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DE102005000921A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Broadband-Datenverteilung zwischen mehreren Benutzerendgeräten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Broadband-Datenverteilung zwischen mehreren Benutzerendgeräten Download PDF

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DE102005000921A1
DE102005000921A1 DE102005000921A DE102005000921A DE102005000921A1 DE 102005000921 A1 DE102005000921 A1 DE 102005000921A1 DE 102005000921 A DE102005000921 A DE 102005000921A DE 102005000921 A DE102005000921 A DE 102005000921A DE 102005000921 A1 DE102005000921 A1 DE 102005000921A1
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DE
Germany
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dslam
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data
adsl1
adsl2
Prior art date
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Ceased
Application number
DE102005000921A
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English (en)
Inventor
Eckbert Holland
Bernhard Schweyer
Cornelius Noaghiu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Ceased legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/06Simultaneous speech and data transmission, e.g. telegraphic transmission over the same conductors
    • H04M11/062Simultaneous speech and data transmission, e.g. telegraphic transmission over the same conductors using different frequency bands for speech and other data
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02DCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGIES [ICT], I.E. INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGIES AIMING AT THE REDUCTION OF THEIR OWN ENERGY USE
    • Y02D30/00Reducing energy consumption in communication networks
    • Y02D30/50Reducing energy consumption in communication networks in wire-line communication networks, e.g. low power modes or reduced link rate

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Abstract

Es wird ein Verfahren und eine dazugehörige Vorrichtung zur Broadband-Datenverteilung zwischen mehreren Benutzerendgeräten dargestellt, die eine effektivere Verwaltung von Datenanforderungen zwischen einer Datenverteilungseinheit DSLAM ("Digital Subscriber Line Access Module") und mehreren Benutzern ermöglicht. Die Anforderungen aus Benutzerendgeräten, z. B. zum Laden eines Video-Streams aus Internet, werden zentral bei der Datenverteilungseinheit DSLAM registriert. Die Registrierung wird ebenfalls periodisch durchgeführt, so dass verlorene Anforderungen oder unnötige Verwendung von Bandbreite vermieden werden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Datenverteilung zwischen einer hochbitratigen Datenverteilungseinheit DSLAM und mehreren Benutzerendgeräten und eine dazugehörige Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. 6.
  • Heutzutage werden Digital Subscriber Line Access Module DSLAM (z.B. als Multiplexer) für mehrere Benutzer verwendet. Dadurch werden DSL-Anschlüsse (DSL = Digital Subscriber Line) mehrerer Benutzer und deren unterschiedlichen Kommunikationsendgeräte in Verbindung mit einem Broadband-Netzwerk – z. B. einem Voice-Netzwerk, Internet, SONET, etc – in Betrieb genommen. Zweck solcher DSLAMs ist u. a. für alle DSL-Verbindungen mit jedem Benutzer bzw. mit seinen Endgeräten, eine Hochgeschwindigkeitsdatenrate für viele Datenformaten (Broadcast Data) zu ermöglichen.
  • Wenn ein Telekommunikationsdienstanbieter ein DSL-Signal eines Benutzers empfängt, kann ein ADSL-Modem (ADSL = Asymetric Digital Subscriber Line) mit einem Teiler Sprachanrufe und Daten (z.B. zur Anforderung eines Bildes oder eines Video-Streams eines Internet-Providers) detektieren bzw. trennen. Sprachanrufe sind z. B. zu einem öffentlichen Telekommunikationsnetzwerk PSTN (Public Service Telecommunication Network) und Daten sind zu dem DSLAM zugeführt, mit welchem eine Verbindung z. B. mit dem Internet-Netzwerk hergestellt wird. Anschliessend wird meistens eine Rückverbindung aus dem Internet-Netzwerk über den DSLAM zu dem Benutzer erstellt, so dass z. B. das angeforderte Bild oder Video-Stream aus dem Internet-Netzwerk am Computer des Benutzers angezeigt wird.
