DE19945785A1 - Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen und Verfahren zum Einspritzen von Kraftstoff in den Brennraum einer Brennkraftmaschine - Google Patents
Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen und Verfahren zum Einspritzen von Kraftstoff in den Brennraum einer BrennkraftmaschineInfo
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Abstract
Es wird ein Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen mit Druckübersetzer (11) vorgeschlagen, bei dem der Kraftstoff aus der Niederdruck-Versorgung (7) über eine Förderleitung (21) in die Einspritzdüse (1) gefördert und über eine Steuerleitung (9) mit dem Hochdruckteil (5) der Einspritzpumpe (3) zeit- und mengengerecht zugemessen wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Kraftstoffeinspritzsystem für
Brennkraftmaschinen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1
sowie ein Verfahren zum Einspritzen von Kraftstoff in den
Brennraum einer Brennkraftmaschine nach den Ansprüchen 15
und 16.
Die Verschärfung der Abgasnormen verlangt immer höhere
Einspritzdrücke zur Verbesserung der Gemischbildung und der
Verbrennung. Daraus ergeben sich höhere mechanische und
thermische Belastungen des Kraftstoffeinspritzsystems.
Außerdem nimmt der Antriebsleistungsbedarf überproportional
zu, weil mit dem Druck auch die Verluste in dem
Kraftstoffeinspritzsystem ansteigen.
Bei einem aus der DE-OS 197 38 804 bekannten
Kraftstoffeinspritzsystem ist ein Druckübersetzer zwischen
die Einspritzpumpe und die Einspritzdüse geschaltet.
Dadurch liegt nur noch im Bereich um die Einspritzdüse der
volle Einspritzdruck an. Die Kraftstoffversorgung erfolgt
durch einen Bypass direkt aus dem Hochdruckbereich der
Einspritzpumpe. Bei der Druckerhöhung in der
Einspritzpumpe, aber auch beim Durchströmen des Bypasses
erwärmt sich der Kraftstoff stark, was negative
Auswirkungen auf die Kompressibilität des Kraftstoffs und
seine Dichte hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Kraftstoffeinspritzsystem bereitzustellen, bei dem die
thermische Belastung der Einspritzpumpe reduziert und die
möglichen Drucksteigerungsraten im
Kraftstoffeinspritzsystem verbessert werden. Außerdem
sollen höhere Einspritzdrücke ermöglicht und gleichzeitig
die Beanspruchung und der Antriebsleistungsbedarf der
Einspritzpumpe reduziert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein
Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen mit einer
Einpritzdüse und mit einer, einen Hochdruck-Teil
aufweisenden Einspritzpumpe, wobei der Hochdruck-Teil der
Einspritzpumpe mit der Einspritzdüse über eine mit der
Niederdruck-Seite eines Druckübersetzers verbundenen
Steuerleitung und einen mit der Hochdruck-Seite des
Druckübersetzers verbundenen Hochdruckpfad in
Wirkverbindung steht, wobei eine Förderleitung vorhanden
ist, welche Kraftstoff zur Einspritzdüse fördert und in der
ein erstes Rückschlagventil angeordnet ist, das den
Rückfluss von Kraftstoff von der Einspritzdüse in die
Förderleitung verhindert und wobei die Förderleitung mit
einer Niederdruck-Versorgung verbunden ist.
Dieses Kraftstoffeinspritzsystem hat den Vorteil, dass der
Einspritzdruck nur zwischen der Hochdruckseite des
Druckübersetzers und der Einspritzdüse anliegt.
Gleichzeitig werden die auf die Einspritzpumpe wirkenden
Druckkräfte reduziert. Dadurch verringern sich auch die
Leck- und Drosselverluste, was zu einer Reduktion des
Antriebsleistungsbedarfs führt und den hydraulischen
Wirkungsgrad des Kraftstoffeinspritzsystems verbessert.
Außerdem bleibt der Kraftstoff im Hochdruckbereich des
Kraftstoffeinspritzsystems vergleichsweise kalt, weil er
direkt aus dem Niederdruckteil der Einspritzpumpe zugeführt
wird. Dadurch ist die Kompressibilität des Kraftstoffs
kleiner, was eine verbesserte Druckanstiegsrate im
Kraftstoffeinspritzsystem zur Folge hat, und es kann ein
größerer Massenstrom durch die Einspritzdüse gefördert
werden. Zusätzlich ermöglicht die thermische und
hydraulische Verbesserung des Kraftstoffeinspritzsystems
kleinere Spritzlochdurchmesser der Einspritzdüse, was die
Gemischbildung in allen Betriebspunkten verbessert.
