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DE102005008486B4 - Insektenschutzrollo - Google Patents

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Abstract

Insektenschutzrollo (1) für Fenster, Türen oder dgl., mit einer axial beidseits in einem Rollogehäuse drehbar gelagerten Wickelwelle (2), die über eine manuell betätigbare Wickeleinrichtung zum Auf- bzw. Abwickeln eines Insektenschutzgitters verdrehbar ist, wobei die Wickelwelle (2) als Hohlwelle ausgebildet und in ihr eine zumindest bei deren Verdrehen in Aufwickelrichtung an ihr laufend wirksame Bremseinrichtung zugeordnet ist, die einen drehfesten, koaxial zur Längsachse (4) der Wickelwelle (2) angebrachten Lagerzapfen (8) umfaßt, der einen Zapfeninnenraum (9) und eine im Inneren der Wickelwelle (2) liegende Öffnungsseite (10) aufweist, wobei der Lagerzapfen (8) an einem mit dem Rollogehäuse verbundenen Halter (7) befestigt ist und in seinen Zapfeninnenraum (9) von der dem Halter (7) abgewandten Öffnungsseite (10) her ein zylindrischer Schaft (12) eines Drehkörpers (11) koaxial und verdrehbar unter Ausbildung eines Spaltes (14) zwischen den Mantelflächen von Schaft (12) und Zapfeninnenraum (9) hineinragt, der Spalt (14) vollständig von einer viskosen Masse ausgefüllt ist, aus der...

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Insektenschutzrollo für Fenster, Türen oder dergleichen, mit einer axial beidseits in einem Rollogehäuse drehbar gelagerten Wickelwelle, die über eine manuell betätigbare Wickeleinrichtung zum Auf- bzw. Abwickeln eines Insektenschutzgitters verdrehbar ist.
  • Insektenschutzrollos stellen eine Alternative zu einem fest an einem Blendrahmen, zum Beispiel eines Fensters, installierten Insektenschutzgitter dar. Wie dieses verfolgen sie den Zweck, eine Gebäudeöffnung gegen ein Eindringen insbesondere von Mücken und Fliegen zu schützen. Einem fest installierten Insektenschutzgitter gegenüber bieten sie jedoch den Vorteil, daß sie flexibler eingesetzt und bei Nichtgebrauch, zum Beispiel bei verschlossenem Fenster oder im Winter, bequemer entfernt werden können. Dazu wird das Insektenschutzgitter des Rollos von einem Betriebszustand, in dem es die Gebäudeöffnung vollständig abdeckt, in einen Ruhezustand überführt, in dem es die Gebäudeöffnung freigibt und im Wesentlichen auf der Wickelwelle aufgewickelt ist. Die Wickelwelle ist in der Regel an der Oberseite der Gebäudeöffnung angeordnet, so daß das Insektenschutzgitter vor der Gebäudeöffnung abgelassen werden kann. Sowohl der Betriebszustand als auch die Ruhestellung des Insektenschutzrollos sind im Allgemeinen durch jeweils einen Anschlag definiert. Der untere Anschlag im Betriebszustand stellt einen dichtenden Verschluß der Gebäudeöffnung auf der der Wickelwelle gegenüberliegenden Unterseite der Öffnung sicher. Der obere Anschlag in der Ruhestellung definiert das Ende der Aufwickeldrehung des Insektenschutzgitters auf der Wickelwelle, bei der die Gebäudeöffnung im Wesentlichen freigegeben ist. Sowohl in der Betriebsstellung als auch in der Ruhestellung muß das Insektenschutzgitter nicht vollständig auf der Wickelwelle aufgewickelt bzw. von ihr abgewickelt sein.
