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Die
Erfindung betrifft eine Schiebetüranlage mit
zumindest einem verfahrbaren Türflügel nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
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Automatische
Schiebetüren
sind beispielsweise aus der
DE
44 00 940 C1 bekannt geworden. Die verfahrbaren Schiebetürflügel sind
an einer oberhalb der Tür
verankerten winkeiförmigen
Laufschiene aufgehängt,
die als Profilträger
ausgebildet ist. Längs dieser
horizontalen Laufschiene sind diese Türflügel verfahrbar geführt.
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Insbesondere
bei automatischen Schiebetüren
ist es insoweit grundsätzlich
bekannt, dass die eine oder mehrere verfahrbare Türflügel umfassende Türflügelanordnung
mittels einer Türblattführung stabilisiert
wird. Diese Türblattführung besteht üblicherweise
aus einem in der Mittellängsebene
der verfahrbaren Türflügel an deren
Unterseite vorgesehenen und sich über eine gewisse geringe Höhe erstreckenden
Vertikalsteg. Dessen Länge
ist so dimensioniert, dass der verfahrbare Türflügel sowohl in seiner geschlossenen
als auch in seiner maximal geöffneten Stellung
noch im Kontakt mit diesem Vertikalsteg ist, wobei der Vertikalsteg
zur Vermeidung eines Stolperhindernisses nicht im unmittelbaren
Durchgangsbereich (bei geöffnetem
Türflügel) angeordnet
ist. Üblicherweise
ist der Vertikalsteg auch nur in einer solchen Länge und so angeordnet, dass
er sich in einem Bereich befindet, in welchem der Schiebetürflügel sowohl
in geöffneter
als auch in geschlossener Stellung mit dem Vertikalsteg zusammenwirkt.
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Dieser
Vertikalsteg ist üblicherweise
Teil einer winkel- oder
U-förmigen
Schiene. Der auf dem Boden aufliegende Horizontalabschnitt dieser
Schiene kann dabei mittels Schrauben und Dübeln im Boden verankert sein.
Ergänzend
oder alternativ kann der zweite zum ersten Vertikal- oder Führungssteg parallele
Schenkelabschnitt der im Querschnitt U-förmigen Schiene an der Außenseite
eines feststehenden Türflügelblattes
angeschraubt sein. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise aus
dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 91 11 169 U1 als bekannt zu entnehmen.
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Eine
insoweit weitgehend vergleichbare Anordnung ist grundsätzlich auch
aus der
DE 199 01 188
C2 bekannt, wobei in diesem Falle das im Querschnitt U-förmige Profil
mit seinem einen Vertikalschenkel im Inneren des Bodenprofils eines
feststehenden Seitenteiles eingreift. Der horizontale Verbindungsabschnitt
zwischen den beiden vertikalen Schenkelabschnitten ist ebenfalls
mittels Schrauben im Boden fest verankert. Der zweite Vertikalschenkel des
im Querschnitt U-förmigen
Führungsprofils
dient dann zur Führung
des verfahrbaren Türflügels, weshalb
dieser Verti kalschenkel in das Innere eines Bodenprofils in dem
Türflügel eingreift
und dort in der Regel gleitend gelagert ist.
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Schließlich ist
grundsätzlich
auch aus der
DE 198
35 684 C2 als bekannt zu entnehmen, dass im unteren Bodenprofil
eines verfahrbaren Türflügels neben
dem eingreifenden Vertikalschenkel eines Führungsprofils auch noch eine
Bürstenleiste und/oder
ein Schwert bzw. eine Schürze
vorgesehen sein können,
um den lichten Abstand zwischen der Unterseite des Türflügels und
dem Boden zumindest weitgehend zu überbrücken und unter anderem gegen
Luftzug zu schützen.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Türflügelanordnung
zu schaffen.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend
den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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In
der Praxis hat sich häufig
gezeigt, dass die Einstellung und Fixierung des Führungsprofils
durchaus Probleme bereitet, insbesondere dann, wenn beispielsweise
der an einer oben liegenden Führungsschiene
verfahrbar aufgehängte
Türflügel zumindest
leicht bombiert ist, also eine zumindest geringfügige, quer zu seiner eigentlichen
Erstreckungsebene verlaufende Verformung oder Verspannung aufweist.
