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DE102005019454B3 - Scharnierelement für rahmenlose Glastüren - Google Patents

Scharnierelement für rahmenlose Glastüren Download PDF

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DE102005019454B3 DE200510019454 DE102005019454A DE102005019454B3 DE 102005019454 B3 DE102005019454 B3 DE 102005019454B3 DE 200510019454 DE200510019454 DE 200510019454 DE 102005019454 A DE102005019454 A DE 102005019454A DE 102005019454 B3 DE102005019454 B3 DE 102005019454B3
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Abstract

Ein Beschlagelemente-Set für rahmenlose Glastüren (2) hat ein Scharnierelement (3) für den oberen Bereich der Glastür (2), ein Scharnierelement (4) für den unteren Bereich der Glastür (2) und einen Handgriff (37).
Das obere Scharnierelement (3) hat ein sich horizontal in eine Längsrichtung (X) erstreckenden Rohrstück (6), das eine Bohrung (7) in Längsrichtung (X) zur Aufnahme eines ersten Endes (8) eines Befestigungsbolzens (9) hat, der an seinem zweiten Ende (10) ein Gewinde zum Einschrauben in eine Wandbohrung trägt, und einen Beschlag (17) mit einer Auflagefläche (19) zur Montage an die Glastür (2) und einen Gelenkbolzen (16), wobei der Gelenkbolzen (16) in eine quer zur Längsrichtung (X) des Rohrstücks (6) verlaufende Bohrung (15) im Rohrstück geführt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Scharnierelement für rahmenlose Glastüren mit einem Beschlag, der eine Auflagefläche zur Montage an der Glastür hat. Das Scharnierelement ist, insbesondere für Duschbegrenzungstüren, für den unteren Bereich der Glastür gedacht.
  • Glastüren stellen an Beschläge besondere Anforderungen; da Glas zerbrechlich und anfällig bei Verspannungen ist. Glastüren werden mit Sicherheitsglas angeboten, das in ungefährliche, stumpfe Scherben zerplatzen kann. Weiterhin sind Glastüren mit Verbundglas bekannt, das entstehende Risse und Scherben durch eine eingefügte Folie festhält.
  • Aus der DE 10 25 607 C ist ein Glastürscharnier bekannt, bei dem die Glasscheibe von drei Seiten umfasst wird. Das Scharniermaterial berührt das Glas nicht, sondern liegt auf einer schützenden, weichen Schicht auf. Von beiden Seiten der Glasscheibe werden ungleich geformte Scharnierbacken angelegt, die senkrecht unter der Scheibe mittels Schrauben miteinander verbunden und mit der Glasscheibe verklemmt werden.
  • Weiterentwicklungen der Glastür-Beschläge sehen Schraublöcher in der Glastür vor. Beispielsweise in der DE 83 21 497 U1 ist ein Scharnier beschrieben, bei dem eine einzige Schraubbohrung pro Scharnier erforderlich ist, das die Glastür seitlich um- fasst.
  • Um ein einfaches Reinigen der Glastüren, insbesondere von Duschbegrenzungstüren, zu ermöglichen sind in der DE 199 49 057 A1 und DE 196 49 071 A1 kompakte Scharniere beschrieben, bei denen die. Glasscheibe wieder einfach oder mehrfach durchbohrt und seitlich umfasst wird.
  • Beispielsweise aus der DE 199 60 722 A1 ist ein Scharnier für Glastüren bekannt, das auf die Glastür geklebt wird.
  • In der DE 201 12 236 U1 ist eine Duschabtrennung mit einer Türscheibe, einer feststehenden Trennscheibe und mindestens einem Scharnier zur schwenkbaren Halterung der Türscheibe und Abstützung an der Trennscheibe beschrieben. Das Scharnier hat einen ersten mit der Türscheibe verbundenen Scharnierlappen und einen zweiten mit der Trennscheibe verbundenen Scharnierlappen, der mit dem ersten Scharnierlappen gelenkig verbunden ist. Die Türscheibe und die Trennscheibe überlappen einander. Die Scharnierlappen sind auf zueinander weisenden Flachseiten der Scheiben angeordnet.
  • Aus der DE 102 47 572 A1 ist eine Griffanordnung für Türblätter von Duschkabinen bekannt, wobei eines von den zwei Griffteilen fest an dem Türblatt befestigt wird, während das andere Griffteil mittels magnetischer Kräfte abnehmbar an dem Türblatt fixiert wird. Zum Reinigen des Türblatts kann das abnehmbare Griffteil einfach abgezogen werden.