  • Bei einer solcher zentralen Übertragungstechnik („Multicast") innerhalb des DSLAMs (auch SDVB = „Switched Digital Video Broadcast" genannt) werden sogenannte protokollierte Anforderungen IGMP (Internet Group Management Protocol) aus einem Endgerät STB eines Benutzers (STB = Set Top Box, z. B. ein ISDN Telefon oder ein Multimedia-Gerät zur Wiedergabe eines Video-Streams) bis zu einer zentralen Linieneinheit CLU (CLU = Central Line Unit) des DSLAMs übertragen.
  • Die CLU, die als Kontrolleinheit von Verbindungen zwischen dem Brodband-Netzwerk und einer Benutzereinheit dient, schaltet in einer zentralen Weise die angeforderte Daten, wie ein Video-Stream, durch, indem dementsprechend ein Cross-Connector (in Englisch „cross-connect", z. B. ATM Unicast Cross-Connectors) bei IGMP-„Join Messages" (Anmeldungsanforderung) eines Benutzers aus der CLU eingerichtet wird. Damit ist die Verbindung aktiviert. Ist ein Video-Stream von der STB eines Benutzers bei IGMP-„Leave Message" (Abmeldungsanforderung) nicht mehr erwünscht, so wird der für den Benutzer eingerichteten Cross-Connector durch die CLU gelöscht. Damit ist die Verbindung deaktiviert.
  • Das Einrichten und Löschen von Cross-Connectoren zum Übertragen von angeforderten Daten (hier z. B. Video-Streams) ist ein dynamischer Prozess, bei welchem die Konsistenz der An- und Abmeldung der angeforderten Daten durch Quittierungsmeldungen aus der CLU bis zu einer Benutzereinheit SU (SU = Suscriber Unit) bzw. bis zu einem Benutzerendgerät STB nicht überwachbar bleibt. Aufgrund der Quittierungsmeldungen zwischen einer CLU und mehreren SUs bzw. STBs steigt nämlich die ohnehin durch die weitergeleiteten IGMP-Anforderungen erzeugte Spitzenlast an Nachrichten erheblich. Deshalb kann das Problem auftreten, dass An- und Abmeldungen von Daten nicht mehr zur CLU bei hoher Last durchkommen.
  • In Falle wo IGMP-Anmeldeanforderungen einer Eingangsqueue an der CLU verloren gehen, muss und kann nur der Benutzer eine neue spätere Anforderung erzeugen. Z. B. muss er noch mal einen Download-Button eines Internet-Domains drücken. Dabei erfolgt das Herunterladen einer Internet Seite im DSLAM über statische, quasi-permanente Cross-Connectoren Es kann aber auch Anforderungen von video streams betreffen, bei welchen der Auf- und Abbau von Cross-Connectoren dynamisch ist.
  • Ebenfalls verursachen verlorene IGMP-Abmeldeanforderfungen in der Eingangsqueue das Problem, dass vorherige an jeder SU eingerichtete Cross-Connectoren zur Durchschaltung von Video-Streams weiterhin bestehen bleiben, und dadurch bleiben Ressourcen – d. h. auch eine Bandbreite an einem CellBus® (heutige Bezeichnung einer Gruppe von Cross-Connectoren) zwischen einer CLU und mehreren SUs – innerhalb des DSLAMs unnötig verbraucht. Der CellBus ist die Physikalische Verbindung zwischen der CLU und den SUs im DSLAM, auf dem der Datenverkehr zwischen diesen Einheiten über darauf gelegte Cross-Connectoren läuft.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine effektivere Verwaltung von Datenanforderungen zwischen einer Datenverteilungseinheit DSLAM („Digital Subscriber Line Access Module") und mehreren Benutzern zu gewährleisten.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 bzw. 6 angegebenen Massnahmen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen angegeben.