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Erfindungsgemäß ist nunmehr
vorgesehen, dass das verwendete und im Querschnitt U-förmige Führungsprofil
mit einer Einstelleinrichtung zusammenwirkt, derart, dass der Abstand
zwischen dem verfahrbaren Türflügel und
dem in der feststehenden Seitenteil in gewissen Bereichen unterschiedlich
einstellbar ist.
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Der
wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung liegt nicht nur in dem
Ausgleich und in der optimalen Anpassung des Abstandes zwischen einem
verfahrbaren und einem feststehenden Flügel (insbesondere wenn der
Flügel
beispielsweise leicht bombiert ist), sondern bietet vor allem auch
insoweit Vorteile, als nunmehr im Rahmen der Erfindung es noch möglich ist,
beispielsweise an der Unterseite eines verfahrbaren Flügels sowie
an der Unterseite eines feststehenden Seitenteiles Profile zu verwenden, die
beispielsweise 30 mm breit sind, 20 mm oder auch andere Breitenmaße aufweisen
können.
Denn unabhängig
von der Verwendung der Profilbreite (in Abhängigkeit auch der verwendeten
Glasdicke etc.) können
nunmehr immer gleich dimensionierte im Querschnitt U-förmige Flügelführungen,
d.h. also Flügel-Profile,
verwendet werden. Denn durch die erwähnte Anpassmöglichkeit
ist ein ausreichender Spielraum gegeben, bei gleich dimensionierten
Flügelführungen
auch andere Profildicken an der Unterseite eines verfahrbaren Flügels oder
eines Seitenteiles einsetzen zu können. Dadurch wird nicht nur die
Zahl der benötigten
Teile für
unterschiedliche Türanordnungen
reduziert, sondern natürlich
auch die Kosten minimiert.
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Vor
allem bietet die erfindungsgemäße Lösung auch
eine verbesserte Sicherheit, da der eine vertikale Schenkel der
im Querschnitt U-förmigen Flügelschiene
im Inneren des Bodenprofils des feststehenden Seitenteiles liegt.
Im Gegensatz beispielsweise zu der bekannten Lösung gemäß der
DE 91 11 169 U1 ist also
der vertikale Flügel
am feststehenden Seitenteil nicht außen festgeschraubt, was natürlich die
Gefahr beinhaltet, dass hier Schrauben gelöst oder herausgeschlagen werden
können
und dadurch die Einbruchsicherheit gesenkt wird.
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Da
bevorzugt beide vertikalen Schenkel gleich ausgebildet sind, lässt sich
das U-förmige
Profil der Flügelschiene
sowohl für
rechts als auch links schließende
Türen einsetzen.
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Bevorzugt
ist die Einstelleinrichtung derart aufgebaut, dass der entweder
in dem verfahrbaren Türflügel oder
in den feststehenden Seitenteilen eingreifende Vertikalabschnitt
des Führungsprofiles
in unterschiedlicher Quer-Relativlage
zu dem Bodenprofil justiert werden kann. Bevorzugt ist die Einstelleinrichtung
dabei in den feststehenden Seitenteilen integriert.
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Als
günstig
hat sich erwiesen, als Einstelleinrichtung eine Schrauben-/Gewindeanordnung
zu verwenden, die es erlaubt, den Vertikalschenkel in dem Bodenprofil,
vorzugsweise des feststehenden Seitenteils, in unterschiedlicher
Relativlage quer zur Dicke des feststehenden Seitenteils in einem
unteren größer dimensionierten
Hohlraum des Bodenprofils einzustellen und zu justieren.
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Weitere
Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich nachfolgend
aus den anhand von Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen.
Dabei zeigen im Einzelnen:
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1:
eine schematische perspektivische auszugs weise Darstellung einer
zweiflügligen
Schiebetüranordnung
mit zwei feststehenden Seitenteilen und einer Führungsschienenanordnung;
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2:
eine schematische Querschnittsdarstellung durch die unten liegenden
Bodenprofile eines feststehenden Seitenteiles und eines dazu verfahrbaren
Schiebetürflügels mit
der erfindungsgemäßen Einstelleinrichtung;
und
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3:
eine schematische Draufsicht auf einen Seitenflügel im Vertikalquerschnitt
zur Verdeutlichung des Einstell- und Justiermechanismus.
