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DE102005001910A1 - Sonnenschutzeinrichtung - Google Patents

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DE102005001910A1
DE102005001910A1 DE200510001910 DE102005001910A DE102005001910A1 DE 102005001910 A1 DE102005001910 A1 DE 102005001910A1 DE 200510001910 DE200510001910 DE 200510001910 DE 102005001910 A DE102005001910 A DE 102005001910A DE 102005001910 A1 DE102005001910 A1 DE 102005001910A1
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Germany
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sun protection
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movable
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DE200510001910
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English (en)
Inventor
Hans-Walter Bielefeld
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Warema Renkhoff SE
Original Assignee
Schueco International KG
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • E06B9/30Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable
    • E06B9/32Operating, guiding, or securing devices therefor
    • E06B9/322Details of operating devices, e.g. pulleys, brakes, spring drums, drives
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/264Combinations of lamellar blinds with roller shutters, screen windows, windows, or double panes; Lamellar blinds with special devices

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  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Abstract

Eine Sonnenschutzeinrichtung, insbesondere für Fassaden, umfaßt ein oberes Gehäuse (9), an dem ein oberer erster Behang (3) gehalten ist, der über Zugbänder (2) zwischen einer eingezogenen Position und einer eine Fläche überdeckenden Position bewegbar ist. Ferner ist an einem unteren Gehäuse (7), an dem ein unterer zweiter Behang (30) gehalten ist, der von einer eingezogenen Position in eine eine Fläche überdeckende Position bewegbar ist, ein unterer Teil der Sonnenschutzeinrichtung ausgebildet, wobei zwischen dem oberen Gehäuse (9) und dem unteren Gehäuse (7) eine Behangfläche angeordnet ist, in der der erste Behang (3) und der zweite Behang (30) unabhängig voneinander bewegbar und fixierbar sind. Die Behangfläche kann daher je nach Bedarf vom oberen Behang (3) oder dem unteren Behang (30) verdeckt werden, so daß ein hohes Maß an Flexibilität gegeben ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sonnenschutzeinrichtung, insbesondere für Fassaden, mit einem oberen Gehäuse, an dem ein oberer erster Behang gehalten ist, der über Zugbänder zwischen einer eingezogenen Position und einer eine Fläche überdeckenden Position bewegbar ist.
  • Es sind Sonnenschutzeinrichtungen für Fassaden bekannt, die im oberen Bereich eines Fassadenfeldes montiert werden und bei Bedarf einen aus Lamellen bestehenden Behang über einen motorischen oder manuellen Antrieb herunterlassen. Dadurch ist es möglich, die Sonneneinstrahlung auf das gewünschte Maß zu reduzieren. Es fehlt allerdings an einer Möglichkeit, im unteren Bereich des Fassadenfeldes eine individuelle Verstellung über einen Behang durchführen zu können, insbesondere auch aus Gründen des Sichtschutzes.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Sonnenschutzeinrichtung zu schaffen, mit der eine Behangfläche individuell von oben als auch von unten überdeckt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird mit einer Sonnenschutzeinrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
  • Erfindungsgemäß weist die Sonnenschutzeinrichtung sowohl einen oberen ersten Behang als auch einen unteren zweiten Behang auf, die innerhalb einer Behangfläche unabhängig voneinander bewegbar und fixierbar sind. Dadurch kann die Behangfläche individuell nach Wünschen des Benutzers abgedunkelt werden, wobei durch den unteren Behang auch ein Sichtschutz bereitgestellt werden kann. Die Sonnenschutzreinrichtung kann somit mehrere Funktionen übernehmen und ermöglicht eine große Flexibilität.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der untere Behang an mindestens einem vorgespannten Führungsband gehalten. Um den unteren Behang nach oben bewegen und an einer beliebigen Position fixieren zu können, muß der Behang entgegen der Schwerkraft gehalten werden, wofür mindestens ein vorgespanntes Führungsband vorgesehen ist, das in unterschiedlichen Positionen fixierbar ist. Der Haltemechanismus zum Fixieren des Führungsbandes und des unteren Behanges kann dabei durch Reib- oder Klemmkräfte erfolgen, die sowohl im oberen Bereich als auch im unteren Bereich wirken können. Vorzugsweise ist dabei der obere Behang entlang dem mindestens einen Führungsband bewegbar, so daß das Führungsband sowohl die Funktion des Spannens des unteren Behanges als auch diejenige der Führung des oberen Behanges übernimmt.
  • Für eine kompakte Ausgestaltung der Sonnenschutzeinrichtung ist oberhalb des oberen Behanges eine Spanneinrichtung vorgesehen, mittels der das mindestens eine Führungsband einziehbar ist. Die Spanneinrichtung kann dabei im wesentlich horizontal innerhalb des oberen Gehäuses aufgenommen sein.
