[go: up one dir, main page]

DE102008012939B3 - Seitenmusikinstrument - Google Patents

Seitenmusikinstrument Download PDF

Info

Publication number
DE102008012939B3
DE102008012939B3 DE102008012939A DE102008012939A DE102008012939B3 DE 102008012939 B3 DE102008012939 B3 DE 102008012939B3 DE 102008012939 A DE102008012939 A DE 102008012939A DE 102008012939 A DE102008012939 A DE 102008012939A DE 102008012939 B3 DE102008012939 B3 DE 102008012939B3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
instrument
clamping
tuning
stringed musical
neck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE102008012939A
Other languages
English (en)
Inventor
Markus Sand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE102008012939A priority Critical patent/DE102008012939B3/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102008012939B3 publication Critical patent/DE102008012939B3/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/06Necks; Fingerboards, e.g. fret boards
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/12Anchoring devices for strings, e.g. tail pieces or hitchpins
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/14Tuning devices, e.g. pegs, pins, friction discs or worm gears
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/22Material for manufacturing stringed musical instruments; Treatment of the material
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/04Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres
    • G10D1/05Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres with fret boards or fingerboards
    • G10D1/08Guitars
    • G10D1/085Mechanical design of electric guitars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Seitenmusikinstrument, wie beispielsweise eine E-Gitarre oder einen E-Bass, das vornehmlich für einen unkomplizierten Transport, also als Reise- oder Probeninstrument dienen soll. Die Erfindung löst die Problemstellung dadurch, dass an dem Instrumentenhals (10), welcher ohne Kopf und Stimmvorrichtung ausgeführt ist, ein Instrumentenkorpus anschließt, der im Wesentlichen aus zwei parallelen Rohren (2), auf deren Einbindung die ganze Konstruktion ausgerichtet ist, und einem Abschlussblock (3) besteht, welcher den Steg (5) und die Seitenstimmvorrichtung aufnimmt. Die Seitenstimmvorrichtung ist in seiner einfachen und platzsparenden Konstruktion ein weiterer Kernbestandteil der Erfindung. Ergänzt wird der Instrumentenkorpus noch durch zwei aus Rohr gebogene und in Teile zerlegbare ansteckbare Zargenhälften (8), um die Handhabung des Instrumentes zu erleichtern. Es kommen nahezu nur Leichtbaumaterialien (wie z.B.: Kunststoff, Kohlefaserverbundwerkstoff und Aluminium) für die Bauteile zum Einsatz.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Saitenmusikinstrument, wie beispielsweise eine E-Gitarre oder einen E-Bass, das als Schüler- oder Standardinstrument, insbesondere für nicht professionelle Zwecke eingesetzt wird, wobei ein Gebrauch als Profiinstrument nicht grundsätzlich auszuschließen ist.
  • E-Gitarren und E-Bässe, die in ihrem Grundaufbau aus einem Instrumentenhals mit einer am Kopf des Halses angeordneten Einrichtung zum Spannen und Stimmen der Saiten und einem Korpus bestehen, an den der Hals in der Regel fest angeschlossen und der mit einem Steg und mit Mitteln zum Einspannen der Saiten versehen ist, sind in den vielfältigsten Ausführungsformen bereits allgemein bekannt. Der Korpus dieser Instrumente ist zumeist als einfaches Brett ausgebildet, auf den ferner ein oder mehrere Tonabnehmer und weitere Einrichtungen angeordnet sind, die zum Anschluss des Instrumentes an einen Instrumentenverstärker und zur Modulation der mit den Saiten erzeugten Schwingungen dienen, die nach elektronischer Verstärkung über Lautsprecher als Ton akustisch wiedergegeben werden. Dieser Grundaufbau ist die maßgebliche Ursache dafür, dass die Instrumente für den Transport relativ sperrig sind, während das übrige elektronische Equipment, das mit diesen Musikinstrumenten verwendet wird, im Laufe der letzten Jahre erheblich kleiner und leichter geworden ist. Um diesen Nachteil der Musikinstrumente zu umgehen, sind ebenfalls bereits zahlreiche Lösungen vorgeschlagen worden.
  • So sind bereits sogenannte Haedless-E-Gitarren vorgeschlagen worden, bei denen sich die Länge von Hals und Kopf dadurch verkürzt, dass der Kopf am freien Ende des Griffbrettes entfällt und die Stimmmechanik für die Saiten auf dem Korpus angebracht ist.
