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DE102005011827A1 - Frontendmodul einer Kraftfahrzeugkarosserie und Verfahren zur Herstellung und Montage desselben - Google Patents

Frontendmodul einer Kraftfahrzeugkarosserie und Verfahren zur Herstellung und Montage desselben Download PDF

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DE102005011827A1
DE102005011827A1 DE200510011827 DE102005011827A DE102005011827A1 DE 102005011827 A1 DE102005011827 A1 DE 102005011827A1 DE 200510011827 DE200510011827 DE 200510011827 DE 102005011827 A DE102005011827 A DE 102005011827A DE 102005011827 A1 DE102005011827 A1 DE 102005011827A1
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Germany
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module carrier
module
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carrier
units
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DE200510011827
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Manfred Kirschner
Susann Mussehl
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Volkswagen AG
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Volkswagen AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions
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    • B62D25/084Radiator supports
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D65/00Designing, manufacturing, e.g. assembling, facilitating disassembly, or structurally modifying motor vehicles or trailers, not otherwise provided for
    • B62D65/02Joining sub-units or components to, or positioning sub-units or components with respect to, body shell or other sub-units or components
    • B62D65/04Joining preassembled modular units composed of sub-units performing diverse functions, e.g. engine and bonnet

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Aufgabe, ein verbessertes Frontenmodul einer Kraftfahrzeugkarosserie zu schaffen, welches im Hinblick auf den Stand der Technik noch montagefreundlicher ist und vermittels dessen auf dem Montageband Nacharbeiten bzw. Nachstellarbeiten an Anbauteilen und/oder Aggregaten, insbesondere an Scheinwerfern, weitestmöglich vermieden werden können, wird im Wesentlichen dadurch gelöst, dass zum einen ein Modulträger (2) im Sinne einer separaten Plattform vorgesehen ist, der seinerseits mit Anbauteilen und/oder Aggregaten bestückbar und am Montageträger (1) befestigbar ist und zum anderen ein oder mehrere separate Beplankungsteile (3) vorgesehen sind, die ihrerseits, den Modulträger (2) weitestgehend abdeckend, an demselben und/oder am Montageträger (1) befestigbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Frontendmodul einer Kraftfahrzeugkarosserie und ein Verfahren zur Herstellung und Montage desselben nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 11.
  • Aus der Praxis ist es seit geraumer Zeit bekannt, Kraftfahrzeuge, insbesondere Personenkraftwagen, in Modulbauweise herzustellen, wobei beispielsweise die Fahrzeugfront, das Fahrzeugheck, die Fahrgastzelle und das Chassis als eigenständige Module hergestellt und nachfolgend montiert werden können.
  • So ist mit der US 6,523,886 B2 ein vorderer Modulträger vorgeschlagen, der seinerseits zunächst mit diversen Anbauteilen, u. a. Scheinwerfern, bestückt und nachfolgend an der Kraftfahrzeugkarosserie befestigt wird. Um eine exakte Einstellung der Scheinwerfer zu benachbarten Verkleidungsteilen zu ermöglichen, weisen die Scheinwerfer besondere Befestigungsmittel auf.
  • Mit der EP 0 584 576 B1 wird des Weiteren ein Frontendmodul offenbart, welches mit der Fahrgastzelle kraftschlüssig verbunden ist. Das Frontendmodul enthält dabei zumindest die am vorderen Teil des Fahrzeuges untergebrachten Fahrwerks- und Bedienungsaggregate. Des Weiteren wird hier vorgeschlagen, das Frontendmodul komplett außerhalb des Fahrzeugs vorzumontieren.
