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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungssystem,
ein Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsverfahren und eine Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsvorrichtung.
Genauer bezieht sie sich auf ein Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungssystem,
ein Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsverfahren und eine Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsvorrichtung
zum Empfangen von Verbindungsanforderungen von mehreren Absendern
in Zusammenhang mit mehreren Kommunikationsanforderungen, die an
einen bestimmten Teilnehmer gerichtet sind.
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Wenn
eine große
Anzahl von Anrufen, die an einen bestimmten Teilnehmer gerichtet
sind, von mehreren Absendern eingehen, ist es im Allgemeinen nicht
möglich,
alle von ihnen zu verbinden. Eine große Anzahl von Anrufen kann
in eine Haltevorrichtung kommen, die bestimmte Informationen z.
B. in Bezug auf den Kauf von Eintrittskarten für Sportereignisse wie etwa
Baseball, Fußball
oder dergleichen oder für
Konzerte hält.
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Wenn
Anrufe zu bestimmten Informationen gemacht werden, verwenden herkömmliche
Kommunikationsnetzdienste keinen Durchschaltbetrieb, der ein dynamisches
Umleiten der Anrufe und Ändern der
Verbindungsbedingungen in Zusammenarbeit mit so genannten Dienststeuerungsstellen
in der Terminologie von intelligenten Netzen umfasst. Dies ist ebenso
für IP(Internet-Protokoll)-basierte Kommunikationsnetze
zutreffend.
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Es
ist ein System bekannt, das Anwendern ermöglicht, Dienstbereitstellungseinrichtungen
leicht über
das Internet zu finden (siehe z. B.
JP-A-2001-306742 (Zusammenfassung)).
Dieses System versendet Informationen, die ausgewählte Attribute
von Anwendern in einem Format eines elektronischen schwarzen Bretts
in einem Kommunikationsendgerät
aufseiten der Einrichtungen enthalten.
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Wenn
eine große
Anzahl von Verbindungen mit einer Haltevorrichtung hergestellt werden,
die bestimmte Informationen wie oben beschrieben hält, ergibt
sich ein Problem einer verschlechterten Verbindungsqualität, weil
Knotenpunkte mit einem öffentlichen
Kommunikationsnetz überlastet
werden.
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Es
ist in Betracht zu ziehen, dass es in Zukunft von einer Haltevorrichtung
aus betrachtet, die ein bestimmtes Transportprotokoll (z. B. das
IP) zur Verbindung verwendet, mehr als eine Verkehrsquelle geben
wird. Zum Beispiel gibt es eine Verbindung zwischen einem PSTN (öffentliches
Fernsprechwählnetz)
und einem IP-Netz, das VoIP (Internet-Protokoll-Telephonie) verwendet.
Folglich erschwert ein Versuch mit einer einfachen Verkehrssteuerung
auf der IP-Ebene ein Zusammenwirken, wenn entsprechende Informationen
zum anrufenden Teilnehmer zurückgehen,
wobei er die Mittel zur Verwendung dienstspezifischer Funktionen
in Bezug auf den anrufenden Teilnehmer einschränkt. IP-basierte Netze schreiben
verschiedene Techniken zur Sicherstellung der QoS (Dienstgüte) unter
Verwendung der IP-Schicht selbst oder einer ATM-Schicht (Schicht
eines asynchronen Übertragungsmodus)
vor. In diesem Fall jedoch muss die Informationshaltevorrichtung
Moment für
Moment eine Steuerung unter Berücksichtigung
der Gesamtverkehrsmenge ausführen.
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung ein Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungssystem,
ein Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsverfahren und eine Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsvorrichtung
zu schaffen, die effektiven Gebrauch von öffentlichen Netzen oder dergleichen
machen können,
indem sie einen Teil eines großen
Verkehrsvolumens extrahieren und das Verkehrsgesamtvolumen dynamisch
einstellbar machen.
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Das
Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungssystem empfängt Verbindungsanforderungen
von mehreren Absendern im Zusammenhang mit mehreren Kommunikationsanforderungen,
die an einen bestimmten Teilnehmer gerichtet sind, und es umfasst
Bestimmungsmittel zum Bestimmen, ob jede der mehreren Kommunikationsanforderungen
vorgegebene Kriterien erfüllt,
wobei nur jene Kommunikationsanforderungen, für die eine positive Bestimmung
der Erfüllung
der vorgegebenen Kriterien durch die Bestimmungsmittel erfolgt,
um die Kriterien zu erfüllen,
mit dem bestimmten Teilnehmer verbunden werden. Dies ermöglicht es,
den Verkehr dynamisch einzustellen und öffentliche Netze und dergleichen effektiv zu
verwenden. Im Übrigen
können "Kommunikationsanforderungen" unter Verwendung
von Sprachanrufen oder Paketdaten wie etwa ein Web-Zugriff erfolgen.
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Die
Bestimmungsmittel bestimmen vorzugsweise anhand einer Attributinformation
bzw. von Attributinformationen über
die Absender, die die Kommunikationsanforderungen abgesendet haben,
und anhand von Attributinformationen, die im Voraus für den bestimmten
Anwender aufgezeichnet worden sind, ob die Kriterien erfüllt sind.
Durch Ausführen
der Bestimmung anhand von im Voraus aufgezeichneten Attributinformationen
ist es möglich,
einen fein abgestimmten Netzbetrieb zu schaffen.
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Die
Bestimmungsmittel führen
eine Bestimmung vorzugsweise nur dann aus, wenn ein aus den mehreren
Kommunikationsanforderungen resultierendes Verkehrsvolumen in einem
Bereich liegt, der als zur gleichen Zeit verfügbare maximale Verbindungskapazität vorgegeben
ist. Dies beseitigt die Notwendigkeit für eine Bestimmung, wenn das
Verkehrsvolumen außerhalb
des vorgegebenen Bereichs liegt.
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Ferner
können
statistische Mittel zum Zusammenstellen einer Statistik bzw. von
Statistiken über
die Attributinformationen bezüglich
der Absender anhand der Attributinformationen über die Absender, die die Kommunikationsanforderungen
abgesendet haben, und anhand von Attributinformationen, die im Voraus
für den
bestimmten Teilnehmer aufgezeichnet worden sind, vorgesehen sein.
Durch das Zusammenstellen von Statistiken anhand von im Voraus aufgezeichneten
Attributinformationen für
einen bestimmten Teilnehmer wie etwa eine Eintragung direkt von
dem Teilnehmer oder eine Eintragung durch einen Vertreter eines
Kommunikationsdienstanbieters ist es möglich, nützliche Informationen zu sammeln.
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Die
Attributinformationen über
die Absender, die die Kommunikationsanforderungen abgesendet haben,
können
in Speichermitteln, die getrennt für jedes der Bestimmungsmittel
und für
die statistischen Mittel vorgesehen sind, gespeichert werden. Dies
ermöglicht
es, Daten zu duplizieren, was den Vorteil schafft, dass der Betrieb
auch dann fortgesetzt werden kann, wenn eines der Speichermittel
ausfällt.
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Die
Attributinformationen über
die Absender, die die Kommunikationsanforderungen abgesendet haben,
können
in gemeinsamen Speichermitteln, die für die Bestimmungsmittel und
die statistischen Mittel vorgesehen sind, gespeichert werden. Dies
schafft den Vorteil, dass eine Ausführung einer Aufzeichnung lediglich
mit einem einzelnen Teilnehmermanagementinformations- und -attributmanager
erforderlich ist, wenn Daten aufgezeichnet oder geändert werden,
was die Notwendigkeit beseitigt, irgendetwas Bestimmtes auszuführen, um
die Konsistenz des Dateninhalts sicherzustellen.
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Die
Speichermittel, die Bestimmungsmittel und die statistischen Mittel
können
in derselben Vorrichtung implementiert sind. Diese schafft die Vorteile,
dass lediglich ein Gehäuse
benötigt
wird und eine Wartung leichter auszuführen ist.