  • Um im mittleren Bereich keine störenden Führungsbänder vorzusehen, können an beiden Seiten der Behangfläche jeweils ein Führungsband vorgesehen sein, die über eine am unteren Behang festgelegte Leiste miteinander verbunden sind. Das Führungsband kann dabei in Schlitzen oder Öffnungen des oberen Behanges geführt sein.
  • Für eine einfache Ausgestaltung der Spanneinrichtung kann ein vorgespannter Flaschenzug vorgesehen sein, mittels dem die Führungsbänder einziehbar sind. Dabei kann für jedes seitliche Führungsband ein Flaschenzug vorgesehen sein, der eine Übersetzung besitzt und vier-, sechs- oder achtzügig ausgebildet sein kann.
  • Der untere Behang ist vorzugsweise als aufwickelbare Markise ausgebildet, die aus einem textilen Material bestehen kann, um einen erwünschten Sichtschutz zu erreichen. Die Markise kann um eine vorgespannte Rolle aufwickelbar sein, die entge gen der Kraft einer Spanneinrichtung wirkt. Ferner kann an der Markise ein Haltemechanismus vorgesehen sein, der beispielsweise durch einen stillstehenden Motor (Antrieb) gebildet ist.
  • Sowohl der obere Behang als auch der untere Behang können über einen Motor angetrieben sein, so daß auch eine automatische Steuerung des oberen und unteren Behanges möglich ist.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung bilden die Unterseite des oberen Behanges und die Oberseite des unteren Behanges Anschlagflächen für den benachbarten Behang aus, so daß die maximale Überdeckung der Behangfläche von der Position des benachbarten Behanges abhängt. Es ist allerdings auch möglich, den oberen und den unteren Behang aneinander vorbeizuführen, so daß beispielsweise Lamellen und Markise hintereinander angeordnet sind.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Sonnenschutzeinrichtung;
  • 2 eine Seitenansicht der Sonnenschutzeinrichtung der 1;
  • 3 eine Detailansicht einer Spanneinrichtung der Sonnenschutzeinrichtung der 1;
  • 4 eine Ansicht einer modifizierten Ausgestaltung einer Spanneinrichtung;
  • 5A und 5B zwei Ansichten einer modifizierten Spanneinrichtung;
  • 6A und 6B zwei Ansichten einer modifizierten Spanneinrichtung;
  • 7 eine Ansicht einer modifizierten Spanneinrichtung;
  • 8 eine Ansicht einer modifizierten Spanneinrichtung und
  • 9 eine Ansicht mehrerer erfindungsgemäßer Sonnenschutzeinrichtungen in verschiedenen Positionen.
  • In 1 ist eine Sonnenschutzeinrichtung 1 gezeigt, die einen oberen Behang 3 aufweist, der aus einzelnen Lamellen gebildet ist, die über zwei seitlich angeordnete Führungsbänder 5 zusammengehalten sind. Der obere Behang 3 kann von einer zu rückgezogenen Position über die Schwerkraft in eine ausgefahrene Position bewegt werden, wobei hierfür in einem Gehäuse 9 ein manueller oder motorischer Antrieb vorgesehen ist, mittels dem die Führungsbänder 2 eingezogen werden können. Dadurch wird eine unterste Lamelle 4 bzw. eine Abschlußleiste über die Führungsbänder 2 nach oben gezogen und in die gewünschte Position verstellt. Die Lamellen 3 können aus Kunststoff oder Metall ausgebildet sein und je nach Bedarf mit einer reflektierenden oder absorbierenden Beschichtung überzogen sein. Die Lamellen 3 sind seitlich an Führungsbändern 5 geführt, wobei die Lamellen 3 Schlitze oder Öffnungen aufweisen, in denen die seitlichen Führungsbänder 5 aufgenommen sind.
  • An dem Gehäuse 9 ist ferner eine Spanneinrichtung 6 vorgesehen, die mit den Führungsbändern 5 verbunden ist. Die Führungsbänder 5 sind an ihrem unteren Ende mit einer Leiste 31 verbunden, an der ein unterer Behang 30 montiert ist. Der Behang 30 ist als Markise z.B. aus textilem Material ausgebildet, die auf einer Rolle 32 aufwickelbar ist, die in einem Gehäuse 7 aufgenommen ist. Die Rolle 32 kann manuell oder motorisch angetrieben sein und ist mit einem Haltemechanismus verbunden, um den unteren Behang 30 in der gewünschten Position zu fixieren. Beispielsweise kann ein Motor die notwendigen Haltekräfte aufbringen. Im Ruhezustand wird die Leiste 31 mit dem unteren Behang 30 über die Spanneinrichtung 6 nach oben gezogen, wobei die Führungsbänder 5 über die Spanneinrichtung 6 vorgespannt sind. Die Führungsbänder 5 sind im oberen Bereich jeweils um eine Umlenkrolle 8 geführt, so daß die Spanneinrichtung 6 im wesentlichen horizontal in dem Gehäuse 9 angeordnet ist. Die Kraft der Spanneinrichtung 6 ist größer als die Gewichtskraft des unteren Behanges 30, aber kleiner als die Haltekräfte durch den Haltemechanismus an der Rolle 32.