  • Die Erfindung geht aus einem Verfahren zur Datenverteilung zwischen einer hochbitratigen Datenverteilungseinheit DSLAM und mehreren Benutzerendgeräten, mit welchen Daten aus einem Broadband-Netzwerk – wie PSTN, Internet, SONET, ... – angefordert werden. Datenanforderungen werden mindestens mittels einer An- oder Abmeldeinformation aktiviert bzw. deaktiviert, indem bei einer neuen An- oder Abmeldeinformation eine Verbindung zwischen der Datenverteilungseinheit DSLAM und dem dazugehörigen Benutzerendgerät erzeugt bzw. gelöscht wird.
  • Dadurch dass Meldungen von aktuell angeforderten Verbindungen bei jedem Benutzerendgerät erzeugt und an die Datenverteilungseinheit DSLAM weitergeleitet werden, dass die Meldungen mit einer Liste von aktuell freien oder bestehenden Verbindungen zwischen der Datenverteilungseinheit DSLAM und Benutzerendgeräten verglichen werden, und daraus abzumeldende bzw. neu angeforderte Verbindungen gelöscht oder aufgebaut werden, sowie die Liste mit den Ab- oder Anmeldungsinformationen gelöschter bzw. noch bestehender Verbindungen aktualisiert wird, kann eine effektivere Verwaltung von Datenanforderungen zwischen einer Datenverteilungseinheit DSLAM und mehreren Benutzern gewährleistet werden.
  • Dadurch dass die Datenverteilungseinheit DSLAM bzw. ihre Kontrolleinheit CLU zur Schaltung der Cross-Connectoren alle aktuell bestehende Zustände der Cross-Connectoren in Verbindung mit neu angeforderten Meldungen, erfolgt die Datenverteilung mit einer deutlich kräftigeren Überwachung, und somit mit einer wesentlich höheren Zuverlässigkeit der Verwaltung der Anforderungen. Durch die effektivere Nutzung/Löschung von Cross-Connectoren wird die benötigte Bandbreite der Daten zu jedem Benutzer am DSLAM optimal angepasst. Staugefährdete oder verlorene Anforderungen werden dadurch stark minimiert.
  • So können sich die folgenden Vorteile zusätzlich ergeben:
    • i) Alle Meldungen und die Liste werden periodisch verglichen, so dass die Überwachung der Anforderungen regelmässig und daher nicht mehr zu spät erfolgt.
    • ii) Dazu kann der periodische Vergleich mit einer passenden Frequenz erfolgen. Z. B. können die Meldungen aus den Benutzerendgeräten und die Liste am CLU bei steigender Zahl der Datenanforderungen für Verbindungen häufiger verglichen werden. Dies ermöglicht eine bessere Dynamik der Überwachung bzw. bei Überschreitung einer kritischen Frequenz ein Alarm auszulösen. Dadurch könnten aus der CLU Abmeldenachrichten dem betroffenen Benutzer zurückgesendet werden. Jede nicht erfüllte Anforderung bei einer nicht ausreichenden Bandbreite wird also deutlich berücksichtigt und gemeldet.
    • iii) An- oder Abmeldungsinformationen der Meldungen und der Liste werden mit zusätzlichen Benutzer spezifischen Anforderungszeitpunkten einer Verbindung verglichen, die in der Liste aktualisiert und gespeichert werden können. Damit können Anforderungen identischer Benutzerendgeräte zeitlich identifiziert und chronologisch zugeordnet werden. Weitere Anforderungsinformationen könnten ebenfalls in den Meldungen integriert werden, z. B. einen Zugriff an einer vertraglich zugelassenen hohen Menge der Bandbreite. Somit könnten Prioritäts- und Rechtszugriffe zwischen Benutzern effektiver verwaltet werden.
    • iv) Historische Bandbreitennutzungen oder besondere Zugriffe könnten ebenfalls durch eine zeitliche Verfolgung der Liste an der CLU gespeichert werden. Bei einem Benutzerseitigen Missbrauch könnten somit nützliche Beweismitteln nachgeliefert werden.
