DE102005003048A1 - Fahrzeugsitz - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugsitz, mit DOLLAR A einem Sitzrahmen (2), der mit Oberschienen (3) auf chassisseitigen Unterschienen (4) längsverschiebbar aufgenommen und durch eine Längsverriegelung (20) verriegelbar ist, DOLLAR A einer in einer Lehnenschwenkachse (A) am Sitzrahmen (2) angelenkten Rückenlehne (5), DOLLAR A einem gegenüber dem Sitzrahmen (2) verstellbaren Sitzkissen (8) mit Sitzkissenträger (10) und DOLLAR A einer Schienenentriegelung (22) zum Entriegeln der Längsverriegelung (20), DOLLAR A wobei der Fahrzeugsitz von der Gebrauchslage in die Funktionsstellung durch eine kombinierte Klappbewegung der Rückenlehne (5) und Verstellbewegung des Sitzkissens (8) verstellbar ist. DOLLAR A Um eine einfach und sicher zu bedienende, schnelle Verstellung von der Gebrauchslage in die Funktionsstellung zu ermöglichen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass DOLLAR A ein Entriegelungsmechanismus (24) beim Vorklappen der Rückenlehne (5) die Schienenentriegelung (22) in einem ersten Teilbereich betätigt und in einem nachfolgenden zweiten Teilbereich freigibt, DOLLAR A wobei eine Federeinrichtung den Sitzrahmen (2) bei gelöster Längsverriegelung (20) in die hinterste Position zieht.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugsitz gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
- Ein derartiger Fahrzeugsitz ist aus der
DE 102 07 179 C1 bekannt. Auch dieDE 102 27 945 A1 sowie dieDE 103 19 642 A1 zeigen derartige Fahrzeugsitze, bei denen an dem Sitzrahmen zum einen eine vorklappbare Rückenlehne und zum anderen ein nach vorne verstellbarer und in seinem vorderen Bereich absenkbarer Sitzkissenträger angebracht sind, wobei die Verstellbewegung des Sitzkissenrahmens an die Klappbewegung der Rückenlehne gekoppelt ist, um den Schwenkraum für die vorklappende Rückenlehne freizugeben. Eine Entriegelung eines Schlosses des Sitzkissenträgers zum nachfolgenden Absenken beim Klappen der Rückenlehne ist nur aus der hintersten Längsposition möglich, um eine Kollision der Rückenlehne oder einer an ihr angebrachten Kopfstütze mit einer vorderen Sitzreihe zu vermeiden. Hierzu sind bei diesen Fahrzeugsitzen zum Teil Steuereinrichtungen bzw. Entriegelungseinrichtungen vorgesehen, die sich in der hintersten Längsposition verstellen und hierdurch die Entriegelung eines den Sitzkissenrahmen am Sitzrahmen verriegelnden Schlosses ermöglichen. - Somit hat der Benutzer jeweils zunächst den Fahrzeugsitz in die zulässige hinterste Längsposition zu verstellen, bevor er ihn vorklappen kann. Somit sind zusätzlich zur Entriegelung der Rastversteller zwischen Rückenlehne und Sitzrahmen zwei Betätigungsvorgänge erforderlich. Weiterhin wird ein Teil der Benutzer bei dem vergeblichen Versuch, den Fahrzeugsitz in eine vordere Längsposition zu verstellen, sein Vorhaben wieder aufgeben und gegebenenfalls auf einen mechanischen Fehler schließen.
- Die
DE 101 05 283 C1 zeigt einen Fahrzeugsitz mit einem ein festes Sitzkissen umfassenden, auf Oberschienen gegenüber chassisseitigen Unterschienen verstellbaren Sitzrahmen und einer klappbaren Rückenlehne. Bei Vorklappen der Rückenlehne wird zum einen die Längsverriegelung zwischen Ober- und Unterschiene gelöst und zum anderen ein Getriebe betätigt, das zwischen einer gespreizten und einer gestreckten Stellung verstellbar ist und hierdurch von jeder Ausgangslängsposition aus eine bestimmte Zwischenposition zwischen seiner hintersten und vordersten Längsposition einstellt, in der nachfolgend zunächst die Rückenlehne und nach Entriegelung der hinteren Füße der gesamte Fahrzeugsitz vollständig vorgeklappt werden kann. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fahrzeugsitz zu schaffen, der vom Benutzer einfach und sicher bedienbar ist und eine schnelle und sichere Verstellung von der Gebrauchslage in die Funktionsstellung ermöglicht.
