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DE102005015952B3 - Befestigungsvorrichtung für die Halterung eines Tonabnehmers an einem Schlaginstrument, das mindestens einen Spannreifen aufweist - Google Patents

Befestigungsvorrichtung für die Halterung eines Tonabnehmers an einem Schlaginstrument, das mindestens einen Spannreifen aufweist Download PDF

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DE102005015952B3
DE102005015952B3 DE200510015952 DE102005015952A DE102005015952B3 DE 102005015952 B3 DE102005015952 B3 DE 102005015952B3 DE 200510015952 DE200510015952 DE 200510015952 DE 102005015952 A DE102005015952 A DE 102005015952A DE 102005015952 B3 DE102005015952 B3 DE 102005015952B3
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pickup
hoop
spr
percussion instrument
retaining ring
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DE200510015952
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English (en)
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Apostolos Zaios
Nikolaos Zaios
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H3/00Instruments in which the tones are generated by electromechanical means
    • G10H3/12Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument
    • G10H3/14Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument using mechanically actuated vibrators with pick-up means

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Abstract

Es wird eine Befestigungsvorrichtung für die Halterung eines Tonabnehmers (M) an einem Schlaginstrument, das mindestens einen Spannreifen (SPR) aufweist, vorgeschlagen, die weder Stative noch am Schlaginstrument mit Klemmen zu montierende Stangen erfordert, die den Spielbereich einengen und bereits mit der Montage oder durch die Anordnung des Tonabnehmers (M) eine definierte Ausrichtung des Tonabnehmers (M) zum Schlaginstrument gewährleistet und dennoch Flexibilität im Sound ermöglicht, der mit dem Tonabnehmer (M) vom Schlaginstrument abgenommen wird. Die Befestigungsvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass im Spannreifen (SPR) des Schlaginstrumentes eine Aufnahme zur Anordnung des Tonabnehmers (M) im Spannreifen (SPR) des Schlaginstrumentes vorgesehen ist. Die Aufnahme ist ein im Spannreifen (SPR) integrierter Haltering (H) und/oder eine Schelle (S), die eine Aussparung im Spannreifen (SPR) überbrücken und dadurch eine durch die Aussparung im Spannreifen (SPR) verringerte Festigkeit des Spannreifens (SPR) teilweise oder vollständig kompensieren. Die Befestigungsvorrichtung für die Halterung des Tonabnehmers (M) im Spannreifen (SPR) ist für einen Spannreifen aufweisende Schlaginstrumente anwendbar.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für die Halterung eines Tonabnehmers an einem Schlaginstrument, das mindestens einen Spannreifen aufweist. Schlaginstrumente, die mindestens einen Spannreifen aufweisen, sind beispielsweise auch als Trommel bezeichnete Membranophone, da der Klang durch die Schwingung einer Membran entsteht, die mit einem Spannreifen auf einen Hohlkörper gespannt ist. Die Befestigungsvorrichtung ist sowohl für eine lösbare als auch für eine dauerhafte Halterung des Tonabnehmers vorgesehen.
  • Auch als Perkussionsinstrumente bezeichnete Schlaginstrumente sind Musikinstrumente, bei denen der Ton durch Anschlagen erzeugt wird und deren Hauptaufgabe im Hervorbringen von Rhythmus besteht. Schlaginstrumente werden aber auch zum Erzeugen von Geräuschen, Melodien und besonderen Klangfarben verwendet. Das Schlagzeug ist eine Kombination unterschiedlicher Schlaginstrumente, die in der Regel aus einer großen Trommel, mehreren kleinen Trommeln, einem Becken und mehreren Tom-Toms besteht und den Erfordernissen entsprechend konfiguriert und erweitert wird. Derartige Schlaginstrumente weisen mindestens einen Spannreifen auf, mit dem das so genannte Schlagfell über einen auch als Kessel bezeichneten Hohlkörper gespannt wird.
  • Zur Tonabnahme von Schlaginstrumenten ist es bereits bekannt Mikrofone auf Stative anzuordnen und jeweils einem der unterschiedlichen Schlaginstrumente zuzuordnen. Nachteilig ist jedoch, dass zahlreiche Stative vorzusehen sind, die sowohl das Gesamtbild des Schlagzeuges als auch den Spielraum des Schlagzeugers nachteilig beeinflussen. Über den Schlaginstrumenten an Stangen der Stative befestigte Tonabnehmer begrenzen den Raum, in dem die Instrumente bespielbar sind. Der eingeengte Spielraum behindert die Spieltechnik und beim Aufbau des Schlagzeuges ist eine Zuordnung der Mikrofone zum entsprechenden Schlaginstrument vorzunehmen. Aufgrund der losen Zuordnung des Stativs zum Schlaginstrument können während des Spielens nachteilige Veränderungen des Abstandes zwischen Mikrofon und Schlaginstrument auftreten. Es wurden deshalb bereits Klemmvorrichtungen vorgeschlagen, mit denen Musikinstrumentenzubehör, wie beispielsweise ein Mikrofon, am Schlaginstrument befestigt wird ( DE 29717408 U1 ). Nachteilig ist, dass zur Anordnung der Tonabnehmer zusätzliche Mittel vorzusehen sind, die einen Auf- und Abbau und eine entsprechende Ausrichtung der Mikrofone zum Schlag oder Resonanzfell der Schlaginstrumente erfordern. Klemmen und Stangen zur Halterung von Mikrofonen engen bei Schlagzeugen, die beispielsweise beim Tom-Tom-Spiel aus bis zu 15 Trommeln bestehen, den Spielraum des Spielers ein, erfordern bei wechselnden Spielorten einen erhöhten Aufwand für Transport und Montage und beeinträchtigen das Gesamtbild des Schlagzeuges nachteilig. Aus DE 4017554 A1 , GB 2305767 A und DE 2929985 A1 ist es bekannt, Tonabnehmer im Trommelkessel eines Schlaginstruments vorzusehen.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung für Tonabnehmer zur Tonabnahme von einem, einen Spannreifen aufweisenden Schlaginstrument zu schaffen, die weder Stative noch am Schlaginstrument mit Klemmen zu montierende Stangen erfordert, den Spielbereich nicht einengt und bereits mit der Montage oder durch die Anordnung des Tonabnehmers eine definierte Ausrichtung des Tonabnehmers zum Schlaginstrument gewährleistet und dennoch Flexibilität im Sound ermöglicht, der mit dem Tonabnehmer vom Schlaginstrument abgenommen wird.
