DE102005025092B3 - Schallübertragungseinrichtung - Google Patents
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Abstract
Diese Schallübertragungseinrichtung ist zwischen durch eine Wandstruktur geteilte Räume eines Kraftfahrzeugs vorgesehen, die beispielsweise durch einen mit einer Brennkraftmaschine ausgestatteten Brennkraftmaschinenraum und einen Fahrgastraum gebildet werden, wobei die Wandstruktur eine Wand mit einer Membrane aufweist. DOLLAR A Zur Optimierung der Schallübertragungseinrichtung ist die Wand mit einer Durchgangsöffnung zwischen Brennkraftmaschinenraum und Fahrgastraum versehen, die auf der einen Seite mittels einer Platte abgedeckt und auf der anderen Seite eine Membranflächendämmvorrichtung aufweist.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Schallübertragungseinrichtung zwischen durch eine Wandstruktur geteilte Räume eines Kraftfahrzeugs nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Es ist ein Kraftfahrzeug mit einer Brennkraftmaschine bekannt,
DE 197 47 271 A1 , die einen Ansaugtrakt aufweist. In dem Ansaugtrakt ist ein aus einer Rohluftschale und einer Reinluftschale bestehendes Luftfiltergehäuse vorgesehen. Das Luftfiltergehäuse ist im gegenüber einer Fahrgastzelle abgeschotteten Motorraum angeordnet und an einer Fahrzeugkarosserie befestigt ist. Dabei ist eine Rohluftschalen-Wand mit einem Durchbruch versehen, an den sich ein von einer akustischen Membrane verschlossener Kanal anschließt. - Aus der
DE 42 33 252 C1 geht ein Kraftfahrzeug, insbesondere Personenkraftwagen hervor, in den eine steuerbare Anzeigevorrichtung von fahrzeugbeschleunigungsabhängigen Geräuschen einer Brennkraftmaschine, vorzugsweise Ansaug- und/oder Auspuffgeräuschen eingebaut ist. Die Anzeigevorrichtung besitzt einen mechanoakustischen Wandler, der durch eine einem Fahrgastraum benachbart an einem freien Ende einer Leitung des Ansaug- und/oder Auspuffsystems verbundenen Rohres angeordnete Membrane gebildet wird. - In der
DE 102 23 872 A1 wird eine Vorrichtung zur Geräuschgestaltung bei einem Kraftfahrzeug behandelt, die einen Hohlkörper umfasst, wobei der Hohlkörper durch wenigstens eine Schallübertragungseinrichtung in zwei Räume geteilt ist. Davon steht ein Raum mit einem Gas führenden Teil einer in dem Kraftfahrzeug angeordneten Brennkraftmaschine in Verbindung. Der andere Raum ist an einen Innenraum des Kraftfahrzeugs über eine Ausgangsleitung akustisch gekoppelt. - Aufgabe der Erfindung ist es eine Schallübertragungseinrichtung für zwischen durch eine Wandstruktur geteilte Räume eines Kraftfahrzeugs zu schaffen, mit der sich eine gezielte Ausbreitung von Schallabstrahlungen einer Brennkraftmaschine, namentlich in einem Fahrgastraum des Kraftfahrzeugs realisieren lässt.
- Die mit der Erfindung hauptsächlich erzielten Vorteile sind, dass die Wand der Wandstruktur, die Durchgangsöffnung zwischen Brennkraftmaschinenraum und Fahrgastraum sowie die Platte und die Membranflächendämmvorrichtung eine Schallübertragungseinrichtung bilden, die bei einfachem Aufbau weit reichende Möglichkeiten zur Schallgestaltung in einem Kraftfahrzeug bietet und auch psychoakustische Anforderungen erfüllt. Gerade psychoakustische Kriterien eines Kraftfahrzeugs sind qualitätsrelevant und folglich auch produktverkaufsfördernd. Die Anordnung der Platte und der Membranflächendämmvorrichtung und auch deren Ausbildung lässt sich mit vertretbaren Mitteln umsetzen. Schließlich kann die Platte nach Art eines Schiebers ausgeführt sein, mit dem eine parameterabhängige Schallgestaltung möglich ist.
- In der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, das nachstehend näher beschrieben wird.