  • Aus der DE 20 2004 001 759 U1 ist ein Beschlag für eine Duschabtrennung beschrieben, bei dem ein Beschlagteil auf die Oberkante einer Glastür aufgeschoben und dort befestigt wird. Das Beschlagteil hat einen Gewindeabschnitt zum Aufsetzen eines hülsenartigen Befestigungselements, in das ein stabförmiger Träger zur Befestigung eingesteckt wird.
  • Die DE 103 09 111 A1 offenbart ein Scharnierelement für rahmenlose Glastüren mit einem Beschlag, der eine Auflagefläche zur Montage an die Glastür aufweist.
  • Das Problem der herkömmlichen Scharniere besteht darin, dass die Montage der Scharniere mit Bohrungen aufwendig ist und die Stabilität der Glastür beeinträchtigt. Zudem besteht die Gefahr des Verspannens der Glastür. Weiterhin bilden die Beschlagelemente störende Ecken und Kanten, die vor allem bei Duschbegrenzungstüren schwer zu reinigen sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein verbessertes Scharnierelement für den unteren Bereich der Glastür zu schaffen, das eine einfache Montage und Reinigung ermöglicht.
  • Die Aufgabe wird mit dem Scharnierelement für rahmenlose Glastüren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Das Scharnierelement für den unteren Bereich der Glastür hat gemäß der vorliegenden Erfindung einen Beschlag, der eine Auflagefläche zur Montage an die Glastür und einen quer von dem unteren Ende der Auflagefläche weg gerichteten Abschnitt mit einer teilkugelförmigen Mulde an der unteren Fläche zur Aufnahme einer Lagerkugel hat, die auf der gegenüberliegenden Seite in einer teilkugelförmigen Mulde in einem Basislagerelement beweglich gelagert ist. Das Basislagerelement ist auf einer Basisfläche, beispielsweise einer Duschtasse oder dem Fussboden montierbar.
  • Die Montage des Scharnierelementes erfolgt außerhalb der Seitenkante der Glastüre, so dass in dem kritischen Seitenbereich die Glastüre und die angrenzende Wand pflegeleicht sind. Der Drehpunkt des Scharnierelementes befindet sich mittig der Glastürdicke unterhalb der Glastür. Das Lagern der Unterkante der Glastüre auf der Lagerkugel führt zudem zu einem stabilen Halt und einer guten Schwenkführung der Glastür. Zudem ist das Scharnierelement in Verbindung mit der Glastüre sehr ästhetisch und zurückhaltend.
  • Dadurch, dass der Anlenkpunkt der Beschläge an dem Basislagerelement unterhalb der Unterkante der Glastür erfolgt, wird das herkömmliche seitliche Einspannen von Scharnierelementen vermieden und die Gefahr des Verspannens der Glastür reduziert. Zudem ist eine derart gelagerte Glastür sehr pflegeleicht, da die Frontflächen nicht durch das Scharnierelement gestört sind.
  • Das Basislagerelement hat vorzugsweise auf der der teilkugelförmigen Mulde gegenüberliegenden Montageseite eine von der Außenkante des Basislagerelementes beabstandete Klebebefestigungsfläche, so dass der Raum zwischen Außenkante und Klebebefestigungsfläche nach der Montage auf der Basisfläche mit Dichtungsmasse abdichtbar ist. Der Raum zwischen Außenkante und Klebebefestigungsfläche kann einfach als Einfräsung an der Außenkante ausgeführt sein, die sich bis zur Auflagefläche hinunter erstreckt: Dies hat den Vorteil, dass die Klebebefestigungsfläche auf Grund der zwischen der Klebebefestigungsfläche und der Außenkante befindlichen Dichtungsmasse nicht durch eindringende Feuchtigkeit beeinträchtigt wird.
  • Das Basislagerelement erstreckt sich vorzugsweise längs mindestens über die Breite der zur Verbindung mit dem Scharnierelement vorgesehenen Glastür. Das Basislagerelement bildet somit eine Schwelle, die das Austreten von Wasser beispielsweise eines Duschbereichs nach außen unter der Glastür hindurch verhindert.
  • Hierzu hat das Basislagerelement vorzugsweise eine gewölbte Oberfläche mit einer sich mittig längs über das Basislagerelement erstreckenden Mulde zur Aufnahme eines Dichtungsprofils.