  • Diese Aufgabe wird mit den in den unabhängigen Ansprüchen 1, 9 und 10 angegebenen Mitteln gelöst. Vorteilhafte Ausbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Es ist ein Aspekt der Erfindung, eine Befestigungsvorrichtung für die Halterung eines Tonabnehmers am Schlaginstrument vorzusehen, die darin besteht, dass der Tonabnehmer weder an Stativen noch Stangen befestigt ist und dennoch zuverlässig eine Tonabnahme von Schlaginstrumenten ermöglicht. Hierzu ist im Spannreifen des Schlaginstrumentes, der das Schlagfell des Schlaginstrumentes in der Regel nur geringfügig überragt, eine Befestigungsvorrichtung für einen Tonabnehmer vorgesehen, obwohl ein Abstand des Tonabnehmers zum Schlagfell einzuhalten ist und von Musikern bevorzugt verwendete Tonabnehmer einen relativ großen Durchmesser aufweisen. Für Tonabnehmer, die aufgrund der erforderlichen Abmessungen zunächst nicht für eine Anordnung im Spannreifen geeignet zu sein scheinen, ist eine Aufnahme zur Anordnung des Tonabnehmers vorgesehen, die den Tonabnehmer im Spannreifen des Schlaginstrumentes integriert. Während eine kreisrunde Bohrung im Spannreifen als Befestigungsvorrichtung für Tonabnehmer ausschließlich für Schlaginstrumente mit entsprechend hohem Spannreifen geeignet ist, ist für Schlaginstrumente, die einen Spannreifen geringerer Höhe aufweisen, eine Halterung vorgesehen, die nur teilweise in den Spannreifen eingreift und damit den Tonabnehmer im Spannreifen des Schlaginstrumentes anordnet. Da insbesondere bei Spannreifen geringerer Höhe eine Aussparung im Spannreifen die Festigkeit des Spannreifens unzulässig herabsetzt, ist eine Halterung vorgesehen, welche die Aussparung im Spannreifen überbrückt und dadurch die Verringerung der Festigkeit zumindest teilweise oder vollständig kompensiert. Als Halterung ist einem Ausführungsbeispiel entsprechend ein Haltering vorgesehen, der teilweise in den Spannreifen eingreift und fest mit dem Spannreifen verbunden ist. Hierzu ist eine an den Außendurchmesser des Halteringes angepasste Teilbohrung im Spannreifen vorgesehen, in die der Haltering eingefügt wird. Als Haltering wird beispielsweise ein Metallrohr verwendet, das mit einer Schweiß- oder Klebverbindung in der Teilbohrung befestigt ist. Der Haltering bildet dann einen Kanal, der mit dem Spannreifen fest verbunden ist und mit dem Spannreifen eine Einheit bildet. Mit dem Haltering wird eine durch die Teilbohrung verringerte Festigkeit des Spannreifens der Festigkeit des Halteringes entsprechend erhöht. Grundsätzlich ist bei ausreichender Restfestigkeit des durch die Teilbohrung geschwächten Spannreifens auch ein Haltering aus Kunststoff oder anderen Materialien verwendbar, der den Erfordernissen entsprechend gegebenenfalls zusätzlich mit einer Schelle, die den Haltering überspannt, verstärkt wird. Einem weiteren Ausführungsbeispiel entsprechend ist bei ausreichender Festigkeit auch ausschließlich eine Schelle vorgesehen, welche den Bereich der Aussparung zur Halterung des Tonabnehmers überspannt und dadurch eine dem Haltering entsprechende Aufnahme für einen Tonabnehmer im Spannreifen des Schlaginstrumentes bildet.