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Ein
Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsverfahren, das zum Empfangen
von Verbindungsanforderungen von mehreren Absendern im Zusammenhang
mit mehreren Kommunikationsanforderungen, die an einen bestimmten
Teilnehmer gerichtet sind, verwendet wird, umfasst einen Bestimmungsschritt
zum Bestimmen, ob jede der mehreren Kommunikationsanforderungen
vorgegebene Kriterien erfüllt;
und einen Verbindungsschritt zum Verbinden nur jener Kommunikationsanforderungen mit
dem bestimmten Teilnehmer, für
die eine positive Bestimmung der Erfüllung der vorgegebenen Kriterien
in dem Bestimmungsschritt erfolgt. Dies ermöglicht es, den Verkehr dynamisch
einzustellen und öffentliche
Netze und dergleichen effektiv zu verwenden.
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In
diesem Verfahren kann der Bestimmungsschritt anhand von Attributinformationen über die
Absender, die die Kommunikationsanforderungen abgesendet haben,
und anhand von Attributinformationen, die im Voraus für den bestimmten
Teilnehmer aufgezeichnet worden sind, bestimmen, ob die Kriterien
erfüllt
sind. Durch Ausführen
der Bestimmung anhand von im Voraus aufgezeichneten Attributinformationen ist
es möglich,
einen fein abgestimmten Netzbetrieb zu schaffen.
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Ferner
braucht der Bestimmungsschritt eine Bestimmung nur dann vorsehen,
wenn ein aus den mehreren Kommunikationsanforderungen resultierendes
Verkehrsvolumen in einem Bereich liegt, der als zur gleichen Zeit
verfügbare
maximale Verbindungskapazität
vorgegeben ist. Dies beseitigt die Notwendigkeit für eine Bestimmung,
wenn das Verkehrsvolumen außerhalb
des vorgegebenen Bereichs liegt.
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Das
Verfahren kann einen statistischen Schritt umfassen, bei dem Statistiken über die
Attributinformationen bezüglich
der Absender anhand der Attributinformationen über die Absender, die die Kommunikationsanforderungen
abgesendet haben, und über
Attributinformationen, die für
den bestimmten Teilnehmer im Voraus aufgezeichnet worden sind, zusammengestellt
werden. Durch das Zusammenstellen von Statistiken in Bezug auf im
Voraus aufgezeichnete Attributinformationen ist es möglich, nützliche
Informationen zu sammeln.
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Die
Erfindung betrifft ferner eine Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsvorrichtung,
die eine Verbindungsanforderung von mehreren Absendern im Zusammenhang
mit mehreren Kommunikationsanforderungen, die an einen bestimmten
Teilnehmer gerichtet sind, empfängt
und die umfasst: erste und zweite Speichermittel zum Speichern der
Attributinformationen über
die Absender, die die Kommunikationsanforderungen abgesendet haben,
bzw. der Attributinformationen, die für den bestimmten Teilnehmer
im Voraus aufgezeichnet worden sind; und Bestimmungsmittel, um anhand
des Inhalts der ersten und zweiten Speichermittel zu bestimmen,
ob jede der mehreren Kommunikationsanforderungen vorgegebene Kriterium
erfüllt,
wobei nur die Kommunikationsanforderungen, für die eine positive Bestimmung
der Erfüllung
der Kriterien durch die Bestimmungsmittel erfolgt, mit dem bestimmten
Teilnehmer verbunden werden. Dies ermöglicht es, den Verkehr dynamisch
einzustellen und öffentliche
Netze und dergleichen effektiv zu verwenden.
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Die
Bestimmungsmittel führen
eine Bestimmung vorzugsweise nur dann aus, wenn das aus den mehreren
Kommunikationsanforderungen resultierende Verkehrsvolumen in einem
Bereich liegt, der als gleichzeitig verfügbare maximale Verbindungskapazität vorgegeben
ist. Dies beseitigt die Notwendigkeit für eine Bestimmung, wenn das
Verkehrsvolumen außerhalb
des vorgegebenen Bereichs liegt.
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Es
können
statistische Mittel zum Zusammenstellen von Statistiken über die
Attributinformationen bezüglich
der Absender anhand der Attributinformationen über die Absender, die die Kommunikationsanforderungen
abgesendet haben, und anhand von Attributinformationen, die im Voraus
für den
bestimmten Teilnehmer aufgezeichnet worden sind, vorgesehen sein.
Durch das Zusammenstellen von Statistiken in Bezug auf im Voraus
aufgezeichnete Attributinformationen ist es möglich, nützliche Informationen zu sammeln.
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Kurz
gesagt, durch ein Abwickeln von Anrufen innerhalb des Kommunikationsnetzes,
zu dem jeder Absender gehört,
anstatt einer Verbindung mit einem öffentlichen Netz, was Probleme
zeigt, wenn eine große
Anzahl von Verbindungen zu bestimmten Informationen hergestellt
werden, ist es möglich,
sowohl die Anzahl rundweg abgelehnter Verbindungen zu reduzieren
und eine Überlastung
zu beseitigen als auch Anrufe für
die Absender dynamisch umzuleiten. Dies ermöglicht es, sowohl Informationen
zu sammeln als auch einen fein abgestimmten Netzbetrieb für jene vorzusehen,
die Informationen oder Statistiken anfordern. Außerdem wird es möglich, für anrufende
Teilnehmer bereitzustellende Informationen von Dienst zu Dienst
zu verändern,
während
sie lediglich gleiche Reaktionen erzeugen können, da es normalerweise schwierig
ist, enormen Verkehr abzuwickeln.
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Weitere
Ausführungsformen
der Erfindung können
anhand der folgenden Beschreibung und der Ansprüche gewonnen werden.
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Die
Erfindung wird nun in Zusammenhang mit Ausführungsformen erläutert, die
in den beigefügten
Zeichnungen gezeigt sind.
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1 ist
ein Blockschaltplan, der eine Ausführungsform eines Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungssystems
zeigt.
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2 ist
ein Blockschaltplan, der ein Konfigurationsbeispiel der in 1 gezeigten
Kommunikationssteuereinheit zeigt.
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3 ist
ein Ablaufplan, der ein Betriebsbeispiel der in 1 gezeigten
Kommunikationssteuereinheit zeigt.
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4 ist
ein Blockschaltplan, der ein Konfigurationsbeispiel der in 1 gezeigten
Dienststeuereinheit zeigt.
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5 ist
ein Ablaufplan, der ein Betriebsbeispiel der in 1 gezeigten
Dienststeuereinheit zeigt.
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6 ist
ein Blockschaltplan, der ein Konfigurationsbeispiel der in 1 gezeigten
Informationsverarbeitungseinheit zeigt.
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7 ist
ein Ablaufplan, der ein Betriebsbeispiel der in 1 gezeigten
Informationsverarbeitungseinheit zeigt.
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8 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein erstes Betriebsbeispiel des in 1 gezeigten
Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungssystems zeigt.
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9 ist
eine Darstellung, die Strukturbeispiele von Informationen zeigt,
die zwischen in 1 gezeigten Einheiten ausgetauscht
werden.
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10 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein zweites Betriebsbeispiel des in 1 gezeigten
Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungssystems zeigt.
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11 ist
eine Darstellung, die ein beispielhaftes Datenformat zeigt, das
der in 9 gezeigten Informationsstruktur 1 entspricht.
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12 ist
eine Darstellung, die ein beispielhaftes Datenformat zeigt, das
der in 9 gezeigten Informationsstruktur 2 entspricht.
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13 ist
eine Darstellung, die ein beispielhaftes Datenformat zeigt, das
der in 9 gezeigten Informationsstruktur 3 entspricht.
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14 ist
eine Darstellung, die ein beispielhaftes Datenformat zeigt, das
der in 9 gezeigten Informationsstruktur 4 entspricht.
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15 ist
ein Ablaufplan, der den Betrieb eines Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsverfahrens
zeigt.