  • Schließlich ist aus der US 2004/0080183 A1 ein Frontendmodul bekannt, welches sich aus zwei Einzelmodulen, nämlich einem Montageträger, hier als Strukturteil bezeichnet, und einem einstückig ausgebildeten Verkleidungs- bzw. Beplankungsteil, hier als geometrisches Teil bezeichnet, zusammensetzt. Der Montageträger wird mit diversen Anbauteilen und Aggregaten bestückt, wogegen das Beplankungsteil den Stoßfänger, die Scheinwerfer und den Grill aufnimmt. Durch diese Maßnahme soll der Montageaufwand gemindert werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nunmehr, ein verbessertes Frontendmodul einer Kraftfahrzeugkarosserie zu schaffen, welches im Hinblick auf den Stand der Technik noch montagefreundlicher ist und vermittels dessen auf dem Montageband Nacharbeiten bzw. Nachstellarbeiten an Anbauteilen und/oder Aggregaten, insbesondere an Scheinwerfern, weitestmöglich vermieden werden können. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, ein geeignetes Verfahren zur Herstellung und Montage eines solchen Frontendmoduls anzugeben.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Frontendmodul einer Kraftfahrzeugkarosserie, mit einem Montageträger zur Aufnahme von Anbauteilen und/oder Aggregaten, welcher seinerseits an vorderen Längsträgern der Kraftfahrzeugkarosserie festlegbar ist, gelöst, wobei nunmehr zum einen ein Modulträger im Sinne einer separaten Plattform vorgesehen ist, der seinerseits mit Anbauteilen und/oder Aggregaten bestückbar und am Montageträger befestigbar ist und zum anderen ein oder mehrere separate Beplankungsteile vorgesehen sind, die ihrerseits, den Modulträger weitestgehend abdeckend, an demselben und/oder am Montageträger befestigbar sind.
  • Zwar ist ein mit Anbauteilen und/oder Aggregaten bestückter Montageträger, der seinerseits vermittels einer vorderen Beplankung versehen wird, an sich bekannt, jedoch ist es bisher unbekannt geblieben, zur Verbesserung des Montageablaufes einen zwischengeschalteten Modulträger vorzusehen, der seinerseits bereits mit einer Mehrzahl von Anbauteilen und/oder Aggregaten bestückt respektive vormontiert und mit dem Modulträger fest verbindbar ist. Der Montageträger ist vorzugsweise mit solchen Anbauteilen und/oder Aggregaten bestückt, die bezüglich einer exakter Ausrichtung zur Kraftfahrzeugkarosserie eines hohen Einstellungsaufwandes und/oder eines hohen Montageaufwandes bedürfen. Hierzu gehören insbesondere die vorderen Scheinwerfer, ein Kühler sowie ein vorderer Querträger. Demgegenüber nimmt der Modulträger all die Anbauteile und/oder Aggregate auf, die ihrerseits für sich gesehen nicht dieses übermäßigen Montage- und Einstellaufwandes bedürfen, wie eine Nebelscheinwerferanlage, Sensoren für eine Multifunktionsanzeige, elektrische Verkabelungen und Anschlüsse, eine Scheinwerferreinigungsanlage incl. Schlauchverbindungen derselben und/oder dgl. mehr. Insofern kann es zur weiteren Minderung des Montageaufwandes und der Bauteileanzahl auch angezeigt sein, insbesondere elektrische Verkabelungen und/oder Anschlüsse in den Modulträger zu integrieren. Wie die Erfindung weiter vorsieht, kann auch ein Spoiler in den Modulträger integriert sein, wobei der Spoiler sowohl als separates Anbauteil als auch einstückig mit dem Modulträger ausgebildet sein kann. Was die Beplankungsteile anbelangt, sind vorzugsweise eine linke und rechte Seitenblende, eine linke und rechte Stoßleiste, ein linkes und rechtes Abdeckteil, ein Kühlerschutzgitter, ein Lüftungsgitter und/oder dgl. vorgesehen. Selbstverständlich ist auch ein einstückiges Beplankungsteil denkbar, jedoch sind durch die Mehrstückkigkeit unter Berücksichtigung von beispielsweise besonderen Kundenwünschen sowie von Folgekosten im Reparaturfall Vorteile zu verzeichnen, da zum einen eine erhöhte Variantenvielfalt angeboten werden kann und zum anderen im Crashfall ggf. nur einzelne Beplankungsteile ausgetauscht werden müssen. Ferner ist der Zeitaufwand für eine Demontage und eine sich daran anschließende Montage besagter Beplankungsteile im Reparaturfall gemindert, da eine geringere Anzahl von Befestigungspunkten zu berücksichtigen ist. Wie die Erfindung noch vorsieht, weist der Modulträger eine Mehrzahl Befestigungspunkte auf, vorzugsweise Verschraubungspunkte zur Festlegung desselben insbesondere am Montageträger. Jedoch können bei Bedarf auch an anderen geeigneten Bauteilen, wie vorderen Kotflügeln und/oder Radkästen, Verschraubungspunkte vorgesehen sein. Besagte Verschraubungspunkte sind vorzugsweise so angeordnet, dass dieselben vermittels der Beplankungsteile im montierten Zustand verdeckt sind. Die Beplankungsteile selbst sind vorzugsweise durch Verclipsung und/oder Verschraubung mit dem Modulträger und/oder Montageträger fest, jedoch lösbar verbunden. Der Montageträger, der Modulträger und die Beplankungsteile sind ferner überwiegend aus Kunststoff und vorzugsweise als Spritzgussteile ausgebildet, wodurch eine einfache und kostengünstige Herstellung derselben und aufgrund ihrer wenigstens bereichsweise gegebenen Flexibilität eine weiter vereinfachte Montage gestattet ist.