Bei einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung des
Kraftstoffeinspritzsystems weist der Druckübersetzer
einen in einer Bohrung verschiebbaren Übersetzungskolben
auf, dessen Stirnflächen jeweils einen Druckraum begrenzen,
dessen erste, größere Stirnfläche einen ersten, mit der
Steuerleitung verbundenen Druckraum begrenzt, und dessen
zweite, gegenüberliegende und kleinere Stirnfläche einen
zweiten, mit dem Hochdruckpfad verbundenen Druckraum
begrenzt, so dass der Druckübersetzer einfach herstellbar
ist, einen guten hydraulischen Wirkungsgrad hat und
problemlos an verschiedene Einsatzbedingungen adaptiert
werden kann.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, dass die Förderleitung mit dem zweiten
Druckraum verbunden ist, so dass der Kraftstoff in dem am
weitesten von der Einspritzdüse entfernten Teil des
Hochdruckbereichs eingebracht wird und von dort bis zur
Einspritzdüse gefördert wird. Dies hat den Vorteil, dass im
Hochdruckbereich des Kraftstoffeinspritzsystems der
Kraftstoff kontinuierlich durch relativ kalten Kraftstoff
ersetzt wird.
Eine andere Ausführungsform sieht vor, dass in der
Förderleitung ein erstes Rückschlagventil angeordnet ist,
das den Rückfluss von Kraftstoff von der Einspritzdüse in
die Förderleitung verhindert, so dass die Niederdruck-
Versorgung der Einspritzpumpe nicht mit dem Einspritzdruck
beaufschlagt wird.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist das erste
Rückschlagventil federbelastet, so dass mit größter
Zuverlässigkeit bei allen Betriebsbedingungen der Rückfluss
von Kraftstoff aus der Einspritzdüse in die Förderleitung
unterbunden wird.
Eine weitere Variante sieht vor, dass die
Querschnittsänderung des Übersetzungskolbens und ein Absatz
in einem Gehäuse des Druckübersetzers einen Entlastungsraum
begrenzen, so dass eventuelle Leckverluste des
Druckübersetzers gesammelt und abgeführt werden können.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist
vorgesehen, dass der Entlastungsraum mit dem Teil der
Förderleitung verbunden ist, der zwischen Niederdruck-
Versorgung und Rückschlagventil liegt, so dass die Leckagen
des Druckübersetzers in das Kraftstoffeinspritzsystem
zurückgeführt werden.
Bei einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist in den
Entlastungsraum eine Rückstellfeder eingespannt, die sich
auf eine ortsfeste Anlage abstützt und dabei den
Übersetzungskolben an der entlastungsraumseitigen
Querschnittsänderung beaufschlagt und in Abhängigkeit vom
Standdruck in der Steuerleitung, den Stirnflächen des
Übersetzungskolbens und dem Öffnungsdruck des ersten
Rückschlagventils den Übersetzungskolben zwischen den
Einspritzungen an seinen pumpenseitigen Anschlag drückt, so
dass, wenn die Steuerleitung druckentlastet wird, der
Übersetzungskolben schnell und unabhängig vom Druck in der
Förderleitung in seine Ausgangslage gebracht wird. Außerdem
benötigt die Rückstellfeder nur wenig Einbauraum.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist in der
Verbindungsleitung zwischen Entlastungsraum und
Förderleitung ein zweites Rückschlagventil angeordnet, das
die Verbindung in Richtung von der Förderleitung zum
Entlastungsraum sperrt, so dass die Förderleitung nicht von
den Druckschwingungen im Entlastungsraum angeregt wird.
Eine weitere Variante der Erfindung sieht vor, dass
zwischen der Steuerleitung und der Förderleitung ein als
Rückschlagventil mit Sperrrichtung von der Steuerleitung
zur Förderleitung ausgelegtes Spülventil angeordnet ist, so
dass sobald der Druck in der Steuerleitung unter den Druck
in der Förderleitung sinkt, durch das Spülventil eine
Füllung der Steuerleitung erreicht wird. Dies führt zur
Senkung des Temperaturniveaus auch in diesem Bereich und
verbessert dadurch das hydraulische Verhalten des
Kraftstoffeinspritzsystems und verringert die Gefahr von
"Fressern" in der Einspritzpumpe.