  • Zur Montage des Dichtungsprofils ist vorzugsweise ein Dichtungselement zur Befestigung an der Unterkante der Glastür vorgesehen, das als U-förmiges Profil mit einer Basisfläche und zwei sich im Abstand voneinander von der Basisfläche quer nach unten erstreckenden Flanken ausgebildet ist.
  • Die Basisfläche ist an der Unterkante der Glastür so befestigbar, dass die Flanken von der Glastür nach unten weisen und ein von den Flanken seitlich festklemmbares Dichtungsprofil in das U-förmige Profil einschiebbar ist. Damit ist der untere Glasbereich der Glastür von dem Dichtungselement unbeeinflusst, da dieses unterhalb der Glastür sitzt. Die Glastür ist somit leicht zu reinigen und ein Ansammeln von Wasser sowie eine Schimmelbildung wird vermieden.
  • Das Dichtungsprofil besteht vorzugsweise aus einem elastischen und saugfähigen Material, vorzugsweise einem Polyurethanschaum. Durch die Saugfähigkeit des Materials wird eine verbesserte Dichtwirkung erzielt. Insbesondere bei Duschabtrennungen hat sich gezeigt, dass das Dichtungsprofil mit der Zeit immer wieder ausreichend austrocknen kann.
  • Die Auflagefläche der Beschläge ist vorzugsweise mit der Glastür verklebbar. Durch die Anordnung der Scharnierelemente oberhalb und unterhalb der Glastür wird die auf die Auflagefläche wirkende Kraft jedoch im Vergleich zur ausschließlichen Frontbefestigung erheblich reduziert.
  • Da keine Bohrungen mehr erforderlich sind, kann vorzugsweise ein Verbundglas in Verbindung mit dem Scharnierelement genutzt werden.
  • Die Verklebung wird vorzugsweise mittels ultravioletter Bestrahlung eines Klebstoffs zur Aushärtung durchgeführt. Diese UV-Verklebung ist an sich bekannt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 – perspektivische Darstellung einer Dusche mit Duschbegrenzungstür und Beschlag
  • 2 – geöffnete Schnittansicht des bekannten oberen Scharnierelementes;
  • 3 – perspektivische Ansicht des Scharnierelementes aus der 2;
  • 4 – Schnittansicht des unteren Scharnierelementes;
  • 5 – perspektivische Ansicht des unteren Scharnierelementes mit Basislagerelement.
  • Die 1 lässt eine Dusche mit einer Duschtasse 1 und einer Duschbegrenzungstür 2 aus Ganzglas vorzugsweise aus Verbundglas erkennen. Die Glastür 2 ist mit einem oberen Scharnierelement 3 und einem unteren Scharnierelement 4 gelenkig gelagert, so dass die Glastür 2 zum Ein- und Aussteigen in/aus der Dusche verschwenkt werden kann. Die Anlenkung des oberen Scharnierelements 3 befindet sich dabei oberhalb von der Glastür 2 in einem Bereich, der üblicherweise nicht mit Wasser benetzt wird. Die Seitenkanten liegen vollständig frei, so dass sich dort kein Schmutz oder Schimmel ansetzen kann.
  • Entsprechend ist die Glastür 2 mit dem unteren Scharnierelement 4 unterhalb der Glastür 2 angelenkt. Weiterhin ist ein Handgriff 5 an der Glastür befestigt.
  • Die 2 lässt eine geöffnete Schnittansicht des oberen Scharnierelementes 3 erkennen, das im Wesentlichen ein sich horizontal in eine Längsrichtung X (siehe Pfeil) erstreckendes Rohrstück 6 mit einer Bohrung 7 in Längsrichtung X zur Aufnahme eines ersten Endes 8 eines Befestigungsbolzens 9 hat. Der Befestigungsbolzen 9 ist an seinem zweiten Ende 10 mit einem Dübel 11 in die an die Dusche angrenzende Wand 12 geschraubt.
  • Das Rohrstück 6 wird an dem ersten Ende 8 des Befestigungsbolzens 9 mit Hilfe einer Madenschraube 13 gehalten, die durch eine Gewindebohrung 14 in dem Rohrstück 6 die sich quer zur Längsrichtung X erstreckt, hindurch in das erste Ende 8 des Befestigungsbolzens 9 hineinragt. Der Befestigungsbolzen 9 ist vorzugsweise aus messinghaltigem Material, so dass sich die Madenschraube 13 beim Einschrauben in die Gewindebohrung 14 in das erste Ende 8 des Befestigungsbolzens 9 hineindrückt.