  • Das Verfahren zur Herstellung eines Frontendmoduls und Montage desselben an eine Kraftfahrzeugkarosserie, mit einem Montageträger zur Aufnahme von Anbauteilen und/oder Aggregaten, welcher seinerseits an vorderen Längsträgern der Kraftfahrzeugkarosserie festlegbar ist, zeichnet sich durch folgende nacheinander durchzuführende Verfahrensschritte aus:
    • a) Bereitstellung eines Modulträgers im Sinne einer separaten Plattform,
    • b) Bestückung sowohl des Montageträgers als auch des Modulträgers mit Anbauteilen und/oder Aggregaten im Sinne einer Vormontage derselben,
    • c) Zusammenbau des vormontierten Montageträgers mit dem vormontierten Modulträger zu einem Zusammenbau-Frontend (ZSB-Frontend),
    • d) Montage des ZSB-Frontendes an die Kraftfahrzeugkarosserie, und
    • e) Befestigung von einem oder mehreren Beplankungsteilen am Modulträger respektive am ZSB-Frontend.
  • Im Hinblick auf den Verfahrensschritt b) ist die Möglichkeit gegeben, den Montageträger und den Modulträger räumlich und/oder zeitlich voneinander unabhängig mit Anbauteilen und/oder Aggregaten zu bestücken, so dass die Herstellung sowie Vormontage derselben beispielsweise in einem Zulieferbetrieb bewerkstelligt werden kann. In Fortbildung des Verfahrens wird der Montageträger zumindest mit vorderen Scheinwerfern, einem Kühler sowie einem vorderen Querträger bestückt. Der Modulträger wird dagegen mit einer Nebelscheinwerferanlage, Sensoren für eine Multifunktionsanzeige, elektrischen Verkabelungen und Anschlüssen, einer Scheinwerferreinigungsanlage incl. Schlauchverbindungen derselben und/oder dgl. mehr bestückt. Fernerhin kann der Modulträger mit einem separat hergestellten Spoiler komplettiert werden, sofern ein solcher nicht bereits in die Grundstruktur des Modulträgers integriert ist. Schließlich ist vorgesehen, dass im Hinblick auf den Verfahrensschritt e) die Beplankungsteile vorzugsweise nachdem weitestgehend sämtliche etwaigen Montage- und Einstellmaßnahmen an den Anbauteilen und/oder Aggregaten vorgenommen wurden, am Modulträger respektive am ZSB-Frontend befestigt werden.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die einzige Figur zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Frontendmoduls in einer Explosionsdarstellung.
  • Danach setzt sich besagtes Frontendmodul aus einem Montageträger 1, einem Modulträger 2 und einem oder mehreren Beplankungsteilen 3 zusammen. Es ist somit in Abweichung vom Stand der Technik ein aus drei Hauptkomponenten bestehendes Frontendmodul geschaffen.
  • Der Montageträger 1 ist seinerseits an nicht näher gezeigten vorderen Längsträgern der Kraftfahrzeugkarosserie festlegbar und kann gemäß vorliegendem Ausführungsbeispiel auch dazu dienen, an demselben vordere Kotflügel 4a, 4b anzuschließen. Ferner sind direkt am Montageträger 1 als Anbauteile und/oder Aggregate zumindest vordere Scheinwerfer 5, ein nicht näher gezeigter Kühler sowie ein vorderer Querträger 6 festgelegt. Hierbei handelt es sich, wie oben bereits ausgeführt, überwiegend um Anbauteile und/oder Aggregate, die bezüglich einer exakter Ausrichtung zur Kraftfahrzeugkarosserie eines hohen Einstellungsaufwandes und/oder eines hohen Montageaufwandes bedürfen.
