DE102005007806A1 - Kolbenpumpe, insbesondere Hochdruck-Kraftstoffpumpe für eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs - Google Patents
Kolbenpumpe, insbesondere Hochdruck-Kraftstoffpumpe für eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs Download PDFInfo
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Abstract
Eine
Hochdruck-Kraftstoffpumpe (10) für
eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs umfasst ein Pumpengehäuse (12)
und einen Befestigungsflansch (22). Dieser ist am Pumpengehäuse (12)
befestigt und weist mindestens einen Verbindungsbereich (36) auf, an
dem in Einbaulage ein Verbindungselement (42) angreift. Über dieses
kann die Kolbenpumpe (10) an einem Haltekörper (20) befestigt werden.
Es wird vorgeschlagen, dass der Verbindungsbereich (36) in Einbaulage
vom Haltekörper
(20) beabstandet ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Kolbenpumpe, insbesondere eine Hochdruck-Kraftstoffpumpe für eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Eine solche Kolbenpumpe ist aus der
DE 103 22 599 A1 in Form einer Einzylinder-Kolbenpumpe bekannt, die mittels eines Befestigungsflansches an einem Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine befestigt werden kann. Der Befestigungsflansch ist an einem Pumpengehäuse der Kolbenpumpe angeschweißt und liegt in Einbaulage vollflächig am Zylinderkopf an. - Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Kolbenpumpe der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass sie über eine lange Zeit sicher beispielsweise an einem Zylinderkopf befestigt werden kann, klein baut, leicht ist, und geringe Herstellkosten hat.
- Diese Aufgabe wird durch eine Kolbenpumpe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen finden sich in Unteransprüchen.
- Vorteile der Erfindung
- Der erfindungsgemäß vorgesehene Abstand zwischen Verbindungsbereich und Haltekörper ermöglicht die Realisierung einer vergrößerten Verspannungslänge des Verbindungselements. Insbesondere dann, wenn als Verbindungselement eine Schraube beziehungsweise ein Schraubbolzen verwendet wird, wird durch diese Maßnahme verhindert, dass sich das Verbindungselement durch Setzvorgänge lockert. Auf diese Weise kann eine gute Verbindung der Kolbenpumpe mit dem Haltekörper über einen langen Zeitraum gewährleistet werden.
- Dabei ist für den Befestigungsflansch eine deutlich verringerte Wandstärke erforderlich, da die für eine sichere Verbindung erforderliche Verspannungslänge nicht über die Materialdicke, sondern durch einen Abstand zwischen Verbindungsbereicht und Haltekörper realisiert wird. Darüber hinaus werden die Herstellkosten gesenkt, da durch die Vermeidung eines flächig anliegenden Befestigungsflansches am Haltekörper die ansonsten sehr hohen Anforderungen an die Ebenheit einer entsprechenden Kontaktfläche reduziert werden.
- Ist der Verbindungsbereich als Ausbuchtung ausgebildet, wird bereits durch die Formgebung eine erhöhte Steifigkeit im Verbindungsbereich erzielt. Vor der Montage in unterschiedlichen Ebenen liegende Kontaktflächen führen bei der Montage zu einer Verspannung des Befestigungsflansches, indem dieser sich an den Haltekörper zumindest bereichsweise anlegt und dabei verformt. Dies führt zu einer zusätzlichen Spannkraft am Verbindungselement. Die in verschiedenen Ebenen angeordneten Kontaktflächen formen sich darüber hinaus in den Haltekörper geringfügig ein, was zu einer erhöhten Reibung zwischen dem Befestigungsflansch der Kolbenpumpe und dem Haltekörper führt. Hierdurch wird verhindert, dass sich die Kolbenpumpe durch Querbeschleunigungen bewegt und hierdurch die Verbindung des Verbindungselements gelockert wird. Da durch die erhöhte Reibung eine geringere Vorspannkraft am Verbindungselement erforderlich ist, können, beispielsweise bei Verwendung von Schrauben als Verbindungselemente, handelsübliche Schrauben beispielsweise der Festigkeitsklasse 8.8 verwendet werden, die preiswert bezogen werden können. Erfindungsgemäß vorgesehene Verkrallkanten können die Reibung zwischen Befestigungsflansch und Haltekörper nochmals erhöhen, was ebenfalls die Festigkeitsanforderungen an das Verbindungselement reduziert.