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Wie
in 1 gezeigt ist, umfasst das Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungssystem
gemäß dieser
Ausführungsform
in einem Kommunikationsnetz 10 eine Kommunikationssteuereinheit 12, die
eine Kommunikationssteuerung durchführt, eine Dienststeuereinheit 13,
die Dienstvertragsinformationen hält und Dienste steuert, eine
Informationsverarbeitungseinheit 14, die Statistiken zu gesammelten Daten
zusammenstellt, und eine Informationsbereitstellungseinheit 15,
die Informationen für
die Informationsverarbeitungseinheit 14 und die Absender
bereitstellt. Die Telekommunikationsvorrichtung 11 ist ein
direkt durch den Anwender verwendetes Endgerät. Es kann z. B. ein mobiles
Kommunikationsendgerät
oder ein feststehendes Telefonendgerät sein. Im Übrigen steuert dieses System
nicht nur Sprachanrufe sondern auch durch einen PDA (persönlicher
digitaler Assistent) oder einen Personalcomputer abgeschickte Pakete.
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Die
Kommunikationssteuereinheit 12 in 1 kann z.
B. eine Vermittlung sein. Die Kommunikationssteuereinheit 12 ist
mit der Dienststeuereinheit 13 über eine Signalleitung 21,
mit der Informationsverarbeitungseinheit 14 über eine
Signalleitung 22 und mit der Informationsbereitstellungseinheit 15 über eine
Signalleitung 23 verbunden; wobei die Dienststeuereinheit 13 mit
der Informationsbereitstellungseinheit 15 über eine
Signalleitung 24 verbunden ist; die Informationsverarbeitungseinheit 14 mit
der Informationsbereitstellungseinheit 15 über eine
Signalleitung 25 verbunden ist und die Informationsbereitstellungseinheit 15 mit
einer Informationsverarbeitungseinheit 16 über eine
Signalleitung 26 verbunden ist.
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Die
Kommunikationssteuereinheit 12, die Dienststeuereinheit 13,
die Informationsverarbeitungseinheit 14 und die Informationsbereitstellungseinheit 15 sind
Komponenten eines öffentlichen
Netzes.
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Die
Informationsbereitstellungseinheit 15 empfängt Statistiken
(später
beschrieben) und schickt sie zu der Informationsverarbeitungseinheit 16 ab.
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Die
Informationsverarbeitungseinheit 16 ist z. B. ein Server
eines Anbieters, der vorgegebene Dienste bereitstellt. Wie in 1 gezeigt
ist, kann die Informationsverarbeitungseinheit 16 außerhalb
des öffentlichen
Netzes installiert sein. Alternativ kann die Informationsbereitstellungseinheit 15 ein
Server eines Anbieters sein, der Dienste bereitstellt. In diesem Fall
sind die Kommunikationssteuereinheit 12, die Dienststeuereinheit 13 und
die Informationsverarbeitungseinheit 14 Komponenten des öffentlichen
Netzes.
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Das
vorhin beschriebene Problem kann gelöst werden, wenn die auf diese
Weise verbundenen Einheiten eine Dienststeuerung in Verbindung miteinander
durchführen.
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Das
Netz, das dieses System einsetzt, kann ein Netz wie etwa ein Mobilkommunikationsnetz,
das eine Leitungsvermittlung ausführt, oder ein Paketkommunikationsnetz
sein.
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Nun
wird unten eine beispielhafte Konfiguration verschiedener Einheiten,
die dieses System bilden, beschrieben.
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(Kommunikationssteuereinheit)
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Wie
in 2 gezeigt ist, umfasst die Kommunikationssteuereinheit 12 einen
Informationsübertragungsmanager 121,
einen Dienststartmanager 122, einen Steuermanager 123 und
einen Dienststartbestimmungs-Informationsmanager 124. Die Kommunikationssteuereinheit 12 wird
im Allgemeinen durch einen gemeinsamen Träger bereitgestellt. Zum Beispiel
kann die Kommunikationssteuereinheit 12 eine Vermittlung
sein.
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Es
gibt mehrere Telekommunikationsvorrichtungen 11. Folglich
werden mehrere Kommunikationsanforderungen in die Dienststeuereinheit 13 und in
die Informationsverarbeitungseinheit 14 eingegeben. Im
Allgemeinen gibt es außerdem
mehrere Kommunikationssteuereinheiten 12, die abwechselnd
durch bekannte Round-Robin- und andere Algorithmen verwendet werden.
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Der
Informationsübertragungsmanager 121 empfängt Kommunikationsanforderungen,
die von der Telekommunikationsvorrichtung 11 abgeschickt werden,
und verbindet die Telekommunikationsvorrichtung 11 mit
der Informationsverarbeitungseinheit 16 über eine
weitere Einheit, die Informationsbereitstellungseinheit 15.
Dies ermöglicht
es, durch die Informationsverarbeitungseinheit 16 implementierte Dienste
für die
Telekommunikationsvorrichtung 11 bereitzustellen.
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Allerdings
ist es nicht so, dass Dienste vorbehaltlos in Reaktion auf irgendeine
Kommunikationsanforderung von irgendeiner Telekommunikationsvorrichtung 11 bereitgestellt
werden. Dienste werden durch bestimmte Dienstanbieter nur dann bereitgestellt,
wenn bestimmte Kriterien erfüllt
sind. Dafür speichert
der Dienststartbestimmungs-Informationsmanager 124 Telefonnummern
und URLs bestimmter Dienstanbieter. Wenn eine Kommunikationsanforderung
an eine Telefonnummer oder eine URL, die durch den Dienststartbestimmungs-Informationsmanager 124 gespeichert
sind, adressiert wird, wird eine Anfrage an die Dienststeuereinheit 13 gestellt.
Die Anfrage an die Dienststeuereinheit 13 wird durch den Informationsübertragungsmanager 121 über den Dienststartmanager 122 und
den Steuermanager 123 ausgeführt.
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Beim
Empfang eines Befehls von dem Informationsübertragungsmanager 121 weist
der Dienststartmanager 122 den Steuermanager 123 an,
eine Anfrage an die Dienststeuereinheit 13 zu stellen.
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Beim
Empfang des Befehls von dem Dienststartmanager 122, fragt
der Steuermanager 123 über die
Dienststeuereinheit 13 nach, ob die Kommunikationsanforderung
von der Telekommunikationsvorrichtung 11 vorgegebene Kriterien
erfüllt.
In Reaktion auf die Anfrage sendet die Dienststeuereinheit 13 Informationen
an den Informationsübertragungsmanager 121 über den
Steuermanager 123 und den Dienststartmanager 122.
Entsprechend dem Inhalt der Informationen verbindet der Informationsübertragungsmanager 121 die
Telekommunikationsvorrichtung 11 mit der Informationsverarbeitungseinheit 16 über die
Informationsbereitstellungseinheit 15. Auf diese Weise
werden durch die Informationsverarbeitungseinheit 16 implementierte
Dienste nur für
die Telekommunikationsvorrichtung 11 bereitgestellt, die die
vorgegebenen Kriterien erfüllt.
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Der
Betrieb der Kommunikationssteuereinheit 12 mit der oben
genannten Konfiguration wird anhand 3 beschrieben.
In der Figur analysiert der Informationsübertragungsmanager 121 (siehe 2)
in der Kommunikationssteuereinheit 12 das Ziel (Schritt
S101), wenn eine Kommunikationsanforderung von der Telekommunikationsvorrichtung 11 übertragen
wird. Falls die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass die Kommunikationsanforderung
kein bestimmtes Ziel hat, geht die Kommunikationssteuereinheit 12 zur
normalen Verarbeitung über
(Schritt S102→S103).
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Falls
dagegen die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass die Kommunikationsanforderung
ein bestimmtes Ziel hat, stellen der Dienststartmanager 122 und
der Steuermanager 123 (siehe 2) Anfragen
an die Dienststeuereinheit 13 (Schritt S102→S104).