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Anhand
von 1 ist in schematischer auszugsweise perspektivischer
Darstellung eine automatische Schiebetür mit zwei gegensinnig verfahrbaren
Schiebetürflügeln 1 gezeigt,
die nachfolgend kurz auch als Türflügel 1 bezeichnet
werden. Zu sehen ist in 1 ebenfalls, dass bei geschlossenen
Türflügeln jeweils
außen
liegend benachbart zu den verfahrbaren Schiebetürflügeln 1 zwei feststehende
Seitenteile 3 vorgesehen sind.
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Die
Türflügel 1 sowie
die Seitenteile 3 umfassen im gezeigten Ausführungsbeispiel
eine Glasscheibe 5 sowie eine einrahmende Profilanordnung. Die
Profilanordnung für
die feststehenden Seitenteile 3 umfassen zwei außen liegende
und die Scheibe 5 einrahmende vertikale Profile 7 sowie
ein in der Regel oben liegendes, in 1 nicht
gezeigtes, horizontales Profil sowie ein unteres, ebenfalls horizontales Profil 9,
welches nachfolgend teilweise auch als Bodenprofil 9 bezeichnet
wird. Ebenso sind die Glasscheiben 5 des verfahrbaren Türflügels 1 von
einer entsprechenden Profilanordnung umgeben, die wiederum zwei
vertikale Profile 11 umfasst und ein oben sowie unten liegendes
horizontales Profil 13, wobei das unten liegende horizontale
Profil 13 am verfahrbaren Türflügel 1 nachfolgend
teilweise auch als Basis- oder Unterprofil 13 bezeichnet
wird.
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Anhand
von 1 ist ebenfalls bereits eine Führungsschiene 17 zur
Führung
des verfahrbaren Türflügels 1 gezeigt,
wobei diese Führungsschiene 17 teilweise
auch als Türblattführung oder
Flügelführung bezeichnet
wird.
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Bezug
nehmend auf 2 ist die gesamte Anordnung
in größerem Detail
zu ersehen.
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Nachfolgend
wird auf die größere Detaildarstellung
gemäß 2 Bezug
genommen.
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In 2 ist
ein Vertikalschnitt durch die Türanordnung
im unteren Profilleistenbereich wiedergegeben. Dabei ist in 2 rechts
liegend der Vertikalschnitt durch das Bodenprofil 9 des
feststehenden Seitenteils oder Seitenflügels 3 wiedergegeben.
Im Abstand A links davon ist der verfahrbare Türflügel 1 im Vertikalschnitt
gezeigt, zumindest im Vertikalschnitt durch sein unten liegendes
Basisprofil 13.
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Ferner
ist aus der Querschnittsdarstellung in 2 die im
Querschnitt U-förmige
Flügelführung 17 wiedergegeben,
die mit ihrem mittleren horizontalen Bodenabschnitt 17a auf
einem Boden 21 aufliegt und dort in der Regel durch Einbringung
von Schrauben, die in 2 nicht dargestellt sind, befestigbar
ist.
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Der
verfahrbare Türflügel 1 weist
in seinem unteren Basisprofil 13 einen von unten nach oben vertikal
verlaufenden Öffnungsbereich 13a auf,
in welchen ein in der Regel aus Kunststoff bestehendes Führungsprofil 13b eingesetzt
ist. Dieses Führungsprofil 13b ist
im Querschnitt ebenfalls U-förmig gestaltet,
wobei die beiden Vertikalschenkel 13c dieses Führungsprofils 13b außenliegend
Längsrippen 13d aufweisen,
die in entsprechende Ausnehmungen 23 im Basisprofil 23 innenliegend
eingreifen (die Längsausnehmungen 23 stehen
mit dem Öffnungsbereich 13a in
Verbindung), so dass darüber
das Führungsprofil 13b im Öffnungsbereich 13a des
Basisprofils 13 gehalten ist.