  • Bei ausreichender Restfestigkeit des Spannreifens, die nach dem Einbringen einer Aussparung im Spannreifen verbleibt, ist auch eine Öffnung im Spannreifen als Aufnahme zur Anordnung des Tonabnehmers vorgesehen, die trapezförmig gestaltet ist und dadurch einen in einer Manschette aus elastischem Material angeordneten Tonabnehmer selbsttätig hält. Obwohl bekannte Spannreifen grundsätzlich eine gleichmäßige Höhe bzw. Breite aufweisen, ist alternativ ein Spannreifen vorgesehen, der in einem zur Aufnahme des Tonabnehmers vorgesehenen Bereich eine Höhe bzw. Breite aufweist, die über die übliche Höhe bzw. Breite des Spannreifens herausragt. Dadurch wird trotz einer Aussparung die Festigkeit des Spannreifens nicht verringert.
  • Für Tonabnehmer, die in ihrem Haltebereich über eine unzureichende Schwingungsisolierung verfügen, ist eine zusätzliche Schwingungsisolierung vorgesehen, um die Übertragung mechanischer Schwingungen auf den akustischen Tonabnehmer zu dämpfen. Die Schwingungsisolierung ist beispielsweise eine Gummilagerung, ein Schaumstoff, Silikon oder ähnliches Material, so dass Vibrationen, die durch den Schlag auf das Instrument erzeugt werden, nicht mit den Schallwellen übertragen werden, die mit dem Schlag- oder Resonanzfell erzeugt werden. Die Halterung des Tonabnehmers ist sowohl als fester Bestandteil des Spannreifens als auch in einer Ausführung vorgesehen, die das Entfernen des Tonabnehmers mit geringem Aufwand ermöglicht.
  • Während sich das Lösen eines Tonabnehmers, der in einer offenen trapezförmigen Öffnung des Spannreifens geklemmt angeordnet ist, als unproblematisch erweist, ist für Tonabnehmer, die in einem Haltering oder einer ähnlich geschlossenen Öffnung angeordnet sind und eine relativ lange Anschlussschnur aufweisen, folgende Anordnung vorgesehen, die vermeidet, dass die relativ lange Anschlussschnur zur Befestigung oder Demontage des Tonabnehmers durch diese Öffnung hindurchgeführt werden muss. Hierzu ist der innere Durchmesser des Halteringes dem Durchmesser des Tonabnehmers entsprechend gewählt, so dass der Tonabnehmer zunächst durch den Haltering hindurchgeführt wird. Um den Tonabnehmer dennoch im Haltering des Spannreifens befestigen zu können, wird dann der Haltebereich des Tonabnehmers mindestens bis zum inneren Durchmesser des Halteringes vergrößert. Hierzu ist ein elastisches Formteil vorgesehen, mit dem der Haltebereich des Tonabnehmers mindestens bis zum inneren Durchmesser des Halteringes vergrößert wird. Das den Tonabnehmer im Haltebereich umschließende Formteil, das vorzugsweise aus einem mechanische Schwingungen dämpfenden Material hergestellt ist, wird dann zum Befestigen des Tonabnehmers im Spannreifen in den Haltering eingeführt. Zum Erhöhen der Haltekraft des Tonabnehmers im Haltering, sind der Haltering und/oder das Formteil konisch ausgeführt. Zum Lösen des Tonabnehmers vom Spannreifen des Schlaginstrumentes wird dann in umgekehrter Reihenfolge verfahren. Für eine dauerhafte Verbindung des Tonabnehmers mit dem Spannreifen bzw. mit dem Schlaginstrument werden der Tonabnehmer mit dem mechanische Schwingungen dämpfenden Material und das mechanische Schwingungen dämpfende Material mit dem Haltering verklebt oder der Haltebereich des Tonabnehmers im Spannreifen oder im Haltering, beispielsweise mit einem Epoxydharz eingegossen. Grundsätzlich ist jedoch davon auszugehen, dass eine lösbare Verbindung des Tonabnehmers mit dem Spannring aufgrund der Austauschbarkeit des Tonabnehmers bevorzugt wird. Mit der vorgesehenen Anordnung des Tonabnehmers im Spannreifen des Schlaginstrumentes ist eine Beschädigung des Tonabnehmers unabhängig von einer lösbaren oder festen Verbindung mit dem Spannreifen nahezu ausgeschlossen, so dass auch der in einer lösbaren Verbindung mit dem Spannreifen vorgesehene Tonabnehmer während des Transports im Spannreifen verbleiben kann. Da die Position des Tonabnehmers durch seine Anordnung im Spannreifen vorgegeben ist, entfällt ein im Zusammenhang mit Stativen, Klemmen und Tragarmen erforderliches Ausrichten und Montieren der Tonabnehmer und der Spielbereich wird nicht durch Stative oder Tragarme eingeschränkt. Die Stabilität der Befestigung des Tonabnehmers wird durch die Anordnung im Spannreifen erhöht und der optische Eindruck eines Schlagzeuges nicht durch Fremdkörper gestört. Die Aufnahme zur Anordnung des Tonabnehmers ist insbesondere für akustische Tonabnehmer in einem hinreichenden Abstand zum Schlag- und/oder Resonanzfell des Schlaginstrumentes vorgesehen und die Richtung des akustischen Tonabnehmers wird von der Anordnung des Halteringes im Spannreifen bestimmt. Der Haltering ermöglicht eine Ausrichtung des akustischen Tonabnehmers sowohl zum Mittelpunkt als auch zum Rand des Schlag- und/oder Resonanzfells, so dass mit dem akustischen Tonabnehmer ein etwas weicherer oder härterer Sound erzeugt wird. Einer Ausführung entsprechend sind deshalb mehrere Halteringe in einem Spannreifen vorgesehen, die in unterschiedlichen Winkeln zum Mittelpunkt des Schlag- und/oder Resonanzfells angeordnet sind. Dadurch wird eine Flexibilität im Sound erreicht, die mit an den akustischen Tonabnehmern angeschlossenen Verstärkern kontinuierlich variierbar ist.
