DE10038228A1 - Zellenblockstruktur eines nichtflüchtigen ferroelektrischen Speichers - Google Patents
Zellenblockstruktur eines nichtflüchtigen ferroelektrischen SpeichersInfo
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Abstract
Eine Zellenblockstruktur eines nichtflüchtigen ferroelektrischen Speichers mit einem Zellenarrayblock mit Wortleitungen mit Teilwortleitungsstruktur, die mit einem SWL-Treiberblock verbunden sind, um durch diesen gesteuert zu werden, ist mit Folgendem versehen: DOLLAR A - einer Zellenblock-Auswählschalteinheit (93), die in einem Unterteilungsbereich des Zellenarrayblocks in einen ersten Bereich (95) oder einen zweiten Bereich (97) unterteilt ist, mit einer Elektrode, die mit einer Bitleitung für den ersten Bereich verbunden ist, und einer anderen Elektrode, die mit einer Bitleitung für den zweiten Bereich verbunden ist; und DOLLAR A - einem ersten und einem zweiten Leseverstärkerarray (98b, 99b) zum Lesen eines Datenwerts aus einem Zellenarray entweder im ersten Bereich oder im zweiten Bereich, wie durch die Zellenblock-Auswählschalteinheit ausgewählt. DOLLAR A Durch diese Struktur können die Ladungen auf einer Bitleitung gesenkt werden und Leseverstärkerblöcke auf einfache Weise angeordnet werden.
Description
Die Erfindung betrifft einen nichtflüchtigen ferroelektri
schen Speicher, spezieller die Zellenblockstruktur eines
solchen, durch die die Ladung einer Bitleitung gesenkt wer
den kann und Leseverstärkerblöcke auf einfache Weise ange
ordnet werden können.
Ferroelektrische Speicher, d. h. FRAMs (Ferroelectric Random
Access Memory = ferroelektrischer Direktzugriffsspeicher),
die im Wesentlichen eine Datenverarbeitungsgeschwindigkeit
wie DRAMs (Dynamic Random Access Memory = dynamischer Di
rektzugriffsspeicher) aufweisen, wie sie derzeit in weitem
Umfang als Halbleiterspeicher verwendet werden, und die Da
ten selbst dann aufrechterhalten können, wenn die Spannung
abgeschaltet ist, erfahren Aufmerksamkeit als Speicher der
nächsten Generation. Ein FRAM, der eine ähnliche Struktur
wie ein DRAM aufweist, ist mit einem Kondensator aus ferro
elektrischem Material versehen, um die hohe Restpolarisation
desselben zu nutzen, was die Aufrechterhaltung von Daten
selbst nach dem Wegnehmen eines elektrischen Felds ermög
licht.
Wenn nachfolgend der Kürze halber von einem Speicher die Re
de ist, ist darunter immer ein nichtflüchtiger ferroelektri
scher Speicher zu verstehen, solange nichts anderes speziell
angegeben ist.
Nun wird ein bekannter Speicher unter Bezugnahme auf die
beigefügten Fig. 1 bis 5 erläutert. Dabei zeigt Fig. 1 das
System einer Einheitszelle des Speichers.
Gemäß Fig. 1 ist das System der Einheitszelle eines bekann
ten Speichers mit Folgendem versehen: einer in einer Rich
tung ausgebildeten Bitleitung B/L; einer rechtwinklig zur
Bitleitung ausgebildeten Wortleitung W/L; einer Plattenlei
tung P/L, die beabstandet von der Wortleitung in derselben
Richtung wie diese ausgebildet ist; einem Transistor T1,
dessen Gate mit der Wortleitung und dessen Source mit der
Bitleitung verbunden ist; und einem ferroelektrischen Kon
densator FC1, dessen erster Anschluss mit dem Drain des
Transistors T1 und dessen zweiter Anschluss mit der Platten
leitung P/L verbunden ist.
Nun wird das Gesamtarraysystem dieses Speichers mit dem ge
nannten System der Einheitszelle unter Bezugnahme auf Fig.
2, die ein Blockdiagramm des Speichers zeigt, und Fig. 3,
die ein Schaltungssystem zu Fig. 2 zeigt, erläutert.
Das Blocksystem ist mit Folgendem versehen: einem Hauptzel
lenarray 41 mit Einheitszellen mit einem unteren Teil, der
einem Bezugszellenarray 42 zugeordnet ist; einem Wortlei
tungstreiber 43 auf einer Seite des Hauptzellenarrays 41, um
ein Ansteuerungssignal an das Hauptzellenarray 41 und das
Bezugszellenarray 43 zu liefern; und einer Leseverstärker
einheit 44, die unter dem Hauptzellenarray 41 ausgebildet
ist. Der Wortleitungstreiber 43 liefert ein Ansteuerungs
signal für das Hauptzellenarray 41 an die Hauptwortleitung
sowie für das Bezugszellenarray 42 an die Bezugswortleitung.
Die Leseverstärkereinheit 44 verfügt über eine Anzahl von
Leseverstärkern, die jeweils zum Verstärken von Signalen auf
Bitleitungen und inversen Bitleitungen dienen.
Nun wird die Schaltung eines Speichers mit diesem System an
Hand der Fig. 3 erläutert.
Gemäß Fig. 3 verfügt das Hauptzellenarray 41 über eine
Struktur mit gefalteter Bitleitung, wie ein DRAM. Außerdem
verfügt auch das Bezugszellenarray 42 über eine Struktur mit
gefalteter Bitleitung sowie eine Bezugszellen-Wortleitung
und eine Bezugszellen-Plattenleitung, die ein Paar bilden.
Die Bezugszellen-Wortleitung und die Bezugszellen-Platten
leitung sind als RWL_N-1, RPL_N-1 und RWL_N, RPL_N bezeich
net. Wenn die Hauptzellen-Wortleitung MWL_N-1 und die Haupt
zellen-Plattenleitung MPL_N-1 aktiviert werden und auch die
Bezugszellenwortleitung RWL_N-1 und die Bezugszellen-Plat
tenleitung RPL_N-1 aktiviert werden, wird der Datenwert ei
ner Hauptzelle auf die Bitleitung B/L geladen, und wird der
Datenwert von einer Bezugszelle auf die inverse Bitleitung
BB/L geladen. Wenn dagegen die Hauptzellen-Wortleitung MWL_N
und die Hauptzellen-Plattenleitung MPL_N aktiviert werden
und auch die Bezugszellen-Wortleitung RWL_N und die Bezugs
zellen-Plattenleitung RPL_N aktiviert werden, wird der Da
tenwert einer Hauptzelle auf die inverse Bitleitung BB/L
geladen, und der Datenwert einer Bezugszelle wird auf die
Bitleitung B/L geladen. In diesem Fall liegt der durch die
Bezugszelle geschaffene Bitleitungspegel REF zwischen durch
die Hauptzelle geschaffene Bitleitungspegeln B_H(hoch) und
B_L(niedrig). Daher sind zwei Verfahren zum Betreiben von
Bezugszellen möglich, um die Bezugsspannung REF zwischen den
Bitleitungspegeln B_H und B_L zu positionieren. Beim ersten
Verfahren wird der logische Wert in den Kondensator der Be
zugszelle eingespeichert, was dadurch bewerkstelligt werden
kann, dass der Kondensator einer Bezugszelle mit einer Größe
versehen wird, die kleiner als die Größe des Kondensators
einer Hauptzelle ist. Das zweite Verfahren besteht darin,
den logischen Wert 0 in den Kondensator einer Bezugszelle
einzuspeichern, was dadurch bewerkstelligt werden kann, dass
der Kondensator der Bezugszelle mit einer Größe versehen
wird, die größer als diejenige des Kondensators einer Haupt
zelle ist. So kann der bekannte Speicher unter Verwendung
eines der vorstehenden zwei Verfahren eine von der Lesever
stärkereinheit 44 benötige Bezugsspannung erzeugen.
Nun wird ein System eines Leseverstärkers beim bekannten
Speicher gemäß dem obigen System erläutert. Dazu zeigt Fig.
4 die Schaltung eines Leseverstärkers beim bekannten Spei
cher, und Fig. 5 zeigt einen Block ferroelektrischer Spei
cherzellen, in denen Leseverstärker vom Latchtyp verwendet
sind.