In Ergänzung der Erfindung ist vorgesehen, dass das
Spülventil erst bei Erreichen einer einstellbaren
Druckdifferenz zwischen Steuerleitung und Förderleitung
öffnet, so dass die Bewegung des Übersetzungskolbens in
seine Ausgangslage auch bei dieser Ausführungsform von dem
Druck in der Förderleitung unterstützt wird und die vor
allem bei hohen Drehzahlen schwierige Füllung der
Steuerleitung in dem Bereich zwischen Einspritzpumpe und
Druckübersetzer gewährleistet ist, weil bei hohen
Drehzahlen auch der Druck in der Förderpumpe hoch ist.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass
der Teil der größeren Stirnfläche des Übersetzungskolbens
auf die der Druck der Steuerleitung wirkt, wenn der
Übersetzungskolben an seinem pumpenseitigen Anschlag
anliegt, größer als die kleinere Stirnfläche des
Übersetzungskolbens ist, dass in der Förderleitung zwischen
erstem Rückschlagventil und Einspritzpumpe ein drittes
Rückschlagventil mit gleicher Sperrichtung angeordnet ist,
und dass zwischen der Steuerleitung und erstem und drittem
Rückschlagventil eine Verbindungsleitung mit einem vierten
Rückschlagventil mit Sperrrichtung von der Förderleitung
zur Steuerleitung angeordnet ist, so dass zu Beginn der
Einspritzung unter Umgehung des Druckübersetzers Kraftstoff
vom Hochdruck-Teil der Einspritzpumpe direkt in die
Einspritzdüse gefördert wird. Dadurch ändert sich die
Druckanstiegsrate zu Beginn der Einspritzung wodurch das
Verbrennungsgeräusch verbessert werden kann und außerdem
die Zumessung kleiner Voreinspritzmengen durch
pumpenseitige Maßnahmen erleichtert wird.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, dass das dritte und das vierte Rückschlagventil
zu einem Bypassventil zusammengefasst sind, so dass die
Zahl der Bauelemente verringert wird und dadurch Kosten
vermieden werden.
Bei einer anderen Variante der Erfindung ist die
Niederdruck-Versorgung Teil der Einspritzpumpe, so dass die
Zahl der Baugruppen verringert und nur ein Antrieb für den
Hochdruck-Teil der Einspritzpumpe und die Niederdruck-
Versorgung erforderlich ist.
In Ergänzung der Erfindung ist ein zweiteilig ausgeführter
Übersetzungskolben vorgesehen, so dass Herstellung, Montage
und hydraulische Eigenschaften des Einspritzsystems
verbessert werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
dass mindestens zwei Einspritzdüsen vorhanden sind, dass
zwischen jeder Einspritzdüse und der Einspritzpumpe je eine
Steuerleitung und je ein Druckübersetzer angeordnet sind,
und dass alle Einspritzdüsen mit der Niederdruck-Versorgung
über Förderleitungen verbunden sind.
Die eingangs genannte Aufgabe wird auch durch ein Verfahren
zum Einspritzen von Kraftstoff in den Brennraum einer
Brennkraftmaschine mittels eines Kraftstoffeinspritzsystems
mit Druckübersetzer nach einem der Ansprüche 1 bis 13
gelöst, bei welchem
- - eine Druckentlastung der Steuerleitung zwischen den Einspritzungen erfolgt,
- - Kraftstoff aus der Niederdruck-Versorgung über die Förderleitung zur Einspritzdüse gefördert wird,
- - der Übersetzungskolben an seinen pumpenseitigen Anschlag bewegt wird und
- - die Kraftstoffeinspritzung durch den Hochdruck-Teil der Einspritzpumpe gesteuert wird.
Bei diesem Verfahren liegt der volle Einspritzdruck nur
unmittelbar vor der Einspritzdüse an, der maximale
Einspritzdruck wird gesteigert und gleichzeitig wird die
Belastung der Einspritzpumpe durch Druckkräfte und
Temperaturen reduziert. Außerdem wird wegen der reduzierten
Leck- und Drosselverluste der hydraulische Wirkungsgrad des
Systems verbessert und damit die erforderliche
Antriebsleistung weiter reduziert. Die niedrige Temperatur
ermöglicht steilere Druckanstiege wegen der geringeren
Elastizität des Kraftstoffs und bei gleicher Fördermenge
einen höheren Massenstrom durch die Düse. Die thermischen
und hydraulischen Verbesserungen des
Kraftstoffeinspritzsystems erlauben kleinere
Spritzlochdurchmesser der Einspritzdüsen und damit eine
bessere Gemischbildung in allen Betriebspunkten.
