[go: up one dir, main page]

DE102005018398A1 - Vorrichtung zur Ausgabe eines elektrischen Ausgangssignals - Google Patents

Vorrichtung zur Ausgabe eines elektrischen Ausgangssignals Download PDF

Info

Publication number
DE102005018398A1
DE102005018398A1 DE102005018398A DE102005018398A DE102005018398A1 DE 102005018398 A1 DE102005018398 A1 DE 102005018398A1 DE 102005018398 A DE102005018398 A DE 102005018398A DE 102005018398 A DE102005018398 A DE 102005018398A DE 102005018398 A1 DE102005018398 A1 DE 102005018398A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
output signal
lout
potential
actuator
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE102005018398A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102005018398B4 (de
Inventor
Thomas Härle
Stephan Konrad
Christian Schneid
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Endress and Hauser Wetzer GmbH and Co KG
Original Assignee
Endress and Hauser Wetzer GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Endress and Hauser Wetzer GmbH and Co KG filed Critical Endress and Hauser Wetzer GmbH and Co KG
Priority to DE102005018398.0A priority Critical patent/DE102005018398B4/de
Priority to US11/407,292 priority patent/US7411375B2/en
Publication of DE102005018398A1 publication Critical patent/DE102005018398A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102005018398B4 publication Critical patent/DE102005018398B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D3/00Indicating or recording apparatus with provision for the special purposes referred to in the subgroups
    • G01D3/02Indicating or recording apparatus with provision for the special purposes referred to in the subgroups with provision for altering or correcting the law of variation
    • G01D3/021Indicating or recording apparatus with provision for the special purposes referred to in the subgroups with provision for altering or correcting the law of variation using purely analogue techniques

