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DE102005025092B3 - Schallübertragungseinrichtung - Google Patents

Schallübertragungseinrichtung Download PDF

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DE102005025092B3
DE102005025092B3 DE200510025092 DE102005025092A DE102005025092B3 DE 102005025092 B3 DE102005025092 B3 DE 102005025092B3 DE 200510025092 DE200510025092 DE 200510025092 DE 102005025092 A DE102005025092 A DE 102005025092A DE 102005025092 B3 DE102005025092 B3 DE 102005025092B3
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DE
Germany
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transmission device
sound transmission
wall
combustion engine
engine chamber
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DE200510025092
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English (en)
Inventor
Christian Lange
Rolf von Sivers
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Dr Ing HCF Porsche AG
Original Assignee
Dr Ing HCF Porsche AG
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Publication date
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/18Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)

Abstract

Diese Schallübertragungseinrichtung ist zwischen durch eine Wandstruktur geteilte Räume eines Kraftfahrzeugs vorgesehen, die beispielsweise durch einen mit einer Brennkraftmaschine ausgestatteten Brennkraftmaschinenraum und einen Fahrgastraum gebildet werden, wobei die Wandstruktur eine Wand mit einer Membrane aufweist. DOLLAR A Zur Optimierung der Schallübertragungseinrichtung ist die Wand mit einer Durchgangsöffnung zwischen Brennkraftmaschinenraum und Fahrgastraum versehen, die auf der einen Seite mittels einer Platte abgedeckt und auf der anderen Seite eine Membranflächendämmvorrichtung aufweist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schallübertragungseinrichtung zwischen durch eine Wandstruktur geteilte Räume eines Kraftfahrzeugs nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Es ist ein Kraftfahrzeug mit einer Brennkraftmaschine bekannt, DE 197 47 271 A1 , die einen Ansaugtrakt aufweist. In dem Ansaugtrakt ist ein aus einer Rohluftschale und einer Reinluftschale bestehendes Luftfiltergehäuse vorgesehen. Das Luftfiltergehäuse ist im gegenüber einer Fahrgastzelle abgeschotteten Motorraum angeordnet und an einer Fahrzeugkarosserie befestigt ist. Dabei ist eine Rohluftschalen-Wand mit einem Durchbruch versehen, an den sich ein von einer akustischen Membrane verschlossener Kanal anschließt.
  • Aus der DE 42 33 252 C1 geht ein Kraftfahrzeug, insbesondere Personenkraftwagen hervor, in den eine steuerbare Anzeigevorrichtung von fahrzeugbeschleunigungsabhängigen Geräuschen einer Brennkraftmaschine, vorzugsweise Ansaug- und/oder Auspuffgeräuschen eingebaut ist. Die Anzeigevorrichtung besitzt einen mechanoakustischen Wandler, der durch eine einem Fahrgastraum benachbart an einem freien Ende einer Leitung des Ansaug- und/oder Auspuffsystems verbundenen Rohres angeordnete Membrane gebildet wird.
  • In der DE 102 23 872 A1 wird eine Vorrichtung zur Geräuschgestaltung bei einem Kraftfahrzeug behandelt, die einen Hohlkörper umfasst, wobei der Hohlkörper durch wenigstens eine Schallübertragungseinrichtung in zwei Räume geteilt ist. Davon steht ein Raum mit einem Gas führenden Teil einer in dem Kraftfahrzeug angeordneten Brennkraftmaschine in Verbindung. Der andere Raum ist an einen Innenraum des Kraftfahrzeugs über eine Ausgangsleitung akustisch gekoppelt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es eine Schallübertragungseinrichtung für zwischen durch eine Wandstruktur geteilte Räume eines Kraftfahrzeugs zu schaffen, mit der sich eine gezielte Ausbreitung von Schallabstrahlungen einer Brennkraftmaschine, namentlich in einem Fahrgastraum des Kraftfahrzeugs realisieren lässt.
  • Die mit der Erfindung hauptsächlich erzielten Vorteile sind, dass die Wand der Wandstruktur, die Durchgangsöffnung zwischen Brennkraftmaschinenraum und Fahrgastraum sowie die Platte und die Membranflächendämmvorrichtung eine Schallübertragungseinrichtung bilden, die bei einfachem Aufbau weit reichende Möglichkeiten zur Schallgestaltung in einem Kraftfahrzeug bietet und auch psychoakustische Anforderungen erfüllt. Gerade psychoakustische Kriterien eines Kraftfahrzeugs sind qualitätsrelevant und folglich auch produktverkaufsfördernd. Die Anordnung der Platte und der Membranflächendämmvorrichtung und auch deren Ausbildung lässt sich mit vertretbaren Mitteln umsetzen. Schließlich kann die Platte nach Art eines Schiebers ausgeführt sein, mit dem eine parameterabhängige Schallgestaltung möglich ist.
  • In der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, das nachstehend näher beschrieben wird.
  • Es zeigen
  • 1 eine schematische Schrägansicht auf einen Personenkraftwagen von vorne links,
  • 2 einen Schnitt nach der Linie II–II der 1.
  • 3 eine Einzelheit der X 2 als Schrägansicht.
  • Ein Kraftfahrzeug in Gestalt eines Personenkraftwagens 1 umfasst eine Aufbau 2 mit einem Bug 3, einem Heck 4 und einem Fahrgastraum 5. Zum Antrieb diese Personenkraftwagens 1 die eine nicht gezeigte Brennkraftmaschine, die in einem vom Heck 4 aus zugänglichen Brennkraftmaschinenraum 6 zugänglichen ist. Eine Wandstruktur 7 trennt den Brennkraftmaschinenraum 6 und den Fahrgastraum 5 voneinander, die fester Bestandteil des Aufbaus 2 ist.
  • Die Wandstruktur 7 weist eine Wand 8 auf, in die eine Art Membrane 9 integriert ist. Die Wand 8 – zwischen Fahrgastraum 5 und Brennkraftmaschinenraum 6 – ist mit einer Durchgangsöffnung 10 versehen, die auf einer erste Seite 11 mit einer Platte 12 und auf einer zweiten Seite 13 mit einer Membranflächendämmvorrichtung 14 abgedeckt ist. Im Ausführungsbeispiel ist die Platte 12 dem Brennkraftmaschinenraum 6 und die Membranflächendämmvorrichtung 14 dem Fahrgastraum 5 zugekehrt.
  • Die Membranflächendämmvorrichtung 14 besitzt einen an der Wand 8 angebrachten Träger 15, der einerseits an der Wand 8 anliegt und andererseits von einer durch Vlies gebildete Zwischenlage 16 umgeben ist. Die Zwischenlage 16 wiederum ist mittels einer Abdeckung 17, die ein Teppich sein kann, verkleidet und besagte Zwischenlage 16 und die Abdeckung 17 sind durch eine als hochfeste Folie ausgebildete Schutzlage 18 getrennt.
  • Zur thermischen Entkopplung ist der Träger 15 auf der der Durchgangsöffnung 10 zugekehrten Seite 19 mit einer Hitzeschutzfolie 20 versehen, die gasdicht die Durchgangsöffnung 10 abschließt. Der Träger 15 besteht aus einem geeigneten Kunststoff und besitzt eine Hohlräume 21 begrenzende Gitterstruktur 22, welche Hohlräume 21 mittels Schaumstoff 23 ausgefüllt.
  • Außerdem ist die Platte 12 entlang der der Wand 8 der Wandstruktur 7 zur Beeinflussung der Schallausbreitung nach Art eines Schiebers beweglich ausgebildet. Die Platte 12 ist mittels Gestänge 24, Seilzug oder dgl. in Richtung A–A betätigbar, und zwar bspw. in Abhängigkeit von Parametern der Brennkraftmaschine.