  • Quer zur Längsrichtung X des Rohrstücks 6 verläuft eine Bohrung 15 zur Aufnahme eines Gelenkbolzens 16 eines Beschlages 17. Der Beschlag 17 ist mit einer Auflagefläche 19 an die Vorderseite der Glastür 2 geklebt. Die Verklebung erfolgt vorzugsweise mittels UV-Verklebung, das heißt durch Aushärten eines geeigneten Metall-Glas-Klebers durch ultraviolette Strahlung.
  • Zum Schutz der Oberkante der Glastür 2 ist zwischen der dargestellten L-förmigen Auflagefläche 19 des Beschlages 17 eine Kunststoffplatte 20 zum Schutz der Glastür 2 vorgesehen. Ein weiterer Kunststoffring 21 ist über den Gelenkbolzen 16 gezogen, um Materialabrieb zwischen Beschlag 17 und Rohrstück 6 zu vermeiden.
  • Die Bohrung 15 ist vorzugsweise als Sackbohrung ausgebildet, in die eine Druckfeder 22 zum Vorspannen des Gelenkbolzens 16 eingebaut ist.
  • Aus Gründen der Ästhetik und der Haltbarkeit sind das Rohrstück 6 und der Beschlag 17 vorzugsweise aus Edelstahl gefertigt. Der Beschlag 17 kann beispielsweise eine kreisförmige Außenkontur haben, so dass störende Kanten vermieden werden, an denen sich Schmutz festsetzen kann. Auf den Beschlag 17 auf der Frontseite der Glastür 2 kann auch ganz verzichtet werden, so dass sich dann der Beschlag 17 auf die obere und untere Glaskante reduziert.
  • Die 3 lässt eine perspektivische Ansicht des oberen Scharnierelementes 3 erkennen. Es wird deutlich, dass das Rohrstück 6 einfach auf das erste Ende 8 des Befestigungsbolzens 9 gesteckt wird, der mit seinem zweiten Ende 10 vorher in die Wand eingeschraubt wird. Die Montage des Scharnierelements 3 an der Wand sowie das Einhängen der Glastür 2 ist dadurch sehr einfach.
  • Zudem ist es durch die besondere Konstruktion des Scharnierelements 3 möglich, dass das Scharnierelement 3 oberhalb der Glastür 2 außerhalb des durch Wasser gefährdeten Bereiches angeordnet werden kann.
  • Die 4 lässt eine Schnittansicht des unteren Scharnierelementes 4 erkennen. Das Scharnierelement 4 hat ein schienenförmiges, sich längs mindestens über die Breite der zur Verbindung mit dem Scharnierelement 4 vorgesehenen Glastür 2 erstreckendes Basislagerelement 23. Das Basislagerelement 23 hat in dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine gewölbte Oberfläche. Auf der Oberseite des Basislagerelementes 23 ist eine teilkreisförmige Mulde 24 zur Aufnahme einer Lagerkugel 25 vorgesehen. Oberhalb der Lagerkugel ist ein Beschlag 26 vorgesehen, der ebenfalls eine Auflagefläche 27 hat, um den Beschlag 26 beispielsweise mit UV-Verklebung an der Glastür 2 zu befestigen. Die Auflagefläche 27 kann sich optional auf die untere Glaskante reduzieren, so dass eine Befestigung auf der Frontseite der Glastüre 2 entfällt. Der Beschlag 26 hat einen quer von dem unteren Ende der Auflagefläche 27 weg gerichteten Abschnitt, so dass sich eine L-förmige Auflagefläche 27 ergibt. Auf den unteren Abschnitt der Auflagefläche 27 ist die Glastür 2 beabstandet durch eine Kunststoffplatte 28 aufgelagert. Im unteren Bereich des Beschlages 26 ist eine teilkreisförmige Mulde 27a vorgesehen, um den Beschlag 26 drehbeweglich gelagert auf der Lagerkugel 25 aufzusetzen.
  • Das Basislagerelement 23 ist mit einer Klebebefestigungsfläche 29 auf einer Basisfläche 30 beispielsweise mittels Doppelklebeband montierbar. Die Basisfläche 30 kann beispielsweise die Duschtasse 1 einer Dusche oder ein Fußboden sein.
  • Die Klebebefestigungsfläche 29 erstreckt sich jedoch nicht bis zur Außenkante des Basislagerelement 23. Vielmehr ist eine Einfräsung 31 von der Außenkante des Basislagerelementes 23 bis zur Klebebefestigungsfläche 29 vorgesehen, die sich bis zur Befestigungsebene der Klebebefestigungsfläche 29 hinunter erstreckt. Diese Einfräsung 31 kann mit Dichtungsmasse, beispielsweise Silikon gefüllt werden, um eine Beschädigung der Verklebung des Basislagerelementes 23 durch Wasser und Witterungseinfluss zu verhindern.