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Technology Law (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Voltage And Current In General (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Ausgabe mindestens eines elektrischen Ausgangssignals (Iout), wobei die elektrische Stromstärke des Ausgangssignals (Iout) vorgebbar ist, mit mindestens einem Messwiderstand (5), an welchem die Stromstärke des Ausgangssignals (Iout) messbar ist, mit mindestens einem Stellglied (4), über welches die Stromstärke des Ausgangssignals (Iout) einstellbar ist, und mit mindestens einem Regler (8), welcher die am Messwiderstand (5) gemessene Stromstärke des Ausgangssignals (Iout) mit der Sollstromstärke für das Ausgangssignal (Iout) vergleicht und welcher die Stromstärke des Ausgangssignals (Iout) über das Stellglied regelt, wobei der Regler (8) und der Messwiderstand (5) mit einem elektrischen Basis-Potential (VGND) verbunden sind und wobei das Basis-Potential (VGND) ein Referenzpotential für den Regler (8) ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Ausgabe mindestens eines elektrischen Ausgangssignals (lout).
  • Messgeräte mit einem sog. 4 bis 20 mA-Signal verfügen über einen Signalausgang, an welchem ein Stromsignal zur Übertragung der Messdaten verwendet wird. Dafür wird für das Ausgangssignal der Bereich der Stromstärke zwischen 4 und 20 mA verwendet. Das Stromsignal kann dabei von einer Stromsenke oder von einer Stromquelle in die Stromschleife eingeprägt werden. Weiterhin gibt es die Möglichkeit eines einpoligen oder eines zweipoligen Signalausgangs. Bei der einpoligen Variante wird der Strom über einen Ausgang auf einen externen Lastwiderstand eingeprägt, und die Rückleitung des Stromes erfolgt außerhalb des Gerätes. Bei der zweipoligen Variante erfolgt die Rückleitung über einen zweiten Pol in das Gerät.
  • Es gelten folgende Anforderungen für eine solche Stromquelle:
    • 1. Die Stromquelle soll einen von der externen Last unabhängigen Strom in die Last einprägen.
    • 2. Der Ausgangsstrom soll von einem Controller oder Mikroprozessor aus steuerbar sein.
    • 3. Der Stromausgang soll hohe Anforderungen an Linearität, Temperaturdrift und Stabilität erfüllen und zudem kostengünstig und in hohen Stückzahlen herstellbar sein.
  • Bekannt sind gesteuerte und geregelte Stromquellen.
  • Für eine gesteuerte Stromquelle sind extrem eng tolerierte und somit teuere Bauteile erforderlich. Alternativ müssen die verwendeten Widerstände getrimmt werden, was sehr aufwändig und nicht fertigungsgerecht ist. Weiterhin führt ein Driften der Bauteile z.B. durch die Temperatur zu einer unerwünschten Änderung des Ausgangsstromes.
  • Bei geregelten Stromquellen wird der Ausgangsstrom an einem Messwiderstand gemessen und mit dem Sollwert verglichen. Die Abweichungen werden dann über ein Stellglied zu Null geregelt. Ein Problem bereitet hierbei insbesondere bei einer einpoligen Stromquelle die Messung des Ausgangssignals am Messwiderstand. Diese Messung macht üblicherweise einen Verstärker erforderlich, über den sich Unsicherheiten und Schwankungen bei der Messung ergeben können.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, insbesondere für ein Messgerät einen geregelten einpoligen Stromausgang anzugeben, welcher kostengünstig, genau und driftarm ist.
  • Die Aufgabe löst die Erfindung mit einer Vorrichtung zur Ausgabe mindestens eines elektrischen Ausgangssignals (lout), wobei die elektrische Sollstromstärke des Ausgangssignal (lout) vorgebbar ist, mit mindestens einem Messwiderstand, an welchem die Stromstärke des Ausgangssignals (lout) messbar ist, mit mindestens einem Stellglied, über welches die Stromstärke des Ausgangssignals (lout) einstellbar ist, und mit mindestens einem Regler, welcher die am Messwiderstand gemessene Stromstärke des Ausgangssignals (lout) mit der Sollstromstärke für das Ausgangssignal (lout) vergleicht, und welcher die Stromstärke des Ausgangssignals (lout) über das Stellglied regelt, wobei der Regler und der Messwiderstand mit einem elektrischen Basis-Potential (VGND) verbunden sind, und wobei das Basis-Potential (VGND) ein Referenzpotential für den Regler ist. Die Erfindung besteht somit darin, dass das Referenzpotential des Reglers und das Potential, mit welchem der Messwiderstand verbunden ist, identisch sind. Sowohl der Regler, als auch der Messwiderstand sind mit dem gleichen Potential verbunden. Der Regler regelt somit das Ausgangssignal bezogen auf das Potential, an welchem der Messwiderstand anliegt. Dieses Potential VGND ändert sich mit der Stromstärke des Ausgangsstromes und dem Widerstandswert der Last. Üblicherweise liegt bei einpoligen Stromquellen der Regler an einem festen Bezugspotential Ground (GND) oder V– und der Messwiderstand zwischen dem oberen Potential V+ und dem Stromausgang. Dabei ergibt sich aus dem unteren V– und dem oberen Potential V+ die Spannung, mit welcher das Messgerät versorgt wird. Durch die Erfindung ist kein Verstärker mehr erforderlich, welcher die unterschiedlichen Potentiale, die üblicherweise gegeben sind, aneinander angleicht.