Der bekannte Leseverstärker verfügt über zwei PMOS-Transis
toren und zwei NMOS-Transistoren, die ein Invertersystem in
Latchform bilden. Es existieren ein erster PMOS-Transistor
MP1 und ein zweiter PMOS-Transistor MP2, die an entgegenge
setzten Seiten angeordnet sind, wobei der Ausgangsanschluss
des ersten PMOS-Transistors MP1 mit dem Gate des zweiten
PMOS-Transistors MP2 verbunden ist und der Ausgangsanschluss
des zweiten PMOS-Transistors MP2 mit dem Gate des ersten
PMOS-Transistors MP1 verbunden ist. Den Eingangsanschlüssen
des ersten und zweiten PMOS-Transistors MP1 und MP2 wird
gemeinsam ein Signal SAP zugeführt, bei dem es sich um ein
Aktivierungssignal zum Aktivieren des ersten und zweiten
PMOS-Transistors MP1 und MP2 handelt. Der Ausgangsanschluss
des ersten PMOS-Transistors MP1 ist mit dem ersten NMOS-
Transistor MN1 in Reihe geschaltet, und der Ausgang des
zweiten PMOS-Transistors MP2 ist mit dem zweiten NMOS-Tran
sistor MN2 in Reihe geschaltet. Der Ausgangsanschluss des
zweiten NMOS-Transistors MN2 ist mit dem Gate des ersten
NMOS-Transistors MN1 verbunden, und der Ausgangsanschluss
des ersten NMOS-Transistors MN1 ist mit dem Gate des zweiten
NMOS-Transistor MN2 verbunden. Den Eingangsanschlüssen des
ersten und zweiten NMOS-Transistors MN1 und MN2 wird gemein
sam ein Signal SAN zugeführt, das ein Aktivierungssignal zum
Aktivieren des ersten und zweiten NMOS-Transistors MN1 und
MN2 ist. Die Ausgangsanschlüsse des ersten PMOS-Transistors
MP1 und des ersten NMOS-Transistors MN1 sind gemeinsam mit
der Bitleitung B_N verbunden, und die Ausgangsanschlüsse des
zweiten PMOS-Transistors MP2 und des zweiten NMOS-Transis
tors MN2 sind mit der nächsten Bitleitung B_N+1 verbunden.
Der Ausgangsanschluss des Leseverstärkers ist jeweils mit
den Bitleitungen B_N und B_N+1 verbunden, um Eingabe- und
Ausgabevorgänge in/von der Hauptzelle und der Bezugszelle zu
ermöglichen. Daher werden in einer allgemeinen Vorabladepe
riode, in der der Leseverstärker nicht aktiviert ist, die
Signale SAP, SAN sowie diejenigen auf den Bitleitungen B_N
und B_N+1 alle auf 1/2 Vcc gehalten. Andererseits wird das
Signal SAP auf einen hohen Pegel hochgezogen, während das
Signal SAN auf einen niedrigen Pegel herabgezogen wird, wenn
der Leseverstärker aktiviert wird.
Dieser Leseverstärker verfügt über das folgende Layout.
Wenn der Zellenblock über ein System mit offener Bitleitung
verfügt, ist der Leseverstärker zwischen zwei Zellenarray
blöcken 1 und 2 angeordnet, wobei zwei Eingangsanschlüsse
desselben mit jeweiligen Bitleitungen für die Zellenarray
blöcke 1 und 2 verbunden sind.
Jedoch bestehen beim bekannten Speicher die folgenden Pro
bleme:
- - erstens führt die Verwendung verschiedener Datenbusse beim Lesen und Schreiben von Daten dazu, dass viele Datenbusse bereitzustellen sind, was ein effektives Layout des Designs verhindert.
- - zweitens kann keine Stabilität bei der Verstärkung folgend auf Lese- und Schreibvorgänge erwartet werden.
- - drittens ist das Leseverstärkerarray entsprechend dem Zel lenarrayblock vorhanden, was wegen Ladevorgängen betreffend die Bitleitung und wegen Schwierigkeiten beim Verkleinern der Layoutfläche für das gesamte Chiparray zu einer Grenze beim Entwickeln schnellerer Daten-Eingabe/Ausgabe-Vorgänge führt, zu Schwierigkeiten bei einer effizienten Anordnung von Zellenarrays und Leseverstärkerarrays führt, zu hohem Zeitaufwand vom Speicherdesign bis zur Massenherstellung führt und die Wettbewerbsfähigkeit eines Produkts senkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Zellenblock
struktur eines nichtflüchtigen ferroelektrischen Speichers
zu schaffen, die eine verringerte Ladung von Bitleitungen
und ein Anordnen von Leseverstärkerblöcken auf einfache Wei
se ermöglicht.
Diese Aufgabe ist durch die Zellenblockstrukturen gemäß den
beigefügten unabhängigen Ansprüchen 1, 4 und 6 gelöst.
Zusätzliche Merkmale und Aufgaben der Erfindung werden in
der folgenden Beschreibung dargelegt und gehen teilweise aus
dieser hervor, ergeben sich aber andererseits auch beim Aus
üben der Erfindung. Die Aufgaben und andere Vorteile der Er
findung werden durch die Maßnahmen erzielt, wie sie speziell
in der Beschreibung, den Ansprüchen und den beigefügten
Zeichnungen dargelegt sind.
Es ist zu beachten, dass sowohl die vorstehende allgemeine
Beschreibung als auch die folgende detaillierte Beschreibung
beispielhaft und erläuternd für die beanspruchte Erfindung
sind.
Die Zeichnungen, die beigefügt sind, um das Verständnis der
Erfindung zu fördern, veranschaulichen Ausführungsbeispiele
der Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung dazu,
deren Prinzipien zu erläutern.
Fig. 1 zeigt ein System einer Einheitszelle bei einem be
kannten Speicher;
Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm eines bekannten Speichers;
Fig. 3 zeigt schematisch eine Schaltung des Speichers von
Fig. 2;
Fig. 4 zeigt die Schaltung eines Leseverstärkers im bekann
ten Speicher;
Fig. 5 zeigt eine Block ferroelektrischer Speicherzellen, in
denen ein Leseverstärker vom Latchtyp verwendet ist;
Fig. 6 zeigt schematisch eine Schaltung eines SWL-Speichers
gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 7 zeigt ein Betriebszeitdiagramm eines SWL-Speichers;
Fig. 8 zeigt eine Schaltung eines 1T1C-Schalters einschließ
lich Bezugszellen;
Fig. 9 zeigt ein Grundsystem eines Zellenarrayblocks gemäß
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 10a und 10b veranschaulichen die grundlegenden Verbin
dungen in einer Zellenblock-Auswählschalteinheit gemäß einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 11 zeigt das System eines Schaltbauteils in einer Zel
lenblock-Auswählschalteinheit;
Fig. 12 zeigt detailliert die Verbindungen in einer Zellen
block-Auswählschalteinheit und einem Leseverstärkerblock;
Fig. 13 zeigt detailliert das System eines Leseverstärker
blocks;
Fig. 14 zeigt das Layout von Zellenarrayblöcken bei einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 15 zeigt das System von Schaltbauteil-Verbindungen zwi
schen Zellenarrayblöcken;
Fig. 16 zeigt detailliert Verbindungen von Schaltbauteilen
und Leseverstärkerblöcken zwischen Zellenarrayblöcken und
Fig. 17 zeigt detailliert das System des Leseverstärker
blocks in Fig. 16.
Nun wird im Einzelnen auf die bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung Bezug genommen, zu denen Beispiele in den bei
gefügten Zeichnungen dargestellt sind. Als Erstes wird das
System einer Einheitszelle in einem Array eines Speichers
gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der
Fig. 6 und 7 erläutert.
Eine Einheitszelle eines Speichers gemäß dem Ausführungsbei
spiel ist mit Folgendem versehen: einer ersten Teilwortlei
tung SWL1 und einer zweiten Teilwortleitung SWL2, die einen
bestimmten gegenseitigen Abstand einhalten und in Zeilen
richtung verlaufen; einer ersten Bitleitung B/L1 und einer
zweiten Bitleitung B/L2, die so ausgebildet sind, dass sie
die erste und die zweite Teilwortleitung SWL1 und SWL2
schneiden; einem ersten Transistor T1, dessen Gate mit der
ersten Teilwortleitung SWL1 verbunden ist und dessen Drain
mit der ersten Bitleitung B/L1 verbunden ist; einem ersten
ferroelektrischen Kondensator FC1, der zwischen die Source
des ersten Transistors T1 und die zweite Teilwortleitung
SWL2 geschaltet ist; einem zweiten Transistor T2, dessen
Gate mit der zweiten Teilwortleitung SWL2 verbunden ist und
dessen Drain mit der zweiten Bitleitung B2 verbunden ist;
und einem zweiten ferroelektrischen Kondensator FC2, der
zwischen die Source des zweiten Transistors T2 und die erste
Teilwortleitung SWL1 geschaltet ist. Zwischen benachbarten
Bitleitungen existiert ein Leseverstärker SA zum Erfassen
von Daten von diesen benachbarten Bitleitungen und zum Lie
fern der Daten an eine Datenleitung DL oder eine inverse Da
tenleitung /DL. Zum Liefern eines Aktivierungssignals SEN
zum Aktivieren des Leseverstärkers ist eine Leseverstärker-
Aktivierungseinheit vorhanden, und zum selektiven Schalten
der Bitleitungen und der Datenleitungen ist eine Auswähl
schalteinheit CS vorhanden. Eine Anzahl der vorstehenden
Einheitszellen bildet ein Zellenarray, wobei eine Einheits
zelle hinsichtlich ihrer Funktion als Datenspeichereinheit
über ein Paar Teilwortleitungen, eine Bitleitung, einen
Transistor 1T und einen ferroelektrischen Kondensator 1C
verfügt, während sie hinsichtlich der Struktur über ein Paar
Teilwortleitungen, zwei Bitleitungen, zwei Transistoren 2T
und zwei ferroelektrischen Kondensatoren 2C verfügt. Bei der
Erfindung wird eine 2T/2C-Struktur, die hinsichtlich der
Struktur die Grundlage bildet, als Einheitszelle definiert.