- Eine durchgeschweißte Schweißnaht sorgt vor allem in Verbindung mit Laserschweißtechnik für eine gute Schweißverbindung zwischen Befestigungsflansch und Pumpengehäuse, die eine hohe dynamische Festigkeit aufweist. Um einerseits mit einer vergleichsweise geringen Schweißleistung die Schweißnaht herstellen zu können, was die Herstellkosten senkt, und gleichzeitig eine ausreichende Wandstärke des Befestigungsflansches insgesamt sicherzustellen, kann der Flansch im Bereich der Schweißnaht beispielsweise durch Prägen in der Wandstärke auf Schweißnahttiefe reduziert werden. Die Grundsteifigkeit des Befestigungsflansches bleibt dennoch erhalten.
- Zeichnung
- Nachfolgend werden besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
-
1 eine perspektivische Darstellung einer Kolbenpumpe mit einem Befestigungsflansch; -
2 einen Schnitt durch den Befestigungsflansch und ein Pumpengehäuse der Kolbenpumpe von1 ; -
3 eine Ansicht von unten auf den Befestigungsflansch von1 ; -
4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV von3 ; -
5 ein Detail V von4 ; -
6 eine Darstellung ähnlich5 einer alternativen Ausführungsform; -
7 eine Darstellung ähnlich5 einer nochmals alternativen Ausführungsform; -
8 ein Detail VIII aus7 ; und -
9 eine Darstellung ähnlich3 einer alternativen Ausführungsform eines Befestigungsflansches. - Beschreibung der Ausführungsbeispiele
- Eine Kolbenpumpe trägt in
1 insgesamt das Bezugszeichen10 . Sie wird als Hochdruck-Kraftstoffpumpe bei einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs eingesetzt, wobei die letztgenannten in der Figur nicht gezeigt sind. - Die Kolbenpumpe
10 weist ein Pumpengehäuse12 auf, welches in einem in1 unteren Bereich14 eine kreisförmige Außenkontur aufweist. In diesem unteren Bereich14 ist auch ein Zentrierabschnitt16 ausgebildet, der in eine Aufnahmeöffnung18 (vergleiche2 ) eines Haltekörpers, der vorliegend als nur schematisch dargestellter Zylinderkopf20 ausgebildet ist, eingeführt werden kann. - In dem kreisrunden Bereich
14 des Pumpengehäuses12 ist an dieses ein Befestigungsflansch22 angeschweißt. Dieser weist einen Zentralabschnitt24 (vergleiche3 und4 ) auf, in dem eine kreisrunde Öffnung26 vorhanden ist, deren Randbereich als Schweißabschnitt28 ausgebildet ist, der in30 (2 ) mit dem Pumpengehäuse12 verschweißt ist. Die Schweißnaht30 ist dabei durchgeschweißt. Die Herstellung einer solchen Schweißnaht30 wird durch eine unmittelbar oberhalb der Schweißnaht30 am Pumpengehäuse12 vorhandene umlaufende Ausnehmung32 , die beispielsweise durch einen Einstich hergestellt werden kann, erleichtert. - Der Befestigungsflansch
22 ist als Blechformteil aus Edelstahl durch Stanzen und Kaltumformung hergestellt. Er weist dabei fast überall eine im Wesentlichen gleiche Materialstärke beziehungsweise Blechdicke auf. Nur im Schweißabschnitt28 ist die Dicke des Befestigungsflansches22 deutlich reduziert. - An den Zentralabschnitt
24 des Befestigungsflansches22 sind zwei entgegengesetzt angeordnete und radial abragende Flügelabschnitte34a und34b angeformt, die zueinander identisch ausgebildet sind. Nachfolgend wird daher der Einfachheit halber nur der in den2 bis4 linke Flügelabschnitt34a im Detail beschrieben werden. - Wie aus den
