[go: up one dir, main page]

DE102005012506A1 - Abgabevorrichtung - Google Patents

Abgabevorrichtung Download PDF

Info

Publication number
DE102005012506A1
DE102005012506A1 DE102005012506A DE102005012506A DE102005012506A1 DE 102005012506 A1 DE102005012506 A1 DE 102005012506A1 DE 102005012506 A DE102005012506 A DE 102005012506A DE 102005012506 A DE102005012506 A DE 102005012506A DE 102005012506 A1 DE102005012506 A1 DE 102005012506A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dispensing device
valve
ring section
section
outlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102005012506A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aptar Dortmund GmbH
Original Assignee
Seaquist Perfect Dispensing GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seaquist Perfect Dispensing GmbH filed Critical Seaquist Perfect Dispensing GmbH
Priority to DE102005012506A priority Critical patent/DE102005012506A1/de
Priority to DE202005012684U priority patent/DE202005012684U1/de
Publication of DE102005012506A1 publication Critical patent/DE102005012506A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/0094Containers having an external wall formed as, or with, a diaphragm or the like which is deformed to expel the contents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B11/00Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
    • B05B11/01Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
    • B05B11/10Pump arrangements for transferring the contents from the container to a pump chamber by a sucking effect and forcing the contents out through the dispensing nozzle
    • B05B11/1028Pumps having a pumping chamber with a deformable wall
    • B05B11/1032Pumps having a pumping chamber with a deformable wall actuated without substantial movement of the nozzle in the direction of the pressure stroke
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B11/00Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
    • B05B11/01Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
    • B05B11/10Pump arrangements for transferring the contents from the container to a pump chamber by a sucking effect and forcing the contents out through the dispensing nozzle
    • B05B11/1028Pumps having a pumping chamber with a deformable wall
    • B05B11/1033Pumps having a pumping chamber with a deformable wall the deformable wall, the inlet and outlet valve elements being integrally formed, e.g. moulded