  • Eine Ausgestaltung sieht vor, dass es sich bei dem Stellglied um ein elektrisches Bauteil mit einem einstellbaren elektrischen Widerstand handelt. Das Stellglied ist meist direkt oder indirekt zwischen dem oberen Potential V+ und dem Stromausgang angeordnet. Der über den einstellbaren Widerstandswert regelbare Spannungsabfall an diesem Stellglied führt zu einer entsprechenden Stromstärke des Ausgangssignals lout.
  • Eine Ausgestaltung beinhaltet, dass mindestens ein Signalausgang zum Ausgeben des Ausgangssignals lout vorgesehen ist. Bei einer einkanaligen oder einpoligen Stromquelle handelt es sich um genau einen Signalausgang.
  • Eine Ausgestaltung sieht vor, dass die Vorrichtung und ein das Ausgangssignal lout empfangender Lastwiderstand mit einem unteren elektrischen Potential V– verbunden sind. Über dieses untere Potential V– wird quasi die Erdung und die Rückführung des Stromes des Ausgangssignals lout ermöglicht. Der Lastwiderstand ist üblicherweise außerhalb der Vorrichtung, also extern angeordnet.
  • Eine Ausgestaltung beinhaltet, dass der Messwiderstand und das Stellglied in Reihe geschaltet sind, dass der Messwiderstand mit dem Signalausgang verbunden ist, und dass das Stellglied mit einem oberen elektrischen Potential V+ verbunden ist. Somit findet ein Spannungsabfall am Stellglied und am Messwiderstand statt. Weiterhin lässt sich am Messwiderstand somit die Stromstärke des Ausgangssignals lout bestimmen.
  • Eine Ausgestaltung beinhaltet, dass mindestens eine in Reihe zum Stellglied angeordnete Spannungsreserve vorgesehen ist, welche derartig ausgestaltet ist, dass sie das Unterschreiten eines minimalen Spannungsabfalls zwischen dem oberen Potential (V+) und dem Signalausgang in dem Fall verhindert, dass der elektrische Widerstandswert des Stellgliedes niederohmig ist. Durch diese Ausgestaltung ist die minimale Versorgungsspannung für den Digital-/Analogkonverter und den Regler sichergestellt. Diese Spannungsreserve lässt sich beispielsweise durch eine Zener-Diode realisieren.
  • Eine Ausgestaltung sieht vor, dass ein Anschluss des Reglers für das Referenzpotential VGND mit einem Punkt zwischen dem Messwiderstand und dem Stellglied verbunden ist. Das Referenzpotential für den Regler ergibt sich somit aus dem Potential am Punkt zwischen dem Stellglied und dem Messwiderstand.
  • Eine Ausgestaltung beinhaltet, dass mindestens ein Mikroprozessor vorgesehen ist, welcher einen digitalen Sollwert (Dsoll) für die Sollstromstärke des Ausgangssignals (lout) vorgibt. Über den Mikroprozessor lässt sich eine einfache und zuverlässige Vorgabe des Ausgangssignals realisieren. Der Mikroprozessor als Controller kann somit, in dem Fall, dass die Vorrichtung zur Signalausgabe Teil eines Messgerätes ist, die gewonnenen Messwerte auf das Ausgangssignal übertragen.
  • Eine Ausgestaltung sieht vor, dass mindestens ein Digital-/Analogkonverter vorgesehen ist, welcher den digitalen Sollwert (Dsoll) des Mikroprozessors oder ein davon abhängiges Signal (Dsoll*) in einen analogen Wert (Vsoll) umwandelt. Die Analogbauteile erfordern ein analoges Signal bzw. analoge Vergleichswerte. Daher ist zwischen dem Mikroprozessor und den übrigen, analogen Einheiten des Stromausgangs ein entsprechender Wandler erforderlich.
  • Eine Ausgestaltung beinhaltet, dass mindestens ein Pegelwandler vorgesehen ist, welcher den Pegel des Digital-/Analogkonverters anpasst. Eine Schwierigkeit besteht, wenn der Mikroprozessor auf einem anderen Referenzpotential als der Regler und der Digital-/Analogkonverter liegt. Damit der Digital-/Analogkonverter richtig arbeiten kann, muss ein Pegelwandler diesen Potentialunterschied ausgleichen.
  • Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf ein Messgerät, welches die Vorrichtung zur Ausgabe mindestens eines elektrischen Ausgangssignals (lout) nach mindestens einem der obigen Ausgestaltung beinhaltet. Dabei handelt es sich um ein Messgerät, welches mindestens eine Prozessgröße eines Mediums bestimmt und/oder überwacht. Bei der Prozessgröße kann es sich beispielsweise um die Temperatur, den Füllstand, den pH-Wert, die elektrische Leitfähigkeit, die Dichte oder die Viskosität eines Mediums in einem Rohr oder in einem beliebigen Behälter, z.B. einem Tank handeln. Das Messgerät weist daher in einer Ausgestaltung einen entsprechenden Stromausgang auf, dessen Ausgangssignal innerhalb eines Bereiches, vorzugsweise zwischen 4 und 20 mA liegt. Das Messgerät lässt sich jedoch in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Stromausgang auch für eine beliebige andere Busanbindung ausgestalten.
  • Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
  • 1: eine schematische Darstellung eines Messgerätes mit einem einpoligen Stromausgang,