Nun wird unter Bezugnahme auf das zeitbezogene Diagramm der
Fig. 7 ein Daten-Eingabe/Ausgabe-Vorgang bei diesem Speicher
erläutert.
In einer Periode T0, nämlich einer Periode vor dem Aktivie
ren der ersten Teilwortleitung SWL1 und der zweiten Teil
wortleitung SWL2 auf H(Hoch), werden alle Bitleitungen vorab
auf den Schwellenspannungspegel eines NMOS-Transistors gela
den. In einer Periode T1, nämlich einer solchen, in der so
wohl die erste als auch die zweite Teilwortleitung SWL1 und
SWL2 auf H aktiviert sind, wird der Datenwert in einem fer
roelektrischen Kondensator an die Hauptbitleitung geliefert,
um deren Pegel zu ändern. In diesem Fall tritt, da Felder
entgegengesetzter Polaritäten an die Bitleitung und die
Teilwortleitung angelegt werden, hinsichtlich eines ferro
elektrischen Kondensators, in dem ein Datenwert auf hohem
Pegel gespeichert ist, eine Zerstörung der Polaritäten des
ferroelektrischen Materials auf, was für den Fluss eines ho
hen Stroms sorgt, der in der Bitleitung eine hohe Spannung
induziert. Im Gegensatz hierzu tritt, wenn Felder derselben
Polarität an die Bitleitung und die Teilwortleitung angelegt
werden, in einem ferroelektrischen Kondensator, in dem ein
Datenwert von niedrigem Pegel gespeichert ist, kein Zerstö
ren von Polaritäten des ferroelektrischen Materials auf, was
zum Fließen nur eines kleinen Stroms führt, der nur eine
niedrige Spannung in der Bitleitung induziert. Wenn dieser
Zellendatenwert geeignet auf die Bitleitung geladen ist,
wird das Leseverstärker-Aktivierungssignal SEN zum Aktivie
ren des Leseverstärkers auf hoch überführt, um den Bitlei
tungspegel zu verstärken. Da der logische Datenwert H in der
zerstörten Zelle nicht wiederhergestellt werden kann, wenn
sich die erste und zweite Teilwortleitungen SWL1 und SWL2 im
hohen Zustand befinden, wird der logische Datenwert H in
folgenden Perioden T2 und T3 wiederhergestellt. Dabei wird
die erste Teilwortleitung SWL1 in der Periode T1 auf niedrig
gebracht, und die zweite Teilwortleitung SWL2 wird auf dem
hohen Pegel gehalten und der zweite Transistor T2 wird ein
geschaltet. In diesem Fall wird, wenn die Bitleitung hoch
liegt, der hohe Datenwert an eine der Elektroden des zweiten
ferroelektrischen Kondensators FC2 übertragen, um zwischen
dem niedrigen Zustand der ersten Teilwortleitung SWL1 und
dem hohen Pegel der Bitleitung den logischen Zustand 1 wie
derherzustellen. In der Periode T3, in der die erste Teil
wortleitung SWL1 erneut auf hoch überführt wird und die
zweite Teilwortleitung SWL2 auf niedrig überführt wird, ist
der erste Transistor T1 eingeschaltet. In diesem Fall wird,
wenn sich die Bitleitung auf dem hohen Pegel befindet, der
hohe Datenwert an eine der Elektroden des ersten ferroelek
trischen Kondensators FC1 übertragen, um den logischen Zu
stand 1 zwischen hohen Pegeln der zweiten Teilwortleitung
SWL2 wiederherzustellen.
Das Funktionsprinzip dieses Speichers des Ausführungsbei
spiels wird nun detaillierter erläutert. Fig. 8 zeigt dazu
die Schaltung eines 1T1C-Speichers einschließlich Bezugszel
len. Ein Array eines 1T1C-Speichers gemäß dem Ausführungs
beispiel kann in einen Bezugszellenbereich und einen Haupt
zellenbereich unterteilt sein. Das Array des Hauptzellenbe
reichs verfügt über eine Struktur mit Teilwortleitung, wobei
sich Bezugszellen RC in einem Spaltenabschnitt auf einer
Seite des Hauptzellenarrays befinden. Es sei angenommen,
dass die zwei Teilwortleitungen in einem Array SWL1_N-1,
SWL2_N-1 sowie SWL1_N, SWL2_N sind, und wenn ein Paar von
Teilwortleitungen durch den SWL-Treiberblock 81 aktiviert
wird, werden die Zellen im Hauptzellenbereich und im Bezugs
zellenbereich aktiviert. Der Datenwert in einer Hauptzelle
wird an die Hauptbitleitung BL1, BL2 und von dort an den Le
severstärker 83a und 83b übertragen, und der Datenwert in
einer Bezugszelle wird an die Bezugsbitleitung RBL1, RBL2
übertragen. In diesem Fall wird ein Bezugsbitleitungssignal
nicht unmittelbar verwendet, sondern es wird an den Lesever
stärker geliefert, nachdem das Bezugsbitleitungssignal über
eine Pegelschiebe-Nachfahreinrichtung (LT = level shift
tracer) 82a und 82 verstärkt wurde. In diesem Fall befindet
sich das Bezugsbitleitungssignal in einem Zustand, der dem
logischen Wert 0 auf der Hauptbitleitung entspricht, da die
Größen der Hauptzelle und der Bezugszelle gleich sind und
die Bezugszelle so beschaffen ist, dass sie den logischen
Wert 0 speichert. Daher erfasst die Pegelschiebe-Nachfahr
einrichtung den Pegel der Bezugsbitleitung, und sie liefert
ein Ausgangssignal, bei dem ΔV zum Bezugsbitleitungspegel
addiert ist. Der Ausgangspegel liegt zwischen einem durch
die Hauptzelle hervorgerufenen hohen Pegel und einem niedri
gen Pegel auf der Hauptbitleitung. Wenn die Bezugszelle ein
Signal von der Teilwortleitung empfängt, ist der vorstehend
angegebene 1T1C-Speicher stabil und eine Zellenbeeinträchti
gung ist unterdrückt.
Da das Leseverstärkerarray entsprechend dem Zellenarrayblock
mit durch einen SWL-Treiberblock gesteuerten Zellen vorhan
den ist, besteht jedoch beim Speicher mit dem in Fig. 8 dar
gestellten System eine Grenze beim Bewerkstelligen schnelle
rer Daten-Eingabe/Ausgabe-Vorgänge des Bauteils auf Grund
eines Ladevorgangs betreffend die Bitleitung und wegen
Schwierigkeiten beim Verringern der Layoutfläche für das ge
samte Chiparray, was zu Schwierigkeiten bei einer effizien
ten Anordnung von Zellenarrays und Leseverstärkerarrays
führt, zu viel Zeit vom Speicherdesign bis zur Massenher
stellung führt und die Wettbewerbsfähigkeit des Produkts
senkt.
Daher ist durch die Erfindung eine neue Zellenarraystruktur
vorgeschlagen, bei der der Einfluss aus dem Ladevorgang ei
ner Bitleitung bei einem Datenlesevorgang verringert werden
kann und das Layout des Leseverstärkerarrays auf einfache
Weise erstellt werden kann. Fig. 9 zeigt hierzu das Grund
system eines Zellenarrayblocks gemäß der Erfindung. Grund
sätzlich schlägt die Erfindung vor, einen durch einen SWL-
Treiberblock 91 angesteuerten Zellenarrayblock in zwei Blö
cke, nämlich einen oberen und einen unteren, zu unterteilen,
um die bei einem Lesevorgang auftretende Gesamtladung auf
einer Bitleitung zu senken.