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Abstract

Es wird eine Abgabevorrichtung mit einem elastischen Oberteil vorgeschlagen, das ein Einlaßventil und/oder ein Auslaßventil bildet. Eine sehr gute Ventilcharakteristik wird dadurch erreicht, daß das Oberteil einen zumindest im wesentlichen umlaufenden Ringabschnitt aufweist, der das Einlaßventil und/oder das Auslaßventil bildet.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abgabevorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Unter dem Begriff "Abgabevorrichtung" ist bei der vorliegenden Erfindung insbesondere eine Dosierpumpe bzw. handbetätigte Pumpe zur Abgabe einer vorzugsweise kosmetischen Flüssigkeit zu verstehen.
  • Unter dem Begriff "kosmetische Flüssigkeit" sind in einem engeren Sinn Körperpflege- und -Reinigungsprodukte, Kosmetika oder dergleichen zu verstehen. Grundsätzlich kann es sich um eine Lotion, ein Gel, eine Suspension oder sonstige Flüssigkeit, gegebenenfalls aber auch um ein Fluid mit einer Gasphase oder dergleichen handeln. Es kommen auch technische Flüssigkeiten und Fluide in Betracht. Nachfolgend wird jedoch aus Vereinfachungsgründen und aufgrund des Nutzungsschwerpunkts oft nur von kosmetischer Flüssigkeit gesprochen.
  • Die EP 0 442 858 A2 , die den Ausgangspunkt der vorliegenden Erfindung bildet, offenbart eine Abgabevorrichtung mit einem Unterteil und einem elastischen Oberteil. Zwischen dem Oberteil und dem Unterteil ist eine Pumpkammer gebildet. Das Oberteil ist einstückig ausgebildet und weist ein lappenartiges Ventilelement zur Bildung eines Einlaßventils in der Pumpkammer auf. Weiter bildet das Oberteil zusammen mit dem Unterteil ein Auslaßventil. Hierzu ist am Unterteil ein nutförmiger Auslaßkanal mit gekrümmten Querschnitt gebildet, in den ein Ausgabeabschnitt des Oberteils elastisch vorgespannt ist. Die bekannte Abgabevorrichtung funktioniert nicht zufriedenstellend, da ein einwandfreies Schließen der Ventile nicht immer gewährleistet ist. Dies gilt insbesondere bei Verwendung der Abgabevorrichtung für höher viskose oder pastöse Flüssigkeiten.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abgabevorrichtung anzugeben, die einen einfachen, kostengünstigen Aufbau, eine einfache Herstellung und Montage, eine hohe Standzeit, eine hohe einlaßseitige und/oder auslaßseitige Dichtigkeit und/oder eine Ausgabe höher viskoser bzw. pastöser Flüssigkeiten bzw. Produkte ermöglicht.
  • Die obige Aufgabe wird durch eine Abgabevorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Eine wesentliche Idee der vorliegenden Erfindung liegt darin, das Oberteil mit einem zumindest im wesentlichen umlaufenden Ringabschnitt zu versehen, der das Einlaß- und/oder das Auslaßventil bildet. Der Ringabschnitt kann peripher, insbesondere am Unterteil abgestützt sein und zur Bildung des Einlaß- bzw. Auslaßventils eine entsprechende Öffnung im Unterteil überdecken. So wird auf sehr einfache Weise ein sehr gut arbeitendes Ventil erreicht, das auch bei höher viskosen oder pastösen Flüssigkeiten gut schließt.
  • Vorzugsweise dient der Ringabschnitt auch einer Halterung des Oberteils am Unterteil. So werden ein einfacher Aufbau und eine einfache Herstellung bzw. Montage ermöglicht.
  • Weitere Vorteile, Merkmale, Eigenschaften und Aspekte der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen anhand der Zeichnung. Es zeigt:
  • 1 einen schematischen Schnitt einer vorschlagsgemäßen Abgabevorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform;
  • 2 einen Schnitt von 1 entlang Linie II-II;
  • 3 einen schematischen Schnitt einer vorschlagsgemäßen Abgabevorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform; und
  • 4, 5 ausschnittweise Vergrößerungen von 3.
  • In den nicht maßstabsgerechten, nur schematischen Figuren werden für gleiche oder ähnliche Teile dieselben Bezugszeichen verwendet, wobei entsprechende oder vergleichbare Eigenschaften und Vorteile erreicht werden, auch wenn eine wiederholte Beschreibung weggelassen ist.
  • 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer vorschlagsgemäßen Abgabevorrichtung 1 zur Abgabe einer vorzugsweise kosmetischen Flüssigkeit 2, im eingangs genannten Sinn. Die Flüssigkeit 2 kann wesentlich höher viskos sein als Wasser oder ggf. sogar pastös.
  • Der Abgabevorrichtung 1 ist vorzugsweise ein nicht dargestellter Behälter zur Versorgung mit der Flüssigkeit 2 zugeordnet, an dem die Abgabevorrichtung 1 bedarfsweise lösbar befestigt ist. So kann gegebenenfalls ein Austausch des Behälters und/oder ein Nachfüllen der Flüssigkeit 2 erfolgen. Alternativ kann die Abgabevorrichtung 1 auch ein Reservoir für die Flüssigkeit 2 oder den Behälter bilden.
  • Die Abgabevorrichtung weist ein Unterteil 3 und ein Oberteil 4 auf.
  • Das Unterteil 3 ist vorzugsweise starr und/oder einstückig ausgebildet, insbesondere aus einem geeigneten Kunststoff gespritzt.
  • Das Oberteil 4 ist elastisch verformbar ausgebildet und hierzu aus einem geeigneten elastischen Kunststoff, beispielsweise Silikon, hergestellt. Vorzugsweise ist das Oberteil 4 einstückig ausgebildet.
  • Die Abgabevorrichtung 1 weist weiter einen Pumpraum 5 für die Flüssigkeit 2 auf, der insbesondere ausschließlich zwischen dem Oberteil 4 und dem Unterteil 3 gebildet ist.
  • Beim Darstellungsbeispiel bildet das Oberteil 4 zusammen mit dem Unterteil 3 ein Einlaßventil 6 und/oder ein Auslaßventil 7. Aufgrund der Ventile 6, 7 wird die Funktionalität einer Pumpe ermöglicht.