2 bis5 ersichtlich ist, ist in den Flügelabschnitt34a eine in der Draufsicht kreisförmige Kontur aufweisende Ausbuchtung36 eingeprägt. In dieser ist konzentrisch zur Außenkontur eine Durchgangsöffnung37 vorhanden. An der Oberseite der Ausbuchtung36 stützt sich über einen angeformten Bund38 (oder wahlweise unter Zwischenschaltung einer Unterlegscheibe) ein Schraubenkopf40 einer handelsüblichen Schraube42 (beispielsweise einer M6-Schraube der Festigkeitsklasse 8.8) ab. Ein Gewindeabschnitt44 der Schraube42 ist durch die Durchgangsöffnung37 hindurchgeführt und im Zylinderkopf20 verschraubt. Da sich die Schraube42 , die ein Verbindungselement zum Zylinderkopf20 hin bildet, an der Ausbuchtung36 abstützt bzw. an dieser angreift, wird die Ausbuchtung36 auch als Verbindungsbereich bezeichnet. Durch die Ausgestaltung des Verbindungsbereiches als Ausbuchtung36 weist dieser in der in2 dargestellten Einbaulage gegenüber dem Zylinderkopf20 einen Abstand D auf. - Die außerhalb der Ausbuchtung
36 liegenden Bereiche des Befestigungsflansches22 können, mit Ausnahme des Schweißabschnitts28 , als Kontaktbereich46 bezeichnet werden, da diese in Einbaulage wenigstens abschnittsweise am Zylinderkopf20 anliegen, diesen also kontaktieren. Wie insbesondere aus den3 und5 ersichtlich ist, weist der Kontaktbereich46 insgesamt zwei gepunktet ausgefüllt dargestellte Kontaktflächen48 und50 sowie eine Basisfläche52 auf, die auf der in Einbaulage zum Zylinderkopf20 weisenden Seite des Kontaktbereichs46 des Befestigungsflansches20 vorhanden sind. - Die erste Kontaktfläche
48 erstreckt sich konzentrisch um die Öffnung26 im Zentralabschnitt24 des Befestigungsflansches22 , zum Pumpengehäuse12 unmittelbar benachbart. Insoweit ist bei diesem Ausführungsbeispiel zumindest ein Bereich der ersten Kontaktfläche48 zwischen der einen Verbindungsbereich bildenden Ausbuchtung36 und dem Pumpengehäuse12 angeordnet. Die zweite Kontaktfläche50 befindet sich am äußeren Rand des Flügelabschnitts34a , also vom Pumpengehäuse12 aus gesehen hinter der Ausbuchtung36 , und sie hat in der Draufsicht die Kontur in etwa eines halben Kreisrings. Die Basisfläche52 liegt in dem außerhalb der ersten beiden Kontaktflächen48 und50 und außerhalb der Ausbuchtung36 und des Schweißabschnitts28 liegenden Bereich des Befestigungsflansches22 . - Wie besonders gut aus
5 hervorgeht, liegen die Kontaktflächen48 und50 und die Basisfläche52 in Richtung einer Längsachse54 gesehen vor der Montage des Befestigungsflansches22 am Zylinderkopf20 , also vor dem Festziehen der Schraube(n)42 , in unterschiedlichen Ebenen. Eine Bezugsebene56 wird durch die Basisfläche52 definiert. Eine Ebene58 , in der die erste Kontaktfläche48 liegt, hat von der Bezugsebene56 zum Zylinderkopf20 hin gesehen einen größeren Abschnitt D48 als eine Ebene60 , in der die Kontaktfläche50 liegt und die von der Bezugsebene56 nur einen Abstand D50 aufweist. - Mit diesen unterschiedlichen Ebenen