Bei einer Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens ist
vorgesehen, dass bis zum Erreichen einer einstellbaren
Druckdifferenz zwischen Steuerleitung und Hochdruck-Seite
des Druckübersetzers unter Umgehung des Druckübersetzers
die Kraftstoffeinspritzung durch den Hochdruck-Teil der
Einspritzpumpe gesteuert wird, und dass oberhalb der
einstellbaren Druckdifferenz zwischen Steuerleitung und
Hochdruck-Seite des Druckübersetzers die
Kraftstoffeinspritzung durch den Hochdruck-Teil der
Einspritzpumpe unter Zuhilfenahme des Druckübersetzers
gesteuert wird. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass
durch die andere Einspritzrate zu Beginn der Einspritzung
das Verbrennungsgeräusch verbessert wird und die Zumessung
kleiner Voreinspritzmengen durch pumpenseitige Maßnahmen
leichter wird.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung, der
Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.
Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung sind in
der Zeichnung dargestellt und im Folgenden näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: eine schematische Darstellung einer ersten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Kraftstoffeinspritzsystems;
Fig. 2: eine schematische Darstellung einer zweiten
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Kraftstoffeinspritzsystems;
Fig. 3: eine schematische Darstellung einer dritten
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Kraftstoffeinspritzsystems;
Fig. 4: eine schematische Darstellung einer vierten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Kraftstoffeinspritzsystems und
Fig. 5: eine schematische Darstellung einer Kombination
verschiedener Ausführungsformen eines
erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzsystems.
Fig. 1 zeigt ein Kraftstoffeinspritzsystem mit einer
Einspritzdüse 1 und einer Einspritzpumpe 3, die einen
Hochdruck-Teil 5 und eine Niederdruck-Versorgung 7
aufweist. Die Niederdruck-Versorgung 7 kann auch als von
der Einspritzpumpe 3 getrennte Pumpe ausgeführt sein. In
den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen sind
Niederdruck-Versorgung 7 und Hochdruck-Teil 5 der
Einspritzpumpe 3 stets als eine Einheit dargestellt. Es ist
jedoch immer auch eine Ausführung denkbar bei der die o. g.
Trennung von Niederdruck-Versorgung 7 und Einspritzpumpe 3
vorliegt.
Der Hochdruck-Teil 5 steht über eine Steuerleitung 9 und
einen Hochdruckpfad 10 mit der Einspritzdüse 1 in
Wirkverbindung. Zwischen der Steuerleitung 9 und dem
Hochdruckpfad 10 ist ein Druckübersetzer 11 angeordnet. Der
Druckübersetzer 11 weist in einem Gehäuse 12 einen ersten
Druckraum 13, einen zweiten Druckraum 15, einen ein- oder
mehrteiligen Übersetzungskolben 17, der in einer Bohrung 18
geführt wird, sowie einen Entlastungsraum 19 auf. Der
Übersetzungskolben 17 kann einteilig oder zweiteilig
ausgeführt werden. Zweiteilige Übersetzungskolben 17
bestehen aus einem ersten Kolben, der den Durchmesser des
ersten Druckraums 13 des Drückübersetzers 11 aufweist, und
einem weiteren Kolben, der den Durchmesser des zweiten
Druckraums 15 des Drückübersetzers 11 aufweist. Die auf den
ersten Kolben wirkende hydraulische Kraft wird mittelbar
oder unmittelbar auf den zweiten Kolben übertragen.
Zweiteilige Übersetzungskolben 17 können Vorteile gegenüber
einteiligen Übersetzungskolben 17 hinsichtlich Herstellung,
Montage und hydraulischen Eigenschaften aufweisen.
Der erste Druckraum 13 und die in den ersten Druckraum 13
ragende Stirnfläche des Übersetzungskolbens 17 bilden die
Niederdruck-Seite des Druckübersetzers 11. Der zweite
Druckraum 15 und die in den zweiten Druckraum 15 ragende
Stirnfläche des Übersetzungskolbens 17 bilden die
Hochdruck-Seite des Druckübersetzer 11.
Da die mit dem Hochdruck-Teil 5 der Einspritzpumpe 3
hydraulisch in Verbindung stehende Stirnfläche des
Übersetzungskolbens 17 größer ist als die in den zweiten
Druckraum 15 hineinragende Stirnfläche des
Übersetzungskolbens 17, ist der Druck in dem zweiten
Druckraum 15 entsprechend dem Verhältnis der beiden
Stirnflächen des Übersetzungskolbens 17 höher als der des
Hochdruck-Teils 5 der Einspritzpumpe 3.