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Die
Kommunikationssteuereinheit 12 interpretiert einen von
der Dienststeuereinheit 13 in Reaktion auf die Anfragen
geschickten Befehl und bereitet die zu übertragenden Informationen
auf (Schritt S105). Falls der Befehl eine Verbindung spezifiziert, führt die
Kommunikationssteuereinheit 12 einen passenden Prozess
aus (Schritt S105→S106).
Falls der Befehl das Ausführen
einer Informationssendeanforderung spezifiziert, verfährt die
Kommunikationssteuereinheit 12 auf diese Weise (Schritt S105→S107). Falls
der Befehl eine Trennung spezifiziert, führt die Kommunikationssteuereinheit 12 einen passenden
Prozess aus (Schritt S105→S108).
Die oben beschriebene Informationssendeanforderung umfasst eine
Informationsübertragung
zwecks Zusammenstellung von Statistiken zu den Prozesseinzelheiten
anhand von Attributinformationen.
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Es
wird auf das Ende der Kommunikation gewartet (Schritt S109), wobei
die Kommunikationssteuereinheit 12 über das Ende der Kommunikation informiert
werden kann (Schritt S110).
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(Dienststeuereinheit)
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Wie
in 4 gezeigt ist, umfasst die Dienststeuereinheit 13 einen
Fernsteuermanager 131, einen Ausführungsmanagement/Teilnehmerextraktions-Prozessor 132,
einen Anfragemanager 135, einen Verbindungskapazitätsmanager 136,
einen Teilnehmerinformations- und -attributmanager 133,
einen Attributmanager 134 und einen Betriebsmusterspeicher 137.
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Der
Fernsteuermanager 131 in der Dienststeuereinheit 13 weist
Fähigkeiten
auf, um Daten von der Kommunikationssteuereinheit 12 zu
empfangen und um sie zu dem Ausführungsmanagement/Teilnehmerextraktions-Prozessor 132 zu
senden. Die von der Kommunikationssteuereinheit 12 gesendeten
Daten enthalten Attributinformationen über den anrufenden Teilnehmer
sowie den angerufenen Teilnehmer und werden von dem Fernsteuermanager 131 zu
dem Ausführungsmanagement/Teilnehmerextraktions-Prozessor 132 geschickt.
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Die
maximale Anzahl von Schaltungen oder Sitzungen, die erlaubt sind,
gleichzeitig verbunden zu sein (d. h. die maximale Verbindungskapazität), ist mit
dem Verbindungskapazitätsmanager 136 aufgezeichnet
worden. Mit anderen Worten die maximale Anzahl verfügbarer Sprachschaltungen
für Sprachanrufe
und die maximale Anzahl verfügbarer
Sitzungen für
Pakete sind aufgezeichnet worden. Falls gleichzeitig Verbindungsanforderungen
von mehr als der maximalen Verbindungskapazität ausgeführt werden, d. h., wenn ein Überlauf
auftritt, wird die Situation durch einen Überlaufbehandler 136a behandelt.
Der Überlaufbehandler 136a führt einen
vorgegebenen Überlaufbehandlungsbetrieb
aus. Der Überlaufbehandler 136a führt einen Überlaufbehandlungsbetrieb
aus, indem er eines der in dem später beschriebenen Betriebsmusterspeicher 137 gespeicherten
Betriebsmuster auswählt.
Die Betriebsmuster für
eine Überlaufbehandlung
umfassen das Abschicken einer Sprach- oder Videonachricht, das Anzeigen
einer bestimmten Seite usw.
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Die
Aufzeichnung mit dem Verbindungskapazitätsmanager 136 wird
durch die Informationsbereitstellungseinheit 15 über den
Anfragemanager 135 ausgeführt. Wenn Verbindungsanforderungen übertragen
werden, die die aufgezeichnete maximale Anzahl nicht übersteigen,
d. h., wenn es keinen Überlauf gibt,
tut der Überlaufbehandler 136a nichts.
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Teilnehmerattribute
werden mit dem Teilnehmerinformations- und -attributmanager 133 bei
Abschluss einer Abonnementvertragszeit oder dergleichen aufgezeichnet.
Zum Beispiel werden Geschlechtsinformationen, die das Geschlecht
von Teilnehmern angeben, und Altersinformationen, die das Alter
von Teilnehmern angeben, aufgezeichnet. Das momentane Alter eines
Teilnehmers kann berechnet werden, indem die verstrichene Zeit zwischen
dem Vertragsdatum und der Gegenwart zu dem Alter des Teilnehmers
zum Zeitpunkt des Vertrags addiert wird.
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Attributinformationen
werden mit dem Attributmanager 134 durch die zu verbindenden Dienstanbieter
aufgezeichnet. Die aufgezeichneten Informationen können durch
die jeweiligen Dienstanbieter frei verändert werden.
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Wenn
es eine Kommunikationsanforderung gibt, extrahiert der Ausführungsmanagement/Teilnehmerextraktions-Prozessor 132 die
Attributinformationen, die die Geschlechtsinformationen, die das Geschlecht
des Teilnehmers angeben, die Altersinformationen, die das Alter
des Teilnehmers angeben, und die momentanen Ortsinformationen, die
den momentanen Ort des Teilnehmers angeben, enthalten, aus dem Teilnehmerinformations-
und -attributmanager 133 in Reaktion auf Befehle von dem
Fernsteuermanager 131 und anhand von Daten, die von der Kommunikationssteuereinheit 12 gesendet
werden. Außerdem
bestimmt der Ausführungsmanagement/Teilnehmerextraktions-Prozessor 132,
ob die aus dem Teilnehmerinformations- und -attributmanager 133 extrahierten
Attributinformationen mit den Attributinformationen, die mit dem
Attributmanager 134 aufgezeichnet wurden, übereinstimmen,
d. h., ob die Kriterien erfüllt
sind.
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Wenn
diese Bestimmung ausgeführt
wird, kann jeder Punkt der durch den Attributmanager 134 aufgezeichneten
Attributinformationen gewichtet werden, bevor die aus dem Teilnehmerinformations- und
-attributmanager 133 extrahierten Attributinformationen
und die durch den Attributmanager 134 aufgezeichneten Attributinformationen
verglichen werden. Dieser Vergleich kann unter Verwendung einer bekannten
linearen Programmierung ausgeführt
werden. Die Ergebnisse der durch den Ausführungsmanagement/Teilnehmerextraktions-Prozessor 132 ausgeführten Bestimmung
werden zu dem Betriebsmusterspeicher 137 geschickt, der
daraufhin ein Betriebsmuster bestimmt.
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Der
Betriebsmusterspeicher 137 speichert Betriebsmuster, die
anhand der durch den Ausführungsmanagement/Teilnehmerextraktions-Prozessor 132 erzeugten
Ergebnisse auszuführen
sind. Eines der mehreren Betriebsmuster wird anhand der durch den
Ausführungsmanagement/Teilnehmerextraktions-Prozessor 132 erzeugten
Ergebnisse ausgewählt.
Mit anderen Worten, es sind mehrere Programme zur Ausführung vorgespeichert,
wobei eines von ihnen ausgewählt
und ausgeführt
wird.
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Der
Betrieb der Dienststeuereinheit 13 mit der oben erwähnten Konfiguration
wird anhand 5 beschrieben. Zunächst empfängt in der Dienststeuereinheit 13 in 5 der
Fernsteuermanager 131 (siehe 4) eine
Anfrage von der Kommunikationssteuereinheit 12 (Schritt
S201). Als Nächstes
sucht der Ausführungsmanagement/Teilnehmerextraktions-Prozessor 132 (siehe 4)
nach Absenderinformationen und ruft sie ab (Schritt S202). Daraufhin
erlangt der Ausführungsmanagement/Teilnehmerextraktions-Prozessor 132 (siehe 4)
Attributinformationen über
ein bestimmtes Ziel aus dem Attributmanager 134 (Schritt
S203).