  • Aus DE 20 2004 016 934 U1 ist ferner eine als Reiseinstrument konzipierte Haedless-E-Gitarre mit einem abklappbaren Hals bekannt. Der Hals ist über ein Scharnier, das eine hohe Zugkraft aufnehmen kann, so mit dem Korpus des Instrumentes verbunden, dass die Saiten des Instrumentes in der Transportstellung auf dem Korpus aufliegen, wobei am Ende des Korpus der Stimmmechanismus für die Saiten angeordnet ist. Nachteil solcher Konstruktionen ist, das sich die Seitenspannung bei jedem Klappvorgang anders setzt und die Klappmechanik, auf Grund der angestrebten Stabilität, schwer ist.
  • Eine als Reiseinstrument konzipierte Haedless-E-Gitarre ist ebenfalls Gegenstand der DE 82 32 675 U1 und der DE 295 21 661 U1 . Kernstück dieser Gitarre, die praktisch keinen kompakten, starren Korpus besitzt, ist ein Hals, an dem sich eine massiv ausgebildete Verlängerung fest anschließt. Die sich an das Griffbrett anschließende massive Verlängerung, an deren Ende die Stimmmechanik in Form allgemein bekannter Wirbel angeordnet ist, besitzt an der linken und rechten Längsseite jeweils zwei Aufnahmebohrungen. in diese Aufnahmebohrungen werden jeweils eine Zargenhälfte eingesteckt und mittels einer Sicherungsschraube fixiert, die den Korpus des Instrumentes bilden und eine längsgeteilte 8-förmige Konfiguration besitzen, wie sie von klassischen Korpusformen her bekannt ist.
  • Alle Lösungen schöpfen die Möglichkeiten für ein gewichtsreduziertes Reiseinstrument mit geringeren Instrumentenabmessungen nicht aus, da sie einerseits an einer geschlossenen Ausbildung des Instrumentenkorpus festhalten und andererseits trotz der Headless-Ausführung durch die Verlagerung der bisher verwendeten Stimmmechaniken an das Ende des Instrumentenkorpus die Längenabmessungen des Instrumentes nur bedingt eingeschränkt werden können.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, das Gesamtgewicht eines als Reisinstrument konzipierten Headless-Saitenmusikinstrumentes weiter zu senken und durch Änderungen der Stimmmechanik die Gesamtlänge dieses Instrumentes ohne Einschränkungen der instrumentalen und klanglichen Eigenschaften weiter zu reduzieren.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Saitenmusikinstrument nach den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 9.
  • Das elektrische Saitenmusikinstrument nach der Erfindung besteht in bekannter Weise aus einem Hals mit Griffbrett ohne angeschlossener Stimmeinrichtung, statt dessen aber mit Seiteneinhängvorrichtung und einer sich an den Hals anschließenden Verlängerung, die mit einer Stimmmechanik abschließt, wobei neuerungsgemäß die Verlängerung, die eine Verbindung zwischen dem Instrumententenhals am korpusseitigen Ende des Halses, der vorzugsweise aus einem Kohlefaserverbundwerkstoff besteht, und der Stimmmechanik herstellt, aus zwei, parallel zur Instrumentenlängsachse angeordneten Rohren besteht, die mit einem unterhalb des am korpusseitigen Ende des Instrumentenhalses angeschraubten Halshalterungsblock fest verbunden sind. Auf den freien Enden der Rohre, die vorzugsweise ebenfalls aus einem Kohlefaserverbundwerkstoff hergestellt worden sind, ist ein Abschlussblock aufgesteckt und lösbar mit den Rohren verbunden, der die bisher verwendeten Stimmmechaniken ersetzt und mit einem justierbaren Steg und einer Einrichtung zum Spannen und Stimmen der Saiten des Instrumentes ausgestattet ist. Der gesamte (innere) Korpus des erfindungsgemäßen Instrumentes besteht daher lediglich aus dem Halshalterungsblock, den daraus herausragenden Rohren und des am Ende der Rohre angeordneten Abschlussblockes.
  • Durch die erfindungsgemäße Verbindung zwischen dem Instrumentenhals ohne angeschlossener Stimmmechanik und dem platzsparenden Abschlussblock, der den Steg für die Auflage der Saiten und die Saitenhalterung einschließlich der Einrichtung zum Spannen und Stimmen der Saiten aufnimmt, entsteht ein elektrisches Saiteninstrument mit einer entscheidend verkürzten Gesamtlänge, welches auf Grund seiner extrem leichten und kompakten Konstruktion vor allem als Reiseinstrument vorteilhaft eingesetzt werden kann und in seinen spieltechnischen und klanglicher Eigenschaften den bisher bekannten E-Gitarren oder E-Bässen nicht nachsteht.