  • Der nunmehr vorgesehene Modulträger 2 ist sozusagen als weitere separate Plattform ausgebildet und mit dem Montageträger 1 über eine Mehrzahl von nicht näher gezeigten Befestigungspunkten, vorzugsweise Verschraubungspunkten, mit insbesondere dem Montageträger 1 fest jedoch lösbar verbunden. Weitere Befestigungspunkte an der Kraftfahrzeugkarosserie können vorgesehen sein, wobei sich Befestigungspunkte zu den Kotflügeln 4a, 4b und/oder zu nicht näher dargestellten Radhäusern der Kraftfahrzeugkarosserie anbieten (nicht näher dargestellt).
  • In besonders vorteilhafter Weise kann der Modulträger 1 ohne Rücksicht auf die an sich erforderliche Vielzahl von Funktionselementen (Anbauteile, Aggregate) an beliebigen Punkten der Kraftfahrzeugkarosserie befestigt werden, da er separate Befestigungspunkte zur Anbindung des Modulträgers 2 (Modulträger-Plattform) umfasst.
  • Der Modulträger 2 nimmt seinerseits vorzugsweise Anbauteile und/oder Aggregate auf, die für sich gesehen nicht eines übermäßigen Montage- und Einstellaufwandes bedürfen. Zu derartigen Anbauteilen und oder Aggregaten gehören insbesondere die Nebelscheinwerferanlage 7, nicht näher gezeigte Sensoren für beispielsweise eine Multifunktionsanzeige sowie elektrische Verkabelungen und Anschlüsse, eine Scheinwerferreinigungsanlage 8 incl. der zugeordneten Schlauchverbindungen und/oder dgl. mehr.
  • Die besagten elektrischen Verkabelungen und/oder Anschlüsse können in besonders zweckmäßiger Weise bereits in den Modulträger 2 integriert sein, um die Bauteileanzahl und demgemäß den Montageaufwand weiter zu mindern. Insbesondere dann, wenn der Modulträger 2 überwiegend aus Kunststoff und vorzugsweise als Spritzgussteil ausgebildet ist, erscheint es vorteilhaft, die elektrischen Verkabelungen und/oder Anschlüsse in denselben zu integrieren, indem derartige Verkabelungen und/oder Anschlüsse mit eingegossen werden. Selbstverständlich kann auch ein Montageträger 1 derartig ausgebildet sein, welches durch die Erfindung demgemäß mit erfasst ist.
  • Wie der einzigen Figur weiter zu entnehmen ist, kann in den Modulträger 2 auch ein Spoiler 9 integriert sein. Dieser kann sowohl als separates Anbauteil als auch einstückig mit dem Modulträger 2 ausgebildet sein.
  • Vorliegend sind eine Mehrzahl von Beplankungsteilen 3 vorgesehen, die ihrerseits, den Mudulträger 2 abdeckend, an demselben und/oder dem Montageträger 1 befestigbar sind. Die Beplankungsteile 3 umfassen danach eine linke und rechte Seitenblende 10a, 10b, eine linke und rechte Stoßleiste 11a, 11b, ein linkes und rechtes Abdeckteil 12a, 12b sowie ein Kühlerschutzgitter 13 mit Lüftungsgitter 14.
  • Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf diese konkrete Ausführungsform, sondern kann auch eine einstückig ausgebildete Beplankung oder eine andere zweckmäßige Aufteilung in einzelne Beplankungsteile 3 aufweisen.
  • Die Beplankungsteile 3 sind vermittels an sich bekannter mechanischer Befestigungsmittel, vorzugsweise durch Verclipsung und/oder Verschraubung fest jedoch lösbar mit dem Modulträger 2 und/oder Montageträger 1 verbunden und verdecken sinnvollerweise die Befestigungspunkte des Montage- und Modulträgers 1, 2 (nicht näher gezeigt).
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die Beplankungsteile 3 ebenso wie der Montageträger 1 und der Modulträger 2 überwiegend aus Kunststoff gefertigt, da ein solcher Werkstoff sich einfach und kostengünstig herstellen und verarbeiten sowie an individuelle Kundenwünsche hinsichtlich der Oberfläche derselben (verchromt, lackiert u. ä.) anpassen lässt. Fernerhin ermöglicht die bevorzugte Mehrteiligkeit der Beplankung hinsichtlich des Gesamteindruckes des Kraftfahrzeugs eine vorteilhafte Variantenvielfalt. Es können danach beispielsweise die verschiedensten Sonderausstattungen realisiert werden.