Gemäß Fig. 9 ist bei der Erfindung ein durch einen SWL-Trei
berblock 91 angesteuerter Zellenarrayblock in einen Zellen
arrayblock-11 94, einen Zellenarrayblock-21 96, einen Zel
lenarrayblock-12 95 und einen Zellenarrayblock-22 97 unter
teilt, und zwischen dem Zellenarrayblock-11 94 und dem Zel
lenarrayblock-21 96 sowie dem Zellenarrayblock-12 95 und dem
Zellenarrayblock-22 97 sind Zellenblock-Auswählschalteinhei
ten 92 bzw. 93 vorhanden. Die Eingabe/Ausgabe von Daten in
die/aus den Zellen, die mit ungeradzahligen bzw. geradzahli
gen Spaltenbitleitungen im Zellenarray verbunden sind, ist
so konzipiert, dass sie über die ersten Leseverstärkerarrays
98a und 98b oder die zweiten Leseverstärkerarrays 99a und
99b erfolgt. Bei der vorstehend angegebenen erfindungsgemä
ßen Zellenblockstruktur eines Speichers liegt ein System ei
ner Einheitsspeicherzelle in jedem Zellenarrayblock vor, wie
in Fig. 6 dargestellt.
Nun wird das System des Zellenarrayblocks detailliert erläu
tert. Die Fig. 10a und 10b veranschaulichen dazu die grund
sätzlichen Verbindungen in einer Zellenblock-Auswählschalte
inheit. Fig. 10a zeigt dabei grundlegende Verbindungen in
der Zellenblock-Auswählschalteinheit 93, in der jeweilige
Zellenblock-Auswählschalter 93c, 93d, 93e, 93f zwischen den
Zellenarrayblöcken 95 und 97 vorhanden sind, mit Verbindun
gen zu Bitleitungen jeweiliger Zellenarrayblöcke. Außerdem
werden Signale von jeweiligen Zellenblock-Auswählschaltern
an die oberen und unteren Leseverstärker 101a, 101b, 102a,
102b geliefert. Die Signale von geradzahligen Spaltenzellen
blockschaltern werden an die oberen Leseverstärker 101a und
101b geliefert, und die Signale von den ungeradzahligen
Spaltenzellenblockschaltern werden an die unteren Lesever
stärker 102a und 102b geliefert.
Verbindungen in einer Bezugspegel-Erzeugungseinheit 100 sind
die Folgenden.
In einer Spaltenbezugszelle ist der Eingang der Zellenblock-
Auswählschalter 93a und 93b mit einer Bitleitung des Bezugs
zellenarrays verbunden, und der Ausgangsanschluss ist mit
der oberen und unteren Pegelschiebe-Nachfahreinrichtung 100a
und 100b verbunden. Das heißt, dass die Ausgangsanschlüsse
an geradzahligen Spaltenzellenblock-Auswählschaltern 93b mit
einem Eingangsanschluss der oberen Pegelschiebe-Nachfahrein
richtung 100a verbunden sind, während Ausgangsanschlüsse an
den ungeradzahligen Spaltenzellenblock-Auswählschaltern 93a
mit einem Eingangsanschluss der unteren Pegelschiebe-Nach
fahreinrichtung 100b verbunden sind.
Verbindungen im Bezugszellenbereich innerhalb der grundle
genden Verbindungen in der oben genannten Zellenblock-Aus
wählschalteinheit 93 sind die Folgenden.
Gemäß Fig. 10b sind die ungeradzahligen Spaltenzellenblock-
Auswählschalter 93a mit oberen und unteren Bezugsbitleitun
gen 103a und 103b verbunden sowie an eine Eingangsleitung
104b der unteren LT angeschlossen. Außerdem sind geradzahli
ge Spaltenzellenblock-Auswählschalter 93b mit den oberen und
unteren Bezugsbitleitungen 103a und 103b verbunden und an
eine Eingangsleitung 104a der oberen LT angeschlossen. Die
Bitleitungen im Bezugszellenarray, d. h. die obere Bezugsbit
leitung 103a und die untere Bezugsbitleitung 103b, sind auf
derselben Schicht wie die Bitleitungen des Hauptzellenarrays
ausgebildet, während die Eingangsleitung 104b der unteren LT
und die Eingangsleitung 104a der oberen LT auf Schichten
ausgebildet sind, die verschieden von den Bitleitungen des
Zellenarrayblocks sind (überwiegend auf einer oberen
Schicht).
Ein detailliertes System jedes der Zellenblock-Auswählschal
ter in der Zellenblock-Auswählschalteinheit ist das Folgen
de. Fig. 11 veranschaulicht hierzu ein System eines Schalt
bauteils in einer Zellenblock-Auswählschalteinheit.
Dieses Schaltbauteil verfügt über eine Struktur, bei der
zwei NMOS-Transistoren T1 und T2 in Reihe geschaltet sind.
Den jeweiligen Gates dieser NMOS-Transistoren T1 und T2 wird
ein Auswählsignal für das Zellenarray 1 und ein Auswählsig
nal für das Zellenarray 2 zugeführt, um selektiv den Zellen
arrayblock 1 oder 2 auszuwählen. Wenn z. B. das Auswählsig
nal für das Zellenarray 1 auf hoch aktiviert wird, wird das
Bitleitungssignal für das Zellenarray 1 an eine SW-Ausgangs
leitung geliefert. Außerdem wird, wenn das Auswählsignal für
das Zellenarray 1 auf hoch aktiviert wird, ein Bitleitungs
signal für das Zellenarray 2 an die SW-Ausgangsleitung ge
liefert.
Nun werden Verbindungen in einer Zellenblock-Auswählschalte
inheit und einem Leseverstärkerblock beim Ausführungsbei
spiel der Erfindung an Hand von Fig. 12 erläutert. Schalt
bauteile 121a und 121b, mit jeweils zwei in Reihe geschalte
ten NMOS-Transistoren, sind mit Bitleitungen des Zellenar
rays 1 und des Zellenarrays 2 verbunden. Außerdem ist eine
SWL-Ausgangsleitung eines Zellenblock-Auswählschaltbauteils
121 für ungeradzahlige Spalten mit dem unteren Leseverstär
ker 120b verbunden, und eine SW-Ausgangsleitung eines Zel
lenblock-Auswählschaltbauteils 121b für geradzahlige Spalten
ist mit dem oberen Leseverstärker 120a verbunden. Der obere
Leseverstärker 120a verfügt über einen ersten Eingangsan
schluss, an den das Ausgangssignal (REF für oben) der oberen
Pegelschiebe-Nachfahreinrichtung LT angelegt wird, sowie ei
nen zweiten Eingangsanschluss, an den ein Signal über die
SW-Ausgangsleitung des Zellenblock-Auswählschaltbauteils
121b für geradzahlige Spalten angelegt wird. Außerdem ver
fügt der untere Leseverstärker 120b über einen ersten Ein
gangsanschluss, an den das Ausgangssignal (REF für unten)
der unteren Pegelschiebe-Nachfahreinrichtung LT angelegt
wird, und einen zweiten Eingangsanschluss, an den ein Signal
über die SW-Ausgangsleitung des Zellenblock-Auswählschalt
bauteils 121a für ungeradzahligen Spalten angelegt wird.
Nun wird ein System der oberen und unteren Leseverstärker
120a und 120b detailliert an Hand der Fig. 13 erläutert, die
ein System eines Leseverstärkerblocks detailliert veran
schaulicht, wobei es sich um einen von mehreren Leseverstär
kern im Leseverstärkerarray handelt.