  • Davon ausgehend, daß die Pumpkammer 5 mit Flüssigkeit 2 gefüllt ist, wird durch insbesondere manuelles Niederdrücken in Richtung des Pfeils N eines dem Pumpraum 5 zugeordneten Betätigungsabschnitts 8 des Oberteils 4 das Volumen des Pumpraums 5 verkleinert und dadurch Flüssigkeit 2 aus dem Pumpraum 5 verdrängt. Die verdrängte Flüssigkeit 2 wird über das Auslaßventil 7 aus- bzw. abgegeben, wie durch die gestrichelten Pfeile auf der rechten Seite in 1 angedeutet. Das Öffnen des Auslaßventils 7 erfolgt insbe sondere selbsttätig, vorzugsweise aufgrund des Flüssigkeitsdrucks, und ggf. zusätzlich aufgrund einer entsprechenden Verformung des Oberteils 4 beim Niederdrücken. Die gestrichelten Linien geben ungefähr eine mögliche Lage des Oberteils 4 im niedergedrückten Zustand an.
  • Aufgrund der Eigenelastizität bzw. der Rückstellkraft des Befestigungsabschnitts 8 bzw. des Oberteils 4 erfolgt dann nach dem Loslassen ein selbsttätiges Rückstellen gemäß Pfeil R in die Ausgangslage, wobei neue Flüssigkeit 2 über das Einlaßventil 6 in den Pumpraum 5 aufgenommen, insbesondere eingesaugt, wird. Das Öffnen des Einlaßventils 6 während des Rückstellens erfolgt vorzugsweise aufgrund des dann im Pumpraum 5 herrschenden Unterdrucks. Die gepunktete Linie auf der linken Seite in 1 deutet den geöffneten Zustand des Einlaßventils 6 an. Die Elastizität bzw. Rückstellkraft des Oberteils 4 ist an die Viskosität und/oder die Strömungswiderstände angepaßt, um ein ausreichend schnelles und/oder sicheres Rückstellen und damit erneutes Füllen des Pumpraums 5 zu gewährleisten. Während des Rückstellens bzw. erneuten Füllens des Pumpraums 5 bleibt das Auslaßventil 7 geschlossen.
  • Die Ventile 6, 7 sind vorzugsweise als Einwegventile ausgebildet.
  • Das Oberteil 4 weist vorschlagsgemäß einen zumindest im wesentlichen umlaufenden Ringabschnitt 9 auf, der bei der ersten Ausführungsform das Einlaßventil 6 bildet. Jedoch kann der Ringabschnitt 9 bzw. ein entsprechender Ringabschnitt auch das Auslaßventil 7 bilden, worauf später noch anhand einer zweiten Ausführungsform eingegangen wird.
  • Bei der in 1 dargestellten ersten Ausführungsform erstreckt sich der Ringabschnitt 9 in den Pumpraum 5. Insbesondere kleidet der Ringabschnitt 9 den Pumpraum 5 peripher – also zumindest im wesentlichen über den gesamten Umfang – und vorzugsweise zumindest über eine gewisse Höhe bzw. Tiefe des Pumpraums 5 aus. Gegebenenfalls kann der Ringabschnitt 9 auch eine Seitenwandung des Pumpraums 5 bilden.
  • Der Ringabschnitt 9 ist zumindest im wesentlichen über seine gesamte periphere Erstreckung vom Unterteil 3, insbesondere einer Radialwandung 10 des Unterteils 3, radial von außen abgestützt. Je nach gewünschter Vorspannung des Einlaßventils 6 in den geschlossenen Zustand sitzt der Ringabschnitt 9 mehr oder weniger stramm bzw. preß im Pumpraum 5 bzw. innerhalb der Radialwandung 10.
  • Der Ringabschnitt 9 ist jedoch zumindest bereichsweise radial nach innen elastisch auslenkbar, nämlich zumindest im Bereich einer vorzugsweise im Unterteil 3 bzw. Radialwandung 10 gebildeten Einlaßöffnung 11. Im nicht ausgelenkten Zustand überdeckt und schließt der Ringabschnitt 9 die Einlaßöffnung 11. Beim Rückstellen des Oberteils 4 bzw. Ansaugen von Flüssigkeit 2 wird der Ringabschnitt 11 aufgrund des in der Einlaßöffnung 11 entstehenden Flüssigkeitsdrucks beispielsweise in der gepunktet angedeuteten Weise ausgelenkt und dadurch die Einlaßöffnung 11 für die Flüssigkeit 2 freigegeben. Der Ringabschnitt 9 bildet also zusammen mit dem Unterteil 3 bzw. der Einlaßöffnung 11 beim Darstellungsbeispiel das Einlaßventil 6.
  • Die zum Öffnen des Einlaßventils 6 erforderliche Kraft bzw. die oben genannte Vorspannkraft hängt nicht nur von der Passung oder Pressung des Ringabschnitts 9 ab, sondern auch von den Eigenschaften, wie elastische Verformbarkeit, des für den Ringabschnitt 9 bzw. das Oberteil 4 verwendeten Materials sowie von der Wandstärke des Ringabschnitts 9.
  • Beim Darstellungsbeispiel ist der Ringabschnitt 9 vorzugsweise zumindest im wesentlichen kreiszylindrisch ausgebildet, wie in der schematischen Schnittdarstellung gemäß 2 entlang der Linie II-II von 1 angedeutet. Jedoch ist grundsätzlich keine kreiszylindrische Form erforderlich. Vielmehr kann der Ringabschnitt 9 im Schnitt beispielsweise auch eine ovale Form oder gegebenenfalls sogar unrunde Form, wie eine Tropfenform oder dergleichen aufweisen. Der Begriff "Ringabschnitt" ist dementsprechend in einem engeren Sinne vorzugsweise als Mantel eines Kreiszylinders und in einem weiteren Sinne als Mantel eines beispielsweise elliptischen Zylinders oder gar einer sonstigen Querschnittsform zu verstehen.
  • Der Ringabschnitt 9 ist beim Darstellungsbeispiel vorzugsweise peripher durchgehend bzw. umlaufend ausgebildet. Dies ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. Bedarfsweise kann der Ringabschnitt 9 beispielsweise auch axial geschlitzt oder in sonstiger Weise unterbrochen sein. Jedoch ist die bevorzugte, zumindest im wesentlichen durchgehende bzw. umlaufende periphere Erstreckung des Ringabschnitts 9 der gewünschten elastischen Rückstellung bzw. dem gewünschten Schließen des davon gebildeten Ventils – also bei der ersten Ausführungsform des Einlaßventils 6 – zuträglich.
  • Gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsvariante, kann der Ringabschnitt 9 jedoch auch nur beispielsweise als Halbbogen ausgebildet und in Bereichen seiner Bogenenden am Unterteil entsprechend in vorzugsweise tangentialer Richtung abgeschätzt sein, um eine vergleichbare Funktion realisieren zu können.
  • Versuche haben gezeigt, daß die vorschlagsgemäße Bildung des Einlaßventils 6 durch den Ringabschnitt 9 sehr gute Offnungs- und Schließeigenschaften zeigt, wobei erfreulicherweise nur verhältnismäßig geringe Fertigungstoleranzen einzuhalten sind. Das Einlaßventil 6 arbeitet also quasi selbst dichtend. Insbesondere erfolgt ein sehr gutes Rückstellen des Ringabschnitts 9 im Bereich des Auslaßventils 6 aus der in 1 gepunktet dargestellten, ausgelenkten Lage aufgrund der Eigenelastizität des Ringabschnitts 9.