  • Derartige Insektenschutzrollos gibt es z. B. als sogenannte „Springrollos” ( DE 101 00 750 A1 ). Zum insektendichten Verschließen der Gebäudeöffnung wird das Insektenschutzgitter abwärts gezogen, um es von der Wickelwelle abzuwickeln. Zugleich mit der Abwickeldrehung wird eine Torsionsfeder vorgespannt, die ein Drehmoment auf die Wickelwelle entgegen der Abwickelrichtung hervorruft. Weil das Insektenschutzgitter in seiner abgewickelten Betriebsstellung dauerhaft unter einer daraus resultierenden Zugspannung steht, wird es an einem Widerlager festgelegt. Zum Entfernen des Insektenschutzgitters ist es von der Festlegung am Widerlager zu lösen und wird sodann per Federkraft auf der Wickelwelle aufgewickelt. Bringt die Bedienungsperson dabei keine der Aufwickelrichtung entgegengesetzte Zugkraft auf das Insektenschutzgitter auf, dann schnellt es der Kraft der Torsionsfeder folgend nach oben und prallt dort gegen den oberen Anschlag. Dadurch kann das Insektenschutzgitter Schaden nehmen.
  • Anstelle einer direkten manuellen Betätigung kann ein Insektenschutzrollo auch mittels eines Gurtantriebes nach Art einer Rollladenbetätigung bedient werden. Dabei kann es vorkommen, daß die Bedienungsperson das Insektenschutzrollo aufgrund dessen geringen Gewichts beim Aufwickeln zu stark gegen den oberen Anschlag in der Ruhestellung anschlägt und dadurch beschädigt.
  • Aus der DE 103 26 307 A1 ist ein Rollo für ein Fenster mit einer axial in einem Rollogehäuse beidseits drehbar gelagerten Wickelwelle bekannt, die über eine manuell betätigbare Wickeleinrichtung zum Auf- bzw. Abwickeln eines Rollotuches verdrehbar ist, wobei der Wickelwelle eine zumindest bei deren Verdrehen in Aufwickelrichtung an ihr laufend wirksame Bremseinrichtung zugeordnet ist, die außerhalb der Wickelwelle angebracht und nur über ihre Achse drehfest mit dieser verbunden ist. Die bekannte Anordnung der Wickelwelle mit außerhalb derselben angebrachter Bremseinrichtung benötigt jedoch relativ viel Platz.
  • Bei dem aus der DE 202 10 820 U1 bekannten Fliegenschutzgitter für ein Fahrzeugfenster ist zwar ebenfalls eine Rollobremse vorgesehen, die jedoch gänzlich außerhalb der Wickelwelle liegt und über ein zwischengeschaltetes Zahnradgetriebe das Bremsmoment auf die Wickelwelle überträgt. Auch dieser bekannte Aufbau ist platzaufwendig.
  • Schließlich zeigt die DE 44 36 504 C1 eine Rolloanordnung mit einer axial beidseits in einem Rollogehäuse drehbar gelagerten Wickelwelle, die über eine manuell betätigbare Wickeleinrichtung zum Auf- bzw. Abwickeln eines Rollos verdrehbar ist. Dabei ist die Wickelwelle als eine Hohlwelle ausgebildet und ihr eine Bremseinrichtung zugeordnet, bei der koaxial zur Längsachse der Wickelwelle ein innen hohler Lagerzapfen mit einem Zapfeninnenraum in die Wickelwelle hineinragt und dort eine Öffnungsseite aufweist. Zur Befestigung des Lagerzapfens heißt es dort nur, daß es sich um einen ortsfest verankerten Lagerzapfen handelt. Der Lagerzapfen ist dabei das zentral in der Wickelwelle am innersten liegende konstruktive Glied und alle anderen Teile der Bremseinrichtung sind radial bzw. axial außerhalb desselben angebracht. Das Bremsmoment wird über radial liegende Bremsscheiben erzeugt, die zum Aufbau einer Bremswirkung in Anlage gegeneinander gedrückt werden. Dabei müssen diese Reibflächen für die zum Aufbau des Bremsmomentes erforderlichen Reibkräfte eine ausreichend große radiale Erstreckung aufweisen. Diese bekannte Rolloanordnung mit Bremseinrichtung ist relativ kompliziert aufgebaut und arbeitet mit einer großen Anzahl von Einzelteilen, wobei wegen der Bremsscheiben die radiale Ausdehnung der als Hohlwelle ausgebildeten Wickelwelle ziemlich groß ist.
  • Ausgehend hiervon stellt die Erfindung darauf ab, ein Insektenschutzrollo vorzuschlagen, bei dem die aufgezeigten Nachteile des Standes der Technik vermieden werden.
  • Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch ein Insektenschutzrollo der eingangs genannten Art, bei dem die Wickelwelle als Hohlwelle ausgebildet und ihr eine zumindest bei deren Verdrehen in Aufwickelrichtung an ihr laufend wirksame Bremseinrichtung zugeordnet ist, die einen drehfesten, koaxial zur Längsachse der Wickelwelle angebrachten Lagerzapfen umfaßt, der einen Zapfeninnenraum und eine im Inneren der Wickelwelle liegende Öffnungsseite aufweist, wobei der Lagerzapfen auf einem mit dem Rollogehäuse verbundenen Halter befestigt ist und in seinen Zapfeninnenraum von der dem Halter abgewandten Öffnungsseite her ein zylindrischer Schaft eines Drehkörpers koaxial und verdrehbar unter Ausbildung eines Spaltes zwischen den Mantelflächen von Schaft und Zapfeninnenraum hineinragt, der Spalt vollständig von einer viskosen Masse ausgefüllt ist, aus der Öffnungsseite des Lagerzapfens ein Kopf des Drehkörpers axial vorsteht, und eine drehfest mit dem Drehkörper verbundene zylindrische Lagerhülse koaxial zur Wickelwelle in dieser mit einer dem Halter zugewandten und auf diesem gleitend gelagerten Öffnungsseite angebracht sowie mit der Wickelwelle kraftschlüssig verbunden ist, und Lagerzapfen und Drehkörper von der Öffnungsseite der Lagerhülse her in letztere hineinragen.
  • Bei der Erfindung bewirkt das ständige Bremsen der Wickelwelle beim Aufwickeln ein dosiert verlangsamtes und stetiges Aufwärtsgleiten des Insektenschutzgitters, das folglich beim Erreichen seines geöffneten Endzustandes nur mit maßvoller Geschwindigkeit gegen den oberen Anschlag gefahren wird. Damit bleiben dem Insektenschutzgitter übermäßige mechanische Belastungen beim Aufwickeln, die es schädigen könnten, erspart. Dabei ist es unerheblich, ob die Aufwickeldrehung durch eine vorgespannte Feder oder durch eine manuelle Betätigung erfolgt.
  • Die Wirkung einer Bremseinrichtung kann prinzipiell an unterschiedlichen Stellen bei der Konstruktion eines Insektenschutzrollos angreifen. Bei einem Insektenschutzrollo zum Beispiel, dessen Insektenschutzgitter in seiner Bewegungsrichtung an seinen Rändern geführt ist, kann eine Bremswirkung in der Führung vorgesehen sein. Erfindungsgemäß wirkt die Bremseinrichtung jedoch auf die Wickelwelle ein und ist innerhalb des Rollogehäuses untergebracht. Die Bremseinrichtung ist gegenüber Witterungseinflüssen und dadurch bedingten Alterungsprozessen geschützt. Ihre einwandfreie Funktionsweise ist damit auch langfristig sichergestellt.
  • Die bei der Erfindung eingesetzte Bremseinrichtung läßt sich besonders platzsparend ausgestalten, so daß die Bestandteile des Insektenschutzrollos, insbesondere die Wickelwelle und das Gehäuse, mit geringen Abmessungen ausgeführt werden können.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Aufbau, der zum Beispiel auch bei sogenannten Silikonöldämpfern zum Einsatz kommt, wird die Viskosität der Masse bzw. des Silikonöles in Abhängigkeit von der Größe der Wirkflächen und deren Abstand voneinander gewählt, was ggf. durch einfache Versuche optimiert werden kann. Die viskose Masse kann dabei von einer zähflüssigen bis hin zu einer pastösen oder fettförmigen Konsistenz sein. Eine Bremseinrichtung nach diesem Prinzip arbeitet ohne Kontaktreibung zwischen den Wirkflächen, damit so gut wie verschleißfrei und läßt sich auch besonders platzsparend ausführen.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen beispielshalber noch näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Insektenschutzrollo ohne Gehäuse;
  • 2 eine Schnittansicht durch das Insektenschutzrollo aus 1 entlang der Linie A-A, und
  • 3 eine Schnittansicht des Insektenschutzrollos aus 1 entlang der Linie B-B in 2.