Gemäß Fig. 13 verfügt der Leseverstärker über einen ersten
Transistor T1 zum Schalten des Signals von einer Hauptbit
leitung, das seiner Source zugeführt wird; einen zweiten
Transistor T2 zum Schalten eines seiner Source zugeführten
Bezugssignals; einen dritten Transistor T3, dessen Gate mit
der Source des zweiten Transistors T2 verbunden ist und des
sen Drain mit dem Drain des ersten Transistors T1 verbunden
ist; einen vierten Transistor T4, dessen Gate mit dem Ein
gangsanschluss des ersten Transistors T1 verbunden ist und
dessen Drain mit dem Drain des zweiten Transistors T2 ver
bunden ist; einen fünften Transistor T5, dessen Source mit
einem Masseanschluss verbunden ist und dessen Drain mit den
Sources des dritten und vierten Transistors verbunden ist;
einen sechsten Transistor T6, dessen Gate mit dem Drain des
zweiten Transistors T2 verbunden ist, dessen Source mit ei
ner Spannungsquelle Vcc verbunden ist und dessen Drain mit
dem Drain des ersten Transistors T1 verbunden ist; einen
siebten Transistor T7, dessen Gate mit dem Drain des ersten
Transistors T1 verbunden ist, dessen Source mit einer Span
nungsquelle verbunden ist und dessen Drain mit dem Drain des
zweiten Transistors T2 verbunden ist; einen achten Transis
tor T8 zum Ausgleichen des Drains des sechsten Transistors
T6 und des Drains des siebten Transistors T7; einen neunten
Transistor T9, dessen Source mit dem Drain des dritten Tran
sistors T3 verbunden ist, um ein verstärktes Signal von der
Hauptbitleitung an einen Datenbus DB1 zu schalten; und einen
zehnten Transistor T10, dessen Source mit dem Drain des
vierten Transistors T4 verbunden ist, um ein Signal mit um
gekehrter Phase zum verstärkten Signal von der Hauptbitlei
tung auf einen inversen Datenbus DBB1 zu schalten. Außerdem
können ein elfter Transistor T11 zum Schalten des Signals
von der Hauptbitleitung auf die Source des ersten Transis
tors T1 sowie ein zwölfter Transistor T12 zum Schalten des
Bezugssignals auf die Source des zweiten Transistors T2 vor
handen sein. Der elfte Transistor T11 wird durch ein Haupt
bitleitungs-Steuersignal BLC gesteuert, und der zwölfte
Transistor T12 wird durch ein Bezugsbitleitungs-Steuersignal
RLC gesteuert. Außerdem kann der erste Transistor T1 ein
verstärktes Signal an das Gate des vierten Transistors T4
zurückliefern, und der zweite Transistor T2 liefert ein ver
stärktes Signal zurück an das Gate des dritten Transistors
T3. Außerdem werden der erste und zweite Transistor T1 und
T2 während des Schreibens von Daten eingeschaltet gehalten,
wohingegen sie während des Lesens von Daten ausgeschaltet
gehalten werden. Der neunte und der zehnte Transistor T9 und
T10 werden durch ein Spaltenauswählsignal CS gesteuert. Der
sechste, siebte und achte Transistor T6, T7 und T8 sind
PMOS-Transistoren, während die anderen Transistoren NMOS-
Transistoren sind. Der fünfte Transistor T5 arbeitet auf ein
Leseverstärker-Freigabesignal SEN hin, während der achte
Transistor T8 auf ein Leseverstärker-Ausgleichssignal SEQ
hin arbeitet. Außerdem werden die Gates des ersten und zwei
ten Transistors T1 und T2 jeweils mit Latchfreigabe-Steuer
signalen LEC versorgt.
Bisher wurde eine grundlegende Zellenarrayblock-Struktur bei
der Erfindung erläutert, und nun wird eine Zellenarrayblock-
Struktur für den Fall erläutert, dass in ihr mehr als ein
SWL-Treiber vorhanden ist. Fig. 4 zeigt das Layout von Zel
lenarrayblöcken bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
und zwar für den Fall, dass zwei durch zwei SWL-Treiberblö
cke angesteuerte Zellenarray gemäß der Erfindung angeordnet
sind, wobei ein durch einen SWL-Treiberblock 140 angesteuer
ter Zellenarrayblock zweigeteilt ist, nämlich in einen obe
ren und einen unteren Zellenarrayblock, und auch ein ander
er, durch einen anderen SWL-Treiberblock 141 angesteuerter
Zellenarrayblock zweigeteilt ist, also einen oberen und ei
nen unteren Zellenarrayblock. Schaltbauteile, die Zellenaus
wähleinrichtungen bei einem Datenlesevorgang sind, sind zwi
schen den Zweiteil-Zellenarrayblöcken vorhanden, um die bei
einem Gesamtlesevorgang auftretende Ladung einer Bitleitung
zu verringern. Zellen an Bitleitungen, die mit Schaltbautei
len in einer ungeradzahligen Spalte oder einer geradzahligen
Spalte in den durch den SWL-Treiberblock 140 angesteuerten
unteren Zellenarrayblöcken 142b und 142d sowie in den durch
den SWL-Treiberblock 141 angesteuerten oberen Zellenarray
blöcken 143a und 143c nutzen die zweiten Leseverstärkerar
rays 145a und 145b gemeinsam. Dieses gemeinsame Nutzen der
Leseverstärkerarrays erleichtert das Design des Gesamtlay
outs. Das System verfügt über einen Zellenarrayblock-11
142a, einen Zellenarrayblock-21 142b, einen Zellenarray
block-12 142c sowie einen Zellenarrayblock-22 142d, die im
durch den SWL-Treiberblock 140 gesteuerten Zellenarrayblock
abgeteilt sind, sowie Zellenblock-Auswählschalteinheiten
147a und 147b, die zwischen dem Zellenarrayblock-11 142a und
dem Zellenarrayblock-21 142b sowie dem Zellenarrayblock-12
142c und dem Zellenarrayblock-22 142d vorhanden sind. Außer
dem verfügt das System auch über einen Zellenarrayblock-31
143a, einen Zellenarrayblock-41 143b, einen Zellenarray
block-32 143c und einen Zellenarrayblock-42 143d, die im
durch den SWL-Treiberblock 141 gesteuerten Zellenarrayblock
abgeteilt sind, sowie Zellenblock-Auswählschalteinheiten
148a und 148b, die zwischen dem Zellenblockarray-31 143a und
dem Zellenarrayblock-41 143b sowie zwischen dem Zellenarray
block-32 143c und dem Zellenarrayblock-42 143d vorhanden
sind. Ausgangsleitungen jeweiliger Schaltbauteile in den
Zellenblock-Auswählschalteinheiten 147a, 147b, 148a und 148b
sind abwechselnd mit den oberen Leseverstärkerarrays und den
unteren Leseverstärkerarrays verbunden. Daher erfolgt die
Eingabe/Ausgabe von Daten in/aus Zellen, die mit einer Bit
leitung entweder in einer ungeradzahligen Spalte oder einer
geradzahligen Spalte verbunden sind, über das obere Lesever
stärkerarray, während die anderen Eingabe/Ausgabe-Vorgänge
über das untere Leseverstärkerarray erfolgen. Außerdem nut
zen die durch verschiedene SWL-Treiberblöcke gesteuerten
Zellenarrayblöcke das zwischen den Zellenarrayblöcken vor
handene Leseverstärkerarray gemeinsam. Wie es in Fig. 14
dargestellt ist, sind die zwischen den durch den SWL-Trei
berblock 140 gesteuerten unteren Zellenarrayblöcken-21 und
-22 142b und 142d vorhandenen zweite Leseverstärkerarrays
145a und 145b gemeinsam genutzte Blöcke. Außerdem existieren
erste Leseverstärker 144a und 144b sowie dritte Leseverstär
ker 146a und 146b über den Zellenarrayblöcken-11 und -12
142a und 142b sowie unter den Zellenarrayblöcken-41 und -42
143b und 143d, die gemeinsam für durch verschiedene SWL-
Treiberblöcke gesteuerte Zellenarrayblöcke verwendet werden.
Nun wird ein System für die oben genannten Zellenarrayblöcke
im Detail an Hand der Fig. 15 erläutert, die ein System mit
Verbindungen von Schaltbauteilen zwischen Zellenarrayblöcken
zeigt.
Zwischen den Zellenarrayblöcken 142c und 142d existieren
Zellenblock-Auswählschalter 147b-1, 147b-2, 147b-3, 147b-4,
147b-5 und 147b-6, die mit den Bitleitungen jeweiliger Zel
lenarrayblöcke verbunden sind. Außerdem werden Ausgangssig
nale jeweiliger Zellenblock-Auswählschalter an die oberen
und unteren Leseverstärker 144b-1, 144b-2, 145b-1 und 145b-2
geliefert. Das heißt, dass Ausgangssignale von Zellenblock-
Auswählschaltern geradzahliger Spalten an die oberen Lese
verstärker 144b-1 und 144b-2 geliefert werden, während Aus
gangssignale von Zellenblock-Auswählschaltern ungeradzahli
ger Spalten an die unteren Leseverstärker 145b-1 und 145b-2
geliefert werden. Zwischen den durch benachbarte verschiede
ne SWL-Treiberblöcke gesteuerten Zellenarrayblöcken 143c und
143d befinden sich Zellenblock-Auswählschalter 148b-1, 148b-
2, 148b-3, 148b-4, 148b-5 und 148b-6, die mit den Bitleitun
gen jeweiliger Zellenarrayblöcke verbunden sind. Außerdem
werden Ausgangssignale jeweiliger Zellenblock-Auswählschal
ter an die oberen und unteren Leseverstärker 145b-1, 145b-2,
146b-1 und 146b-2 geliefert. Das heißt, dass die Ausgangs
signale von Zellenblock-Auswählschaltern in geradzahligen
Spalten an die oberen Leseverstärker 145b-1 und 145b-2 ge
liefert werden, während Ausgangssignale von Zellenblock-Aus
wählschaltern in ungeradzahligen Spalten an die unteren Le
severstärker 146b-1 und 146b-2 geliefert werden. Die Lese
verstärker 145b-1 und 145b-2 im zweiten Leseverstärkerarray
145b, die zwischen den durch verschiedene SWL-Treiberblöcken
angesteuerten Zellenarrays vorhanden sind, sind sowohl mit
den Schaltbauteilen 147b-3 und 147b-5, die mit Bitleitungen
ungeradzahliger Spalten in den Zellenarrayblöcken-12 und -22
142c und 142d verbunden sind, als auch den Schaltbauteilen
148b-3 und 148b-5 verbunden, die mit den Bitleitungen unge
radzahliger Spalten in den Zellenarrayblöcken-32 und -42
143c und 143d verbunden sind. Außerdem sind mit Bitleitungen
geradzahliger Spalten für die Zellenarrayblöcke verbundene
Schaltbauteile gemeinsam mit Schaltbauteilen verbunden, die
mit Bitleitungen geradzahliger Spalten für die durch einen
anderen SWL-Treiberblock gesteuerten Zellenarrayblöcke ver
bunden sind, um jeden Leseverstärker gemeinsam zu nutzen.