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Wie
aus der Zeichnung zu ersehen ist, ist das Führungsprofil 13b nach
Art eines umgekehrten U's
eingebaut, so dass der horizontale Verbindungsabschnitt 13e oben
liegt und der Öffnungsbereich 13f des
Führungsprofils 13b nach
unten weist. In diesen Öffnungsbereich 13b greift
dann der erste vertikale Schenkel 17b der Führungsschiene 17 von
unten her in das horizontale Profil 13 des Flügels 1,
d.h. konkret in den Öffnungsbereich
des Führungsprofiles 13b ein und
dient somit zur Führung
des Schiebetürflügels, um
den Schiebetürflügel gegen
einen Versatz oder eine Schwenkbewegung quer zur Flügelebene
zu stabilisieren. Dazu können
an dem vertikalen Schenkel 13b an einer Seite oder an beiden
gegenüberliegenden
Seiten auch noch Gleiter 25 vorgesehen sein, die in geeigneter
Weise am vertikalen Schenkel 17b befestigt sind und in
der Regel aus Kunststoff bestehen. Die gesamte Dicke des vertikalen
Schenkels 17b und des Gleiters 25 ist derart bemessen,
dass noch ein gewisses Spiel verbleibt, um eine Hemmung oder unnötige Reibungskräfte, die
ein Verschieben des Schiebetürflügels beschweren
würden,
zu vermeiden. Abweichend von diesem Ausführungsbeispiel gemäß 2 kann
aber auch der Kunststoffgleiter 25 entfallen, so dass beispielsweise
bei Verwendung eines Profils 17 mit einer Dicke von beispielsweise
2 mm ein sehr viel schmäler
dimensioniertes Kunststoff- oder Führungsprofil 13b verwendet
werden kann, bei welchem der lichte Abstand zwischen den beiden
parallel verlaufenden Vertikalschenkel 13c kleiner ist
und im Wesentlichen nur an die Dicke des Schenkels 17b der
Führungsschiene 17 angepasst
oder damit abgestimmt ist.
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Der
mit Seitenversatz zweite vertikale Schenkel 17c der Flügelführung 17 greift
durch den entsprechenden Öffnungsbereich 27 von
unten her in das Bodenprofil 9 ein.
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Im
gezeigten Ausführungsbeispiel
ist im Bodenprofil 9 des feststehenden Seitenteils 3 nunmehr eine
Einstell- oder Justiereinrichtung 31 gezeigt, die es erlaubt,
die Relativlage des vertikalen Schenkels 17c in Bezug auf
die Seitenwände 9b des
Bodenprofils 9 zu verlagern. Dadurch wird letztlich der
Abstand A zwischen der Außenseite
der Seitenwand 9b des feststehenden Bodenprofils 9 und
der benachbart liegenden Außenwand
des Bodenprofils 13 in einem bestimmten Größenbereich
unterschiedlich einstellbar.
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Die
erfindungsgemäße Einstell-
und Justiervorrichtung 31 kann auch nachträglich in
das feststehende Seitenteil eingebaut werden, indem es beispielsweise
von der Stirnseite (also von der Vertikalseite) in den Öffnungsbereich 27 des
Bodenprofils 9 eingeschoben wird. Es sitzt dabei vor einer
im Querschnitt U-förmigen
Fixier- oder Anpassschiene 33, welche schwertartig in dem Öffnungsbereich 27 im Bodenprofil 9 des
feststehenden Seitenteils sitzt und mit der Öffnung des U-förmigen Bereiches
der Schiene, also mit ihrem nach unten weisenden Auflageabschnitt 33a auf
dem Boden 21 aufliegt.
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Diese
Fixier- und Anpassschiene 33 wird dabei über in der
Regel mehrere in deren Längsrichtung versetzt
liegende Schrauben 34 am Boden 21 lagerichtig
fest verankert und justiert. Durch die separate Höheneinstelleinrichtungen 36,
beispielsweise in Form einer auf der Fixier- und Anpassschiene 33 verankerten
Gewindespindel 36a, können
beispielsweise durch Verdrehen höhenverstellbare
Muttern 36b sitzen, wodurch eine gewisse Höhenanpassung
des feststehenden Seitenteils in der Regel unter Verpressung an
der Unterseite einer oben liegenden Decke (wo zusätzliche
Sicherungs- und Fixiermaßnahmen vorgesehen
sind) eingestellt werden kann (in der Regel wird die Einstellung
so vorgenommen, dass anschließend
der Türflügel mit
seinem unten liegenden Bodenprofil auf diese Muttern 36b – die zuvor
in die optimale Höhe
gebracht wurden – aufgeschoben wird).