  • Um die Handhabung des erfindungsgemäßen Instrumentes zu erleichtern und die spieltechnischen Anforderungen, die an ein solches Instrument gestellt werden, zu gewährleisten, sind zwei Zargenhälften vorgesehen, die den äußeren Korpus des Instrumentes bilden und die in ihrer Konfiguration der äußeren Form eines herkömmlichen Instrumentenkorpus für eine E-Gitarren oder für einen E-Bass entsprechen. Beide Zargenhälften werden in Aufnahmebohrungen, die sich in der Längsseite des Instrumentes befinden, eingesteckt und durch Schrauben fixiert. Vorteilhafter Weise bestehen die Zargenhälften aus einem mehrfach gebogenen Rohr, das in mehrere Abschnitte geteilt ist, wobei die einzelnen Abschnitte durch Scharniere und Steckverbindungen zusammenlegbar miteinander verbunden sind.
  • Der eigens für das konzipierte Instrument entwickelte Abschlussblock, der vorzugsweise aus einem Leichtmetall oder Kunststoff hergestellt ist und mit dem, wie bereits ausgeführt, die Gesamtlänge des Instrumentes weiter reduziert werden konnte, weist eine Aussparung auf, die quer zur Instrumentenlängsachse positioniert ist und in die, korrespondierend zur Besaitung des Instrumentes, mehrere Spannscheiben aneinanderliegend und frei dreh- und verschiebbar angeordnet sind. Die Spannscheiben werden durch die Saitenspannung in der Aussparung gehalten und fixiert und mit Hilfe von Stimmschrauben um ihre horizontale Achse gedreht oder verschoben, um die Saitenspannung zu verändern und das Instrument zu stimmen.
  • Hierzu besitzt jede Spannscheibe eine Durchgangsbohrung, in die das Ende einer Saite, die über eine Bohrung im Abschlussblock der Aussparung zugeführt wird, eingesetzt und zwischen Spannschrauben eingespannt wird. Die Spannschrauben sind auf einer gemeinsamen horizontalen Achse rechtwinklig zur Durchgangsbohrung angeordnet, wobei die Stirnfläche einer der Spannschrauben, die in ihrer Gewindebohrung fest verankert ist, als Spannfläche dient, gegen die das Ende der eingeführten Saiten mit Hilfe der gegenüberliegenden Spannschraube lösbar eingespannt wird. Außerdem besitzt jede Spannscheibe auf ihrem Außenmantel eine umlaufende Nut, in der die gespannte Saite geführt wird.
  • In jeder Spannscheibe ist ferner ein rechtwinkliger Ausschnitt vorgesehen, in den die Stimmschraube eingreift, wobei eine Fläche des Ausschnittes an der Stirnfläche der Stimmschraube anliegt. Die Stimmschraube selbst ist aus einem geeigneten Kunststoff, vorzugsweise Poyamid hergestellt und besitzt einen Schraubenkopf, der durch einen gerändelten Metallring verstärkt ist.
  • Die Rohre, die zwischen dem Halshalterungsblock und dem Abschlussblock angeordnet sind, dienen gleichzeitig als Führungsschienen, auf denen eine Halterung für die Aufnahme eines Tonabnehmers angeordnet und verschoben werden kann. Der Gitarrist bzw. Bassist hat somit die Möglichkeit, den Klang des erzeugten Tones durch einfaches Verschieben des Tonabnehmers nach seinen individuellen Klangvorstellungen zu modulieren. Bei Bedarf können durchaus auch mehrere Halterungen für Tonabnehmer auf relativ einfache Weise angebracht werden.
  • Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel für eine E-Gitarre näher erläutert werden. in den dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung der Draufsicht auf das Instrument nach der Erfindung und eine Ansicht der Instrumentenlängsseite,
  • 2 die Seitenansicht des Abschlussblockes im Teilschnitt,
  • 3 die Draufsicht auf den Abschlussblock.
  • Wie aus 1 hervorgeht, besteht die E-Gitarre nach der Erfindung, die vorrangig als Reiseinstrument konzipiert ist, aus dem Instrumentenhals mit Griffbrett 10, der kopfseitig mit Mitteln zum Einhaken der Saiten 11 ausgestattet ist, dem Halshalterungsblock 1, welcher mit dem Instrumentenhals korpusseitig lösbar verbunden ist, den parallel zur Instrumentenlängsachse angeordneten Rohren 2, die aus dem Halshalterungsblock fest verbunden hervorragen und einem Abschlussblock 3, der auf die freien Enden der Rohre 2 aufgesteckt und mit diesen lösbar verbunden ist. In dieser vorschlagsgemäßen Ausführung bilden der Halshalterungsblock 1, die Rohre 2 und der Abschlussblock 3 den (inneren) Korpus des Instrumentes.
  • Der Instrumentenhals und dieser Korpus, welche wahlweise in Form einer geschlossene Baugruppe als Reiseinstrument verwendet oder bei Bedarf in seine einzelnen Bauelemente zerlegt und für die bestimmungsgemäße Verwendung wieder zusammen gesetzt werden kann, wird durch zwei Zargenhälften 8 ergänzt, die einen äußeren Korpus bilden und das Handling mit dem Reiseinstrument erleichtern.