  • Durch die besondere Ausbildung des Frontendmoduls aus besagten drei Hauptkomponenten, sowie durch die besondere Zuordnung von Anbauteilen und Aggregaten sind zum einen Montageerleichterungen und zum anderen Kostenvorteile derart zu verzeichnen, dass eine Mehrzahl von herkömmlichen Befestigungskleinteilen und damit eine Vielzahl von Sonderwerkzeugen vermieden sind. Demgemäß sind auch kürzere Toleranzketten und geringere Investitionskosten zu verzeichnen.
  • Die Herstellung und Montage des erfindungsgemäßen Frontendmoduls wird zweckmäßigerweise wie folgt durchgeführt:
    Zunächst werden der vorgefertigte Montageträger 1 und der ebenfalls vorgefertigte Modulträger 2 mit den bereits oben näher beschriebenen Anbauteilen und/oder Aggregaten bestückt.
  • Diese Vormontage kann voneinander räumlich und/oder zeitlich unabhängig, beispielsweise in getrennten Werken und somit außerhalb des Montagebandes für die Endmontage erfolgen.
  • Im Anschluss daran werden der vormontierte Montageträger 1 und der vormontierte Modulträger 2 zu einem sogenannten Zusammenbau Frontend (ZSB-Frontend) fest verbunden, wobei dieser Verfahrensschritt ebenfalls noch außerhalb des besagten Montagebandes durchgeführt werden kann.
  • Ist dies geschehen, wird die Kraftfahrzeugkarosserie auf dem Montageband mit dem ZSB-Frontende komplettiert, wobei z. B. vordere Kotflügel 4a, 4b und/oder nicht näher dargestellte Radhäuser der Kraftfahrzeugkarosserie ebenfalls am ZSB-Frontend angebunden werden können.
  • Schließlich können die Beplankungsteile 3, vorliegend linke und rechte Seitenblende 10a, 10b, linke und rechte Stoßleiste 11a, 11b, linkes und rechtes Abdeckteil 12a, 12b sowie Kühlerschutzgitter 13 mit Lüftungsgitter 14, am Modulträger 2 respektive am ZSB-Frontend, demgemäß ggf. auch am Montageträger 1, befestigt werden.
  • Als vorteilhaft ist dabei zu bewerten, dass innerhalb der Endmontagelinie die Montage besagter Beplankungsteile 3 sehr weit nach hinten verlegt werden kann, wodurch die Gefahr von Beschädigungen durch beispielsweise Zerkratzen derselben erheblich minimiert wird. Des Weiteren kann eine eventuell noch erforderliche Nacheinstellung der Scheinwerfer 5 durchgeführt werden, bevor benachbarte Beplankungsteile 3 befestigt werden.
  • 1
    Montageträger
    2
    Modulträger
    3
    Beplankungsteile
    4a, b
    vordere Kotflügel
    5
    vordere Scheinwerfer
    6
    vorderer Querträger
    7
    Nebelscheinwerferanlage
    8
    Scheinwerferreinigungsanlage
    9
    Spoiler
    10a, b
    Seitenblenden
    11a, b
    Stoßleisten
    12a, b
    Abdeckteile
    13
    Kühlerschutzgitter
    14
    Lüftungsgitter

Claims (16)

  1. Frontendmodul einer Kraftfahrzeugkarosserie, mit einem Montageträger (1) zur Aufnahme von Anbauteilen und/oder Aggregaten, welcher seinerseits an vorderen Längsträgern der Kraftfahrzeugkarosserie festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum einen ein Modulträger (2) im Sinne einer separaten Plattform vorgesehen ist, der seinerseits mit Anbauteilen und/oder Aggregaten bestückbar und am Montageträger (1) befestigbar ist und zum anderen ein oder mehrere separate Beplankungsteile (3) vorgesehen sind, die ihrerseits, den Modulträger (2) weitestgehend abdeckend, an demselben und/oder am Montageträger (1) befestigbar sind.