  • In 3 ist ein Ausführungsbeispiel einer Spanneinrichtung 6 im Detail dargestellt. Das Führungsband 5 wird um die Umlenkrolle 8 geführt, die an einem Festlager 13 gehalten ist. Dann wird das Führungsband 5 um einen Flaschenzug umgelenkt, der aus einer ersten Umlenkrolle 10 und zwei weiteren Umlenkrollen 11 und 12 gebildet ist. Die Umlenkrolle 12 ist an dem Festlager 13 gehalten und das Ende des Führungsbandes 5 ist an einer Position 16 festgelegt. Die Rollen 10 und 11 sind gemeinsam über eine Stange 15 gehalten, wobei eine Feder 14 zwischen der Stange 15 und dem Festlager 13 vorgesehen ist. Dadurch kann bei einem Lösen der Aus klinkvorrichtung 7 der Flaschenzug bewegt werden, so dass die Rolle 10 die Position 10' einnimmt und über die mehrfache Umlenkung des Führungsbandes 5 eine geringfügige Bewegung des Flaschenzuges ausreicht, um das Führungsband 5 um ein Vielfaches dieser Wegstrecke hochzuziehen. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein entsprechender Flaschenzug für das rechte Führungsband 5 angeordnet.
  • Die Feder 14 kann als Schraubenfeder oder Gasdruckfeder ausgebildet sein. Statt dem gezeigten viersträngigen Flaschenzug können auch andere Übersetzungsverhältnisse gewählt werden, beispielsweise durch einen sechs- oder achtsträngigen Flaschenzug.
  • In 4 ist eine modifizierte Spanneinrichtung 6 gezeigt, die weitestgehend der Spanneinrichtung der 3 entspricht. Die Spanneinrichtung 6 umfaßt einen Flaschenzug mit Umlenkrollen 10, 11, 8 und 12, wobei die Umlenkrollen 10 und 11 gegenüber den Umlenkrollen 8 und 12 bewegbar sind. Hierfür ist eine mittige Feder 17 vorgesehen, die zugbelastet ist und auf gegenüberliegenden Seiten an der Stange 15 angreift, um beim Ausklinken der Führungsbänder die Flaschenzüge zueinander zu bewegen.
  • In den 5A und 5B ist eine modifizierte Spanneinrichtung 6 gezeigt, bei der ebenfalls ein vierzügiger Flaschenzug eingesetzt wird, wobei zwei benachbarte Rollen 8 und 18 an dem Festlager 13 gelagert sind, während zwei weitere Rollen 10 und 19 an einem Bügel 20 gelagert sind. Der Bügel 20 kann dann in eine Richtung weg von den Rollen 8 und 18 vorgespannt sein, um bei Bedarf das Zugband 5 einzuziehen.
  • In den 6A und 6B ist eine Spanneinrichtung gezeigt, bei der ein durchgängiges Führungsband 5 durch einen Flaschenzug vorgespannt ist. Das Führungsband 5 ist an gegenüberliegenden Enden jeweils mit der Stange 31 verbunden und dann oberhalb des Behanges an einem Flaschenzug geführt, der aus acht Rollen gebildet ist, wobei vier Rollen 8 an einem Festlager 13 gelagert sind, während vier Rollen 21 an einem Bügel 22 gelagert sind. Das Führungsband 5 ist dann entsprechend um die Rollen 8 und die Rollen 21 geführt, so daß bei einem Bewegen des Bügels 22 weg von dem Festlager 13 das Zugband 5 eingezogen wird.
  • In 7 ist eine Spanneinrichtung dargestellt, bei der das Führungsband 5 jeweils um eine Trommel 23 aufwickelbar ist, die über einen mittige Torsions- oder Spiralfeder 24 vorgespannt sind. Die Zugbänder 5 sind wiederum an einer Stange benachbart zu einem schematisch angedeuteten Gehäuse 7 festgelegt.
  • Wie in 8 gezeigt ist, kann statt einer mittigen Torsions- oder Spiralfeder 24 auch jede Trommel 23 an einem Festlager 13 über geeignete Mittel vorgespannt sein, um bei Bedarf das Zugband 5 aufwickeln zu können.