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Falls
eine Anforderung zur Aktualisierung der momentanen Leitungsauslastung
eingegeben wird, aktualisiert sie der Verbindungskapazitätsmanager 136 (Schritt
S204). Auf diese Weise wird bestimmt, ob die momentane Leitungsauslastung
innerhalb einer vorgegebenen Verbindungskapazität liegt oder nicht (Schritt
S205). Falls sie außerhalb
der Verbindungskapazität
liegt, wählt
der Überlaufbehandler 136a ein
Betriebsmuster in dem Betriebsmusterspeicher 137 aus (Schritt
S205→S210).
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Falls
die momentane Leitungsauslastung innerhalb der Verbindungskapazität liegt,
wird anhand der Teilnehmerinformationen des Absenders und der Attributinformationen
des bestimmten Ziels ein Betriebsmuster in dem Betriebsmusterspeicher 137 ausgewählt (Schritt
S205→S206).
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Wenn
ein Betriebsmuster bestimmt ist, wird die Kommunikationssteuereinheit 12 auf
Betriebseinzelheiten hingewiesen (Schritt S206→S208). Später, wenn eine Ende-der-Kommunikation-Meldung
von der Kommunikationssteuereinheit 12 empfangen wird,
wird die momentane Leitungsauslastung dekrementiert (Schritt S209).
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Falls
in Schritt S207 kein passendes Betriebsmuster verfügbar ist,
wird die Ausführung
einer normalen Verarbeitung spezifiziert (Schritt S206→S207). Später, wenn
eine Ende-der-Kommunikation-Meldung von der Kommunikationssteuereinheit 12 empfangen
wird, wird die momentane Leitungsauslastung dekrementiert (Schritt
S209).
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Falls
die momentane Leitungsauslastung außerhalb der Verbindungskapazität liegt,
wird die Notwendigkeit zur Auswahl eines der Betriebsmuster in dem
Betriebsmusterspeicher 137 (Schritt S206) umgangen.
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Im Übrigen kann
es Fälle
geben, bei denen die Prozesse in den Schritten S204, S205, S209
und S210 weggelassen werden.
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(Informationsverarbeitungseinheit)
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Wie
in 6 gezeigt ist, umfasst die Informationsverarbeitungseinheit 14 einen
Informationsübertragungsmanager 141,
einen Teilnehmerinformations- und -attributmanager 144,
einen Informationssammler/Statistikkompilierer 142, einen
Kommunikationsmanager 143 und einen Informationsselektor 145.
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Der
Informationsübertragungsmanager 141 besitzt
eine Fähigkeit
zum Empfangen einer Kommunikationssendeanforderung von der Kommunikationssteuereinheit 12.
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Teilnehmerattribute
werden mit dem Teilnehmerinformations- und -attributmanager 144 aufgezeichnet,
wenn ein Abonnementvertrag abgeschlossen wird, wie mit dem Teilnehmerinformations-
und -attributmanager 133 der Dienststeuereinheit 13. Zum
Beispiel werden Geschlechtsinformationen, die das Geschlecht von
Teilnehmern angeben, und Altersinformationen, die das Alter von
Teilnehmern angeben, als Attribute aufgezeichnet. Das momentane
Alter eines Teilnehmers kann berechnet werden, indem die verstrichene
Zeit zwischen dem Vertragsdatum und der Gegenwart zu dem Alter des
Teilnehmers zum Zeitpunkt des Vertrags addiert wird.
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Der
Informationssammler/Statistikkompilierer 142 besitzt Fähigkeiten,
um mit dem Teilnehmerinformations- und -attributmanager 144 aufgezeichnete
Informationen zu sammeln, eine Zählung
auszuführen
und Statistiken zu den anhand von Attributinformationen, die in
einer Kommunikationsanforderung enthalten sind, gesammelten Informationen
zusammenzustellen.
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Der
Kommunikationsmanager 143 managt die Kommunikationen zwischen
der Informationsverarbeitungseinheit 14 und der Informationsbereitstellungseinheit 15.
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Der
Informationsselektor 145 besitzt eine Fähigkeit zum Bestimmen von an
die Informationsbereitstellungseinheit 15 abzuschickenden
Informationen.
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Der
Betrieb der Informationsverarbeitungseinheit 14 mit der
oben erwähnten
Konfiguration wird anhand 7 beschrieben.
In der in 7 gezeigten Informationsverarbeitungseinheit 14 empfängt der
Informationsüber tragungsmanager 141 (siehe 6) eine
Informationssendeanforderung von der Kommunikationssteuereinheit 12 (Schritt
S301). Die oben beschriebene Informationssendeanforderung umfasst
eine Informationsübertragung
zwecks Zusammenstellung von Statistiken in Bezug auf Prozesseinzelheiten
anhand von Attributinformationen.
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Als
Nächstes
bestimmt der Informationsselektor 145 (siehe 6)
in der Informationsverarbeitungseinheit 14 Informationen,
die an die Informationsbereitstellungseinheit 15 abzuschicken
sind (Schritt S302). Der Informationsübertragungsmanager 141 schickt
die bestimmten Informationen an die Informationsbereitstellungseinheit 15 ab
(Schritt S303).
-
Nachdem
die Informationen an die Informationsbereitstellungseinheit 15 abgeschickt
sind, bereitet der Informationssammler/Statistikkompilierer 142 (siehe 6)
in der Informationsverarbeitungseinheit 14 statistische
Informationen anhand der Informationssendeanforderung, die von der
Kommunikationssteuereinheit 12 empfangen wird, und anhand
der Attributinformationen in dem Teilnehmerinformations- und -attributmanager 144 (siehe 6)
auf (Schritt S304). Die aufbereiteten statistischen Informationen werden
durch den Kommunikationsmanager 143 (siehe 6)
zu der Informationsbereitstellungseinheit 15 übertragen
(Schritt S305).
-
(Erstes Betriebsbeispiel)
-
8 zeigt
ein erstes Betriebsbeispiel des Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungssystems.
-
Wenn
in 8 ein Anruf von einer Telekommunikationsvorrichtung 11,
die dem Anwender des Systems gehört,
mit bestimmten spezifizierten Informationen abgesendet wird (Schritt
S1), stellt die Kommunikationssteuereinheit 12 eine Anfrage
an die Dienststeuereinheit 13 (Schritt S2). Die Anfrage
enthält
solche Informationen wie die, die in 9 als "Informationsstruktur
1" angegeben sind.
Die "Informationsstruktur
1" in 9 besteht
aus der "Absendernummer" (IA5), dem "Abonnementtyp" (binär), der "Identifikationsnummer
der Dienstanforderung, die angefragt wird" (Int), dem "Grund der Anfrage" (Int), durch Vertrag oder dergleichen "vereinbarte zu sendende/empfangende
Informationen" (dienst abhängig) und
der vordefinierten "Dienstkennung
des angefragten Dienstes" (Int).
Im Übrigen
steht "IA5" für "internationales Alphabet
5". "Int" ist die Kurzform
für "integer" und bedeutet, dass
der Datentyp ganzzahlig ist.
-
Zurück in 8 überprüft die Dienststeuereinheit 13 Absender
anhand von Attributinformationen der Absender, die in dem Teilnehmerinformations-
und -attributmanager 133 in der Vorrichtung des Absenders
gehalten werden, und anhand von Dienstvertragsinformationen (Schritt
S3). Basierend auf den Ergebnissen der Überprüfung schickt sie danach Befehle
an die Kommunikationssteuereinheit 12 zurück, um nachfolgende
Anrufe umzuleiten (Schritt S4). Die Antwort enthält solche Informationen wie die,
die in 9 als "Informationsstruktur
2" angeben sind.
Die "Informationsstruktur
2" in 9 besteht aus
der "Identifikationsnummer
der Dienstanforderung, die angefragt wird" (Int), durch Vertrag oder dergleichen "vereinbarte zu sendende/empfangende
Informationen" (dienstabhängig), dem "Bestimmungsergebnis" (Int), "Informationen über den
verbundenen Teilnehmer" (IA5)
und "bei Verbindung
abgeschickten Informationen".