  • Das Insektenschutzrollo 1 gemäß 1 umfaßt eine Wickelwelle 2, auf der ein nicht dargestelltes Insektenschutzgitter aufgewickelt werden kann. Die Wickelwelle 2 weist einen Schlitz 3 auf, der auch in 3 erkennbar ist. Das eine Ende des Insektenschutzgitters wird in dem Schlitz 3 an der Wickelwelle 2 befestigt. Die Wickelwelle 2 ist als Hohlwelle ausgebildet und in einem (nicht dargestellten) Rollogehäuse um ihre Längsachse 4 beiderseits drehbar gelagert.
  • Aus der Längsschnittdarstellung des Insektenschutzrollos 1 in 2 ist ersichtlich, daß die rechtsseitige Lagerung eine Bremseinrichtung 5 und die linksseitige Lagerung eine Vorspanneinrichtung 6 umfaßt. Die Bremseinrichtung 5 weist einen Halter 7 auf, an dem ein sich koaxial zur Längsachse 4 erstreckender zylindrischer Lagerzapfen 8 mit einem Zapfeninnenraum 9 und mit einer dem Halter 7 abgewandten Öffnungsseite 10 befestigt ist. In den Lagerzapfen 8 ragt von seiner Öffnungsseite 10 her ein Drehkörper 11 mit einem zylindrischen Schaft 12 hinein, dessen Längsachse mit der Längsachse 4 der Wickelwelle 2 zusammenfällt und der sich innerhalb des Lagerzapfen 8 um die Längsachse 4 drehen kann. An der Öffnungsseite 10 des Lagerzapfens 8 überragt ein Formabschnitt des Drehkörpers 11 den Lagerzapfen 8 axial mit einem Kopf 13, dessen Außendurchmesser etwa dem Außendurchmesser des Lagerzapfens 8 entspricht. Zwischen der Mantelfläche des Schaftes 12 und der Mantelfläche des Zapfeninnenraums 9 liegt ein Spalt 14 vor, der vollständig mit einem Silikonfett ausgefüllt ist. Gegen ein Austreten des Silikonfetts aus dem Spalt 14 ist am Schaft 12 in der Nähe dessen Kopfes 13 eine Dichtung 15 in der Form eines O-Rings angeordnet, der auch bei einer relativen Verdrehung des Drehkörpers 11 zum Lagerzapfen 8 wirksam den Spalt 14 abdichtet. Im Kopf 13 ist ferner ein Vierkantsackloch 16 angeordnet, das sich entlang der gemeinsamen Längsachse 4 der Wickelwelle 2 und des Drehkörpers 11 erstreckt.
  • Die Bremseinrichtung 5 umfaßt schließlich noch eine zylindrische Lagerhülse 17 mit einer Öffnungsseite 18, mit der sie dem Halter 7 zugewandt und auf diesem gleitend gelagert ist. Sie ist koaxial zur Längsachse 4 innerhalb der Wickelwelle 2 angeordnet und mit dieser kraftschlüssig verbunden. Die Lagerhülse 17 nimmt in ihrem zylindrischen Innenraum den Lagerzapfen 8 und den Drehkörper 11 von ihrer Öffnungsseite 18 her auf. An der Innenseite ihrer der Öffnungsseite 18 gegenüberliegenden Stirnfläche 19 ragt ein an ihr ausgebildeter, axial von der Stirnfläche 19 vorspringender, koaxial mit der Längsachse 4 angeordneter Vierkantzapfen 20 in das Vierkantsackloch 16 des Kopfes 13 hinein. Er bewirkt eine drehfeste Verbindung zwischen Lagerhülse 17 und Drehkörper 11.
  • Der Lagerzapfen 8 ist mittels des Halters 7 in einer Halterung 21 drehfest gehaltert, die wiederum an dem (nicht dargestellten) Rollogehäuse befestigt ist.