  • Die vorteilhaften Ventilcharakteristika können gemäß dem Darstellungsbeispiel auch dadurch erreicht bzw. unterstützt werden, daß die Flüssigkeit 2 zumindest im wesentlichen radial bezüglich der Krümmung des Ringabschnitts 9 an den Ringabschnitt 9 in Öffnungsrichtung anströmt und/oder daß die Flüssigkeit 2 bei Vernachlässigung der Krümmung des Ringabschnitts 9 nur an einer einzigen, im wesentlichen geraden Kante an dem Ringabschnitt 9 vorbeiströmen kann. Der letzte Aspekt mag insbesondere das wesentlich bessere Schließverhalten des vorschlagsgemäßen Ringabschnitts 9 gegenüber den im Stand der Technik vorgesehenen, lappenartigen Ventilelementen erklären.
  • Beim Darstellungsbeispiel weist der Ringabschnitt 9 eine zumindest im wesentlichen über den gesamten Umfang und/oder über die gesamte Höhe konstante Wandstärke auf. Zur Variation und/oder Optimierung des Öffnung- bzw. Schließverhaltens des davon gebildeten Ventils – also des Einlaßventils 6 beim Darstellungsbeispiel – kann die Wandstärke jedoch auch über den Umfang und/oder die Höhe bzw. die axiale Lage des Ringabschnitts 9 variieren.
  • Beim Darstellungsbeispiel gemäß 1 ist ein Einlaufstutzen bzw. eine Zuleitung 12 zur Zuführung der Flüssigkeit 2 zur Einlaßöffnung 11 bzw. dem Einlaßventil 6 vorgesehen, insbesondere an das Unterteil 3 angeformt. Jedoch sind hier auch andere konstruktive Lösungen möglich.
  • Beim Darstellungsbeispiel ist der Radialwandung 10 auslaßseitig vorzugsweise axial geschlitzt, um einen Auslaßkanal 13 für die Flüssigkeit 2 zum Auslaßventil 7 hin zu bilden. Um den Schlitz bzw. Auslaßkanal 13 nicht vollständig zu überdecken ist der Ringabschnitt 9 bei der ersten Ausführungsform vorzugsweise an seinem freien Ende abgeschrägt. Jedoch sind hier auch andere konstruktive Lösungen möglich. Die Abschrägung des freien Endes des Ringabschnitts 9 kann eine ebenfalls nur partielle Neigung der Wandung der Radialwandung 10 sein. Beim Darstellungsbeispiel variiert jedoch die axiale Länge (Höhe) des Ringabschnitts 9 über den Umfang und ist im Bereich des Auslaßkanals 13 bzw. des im Radialwandung 10 gebildeten Axialschlitzes derart verringert, daß hier ein Durchlaß aus dem Pumpraum 5 zum Auslaßventils geschaffen wird.
  • Alternativ oder zusätzlich kann der Ringabschnitt 9 jedoch auch mit einer Durchbrechung, einer Ausnehmung, einem axialen Schlitz oder dergleichen versehen sein, um den gewünschten Durchlaß zu bilden.
  • Beim Darstellungsbeispiel sind die Abgabevorrichtung 1 und insbesondere das Oberteil 4 nicht rotationssymmetrisch ausgebildet. Vielmehr ist das Auslaßventil 7 in einem seitlich vorspringenden Bereich der Abgabevorrichtung 1 bzw. des Oberteils 3 und des Unterteils 4 angeordnet und durch einen Verbindungsraum bzw. -Kanal 19 mit dem Auslaßkanal 13 verbunden.
  • Vorzugsweise bildet das Unterteil 3 eine Auslaßöffnung 14 für das Auslaßventil 7. Hierzu ist bei der ersten Ausführungsform ein gewinkelter Abgabekanal 15 gebildet, wobei sich die Auslaßöffnung 14 zumindest im wesentlichen parallel zur Oberseite des Oberteils 4 und/oder senkrecht zur Betätigungsrichtung N erstreckt. Das Auslaßventil 7 ist beim Darstellungsbeispiel durch einen Seitenabschnitt 16 des Oberteils 4, der die Auslaßöffnung 14 überdeckt, gebildet. Der Seitenabschnitt 16 erstreckt sich vorzugsweise zumindest im wesentlichen entlang der Oberseite des Oberteils 4 bzw. der Ab gabevorrichtung 1 und/oder zumindest im wesentlichen senkrecht zur Richtung N, also zur Betätigungsrichtung. Der Seitenabschnitt 16 erstreckt sich zumindest im wesentlichen radial außerhalb des Ringabschnitts 9 und der Radialwandung 10.
  • Der Seitenabschnitt 16 ist vorzugsweise aufgrund der Eigenelastizität des Oberteils 4 gegen die Auslaßöffnung 14 vorgespannt. Alternativ oder zusätzlich greift der Seitenabschnitt 16 – zumindest bei geschlossenem Auslaßventil 7 – mit einem Vorsprung 17 in die Auslaßöffnung 14 bzw. den sich anschließenden Abgabekanal 15 ein, wie in 1 angedeutet.
  • Das Öffnen des Auslaßventils 7 zur Abgabe von Flüssigkeit 2 aus dem Pumpraum 5 durch die Auslaßöffnung 14 in den Abgabekanal 15 erfolgt vorzugsweise aufgrund des Fluiddrucks. Alternativ oder zusätzlich kann das Auslaßventil 7 auch durch die elastische Verformung des Oberteils 4 beim Niederdrücken des Betätigungsabschnitts 8 geöffnet werden. Vorzugsweise führt diese Verformung zumindest zu einer gewissen Verringerung der bevorzugten Vorspannung des Auslaßventils 7 in die geschlossene Position bzw. des Seitenabschnitts 16 gegen die Auslaßöffnung 14.
  • Die gestrichelte Lage des Seitenabschnitts 16 in 1 deutet – aus Veranschaulichungsgründen übermäßig deutlich, also nicht maßstabsgerecht dargestellt – bei geöffnetem Auslaßventil 7 die Abgabe von Flüssigkeit 2 an. Diese zu der Betätigungsrichtung bzw. dem Niederdrücken N quasi gegenläufige Bewegungsrichtung des Seitenabschnitts 16 kann durch eine entsprechende Lagerung und Halterung des Oberteils 4 am Unterteil 3 unterstützt werden. Insbesondere ist das Oberteil 4 auf der Radialwandung 10 des Unterteils 3 vorzugsweise zumindest im wesentlichen umlaufend bzw. durchgehend abgestützt.
  • Weiter ist das Oberteil 4 am Unterteil 3 nicht nur durch den Ringabschnitt 9 gehaltert, sondern auch durch einen seitlichen Halteabschnitt 18, einen Vorsprung, einen vorzugsweise umlaufenden Rand oder dergleichen am Unterteil 3 gesichert bzw. widergelagert, wobei der Rand bzw. Vorsprung 18 insbesondere in eine korrespondierende Ausnehmung 19 – beispielsweise eine umlaufende Nut – des Unterteils 3 eingreift, wie in 1 angedeutet.
  • Das Oberteil 4 ist vorzugsweise ebenso wie das Unterteil 3 einstückig ausgebildet, insbesondere gespritzt. Dementsprechend ergibt sich ein sehr einfacher und damit kostengünstiger Aufbau der Abgabevorrichtung 1 aus vorzugsweise ausschließlich zwei Teilen. Die Montage ist dementsprechend einfach.