- Es zeigen
-
1 eine schematische Schrägansicht auf einen Personenkraftwagen von vorne links, -
2 einen Schnitt nach der Linie II–II der1 . -
3 eine Einzelheit der X2 als Schrägansicht. - Ein Kraftfahrzeug in Gestalt eines Personenkraftwagens
1 umfasst eine Aufbau2 mit einem Bug3 , einem Heck4 und einem Fahrgastraum5 . Zum Antrieb diese Personenkraftwagens1 die eine nicht gezeigte Brennkraftmaschine, die in einem vom Heck4 aus zugänglichen Brennkraftmaschinenraum6 zugänglichen ist. Eine Wandstruktur7 trennt den Brennkraftmaschinenraum6 und den Fahrgastraum5 voneinander, die fester Bestandteil des Aufbaus2 ist. - Die Wandstruktur
7 weist eine Wand8 auf, in die eine Art Membrane9 integriert ist. Die Wand8 – zwischen Fahrgastraum5 und Brennkraftmaschinenraum6 – ist mit einer Durchgangsöffnung10 versehen, die auf einer erste Seite11 mit einer Platte12 und auf einer zweiten Seite13 mit einer Membranflächendämmvorrichtung14 abgedeckt ist. Im Ausführungsbeispiel ist die Platte12 dem Brennkraftmaschinenraum6 und die Membranflächendämmvorrichtung14 dem Fahrgastraum5 zugekehrt. - Die Membranflächendämmvorrichtung
14 besitzt einen an der Wand8 angebrachten Träger15 , der einerseits an der Wand8 anliegt und andererseits von einer durch Vlies gebildete Zwischenlage16 umgeben ist. Die Zwischenlage16 wiederum ist mittels einer Abdeckung17 , die ein Teppich sein kann, verkleidet und besagte Zwischenlage16 und die Abdeckung17 sind durch eine als hochfeste Folie ausgebildete Schutzlage18 getrennt. - Zur thermischen Entkopplung ist der Träger
15 auf der der Durchgangsöffnung10 zugekehrten Seite19 mit einer Hitzeschutzfolie20 versehen, die gasdicht die Durchgangsöffnung10 abschließt. Der Träger15 besteht aus einem geeigneten Kunststoff und besitzt eine Hohlräume21 begrenzende Gitterstruktur22 , welche Hohlräume21 mittels Schaumstoff23 ausgefüllt. - Außerdem ist die Platte
12 entlang der der Wand8 der Wandstruktur7 zur Beeinflussung der Schallausbreitung nach Art eines Schiebers beweglich ausgebildet. Die Platte12 ist mittels Gestänge24 , Seilzug oder dgl. in Richtung A–A betätigbar, und zwar bspw. in Abhängigkeit von Parametern der Brennkraftmaschine.
Claims (12)
- Schallübertragungseinrichtung zwischen durch eine Wandstruktur geteilte Räume eines Kraftfahrzeugs, die beispielsweise durch einen mit einer Brennkraftmaschine ausgestattete Brennkraftmaschinenraum und einen Fahrgastraum gebildete werden, wobei die Wandstruktur eine Wand mit einer Membrane aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (
8 ) mit einer Durchgangsöffnung (10 ) zwischen Brennkraftmaschinenraum (6 ) und Fahrgastraum (5 ) versehen ist, die auf der einen Seite (11 ) mittels einer Platte (12 ) abgedeckt und auf der anderen Seite (13 ) eine Membranflächendämmvorrichtung (14 ) aufweist. - Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (
12 ) dem Brennkraftmaschinenraum (6 ) und die Membranflächendämmvorrichtung (14 ) dem Fahrgastraum (15 ) zugekehrt ist. - Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranflächendämmvorrichtung (
14 ) einen an der Wand (8 ) angebrachten Träger (15 ) besitzt, der einerseits an der Wand (8 ) anliegt und andererseits von einer Zwischenlage (16 ) umgeben ist, welche Zwischenlage (16 ) von einer Abdeckung (18 ) verkleidet ist. - Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (
16 ) und die Abdeckung (18 ) durch eine als Folie ausgebildete Schutzlage (18 ) getrennt sind. - Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (
15 ) eine Hohlräume (21 ) begrenzende Gitterstruktur (22 ) besitzt. - Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (
15 ) aus Kunststoff besteht. - Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, die Hohlräume (
21 ) des Trägers (15 ) mit Schaumstoff ausgefüllt sind. - Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (
16 ) ein Vlies ist. - Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (
18 ) ein Teppich ist. - Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnung (
9 ) zum Brennkraftmaschineraum (6 ) hin mittels einer gasdichten Hitzeschutzfolie (18 ) abgedeckt ist. - Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (
12 ) entlang der Durchgangsöffnung (10 ) bzw. der Wand nach Art eines Schiebers beweglich ausgebildet ist. - Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (
12 ) mittels Gestänge (24 ), Seilzug oder dgl. betätigbar ist.
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|---|---|---|---|
| DE200510025092 DE102005025092B3 (de) | 2005-06-01 | 2005-06-01 | Schallübertragungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200510025092 DE102005025092B3 (de) | 2005-06-01 | 2005-06-01 | Schallübertragungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102005025092B3 true DE102005025092B3 (de) | 2006-04-06 |
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|---|---|---|---|
| DE200510025092 Expired - Fee Related DE102005025092B3 (de) | 2005-06-01 | 2005-06-01 | Schallübertragungseinrichtung |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102005025092B3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013114502A1 (de) | 2013-12-19 | 2015-06-25 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Einrichtung zur Schallübertragung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4233252C1 (de) * | 1992-10-02 | 1993-12-16 | Bayerische Motoren Werke Ag | Kraftfahrzeug, insbesondere PKW |
| DE19747271A1 (de) * | 1997-10-25 | 1999-04-29 | Bayerische Motoren Werke Ag | Kraftfahrzeug mit einer Brennkraftmaschine |
| DE10223872A1 (de) * | 2002-05-29 | 2003-12-11 | Daimler Chrysler Ag | Vorrichtung zur Geräuschgestaltung bei einem Kraftfahrzeug |
-
2005
- 2005-06-01 DE DE200510025092 patent/DE102005025092B3/de not_active Expired - Fee Related
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| US9567951B2 (en) | 2013-12-19 | 2017-02-14 | Dr. Ing. H.C.F. Porsche Aktiengesellschaft | Device for transmitting sound |
| DE102013114502B4 (de) | 2013-12-19 | 2024-05-16 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Einrichtung zur Schallübertragung |
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Legal Events
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