Verbindungen innerhalb einer Bezugspegel-Erzeugungsschaltung
150 sind die Folgenden.
Innerhalb einer Spaltenbezugszelle empfangen die Zellen
block-Auswählschalter 147b-1 und 147b-2 Signale von Bitlei
tungen für die Bezugszellenarrays 142c und 142d, und sie
liefern Signale an die obere und untere Pegelschiebe-Nach
fahreinrichtung 150a und 150b. Das heißt, dass ein Ausgangs
anschluss des Zellenblock-Auswählschalters 147b-2 für eine
geradzahlige Spalte mit einem Eingangsanschluss der oberen
Pegelschiebe-Nachfahreinrichtung 150a verbunden ist, während
ein Ausgangsanschluss des Zellenblock-Auswählschalters 147b-
1 mit einem Eingangsanschluss der unteren Pegelschiebe-Nach
fahreinrichtung 150b verbunden ist. Außerdem empfangen Ein
gangsanschlüsse der Zellenblock-Auswählschalter 148b-1 und
148b-2 Signale von Bitleitungen für die Bezugszellenarrays
143c und 143d, und sie liefern Signale an die obere und un
tere Pegelschiebe-Nachfahreinrichtung 150b und 150c. Das
heißt, dass ein Ausgangsanschluss des Zellenblock-Auswähl
schalters 148b-2 für eine geradzahlige Spalte mit einem Ein
gangsanschluss der oberen Pegelschiebe-Nachfahreinrichtung
150b verbunden ist, während ein Ausgangsanschluss des Zel
lenblock-Auswählschalters 148b-1 für eine ungeradzahlige
Spalte mit einem Eingangsanschluss der unteren Pegelschiebe-
Nachfahreinrichtung 150c verbunden ist. Es ist ersichtlich,
dass bei diesem System die Anzahl von Leseverstärkern und
Pegelschiebe-Nachfahreinrichtungen gesenkt werden kann.
Verbindungen zwischen Schaltbauteilen und Leseverstärkern
sind detailliert die Folgenden, wie es nun an Hand der Fig.
16 erläutert wird, die Verbindungen zwischen Schaltbauteilen
und Leseverstärkerblöcken zwischen Zellenarrayblöcken zeigt.
Gemäß Fig. 16 sind Zellenarrays 1 und 2 solche Zellenarray
blöcke, die durch einen der SWL-Treiberblöcke gesteuert wer
den, und Zellenarrays 3 und 4 sind solche Zellenarrayblöcke,
die durch einen anderen SWL-Treiberblock, benachbart zum
ersten SWL-Treiberblock, gesteuert werden. Schaltbauteile
161a und 161b mit jeweils zwei in Reihe geschalteten NMOS-
Transistoren sind mit Bitleitungen für das Zellenarray 1
bzw. das Zellenarray 2 verbunden. Außerdem sind Schaltbau
teile 162a und 162b mit jeweils zwei in Reihe geschalteten
NMOS-Transistoren mit Bitleitungen für das Zellenarray 3
bzw. das Zellenarray 4 verbunden. Eine SW-Ausgangsleitung am
Zellenblock-Auswählschaltbauteil 161a einer ungeradzahligen
Spalte ist mit dem unteren Leseverstärker 160b verbunden,
und eine SW-Ausgangsleitung am Zellenblock-Auswählschaltbau
teil 161b einer geradzahligen Spalte ist mit dem unteren Le
severstärker 160a verbunden. Der obere Leseverstärker 160a
verfügt über einen Eingangsanschluss zum Empfangen eines
Signals REF-oben von der Pegelschiebe-Nachfahreinrichtung LT
sowie einen anderen Eingangsanschluss zum Empfangen eines
Signals, das über eine SW-Ausgangsleitung am Zellenblock-
Auswählschaltbauteil 161b einer geradzahligen Spalte gelei
tet wurde. Außerdem verfügt der untere Leseverstärker 160b
über einen Eingangsanschluss zum Empfangen eines Signals
REF-unten von der unteren Pegelschiebe-Nachfahreinrichtung
LT sowie einen anderen Eingangsanschluss zum Empfangen eines
Signals, das über eine SW-Ausgangsleitung des Zellenblock-
Schaltbauteils 161a einer ungeraden Spalte geliefert wurde.
In diesem Fall werden, da der untere Leseverstärker 160b zur
Eingabe/Ausgabe von Daten betreffend Zellen verwendet wird,
die mit den ungeradzahligen Bitleitungen für die Zellenar
rays 3 und 4 verbunden sind, die über die SW-Ausgangsleitung
am Zellenblock-Auswählschaltbauteil 162a geleiteten Signale
demselben gemeinsam zugeführt.
Nun wird ein System des Leseverstärkers 160b detailliert er
läutert. Fig. 17 zeigt dazu ein System des Leseverstärker
blocks in Fig. 16 in detaillierter Form, das im Wesentlichen
mit dem Leseverstärker der Fig. 13 übereinstimmt, jedoch mit
der Ausnahme, dass eines der Zellenarrays ausgewählt wird
und auf den Gates des elften und zwölften Transistors T11
und T12 zugeführte Signale BLC_oben und BLC_unten hin für
ein Haupteingangssignal verwendet wird, da der Leseverstär
ker ein solcher ist, der vom oberen und unteren Zellenarray
block gemeinsam genutzt wird.
Gemäß Fig. 17 verfügt der Leseverstärker 160b über einen
ersten Transistor T1 mit einem Gate zum Schalten des ihm zu
geführten Hauptbitleitungssignals; einen zweiten Transistor
T2 mit einem Gate zum Schalten eines ihm zugeführten Bezugs
signals; einem dritten Transistor, dessen Gate mit der
Source des zweiten Transistors T2 und dessen Drain mit dem
Drain des ersten Transistors T1 verbunden ist; einen vierten
Transistor T4, dessen Gate mit dem Eingangsanschluss des
ersten Transistors T1 und dessen Drain mit dem Drain des
zweiten Transistors T2 verbunden ist; einen fünften Transis
tor T5, dessen Source mit einem Masseanschluss und dessen
Drain gemeinsam mit dem dritten und vierten Transistor ver
bunden ist; einen sechsten Transistor T6, dessen Gate mit
dem Drain des zweiten Transistors T2 verbunden ist, dessen
Source mit einer Spannungsquelle Vcc verbunden ist und des
sen Drain mit dem Drain des ersten Transistors T1 verbunden
ist; einen siebten Transistor T7, dessen Gate mit dem Drain
des ersten Transistors T1 verbunden ist, dessen Source mit
der Spannungsquelle verbunden ist und dessen Drain mit dem
Drain des zweiten Transistors T2 verbunden ist; einen neun
ten Transistor T9, dessen Source mit dem Drain des dritten
Transistors T3 verbunden ist, um ein verstärktes Hauptbit
leitungssignal an den Datenbus D Bus zu schalten; und einen
zehnten Transistor T10, dessen Drain mit dem Drain des vier
ten Transistors T4 verbunden ist, um das Signal mit inver
tierter Phase zum verstärkten Hauptbitleitungssignal an den
inversen Datenbus DB Bus zu schalten. Außerdem können ein
elfter Transistor T11 zum Schalten des Signals auf einer
oberen Hauptbitleitung an die Source des ersten Transistors
T1, ein zwölfter Transistor T12 zum Schalten des Bezugssi
gnals an die Source des zweiten Transistors T2 und ein drei
zehnter Transistor T13 zum Schalten des Signals auf der un
teren Hauptbitleitung an die Source des ersten Transistors
T1 vorhanden sein. Der elfte Transistor T11 verfügt über ein
Gate zum Empfangen des oberen Hauptbitleitungs-Steuersignals
BLC_oben; der zwölfte Transistor T12 verfügt über ein Gate
zum Empfangen des Bezugsbitleitungs-Steuersignals RLC; und
der dreizehnte Transistor T13 verfügt über ein Gate zum Emp
fangen eines unteren Hauptbitleitungs-Steuersignals BLC_un
ten. Außerdem hat der erste Transistor die Funktion des
Rückführens eines verstärkten Signals an das Gate des vier
ten Transistors T4, und der zweite Transistor T2 hat die
Funktion des Rückführens eines verstärkten Signals an das
Gate des dritten Transistors T3. Außerdem werden der erste
und der zweite Transistor T1 und T2 während des Schreibens
von Daten im eingeschalteten Zustand gehalten, während sie
beim Lesen von Daten im ausgeschalteten Zustand gehalten
werden. Der neunte und der zehnte Transistor T9 und T10 wer
den durch ein Spaltenauswählsignal CS gesteuert. Dabei sind
der sechste, siebte und achte Transistor T6, T7 und T8 PMOS-
Transistoren, während die anderen NMOS-Transistoren sind.