56 ,58 und60 , in denen die Kontaktflächen48 und50 und die Basisfläche52 liegen, hat es folgendes auf sich: Wird die Schraube42 festgedreht, verformt sich der Befestigungsflansch22 (dies ist in der Zeichnung nicht dargestellt), so dass neben der ersten Kontaktfläche48 auch die zweite Kontaktfläche50 in Anlage an den Zylinderkopf20 kommt. An den Kontaktflächen48 und50 ergibt sich so eine erhöhte Flächenpressung, die bei entsprechender Spannkraft durch die Schraube42 sogar dazu führen kann, dass sich die erste Kontaktfläche48 und die zweite Kontaktfläche50 zumindest bereichsweise geringfügig in den Zylinderkopf20 einformen bzw. eingraben. Hierdurch wird im Betrieb der Kolbenpumpe10 und der Brennkraftmaschine ein Verschieben des Befestigungsflansches22 in einer Richtung quer zur Längsachse54 wirkungsvoll unterbunden. - Besonders hoch ist die Flächenpressung dabei in dem unmittelbar benachbart zur Ausbuchtung
36 liegenden Bereich der ersten Kontaktfläche48 , da dieser beim Verschrauben zuerst am Zylinderkopf20 zum Anliegen kommt. Wie man aus5 ferner erkennt, ist der Schweißabschnitt28 gegenüber der zu ihm unmittelbar benachbarten ersten Kontaktfläche48 vom Zylinderkopf20 aus gesehen etwas zurückgesetzt. Hierdurch wird beim Herstellen der Schweißnaht30 eine Beschädigung der ersten Kontaktfläche48 verhindert. - In
6 ist eine alternative Ausführungsform eines Befestigungsflansches22 dargestellt. Dabei tragen hier und in nachfolgenden Ausführungsbeispielen solche Elemente und Bereiche, welche äquivalente Funktionen zu zuvor beschriebenen Elementen und Bereichen aufweisen, die gleichen Bezugszeichen. Sie sind nicht nochmals im Detail erläutert. - Der in
6 gezeigte Befestigungsflansch22 weist am radial abragenden Rand der Flügelabschnitte (in6 ist wieder nur der Flügelabschnitt34a gezeigt) im Bereich der zweiten Kontaktfläche50 eine scharfe und in Einbaulage in Richtung Zylinderkopf20 vorstehende Kante auf, welche ein Verkrallkante62 bildet. Hierdurch wird in Einbaulage und nach der Montage der Kolbenpumpe10 am Zylinderkopf20 der Reibschluss zwischen dem Befestigungsflansch22 und dem Zylinderkopf20 nochmals erhöht und ein Verschieben quer zur Längsachse54 nochmals besser verhindert. - Wie aus
7 hervorgeht, können entsprechende Verkrallkanten62 auch in der zweiten Kontaktfläche50 durch kegelförmige Einprägungen64 hergestellt werden. Durch eine entsprechende Anordnung dieser kegelförmigen Einprägungen64 kann eine waffeleisenförmige Ausgestaltung der zweiten Kontaktfläche50 erzeugt werden. - Eine nochmals andere Ausgestaltung des Befestigungsflansches ergibt sich aus
9 : Danach kann die Kontaktfläche48 im Bereich der Ausbuchtung36 durch einen Abschnitt66 unterbrochen sein, der gegenüber der ersten Ebene58 zurückgesetzt ist, beispielsweise in der Bezugsebene56 oder in der zweiten Ebene60 liegt. Hierdurch werden zwei voneinander getrennte Abschnitte48a und48b der ersten Kontaktfläche48 gebildet. Der Abschnitt66 erstreckt sich bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel über einen Winkelbereich von 20° zu beiden Seiten einer Mittelachse68 der Flügelabschnitte34a und34b (die Mittelachse68 erstreckt sich durch die Mitten der beiden Ausbuchtungen36 bzw. der Schraube(n)42 hindurch). Denkbar ist aber auch eine Erstreckung von 10° zu beiden Seiten dieser Mittelachse68 bis hin zu 45° zu beiden Seiten der Mittelachse68 . - Bei einem solchermaßen ausgestalteten Befestigungsflansch
22 zeigt dieser nach der Montage eine besonders hohe Stabilität gegen Kippen um die Achse68 . Dies rührt daher, dass bei der Montage eine erhöhte Verspannungskraft in die mittleren Bereiche der beiden Abschnitt48a und48b der ersten Kontaktfläche48 geleitet wird.