  • Bedarfsweise können jedoch auch erforderliche Einsätze – beispielsweise eine nicht dargestellte Abgabedüse, ein nicht dargestellter Ventilsitz oder dergleichen – in das Unterteil 3 und/oder das Oberteil 4 nachträglich eingesetzt, beim Spritzen mit eingespritzt oder in sonstiger Weise – beispielsweise durch Kleben, Schweißen oder dergleichen – daran angebracht werden.
  • Aus den voranstehenden Erläuterungen ergibt sich, daß das Oberteil 4 vorzugsweise zumindest im wesentlichen selbst dichtend und/oder haltend am Unterteil 3 gehalten ist.
  • Bedarfsweise kann das Oberteil 4 jedoch auch mit dem Unterteil 3 fest verbunden sein, beispielsweise durch Kleben, Schweißen oder dergleichen. Alternativ oder zusätzlich können zur Verbindung auch hinterschnittene Abschnitte, Rastungen oder dergleichen ineinandergreifen.
  • Nachfolgend wird anhand von 3 bis 5 eine zweite Ausführungsform der vorschlagsgemäßen Abgabevorrichtung 1 näher erläutert. Aus Vereinfachungsgründen wird nachfolgend im wesentlichen nur auf Unterschiede der zweiten Ausführungsform gegenüber der ersten Ausführungsform eingegangen. Ansonsten ergeben sich zumindest im wesentlichen die gleichen Vorteile, Eigenschaften, Merkmale und Aspekte wie bei der ersten Ausführungsform.
  • Das Oberteil 4 ist kappenartig ausgebildet. Insbesondere übergreift das Oberteil 4 den Pumpraum 5 sowie zumindest teilweise das Unterteil 3. Vorzugsweise umgreift das Oberteil 4 den Pumpraum 5 und insbesondere das Unterteil 3 peripher.
  • Das Oberteil 4 weist den bereits bei der ersten Ausführungsform erläuterten Ringabschnitt 9 auf, der das Einlaßventil 6 bildet und einen ersten, inneren Ringabschnitt darstellt.
  • Zusätzlich oder alternativ weist das Oberteil 4 einen zweiten, äußeren Ringabschnitt 20 auf, der das Auslaßventil 7 bildet.
  • Zunächst zum inneren Ringabschnitt 9 und zum Einlaßventil 6. Bei der zweiten Ausführungsform erstreckt sich der Ringabschnitt 9 im wesentlichen über die gesamte axiale Länge (Höhe/Tiefe) des Pumpraums 5 bzw. der Ringwandung 10. Insbesondere ist das freie Ende des Ringabschnitts 9 nicht abgeschrägt.
  • Im Unterteil 3 ist die Zuführung bzw. Zuleitung 12 für die Flüssigkeit 2 in Form einer Ausnehmung oder Aussparung integriert, insbesondere so daß eine axiale Zuleitung bzw. Zuführung der Flüssigkeit 2 in einen peripheren Abschnitt zwischen dem inneren Ringabschnitt 9 und dem äußeren Ringabschnitt 20 ermöglicht wird. Die Zuführrichtung verläuft zumindest im wesentlichen axial. Dies ermöglicht beispielsweise die Anbringung der Abgabevorrichtung 1 kappenartig oder verschlußartig auf einem zugeordneten Behälter, beispielsweise mittels einer nicht dargestellten Schraubverbindung oder dergleichen. Weiterhin ist die Aussparung bzw. Zuleitung 12 im Unterteil 3 vorzugsweise derart ausgebildet, daß ein insbesondere schlauchförmiges Steigrohr direkt anschließbar, beispielsweise einsteckbar ist.
  • 4 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt von 3 und veranschaulicht das Einlaßventil 6. Wie bereits erläutert, gelten hier die obigen Ausführungen zur ersten Ausführungsform grundsätzlich entsprechend. Bei der zweiten Ausführungsform ist im Unterteil 3 eine ringförmige Aussparung bzw. Ringnut 21 gebildet, die außenseitig von der Radialwandung 10 begrenzt wird und in die sich der Ringabschnitt 9 mit seinem freien Ende zumindest im wesentlichen bis zum Boden erstreckt. Die radiale Breite der Aussparung ist jedoch derart groß, daß der Ringabschnitt 9 zumindest im Bereich des Einlaßventils 6 radial nach innen verformbar bzw. auslenkbar ist, wie in 4 durch die gepunktete Linie angedeutet, wodurch das Einlaßventil 6 geöffnet wird bzw. was den geöffneten Zustand des Einlaßventils 6 andeutet. Die gestrichelte Pfeillinie deutet dann den Flüssigkeitsstrom durch das geöffnete Einlaßventil 6 in den Pumpraum 5 an. Beim Darstellungsbeispiel erfolgt vorzugsweise eine doppelte, zumindest im wesentlichen U-förmige Umlenkung der Flüssigkeit 2 beim Eintritt durch das Einlaßventil 6.
  • Die axiale Überdeckungslänge des Ringabschnitts 9 mit der zugeordneten äußeren Radialwandung 10 im Bereich des Einlaßventils 6 bzw. in 4 unterhalb der Einlaßöffnung 11 stellt einen weiteren Parameter für die Öffnungs- und Schließeigenschaften des Einlaßventils 6 dar. Entsprechendes gilt hinsichtlich der axialen Höhe der Einlaßöffnung 11 bzw. der Zuleitung 12 bei der ersten Ausführungsform.
  • Ein weiterer Parameter für die Offnungs- und Schließcharakteristik des Einlaßventils ist der axiale Abstand des freien Endes des Ringabschnitts 9 zum Boden der Ringnut bzw. Aussparung 21.
  • Bei der zweiten Ausführungsform ist der zweite bzw. äußere Ringabschnitt 20 radial außerhalb des ersten Ringabschnitts 9 angeordnet, insbesondere konzentrisch dazu.
  • In den Ringraum zwischen den beiden Ringabschnitten 9 und 20 greift das Unterteil 3 ein, wodurch eine besonders gute Halterung des Oberteils 4 am Unterteil 3 und insbesondere auch eine gute gegenseitige Abdichtung ermöglicht werden.
  • Bei der zweiten Ausführungsform ist auslaßseitig im Boden der Ringnut bzw. Aussparung 21 ein Überströmkanal 22 zur Verbindung des Pumpraums 5 mit dem Verbindungskanal 19 und darüber mit dem Auslaßkanal 7 vorgesehen.
  • Auf der rechten Seite von 3 ist durch die gestrichelte Pfeillinie die Flüssigkeitsströmung bei der Abgabe von Flüssigkeit 2 aus dem Pumpraum 5 durch das Auslaßventil 7 dargestellt. Quasi entsprechend wie bei der Einlaßseite verläuft die Strömung auslaßseitig vorzugsweise auch mit einer doppelten, zumindest im wesentlichen U-förmigen Umlenkung. Vorzugsweise folgt wiederum ein zumindest im wesentlich radiales Anströmen des Bereichs des äußeren Ringabschnitts 20, der die Auslaßöffnung 14 überdeckt – insbesondere gegen diese vorgespannt ist – und so das Auslaßventil 7 bildet.