  • Bei einer Bassdrum ist die Tonabnahme im Prinzip grundsätzlich von innen vorgesehen. Die besten Ergebnisse erhält man jedoch mit mehren akustischen Tonabnehmern, wobei am Schlagfell der nötige Kick und am Resonanzfell der so genannte Bauch des Sounds abgenommen wird und für einen etwas weicheren Sound wird der akustische Tonabnehmer mehr auf den Rand des Schlagfells ausrichtet. Mit nur einem akustischen Tonabnehmer ist der ausgewogenste Sound meist in der Mitte der Bassdrum zu finden. Die Anordnung des akustischen Tonabnehmers im Spannreifen ist folglich auch für eine Bassdrum vorteilhaft.
  • Trotz einer festen Anordnung der akustischem Tonabnehmer wird insbesondere mit mehreren Tonabnehmern eine hohe Flexibilität im Sound der Schlaginstrumente erreicht. Weiterhin werden durch die Anordnung des akustischen Tonabnehmers im Spannreifen lästiges Übersprechen von benachbarten Schlaginstrumenten und Phasenauslöschungen weitestgehend vermieden, da beim Verwenden mehrerer akustischer Tonabnehmer im Mixdown auf ein oder zwei Kanäle ein Abstand zwischen den Tonabnehmern einzuhalten ist, der mindestens dreimal so groß ist, wie der Abstand des einzelnen Tonabnehmers zu seiner Schallquelle.
  • Der Spannreifen kann auf jedem Kessel und auch auf jedem Perkussionsinstrument, das einen Spannreifen aufweist, verwendet werden. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass weder zusätzlichen Elemente wie Stative und Stangen, den Spielbereich einengen. Bereits mit der Montage oder durch die Anordnung des Tonabnehmers eine definierte Ausrichtung des Tonabnehmers zum Schlaginstrument gewährleistet wird und dennoch mehrere Halteringe Flexibilität im Sound ermöglichen, der mit dem Tonabnehmer vom Schlaginstrument abgenommen wird.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben.
  • In der Zeichnung zeigen:
  • 1 Prinzipskizze einer bekannten Befestigungsvorrichtung für die Halterung eines Tonabnehmers an einem Schlaginstrument,
  • 2 Prinzipskizze der Anordnung einer Aufnahme für die Halterung eines Tonabnehmers im Spannreifen eines Schlaginstrumentes,
  • 3 Prinzipskizze eines Spannreifens in Draufsicht,
  • 4 Prinzipskizze eines Abschnittes eines Spannreifens mit einer Bohrung,
  • 5 Prinzipskizze eines Abschnittes eines Spannreifens mit einem Haltering,
  • 6 Prinzipskizze eines Abschnittes eines Spannreifens mit einer Aussparung,
  • 7 Prinzipskizze eines Abschnittes eines Spannreifens mit einem Haltering und einer Schelle,
  • 8 Prinzipskizze einer Draufsicht eines Abschnittes eines Spannreifens mit einer Aufnahme für die Halterung eines Tonabnehmers im Spannreifen,
  • 9 Prinzipskizze eines Abschnittes eines Spannreifens mit einer Aufnahme zur dauerhaften Befestigung eines Tonabnehmers in einem Haltering, der in einer Aussparung im Spannreifen angeordnet ist,
  • 10 Prinzipskizze eines Abschnittes eines Spannreifens mit einer Aufnahme zur lösbaren Befestigung eines Tonabnehmers in einem Haltering, der in einer Aussparung im Spannreifen angeordnet ist,
  • 11 Prinzipskizze einer mechanische Schwingungen dämpfenden Matte zur lösbaren Befestigung eines Tonabnehmers in einem Haltering,
  • 12 Prinzipskizze eines Abschnittes eines Spannreifens mit einer Manschette und einer Schelle zur Befestigung eines Tonabnehmers im Spannreifen eines Schlaginstrumentes,
  • 13 Prinzipskizze einer Manschette zur Anordnung eines Tonabnehmers mit einer Schelle im Spannreifen eines Schlaginstrumentes,
  • 14 Prinzipskizze der Seitenansicht eines akustischen Tonabnehmers,
  • 15 Prinzipskizze einer Manschette mit teilweise umlaufender Wulst zur Anordnung eines Tonabnehmers im Spannreifen eines Schlaginstrumentes.