  • Die Zargenhälften 8 werden in Aufnahmebohrungen eingesteckt und lösbar befestigt, die an der Instrumentenlängsseite in den Halshalterungsblock 1 und im Abschlussblock 3 vorgesehen sind. Beide Zargenhälften 8 bestehen aus einem geeigneten, mehrfach gebogenen Rohr, beispielsweise einem Aluminiumrohr, und sind vorteilhafter Weise in mehrere Abschnitte aufgeteilt, die über Scharniere und/oder Steckverbindungen zusammenlegbar miteinander verbunden sind.
  • Der Instrumentenhals 10, der Halshalterungsblock 1 und die beiden parallel zur Instrumentlängsachse angeordneten Rohre 2 sind aus einem Material hergestellt, das eine hohe Festigkeit besitzt und eine hohe Biegespannung aufnehmen kann. Vorzugsweise wird für diese Bauelemente ein Kohlefaserverbundwerkstoff eingesetzt, während der Abschlussblock aus Aluminium oder Hartkunststoff hergestellt wird. Durch diese Maßnahmen kann das Gewicht des Instrumentes entschieden reduziert werden, wobei trotz des reduzierten Gewichtes die steife Konstruktion des Instrumentes zu einem ausreichend langen und sehr gleichmäßigen Nachklingverhalten (Sustain) führt.
  • Der Abschlussblock 3, der neben dem Steg 5 auch die Stimmmechanik des Instrumentes aufnimmt, besitzt eine quer zur Instrumentenlängsachse angeordnete Aussparung 19, in der entsprechend der Besaitung des Instrumentes mehrere Spannscheiben 6 aneinanderliegend und frei drehbar und verschiebbar eingelegt sind – 2 und 3. Die Spannscheiben 6 werden durch die Saitenspannung in der Aussparung 19 gehalten, wobei sie mit einem Teil ihrer Mantelfläche an den Wänden 20; 21 der Aussparung 19 anliegen. Im Zusammenwirken mit den Stimmschrauben 12, die vorzugsweise aus einem geeigneten Kunststoff, beispielsweise Polyamid, hergestellt sind und einen, durch einen gerändelten Metallring 7 verstärkten Schraubenkopf besitzen, dienen die Scheiben 6 zum Spannen und Stimmen der Saiten 11.
  • Für die Aufnahme einer Saite 11 der Besaitung des Instrumentes besitzt jede Spannscheibe 6 eine Durchgangsbohrung 14, in die das Ende der Saite 11, die über die Bohrung 15 des Abschlussblockes 3 in die Aussparung 19 eingeführt worden ist, eingefädelt und eingespannt wird. Das Einspannen der Saiten 11 erfolgt mit Hilfe von Spannschrauben 9; 13, die in den Spannscheiben 6 auf einer gemeinsamen horizontalen Achse in einem rechten Winkel zur Durchgangsbohrung 14 angeordnet sind. Hierbei dient die Stirnfläche der Spannschraube 9, die in der Gewindebohrung fest verankert ist, als Spannfläche gegen die mit Hilfe der gegenüberliegenden Spannschraube 13 das Ende der Saite 11 eingespannt wird.
  • Die Spannscheiben 6 besitzen auf ihrem Außenmantel ferner eine umlaufende Nut 18, in der die durch Drehen der Spannscheibe 6 um ihre horizontale Achse gespannte Saite 11 geführt wird. Gedreht werden die Spannscheiben 6 mit Hilfe der Stimmschrauben 12, an deren gewindeseitige Stirnfläche die Fläche 17 eines rechtwinkligen Ausschnittes 16, der in jeder Spannscheibe 6 vorgesehen ist, anliegt.
  • Die durch Schwingungen der gespannten und gestimmten Saiten erzeugten Töne werden in bekannter Weise mit einem Tonabnehmer erfasst, der auf einer verstellbaren Halterung 4 befestigt ist. Die Rohre 2, auf denen die Halterung 4 angeordnet ist, dienen hierbei als Führungsschienen, auf denen die Halterung 4 mit dem Tonabnehmer in eine beliebige Position verschoben werden kann. Der Instrumentalist hat somit eine weitere Möglichkeit, den erzeugten Ton nach seinen individuellen Vorstellungen zu modulieren.
  • Der Steg 5 des Instrumentes, auf den die gespannten Saiten 11 aufliegen und über den die Saiten 11 zu den Spannscheiben 6 geführt werden, ist über Schrauben höhenverstellbar und feinjustierbar auf dem Abschlussblock 3 gelagert.
  • 1
    Halshalterungsblock
    2
    Rohre
    3
    Abschlussblock
    4
    Halterung für Tonabnehmer
    5
    Steg
    6
    Spannscheibe
    7
    Metallring
    8
    Zargenhälfte
    9
    Spannschraube
    10
    Instrumentenhals mit Griffbrett
    11
    Saiten
    12
    Stimmschraube
    13
    Spannschraube
    14
    Durchgangsbohrung
    15
    Bohrung
    16
    Ausschnitt
    17
    Fläche (des Ausschnittes)
    18
    Nut
    19
    Aussparung
    20
    Wand
    21
    Wand