Der Entlastungsraum 19 wird von einer Querschnittsänderung
20 des Übersetzungskolbens 17 und einem Absatz in einem
Gehäuse 12 des Druckübersetzers 11 begrenzt.
Über eine Förderleitung 21 wird der zweite Druckraum 15
zwischen den Einspritzungen mit Kraftstoff aus der
Niederdruck-Versorgung 7 der Einspritzpumpe 3 gefüllt. Wenn
der zweite Druckraum 15 sowie der Hochdruckpfad 10 mit
Kraftstoff gefüllt sind, kann der Einspritzvorgang
erfolgen, indem der Hochdruck-Teil 5 der Einspritzpumpe 3
mit der Kraftstoffförderung beginnt. Im Druckübersetzer 11
wird der Druck erhöht und mit diesem erhöhten Druck erfolgt
die Einspritzung des Kraftstoffs in den Brennraum durch die
Einspritzdüse 1.
Damit die Förderleitung 21 und der Niederdruck-Versorgung 7
der Einspritzpumpe 3 nicht mit dem Druck des zweiten
Druckraums 15 beaufschlagt werden, ist in der Förderleitung
21 ein erstes Rückschlagventil 23 angeordnet. Das erste
Rückschlagventil 23 kann federbelastet, wie in Fig. 1
dargestellt, oder ohne Feder, wie z. B. in Fig. 2
angedeutet, ausgeführt sein.
Der Hochdruckbereich des erfindungsgemäßen
Kraftstoffeinspritzsystems beschränkt sich demzufolge in
der Fig. 1 auf den Bereich rechts des Übersetzungskolbens
17 und oberhalb des ersten Rückschlagventils 23. Dieser
Sachverhalt wurde durch die gestrichelten Linien
angedeutet.
Die zwischen dem Übersetzungskolben 17 und dem Gehäuse des
Druckübersetzers 11 auftretenden Leckagen sammeln sich im
Entlastungsraum 19 und werden mit jedem Einspritzvorgang
über eine Verbindungsleitung 25 in die Förderleitung 21
übergeleitet.
Nach erfolgter Einspritzung bewegt sich der
Übersetzungskolben 17 wieder in seine Ausgangslage zurück.
Dies geschieht dadurch, dass die Steuerleitung 9
beispielsweise über den Hochdruck-Teil 5 der Einspritzpumpe
3 druckentlastet wird und der Übersetzungskolben 17 in dem
zweiten Druckraum 15 und dem Entlastungsraum 19 über die
Förderleitung 21 mit dem Druck der Niederdruck-Versorgung 7
der Einspritzpume 3 beaufschlagt wird. Da der Druck in der
Förderleitung 21 höher ist als der Druck in der
druckentlasteten Steuerleitung 9, bewegt sich der
Übersetzungskolben 17 in Fig. 1 nach links gegen seinen
pumpenseitigen Anschlag. Die Druckentlastung muss nicht bis
zu einer Absenkung des Drucks auf Umgebungsdruck führen,
sondern es kann vorgesehen sein, einen Standdruck, der über
dem Umgebungsdruck liegt, auch während der Druckentlastung
aufrechtzuerhalten. Es kann in dem Entlastungsraum 19 auch
noch zusätzlich eine Rückstellfeder vorgesehen werden.
In Fig. 2 ist eine zweite Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzsystems dargestellt.
Für gleiche Baugruppen oder Komponenten des
Kraftstoffeinspritzsystems wurden die gleichen Bezugszahlen
verwendet wie in Fig. 1. Die Ausführungsform gemäß Fig. 2
weist im Entlastungsraum 19 eine Rückstellfeder 27 auf, die
auf den Übersetzungskolben 17 entgegen der
Einspritzbewegung einwirkt. Die Rückstellfeder ist zwischen
einer Querschnittsänderung 20 des Übersetzungskolbens 17
und einem Absatz der Bohrung 18 oder des Gehäuses 12
eingespannt. Die Rückstellfeder 27 kann beispielsweise den
Übersetzungskolben 17 koaxial umgeben.
In der Verbindungsleitung 25 ist bei dieser Ausführungsform
ein zweites Rückschlagventil 29 angeordnet, das verhindert,
dass Kraftstoff aus der Förderleitung 21 in den
Entlastungsraum 19 gelangt. Nach dem Ende der Einspritzung
wird der Übersetzungskolben 17 zu seinem pumpenseitigen
Anschlag durch den Druck der Förderleitung 21 im Bereich
des zweiten Druckraums 15 und die Rückstellfeder 27 bewegt.