  • 2: eine schematische Darstellung eines geregelten einpoligen Stromausgangs gemäß dem Stand der Technik,
  • 3: erfindungsgemäße Ausgestaltung eines Stromausganges,
  • 4: eine Ausgestaltung wie in 3, bei welcher für das Stellglied ein konkretes Beispiel gegeben wird,
  • 5: eine Ausgestaltung entsprechend 3 mit einem Beispiel für eine Ausgestaltung der Regelung,
  • 6: eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß 3 mit einer beispielhaften Ausgestaltung des Analog-/Digitalkonverters, und
  • 7: eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß 3 mit einer beispielhaften Ausgestaltung des Pegelwandlers.
  • In der 1 ist ein Messgerät 1 dargestellt, welches über einen einpoligen Signalausgang 2 verfügt. Anstelle des Messgerätes 1 kann es sich auch um ein beliebiges elektrisches Gerät mit einem solchen Stromausgang handeln. 4 bis 20mA-Stromausgänge sind als Signalausgang für Messgrößen weit verbreitet. Der Strom kann von einer Stromsenke oder einer Stromquelle in die Stromschleife eingeprägt werden. Ein aktiver Stromausgang kann als einpolige Variante oder als zweipolige Variante ausgeführt werden. Bei der einpoligen Variante wird ein Strom lout durch einen einpoligen Signalausgang 2 in einen externen Lastwiderstand 3 eingeprägt und die Rückleitung des Stromes erfolgt außerhalb. Bei der zweipoligen Variante erfolgt die Rückleitung über den zweiten Pol in das Gerät.
  • Das Messgerät 1 der 1 ist mit den beiden elektrischen Potentialen V+ und V– verbunden. Durch das Stellglied 4, bei welchem es sich beispielsweise um einen Widerstand mit einem einstellbaren Widerstandswert handelt, wird die Stromstärke des Ausgangssignals lout eingestellt.
  • In der Ausgestaltung der 2 wird der Stromausgang gemäß dem Stand der Technik geregelt. Bei der Stromregelung wird der tatsächliche Ausgangsstrom lout gemessen und mit dem gewünschten Sollwert verglichen. Ein Regler 8 stellt dann den Ausgangstrom lout solange nach, bis dieser dem Sollwert entspricht. Der Mikroprozessor 6 erzeugt einen digitalen Sollwert Dsoll, welcher von einem Digital-/Analogkonverter 7 in die analoge Sollspannung Vsoll gewandelt wird. Der durch den Ausgangsstrom lout verursachte Spannungsabfall am Messwiderstand 5 wird gemessen und mit der Sollspannung Vsoll verglichen. Der Regler 8 regelt eine auftretende Abweichung – bestimmt wird am Knotenpunkt zwischen dem Ausgang des Verstärkers 9 und dem Ausgang des Digital-/Analogkonverters 7 die Differenz aus der Sollspannung Vsoll und der am Messwiderstand 5 durch den Ausgangsstrom lout abfallende Spannung – mittels des Stellglieds 4 zu Null. Dabei arbeitet das ganze System bestehend aus dem Mikroprozessor 6, dem Digital-/Analogkonverter 7 und dem Regler 8 mit dem gemeinsamen Bezugpotential GND bzw. Masse bzw. V–. Der Nachteil dieser Lösung liegt in der Messung des Ausgangstromes lout. Der Spannungsabfall über dem Messwiderstand 5 ist nicht auf die gemeinsame Bezugpotential GND bezogen und muss deshalb auf dieses Potential umgesetzt werden. Weil sich die Gleichtaktspannung am Messwiderstand 5 mit der Last und dem Ausgangstrom lout ändert, kann es dabei zu einem Gleichtaktfehler kommen, welcher wieder zu einer Abhängigkeit von der Last und dem Ausgangsstrom lout führt. Hinzu kommen Offsetgrößen und Nichtlinearitäten des Verstärkers 9, die zu Fehlern im Ausgangsstrom lout führen. Es muss also für die Strommessung ein sehr hochwertiger und entsprechend teurer Instrumentenverstärker 9 eingesetzt werden, der zudem für hohe Betriebspannungen geeignet ist. Will man die Anforderungen erfüllen, ist diese Lösungen sehr teuer und deshalb ungeeignet.
  • In der 3 ist die erfindungsgemäße Lösung mit der „schwimmenden Stromquelle" dargestellt. Bei der schwimmenden Stromquelle arbeitet die Regelung nicht mit Bezug auf Masse/GND, sondern mit Bezug auf den einwärts gerichteten Anschluss des Messwiderstandes 5. Dieses "virtuelle Masse" VGND ist kein festes Potential, sondern ergibt sich über den Widerstandswert RL des Lastwiderstands 3, den Widerstandswert RM des Messwiderstands 5 und die Stromstärke des Ausgangssignals lout zu: VGND = (RL + RM) * lout. Das bedeutet, dass sich die „virtuelle Masse" VGND mit der Last 3 und dem Ausgangsstrom lout ändert. Die gesamte Stromquelle „schwimmt" auf dem Potential VGND.