-
Zurück in 8 verbindet
die Kommunikationssteuereinheit 12 die Informationsverarbeitungseinheit 14 basierend
auf der Antwort von der Dienststeuereinheit 13 und überträgt Informationen
(Schritt S5). Die übertragenen
Informationen enthalten solche Informationen, wie die, die in 9 als "Informationsstruktur
3" angeben sind.
Die "Informationsstruktur
3" in 9 besteht
aus der "Identifikationsnummer
der Dienstanforderung, die angefragt wird" (Int), durch Vertrag oder dergleichen "vereinbarte zu sendende/empfangende
Informationen" (dienstabhängig), der "Absendernummer" (IA5), der vordefinierten "Dienstkennung des
angeforderten Dienstes" (Int)
und "Ergebnissen
der Informationssendung bei Verbindung" (binär, dienstabhängig).
-
Zurück in 8 kann
die Kommunikationssteuereinheit 12 die Dienststeuereinheit 13 anweisen,
die Dienstanforderung zu beenden (Schritt S5a), bevor in Schritt
S5 (oben beschrieben) Informationen übertragen werden. Diese Anweisung
enthält
solche Informationen wie die, die in 9 als "Informationsstruktur
4" angeben sind.
Die in 9 gezeigte "Informationsstruktur
4" besteht aus der "Identifikationsnummer
der Dienstanforderung, die angefragt wird" (Int), durch Vertrag oder dergleichen "vereinbarte zu sendende/empfangende
Informationen" (dienstabhängig) und
den "Grund der Beendigung
der Dienstanforderung".
-
Zurück in 8 stellt
die Informationsverarbeitungseinheit 14 Statistiken in
Bezug auf die übertragenen
Informationen anhand von ihr zur Verfügung stehenden Attributinformationen
zusammen (Schritt S6). Die Statistiken werden zu der Informationsbereitstellungseinheit 15 (Schritt
S7) und zu der Informationsverarbeitungseinheit 16 (Schritt
S8) übertragen.
-
Nun
werden die oben genannten Prozesse genauer beschrieben. Es soll
angenommen werden, dass bei einer Mobilkommunikation nur die Kommunikationsanforderungen,
die von Frauen kommen und die eine Absendernummer haben, deren letzte Stelle
eine 0 (Null) ist, gesetzt werden, um mit einer vorgegebenen Leitung
verbunden zu werden. Wenn Absender Anrufe mit einer bestimmten spezifizierten Nummer
absenden (Schritt S1), erfasst die Kommunikationssteuereinheit 12 bestimmte
Informationen und fragt von der Dienststeuereinheit 13 Betriebseinzelheiten
an (Schritt S2). Beim Empfang der Anfragen von der Kommunikationssteuereinheit 12 überprüft die Dienststeuereinheit 13 die
Anrufe unter Verwendung der ihr zur Verfügung stehenden Teilnehmerinformationen
(d. h. der Attributinformationen) entsprechend dahin, ob die letzte
Stelle der Absendernummern eine Null ist und ob die Anrufe von einer Frau
kommen (Schritt S3). Danach nimmt die Dienststeuereinheit 13 die Überprüfungsergebnisse
in die Antwort an die Kommunikationssteuereinheit 12 auf (Schritt
S4).
-
Die
Kommunikationsanforderungen, die ausgeschlossen worden sind, werden
mit der Informationsverarbeitungseinheit 14 verbunden (Schritt
S5), wobei sie getrennt werden, nachdem eine Leitnachricht abgeschickt
wurde und die Anzahl der Kommunikationsanforderungen gezählt wurde.
Dann, nach einer vorgegebenen Zeitdauer oder nach einer vorgegebenen
Anzahl von Kommunikationsanforderungen, stellt die Informationsverarbeitungseinheit 14 Statistiken
anhand der Attributinformationen zusammen (Schritt S6). Die Statistiken
(z. B. Geschlecht, Alter, Absendegebiete usw.) werden zu der Informationsbereitstellungseinheit 15 übertragen
(Schritt S7), die sie ferner zu der Informationsverarbeitungseinheit 16 überträgt (Schritt
S8).
-
Dieses
System kann in der oben beschriebenen Weise verwendet werden. Gemäß diesem
Beispiel können
die Anrufe, wenn Kommunikationsanforderungen auf eine bestimmte
Teilnehmernummer konzentriert sind, z. B. bei Kartenverkäufen für ein Sportereignis
oder ein Konzert, in einer solchen Weise gesteuert werden, dass
Verbindungen von den Absendern, die vorgegebene Kriterien erfüllen, zugelassen
werden und Verbindungen von den Absendern, die die Kriterien nicht
erfüllen,
abgelehnt werden. Eine vorgegebene Sprachnachricht kann den Teilnehmern
mit einer abgelehnten Verbindung zugestellt werden. Zum Beispiel
kann eine Leitungsüberlastung
unter Verwendung einer Sprachnachricht verringert werden: "Die Leitung ist momentan überlastet.
Bitte rufen sie später
wieder an."
-
Es
ist außerdem
möglich,
Verbindungen nur durch Spezifizieren von Verbindungen (um Absender zu überprüfen) ohne
Zählen
von Kommunikationsanforderungen zuzuweisen.
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Außerdem können die
oben beschriebenen Statistiken zu anderen Firmen übertragen
und ihnen bereitgestellt werden. Auch können die Statistiken nicht
nur online sondern auch offline bereitgestellt werden. Da die Statistiken
durch Überprüfung von
Informationen anhand im Voraus aufgezeichneter Attributinformationen über jeden
Absender erstellt werden, bietet ihre Verwendung Hoffnung zu kommerziellem
Erfolg.
-
(Zweites Betriebsbeispiel)
-
10 zeigt
ein zweites Betriebsbeispiel des Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungssystems.
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Zunächst informiert
in 10 die Informationsbereitstellungseinheit 15 die
Dienststeuereinheit 13 vorab über die Anzahl erlaubter Verbindungen
zu bestimmten Informationen (Schritt S11).
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Wenn
zum anderen ein Anruf von der Telekommunikationsvorrichtung 11,
die dem Anwender des Systems gehört,
mit bestimmten spezifizierten Informationen abgesendet wird (Schritt
S12), stellt die Kommunikationssteuereinheit 12 eine Anfrage
an die Dienststeuereinheit 13 (Schritt S13). Die Anfrage enthält solche
Informationen wie die, die in 9 als "Informationsstruktur
1" angegeben sind.
Der Inhalt der "Informationsstruktur
1" ist wie oben
beschrieben beschaffen.
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Als
Nächstes
bestimmt die Dienststeuereinheit 13 anhand der Anzahl erlaubter
Verbindungen zu bestimmten Informationen, die sie managt, und des momentanen
Zustands der Verbindungen, ob Absender zu überprüfen sind (Schritt S14). Falls
keine Überprüfung ausgeführt wird,
geht die Dienststeuereinheit 13 zur normalen Verbindungsverarbeitung über (Schritt
S15). Falls dagegen eine Überprüfung ausgeführt wird,
geht die Dienststeuereinheit 13 zu Schritt S3 in 8 über (Schritt
S16). Die nachfolgenden Prozesse sind ähnlich zu jenen, die oben beschrieben
sind. Kurz gesagt, gemäß diesem
Beispiel werden Absender nur dann überprüft, wenn die Anzahl von Verbindungsanforderungen
die vorgegebene Anzahl erlaubter Verbindungen übersteigt.
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Gemäß diesem
Beispiel werden Absender z. B. bei Verkäufen von Eintrittskarten für ein Sportereignis
oder ein Konzert, wenn eine vorgegebene Anzahl von Eintrittskarten
ausverkauft sind, gemäß den vorgegebenen
Kriterien überprüft, wobei
nur die Absender zur Verbindung zugelassen werden, die die Kriterien
erfüllen.