  • 5 zeigt in einem vergrößerten Ausschnitt von 3 den Bereich des Auslaßventils 7. Die gestrichelte Linie gibt die radial ausgelenkte bzw. verformte Lage des äußeren Ringabschnitts 20 bei geöffnetem Auslaßventil 7 an.
  • Hinsichtlich der bereits erwähnten, vorschlagsgemäß bevorzugten zumindest im wesentlichen radialen Anströmung des Ringabschnitts 9 bzw. 20 beim Einlaßventil 6 bzw. Auslaßventil 7 ist zu ergänzen, daß alternativ oder zusätzlich auch eine axiale Strömungskomponente vorgesehen sein kann, so daß eine Anströmung schräg zum freien Ende des Ringabschnitt 9 bzw. 20 hin erfolgt.
  • Der das Auslaßventil 7 bildende Ringabschnitt 20 wird beim Darstellungsbeispiel zum Öffnen des Auslaßventils 20 auch auf Dehnung bzw. mehr auf Dehnung beansprucht als dies für den ersten Ringabschnitt 9 im Bereich des Einlaßventils 6 der Fall ist. Dementsprechend sind die dehnelastischen Eigenschaften des zweiten Ringabschnitts 20 für die Öffnungs- und Schließcharakteristik des Auslaßventils 7 auch wesentlich.
  • Weiter ist anzumerken, daß die Öffnungs- und Schließcharakteristik des Einlaßventils 6 und des Auslaßventils 7 auch vom jeweiligen Krümmungsradius des Ringabschnitts 9 bzw. 20 insbesondere im Bereich des jeweiligen Ventils 6 bzw. 7 abhängt und dementsprechend variiert werden kann.
  • Der äußere Ringabschnitt 20 ist bei der zweiten Ausführungsform vorzugsweise außenseitig radial abgestützt und/oder überdeckt. Hierzu weist die Abgabevorrichtung 1 vorzugsweise eine Überkappe 23 auf, wie in 2 und 5 angedeutet. Die Überkappe 23 ist vorzugsweise ringartig bzw. hohlzylindrisch ausgebildet und übergreift mit einer Schulter bzw. einem Ringflansch 24 die Oberseite des Oberteils 4 ringförmig. Die Überkappe 23 weist eine Stirnöffnung 25 auf, durch die sich der vorzugsweise dom- oder halbkugelförmig ausgebildete Betätigungsabschnitt 8 des Oberteils 4 erstreckt, wie in 3 angedeutet.
  • Die Überkappe 23 weist in ihrem vorzugsweise zumindest im wesentlichen hohlzylindrischen Mantel eine radiale Durchbrechung 26 auf, die das Auslaßventil 7 bzw. einen sich gegebenenfalls daran anschließenden – bei der zweiten Ausführungsform nicht dargestellten – Abgabekanal oder dergleichen freigibt, so daß Flüssigkeit 2 nach außen abgegeben werden kann, wie in 3 und 5 durch den Ausgabestrahl 27 schematisch angedeutet.
  • Die Überkappe 23 ist vorzugsweise drehbar, um ein wahlweises Blockieren und Freigeben des Auslaßventils 7 je nach Lage bzw. Überdeckung durch die Durchbrechung 26 zu ermöglichen.
  • Die Überkappe 23 ist vorzugsweise auf die Abgabevorrichtung 1 bzw. das Oberteil 4 aufgesteckt und/oder dient einer Sicherung des Oberteils 4 am Unterteil 3. Beispielsweise kann die Überkappe 23 über nicht dargestellte radiale Vorsprünge, Rastarme oder dergleichen in eine entsprechende Umfangsnut im Unterteil 3 eingreifen und dadurch gegen axiales Abziehen bzw. Lösen vom Unterteil 3 bzw. von der Abgabevorrichtung 1 gesichert sein. Des weiteren ermöglicht dies eine sehr einfache Montage, wenn die Überwurfkappe 23 lediglich aufgesteckt bzw. aufgerastet werden muß.
  • Die genannte Sicherung kann gleichzeitig eine Rastfunktion für die verschiedenen Drehstellungen und/oder eine Drehbegrenzung für die Überkappe 23 bilden.
  • Bei der zweiten Ausführungsform ist das Oberteil 4 zumindest im wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet. Das Unterteil 3 ist mit Ausnahme einiger Ausnehmungen bzw. Aussparungen, wie des Zulaufs 12, des Verbindungskanals 22 und dergleichen vorzugsweise auch zumindest im wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet. Entsprechend ergibt sich eine zumindest im wesentlichen rotationssymmetrische Außenkontur der Abgabevorrichtung 1.
  • Es ist anzumerken, daß das Unterteil 3 bedarfsweise auch Verbindungsmittel zur Verbindung mit einem zugeordneten, nicht dargestellten Behälter für die Flüssigkeit 2 aufweisen kann. Alternativ oder zusätzlich kann die Abgabevorrichtung 1 bzw. das Unterteil 3 auch in sonstiger Weise – beispielsweise durch Kleben, Schweißen oder dergleichen – mit dem Behälter verbunden werden. Gemäß einer anderen Ausführungsvariante kann das Unterteil 3 auch einstückig mit dem Behälter ausgebildet sein bzw. diesen bilden.
  • Bei den dargestellten Ausführungsformen erfolgt die Betätigung, also das Niederdrücken des Oberteils 4 bzw. des Betätigungsabschnitts 8 in Richtung N vorzugsweise manuell, insbesondere durch einen nicht dargestellten Finger, vorzugsweise dem Daumen oder Zeigefinger, eines nicht gezeigten Benutzers. Bedarfsweise ist es jedoch auch möglich, ein nicht dargestelltes, insbesondere starres Betätigungselement vorzusehen, das beispielsweise axial bewegbar ist und mit dem die genannte Betätigung möglich ist.
  • Es ist anzumerken, daß einzelne Merkmale und konstruktive Lösungen der erläuterten Ausführungsformen und der genannten Ausführungsvarianten auch beliebig miteinander kombiniert werden können.
  • Die Ausgabe von Flüssigkeit 2 durch die Abgabevorrichtung 1 erfolgt insbesondere in nicht zerstäubtem Zustand, wobei bedarfsweise dem Auslaßventil 7 auch ein rüsselartiger Abgabekanal 15 oder dergleichen zugeordnet sein kann. Grundsätzlich ist jedoch auch eine Zerstäubung der Flüssigkeit 2 mittels der Abgabevorrichtung 1 möglich.
  • 1
    Abgabevorrichtung
    2
    Flüssigkeit
    3
    Unterteil
    4
    Oberteil
    5
    Pumpraum
    6
    Einlaßventil
    7
    Auslaßventil
    8
    Betätigungsabschnitt
    9
    erster Ringabschnitt
    10
    Radialwandung
    11
    Einlaßöffnung
    12
    Zuleitung
    13
    Auslaßkanal
    14
    Auslaßöffnung
    15
    Abgabekanal
    16
    Seitenabschnitt
    17
    Vorsprung
    18
    Halteabschnitt
    19
    Verbindungskanal
    20
    zweiter Ringabschnitt
    21
    Ringnut
    22
    Überströmkanal
    23
    Überkappe
    24
    Ringflansch
    25
    Stirnöffnung
    26
    Durchbrechung
    27
    Flüssigkeitsstrahl