  • Der Mikroprozessor 6 erzeugt das Sollsignal Dsoll, welches hier von einem Pegelwandler 10 gewandelt wird. Der durch den Pegelwandler 10 erzeugte Sollwert Dsoll* wird dann von dem Digital-/Analogkonverter 7 in die Sollspannung Vsoll gewandelt. Der Regler 8 und der Messwiderstand 5 sind hier direkt verbunden. Beide liegen somit auf dem gleichen Potential VGND. Der Regler 8 regelt wie im Stand der Technik (2) die Differenz zwischen der Sollspannung Vsoll und der Spannung, die am Messwiderstand 5 abfällt über das Stellglied 4 gegen Null. Die Vorteile dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung sind: Weil der Messwiderstand 5 und die restliche Regelung 8, 7, 4 hier den gleichen Bezug in der „virtuellen Masse" VGND haben, kann die Spannung am Messwiderstand 5 dem Regler 8 direkt, ohne Verstärker 9, zugeführt werden. Damit bestehen auch nicht mehr die oben genannten Nachteile der geregelten Stromquelle. Statt der Spannung am Messwiderstand 5 muss in der Schaltung der Erfindung lediglich der vom Mikroprozessor 6 erzeugte digitale Sollwert Dsoll pegelversetzt werden, da der Mikroprozessor 6 weiterhin mit Bezug auf GND und nicht mit Bezug auf VGND wie der Digital-/Analogkonverter 7 arbeitet. Diese Pegelumsetzung gestaltet sich jedoch wesentlich einfacher, denn der Mikroprozessor 6 gibt den Sollwert Dsoll als digitalen Wert an den Digital-/Analogkonverter 7 weiter und ein digitaler Wert ist nur durch zwei Zustände, zwei Pegel definiert. Also genügt es, diese Zustände des Signals im Pegel durch den Pegelwandler 10 zu versetzen. Analoge Fehler wie Gleichtaktstörungen, Offsetgrößen und Nichtlinearitäten haben hier keinen Einfluss.
  • Bei dem Stellglied 4 in 4 handelt es sich beispielhaft um einen bipolaren Transistor. Alternativ kann ein Feldeffekttransistor als einstellbarer Widerstand verwendet werden. Die restliche Schaltung der 4 ist identisch mit der in 3.
  • In der 5 ist ein Beispiel für eine Ausgestaltung des Reglers 8 gegeben. Für die Übersichtlichkeit sind die Bauteile, welche für den Sollwert Vsoll sorgen, auf den Digital-/Analogkonverter 7 reduziert. Die Regelung wird in diesem Beispiel durch den Operationsverstärker 12 und die beiden Widerstände 11: R1 und R2 vorgenommen, d.h. die Regelung 8 ist hier durch den Operationsverstärker 12 und die beiden Widerstände 11 R1 und R2 gegeben. Über die Widerstände R1 und R2 fließen jeweils die Ströme I1 und I2. Dabei gilt I1 – I2 = 0. Das Ausgangssignal hat die Stromstärke lout = (Vsoll * R2)/(RM * R1). Das Regelverhalten kann durch Einbringen von entsprechenden Zeitkonstanten angepasst werden. Diese Anordnung hat sich als sehr stabil erwiesen.
  • In der 6 ist beispielhaft eine Ausgestaltung des Digital-/Analogkonverters 7 der erfindungsgemäßen Schaltung dargestellt. Der Digital-/Analogkonverter oder Digital-/Analog-Wandler (DAC) hat die Aufgabe aus dem pegelgewandelten Digitalwert Dsoll* das analoge Referenzsignal Vsoll für die Regelung zu generieren. Es kann hierfür prinzipiell jede Art von DAC verwendet werden. Eine Möglichkeit für die Digital-Analogwandlung ist ein tiefpassgefiltertes PWM-Signal wie in 6 dargestellt. Der Mikroprozessor 6 erzeugt ein digitales Signal PWM, welches dem Digitalwert Dsoll der vorhergehenden Abbildungen entspricht; durch die Bezeichnung wird jedoch hier die Besonderheit dieses Sollwerts betont. Ein mit der Referenzspannung Vref versorgter Treiberbaustein 13 setzt das pegelgewandelte Signal PWM*, welches dem Wert Dsoll* der vorhergehenden Abbildungen entspricht, in ein Signal PWM** mit definierten Pegeln um. Die Referenzspannung kann z.B. mit einer Stromquelle 14 und einer zweipoligen Spannungsreferenz 15 erzeugt werden. In einem nachfolgenden Tiefpass 17 (gebildet aus einem Widerstand und dem Kondensator) wird der Gleichanteil des Signals herausgefiltert – es handelt sich also um eine Mittelwertbildung – und als Sollwert Vsoll verwendet. Für die Funktion der Referenzspannungsquelle 15, des Treibers 13 und des Reglers 8 ist eine minimale Betriebspannung notwendig. Um diese Spannung zu garantieren, um also zu verhindern dass der Spannungsabfall über dem Stellglied 4 zu klein wird, ist eine Spannungsreserve 16 nötig. Eine solche Spannungsreserve 16 kann z.B. wie hier dargestellt durch eine Zenerdiode realisiert werden.
  • In 7 ist ein Beispiel für einen Pegelwandler 10 dargestellt. Der Pegelwandler hat die Aufgabe die digitalen Ausgangssignale des Mikrocontrollers an die Pegel des DAC anzupassen. Dabei kann es sich je nach Ansteuerung des DAC um einen seriellen oder einen parallelen Pegelwandler handeln. Für die Übertragung eines PWM-Signals – siehe die vorhergehende 6 – reicht ein einkanaliger Pegelwandler aus. Eine mögliche Ausführung des einkanaligen Pegelwandlers mit einem als Subtrahierer arbeitenden Operationsverstärker zeigt 7. Für einen parallel angesteuerten Digital-/Analogkonverter müssen mehrere dieser Pegelwandler parallel betrieben werden. Als Pegelwandler kann auch ein Optokoppler oder ein Transformator eingesetzt werden. In dieser 7 ist auch dargestellt, dass das untere Potential V– Ground für das Messgerät bzw. für den Signalausgang ist.
  • 1
    Messgerät
    2
    Signalausgang
    3
    Lastwiderstand
    4
    Stellglied
    5
    Messwiderstand
    6
    Mikrocontroller
    7
    Digital-/Analogkonverter
    8
    Regler
    9
    Verstärker
    10
    Pegelwandler
    11
    Widerstand
    12
    Operationsverstärker
    13
    Treiber
    14
    Stromquelle
    15
    Spannungsreferenz
    16
    Spannungsreserve
    17
    Tiefpass