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Wie
aus der Seitendarstellung im Vertikalschnitt aus 3 zu
ersehen ist, ist insbesondere an dem benachbart zum verfahrbaren
Flügel
sitzenden Endbereich ein Freiraum 63 belassen, in welchem die
Fixier- und Anpassschiene 33 nicht mehr verläuft, die
also schon vorher endet. In diesem Bereich kann nunmehr der vertikale
Schenkel 17c der Führungsschiene 17 justiert
werden, der die Einstell- und Justiervorrichtung 31 trägt.
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Durch
die am Boden feststehende Fixier- und Anpassschiene 33 wird
das Seitenteil nicht nur gehalten, sondern auch der Abstand zwischen
der Unterseite des Bodenprofils 9 und dem Boden 21 dicht überbrückt.
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Die
erwähnte
Einstell- und Justiereinrichtung 31 umfasst einen Gewindebolzen 37,
der sich quer zur Ebene des Flügels
in den Öffnungsbereich 27 des
Bodenprofils 9 erstreckt. Der Gewindebolzen 37 durchragt
dabei eine Bohrung 39 im vertikalen Schenkel 17c,
welche mit einem Innengewinde versehen ist. Durch Verdrehen des
Bolzens wird dadurch die Lage der Führungsschiene 17 in
Relation zum feststehenden Seitenteil 3 eingestellt. Durch
Gegendrehen einer Mutter 41 kann eine Fixierung erfolgen.
Dabei wird in der Regel der Gewindebolzen 37 verdreht und
mit der Mutter 41 gekontert, also die jeweilige Stellung
gesichert und dann die U-förmige Flügelführung 17 mit
ihrem vertikalen Schenkel 17c in die untere Ausnehmung 27 des
feststehenden Seitenteils 3 stirnseitig eingeschoben. Sollte
die Einstellung nicht optimal sein, wird die U-förmige Flügelführung 17 wieder herausgeschoben,
die entsprechende Nachjustierung vorgenommen und wieder eingeschoben.
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Ist
die optimale Einstellung vorgenommen worden, belässt man dann die U-förmige Flügelführung 17 in
ihrer gewünschten
Endstellung, in welcher der vertikale Schenkel 17c in den
Aufnahmeraum 27 des feststehenden Seitenteils benachbart
zu dem verfahrbaren Flügel 1 greift.
Wie aus der Seitendarstellung gemäß 3 zu ersehen
ist, ist der Flügel
in der Regel so lange dimensioniert, beispielsweise zwischen 6 cm
und 20 cm, insbesondere um 10 bis 13 cm, wobei er in der Regel mit
einer gewissen Teillänge
seitlich über
das feststehende Seitenteil übersteht
und in diesem Bereich bereits in den entsprechenden Aufnahmeraum
des verfahrbaren Flügels
auch bei geschlossenem verfahrbaren Flügel eingreift und gesichert
ist. In dieser optimalen Stellung kann dann noch durch Eindrehen
von vertikalen Schrauben 71 in dem horizontalen Bodenabschnitt 17a die
Flügelführung 17 fest
und sicher am Boden 21 verankert werden.
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In
der Praxis wird hierdurch ein optimaler Abstand A durch entsprechende
Justierung der Einstell- und Justiervorrichtung 31 vorgenommen,
wodurch der vertikale Schenkel 17b der Führungsschiene 17, der
in den verfahrbaren Türflügel von
unten her eingreift, optimal justiert werden kann. Zudem lassen sich
unterschiedliche Profile mit unterschiedlichen Profilbreiten problemlos
verwenden, und zwar trotz gleich dimensionierter Führungsschiene 17.
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Nur
der Vollständigkeit
halber wird erwähnt, dass
beispielsweise auch in dem verfahrbaren Flügel in dem unteren Profil auch
noch weitere Borstenleisten, Schwerte etc. eingesetzt sein können, um
den verbleibenden Abstandsraum zwischen der Unterseite des verfahrbaren
Flügels
und dem Boden 21 zu überdecken,
insbesondere also Luftzug zu vermeiden.