  • Vorrichtungsmässig wird weiterhin die Erfindung durch eine Datenverteilungseinrichtung für von Benutzerendgeräten angeforderte Daten über eine hochbitratige Datenverteilungseinheit DSLAM dargestellt. Ziel dieser Datenverteilungseinrichtung ist es, eine einfache Durchführung des oben dargestellten Verfahrens anzugeben.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Dabei zeigen:
  • 1: Datenverteilungseinrichtung mit effektiver Verwaltung von Datenanforderungen
  • 1 zeigt eine Datenverteilungseinrichtung mit effektiver Verwaltung von Benutzerendgeräten NT_ADSL1, NT_ADSL2, etc ausgehende Datenanforderungen mit einer An- bzw. Abmeldungsinformation IMPG_AN, IMPG_AB für einen Zugriff auf Daten DATA aus einem Broadband-Netzwerk PSTN, Internet, SONET, etc (z.B. Video-Streams aus Internet). Die Datenverteilungseinrichtung weist eine Datenverteilungseinheit DSLAM mit einer zentralen Kontrolleinheit CLU auf, die mehrere Verbindungen mit Benutzerendgeräten NT_ADSL1, NT_ADSL2, etc über steuerbare Cross-Connectoren CC je nach Anforderung IMPG_AN, IMPG_AB einlegt oder löscht. Ausgänge von eingelegten Cross-Connectoren CC sind mit Benutzereinheiten SU_A, SU_B, etc verbunden, die ferner jeweils angeforderte Daten DATA1, DATA2, etc z.B. ein der Video-Streams aus den Daten DATA zu einem der Benutzerendgeräte NT_ADSL1, NT_ADSL2, etc weiterleiten. Die Gruppe von Cross-Connectoren CC wird in heutigen Produkten „CellBus" genannt.
  • In Verbindung mit der Kontrolleinheit CLU ist eine Registriereinheit RE vorgesehen, die zum Vergleich der aktuellen angeforderten Ab- oder Anmeldungsinformationen IMPG_AB, IMPG_AN und des aktuell bestehenden Zustandes aller Cross-Connectoren CC dient. Dadurch wird bei angeforderter Ab- oder Anmeldeinformation IMPG_AB, IMPG_AN ein aktiver bzw. nicht-aktiver Cross-Connector CC deaktiviert bzw. aktiviert wird. Damit werden je nach Bedarf Cross-Connectoren CC gelöscht oder eingelegt und die benötigte Bandbreite des Cellbus effektiver benutzt.
  • Zur Vermeidung der oben erwähnten Probleme des Standes der Technik kann in der Registriereinheit RE eine Liste L DSLAM erzeugt werden, die aktuell freie oder bestehende Verbindungen zwischen der Datenverteilungseinheit DSLAM und Benutzereinheiten SU_A, SU_B, etc – d. h. Benutzerendgeräten NT_ADSL1, NT_ADSL2, etc und deren Set Top Box STB – enthält.
  • Als Beispiel wird eine Anmeldeinformation IMPG_AN aus dem Benutzerendgerät NT_ADSL1 als Meldung L_SU über die Benutzereinheit SU_A zur Kontrolleinheit CLU bzw. Registriereinheit RE verschickt. Die Meldung L_SU und der Inhalt der Liste L_DSLAM werden verglichen, so dass bei nicht bestehender Verbindung zur Übertragung der angeforderten Daten DATA1 an das gewünschte Benutzerendgerät NT_ADSL1 ein neuer Cross-Connector CC eingelegt wird. Enthält die Meldung L_SU die Anmeldeinformation IMPG_AN nicht mehr, wird es durch den vergleich mit der Liste L DSLAM sofort ermittelt. In diesem Fall wird der entsprechende Cross-Connector CC gelöscht, so dass die verwendete jedoch jetzt nicht nützliche Bandbreite zurückgestellt wird.