Den Teilnehmern, die die Kriterien nicht erfüllen, wird eine Verbindung
verweigert, wobei ihnen eine vorgegebene Sprachnachricht zugestellt werden
kann.
-
Wie
oben beschrieben ist, lässt
dieses System, wenn versucht wird, Anrufe zu gewünschten bestimmten Informationen
unter Verwendung von mehr als einem Transporttyp abzusenden, nur
die Absender, die die Kriterien erfüllen, die anhand von durch die
Anwender spezifizierten Informationen, von Attributinformationen
in Bezug auf die Absender, von Dienstvertragsinformationen usw.
aufbereitet worden sind, zur Verbindung mit einer Vorrichtung zu,
die die bestimmten Informationen hält. Die Kommunikationsanforderungen
von den Absendern, die die Kriterien nicht erfüllen, werden innerhalb des
Kommunikationsnetzes verarbeitet oder es wird ermöglicht,
sie mit einem weiteren Ziel zu verbinden. Dies ermöglicht es, einen
Teil eines großen
Verkehrsvolumens zu extrahieren und macht dadurch das Verkehrsgesamtvolumen
dynamisch einstellbar. Eine auf diese Weise durchgeführte Steuerung
stellt eine effektive Verwendung sowohl öffentlicher Netze als auch
einer Haltevorrichtung bestimmter Informationen sicher.
-
(Beispielhaftes Datenformat)
-
Nun
wird anhand der 11 bis 14 eine Beschreibung
eines Datenformats gegeben, das verwendet wird, um "Informationsstruktur
1" bis "Informationsstruktur
4", die in 9 gezeigt
sind, gemäß dem allgemeinen
Kanalsignalisierungssystem 7 (im Folgenden mit SS7 abgekürzt) zu
senden und zu empfangen. Im Übrigen
ist SS7 ein 1980 von der ITU-T empfohlener globaler Standard. Es
ist eine Kommunikationsprotokollgruppe, die zur Steuerung öffentlicher
Fernsprechwählnetze
verwendet wird. SS7 steuert Schaltungen unter Verwendung von Signalleitungen
für Telefonanrufe
und Signalleitungen zur Steuerung, die getrennt bereitgestellt sind,
und kann Steuersignale sogar während
eines Telefonanrufs senden und empfangen. SS7 umfasst ein Protokoll
(MTP) zur Steuerung von Kanalinformationen und eine Protokollgruppe
(SCCP usw.) zur Verbindungsverarbeitung. Außerdem ist das SS7 entworfen,
um Platz für
zusätzliche
Merkmale zu ermöglichen,
die nicht direkt mit Telefonanrufen zusammenhängen. Dieser für zusätzliche
Merkmale reservierte Platz kann verwendet werden, um eine Meldung
der Absendernummer, eine automatische Übertragung oder weitere Merkmale
zu implementieren.
-
SS7
ist heute über
IP-Übertragungsnetze gemäß dem Standard
der IETF (Internet Engineering Task Force) verfügbar. XML (eXtensible Markup
Language) kann ebenso als ein weiteres Verfahren zur Darstellung
des Datenformats verwendet werden.
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Die
Informationen (Informationsstruktur 1), die in der von der Kommunikationssteuereinheit 12 zu
der Dienststeuereinheit 13 geschickten Anfrage enthalten
sind, weisen ein Datenformat auf wie etwa das, das in 11 gezeigt
ist, wenn SS7 verwendet wird. Wie in 11 gezeigt
ist, bestehen diese Informationen aus einem MTP-Kopf, einem SCCP-Kopf, einem
TC(Sendesteuer)-Kopf,
einem Dialogabschnitt und einem Komponentenabschnitt. Der Komponentenabschnitt
enthält
eine "Folgemarkierung" und eine "Länge", denen der Reihe nach eine "Absendernummer" (IA5), ein "Abonnementtyp" (binär), eine "Identifikationsnummer
der Dienstanforderung, die angefragt wird" (Int), ein "Grund der Anfrage" (Int), "vereinbarte zu sendende/empfangende
Informationen" (dienstabhängig), und
eine "Dienstkennung
des angeforderten Dienstes" (Int)
folgen, wobei jedem von ihnen eine "Markierung" und eine "Länge" beigefügt sind.
-
Die
Informationen (Informationsstruktur 2), die in der von der Dienststeuereinheit 13 zu
der Kommunikationssteuereinheit 12 geschickten Antwort enthalten
sind, haben ein Datenformat wie etwa das, das in 12 gezeigt
ist, wenn SS7 verwendet wird. Wie in 12 gezeigt
ist, bestehen diese Informationen aus einem MTP-Kopf, einem SCCP-Kopf,
einem TC-Kopf, einem Dialogabschnitt und einem Komponentenabschnitt.
Der Komponentenabschnitt enthält eine "Folgemarkierung" und eine "Länge", denen der Reihe nach eine "Identifikationsnummer
der Dienstanforderung, die angefragt wird" (Int), "vereinbarte zu sendende/empfangende
Informationen" (dienstabhängig), "Bestimmungsergebnisse" (Int), "Informationen über den
verbundenen Teilnehmer" (IA5),
und "bei Verbindung
ausgesendete Informationen" folgen,
wobei jedem von ihnen eine "Markierung" und eine "Länge" beigefügt sind.
-
Die
Informationen (Informationsstruktur 3), die von der Kommunikationssteuereinheit 12 zu
der Informationsverarbeitungseinheit 14 gesendet werden,
haben ein Datenformat wie etwa das, das in 13 gezeigt
ist, wenn SS7 verwendet wird. Wie in 13 gezeigt
ist, bestehen diese Informationen aus einem MTP-Kopf, einem SCCP-Kopf,
einem TC-Kopf, einem Dialogabschnitt und einem Komponentenabschnitt.
Der Komponentenabschnitt enthält eine "Folgemarkierung" und eine "Länge", denen der Reihe nach eine "Identifikationsnummer
der Dienstanforderung, die angefragt wird" (Int), "vereinbarte zu sendende/empfangende
Informationen" (dienstabhängig), eine "Absendernummer" (IA5), eine "Dienstkennung des
angeforderten Dienstes" (Int), "Ergebnisse der Informationssendung
bei Verbindung" (binär, dienstabhängig) folgen,
wobei jedem von ihnen eine "Markierung" und eine "Länge" beigefügt sind.
-
Die
Informationen (Informationsstruktur 4), die in dem von der Kommunikationssteuereinheit 12 zu
der Dienststeuereinheit 13 geschickten Beendigungs befehl
enthalten sind, haben ein Datenformat wie etwa das, das in 14 gezeigt
ist, wenn SS7 verwendet wird. Wie in 14 gezeigt
ist, bestehen diese Informationen aus einem MTP-Kopf, einem SCCP-Kopf,
einem TC-Kopf, einem Dialogabschnitt und einem Komponentenabschnitt.
Der Komponentenabschnitt enthält
eine "Folgemarkierung" und eine "Länge", denen der Reihe nach eine "Identifikationsnummer
der Dienstanforderung, die angefragt wird" (Int), "vereinbarte zu sendende/empfangende
Informationen" (dienstabhängig), und
ein "Grund der Beendigung
der Dienstanforderung" folgen,
wobei jedem von ihnen eine "Markierung" und eine "Länge" beigefügt sind.
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Im Übrigen ist
es erwünscht,
dass die oben beschriebene Steuerung an einem Ort so nah wie möglich bei
dem absendenden Teilnehmer durchgeführt wird, d. h. innerhalb einer
Einrichtung so nah wie möglich
bei der Telekommunikationsvorrichtung. Zum Beispiel kann die oben
beschriebene Steuerung in einer Vermittlung aufseiten des absendenden
Teilnehmers durchgeführt
werden. Dies bedeutet kleinere Verkehrslasten, als wenn die Steuerung
an einem Ort fern von der Telekommunikationsvorrichtung durchgeführt wird.