Der fünfte Transistor T5 arbeitet auf ein Leseverstärker-
Freigabesignal SEN hin, während der achte Transistor T8 auf
ein Leseverstärker-Ausgleichssignal SEQ hin arbeitet. Außer
dem verfügen der erste und der zweite Transistor T1 und T2
über ein jeweiliges Gate zum Empfangen von Latchfreigabe-
Steuersignalen LEC.
Bei der erfindungsgemäßen Zellenblockstruktur eines nicht
flüchtigen ferroelektrischen Speichers bestehen die folgen
den Vorteile:
- - durch Zweiteilen eines durch einen SWL-Treiberblock ange steuerten Zellenarrayblocks und durch Positionieren von Zel lenauswählschaltern in der Mitte des unterteilten Zellenar rayblocks kann die Gesamtlänge der Bitleitung verringert werden, wodurch die Ladung auf der Bitleitung verringert wird, wie sie während des Betriebs des Bauteils auftritt.
- - Außerdem erleichtert die Verringerung der Anzahl von Lese verstärkerarrayblöcken zwischen durch benachbarte SWL-Trei berblöcke gesteuerten Zellenarrayblöcken auf drei auf zwei eine Verkleinerung der Chiplayoutfläche und ermöglicht eine einfache Anordnung der Leseverstärkerarrays, wodurch ein ef fektives Chipdesign möglich ist.
Claims (18)
1. Zellenblockstruktur eines nichtflüchtigen ferroelektri
schen Speichers mit einem Zellenarrayblock mit Wortleitungen
mit Teilwortleitungsstruktur, die mit einem SWL-Treiberblock
verbunden sind, um durch diesen gesteuert zu werden, mit:
- - einer Zellenblock-Auswählschalteinheit (93), die in einem Unterteilungsbereich des Zellenarrayblocks in einen ersten Bereich (95) oder einen zweiten Bereich (97) unterteilt ist, mit einer Elektrode, die mit einer Bitleitung für den ersten Bereich verbunden ist, und einer anderen Elektrode, die mit einer Bitleitung für den zweiten Bereich verbunden ist; und
- - einem ersten und einem zweiten Leseverstärkerarray (98b, 99b) zum Lesen eines Datenwerts aus einem Zellenarray entwe der im ersten Bereich oder im zweiten Bereich, wie durch die Zellenblock-Auswählschalteinheit ausgewählt.
2. Zellenblockstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass ein weiterer Zellenarrayblock (94 oder 96),
der den SWL-Treiberblock (91) gemeinsam nutzt, auf der ande
ren Seite des Zellenarrayblocks in Bezug auf den SWL-Trei
berblock vorhanden ist.
3. Zellenblockstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass das erste Leseverstärkerarray (98b) über dem
ersten Bereich (95) vorhanden ist und das zweite Lesever
stärkerarray (99b) unter dem zweiten Bereich (97) vorhanden
ist.
4. Zellenblockstruktur eines nichtflüchtigen Speichers,
mit:
- - einem Zellenarrayblock (95 und 97) einschließlich eines Hauptzellenbereichs und eines Spalten-Bezugszellenbereichs mit Wortleitungen von Teilwortleitungsstruktur und Bitlei tungen rechtwinklig zu den Wortleitungen;
- - einer Zellenblock-Auswählschalteinheit (93) einschließlich Schaltbauteilen (93a bis 93f), die in einem Unterteilungsbe reich des Zellenarrayblocks in einem ersten und einem zwei ten Bereich (95 und 97) vorhanden sind, mit jeweils einer Elektrode auf einer Seite, die mit einer Bitleitung für den ersten Bereich verbunden ist, und einer Elektrode auf der anderen Seite, die mit einer Bitleitung für den zweiten Be reich verbunden ist;
- - einem ersten Leseverstärkerarray (98b) mit Leseverstärkern (101a, 101b), die über dem ersten Bereich des Zellenarray blocks vorhanden sind und jeweils einen Eingangsanschluss aufweisen, der mit einer Ausgangsleitung geradzahliger Schaltbauteile (93d und 93f) verbunden ist;
- - einem zweiten Leseverstärkerarray (99b) mit Leseverstär kern (102a, 102b), die unter dem zweiten Bereich des Zellen arrayblocks vorhanden sind und jeweils einen Eingangsan schluss aufweisen, der mit einer Ausgangsleitung ungeradzah liger Schaltbauteile (93c, 93e) verbunden ist;
- - einer ersten Pegelschiebe-Nachfahreinrichtung (100a), die mit einer Ausgangsleitung eines geradzahligen Schaltbauteils (93b) unter den mit Bitleitungen für den Spalten-Bezugszel lenbereich verbundenen Schaltbauteilen verbunden ist, um ein Bezugssignal an den Eingangsanschluss auf einer Seite der Leseverstärker (101a, 101b) im ersten Leseverstärkerarray (98b) zu liefern; und
- - einer zweiten Pegelschiebe-Nachfahreinrichtung (100b), die mit einer Ausgangsleitung eines ungeradzahligen Schaltbau teils (93b) unter den mit Bitleitungen für den Spalten-Be zugszellenbereich verbundenen Schaltbauteilen verbunden ist, um ein Bezugssignal an den Eingangsanschluss auf der anderen Seite der Leseverstärker (102a, 102b) im ersten Leseverstär kerarray (99b) zu liefern.
5. Zellenblockstruktur nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Schaltbauteile (93c bis 93f) mit Aus
gangsleitungen, die mit Eingangsleitungen der Leseverstär
ker (101a, 101b, 102a, 102b) im ersten und zweiten Lesever
stärkerarray (98b, 99b) verbunden sind, Schaltbauteile sind,
deren Elektroden mit Bitleitungen für die Hauptzellenberei
che verbunden sind.
6. Zellenblockstruktur eines nichtflüchtigen ferroelektri
schen Speichers mit:
- - Zellenarrayblöcken (142a bis 142d, 143a bis 143d) mit ei ner Anzahl von Wortleitungen von Teilwortleitungsstruktur sowie Bitleitungen rechtwinklig zu den Wortleitungen;
- - SWL-Treiberblöcken (140, 141) zwischen den Zellenarray blöcken zum Steuern der Zellenarrayblöcke und Einheitszellen in benachbarten Zellenarrayblöcken;
- - einer Zellenblock-Auswählschalteinheit (147a, 147b, 148a, 148b) einschließlich Schaltbauteilen in einem Unterteilungs bereich des Zellenarrayblocks in einen ersten und einen zweiten Bereich, von denen jeder eine Elektrode auf einer Seite aufweist, die mit einer Bitleitung für den ersten Be reich verbunden ist und eine Elektrode auf der anderen Seite aufweist, die mit einer Bitleitung für den zweiten Bereich verbunden ist; und
- - einem ersten, zweiten und dritten Leseverstärkerarray (144a, 144b, 145a, 145b, 146a, 146b) über und unter den je weiligen Zellenarrayblöcken zum Erfassen von Daten im durch die Zellenblock-Auswählschalteinheit ausgewählten Zellenar ray des ersten oder zweiten Bereichs;
- - wobei das Leseverstärkerarray (145a, 145b), das zwischen dem durch den einen SWL-Treiberblock (140) angesteuerte ei nen Zellenarrayblock (142a, 142d) und dem durch den anderen SWL-Treiberblock (141) angesteuerten anderen Zellenarray block (143a, 143b) vorhanden ist, von den zwei Zellenarray blöcken gemeinsam genutzt wird.
7. Zellenblockstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, dass Ausgangsanschlüsse an den Schaltbauteilen in
der Zellenblock-Auswählschalteinheit (147a, 147b, 148a,
148b) abwechselnd, entsprechend der Anordnungsreihenfolge,
mit Eingangsanschlüssen am ersten, zweiten und dritten Lese
verstärkerarray (144a, 144b, 145a, 145b, 146a, 146b) verbun
den sind.
8. Zellenblockstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Zellenarrayblock (142a bis 142d, 143a bis
143d) einen Spaltenbezugszellenbereich (150) aufweist und
der diesem entsprechende Zellenblock-Auswählschalter (147b-
1, 147b-2, 148b-1, 148b-2) eine Elektrode auf einer Seite,
die mit der Bitleitung des ersten Bereichs (141c, 143c) ver
bunden ist, eine Elektrode auf der anderen Seite, die mit
der Bitleitung für den zweiten Bereich (142d, 143d) verbun
den ist sowie einen Ausgangsanschluss aufweist, der mit ei
ner Pegelschiebe-Nachfahreinrichtung (150a bis 150c) verbun
den ist, die ein Bezugspegelsignal liefert.
9. Zellenblockstruktur nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Pegelschiebe-Nachfahreinrichtungen (150a
bis 150c) entsprechend dem ersten, zweiten bzw. dritten Le
severstärker (144b, 144d, 146d) vorhanden sind und Ausgangs
anschlüsse der Zellenblock-Auswählschalter (147b-1, 147b-2,
148b-1, 148b-2), entsprechend den Spaltenbezugszellenberei
chen (150), abwechselnd mit der jeweiligen Pegelschiebe-
Nachfahreinrichtung verbunden sind.
10. Zellenblockstruktur nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Pegelschiebe-Nachfahreinrichtung (150b),
die entsprechend dem Leseverstärkerarray (145a, 145b) vor
handen ist, das zwischen dem durch den einen SWL-Treiber
block (140) angesteuerten einen Zellenarrayblock (142a bis
142d) und dem durch den anderen SWL-Treiberblock (141) ange
steuerten anderen Zellenarrayblock (143a bis 143d) vorhanden
ist, über Ausgangsanschlüsse an den Zellenblock-Auswähl
schaltern (147b-1, 148b-1) verfügt, die den Spaltenbezugs
zellenbereichen in den zwei an ihn angeschlossenen Zellenar
rayblöcken entsprechen.
11. Zellenblockstruktur nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Ausgangsanschluss am Zellenblock-Auswähl
schalter (147b, 148b) mit einem Eingangsanschluss am Lese
verstärker (144b, 145b, 146b) oder an der Pegelschiebe-Nach
fahreinrichtung (150a bis 150c) mittels einer Leitung ver
bunden ist, die auf einer anderen Schicht als die Bitleitung
für den Zellenarrayblock (142a bis 142d, 143a bis 143d) aus
gebildet ist.
12. Zellenblockstruktur nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Schaltbauteile in der Zellenblock-Aus
wählschalteinheit (147b, 148b) einen ersten und einen zwei
ten NMOS-Transistor aufweisen, die in Reihe geschaltet sind,
wobei der erste NMOS-Transistor über ein Gate zum Empfangen
eines Zellenarray-Auswählsignals für den ersten Bereich ver
fügt und der zweite NMOS-Transistor über ein Gate zum Emp
fangen eines Auswählsignals für das Zellenarray verfügt, um
jeweilige Zellenarray-Auswählsignale zum selektiven Ein
schalten der Schaltbauteile zu aktivieren.
13. Zellenblockstruktur nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, dass der erste NMOS-Transistor über eine Elektrode
auf einer Seite verfügt, die mit einer Bitleitung für den
ersten Bereich verbunden ist, der zweite NMOS-Transistor
über eine Elektrode auf einer Seite verfügt, die mit einer
Bitleitung für den zweiten Bereich verbunden ist, und diese
beiden NMOS-Transistoren über eine jeweilige Elektrode auf
der anderen Seite verfügen, die gemeinsam mit dem Ausgangs
anschluss des Schaltbauteils verbunden sind.
14. Zellenblockstruktur nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, dass jede der Anzahl von Zelleneinheiten im Zel
lenarrayblock (142a bis 142d, 143a bis 143d) Folgendes auf
weist:
- - eine erste Teilwortleitung (SWL1) und eine zweite Teil wortleitung (SWL2), die in Zeilenrichtung mit einem bestimm ten gegenseitigen Abstand verlaufen;
- - eine erste Bitleitung (B/L1) und eine zweite Bitleitung (B/L2), die so ausgebildet sind, dass sie die erste und zweite Teilwortleitung schneiden;
- - einen ersten Transistor (T1), dessen Gate mit der ersten Teilwortleitung und dessen Drain mit der ersten Bitleitung verbunden ist;
- - einen ersten ferroelektrischen Kondensator (FC1), der zwi schen die Source des ersten Transistors und die zweite Teil wortleitung geschaltet ist;
- - einen zweiten Transistor (T2), dessen Gate mit der zweiten Teilwortleitung und dessen Drain mit der zweiten Bitleitung verbunden ist; und
- - einen zweiten ferroelektrischen Kondensator (FC2), der zwischen die Source des zweiten Transistors und die erste Teilwortleitung geschaltet ist.
15. Zellenblockstruktur nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Leseverstärker im ersten und zweiten Le
severstärkerarray (144a, 144b, 145a, 145b, 146a, 146b) Fol
gendes aufweisen:
- - einen ersten Transistor (T1) zum Schalten eines Signals von einer Bitleitung für den durch die Zellenblock-Auswähl schalteinheit (147a, 147b, 148a, 148b) ausgewählten Bereich;
- - einen zweiten Transistor (T2) zum Schalten eines seiner Source zugeführten Bezugssignals;
- - einen dritten Transistor (T3), dessen Gate mit der Source des zweiten Transistors und dessen Drain mit dem Drain des ersten Transistors verbunden ist;
- - einen vierten Transistor (T4), dessen Gate mit dem Ein gangsanschluss des ersten Transistors und dessen Drain mit dem Drain des zweiten Transistors verbunden ist;
- - einen fünften Transistor (T5), dessen Source mit einem Masseanschluss und dessen Drain mit den Sources des dritten und vierten Transistors verbunden ist;
- - einen sechsten Transistor (T6), dessen Gate mit dem Drain des zweiten Transistors, dessen Source mit einer Spannungs quelle und dessen Drain mit dem Drain des ersten Transistors verbunden ist;
- - einen siebten Transistor (T7), dessen Gate mit dem Drain des ersten Transistors, dessen Source mit einer Spannungs quelle und dessen Drain mit dem Drain des zweiten Transis tors verbunden ist;
- - einen achten Transistor (T8) zum Ausgleichen des Drains des sechsten Transistors und des Drains des siebten Transis tors;
- - einen neunten Transistor (T9), dessen Source mit dem Drain des dritten Transistors verbunden ist, um ein verstärktes Signal von der Bitleitung auf eine Datenleitung zu schalten; und
- - einen zehnten Transistor (T10), dessen Source mit dem Drain des vierten Transistors verbunden ist, um ein Signal mit umgekehrter Phase zum verstärkten Signal von der Bitlei tung auf eine inverse Datenleitung zu schalten.
16. Zellenblockstruktur nach Anspruch 15 in Rückbeziehung
auf Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Lese
verstärker im ersten und zweiten Leseverstärkerarray ferner
Folgendes aufweist:
- - einen elften Transistor (T11) zum Schalten eines Signals von einer durch die Zellenblock-Auswählschalteinheit (93) ausgewählten Bitleitung auf die Source des ersten Transis tors (T1) und
- - einen zwölften Transistor (T12) zum Schalten des Bezugs signals auf die Source des zweiten Transistors (T2).
17. Zellenblockstruktur nach Anspruch 15 in Rückbeziehung
auf Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Lese
verstärker im ersten und zweiten Leseverstärkerarray ferner
Folgendes aufweist:
- - einen elften Transistor (T11) zum Schalten eines Signals von einer durch die Zellenblock-Auswählschalteinheit (147a, 147b, 148a, 148b) ausgewählten Bitleitung auf die Source des ersten Transistors (T1);
- - einen dreizehnten Transistor (T13) zum Schalten eines Sig nals von der Bitleitung für den zweiten Bereich auf die Source des ersten Transistors (T1); und
- - einen zwölften Transistor (T12) zum Schalten des Bezugs signals auf die Source des zweiten Transistors (T2).
18. Zellenblockstruktur nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, dass der erste Transistor (T1) ferner die Funktion
des Zurückführens eines verstärkten Signals zum Gate des
vierten Transistors (T4) aufweist und der zweite Transistor
(T2) ferner die Funktion die Rückführens eines verstärkten
Signals an das Gate des dritten Transistors (T3) aufweist.
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