  • Die linksseitige Lagerung der Wickelwelle 2 umfasst eine Wellenaufnahme 30, die ebenfalls am (nicht dargestellten) Rollogehäuse befestigt ist. Sie weist einen Schaft 31 auf, der sich koaxial zur Längsachse 4 in den Innenraum der Wickelwelle 2 hinein erstreckt. Auf dem Schaft 31 sitzt, mit ihm drehschlüssig gekoppelt, ein erstes Ende 32 einer Spiralfeder 33. Das zweite Ende 34 der Spiralfeder 33 sitzt ebenfalls drehfest auf einem Mitnehmer 35, der seinerseits drehfest zur Wickelwelle 2, aber entlang der Längsachse 4 innerhalb der Wickelwelle 2 beweglich, angeordnet ist. An ihrem linksseitigen Ende ist die Wickelwelle 2 über eine Zwischenbuchse 36 gleitend auf dem Schaft 31 der Wellenaufnahme 30 gelagert.
  • Wird nun bei der Benutzung des Insektenschutzrollos 1 zum Abrollen des Insektenschutzgitters die Wickelwelle 2 in eine Drehbewegung versetzt, so wird diese über die drehfeste Verbindung der Lagerhülse 17 mit der Wickelwelle 2 auch an erstere weitergegeben und über deren Vierkantzapfen 20 formschlüssig in den Drehkörper 11 eingeleitet. Der Lagerzapfen 8 dagegen bleibt von der Drehbewegung unbeeinflußt, weil er über den Halter 7 und die Halterung 21 fest mit dem Rollogehäuse verbunden ist. Es kommt daher zwischen dem Drehkörper 11 und dem Lagerzapfen 8 zu einer Relativbewegung. Dabei bewegen sich die Mantelflächen des Schafts 12 und die des Zapfeninnenraums 9 relativ zueinander und stellen zueinander bewegbare Wirkflächen dar, deren eine, nämlich die Mantelfläche des Schafts 12, an die Wickelwelle 2 drehschlüssig angeschlossen und deren andere, nämlich die Mantelfläche des Zapfenrinnenraums 9, am Rollogehäuse unverdrehbar fixiert ist. Durch deren Relativbewegung zueinander werden Scherkräfte in das in dem Spalt 14 befindliche Silikonöl eingeleitet, durch die sich zwischen dem Drehkörper 11 und dem Lagerzapfen 8 ein sogenannter „viskoser” Reibungswiderstand ausbildet, der die Drehbewegung der Wickelwelle 2 abbremst.
  • Die Abwickeldrehung der Wickelwelle 2 wird außerdem auf den Mitnehmer 35 übertragen, weshalb sie auch am zweiten Ende 34 der Spiralfeder 33 wirkt. Das erste Ende 32 der Spiralfeder 33 dagegen bleibt unbewegt auf dem Schaft 31 der Wellenaufnahme 30. Die Spiralfeder 33 ist so gewickelt, daß sie sich bei dieser Relativbewegung ihrer Enden zueinander vorspannt und sich aufdreht. Dabei dehnt sie sich etwas in Richtung der Längsachse 4 aus und ist in der Wickelwelle 2 so angeordnet, daß sie sich zusammen mit dem Mitnehmer 35 in Richtung auf die Bremseinrichtung 5 hin innerhalb der Wickelwelle 2 axial ausdehnen und den Mitnehmer 35 dabei verschieben kann.
  • Die Betätigungskraft zum Abwickeln des Insektengitters muß einerseits der Wirkung der Bremseinrichtung 5 und andererseits dem Aufdrehen der Spiralfeder 33 entgegenwirken. Während jedoch die Bremseinrichtung 5 nur konstant der Drehbewegung der Wickelwelle 2 entgegenwirkt, baut die Spiralfeder 33 mit fortschreitendem Abwickeln des Insektenschutzgitters ein wachsendes Drehmoment in Aufwickelrichtung auf. Im Betriebszustand des Insektenschutzrollos 1, also bei vollständig abgewickeltem Insektenschutzgitter, muß daher das Insektenschutzgitter in seiner abgewickelten Stellung arretiert werden.