Claims (25)

  1. Abgabevorrichtung (1) zur Abgabe einer vorzugsweise kosmetischen Flüssigkeit (2), mit einem Unterteil (3) und einem elastischen Oberteil (4), wobei das vorzugsweise einstückige Oberteil (4) insbesondere mit dem Unterteil (3) einem Pumpraum (5) für die Flüssigkeit (2) sowie insbesondere mit dem Unterteil (3) ein Einlaßventil (6) und/oder ein Auslaßventil (7) bildet, so daß Flüssigkeit (2) aus dem Pumpraum (5) über das Auslaßventil (7) durch insbesondere manuelles Verformen des Oberteils (4), insbesondere Niederdrücken eines Betätigungsabschnitts (8) des Oberteils (4), abgebbar und anschließend Flüssigkeit (2) in den Pumpraum (5) über das Einlaßventil (6) durch vorzugsweise selbsttätiges elastisches Rückstellen des Oberteils (4) bzw. Betätigungsabschnitts (8) aufnehmbar, vorzugsweise einsaugbar, ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (4) einen zumindest im wesentlichen umlaufenden Ringabschnitt (9, 20) aufweist, der das Einlaßventil (6) und/oder das Auslaßventil (7) bildet.
  2. Abgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringabschnitt (9) den Pumpraum (5) peripher auskleidet.
  3. Abgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringabschnitt (20) den Pumpraum (5) und insbesondere das Unterteil (3) oder eine Radialwandung (10) des Unterteils (3) peripher umgreift.
  4. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringabschnitt (9, 20) zumindest im wesentlichen über seine gesamte periphere Erstreckung vorzugsweise vom Unterteil (3), insbesondere einer Radialwandung (10) des Unterteils (3), radial innen oder außen abgestützt ist.
  5. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringabschnitt (9, 20) zumindest bereichsweise radial nach innen oder außen elastisch auslenkbar ist.
  6. Abgabevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringabschnitt (9) eine im Unterteil (3) gebildete Einlaßöffnung (11) zur Bildung des Einlaßventils (6) überdeckt, insbesondere wobei der Ringabschnitt (9) elastisch gegen die Einlaßöffnung (11) vorgespannt ist oder diese lose überdeckt.
  7. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringabschnitt (9) an seinem freien Ende abgeschrägt ist, insbesondere um einen Auslaßkanal (13) zum Auslaßventil (7) freizugeben.
  8. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringabschnitt (20) eine vorzugsweise im Unterteil (3) gebildete Auslaßöffnung (14) zur Bildung des Auslaßventils (7) überdeckt, insbesondere wobei der Ringabschnitt (9, 20) elastisch gegen die Auslaßöffnung (14) vorgespannt ist oder diese lose überdeckt.
  9. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster, insbesondere innerer Ringabschnitt (9) das Einlaßventil (6) und ein zweiter, insbesondere äußerer Ringabschnitt (20) das Auslaßventil (7) bildet.
  10. Abgabevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringabschnitte (6) und (7) konzentrisch angeordnet sind.
  11. Abgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Seitenabschnitt (16) des Oberteils (4) eine vorzugsweise im Unterteil (3) gebildete Auslaßöffnung (14) zur Bildung des Auslaßventils (7) überdeckt.
  12. Abgabevorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Seitenabschnitt (16) gegen die Auslaßöffnung (14) vorgespannt ist und/oder mit einem Vorsprung (17) in diese eingreift.
  13. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringabschnitt (9, 20) das Oberteil (3) am Unterteil (4) haltert.
  14. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (4) mindestens einen Rand oder Halteabschnitt (18) zur Sicherung bzw. Halterung am Unterteil (3), insbesondere durch Eingriff in eine korrespondiere Ausnehmung, aufweist.
  15. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (4) selbst dichtend und/oder haltend am Unterteil (3) angeordnet ist.
  16. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (4) den Pumpraum (5) und insbesondere das Unterteil (3) übergreift und vorzugsweise peripher umgreift.
  17. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (4) oder zumindest der Betätigungsabschnitt (8) gewölbt, insbesondere dom- oder halbkugelförmig, ausgebildet ist.
  18. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (4) zumindest im wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet ist.
  19. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (4) mit einem Vorsprung (17) in eine Einlaßöffnung (11) des Einlaßventils (6) oder in eine Auslaßöffnung (14) des Auslaßventils (7) zumindest bei geschlossenem Ventil (6, 7) eingreift.
  20. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (3) starr und/oder einstückig ausgebildet ist.
  21. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßventil (6) als Einwegventil ausgebildet ist.
  22. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaßventil (7) als Einwegventil ausgebildet ist.
  23. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabevorrichtung (1) eine Überkappe (23) aufweist.
  24. Abgabevorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Überkappe (23) das Oberteil (4) am Unterteil (3) sichert.
  25. Abgabevorrichtung nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Überkappe (23) zur wahlweisen Freigabe und Blockierung des Auslaßventils (7) oder einer zugeordneten Abgabeöffnung ausgebildet und insbesondere drehbar ist.
DE102005012506A 2005-03-16 2005-03-16 Abgabevorrichtung Withdrawn DE102005012506A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005012506A DE102005012506A1 (de) 2005-03-16 2005-03-16 Abgabevorrichtung
DE202005012684U DE202005012684U1 (de) 2005-03-16 2005-08-09 Abgabevorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005012506A DE102005012506A1 (de) 2005-03-16 2005-03-16 Abgabevorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102005012506A1 true DE102005012506A1 (de) 2007-01-04