Wegen der Sperrwirkung des zweiten Rückschlagventils 29
herrscht im Entlastungsraum 19 bei dieser Bewegung des
Übersetzungskolbens 17 Dampfdruck. Leckagen, die vom ersten
13 oder zweiten 15 Druckraum in den Entlastungsraum 19
gelangen, werden bei der Einspritzung über das zweite
Rückschlagventil 29 ausgeschoben.
Vorteilhaft an dieser Ausführungsform ist, dass die
Förderleitung 21 nicht mit den aus der oszillierenden
Bewegung des Übersetzungskolbens 17 herrührenden
Druckschwankungen beaufschlagt wird. Außerdem kann die
Rückstellfeder 27 wegen der unterstützenden Wirkung des
Drucks in der Förderleitung 21 mit geringer Vorspannung und
Federrate und damit platzsparend ausgelegt werden.
In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzsystems dargestellt.
Zusätzlich zu den in den Fig. 1 und Fig. 2 erläuterten
Elementen und Baugruppen des Kraftstoffeinspritzsystems ist
bei dieser Ausführungsform ein Spülventil 31 zwischen der
Steuerleitung 9 und der Förderleitung 21 angeordnet. Das
Spülventil 31 ist federbelastet, so dass es bei Erreichen
einer durch die Feder des Spülventils 31 bestimmten
Druckdifferenz, beispielsweise 15 bar, zwischen
Förderleitung 21 und Steuerleitung 9 öffnet. Wenn diese
Druckdifferenz erreicht ist, wird Kraftstoff von der
Förderleitung 21 in die Steuerleitung 9 gefördert. Die
damit verbesserte Füllung und Spülung der Steuerleitung 9
hat gegenüber den Ausführungsformen gemäß Fig. 1 und 2 den
Vorteil, dass in diesem Bereich des
Kraftstoffeinspritzsystems das Temperaturniveau durch
Zufuhr relativ kalten Kraftstoffs abgesenkt wird und damit
das hydraulische Verhalten verbessert wird. Außerdem wird
die Gefahr von "Fressern" im Hochdruck-Teil 5 der
Einspritzpumpe 3 reduziert, da auch dieser Teil des
Einspritzsystems besser gespült werden kann. Weiterhin wird
gerade die bei hohen Drehzahlen der Brennkraftmaschine
schwierige Füllung der Steuerleitung 9 sichergestellt.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzsystems. Der
Druckübersetzer 11 weist in seinem ersten Druckraum 13 eine
Druckstufenkomponente 33 auf. Diese Druckstufenkomponente
33 hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass erst bei
Erreichen eines bestimmten Differenzdrucks zwischen der
Steuerleitung 9 und dem zweitem Druckraum 15 der
Übersetzungskolben 17 den pumpenseitigen Anschlag verlässt.
Diese Funktion kann beispielsweise dadurch erreicht werden,
dass die Druckstufenkomponente 33 einen Teil der in den
ersten Druckraum 13 ragenden Stirnfläche des
Übersetzungskolbens 17 abdeckt, wenn der Übersetzungskolben
17 in seiner Ausgangslage ist, wobei die verbleibende
Fläche des Übersetzungskolbens 17 größer als die in den
zweiten Druckraum 15 ragende Stirnfläche des
Übersetzungskolbens 17 ist. Durch die Wahl des
Verhältnisses dieser Flächen und die Vorspannung der
Rückstellfeder 27 wird die Druckdifferenz festgelegt, bis
zu der die mit dem Druck der Förderleitung 21 beaufschlagte
Hochdruck-Seite des Übersetzungskolbens 17 und die
Rückstellfeder 27 den Übersetzungskolben 17 entgegen dem
Druck der Steuerleitung 9 in seiner Ausgangslage halten.
Weiterhin sind in Fig. 4 ein drittes und ein viertes
Rückschlagventil 35 und 37 dargestellt. Das dritte
Rückschlagventil 35 ist in der Förderleitung 21 zwischen
dem ersten Rückschlagventil 23 und der Einspritzpumpe 3
angeordnet und hat die gleiche Sperrrichtung wie das erste
Rückschlagventil 23. Das vierte Rückschlagventil 37 ist in
einer Verbindungsleitung 39 zwischen Steuerleitung 9 und
Förderleitung 21 angeordnet. Die Sperrrichtung des vierten
Rückschlagventils 37 ist so gewählt, dass durch die
Verbindungsleitung 39 kein Kraftstoff von der Förderleitung
21 in die Steuerleitung 9 gefördert werden kann. Die
Verbindungsleitung 25 zweigt zwischen Niederdruck-
Versorgung 7 und drittem Rückschlagventil 35 von der
Förderleitung 21 ab.