  2. Frontendmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass direkt am Montageträger (1) als Anbauteile und/oder Aggregate zumindest vordere Scheinwerfer (5), ein Kühler sowie ein vorderer Querträger (6) festgelegt sind.
  3. Frontendmodul nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Modulträger (2) Anbauteile und/oder Aggregate, wie eine Nebelscheinwerteranlage (7), Sensoren für eine Multifunktionsanzeige, elektrische Verkabelungen und Anschlüsse, eine Scheinwerfeneinigungsanlage (8) incl. Schlauchverbindungen derselben und/oder dgl. mehr, aufgenommen sind.
  4. Frontendmodul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass elektrische Verkabelungen und/oder Anschlüsse in den Modulträger (2) integriert sind.
  5. Frontendmodul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Modulträger (2) ein Spoiler (9) integriert ist.
  6. Frontendmodul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Spoiler (9) als separates Anbauteil oder einstückig mit dem Modulträger (2) ausgebildet ist.
  7. Frontendmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beplankungsteile (3) durch eine linke und rechte Seitenblende (10a, 10b), eine linke und rechte Stoßleiste (11a, 11b), ein linkes und rechtes Abdeckteil (12a, 12b), ein Kühlerschutzgitter (13), ein Lüftungsgitter (14) und/oder dgl. gebildet sind.
  8. Frontendmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Modulträger (2) eine Mehrzahl Befestigungspunkte, vorzugsweise Verschraubungspunkte, zur Festlegung desselben insbesondere am Montageträger (1), jedoch bei Bedarf auch an anderen geeigneten Bauteilen, wie vorderen Kotflügeln (4a, 4b) und/oder Radkästen, aufweist, die ihrerseits vermittels der Beplankungsteile (3) im montierten Zustand verdeckt sind.
  9. Frontendmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Beplankungsteile (3) mit dem Modulträger (2) und/oder Montageträger (1) durch Verclipsung und/oder Verschraubung fest, jedoch lösbar verbunden sind.
  10. Frontendmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageträger (1), der Modulträger (2) und die Beplankungsteile (3) überwiegend aus Kunststoff und vorzugsweise als Spritzgussteile ausgebildet sind.
  11. Verfahren zur Herstellung eines Frontendmoduls und Montage desselben an eine Kraftfahrzeugkarosserie, mit einem Montageträger (1) zur Aufnahme von Anbauteilen und/oder Aggregaten, welcher seinerseits an vorderen Längsträgern der Kraftfahrzeugkarosserie festlegbar ist, gekennzeichnet durch folgende nacheinander durchzuführende Verfahrensschritte: a) Bereitstellung eines Modulträgers (2) im Sinne einer separaten Plattform, b) Bestückung sowohl des Montageträgers (1) als auch des Modulträgers (2) mit Anbauteilen und/oder Aggregaten im Sinne einer Vormontage derselben, c) Zusammenbau des vormontierten Montageträgers (1) mit dem vormontierten Modulträger (2) zu einem Zusammenbau-Frontend (ZSB-Frontend), d) Montage des ZSB-Frontendes an die Kraftfahrzeugkarosserie, und e) Befestigung von einem oder mehreren Beplankungsteilen (3) am Modulträger (2) respektive am ZSB-Frontend.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Hinblick auf den Verfahrensschritt b) der Montageträger (1) und der Modulträger (2) räumlich und/oder zeitlich voneinander unabhängig mit Anbauteilen und/oder Aggregaten bestückt werden.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageträger (1) zumindest mit vorderen Scheinwerfern (5), einem Kühler sowie einem vorderen Querträger (6) bestückt wird.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Modulträger (2) mit einer Nebelscheinwerferanlage (7), Sensoren für eine Multifunktionsanzeige, elektrischen Verkabelungen und Anschlüssen, einer Scheinwerferreinigungsanlage (8) incl. Schlauchverbindungen derselben und/oder dgl. mehr bestückt wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Modulträger (2) mit einem separat hergestellten Spoiler (9) komplettiert wird.
  16. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Hinblick auf den Verfahrensschritt e) die Beplankungsteile (3) vorzugsweise nachdem weitestgehend sämtliche etwaigen Montage- und Einstellmaßnahmen an den Anbauteilen und/oder Aggregaten vorgenommen wurden, am Modulträger (2) respektive am ZSB-Frontend befestigt werden.
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