Claims (11)

  1. Vorrichtung zur Ausgabe mindestens eines elektrischen Ausgangssignals (lout), wobei die elektrische Sollstromstärke des Ausgangssignal (lout) vorgebbar ist, mit mindestens einem Messwiderstand (5), an welchem die Stromstärke des Ausgangssignals (lout) messbar ist, mit mindestens einem Stellglied (4), über welches die Stromstärke des Ausgangssignals (lout) einstellbar ist, und mit mindestens einem Regler (8), welcher die am Messwiderstand (5) gemessene Stromstärke des Ausgangssignals (lout) mit der Sollstromstärke für das Ausgangssignal (lout) vergleicht, und welcher die Stromstärke des Ausgangssignals (lout) über das Stellglied regelt, wobei der Regler (8) und der Messwiderstand (5) mit einem elektrischen Basis-Potential (VGND) verbunden sind, und wobei das Basis-Potential (VGND) ein Referenzpotential für den Regler (8) ist,
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei es sich bei dem Stellglied (4) um ein elektrisches Bauteil mit einem einstellbaren elektrischen Widerstand handelt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei mindestens ein Signalausgang (2) zum Ausgeben des Ausgangssignals (lout) vorgesehen ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung und ein das Ausgangssignal (lout) empfangender Lastwiderstand (3) mit einem unteren elektrischen Potential (V–) verbunden sind.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Messwiderstand (5) und das Stellglied (4) in Reihe geschaltet sind, wobei der Messwiderstand (5) mit dem Signalausgang (2) verbunden ist, und wobei das Stellglied (4) mit einem oberen elektrischen Potential (V+) verbunden ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei mindestens eine in Reihe zum Stellglied (4) angeordnete Spannungsreserve (16) vorgesehen ist, welche derartig ausgestaltet ist, dass sie das Unterschreiten eines minimalen Spannungsabfalls zwischen dem oberen Potential (V+) und dem Signalausgang (2) in dem Fall verhindert, dass der elektrische Widerstandswert des Stellgliedes (2) niederohmig ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein Anschluss des Reglers (8) für das Referenzpotential (VGND) mit einem Punkt zwischen dem Messwiderstand (5) und dem Stellglied (4) verbunden ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei mindestens ein Mikroprozessor (6) vorgesehen ist, welcher einen digitalen Sollwert (Dsoll) für die Sollstromstärke des Ausgangssignals (lout) vorgibt.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei mindestens ein Digital-/Analogkonverter (7) vorgesehen ist, welcher den digitalen Sollwert (Dsoll) des Mikroprozessors (6) oder ein davon abhängiges Signal (Dsoll*) in einen analogen Wert (Vsoll) umwandelt.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei mindestens ein Pegelwandler (10) vorgesehen ist, welcher den Pegel des Digital-/Analogkonverters (7) anpasst.
  11. Messgerät mit einer Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das Messgerät mindestens eine Prozessgröße eines Mediums bestimmt und/oder überwacht.
DE102005018398.0A 2005-04-20 2005-04-20 Vorrichtung zur Ausgabe eines elektrischen Ausgangssignals und Messgerät damit Expired - Lifetime DE102005018398B4 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005018398.0A DE102005018398B4 (de) 2005-04-20 2005-04-20 Vorrichtung zur Ausgabe eines elektrischen Ausgangssignals und Messgerät damit
US11/407,292 US7411375B2 (en) 2005-04-20 2006-04-20 Apparatus for issuing an electrical output signal