  • In 9 ist die Sonnenschutzeinrichtung 1 in mehreren Positionen gezeigt. In der linken Position ist der obere Behang 3 und der untere Behang 30 etwa mittig über der Behangfläche angeordnet. Bei der benachbarten Sonnenschutzeinrichtung ist der obere Behang 3 etwas angehoben, so daß nur ein Blendschutz bereitgestellt wird, aber im übrigen Licht hereingelassen wird.
  • In der Mitte ist eine Sonnenschutzeinrichtung gezeigt, bei der die Lamellen des oberen Behanges 3 nur geringfügig heruntergezogen sind, gleichermaßen auch der untere Behang 30 nur etwas hochgezogen ist. In den rechts daneben angeordneten Sonnenschutzeinrichtungen ist einmal nur der untere Behang 30 bis zur Mitte hochgezogen und einmal nur der obere Behang 3 bis zur Mitte heruntergezogen. Es ist natürlich auch möglich, den unteren Behang 30 bis zu dem Gehäuse 9 und/oder den oberen Behang 3 bis zu dem unteren Gehäuse 7 herunterzuziehen.
  • Wenn der obere Behang 3 und der untere Behang 30 überlappend angeordnet werden sollen, müssen an den Führungsbändern 5 im Bereich der Lamellen 3 entsprechende Schlitze angeordnet sein, durch die dann Haltemittel für den unteren Behang 30 durchgeführt sind. Falls keine überlappende Handhabung gewünscht wird, kann eine unterste Lamelle oder eine entsprechende Leiste 4 als Anschlag für den unteren Behang 30 dienen.
  • In den dargestellten Ausführungsbeispielen ist der obere Behang 3 aus Lamellen gebildet, während der untere Behang als Markise 30 ausgebildet ist. Es ist natürlich auch möglich, beide Behänge aus Lamellen oder aus Markisen auszubilden. Auch andere Behänge, wie Faltrollos etc. können eingesetzt werden.
  • Ferner sind in den gezeigten Ausführungsbeispielen U-förmige Gehäuse 7 und 9 vorgesehen, die im wesentlichen geschlossen ausgebildet sind. Es ist natürlich möglich, statt dem Gehäuse auch eine offene Leiste vorzusehen, die lediglich die notwendige Befestigung an dem Fassadenfeld bereitstellt.
  • Ferner können statt der zwei Führungsbänder 5 auch ein oder mehr Führungsbänder 5 angeordnet werden, beispielsweise wenn sich die Behänge 33 über eine größere Breite erstrecken.

Claims (12)

  1. Sonnenschutzeinrichtung, insbesondere für Fassaden, mit einem oberen Gehäuse (9), an dem ein oberer erster Behang (3) gehalten ist, der über Zugbänder (2) zwischen einer eingezogenen und einer eine Fläche überdeckenden Position bewegbar ist, gekennzeichnet durch ein unteres Gehäuse (7), an dem ein unterer zweiter Behang (30) gehalten ist, der von einer eingezogenen Position in eine eine Fläche überdeckende Position bewegbar ist, wobei zwischen dem oberen Gehäuse (9) und dem unteren Gehäuse (7) eine Behangfläche ausgebildet ist, in der der erste Behang (3) und der zweite Behang (30) unabhängig voneinander bewegbar und fixierbar sind.
  2. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Behang (30) an mindestens einem vorgespannten Führungsband (5) gehalten ist.
  3. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Behang (3) entlang dem mindestens einen Führungsband (5) bewegbar ist.
  4. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des oberen Behanges (3) eine Spanneinrichtung (6) vorgesehen ist, mittels der das mindestens eine Führungsband (5) einziehbar ist.
  5. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seiten der Behangfläche jeweils ein Führungsband (5) vorgesehen ist, die über eine am unteren Behang (30) festgelegte Leiste (31) miteinander verbunden sind.
  6. Sonnenschutzeinrechtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (6) einen vorgespannten Flaschen zug (8, 10, 11, 12) aufweist, mittels dem die Führungsbänder (5) einziehbar sind.
  7. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Führungsband (5) ein Flaschenzug (8, 10, 11, 12) vorgesehen ist.
  8. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Behang (30) als aufwickelbare Markise ausgebildet ist.
  9. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Markise um eine vorgespannte Rolle (32) aufwickelbar ist, die entgegen der Kraft einer Spanneinrichtung (6) wirkt und einen Haltemechanismus aufweist.
  10. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Behang (3) und der untere Behang (30) jeweils über einen Motor angetrieben sind.
  11. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des oberen Behanges (3) und die Oberseite des unteren Behanges (30) Anschlagflächen für den benachbarten Behang (3, 30) ausbilden.
  12. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Behang (3) durch Lamellen gebildet ist, die über die Zugbänder (2) bewegbar sind und an dem mindestens einem Führungsband (5) entlang bewegbar.
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