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DE102005000033A1 - Einrichtung zur Filterung von Luft - Google Patents

Einrichtung zur Filterung von Luft Download PDF

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DE102005000033A1
DE102005000033A1 DE200510000033 DE102005000033A DE102005000033A1 DE 102005000033 A1 DE102005000033 A1 DE 102005000033A1 DE 200510000033 DE200510000033 DE 200510000033 DE 102005000033 A DE102005000033 A DE 102005000033A DE 102005000033 A1 DE102005000033 A1 DE 102005000033A1
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DE
Germany
Prior art keywords
filter element
wing
frame
gap
window
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200510000033
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Renz
Torsten Lukas
Hans-Peter Schenck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aug Winkhaus GmbH and Co KG
Original Assignee
Aug Winkhaus GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aug Winkhaus GmbH and Co KG filed Critical Aug Winkhaus GmbH and Co KG
Priority to DE200510000033 priority Critical patent/DE102005000033A1/de
Publication of DE102005000033A1 publication Critical patent/DE102005000033A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Abstract

Bei einer Einrichtung (7) zur Filterung von Luft an einem Fenster ist ein aus einem elastisch verformbaren Material gefertigtes Filterelement (8) an einem Flügel (2) angeordnet und gegen einen Rahmen (1) des Fensters vorgespannt. Das Filterelement (8) überbrückt einen in einer Spaltlüftungsstellung des Fensters gebildeten Spalt und weist eine Trennebene (11) gegenüber dem Rahmen (1) auf. Damit kann der Flügel (2) ungehindert von dem Filterelement (8) von dem Rahmen (1) weggeschwenkt werden.