Family

ID=37544719

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102005012506A Withdrawn DE102005012506A1 (de) 2005-03-16 2005-03-16 Abgabevorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102005012506A1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2918965A1 (fr) * 2007-07-20 2009-01-23 Rexam Do Brasil Embalagens Ltd Distributeur de produit fluide,notamment d'un echantillon, presentant une zone d'appui entouree d'une zone charniere,et procede de conditionnement
WO2010117754A3 (en) * 2009-03-30 2010-12-02 Meadwestvaco Corporation Pump device and methods for making the same
US9206797B2 (en) 2012-11-29 2015-12-08 Meadwestvaco Calmar Netherlands Bv Bellows for a pump device
US9283582B2 (en) 2009-03-30 2016-03-15 Meadwestvaco Calmar Netherlands B.V. Pouch and pump dispensing system
US10113541B2 (en) 2012-11-29 2018-10-30 Silgan Dispensing Systems Netherlands B.V. Valves and pumps using said valves
US10226783B2 (en) 2009-03-30 2019-03-12 Silgan Dispensing Systems R&D Netherlands B.V. Pump device and methods for making the same

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3820689A (en) * 1972-04-21 1974-06-28 A Cocita Elastomeric pump
US3987938A (en) * 1975-09-18 1976-10-26 Diamond International Corporation Dispensing pump
US4892231A (en) * 1986-07-16 1990-01-09 Metal Box P.L.C. Pump chamber dispenser
EP0442858A2 (de) * 1990-02-16 1991-08-21 Sterisol AB Ventil zur Abgabe einer Flüssigkeit
US5452826A (en) * 1993-09-07 1995-09-26 Asept International Ab Portioning arrangement for dispensing portions of liquid foodstuff from a foodstuff container

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3820689A (en) * 1972-04-21 1974-06-28 A Cocita Elastomeric pump
US3987938A (en) * 1975-09-18 1976-10-26 Diamond International Corporation Dispensing pump
US4892231A (en) * 1986-07-16 1990-01-09 Metal Box P.L.C. Pump chamber dispenser
EP0442858A2 (de) * 1990-02-16 1991-08-21 Sterisol AB Ventil zur Abgabe einer Flüssigkeit
US5452826A (en) * 1993-09-07 1995-09-26 Asept International Ab Portioning arrangement for dispensing portions of liquid foodstuff from a foodstuff container

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2918965A1 (fr) * 2007-07-20 2009-01-23 Rexam Do Brasil Embalagens Ltd Distributeur de produit fluide,notamment d'un echantillon, presentant une zone d'appui entouree d'une zone charniere,et procede de conditionnement
WO2009037391A3 (fr) * 2007-07-20 2009-05-14 Rexam Do Brasil Embalagens Ltd Distributeur de produit fluide, notamment d'un echantillon, presentant une zone d'appui entouree d'une zone charniere, et procede de conditionnement
WO2010117754A3 (en) * 2009-03-30 2010-12-02 Meadwestvaco Corporation Pump device and methods for making the same
CN102448355A (zh) * 2009-03-30 2012-05-09 米德韦斯特瓦科卡尔玛荷兰有限公司 泵装置和用于制造该泵装置的方法
US8998591B2 (en) 2009-03-30 2015-04-07 Meadwestvaco Calmar Netherlands Bv Pump device and methods for making the same
CN102448355B (zh) * 2009-03-30 2015-12-02 米德韦斯特瓦科卡尔玛荷兰有限公司 泵装置和用于制造该泵装置的方法
US9283582B2 (en) 2009-03-30 2016-03-15 Meadwestvaco Calmar Netherlands B.V. Pouch and pump dispensing system
US10226783B2 (en) 2009-03-30 2019-03-12 Silgan Dispensing Systems R&D Netherlands B.V. Pump device and methods for making the same
US9206797B2 (en) 2012-11-29 2015-12-08 Meadwestvaco Calmar Netherlands Bv Bellows for a pump device
US10113541B2 (en) 2012-11-29 2018-10-30 Silgan Dispensing Systems Netherlands B.V. Valves and pumps using said valves

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4012241C2 (de) Fluidspender
EP3576825B1 (de) Austragvorrichtung für ein flüssiges medium
EP0112351B1 (de) Spender für pastöse produkte
DE69517058T2 (de) Spender für Flüssigkeiten
DE69629850T2 (de) Pumpe mit zerbrechlicher Membranabdichtung
EP1842798B1 (de) Dosierventil und Vorrichtung zur Abgabe einer vorzugsweise kosmetischen Flüssigkeit
EP2223749B1 (de) Sprühpumpe vom Trigger-typ
DE69807185T2 (de) Pumpe mit gewölbter Membran für handhebelbetätigte Flüssikeitsspender
DE3425478A1 (de) Fluessigkeitszerstaeuber
DE102011001512A1 (de) Spender
DE69500443T2 (de) Handbetätigte Pumpe mit Vordruckkammer zum Zerstäuben einer Flüssigkeit und Abgabevorrichtung mit einer solchen Pumpe
DE202011000682U1 (de) Spender zur Ausgabe flüssiger bis pastöser Massen
EP0934123A1 (de) Pumpe
DE102005012506A1 (de) Abgabevorrichtung
EP0032541A2 (de) Verstellbare Düse an einem handbetätigten Flüssigkeitszerstäuber
WO2019072943A1 (de) Spender zur ausgabe flüssiger oder pastöser massen
EP1514608B1 (de) Dosiervorrichtung mit einem elastischen Betätigungsglied
WO2012084354A2 (de) Austragvorrichtung für eine flüssigkeit
DE202005012684U1 (de) Abgabevorrichtung
DE112009000777B4 (de) Handpumpe zum Pumpen von Kraftstoff
DE102005060167B4 (de) Abgabevorrichtung
DE3420756C2 (de)
DE102005049531B4 (de) Spender für flüssige oder pastöse Massen
EP3815792B1 (de) Schaumpumpe
DE102009048551A1 (de) Austragvorrichtung und Montageverfahren hierfür

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8130 Withdrawal