Claims (11)
- Kolbenpumpe (
10 ), insbesondere Hochdruck-Kraftstoffpumpe für eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs, mit einem Pumpengehäuse (12 ) und mit einem Befestigungsflansch (22 ), der am Pumpengehäuse (12 ) befestigt ist und der mindestens einen Verbindungsbereich (36 ) aufweist, an dem in Einbaulage ein Verbindungselement (42 ) angreift, über welches die Kolbenpumpe (10 ) an einem Haltekörper (20 ) befestigt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbereich (36 ) in Einbaulage vom Haltekörper (20 ) beabstandet ist. - Kolbenpumpe (
10 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbereich als Ausbuchtung (36 ) in oder an einem Kontaktbereich (46 ) ausgebildet, insbesondere eingeprägt ist, der in Einbaulage wenigstens abschnittsweise an dem Haltekörper (20 ) anliegt. - Kolbenpumpe (
10 ) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontaktbereich (46 ) mindestens zwei zum Haltekörper (20 ) hin weisende Kontaktflächen (48 ,50 ) aufweist, die nach der Montage an dem Haltekörper (20 ) wenigstens abschnittsweise an diesem anliegen und die mindestens vor der Montage in Ebenen (58 ,60 ) liegen, die von einer gemeinsamen Bezugsebene (56 ) unterschiedliche Abstände (D48, D50) haben, derart, dass der Befestigungsflansch (22 ) bei der Montage am Haltekörper (20 ) verspannt wird und/oder sich in den Haltekörper (20 ) eingräbt. - Kolbenpumpe (
10 ) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktbereich (46 ) eine zum Pumpengehäuse (12 ) benachbarte und vorzugsweise zu diesem konzentrische erste Kontaktfläche (48 ), eine vom Pumpengehäuse (12 ) aus gesehen hinter dem Verbindungsbereich (36 ) angeordnete zweite Kontaktfläche (50 ), und eine Basisfläche (52 ) umfasst, wobei die Basisfläche (52 ) in der Bezugsebene (56 ) liegt und vor der Montage die Ebene (58 ) der ersten Kontaktfläche (48 ) zum Haltekörper (20 ) hin gesehen von der Bezugsebene (56 ) einen größeren Abstand (D48) aufweist als die Ebene (60 ) der zweiten Kontaktfläche (50 ). - Kolbenpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kontaktfläche (
48 ) in der Nähe des Verbindungsbereichs (36 ) durch einen Abschnitt (66 ) unterbrochen ist, der in einer gegenüber der Ebene (58 ) der ersten Kontaktfläche (48 ) zurückversetzten Ebene (56 ) liegt, und dass sich der Abschnitt (66 ) vorzugsweise über einen Winkelbereich von ungefähr 20° bis ungefähr 90° erstreckt. - Kolbenpumpe (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer Kontaktfläche (50 ) mindestens eine Verkrallkante (62 ), insbesondere eine Mehrzahl von sich kreuzenden oder waffeleisenförmigen Verkrallkanten (62 ), vorhanden ist. - Kolbenpumpe (
10 ) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Verkrallkante (62 ) durch eine in Einbaulage zum Haltekörper (20 ) hin vorstehende, insbesondere eingeprägte Kante an einem Rand des Befestigungsflansches (22 ) gebildet wird. - Kolbenpumpe (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsflansch (22 ) zum Pumpengehäuse (12 ) hin einen insbesondere durch Prägen hergestellten Schweißabschnitt (28 ) aufweist, der eine geringere Dicke aufweist als der restliche Befestigungsflansch (22 ), und dass eine Schweißnaht (30 ) zwischen Schweißabschnitt (28 ) und Pumpengehäuse (12 ) durchgeschweißt ist. - Kolbenpumpe (
10 ) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schweißabschnitt (28 ) gegenüber einer benachbarten und zum Haltekörper (20 ) hin weisenden Kontaktfläche (48 ) zurückgesetzt ist. - Kolbenpumpe (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsflansch (22 ) aus einem Metallblech, vorzugsweise einem Edelstahlblech, durch Stanzen und Kaltumformung, insbesondere Prägen, hergestellt ist. - Kolbenpumpe (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsflansch (22 ) außen um das Pumpengehäuse (12 ) herum angeordnet ist und mindestens zwei abragende Flügelabschnitte (34a ,34b ) aufweist, in denen jeweils ein Verbindungsbereich (36 ) vorhanden ist.
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