  • Zur Identifizierung bzw. Klassifizierung aller Meldungen L SU bezüglich Benutzerendgerät, Zeitpunkt der Anforderung, Wiederholungsvorgang einer Anforderung, etc können zusätzlich zur An- oder Abmeldeinformation weitere angepasste Informationen – z.B. mit dem Zeitpunkt der Anforderung – in der Meldung L_SU hinzugefügt werden, die ebenfalls in der Liste L_DSLAM in der Registriereinheit RE aktualisiert und kontrolliert werden. Damit wird z.B. eine unnötige Einlegungen von zwei Cross-Connectoren aufgrund von zwei zeitlich aufeinanderfolgenden Anmeldeanforderungen aus einem einzelnen Benutzerendgerät vermieden.
  • Die Registrierungseinheit RE weist ein aktualisierbares und tabelliertes Speichermodul aller Zustände – Cross-Connector für eine Anforderung angemeldet/abgemeldet – und entsprechender weiterer Anforderungsinformationen (z.B. Zeitpunkt der Anforderung) der Cross-Connectoren (CC) auf. Dieses Speichermodul kann als wiederschreibbare Speicherkarte oder als Software-Tabelle realisiert werden.
  • Der Inhalt der Liste L DSLAM in der Registrierungseinheit RE kann mit einem periodischen Taktsignal CLK aktualisiert werden, das eine steuerbare Frequenz aufweisen kann, die von Anzahl der aktuellen Datenanforderungen IMPG_AN, IMPG_AB abhängt. Damit können zahlreichen Anforderungen mit einer entsprechenden hohen Geschwindigkeit behandelt werden. Hier ist es auch vorstellbar, eine Schwellfrequenz zu definieren, über welcher eine Meldung (z.B. „Der Zugriff auf Video ist momentan nicht möglich" aus der Kontrolleinheit CLU zu dem Benutzereinheiten SU_A, SU_B, etc zur späteren Nachholung einer Anmeldeanforderung aus der Benutzerseite erzeugt wird.
  • Verfügt die Benutzereinheit SU_A über eine höher zugelassene Bandbreite als die Benutzereinheit SU_B (z.B. aufgrund unterschiedlichen DSL-Anschluss-Verträgen bei einem Telekommunikationsdienstanbieter) können auch beim Bedarf – z.B. bei voller Beanspruchung der Bandbreite durch alle Benutzer – dementsprechende Verhältnisse der Zahl der eingelegten Cross-Connectoren CC gemäss einer relativ zugelassenen Bandbreite zwischen Benutzern kontinuierlich angepasst werden.
  • In der 1 wurde die Registriereinheit RE mit der Liste L_DSLAM innerhalb der Kontrolleinheit CLU dargestellt, jedoch könnte sie ebenfalls ausserhalb als Zusatzmodul realisiert werden.
  • Meldungen L_SU aus allen anfordernden Benutzerendgeräten (z.B. hier NT_ADSL1, NT_ADSL2, etc oder deren Set Top Boxes STBs) können ebenfalls in der dazugehörigen Benutzereinheit SU_A, SU_B als SDVB-Verbindungsliste zusammengefasst werden, die mit der gesamten Liste L_DSLAM aus der Registriereinheit RE verglichen wird.
  • Ferner können den Benutzerendgeräten NT_ADSL1, NT_ADSL2, ... und der Kontrolleinheit CLU weitere Verteiler wie ein analoger und/oder digitaler Router zwischengeschaltet sein.