Das Zusammenwirken der Druckstufenkomponente 33 sowie des
dritten und vierten Rückschlagventils 35 und 37 führt dazu,
dass am Beginn der Einspritzung, wenn der Druck in der
Steuerleitung 9 ansteigt, zunächst der unter Druck stehende
Kraftstoff in der Steuerleitung 9 unter Umgehung des
Druckübersetzers 11 durch die Verbindungsleitung 39 sowie
einen Teil der Förderleitung 21 in den zweiten Druckraum 15
und von dort zur Einspritzdüse 1 gefördert wird. Sobald die
aus der Differenz der wirksamen Flächen der
Druckstufenkomponente 33 und der in den zweiten Druckraum
15 ragenden Stirnfläche des Übersetzungskolbens 17 sowie
der Vorspannung der Rückstellfeder 27 resultierende Kraft
ausreicht, um die Vorspannung der Rückstellfeder 27 zu
überwinden, bewegt sich der Übersetzungskolben 17 aus
seiner Ausgangslage. Damit wird die gesamte in den ersten
Druckraum 13 ragende Stirnfläche des Übersetzungskolbens 17
mit dem Druck der Steuerleitung 9 beaufschlagt. In Folge
dessen wird der Druckübersetzer wirksam, weil das erste
Rückschlagventil 23 den weiteren Zufluss von Kraftstoff
über die Förderleitung 21 in den zweiten Druckraum 15
verhindert. Die Umgehung des Druckübersetzers 11 zu Beginn
des Einspritztaktes ändert die Drucksteigerungsrate des
Kraftstoffs in dem zweiten Druckraum 15 und damit auch der
Einspritzdüse 1. Dadurch wird die Zumessung kleiner
Voreinspritzmengen durch pumpenseitige Maßnahmen
erleichtert und kann das Verbrennungsgeräusch verbessert
werden.
Die in Fig. 5 dargestellte Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzsystems stellt die
Kombination der in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellten
Ausführungsformen dar. Damit soll verdeutlicht werden, dass
diese Ausführungsformen frei miteinander kombiniert werden
können. Dies gilt auch bezüglich der in Fig. 1
dargestellten Ausführungsform.
Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und
der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln
als auch in beliebiger Kombination miteinander
erfindungswesentlich sein.
Claims (18)
1. Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen mit
einer Einpritzdüse (1) und mit einer, einen Hochdruck-Teil
(5) aufweisenden Einspritzpumpe (3), wobei der Hochdruck-
Teil (5) der Einspritzpumpe (3) mit der Einspritzdüse (1)
über eine, mit einer Niederdruck-Seite eines
Druckübersetzers (11) verbundenen Steuerleitung (9) und
einen, mit einer Hochdruck-Seite des Druckübersetzers (11)
verbundenen Hochdruckpfad (10) in Wirkverbindung steht, und
wobei eine Förderleitung (21) vorhanden ist, welche
Kraftstoff zur Einspritzdüse (1) fördert, dadurch
gekennzeichnet, dass die Förderleitung (21) mit einer
Niederdruck-Versorgung (7) verbunden ist.
2. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der Druckübersetzer (11) einen in
einer Bohrung (18) verschiebbaren Übersetzungskolben (17)
aufweist, dessen Stirnflächen jeweils einen Druckraum
begrenzen, dass eine erste größere Stirnfläche des
Übersetzungskolbens (17) einen ersten, mit der
Steuerleitung (9) verbundenen Druckraum (13) begrenzt, und
dass eine zweite, gegenüberliegende kleinere Stirnfläche
des Übersetzungskolbens (17) einen zweiten, mit dem
Hochdruckpfad (10) verbundenen Druckraum (15) begrenzt.
3. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Förderleitung (21) mit dem zweiten
Druckraum (15) verbunden ist.
4. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in
der Förderleitung (21) ein erstes Rückschlagventil (23)
angeordnet ist, das den Rückfluss von Kraftstoff von der
Einspritzdüse (1) in die Förderleitung (21) verhindert.
5. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, dass das erste Rückschlagventil (23)
federbelastet ist.
6. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der Ansprüche 2
bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Querschnittsänderung des Übersetzungskolbens (17) und ein
Absatz in einem Gehäuse (12) des Druckübersetzers (11)
einen Entlastungsraum (19) begrenzen.
7. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, dass der Entlastungsraum (19) mit dem Teil
der Förderleitung (21) durch eine Verbindungsleitung (25)
verbunden ist, der zwischen Niederdruck-Versorgung (7) und
erstem Rückschlagventil (23) liegt.
8. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, dass eine Rückstellfeder (27) in den
Entlastungsraum (19) eingespannt ist, die sich auf eine
ortsfeste Anlage abstützt und dabei den Übersetzungskolben
(17) an der entlastungsraumseitigen Querschnittsänderung
beaufschlagt und in Abhängigkeit vom Standdruck in der
Steuerleitung (9), den Stirnflächen des Übersetzungskolbens
(17) und dem Öffnungsdruck des ersten Rückschlagventils
(23) den Übersetzungskolben (17) zwischen den
Einspritzungen an seinen pumpenseitigen Anschlag drückt.
9. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass in der Verbindungsleitung (25)
zwischen Entlastungsraum (19) und Förderleitung (21) ein
zweites Rückschlagventil (29) angeordnet ist, das die
Verbindung in Richtung von der Förderleitung (21) zum
Entlastungsraum (19) sperrt.
10. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen der Steuerleitung (9) und der Förderleitung (21)
ein als Rückschlagventil mit Sperrichtung von der
Steuerleitung zur Förderleitung (21) ausgelegtes Spülventil
(31) angeordnet ist.
11. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, dass das Spülventil (31) erst bei Erreichen
einer einstellbaren Druckdifferenz zwischen Steuerleitung
(9) und Förderleitung (21) öffnet.
12. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der
Teil der größeren Stirnfläche des Übersetzungskolbens (17)
auf die der Druck der Steuerleitung (9) wirkt, wenn der
Übersetzungskolben (17) an seinem pumpenseitigen Anschlag
anliegt, größer als die kleinere Stirnfläche des
Übersetzungskolbens (17) ist, dass in der Förderleitung
(21) zwischen erstem Rückschlagventil (23) und
Einspritzpumpe (3) ein drittes Rückschlagventil (35) mit
gleicher Sperrichtung angeordnet ist, und dass zwischen der
Steuerleitung (9) und erstem und drittem Rückschlagventil
(23, 35) eine Verbindungsleitung mit einem vierten
Rückschlagventil (37) mit Sperrrichtung von der
Förderleitung (21) zur Steuerleitung angeordnet ist.
13. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, dass das dritte und das vierte
Rückschlagventil zu einem Bypass-Ventil zusammengefasst
sind.
14. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
Niederdruck-Versorgung (7) Teil der Einspritzpumpe (3) ist.
15. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der
Übersetzungskolben (17) zweiteilig ausgeführt ist.
16. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens zwei Einspritzdüsen (1) vorhanden sind, dass
zwischen jeder Einspritzdüse (1) und der Einspritzpumpe (3)
je eine Steuerleitung (9) und je ein Druckübersetzer (11)
angeordnet sind, und dass alle Einspritzdüsen (1) mit der
Niederdruck-Versorgung (7) über Förderleitungen (21)
verbunden sind.
17. Verfahren zum Einspritzen von Kraftstoff in den
Brennraum einer Brennkraftmaschine mittels eines
Kraftstoffeinspritzsystems nach einem der Ansprüche 1 bis
16, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- - Druckentlastung der Steuerleitung (9) zwischen den Einspritzungen,
- - Fördern von Kraftstoff aus der Niederdruck-Versorgung (7) über die Förderleitung (21) zur Einspritzdüse (1)
- - Bewegen des Übersetzungskolbens (17) an seinen pumpenseitigen Anschlag,
- - Steuern der Kraftstoffeinspritzung durch den Hochdruck-Teil (5) der Einspritzpumpe (3).
18. Verfahren zum Einspritzen von Kraftstoff in den
Brennraum einer Brennkraftmaschine nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass
- - bis zum Erreichen einer einstellbaren Druckdifferenz zwischen Steuerleitung (9) und Hochdruck-Seite des Druckübersetzers (11) unter Umgehung des Druckübersetzers (11) die Kraftstoffeinspritzung durch den Hochdruck-Teil (5) der Einspritzpumpe (3) gesteuert wird, und
- - dass oberhalb der einstellbaren Druckdifferenz zwischen Steuerleitung (9) und Hochdruck-Seite des Druckübersetzers (11) die Kraftstoffeinspritzung durch den Hochdruck-Teil (5) der Einspritzpumpe (3) unter Zuhilfenahme des Druckübersetzers (11) gesteuert wird.
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