  • In den Figuren sind Bezugszeichen übereinstimmend verwendet und die Figuren sind zur Veranschaulichung des Prinzips als nicht maßstäbliche Zeichnungen ausgeführt. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine bekannte Befestigungsanordnung für die Halterung eines akustischen Tonabnehmers M an einem Schlaginstrument, das einen Spannreifen SPR zur Befestigung eines in 3 dargestellten Schlagfelles SF auf einem auch als Kessel bezeichneten Hohlkörper HK aufweist. Der Spannreifen SPR ist in der Regel ein Metall-, selten auch ein Holzrahmen, der je nach Durchmesser des Schlaginstrumentes mit 6 bis 12 auch als Stimmschrauben bezeichneten Stellschrauben SS am Hohlkörper HK des Schlaginstrumentes befestigt ist. Die Stellschrauben SS sind mit auch als Klötzchen bezeichneten Stellschraubenhaltern SSH verbunden, die am Hohlkörper HK angeordnet sind, oder an beiden Seiten des Schlaginstrumentes sind Spannreifen SPR vorgesehen, die direkt über Stellschrauben SS miteinander verbunden sind. Der Spannreifen SPR weist in 3 dargestellte Laschen L mit einer Bohrung auf, die zur Befestigung des Spannreifens SPR mit den Stellschrauben SS verwendet werden. Mit einer Stellmutter SM oder einem Kopf der Stellschraube SS wird die Spannung des Felles beeinflusst und dadurch der Klang bzw. Sound des Schlaginstrumentes verändert. Die so genannten Felle bestehen in der Regel aus Kunststoff und das bespielte Fell wird Schlagfell SF und das nicht bespielte, an der Unterseite der Trommel mitschwingende Fell wird Resonanzfell genannt. Zur Halterung des Tonabnehmers M ist bei der bekannten Befestigungsanordnung gemäß 1 ein Tragteil TT für den akustischen Tonabnehmer M vorgesehen, das über einen Tragarm TA mit einer Klemmvorrichtung KVR am Spannreifen SPR des Schlaginstrumentes befestigt ist. Bei Schlagzeugen, die beispielsweise aus bis zu 15 Schlaginstrumenten bzw. Trommeln bestehen, wird durch Tragarme, Mikrofone und deren Anschlussschnüre der Spielraum des Spielers eingeengt und das Gesamtbild des Schlagzeuges nachteilig beeinflusst. Klemmen und Stangen zur Halterung akustischer Tonabnehmer erfordern darüber hinaus einen erhöhten Aufwand für Transport und Montage bzw. Justage des Tonabnehmers. Schlaginstrumente, die einen Spannreifen SPR aufweisen, sind die zu den Membranophonen gehörenden Trommeln, wobei zwischen ein- und zweifelligen Trommeln und außerdem zwischen Trommeln mit und ohne Resonator unterschieden wird. Zu einem aus mehreren Trommeln bestehenden Schlagzeug gehören normalerweise eine mit dem Fuß getretene große Trommel, die so genannte Bassdrum, eine kleine Trommel, die so genannte Snaredrum, die am Resonanzfell Saiten bzw. Schlingen aufweist, die den markanten Klang bewirken und von denen der englische Begriff Snare abgeleitet ist, sowie mehrere auf unterschiedliche Höhe gestimmte saitenlose Trommeln, die so genannten TomToms. Hinzu kommen das Rhythmus- oder auch Ridebecken, die HiHat-Becken mit Fußmaschine sowie verschiedene Crashbecken und deren Variationen. Das Schlagzeug wird oftmals auch durch zusätzlich angebrachte Perkussionsinstrumente wie Glocken, Tamburine und Holzblöcke ergänzt. Anhand der Vielzahl der Instrumente und ihren unterschiedlichen Klangeigenschaften, die darüber hinaus für eine optimale Tonaufnahme teilweise mehrere Tonabnehmer an einem Schlaginstrument erfordern, werden die oben genannten Nachteile besonders deutlich.
  • Zur Beseitigung dieser Nachteile ist eine in 2 als Prinzipskizze dargestellte Befestigungsvorrichtung für die Halterung eines Tonabnehmers M an einem Schlaginstrument vorgesehen, die von einer im Spannreifen SPR des Schlaginstrumentes angeordneten Aufnahme A zur Anordnung des Tonabnehmers M im Spannreifen SPR des Schlaginstrumentes gebildet wird. Die Aufnahme A für den Tonabnehmer M ist im Spannreifen SPR des Schlaginstrumentes integriert vorgesehen, so dass zusätzliche Elemente, wie Klemmvorrichtungen KVR, Tragarme TA und Tragteile TT zur Befestigung des Tonabnehmers M nicht erforderlich sind. Die Aufnahme A ist zum lösbaren oder dauerhaften Befestigen des Tonabnehmers M im Spannreifen SPR des Schlaginstrumentes vorgesehen. Obwohl die Befestigungsvorrichtung mit der Aufnahme A für die Halterung des Tonabnehmers M auf übliche Einstellmittel zur Ausrichtung der Tonabnehmers M auf das Fell des Schlaginstrumentes verzichtet, die man für einen etwas weicheren oder härteren Sound verwendet, wird 3 entsprechend auch mit der als Aufnahme A im Spannreifen SPR vorgesehenen Befestigungsvorrichtung für den Tonabnehmer M eine entsprechende Flexibilität im Sound dadurch erreicht, dass im Spannreifen mehrere Aufnahmen A vorgesehen