Description

  • Aufgabe der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Filterung von Luft in einem beweglichen, durch einen von einem Rahmen beabstandeten Flügel eines Fensters, einer Fenstertür oder dergleichen gebildeten Spalt, mit einem den Spalt überbrückenden Filterelement.
  • Eine solche Einrichtung ist beispielsweise aus der DE 197 22 326 A1 bekannt. Bei dieser Einrichtung ist das Filterelement mittels Klettbändern an dem Flügel und dem Rahmen befestigt. Nachteilig bei dieser Einrichtung ist jedoch, dass das Filterelement eine beispielsweise zur Reinigung erforderliche vollständige Öffnung des Flügels in eine Drehstellung behindert. Bei dem vollständigen Öffnen sind die Klettbänder zu lösen und anschließend wieder an dem Flügel und/oder dem Rahmen zu befestigen.
  • Weiterhin ist aus der DE 93 16 297 U1 eine Einrichtung bekannt geworden, bei der Luft durch Hohlprofile des Flügels und des Rahmens bei im Rahmen liegendem Flügel geleitet wird. Diese Einrichtung erfordert jedoch einen sehr großen baulichen Aufwand.
  • Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass sie einen besonders geringen baulichen Aufwand aufweist und eine Behinderung des Öffnens des Flügels vermeidet.
  • Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Filterelement eine Trennebene an dem Rahmen oder dem Flügel oder in einem mittleren Bereich aufweist und in einer Spaltlüftungsstellung, in der der Flügel einen vorgesehenen, zumindest teilweise umlaufenden Spalt gegenüber dem Rahmen beabstandet ist, den Spalt überdeckt.
  • Durch diese Gestaltung lässt sich der Flügel in die Spaltlüftungsstellung bewegen, in der der Flügel von einem Spalt entfernt ist. In dieser Stellung ist das Filterelement wirksam und filtert die durch den Spalt strömende Luft. Bewegt man den Flügel über die Spaltlüftungsstellung hinaus in die Drehstellung, kann der Flügel oder der Rahmen von dem Filterelement oder das Filterelement selbst in dem mittleren Bereich getrennt werden. Daher führt die Anordnung des Filterelementes nicht zu einer Behinderung beim Öffnen des Flügels. Eine Erzeugung von Durchbrüchen neben dem Flügel oder von Kanälen in den Profilen des Flügels oder des Rahmens ist dank der Erfindung nicht erforderlich. Der bauliche Aufwand der erfindungsgemäßen Einrichtung ist daher besonders gering. Diese Einrichtung lässt sich vorzugsweise bei Fenstern, Fenstertüren oder dergleichen einsetzen, welche neben einer Schließstellung, einer Drehstellung und einer Kippstellung auch eine so genannte Spaltlüftungsstellung aufweisen, in der der Flügel geringfügig von dem Rahmen entfernt, jedoch mit dem Rahmen verriegelt ist.
  • Pollen und dergleichen lassen sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung aus der Luft einfach entfernen, wenn das Filterelement ein elektrostatischer Filter ist.
  • Eine Anpassung des Filterelementes an einen veränderlichen Spalt zwischen dem Flügel und dem Rahmen lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach sicherstellen, wenn das Filterelement aus einem elastisch verformbaren Material gefertigt ist. Ein weiterer Vorteil dieser Gestaltung besteht darin, dass das Filterelement in der Spaltlüftungsstellung Schall zu dämmen vermag. Weiterhin ermöglicht das Filterelement in der Spaltlüftungsstellung einen Windschutz, so dass unangenehme Zugerscheinungen weitgehend vermieden werden. Als elastisch verformbares Filterelement eignet sich beispielsweise Schaumstoff oder ein anderer verformbarer Kunststoff, oder ein elastischer Verbundwerkstoff. Das elastische Filterelement kann zudem mit Gaze, Gitter oder einem mikrobiologischen Filtermedium versehen sein, womit die vorgesehenen Filtereigenschaften erreicht werden. Selbstverständlich kann ein solches Filterelement auch mit Duftstoffen gegen in Räumen unerwünschte Lebewesen, wie beispielsweise Insekten oder Pilze versehen werden. Auch kann ein solches Filterelement mit einer Verschmutzungsanzeige versehen werden.
  • Ein von dem Filterelement ungehindertes Entfernen des Flügels von dem Rahmen lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach gewährleisten, wenn das Filterelement an dem Flügel oder dem Rahmen befestigt ist und in Spaltlüftungsstellung an dem jeweils gegenüberliegenden Bauteil anliegt.
  • Eine starke Verformung des Filterelementes lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach vermeiden, wenn das Filterelement eine Gleitfläche zur Anlage an dem Flügel oder dem Rahmen hat und bei der Bewegung des Flügels von der Schließstellung in die Spaltlüftungsstellung an dem Flügel oder dem Rahmen entlang gleitet.
  • Die Montage der erfindungsgemäßen Einrichtung an einem vorhandenen Fenster lässt sich einfach durchführen, wenn das Filterelement in einer Dichtnut des Flügels oder des Rahmens befestigt ist. Die Befestigung des Filterelementes wird vorzugsweise durch dessen Einklemmen in der Dichtnut erreicht.
  • Zur Vereinfachung der nachträglichen Montage des Filterelementes an einem vorhandenen Fenster trägt es gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bei, wenn das Filterelement mit dem Flügel oder dem Rahmen verklebt ist. Hierzu kann das Filterelement beispielsweise mit einem selbstklebenden Klebestreifen versehen werden.
  • Ein Eindringen von Spritzwasser oder Regen in den Spalt zwischen dem Flügel und dem Rahmen lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach vermeiden, wenn das Filterelement eine den Spalt überbrückende Schürze hat.
  • Zum weiteren Schutz vor einem Eindringen von Wasser zwischen dem Flügel und dem Rahmen trägt es bei, wenn die Schürze von dem Rahmen bis zu dem über den in Spaltlüftungsstellung befindlichen äußeren Rand des Flügels geführt ist.
  • Ein Abweisen von Wasser bei gleichzeitiger Luftdurchlässigkeit durch das Filterelement lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach erreichen, wenn die Schürze aus einem wasserundurchlässigen Gewebe mit einer Mikroperforation gefertigt ist. Als Material für die Schürze eignet sich beispielsweise das unter dem Handelsnamen bekannte GORETEX.
  • In Schließstellung des Flügels lässt sich eine Beschädigung des Filterelementes zuverlässig verhindern, wenn das Filterelement in Schließstellung des Flügels zwischen zwei den Flügel gegenüber dem Rahmen abdichtenden Dichtungen angeordnet ist.
  • Ein Eindringen von Wasser in den Spalt der Spaltlüftungsstellung lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung zuverlässig vermeiden, wenn der Rahmen eine dem Flügel gegenüberstehende Regenleiste aufweist und wenn die Regenleiste den Spalt der Spaltlüftungsstellung überdeckt.