Wenn die Verkehrslasten kein Problem erzeugen, kann die Steuerung
woanders in dem Netz durchgeführt
werden. Ferner kann die Steuerung irgendwo in dem Netz ohne Rücksicht
auf die Position durchgeführt
werden. Wenn die Telekommunikationsvorrichtung z. B. ein tragbares
Telefon ist, kann die oben beschriebene Steuerung in einer Basisstation
durchgeführt
werden.
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(Abwandlung)
-
Ein
Teilnehmermanagement-Informations/Attribut-Manager, der Attributinformationen über Absender,
d. h. Teilnehmer, speichert, kann entweder zwischen der Dienststeuereinheit 13 und
der Informationsverarbeitungseinheit 14 aufgeteilt oder
für jede
der Einheiten separat bereitgestellt sein.
-
Die
Bereitstellung eines separaten Teilnehmermanagement-Informations/Attribut-Managers
für jede
Einheit kann wegen der Notwendigkeit, die Konsistenz des Dateninhalts
aufrechtzuerhalten, zu komplizierten Prozessen führen. Andererseits ermöglicht dies,
Daten zu duplizieren, was den Vorteil schafft, dass ein Betrieb
selbst dann fortgesetzt werden kann, wenn eines der Speichermittel
ausfällt.
-
Die
Bereitstellung eines Teilnehmermanagement-Informations/Attribut-Managers für die Einheiten
gemeinsam, beseitigt die Notwendigkeit, alles speziell so auszuführen, dass
die Konsistenz des Dateninhalts sichergestellt wird. Insbesondere
schafft dies den Vorteil, dass lediglich das Ausführen einer Aufzeichnung
mit einem einzelnen Teilnehmermanagement-Informations/Attribut-Manager erforderlich ist,
wenn Daten aufgezeichnet oder geändert
werden. Abgesehen davon schafft die Integrierung und Implementierung
der Dienststeuereinheit 13 und der Informationsverarbeitungseinheit 14 in
derselben Vorrichtung die Vorteile, dass nur ein Gehäuse erforderlich
ist und die Instandhaltung leichter gemacht ist.
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(Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsverfahren)
-
Ein
Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsverfahren wie etwa das unten
beschriebene ist in das oben beschriebene Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungssystem
implementiert worden. Genauer ist ein Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsverfahren
zum Empfangen von Verbindungsanforderungen von mehreren Absendern
in Zusammenhang mit mehreren Kommunikationsanforderungen, die an
einen bestimmten Teilnehmer gerichtet sind, implementiert, das einen
Bestimmungsschritt zum Bestimmen, ob jede der mehreren Kommunikationsanforderungen
vorgegebene Kriterien erfüllt,
und einen Verbindungsschritt zum Verbinden nur jener Kommunikationsanforderungen
mit dem bestimmten Teilnehmer, für
die eine positive Bestimmung der Erfüllung der Kriterien in dem
Bestimmungsschritt erfolgt, umfasst. Der Bestimmungsschritt bestimmt
anhand der Attributinformationen über die Absender, die die Kommunikationsanforderungen
abgesendet haben, und anhand von Attributinformationen, die im Voraus
für den
bestimmten Anwender aufgezeichnet worden sind, ob die Kriterien erfüllt sind.
Es ist außerdem
möglich,
Bestimmungen nur dann auszuführen,
wenn ein aus den mehreren Kommunikationsanforderungen resultierendes
Verkehrsvolumen in einem Bereich liegt, der als gleichzeitig verfügbare maximale
Verbindungskapazität vorgegeben
ist. Außerdem
kann das Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsverfahren ferner
einen statistischen Schritt umfassen, bei dem Statistiken über die
Attributinformationen bezüglich
der Absender anhand der Attributinformationen über die Absender, die die Kommunikationsanforderungen
abgesendet haben, und anhand von Attributinformationen, die für den bestimmten
Teilnehmer im Voraus aufgezeichnet worden sind, zusammengestellt
werden.
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Das
oben erwähnte
Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsverfahren wird anhand 15 beschrieben.
Wie in der Figur gezeigt ist, wird zunächst bestimmt, ob eine Kommunikationsanforderung
an den bestimmten Teilnehmer gerichtet ist (Schritt S501). Falls
die Kommunikationsanforderung an einen bestimmten Teilnehmer gerichtet
ist, wird bestimmt, ob die Anforderung innerhalb der maximalen Verbindungskapazität liegt
oder vorgegebene Kriterien erfüllt
sind (Schritt S502). Falls die vorgegebenen Kriterien erfüllt sind,
wird die Kommunikationsanforderung mit dem bestimmten Teilnehmer
verbunden, wobei der Dienst von dem bestimmten Teilnehmer dem Absender
bereitgestellt wird (Schritt S502→S503). Danach werden Statistiken
zusammengestellt, wie oben beschrieben ist, wobei sie gegebenenfalls
anderweitig übertragen
oder ausgegeben werden (Schritt S504). Falls dagegen die vorgegebenen
Kriterien nicht erfüllt
sind, wird die Kommunikationsanforderung nicht mit dem bestimmten
Teilnehmer verbunden (Schritt S502→S505).
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Wenn
versucht wird, Anrufe zu gewünschten bestimmten
Informationen unter Verwendung von mehr als einem Transporttyp abzusenden,
lässt das oben
beschriebene Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsverfahren nur
die Absender, die Kriterien erfüllen,
die anhand von durch die Anwender spezifizierten Informationen,
von Attributinformationen in Bezug auf die Absender, von Dienstvertragsinformationen
usw. aufbereitet worden sind, zur Verbindung mit einer Vorrichtung
zu, die die bestimmten Informationen hält. Die Kommunikationsanforderungen
von den Absendern, die die Kriterien nicht erfüllen, werden innerhalb des
Kommunikationsnetzes verarbeitet oder es wird ermöglicht,
sie mit einem weiteren Ziel zu verbinden. Dies ermöglicht es,
einen Teil eines großen
Verkehrsvolumens zu extrahieren und macht dadurch das Verkehrs gesamtvolumen
dynamisch einstellbar. Eine auf diese Weise durchgeführte Steuerung
stellt eine effektive Verwendung sowohl öffentlicher Netze als auch
einer Haltevorrichtung bestimmter Informationen sicher.
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Bei
Mobilkommunikationen und dergleichen wird ein Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsschema
verwendet, um sowohl Anrufe anhand von Informationen, die durch
die Dienststeuereinheit über
eine Zusammenarbeit zwischen einer Dienststeuereinheit und einer
Kommunikationssteuereinheit gehalten werden, dynamisch umzuleiten
als auch Statistiken für
eine externe Informationsverarbeitungseinheit bereitzustellen, die
Statistiken durch eine Zusammenarbeit zwischen einer Informationsverarbeitungseinheit,
die die Statistiken anhand von durch die Absender spezifizierten
Informationen zusammenstellt, und einer Informationsbereitstellungseinheit
anfordert. Es bezieht sich insbesondere auf den Dienstinhalt, wobei
das Kommunikationsanforderungs-Verarbeitungsschema
gemäß dieser
Erfindung in Bezug auf eine Reduzierung einer Überlastung usw. sehr nützlich ist,
wenn es zwischen einem Kommunikationsnetz und Einrichtungen, die
eine externe Informationsverarbeitungseinheit besitzen, implementiert
wird.
-
Wie
oben beschrieben ist, hat die vorliegende Erfindung den Vorteil,
dass durch Verbinden lediglich der Kommunikationsanforderungen,
die vorgegebene Kriterien erfüllen,
die Dienststeuereinheit Anrufe dynamisch umleiten kann, wenn eine
große
Anzahl von Anrufen abgesendet werden. Somit ist die vorliegende
Erfindung effektiv bei einer Reduzierung einer Überlastung usw., wenn sie zwischen
einem Kommunikationsnetz und Einrichtungen, die eine externe Informationsverarbeitungseinheit
besitzen, implementiert wird.