Claims (12)

  1. Schallübertragungseinrichtung zwischen durch eine Wandstruktur geteilte Räume eines Kraftfahrzeugs, die beispielsweise durch einen mit einer Brennkraftmaschine ausgestattete Brennkraftmaschinenraum und einen Fahrgastraum gebildete werden, wobei die Wandstruktur eine Wand mit einer Membrane aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (8) mit einer Durchgangsöffnung (10) zwischen Brennkraftmaschinenraum (6) und Fahrgastraum (5) versehen ist, die auf der einen Seite (11) mittels einer Platte (12) abgedeckt und auf der anderen Seite (13) eine Membranflächendämmvorrichtung (14) aufweist.
  2. Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (12) dem Brennkraftmaschinenraum (6) und die Membranflächendämmvorrichtung (14) dem Fahrgastraum (15) zugekehrt ist.
  3. Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranflächendämmvorrichtung (14) einen an der Wand (8) angebrachten Träger (15) besitzt, der einerseits an der Wand (8) anliegt und andererseits von einer Zwischenlage (16) umgeben ist, welche Zwischenlage (16) von einer Abdeckung (18) verkleidet ist.
  4. Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (16) und die Abdeckung (18) durch eine als Folie ausgebildete Schutzlage (18) getrennt sind.
  5. Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (15) eine Hohlräume (21) begrenzende Gitterstruktur (22) besitzt.
  6. Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (15) aus Kunststoff besteht.
  7. Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, die Hohlräume (21) des Trägers (15) mit Schaumstoff ausgefüllt sind.
  8. Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (16) ein Vlies ist.
  9. Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (18) ein Teppich ist.
  10. Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnung (9) zum Brennkraftmaschineraum (6) hin mittels einer gasdichten Hitzeschutzfolie (18) abgedeckt ist.
  11. Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (12) entlang der Durchgangsöffnung (10) bzw. der Wand nach Art eines Schiebers beweglich ausgebildet ist.
  12. Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (12) mittels Gestänge (24), Seilzug oder dgl. betätigbar ist.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013114502A1 (de) 2013-12-19 2015-06-25 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Einrichtung zur Schallübertragung

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