  • Weitere Details des unteren Scharnierelementes 14 sind aus der 5 erkennbar. Diese zeigt in perspektivischer Ansicht, das sich entlang der Unterkante der Glastür 2 erstreckende Basislagerelement 23 mit der Dichtungsmasse in der Einfräsung 31.
  • Es ist erkennbar, dass das Basislagerelement 23 auf der gewölbten Oberfläche eine sich mittig längs über das Basislagerelement 23 erstreckende Mulde 32 zur Aufnahme eines Dichtungsprofils 33 hat. Die Mulde 32 sorgt in Verbindung mit dem Dichtungsprofil 33 für einen dichten unteren Abschluss der Glastür 2. Das Dichtungsprofil 33 besteht vorzugsweise aus einem elastischen und saugfähigen Material, beispielsweise einem polyurethanhaltigen Schaum. Ein solches Dichtungsprofil 33 kann leicht gereinigt werden und hat auf Grund der Saugfähigkeit einen Vorteil bei der Abdichtung und Hygiene gegenüber nicht saugenden Materialien.
  • Das Dichtungsprofil 33 ist in ein Dichtungselement 34 in Form eines U-förmigen Profils eingeschoben. Das U-förmige Profil hat eine an die Unterkante der Glastür 2 montierte Basisfläche 35 und zwei sich im Abstand voneinander von der Basisfläche 35 quer nach unten erstreckende Flanken 36a, 36b, in die das Dichtungsprofil 33 eingeschoben wird.
  • Die Befestigung des Dichtungselementes 34 an der Glastür 2 kann beispielsweise mit UV-Verklebung erfolgen.

Claims (8)

  1. Scharnierelement (4) für rahmenlose Glastüren (2) mit einem Beschlag (26), der eine Auflagefläche (27) zur Montage an die Glastür (2) hat, gekennzeichnet durch einen quer von dem unteren Ende der Auflagefläche (27) weg gerichteten Abschnitt mit einer teilkugelförmigen Mulde (27a) an der unteren Fläche zur Aufnahme einer Lagerkugel (25), die auf der gegenüberliegenden Seite in einer teilkugelförmigen Mulde (24) in einem Basislagerelement (23) beweglich gelagert ist, wobei das Basislagerelement (23) auf einer Basisfläche (30), beispielsweise einer Duschtasse (1) oder dem Fussboden, montierbar ist.
  2. Scharnierelement (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Basislagerelement (23) auf der der teilkugelförmigen Mulde (24) gegenüberliegenden Montageseite eine von der Außenkante des Basislagerelementes (23) beabstandete Klebebefestigungsfläche (29) hat, so dass der Raum zwischen Außenkante und Klebebefestigungsfläche (29) nach der Montage auf der Basisfläche (30) mit Dichtungsmasse abdichtbar ist.
  3. Scharnierelement (4) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Basislagerelement (23) längs mindestens über die Breite der zur Verbindung mit dem Scharnierelement (4) vorgesehenen Glastür (2) erstreckt.
  4. Scharnierelement (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Basislagerelement (23) eine gewölbte Oberfläche mit einer sich mittig längs über das Basislagerelement (23) erstreckenden Mulde (32) zur Aufnahme eines Dichtungsprofils (33) hat.
  5. Scharnierelement (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Dichtungselement (34) zur Befestigung an der Unterkante der Glastür (2) mit einem U-förmigen Profil, das eine Basisfläche (35) und zwei sich im Abstand voneinander von der Basisfläche (35) quer nach unten erstreckende Flanken (36a, 36b) hat, wobei die Basisfläche (35) an der Unterkante der Glastür (2) so befestigbar ist, dass die Flanken (36a, 36b) von der Glastür (2) nach unten weisen und ein von den Flanken (36a, 36b) seitlich festklemmbares Dichtungsprofil (33) in das U-förmige Profil einschiebbar ist.
  6. Scharnierelement (4) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil (33) aus einem elastischen und saugfähigen Material, vorzugsweise einem Polyurethanschaum besteht.
  7. Scharnierelement (3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (27) der Beschläge (26) mit der Glastür (2) verklebbar ist.
  8. Scharnierelement (3, 4) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verklebung mittels ultravioletter Bestrahlung eines Klebstoffes zur Aushärtung durchgeführt ist.
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