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005018398.0A DE102005018398B4 (de) 2005-04-20 2005-04-20 Vorrichtung zur Ausgabe eines elektrischen Ausgangssignals und Messgerät damit

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102005018398A1 true DE102005018398A1 (de) 2006-10-26
DE102005018398B4 DE102005018398B4 (de) 2021-02-04

Family

ID=37067854

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102005018398.0A Expired - Lifetime DE102005018398B4 (de) 2005-04-20 2005-04-20 Vorrichtung zur Ausgabe eines elektrischen Ausgangssignals und Messgerät damit

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102005018398B4 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008043178A1 (de) * 2008-10-24 2010-04-29 Endress + Hauser Wetzer Gmbh + Co. Kg Feldgerät der Prozessautomatisierungstechnik
DE102008054053A1 (de) 2008-10-30 2010-05-06 Siemens Aktiengesellschaft Feldgerät für die Prozessautomatisierung
CN102187180A (zh) * 2008-10-15 2011-09-14 恩德莱斯和豪瑟尔两合公司 过程自动化现场设备
DE102010039271A1 (de) * 2010-08-12 2012-02-16 Endress + Hauser Gmbh + Co. Kg Schaltung zum Regeln und Überwachen eines Signalstroms und Messumformer mit einer solchen Schaltung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2081990A (en) * 1980-06-25 1982-02-24 Hewlett Packard Co Output capacitor discharge circuit
DE3539848C2 (de) * 1985-11-09 1990-07-12 Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg, De
US5491404A (en) * 1994-02-08 1996-02-13 United Technologies Automotive, Inc. Current sense with virtual ground

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6686831B2 (en) * 2001-01-23 2004-02-03 Invensys Systems, Inc. Variable power control for process control instruments