- Diese Aufgabe wird durch einen Fahrzeugsitz nach Anspruch 1 gelöst. Die Unteransprüche beschreiben bevorzugte Weiterbildungen.
- Erfindungsgemäß ist der Klappbereich der Rückenlehne somit in zwei Teilbereiche unterteilt, wobei bei Vorklappen aus der Gebrauchslage zunächst in dem ersten Teilbereich die Längsverriegelung gelöst wird, so dass der Sitzrahmen mitsamt dem ganzen Fahrzeugsitz von einer starken Federeinrichtung vollständig in eine hinterste Position verstellt werden kann, und in dem nachfolgenden zweiten Teilbereich die Längsverriegelung wieder verriegelt wird.
- Der Benutzer kann somit – nach Entriegelung der Rastversteller zwischen Rückenlehne und Sitzrahmen – mit einer einheitlichen Klappbewegung nach vorne eine vollständige Verstellung des Fahrzeugsitzes von jeder Ausgangslängsposition aus erreichen. Somit entfallen gegenüber den eingangs genannten Fahrzeugsitzen zusätzliche Handgriffe bzw. Betätigungsvorgänge. Der federvorgespannt nach hinten zurück gleitende Fahrzeugsitz unterstützt hierbei die Klappbewegung der vom Benutzer betätigten Rückenlehne, da die Lehnenschwenkachse mit nach hinten gezogen wird und somit die Klappbewegung der vom Benutzer festgehaltenen Rückenlehne nach vorne erleichtert.
- Erfindungsgemäß ist hierzu vorteilhafterweise zwischen einem als vorderer Führungslenker dienenden Schwenkfuß und einer die Längsverriegelung lösenden Schienenentriegelung ein Entriegelungsmechanismus vorgesehen, der ein Betätigungsmittel – vorteilhafterweise einen die Schienenentriegelung mitnehmenden Haken – im ersten Teilbereich der Klappbewegung gegen dessen Federvorspannung betätigt und im zweiten Teilbereich wiederum freigibt, so dass das Betätigungsmittel aufgrund seiner Federvorspannung zurückverstellt wird und die Schienenentriegelung wieder freigibt. Hierbei kann der Entriegelungsmechanismus vorteilhafterweise eine Kurvensteuerung aufweisen, z.B. mit einer an einem Schwenkhebel vorgesehenen Kurve und einem an dem Entriegelungsmittel vorgesehenen Bolzen.
- Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnungen an einer Ausführungsform erläutert. Es zeigen:
-
1 den erfindungsgemäßen Fahrzeugsitz in Seitenansicht in Gebrauchslage, -
1a eine Detailvergrößerung des Entriegelungsmechanismus aus1 , -
2 den Fahrzeugsitz bei um 45° vorgeklappter Rückenlehne, -
2a die Detailvergrößerung des Entriegelungsmechanismus aus2 , -
3 den Fahrzeugsitz in Cargo-Stellung und hinterster Längsposition, -
3a die Detailvergrößerung des Entriegelungsmechanismus aus3 . - Ein Fahrzeugsitz
1 weist einen Sitzrahmen2 auf, der auf z.B. zwei parallelen Oberschienen3 befestigt ist, die gegenüber chassisfesten Unterschienen4 längsverschiebbar sind. - Eine Rückenlehne