  • Soll das Insektenschutzgitter wieder aufgewickelt werden, muß es lediglich aus der Arretierung freigegeben werden. Die vorgespannte Spiralfeder 33 entfaltet nun ihr Drehmoment in Richtung der Aufwickeldrehung und versetzt die Wickelwelle 2 in eine dementsprechende Bewegung. Dieser Drehbewegung wirkt dann die Bremseinrichtung 5 entgegen. Sie ist über die Viskosität des gewählten Silikonöls im Spalt 14 so eingestellt, daß sich das Insektenschutzgitter nur in mäßiger Geschwindigkeit (die vorgegeben wird) selbsttätig auf die Wickelwelle 2 aufwickelt. Die Aufwickeldrehung wird so lange aufrechterhalten, bis das Insektenschutzgitter im Wesentlichen aufgewickelt und die Spiralfeder 33 entspannt ist. Das Zusammenwirken von Spiralfeder 33 und Bremseinrichtung 5 bewirkt als Abschluß der Aufwickeldrehung – wenn überhaupt – einen nur relativ sanften Anschlag der unteren Abschlußleiste des Insektenschutzgitters an einem Widerlager am Rollogehäuse und keinen heftigen Anschlag.
  • Der Radialschnitt durch das Insektenschutzrollo 1, wie er in 3, entsprechend der Schnittlage B-B in 2, dargestellt ist, zeigt besonders deutlich die durch die konzentrische Lage der Einzelelemente einreichbare, sehr platzsparende Konstruktion der Bremseinrichtung 5. Dabei ist auch gut erkennbar, daß der Halter 7 (in 3: von unten, in Richtung des gezeigten Pfeils) in die Halterung 21 eingeschoben ist und in diese Lage oben durch den Halterungsvorsprung 22 (2) und unten durch eine (beim Einschieben elastisch ausfederbare) Sperrklinke 23 am freien Ende einer Federzunge 24 der Halterung 21 lagefest gehaltert wird.

Claims (3)

  1. Insektenschutzrollo (1) für Fenster, Türen oder dgl., mit einer axial beidseits in einem Rollogehäuse drehbar gelagerten Wickelwelle (2), die über eine manuell betätigbare Wickeleinrichtung zum Auf- bzw. Abwickeln eines Insektenschutzgitters verdrehbar ist, wobei die Wickelwelle (2) als Hohlwelle ausgebildet und in ihr eine zumindest bei deren Verdrehen in Aufwickelrichtung an ihr laufend wirksame Bremseinrichtung zugeordnet ist, die einen drehfesten, koaxial zur Längsachse (4) der Wickelwelle (2) angebrachten Lagerzapfen (8) umfaßt, der einen Zapfeninnenraum (9) und eine im Inneren der Wickelwelle (2) liegende Öffnungsseite (10) aufweist, wobei der Lagerzapfen (8) an einem mit dem Rollogehäuse verbundenen Halter (7) befestigt ist und in seinen Zapfeninnenraum (9) von der dem Halter (7) abgewandten Öffnungsseite (10) her ein zylindrischer Schaft (12) eines Drehkörpers (11) koaxial und verdrehbar unter Ausbildung eines Spaltes (14) zwischen den Mantelflächen von Schaft (12) und Zapfeninnenraum (9) hineinragt, der Spalt (14) vollständig von einer viskosen Masse ausgefüllt ist, aus der Öffnungsseite (10) des Lagerzapfens (8) ein Kopf (13) des Drehkörpers (11) axial vorsteht, und eine drehfest mit dem Drehkörper (11) verbundene zylindrische Lagerhülse (17) koaxial zur Wickelwelle (2) in dieser mit einer dem Halter (7) zugewandten und auf diesem gleitend gelagerten Öffnungsseite (18) angebracht sowie mit der Wickelwelle (2) kraftschlüssig verbunden ist, und Lagerzapfen (8) und Drehkörper (11) von der Öffnungsseite (18) der Lagerhülse (17) her in letztere hineinragen.
  2. Insektenschutzrollo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (14) vollständig von einem Silikonöl ausgefüllt ist.
  3. Insektenschutzrollo nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerhülse (17) an der ihrer Öffnungsseite (18) gegenüberliegenden Seite eine Stirnfläche (19) aufweist, an der ein an ihr ausgebildeter, axial von ihr koaxial zur Längsachse (4) vorspringender Vierkantzapfen (20) angebracht ist, der formschlüssig in ein entsprechendes Vierkantsackloch (16) im Kopf (13) des Drehkörpers (11) hineinragt.
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