobei der Speicherraum außerhalb des Injektors (18 ,118 ) angeordnet ist und zwar in, an oder außerhalb der 8rennkraftmaschine (24 ). - Verfahren zum Betrieb eines Injektors (
18 ,118 ) und/oder einer Brennkraftmaschine (24 ) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Schritte: – Sammeln einer Kraftstoff-Leckagemenge (188 ) im Speicherraum (72 ,172 ), wenn im Hochdruckraum (36 ,136 ) mit Hochdruck beaufschlagter Kraftstoff enthalten ist, – Rückführen der Kraftstoff-Leckagemenge (188 ) aus dem Speicherraum (72 ,172 ) in den Hochdruckraum (36 ,136 ), wenn der im Hochdruckraum (36 ,136 ) enthaltene Kraftstoff mit Niederdruck beaufschlagt oder drucklos ist. - Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Sammeln der Kraftstoff-Leckagemenge (
188 ) unter Kompression eines kompressiblen Elements (76 ,176 ) erfolgt und dass das Rückführen der Kraftstoff-Leckagemenge (188 ) unter Expansion des kompressiblen Elements (76 ,176 ) erfolgt. - Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Sammeln der Kraftstoff-Leckagemenge (
188 ) im gesperrten Zustand eines Sperrventils (79 ,179 ) erfolgt und dass das Rückführen der Kraftstoff-Leckagemenge (188 ) im entsperrten Zustand des Sperrventils (79 ,179 ) erfolgt.
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