5 mit Lehnenrahmen7 und einer z.B. höhenverstellbar befestigten Kopfstütze6 . ist in einer Lehnenschwenkachse A an dem Sitzrahmen2 angelenkt und von ihrer in1 gezeigten, im Wesentlichen aufrechten bzw. etwas nach hinten geneigten Gebrauchslage aus nach vorne in eine in3 gezeigte, im Wesentlichen horizontale Cargo-Stellung klappbar. Ein Sitzkissen8 mit Sitzkissenträger10 ist auf dem Sitzrahmen2 verstellbar aufgenommen, wobei der Sitzkissenträger10 in einem hinteren Gelenk11 am Lehnenrahmen7 oberhalb der Lehnenschwenkachse A angelenkt ist. An einem vorderen Gelenk12 des Sitzkissenträgers10 ist ein Schwenkfuß14 angelenkt, der in einem weiteren Gelenk15 an einem vorderen Fuß16 des Sitzrahmens2 angelenkt ist. Wenn die Rückenlehne5 nach Entriegelung ihrer im Bereich der Lehnenschwenkachse A vorgesehenen Rastversteller18 vorgeklappt wird, wird somit das Sitzkissen8 mit Sitzkissenträger10 nach vorne verstellt und in seinem vorderen Bereich durch die Schwenkbewegung um das Gelenk15 abgesenkt und gibt hierdurch den erforderlichen Raum für die vorklappende Rückenlehne5 frei, so dass diese in einer horizontalen Stellung auf dem Sitzkissen8 zur Anlage kommt, wo sie ergänzend durch die Rastversteller18 verriegelt werden kann. - Zwischen den Oberschienen
3 und den chassisfesten Unterschienen4 ist eine hier nicht näher gezeigte Längsverriegelung20 vorgesehen, die durch Schwenken einer Schienenentriegelung22 entriegelt wird. Erfindungs gemäß ist hierbei die Verstellbewegung des Sitzkissenträgers10 mit der Betätigung der Schienenentriegelung22 über einen in den1a ,2a und3a detaillierter gezeigten Entriegelungsmechanismus24 gekoppelt. - Der Entriegelungsmechanismus
24 wird durch den Schwenkfuß14 mit seinem sich nach unten über das Gelenk15 hinaus erstreckenden unteren Hebelarm14a , einen am vorderen Fuß16 in einem Lager27 gelagerten Schwenkhebel28 , einen an dem unteren Hebelarm14a des Schwenkfußes14 in einem Gelenk31 und an dem Schwenkhebel28 in einem Gelenk32 angebundenen Lenker34 , einen am vorderen Fuß16 befestigten Lagerbock36 und einen an dem Lagerbock36 in einem Gelenk38 angelenkten Haken39 gebildet. Der Lenker34 erstreckt sich in der Gebrauchslage der1 von dem Gelenk31 nach unten und hinten zu dem Gelenk32 , wobei das Lager27 etwas unterhalb der Verbindungslinie der Gelenke31 ,32 liegt, so dass der Schwenkhebel28 bei Zug an dem Lenker34 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird. Der Lagerbock36 liegt in Querrichtung – d.h. in Richtung senkrecht zur Zeichenebene – zwischen dem Haken39 und dem Schwenkhebel28 . In dem Lagerbock36 ist eine Ausnehmung42 mit einer Kulisse43 ausgebildet. Ein am Haken39 befestigter Bolzen45 ragt in Querrichtung durch die Ausnehmung42 und liegt an deren Kulisse43 an. Der Bolzen45 ragt nach innen, d.h. in die Zeichenebene der1a hinein, bis zu dem Schwenkhebel28 und liegt an einer an dessen Unterseite ausgebildeten Kurve48 an. Der Haken39 ist durch eine am Lagerbock36 befestigte Zugfeder50 nach hinten, d.h. in1a im Gegenuhrzeigersinn bzw. in seine die Schienenentriegelung22 nicht betätigende Stellung, vorgespannt. Dementsprechend ist der an einem hinteren Ende des Hakens39 angebrachte Bolzen45 nach oben vorgespannt und drückt gegen die Kurve48 des Schwenkhebels28 . - Nachfolgend wird die beim Klappvorgang der Rückenlehne