  • Eine vollständige Filterung der in der Spaltlüftungsstellung ausgetauschten Luft lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach erreichen, wenn das Filterelement über den gesamten Umfang des Flügels angeordnet ist.
  • Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Diese zeigt in
  • 1 ein Fenster in einer Kippstellung mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung,
  • 2 eine Schnittdarstellung durch einen Teilbereich der erfindungsgemäßen Einrichtung des Fensters in Schließstellung,
  • 3 eine Schnittdarstellung durch die erfindungsgemäße Einrichtung des Fensters aus 2 in einer Spaltlüftungsstellung,
  • 4 eine Schnittdarstellung einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung in einer Spaltlüftungsstellung
  • 5 eine Schnittdarstellung einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung mit einem Regenschutz,
  • 6 eine Schnittdarstellung einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung mit einer Schürze,
  • 7 eine Schnittdarstellung einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung mit einer Gleitfläche,
  • 8 eine Schnittdarstellung durch eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung mit einem elektrostatischen Filterelement in Schließstellung,
  • 9 eine Schnittdarstellung durch die erfindungsgemäße Einrichtung aus 8 in Spaltlüftungsstellung.
  • 1 zeigt ein Fenster mit einem gegen einen Rahmen 1 schwenkbaren Flügel 2 und mit einem Treibstangenbeschlag 3 zur Verriegelung des Flügels 2 in dem Rahmen 1. Der Treibstangenbeschlag 3 lässt sich von einer Handhabe 4 antreiben und der Flügel 2 sich damit wahlweise in eine dargestellte Kippstellung K, in der der Flügel 2 um eine horizontale Achse 5 von dem Rahmen 1 weggekippt ist oder in eine Schließstellung Z, in der der Flügel 2 dicht in dem Rahmen 1 liegt und in diesem verriegelt ist, bewegen. Weiterhin weist der Treibstangenbeschlag 3 eine Drehstellung D auf, in der der Flügel 2 um eine vertikale Achse 6 von dem Rahmen 1 weggedreht ist und das Fenster geöffnet werden kann. In einer Spaltlüftungsstellung L ist der Flügel 2 geringfügig von dem Rahmen 1 beabstandet und über den Treibstangenbeschlag 3 mit diesem verriegelt. In dieser Spaltlüftungsstellung L weist der Flügel 2 einen umlaufenden, parallelen Spalt zu dem Rahmen 1 auf. Weiterhin hat der Flügel 2 eine Einrichtung 7 zur Filterung von Luft bei in der Spaltlüftungsstellung befindlichem Flügel 2.
  • 2 zeigt eine Schnittdarstellung durch einen Teilbereich des Rahmens 1 und des Flügels 2 mit der Einrichtung 7 zur Filterung von Luft des in Schließstellung befindlichen Fensters aus 1. Ein Filterelement 8 der Einrichtung 7 ist in einer Dichtnut 9 des Flügels 2 befestigt und aus einem elastisch verformbaren Material gefertigt. In der dargestellten Schließstellung ist das Filterelement 8 in einen mittleren Bereich zwischen dem Rahmen 1 und dem Flügel 2 hineingedrückt. Eine Dichtung 10 dichtet den Flügel 2 zusätzlich gegen den Rahmen 1 ab. 3 zeigt den Flügel 2 und den Rahmen 1 mit der Einrichtung 7 aus 2 in der Spaltlüftungsstellung. Hierbei ist zu erkennen, dass sich die an dem Flügel 2 befestigte Dichtung 10 von dem Rahmen 1 entfernt hat. Das Filterelement 8 verformt sich durch seine Eigenspannung und liegt an dem Rahmen 1 an. In dieser Stellung vermag das Filterelement 8 die durch den Spalt zwischen dem Rahmen 1 und dem Flügel 2 einströmende Luft zu filtern. Das Filterelement 8 ist im einfachsten Fall aus Schaumstoff und gegebenenfalls mit einem Überzug aus Filtergitter oder dergleichen überzogen. Da das Filterelement 8 an dem Flügel 2 befestigt und durch seine Eigenspannung gegen den Rahmen 1 vorgespannt ist, hat die Einrichtung 7 zwischen dem Filterelement 8 und dem Rahmen 1 eine Trennebene 11. Wird der Flügel 2 von dem Rahmen 1 entfernt, wie es in 1 dargestellt ist, entfernt sich das Filterelement 8 von dem Rahmen 1. Hierdurch kann das in 1 dargestellte Fenster ungehindert von dem Filterelement 8 geöffnet werden.
  • 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Einrichtung 7 in Spaltlüftungsstellung, bei der ein Filterelement 12 an dem äußeren Rand des Flügels 2 angeordnet ist. Ansonsten ist die Einrichtung 7 wie die aus den 2 und 3 aufgebaut und eine Trennebene 13 zwischen dem Filterelement 12 und dem Rahmen 1 angeordnet.
  • 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Einrichtung 7 in Spaltlüftungsstellung, bei der an dem Rahmen 1 eine Regenleiste 14 befestigt ist. Die Regenleiste 14 steht einem den Spalt zwischen dem Rahmen 1 und dem Flügel 2 überbrückenden Filterelement 15 gegenüber und verhindert ein Vordringen von Regenwasser zu dem Filterelement 15. Eine Trennebene 16 ist auch hier zwischen Filterelement 15 und Rahmen 1 angeordnet.
  • 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der Einrichtung 7 in Schließstellung, bei der ein Filterelement 17 mittels selbstklebendem Klebeband 18 an dem Rahmen 1 befestigt ist und eine Schürze 19 aufweist. Die Schürze 19 ist aus einem wasserundurchlässigen, jedoch luftdurchlässigen Material gefertigt und überdeckt den vorgesehenen Spalt in Spaltlüftungsstellung. Eine Trennebene 20 ist zwischen dem äußeren Rand des Flügels 2 und dem Filterelement 17 angeordnet.
  • 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der Einrichtung 7 in Spaltlüftungsstellung, bei der ein Filterelement 21 mit einer Schürze 22 an dem Flügel 2 befestigt ist und an einer Gleitfläche 23 des Rahmens 1 anliegt. Bei der Bewegung des Flügels 2 zwischen der Schließstellung und der Spaltlüftungsstellung gleitet das freie Ende des Filterelementes 21 entlang der Gleitfläche 23. Die Schürze 22 des Filterelementes 21 ist perforiert und ermöglicht eine Filterung der durch den Spalt strömenden Luft. Eine Trennebene 24 wird zwischen dem Filterelement 21 und dem Rahmen 1 gebildet.
  • 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der Einrichtung 7 in Schließstellung, bei der ein Filterelement 25 ein elektrostatischer Filter mit einander gegenüberstehenden elektrostatisch geladenen Platten 26 ist. Die Platten 26 sind an dem Flügel 2 und dem Rahmen 1 befestigt und werden bei der Entfernung des Flügels 2 von dem Rahmen 1, beispielsweise in die in 9 dargestellte Spaltlüftungsstellung, auseinander gezogen. Die elektrostatische Aufladung muss so stark sein, dass sie den Spalt der Spaltlüftungsstellung überbrückt und die durchströmende Luft filtert. In Kippstellung oder Drehstellung des Flügels 2 ist das Filterelement 25 dann unwirksam. Eine Trennebene 27 der Einrichtung verläuft zwischen den Platten 26 durch das Filterelement 25.

Claims (13)

  1. Einrichtung zur Filterung von Luft in einem beweglichen, durch einen von einem Rahmen beabstandeten Flügel eines Fensters, einer Fenstertür oder dergleichen gebildeten Spalt, mit einem den Spalt überbrückenden Filterelement, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (8, 12, 15, 17, 21, 25) eine Trennebene (11, 13, 16, 20, 24, 27) an dem Rahmen (1) oder dem Flügel (2) oder in einem mittleren Bereich aufweist und in einer Spaltlüftungsstellung, in der der Flügel (2) einen vorgesehenen, zumindest teilweise umlaufenden Spalt gegenüber dem Rahmen (1) beabstandet ist, den Spalt überdeckt.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (25) ein elektrostatischer Filter ist.
  3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (8, 12, 15, 17, 21) aus einem elastisch verformbaren Material gefertigt ist.
  4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (8, 12, 15, 17, 21) an dem Flügel (2) oder dem Rahmen (1) befestigt ist und in Spaltlüftungsstellung an dem jeweils gegenüberliegenden Bauteil anliegt.
  5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (21) eine Gleitfläche (23) zur Anlage an dem Flügel (2) oder dem Rahmen (1) hat und bei der Bewegung des Flügels (2) von der Schließstellung in die Spaltlüftungsstellung an dem Flügel (2) oder dem Rahmen (1) entlang gleitet.
  6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (8, 12, 15, 21) in einer Dichtnut (9) des Flügels (2) oder des Rahmens (1) befestigt ist.
  7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (17) mit dem Flügel (2) oder dem Rahmen (1) verklebt ist.
  8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (17, 21) eine den Spalt überbrückende Schürze (19, 22) hat.
  9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schürze (19, 22) von dem Rahmen (1) bis zu dem über den in Spaltlüftungsstellung befindlichen äußeren Rand des Flügels (2) geführt ist.
  10. Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schürze (19, 22) aus einem wasserundurchlässigen Gewebe mit einer Mikroperforation gefertigt ist.
  11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (8, 12, 15, 17, 21) in Schließstellung des Flügels (2) zwischen zwei den Flügel (2) gegenüber dem Rahmen (1) abdichtenden Dichtungen (10) angeordnet ist.
  12. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1) eine dem Flügel (2) gegenüberstehende Regenleiste (14) aufweist und dass die Regenleiste (14) den Spalt der Spaltlüftungsstellung überdeckt.
  13. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (8, 12, 15, 17, 21, 25) über den gesamten Umfang des Flügels (2) angeordnet ist.
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