Claims (10)

  1. Verfahren zur Datenverteilung zwischen einer hochbitratigen Datenverteilungseinheit (DSLAM) und mehreren Benutzerendgeräten (NT_ADSL1, NT_ADSL2, ...), mit welchen Daten aus einem Broadband-Netzwerk (PSTN, Internet, SONET, ...) angefordert werden, indem Datenanforderungen mindestens mittels einer An- oder Abmeldeinformation aktiviert bzw. deaktiviert werden, und bei einer neuen An- oder Abmeldungsinformation eine Verbindung zwischen der Datenverteilungseinheit (DSLAM) und dem dazugehörigen Benutzerendgerät (NT_ADSL1, NT_ADSL2, ...) erzeugt bzw. gelöscht wird, dadurch gekennzeichnet, dass Meldungen (L_SU) von aktuell angeforderten Verbindungen bei jedem Benutzerendgerät (NT_ADSL1, NT_ADSL2, ...) erzeugt und an die Datenverteilungseinheit (DSLAM) weitergeleitet werden, dass die Meldungen (L_SU) mit einer Liste (L_DSLAM) von aktuell freien oder bestehenden Verbindungen zwischen der Datenverteilungseinheit (DSLAM) und Benutzerendgeräten (NT_ADSL1, NT_ADSL2, ...) verglichen werden, und daraus abzumeldende bzw. neu angeforderte Verbindungen gelöscht oder aufgebaut werden, sowie die Liste (L_DSLAM) mit den Ab- oder Anmeldungsinformationen gelöschter bzw. noch bestehender Verbindungen aktualisiert wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Meldungen (L_SU) und die Liste (L_DSLAM) periodisch verglichen werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Meldungen (L_SU) und die Liste (L DSLAM) bei steigender Zahl der Datenanforderungen für Verbindungen häufiger verglichen werden.
  4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass An- oder Abmeldungsinformationen der Meldungen (L_SU) und der Liste (L_DSLAM) mit zusätzlichen Benutzer-spezifischen Anforderungszeitpunkten einer Verbindung verglichen werden, die in der Liste (L_DSLAM) aktualisiert und gespeichert werden.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die angeforderten Daten mehrere digitale Daten wie Voice-Daten und Video-Streams umfassen, die bei einer in der Meldungen (L_SU) und der Liste (L_DSLAM) gemeinsamen Anmeldeinformation in der Datenverteilungseinheit (DSLAM) an das anfordernde Benutzerendgerät (NT_ADSL1, NT_ADSL2, ...) weitergeleitet werden.
  6. Datenverteilungseinrichtung für von Benutzerendgeräten (NT_ADSL1, NT_ADSL2, ...) angeforderten Daten über eine hochbitratige Datenverteilungseinheit (DSLAM), die einerseits an einem Broadband-Netzwerk (PSTN, Internet, SONET, ...) und andererseits über steuerbare Cross-Connectoren (CC) mit den Benutzerendgeräten (NT_ADSL1, NT_ADSL2, ...) verbunden ist, und bei welcher den Benutzerendgeräten (NT_ADSL1, NT_ADSL2, ...) ausgehende Datenanforderungen mit An- oder Abmeldungsinformationen zu einer Kontrolleinheit (CLU) zur Steuerung der Cross-Connectoren (CC) in einem aktiven oder nicht-aktiven Zustand zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (CLU) mit einer Registrierungseinheit (RE) zum vergleich der aktuellen angeforderten Ab- oder Anmeldungsinformationen und des aktuell bestehenden Zustandes aller Cross-Connectoren (CC) verbunden ist, derart dass bei angeforderten Ab- oder Anmeldeinformation ein aktiver bzw. nicht-aktiver Cross-Connector (CC) deaktiviert bzw. aktiviert wird.
  7. Datenverteilungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Registrierungseinheit (RE) mit einem periodischen Taktsignal (CLK) aktualisiert wird.
  8. Datenverteilungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Taktsignal (CLK) eine steuerbare Frequenz aufweist, die von Anzahl der aktuellen Datenanforderungen abhängt.
  9. Datenverteilungseinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Registrierungseinheit (RE) ein aktualisierbares und tabelliertes Speichermodul aller zustände und entsprechender Anforderungszeitpunkte der Cross-Connectoren (CC) aufweist.
  10. Datenverteilungseinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass den Benutzerendgeräten (NT_ADSL1, NT_ADSL2, ...) und der Kontrolleinheit (CLU) weitere Verteiler wie ein analoger und/oder digitaler Router zwischengeschaltet sind.
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