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2081990A (en) * 1980-06-25 1982-02-24 Hewlett Packard Co Output capacitor discharge circuit
DE3539848C2 (de) * 1985-11-09 1990-07-12 Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg, De
US5491404A (en) * 1994-02-08 1996-02-13 United Technologies Automotive, Inc. Current sense with virtual ground

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102187180A (zh) * 2008-10-15 2011-09-14 恩德莱斯和豪瑟尔两合公司 过程自动化现场设备
CN102187180B (zh) * 2008-10-15 2014-08-20 恩德莱斯和豪瑟尔两合公司 过程自动化现场设备
DE102008043178A1 (de) * 2008-10-24 2010-04-29 Endress + Hauser Wetzer Gmbh + Co. Kg Feldgerät der Prozessautomatisierungstechnik
DE102008054053A1 (de) 2008-10-30 2010-05-06 Siemens Aktiengesellschaft Feldgerät für die Prozessautomatisierung
US8970203B2 (en) 2008-10-30 2015-03-03 Siemens Aktiengesellschaft Field device for process automation
DE102010039271A1 (de) * 2010-08-12 2012-02-16 Endress + Hauser Gmbh + Co. Kg Schaltung zum Regeln und Überwachen eines Signalstroms und Messumformer mit einer solchen Schaltung
US8981744B2 (en) 2010-08-12 2015-03-17 Endress + Hauser Gmbh + Co. Kg Circuit for regulating and monitoring a signal current and measurement transducer with such a circuit

Also Published As

Publication number Publication date
DE102005018398B4 (de) 2021-02-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102007035710A1 (de) Messumformer und Stellungsregler zum Anschließen an eine Zweileiter-Stromschleife sowie deren Verwendung
DE1762972B2 (de) Steuerbare spannungsquelle
DE102010012688B4 (de) Schaltanordnung mit Temperaturkompensation
EP1048934A2 (de) Zweidrahtsensoreinrichtung
DE2518422A1 (de) Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen kompensation des ohmschen widerstandes der verbindungsleitungen zwischen widerstandsgebern und messgeraeten
DE102005018398A1 (de) Vorrichtung zur Ausgabe eines elektrischen Ausgangssignals
DE102012021847B4 (de) Universelle Ein-Ausgabe-Schnittstelle für industrielle Anwendungen
DE102021132537B3 (de) Strommessschaltung
DE102016206165B3 (de) Druckmessgerät mit einer Messbrücke und einer Abgleicheinheit
EP2603772B1 (de) Schaltung zum regeln und überwachen eines signalstroms und messumformer mit einer solchen schaltung
EP2335025B1 (de) Feldgerät der prozessautomatisierung
DE19517492B4 (de) Analoge Stromschnittstelle
DE3942936A1 (de) Breitbandverstaerkerstufe mit steuerbarer verstaerkung
EP1247109B1 (de) Elektrische schaltungsanordnung zur umformung einer elektrischen eingangsgrösse in eine elektrische ausgangsspannung
DE102012005994B4 (de) Piezoelektrischer Antrieb für ein Ventil, Piezoventil mit einem solchen Antrieb und Verfahren zum Betrieb und zur Herstellung eines Piezoventils
DE10236166A1 (de) Spannungsregelung für räumlich entfernte Verbraucher
DE1762972C (de) Steuerbare Spannungsquelle Ausscheidung aus 1537966
DE3806982A1 (de) Spannungsversorgungseinheit
DE4211980C1 (en) Current-voltage converter for measuring appts. - has parallel electronic circuit paths acting as voltage divider and regulated voltage divider with centre tap-offs providing positive and negative output voltage nodes
DE2950369C2 (de) Schaltungsanordnung zur Verschiebung des Ausgangsstrombereich es eines Operationsverstärkers
DE1924783A1 (de) Schaltungsanordnung zur Umwandlung einer Widerstandsaenderung in eine proportionale Leitwertaenderung
DE102016225044A1 (de) Linearisierungsschaltung und Verfahren zum Linearisieren eines Messsignals
EP2405246B1 (de) Schaltungsanordnung und Eingabebaugruppe
WO2017005743A1 (de) Spannungsverstärker für einen programmierbaren spannungsbereich
DE102006007480B4 (de) Schaltungsanordnung und Verfahren zum Erfassen eines Laststroms

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20120229

R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final
R071 Expiry of right