sind, die den Tonabnehmer M in unterschiedlichen Winkeln zum Mittelpunkt des Felles bzw. beispielsweise für einen etwas weicheren Sound bzw. Klang auf den Rand des Felles ausrichten. Mit mehreren, an Verstärkern angeschlossenen Tonabnehmern ist der Klang kontinuierlich variierbar, obwohl die Tonabnehmer M in einer vorgegebenen Position angeordnet sind. Dadurch wird ein weiterer Vorteil erreicht, der darin besteht, dass die Einstellung bzw. der Sound auch nach einem Ab- und Wiederaufbau des Schlagzeuges reproduzierbar ist. 3 zeigt eine Anordnung mit zwei Tonabnehmern M, von denen ein Tonabnehmer M auf den Mittelpunkt des Schlagfelles SF und der andere auf den Rand des Schlagfelles SF ausgerichtet ist. Die Richtung des Tonabnehmers M wird dabei von der Richtung bestimmt, in welcher die Aufnahme A im Spannreifen SPR des Schlaginstrumentes angeordnet ist. Der Spannreifen SPR weist, wie in 4 in einem Abschnitt dargestellt, einen Rand R auf, der das Schlagfell SF oder auch ein Resonanzfell überragt. Im Rand R des Spannreifens SPR ist, wie in 2 dargestellt, eine Aufnahme A als Befestigungsvorrichtung für einen Tonabnehmer M vorgesehen. Die Aufnahme A wird für Spannreifen SPR mit extrem breitem Rand R und für besonders kleine Tonabnehmer M mit einem geringen Durchmesser, wie in 4 als Prinzipskizze dargestellt, als Bohrung B im Spannreifen SPR des Schlaginstrumentes ausgeführt. In der Regel weist der Rand R des Spannreifens SPR jedoch nur eine Breite auf, die für einen von Musikern bevorzugten Tonabnehmer M und aufgrund eines zum Fell des Schlaginstrumentes zu gewährleistenden Abstandes nicht ausreichend ist. Eine Bohrung B oder eine in 6 dargestellte Öffnung Ö im Spannreifen SPR verringert die Festigkeit des Spannreifens SPR in unzulässiger Weise. Um dennoch eine Bohrung B oder eine Öffnung Ö im Spannreifen SPR als Befestigungsvorrichtung für einen Tonabnehmer M verwenden zu können, ist ein Spannreifen SPR erforderlich, der im Bereich des Tonabnehmers M einen erhöhten bzw. breiteren Rand R aufweist. Obwohl der Rand R des Spannreifens SPR in der Regel eine gleichmäßige Höhe bzw. Breite aufweist, eine Öffnung Ö im Spannreifen SPR die Festigkeit des Spannreifens SPR in unzulässiger Weise verringert, der Tonabnehmer M in einem Abstand zum Fell anzuordnen ist und einen Durchmesser aufweist, der für eine Anordnung im Spannreifen SPR nicht geeignet zu sein scheint, wird eine Befestigung des Tonabnehmers M im Spannreifen SPR des Schlaginstrumentes dadurch ermöglicht, dass im Spannreifen SPR ein in 5 dargestellter Haltering H vorgesehen ist. Der Haltering H greift nur teilweise in den Spannreifen SPR ein und ist mit dem Spannreifen SPR fest verbunden bzw. bildet mit dem Spannreifen SPR eine Einheit. Der Bereich des Halteringes H außerhalb des Spannreifens SPR überbrückt den Bereich des Spannreifens SPR, der zum Einfügen des Halteringes H in den Spannreifen SPR ausgespart wurde. Die durch die Aussparung im Spannreifen SPR verringerte Festigkeit wird mit dem Haltering H der Wandstärke und Festigkeit des Halterings H entsprechend teilweise oder vollständig kompensiert. Um auch einen Haltering H geringerer Festigkeit verwenden zu können, ist gemäß einem in 7 dargestellten Ausführungsbeispiel eine Schelle S vorgesehen, mit der die Festigkeit des Spannreifens SPR im Bereich der Aussparung erhöht wird. Die Schelle S weist an ihren Enden Schelllappen SL auf, die den Spannreifen SPR teilweise umschließen und mit dem Spannreifen SPR fest verbunden sind. Zur festen Verbindung des Halteringes H und/oder der Schelle S mit dem Spannreifen SPR ist eine Verbindung durch Schweißen oder Kleben vorgesehen. Die Aussparung zur Befestigung des Halteringes H im Spannreifen SPR des Schlaginstrumentes ist als Teilbohrung mit einem Radius vorgesehen, der dem äußeren Radius des Halteringes H entspricht. Einer in den 8 bis 10 dargestellten Ausführung entsprechend ist ein Haltering H vorgesehen, der eine in 8 dargestellte Wulst W aufweist. Die Wulst W des Halteringes H überdeckt den Bereich der Aussparung im Spannreifen SPR, erleichtert die Montage des Halteringes H im Spannreifen SPR, da sie ein Herausrutschen des Halteringes H aus dem Spannreifen SPR verhindert, und erhöht die Festigkeit des Spannreifens SPR aufgrund der größeren Fläche, die an der Unterseite des Kragens der Wulst W für eine Klebverbindung oder aufgrund des größeren Radius für eine Schweißverbindung des Halteringes H mit dem Spannreifen SPR bereitgestellt wird. Die Wulst W liegt dem in 8 dargestellten Ausführungsbeispiel entsprechend an der Innenseite des Spannreifens SPR an und verbessert dadurch die Führungseigenschaften des Halteringes H in der Aussparung des Spannringes SPR, der in der Regel nur eine geringe Winddicke bzw. Wandstärke aufweist. Für eine zum Mittelpunkt des Felles vorgesehene Ausrichtung des Tonabnehmers M ist eine gleichmäßige Wulst W und für eine auf den Rand gerichtete Ausrichtung des Tonabnehmers M ist eine Wulst W des Halteringes H vorgesehen, die an der Unterseite des Kragens der Wulst W einen keilförmigen Querschnitt aufweist. Nicht dargestellten Ausführungsbeispielen entsprechend ist ein Haltering H mit einer außen am Spannreifen SPR anliegenden oder jeweils einer innen und außen anliegende Wulst W vorgesehen, so dass der Haltering H beispielsweise eine in 13 dargestellte Form aufweist. Der Haltering H nimmt in einer Durchführung den Haltebereich HB des in 14 dargestellten Tonabnehmers M auf und richtet den Tonabnehmer M auf den zur Tonabnahme vorgesehenen Bereich aus. Um eine Übertragung mechanischer Schwingungen des Spannreifens SPR auf akustische Tonabnehmer M weitestgehend zu vermeiden, ist insbesondere für Tonabnehmer M, die in ihrem Haltebereich HB keine Mittel zur Dämpfung mechanischer Schwingungen aufweisen, die Anordnung einer Schwingungsisolierung SI vorgesehen. Als Materialien zur Dämpfung mechanischer Schwingungen sind beispielsweise Schaumstoffe, Gummi, Silikon und Plastik bzw. Kunststoff geeignet. Zur dauerhaften Befestigung eines Tonabnehmers M im Spannreifen SPR des Schlaginstrumentes, wie sie beispielhaft in 9 dargestellt ist, wird ein zwischen dem Haltebereich HB und der Innenwand des Halteringes H vorgesehener Raum mit einem mechanische Schwingungen dämpfenden Material ausgegossen, das gleichzeitig den Tonabnehmer M im Haltering H dauerhaft fixiert. Da der Haltebereich HB des Tonabnehmers M, wie in 14 dargestellt, in der Regel einen geringeren Durchmesser als der größte Durchmesser des Tonabnehmers M aufweist, wird der innere Durchmesser des Halteringes H im Gegensatz zur in 9 dargestellten Prinzipskizze in der Regel geringer als der maximale Durchmesser des Tonabnehmers M gewählt. Für eine lösbare Befestigung eines Tonabnehmers M im Spannreifen SPR des Schlaginstrumentes mit einem Haltering H ist das in 10 und 11 dargestellte Prinzip vorgesehen, das auf der Verwendung einer in 11 dargestellten Matte als Schwingungsisolierung SI beruht. Der Haltebereich HB des Tonabnehmers M wird mit der Matte zur Schwingungsisolierung SI umwickelt und in den Haltering H eingeführt. Die in 11 dargestellte Matte weist hierzu eine Länge U auf, die annähernd dem inneren Umgang des Halteringes H entspricht und besitzt eine Breite T, die annähernd der Tiefe des Halteringes H entspricht. Der Haltering und/oder die Matte sind konisch bzw. keilförmig ausgeführt, um das Einfädeln in den Haltering H zu erleichtern und die Haltekraft für den Tonabnehmer M im Haltering H bzw. im Spannreifen SPR des Schlaginstrumentes zu erhöhen. Um insbesondere für Tonabnehmer M mit einer langen Anschlussschnur AS ein lästiges Durchziehen der langen Anschlussschnur AS zur Montage oder Demontage des Tonabnehmers M zu vermeiden, ist der innere Durchmesser des Halteringes H mindestens derart gewählt, dass eine Einführung des Tonabnehmers M in den Haltering H des Spannreifens SPR von außen ermöglicht wird. Der Tonabnehmer M wird dann zunächst durch den Haltering H hindurchgeführt, anschließend der Haltebereich HB des Tonabnehmers M mit der Schwingungsisolierung SI umwickelt und schließlich von der Innenseite des Spannreifens SPR mit der Schwingungsisolierung SI in den Haltering H eingeführt. Die konische Ausführung des Halteringes und/oder die keilförmige Ausführung der als Schwingungsisolierung SI vorgesehenen Matte, die den Durchmesser im Haltebereich HB des Tonabnehmers M dem Haltering H entsprechend vergrößert, verhindert, dass der Tonabnehmer M durch Zugbelastung der Anschlussschnur AS aus der lösbaren Verbindung mit dem Spannreifen SPR herausgezogen werden kann. Zum Lösen wird der Tonabnehmer M in den Spannreifen SPR hineingedrückt, die Schwingungsisolierung SI entfernt und der Tonabnehmer M aus dem Spannreifen SPR herausgezogen. Derartige Vorkehrungen erübrigen sich jedoch bei der Verwendung eines Tonabnehmers M mit drahtloser Signalübertragung oder einem Tonabnehmer M mit kurzer Anschlussschnur AS. Tonabnehmer M mit drahtloser Signalübertragung weisen, wie in 14 dargestellt, lediglich eine kurze Antenne AN auf, die ein unkompliziertes Einführen des Tonabnehmers M in den Haltering H von der Innenseite des Spannreifens SPR ermöglicht. Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel, das in 12 als Prinzipskizze dargestellt ist, ist eine Befestigungsvorrichtung vorgesehen, die zum Erhöhen bzw. Wiederherstellen der Festigkeit des Spannreifens SPR in einem Bereich, der eine Aussparung zur Befestigung eines Tonabnehmers M aufweist, ausschließlich eine Schelle S verwendet, die den Bereich der Aussparung im Spannreifen SPR überbrückt. Die Schelle S ist an der Stirnseite des Spannreifens SPR angeordnet und weist an beiden Seiten Schelllappen SL auf, die den Spannreifen SPR einschließen bzw. teilweise umhüllen. Sie ist mit dem Spannreifen SPR fest verbunden und schließt eine in 13 als Seitenansicht dargestellte Manschette HSI in einer Aussparung im Spannreifen SPR ein. Die Manschette HSI, die in diesem Ausführungsbeispiel Funktionen des Halteringes H übernimmt, ist vorzugsweise aus einem Material hergestellt, das elastisch ist und mechanische Schwingungen dämpft. Die Manschette HSI bildet dadurch sowohl eine Schwingungsisolierung SI als auch eine Halterung für den im Spannreifen SPR angeordneten Tonabnehmer M. Um ein Hinausgleiten der Manschette HSI aus der Aussparung des Spannreifens SPR zu verhindern, sind die Stirnseiten der Manschette HSI gemäß 13 umlaufend oder wie in 15 nur teilweise wulstartig ausgebildet. Eine Manschette HSI mit einer nur teilweise umlaufenden Wulst W gemäß 15 ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Manschette HSI erst nach der Verbindung der Schelle S mit dem Spannreifen SPR in die Aussparung des Spannreifens SPR eingefügt werden soll. Die in 12 dargestellte Befestigungsvorrichtung ist sowohl für eine dauerhafte als auch für eine lösbare Halterung des Tonabnehmers M im Spannreifen SPR vorgesehen. Die hier beschriebenen Ausführungsformen sind als Beispiele angegeben und ein Fachmann kann andere Ausführungsformen der Erfindung realisieren, die im Bereich der Erfindung bleiben. So kann beispielsweise eine in 15 dargestellte Manschette HIS auch verwendet werden, um einen Tonabnehmer M in einer trapezförmigen Öffnung in einem Spannreifen SPR gemäß 6 selbsttätig zu halten oder die Manschette HIS weist in Längsrichtung einen Schnitt auf, der das Umhüllen des Tonabnehmers M im Haltebereich HB ermöglicht, ohne dass die Anschlussschnur AS durch die Öffnung in der Manschette HIS hindurchgeführt werden muss.

Claims (10)

  1. Befestigungsvorrichtung für die Halterung eines Tonabnehmers (M) an einem Schlaginstrument, das mindestens einen Spannreifen (SPR) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass im Spannreifen (SPR) des Schlaginstrumentes eine Aufnahme (A) zur Anordnung des Tonabnehmers (M) im Spannreifen (SPR) des Schlaginstrumentes vorgesehen ist.
  2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (A) für den Tonabnehmer (M) im Spannreifen (SPR) des Schlaginstrumentes integriert angeordnet ist.
  3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (A) ein Haltering (H), eine Bohrung (B) oder eine Öffnung (Ö) im Spannreifen (SPR) des Schlaginstrumentes ist, die zum lösbaren oder dauerhaften Befestigen eines Tonabnehmers (M) im Spannreifen (SPR) des Schlaginstrumentes vorgesehen ist.
  4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (A) für den Tonabnehmer (M) ein Haltering (H) ist, der in einer Aussparung im Spannreifen (SPR) angeordnet und mit dem Spannreifen (SPR) fest verbunden ist.
  5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (A) zur Anordnung des Tonabnehmers (M) im Spannreifen (SPR) des Schlaginstrumentes eine Aussparung im Spannreifen (SPR) ist, die mit einer Schelle (S), die mit dem Spannreifen (SPR) verbunden ist, überbrückt ist, in der eine Manschette (HSI) zur Aufnahme des Tonabnehmers (M) angeordnet ist.
  6. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Tonabnehmer (M) und der Aufnahme (A) zur Befestigung des Tonabnehmers (M) im Spannreifen mechanische Schwingungen dämpfendes Material (SI) angeordnet ist.
  7. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mechanische Schwingungen dämpfende Material (SI) eine den Tonabnehmer (M) im Haltebereich des Tonabnehmers (M) umschließende Manschette (HSI) ist, die in der Aufnahme (A) des Spannreifens (SPR) des Schlaginstrumentes angeordnet ist.
  8. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Tonabnehmer (M) ein akustischer Tonabnehmer (M) ist.
  9. Spannreifen (SPR) eines Schlaginstrumentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannreifen (SPR) eine im Spannreifen (SPR) angeordnete eine Aufnahme (A) zur Anordnung eines Tonabnehmers (M) im Spannreifen (SPR) aufweist.
  10. Schlaginstrument mit einer Befestigungsvorrichtung oder einem Spannreifen (SPR) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9.
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