5 erfolgende Ent- und Verriegelung detailliert beschrieben. Nach Entriegelung der Rast versteller18 klappt der Benutzer die Rückenlehne5 zunächst teilweise um die Lehnenschwenkachse A nach vorne und erreicht – ohne eine Arretierung – zunächst die um ca. 45° vorgeklappte Zwischenstellung der2 ,2a . Hierbei wird der Sitzkissenträger10 mit dem nach vorne schwenkenden Gelenk11 nach vorne verschoben, so dass der Schwenkfuß14 im Gegenuhrzeigersinn um sein Gelenk15 schwenkt und sein unterer Hebelarm14a nach oben schwenkt und hierbei den Lenker34 über das Gelenk31 mitzieht. Der Lenker34 schwenkt über das Gelenk32 den Schwenkhebel28 im Gegenuhrzeigersinn, so dass der Bolzen45 von einem ersten, hinteren Kurvenbereich48a der Kurve48 zu einem mittleren Kurvenbereich48b gleitet und hierbei nach unten gedrückt wird, so dass der Haken39 gegen seine Federvorspannung im Uhrzeigersinn geschwenkt wird und hierbei die z.B. als Haken oder Schlaufe ausgebildete Schienenentriegelung22 mitnimmt und nach oben schwenkt, so dass sie betätigt wird und die Längsverriegelung20 zwischen den Unterschienen4 und Oberschienen3 gelöst wird. Der Fahrzeugsitz1 wird durch nicht gezeigte, z.B. an den Oberschienen3 oder dem Sitzrahmen2 angreifende starke Federn selbsttätig in die hinterste Längsposition gezogen, wodurch gegebenenfalls der Klappvorgang der vom Benutzer festgehaltenen Rückenlehne5 unterstützt wird. - Die Rückenlehne
5 klappt von der Zwischenstellung der2 weiter nach vorne in die Cargo-Positon der3 , so dass bei der Schwenkbewegung des Schwenkfußes14 dessen unterer Hebelarm14a weiter nach oben geschwenkt wird und den Lenker34 hierbei mitzieht, so dass der Schwenkhebel28 weiterhin im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird. Der Bolzen45 gelangt hierbei von dem mittleren Kurvenbereich48b der Kurve48 weiter nach vorne an einen vorderen Kurvenbereich48c , in dessen Verlauf der Abstand zum Schwenklager27 abnimmt und der Bolzen45 somit unter Entspannung der Zugfeder50 in der Kulisse43 wieder nach oben gelangen kann. Der Bolzen45 wird hierbei vorzugsweise außer Eingriff mit dem Kurvenbereich48c gelangen, wobei die Kulisse43 einen Anschlag für die Schwenkbewegung des Hakens39 bildet. Der im Gegenuhrzeigersinn zurückschwenkende Haken39 gibt die Schienenentriegelung22 frei, so dass diese wiederum aufgrund der Federvorspannung der Längsverriegelung20 zurückgezogen wird und die Längsverriegelung20 hierbei federvorgespannt verriegelt. - Somit dient der Entriegelungsmechanismus
24 einer Kopplung der während des Klappvorgangs der Rückenlehne5 nach vorne gerichteten Vorwärtsbewegung des Sitzkissenträgers10 mit einem Verriegelungsvorgang und nachfolgendem Entriegelungsvorgang der Schienenentriegelung22 , wobei der Umkehrpunkt von der Verriegelung in die Entriegelung vorteilhafterweise etwa bei halben Klappweg erfolgt. - Der Benutzer wird somit von jeder Ausgangs-Längsposition des Fahrzeugsitzes
1 aus – in1 ist lediglich beispielhaft die hinterste Längsposition gezeigt – den Klappvorgang der Rückenlehne5 in die Cargo-Stellung der3 in der hintersten Längsposition des Fahrzeugsitzes1 fertig stellen, ohne zwischenzeitig zusätzlich manuelle Ent- oder Verriegelungen betätigen zu müssen.