Claims (9)

  1. Elektrisches Saitenmusikinstrument mit einem Headless-Instrumentenhals (10), einer sich an den Hals (10) anschließenden Verlängerung und einer an der Verlängerung angeschlossenen Stimmmechanik, wobei der äußere Teil des Korpus des Instrumentes durch zwei Zargenhälften (8) gebildet wird, die wahlweise in der Verlängerung lösbar befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerung, die den inneren Teil des Korpus des Instrumentes bildet, aus einem unter dem korpusseitigen Ende des Instrumentenhalses (10) angeschraubten Halshalterungsblock (1) besteht, aus dem fest verbunden zwei, parallel zur Instrumentenlängsachse angeordnete Rohre (2) herausragen auf deren freien Enden ein Abschlussblock (3) mit einem justierbaren Steg (5) und mit einer Einrichtung (6, 9, 13) zum Spannen und Stimmen der Saiten (11) aufgesteckt und lösbar mit den Rohren (2) verbunden ist.
  2. Saitenmusikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussblock (3) eine Aussparung (19) aufweist, in der Spannscheiben (6) frei drehbar und verschiebbar eingelegt sind, die durch die Saitenspannung des Instrumentes in der Aussparung (19) gehaltert und über Stimmschrauben (12) in ihren Positionen verdreh- und verschiebbar sind.
  3. Saitenmusikinstrument nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannscheiben (6) einen rechtwinkligen Ausschnitt (16) und eine Durchgangsbohrung (14) besitzen, durch die jeweils eine Saite (11) der Besaitung des Instrumentes hindurchgeführt und durch Spannschrauben (9, 13) festgelegt ist.
  4. Saitenmusikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Spannscheibe (6) mit einer Fläche (17) des Ausschnittes (16), an der die Stimmschraube (12) anliegt, auf ihrem Außenmantel eine umlaufende Nut (18) zur Führung der über eine Bohrung (15) in die Aussparung (19) eingeführten und mit der genannten Spannscheibe (6) jeweils gespannten Saite (11) aufweist.
  5. Saitenmusikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass rechtwinklig zur Durchgangsbohrung (14) der jeweiligen Spannscheibe (6) auf einer gemeinsamen horizontalen Achse zwei Spannschrauben (9, 13) angeordnet sind und die Stirnfläche einer Spannschraube (9), die in einer Gewindebohrung fest verankert ist, als Spannfläche dient, gegen die die Stirnfläche der gegenüberliegenden Spannschraube (13) verschraubt ist.
  6. Saitenmusikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (2) Schienen bilden, auf denen ein oder mehrere Halterungen (4) für Tonabnehmer verschiebbar angeordnet sind.
  7. Saitenmusikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zargenhälften (8) in mehrere Abschnitte unterteilt und durch Scharniere und/oder Steckverbindungen zusammenlegbar miteinander verbunden sind.
  8. Saitenmusikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (2) aus einem Material, das eine hohe Biegespannung aufnehmen kann und eine relativ hohe Festigkeit besitzt, vorzugsweise aus Kohlefaserverbundwerkstoff, hergestellt sind.
  9. Saitenmusikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stimmschrauben (12) aus einem Kunststoff, beispielsweise Polyamid, hergestellt sind und der Schraubenkopf durch einen gerändelten Metallring (7) verstärkt ist.
DE102008012939A 2008-03-03 2008-03-03 Seitenmusikinstrument Active DE102008012939B3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008012939A DE102008012939B3 (de) 2008-03-03 2008-03-03 Seitenmusikinstrument

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008012939A DE102008012939B3 (de) 2008-03-03 2008-03-03 Seitenmusikinstrument

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102008012939B3 true DE102008012939B3 (de) 2009-03-12

Family

ID=40340329

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102008012939A Active DE102008012939B3 (de) 2008-03-03 2008-03-03 Seitenmusikinstrument

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102008012939B3 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN105448276A (zh) * 2016-01-17 2016-03-30 罗洋洋 一种便于切换半圆形弦槽数量的升降式贝斯上弦枕
DE102014016431A1 (de) * 2014-11-09 2016-05-12 Tilmann Fuchs Vorrichtung zur Beeinflussung von Schwingung und Klang von Saiteninstrumenten

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8232675U1 (de) * 1982-11-22 1983-05-05 Buchsteiner, Helmut, 8267 Neumarkt-St Veit Zupfinstrument

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8232675U1 (de) * 1982-11-22 1983-05-05 Buchsteiner, Helmut, 8267 Neumarkt-St Veit Zupfinstrument

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014016431A1 (de) * 2014-11-09 2016-05-12 Tilmann Fuchs Vorrichtung zur Beeinflussung von Schwingung und Klang von Saiteninstrumenten
CN105448276A (zh) * 2016-01-17 2016-03-30 罗洋洋 一种便于切换半圆形弦槽数量的升降式贝斯上弦枕

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US5750910A (en) Apparatus and method for tuning guitars
EP1629462A1 (de) Zubehör- bzw. bestandteile- bzw. betätigungsteile für musikinstrumente
EP3161818B1 (de) Stimmstock und stimmstock-werkzeug-set sowie verfahren zur montage des stimmstocks in ein streichinstrument
DE2906429A1 (de) Vorrichtung zum halten eines aufnehmers im schalloch eines saiteninstrumentes
DE102008012939B3 (de) Seitenmusikinstrument
DE3109389A1 (de) Sattel fuer ein saiten-instrument
DE3216759C1 (de) Kinnstütze für ein Streichmusikinstrument
DE202008003221U1 (de) Saitenmusikinstrument
DE4332972A1 (de) Gitarre mit Stufenhals und Zusatzsaiten als auch Zusatzpickups
DE3606330A1 (de) Saiteninstrument und verwendung desselben
DE10158231B4 (de) Gitarre
DE102009034171B4 (de) Saitenmusikinstrument
DE4134935A1 (de) Saiteninstrument
DE3331123C1 (de) Untersattelhalterung für rein akustische Zupfinstrumente
EP3863009A1 (de) Saiteninstrument mit mehrfach-saitendämpfer
DE102024113202B3 (de) Anordnung zur Reduzierung der Inharmonizitäten von Gitarrensaiten
US11620969B1 (en) Spring bracing system for stringed musical instruments
DE1797328B2 (de) Saiteninstrument mit mehreren saitengruppen
DE3027490A1 (de) System zur befestigung und nutzung von bordunsaiten (resonanzsaiten) fuer akunstische gitarre, speziell westerngitarre
DE102022101831A1 (de) Befestigungsmittel für Instrumentensaiten
DE4019330C2 (de) Auswechselbarer Leerbund für gitarrenähnliche Instrumente
DE102007033201B4 (de) Musikinstrument
DE202017105759U1 (de) Stimmstock variabler Länge mit austauschbarem Klangfilter
EP3516647B1 (de) Schlagzeug mit einer vorrichtung
DE10053401A1 (de) Vorrichtung zum Abstützen der Anschlaghand beim Spielen eines Saiteninstrumentes

Legal Events

Date Code Title Description
8322 Nonbinding interest in granting licences declared
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee
R073 Re-establishment requested
R073 Re-establishment requested
R073 Re-establishment requested
R073 Re-establishment requested
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20111001

R124 Re-establishment decision now final