Claims (7)
- Fahrzeugsitz, mit einem Sitzrahmen (
2 ), der mit Oberschienen (3 ) auf chassisseitigen Unterschienen (4 ) längsverschiebbar aufgenommen und durch eine Längsverriegelung (20 ) verriegelbar ist, einer Rückenlehne (5 ), die in einer Lehnenschwenkachse (A) am Sitzrahmen (2 ) angelenkt und über Rastversteller (18 ) verriegelt ist und nach Entriegeln der Rastversteller (18 ) von einer Gebrauchslage in eine Funktionsstellung vorklappbar ist, einem gegenüber dem Sitzrahmen (2 ) verstellbaren Sitzkissen (8 ) mit Sitzkissenträger (10 ), und einer Schienenentriegelung (22 ) zum Entriegeln der Längsverriegelung (20 ), wobei der Fahrzeugsitz von der Gebrauchslage in die Funktionsstellung durch eine kombinierte Klappbewegung der Rückenlehne (5 ) und Verstellbewegung des Sitzkissens (8 ) verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Entriegelungsmechanismus (24 ) vorgesehen ist, der beim Vorklappen der Rückenlehne (5 ) von der Gebrauchsstellung in die Funktionsstellung in einem ersten Teilbereich die Schienenentriegelung (22 ) betätigt und in einem nachfolgenden zweiten Schwenkbereich die Schienenentriegelung (22 ) zur Verriegelung der Längsverriegelung (20 ) freigibt, und eine den Sitzrahmen (2 ) bei gelöster Längsverriegelung (20 ) in die hinterste Position ziehende Federeinrichtung vorgesehen ist. - Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Entriegelungsmechanismus (
24 ) ein federvorgespanntes Betätigungsmittel (39 ) aufweist, das in dem ersten Teilbereich der Klappbewegung der Rückenlehne (5 ) verstellt wird und hierbei die Schienen entriegelung (22 ) betätigt und in dem zweiten Teilbereich der Klappbewegung der Rückenlehne (5 ) freigegeben wird und durch seine Federvorspannung unter Freigabe der Schienenentriegelung (22 ) zurückgestellt wird. - Fahrzeugsitz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Entriegelungsmechanismus (
24 ) aufweist einen sitzrahmenseitig angelenkten Schwenkhebel (28 ), der bei der Verstellbewegung des Sitzkissenträgers (10 ) geschwenkt wird, und ein sitzrahmenseitig angelenktes Betätigungsmittel (39 ) zur Betätigung der Schienenentriegelung (22 ), das in seine unbetätigte Stellung vorgespannt ist, wobei an dem Schwenkhebel (28 ) eine Kurve (48 ) ausgebildet ist, die das Betätigungsmittel (39 ) während der Verstellbewegung des Sitzkissenträgers (10 ) derartig steuert, dass das Entriegelungsmittel (39 ) während des ersten Teilbereichs der Klappbewegung der Rückenlehne (5 ) gegen seine Federvorspannung zur Betätigung der Schienenentriegelung (22 ) betätigt und in dem zweiten Teilbereich der Klappbewegung der Rückenlehne (5 ) freigegeben wird. - Fahrzeugsitz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Entriegelungsmechanismus (
24 ) aufweist einen an dem Sitzkissenträger (10 ) und dem Sitzrahmen (2 ) angelenkten Schwenkfuß (14 ) mit einem sich unter sein sitzrahmenseitiges Gelenk (15 ) erstreckenden unteren Hebelarm (14a ), der bei der Verstellbewegung des Sitzkissenträgers (10 ) von der Gebrauchslage in die Funktionsstellung nach oben geschwenkt wird, und einen zwischen dem unteren Hebelarm (14a ) des Schwenkfußes (14 ) und dem Schwenkhebel (28 ) gelenkig angebundenen Lenker (34 ). - Fahrzeugsitz nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Entriegelungsmittel (
39 ) ein in Querrichtung vorstehender Bolzen (45 ) angebracht ist, der von der Kurve (48 ) des Entriegelungshebels (28 ) gesteuert ist. - Fahrzeugsitz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (
45 ) in einer sitzrahmenseitigen Kulisse (43 ) geführt ist. - Fahrzeugsitz nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurve (
48 ) des Entriegelungshebels (28 ) aufweist einen ersten Kurvenbereich (48a ), an dem der Bolzen (45 ) in der Gebrauchslage bei nicht betätigtem Betätigungsmittel (39 ) anliegt, einen auf den ersten Kurvenbereich folgenden zweiten Kurvenbereich (48b ), an dem der Bolzen (45 ) in der Zwischenstellung bei teilweiser geklappter Rückenlehne (5 ) anliegt, wobei das Betätigungsmittel (39 ) die Schienenentriegelung (22 ) betätigt, und einen sich an den zweiten Kurvenbereich (48b ) anschließenden dritten Kurvenbereich (48c ), an dem der Bolzen (45 ) unter Entspannung der Federvorspannung des Betätigungsmittel (39 ) wieder freigegeben wird und das Betätigungsmittel (39 ) unter Freigabe der Schienenentriegelung (22 ) zurückgestellt wird.
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: FAURECIA AUTOSITZE GMBH, 31655 STADTHAGEN, DE |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |