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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein einen Ventilbetätigungsmechanismus
für einen
Verbrennungsmotor und insbesondere einen Ventilbetätigungsmechanismus
mit einer verbesserten Schmieröl-Zuführanordnung,
die einander kontaktierende Bereiche von Bewegungsteilen ausreichend mit
Schmieröl
versorgt.
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Um
die Aufgabe der vorliegenden Erfindung zu verdeutlichen, wird im
Folgenden zuerst ein herkömmlicher
Ventilbetätigungsmechanismus
für einen Verbrennungsmotor
beschrieben, bevor die Details der vorliegenden Erfindung beschrieben
werden. Der Ventilbetätigungsmechanismus
ist in P2003-500602A (WO00/073635) beschrieben.
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Der
Ventilbetätigungsmechanismus
der Veröffentlichung
ist ein sogenanntes „desmodromisches Nocken-betriebenes
variables Ventil (VVT)",
das eine durch eine Kurbelwelle angetriebene Nockenwelle, einen
Ventilöffnungsnocken
und einen Ventilschließnocken,
die auf der Nockenwelle montiert sind, sowie ein Steuerglied umfasst,
das separat zu der Nockenwelle angeordnet ist und eine Haltewelle
aufweist. Ein Kipparm ist schwenkbar auf der Haltewelle vorgesehen
und umfasst einen ersten und einen zweiten Armteil, die sich radial
nach außen
erstrecken. Der erste Armteil ist an einem mittleren Teil mit einer
ersten Rolle versehen, die den Ventilöffnungsnocken kontaktiert,
und der zweite Armteil ist an einem vorderen Ende mit einer zweiten
Rolle versehen, die den Ventilschließnocken kontaktiert. Weil eine
Anordnung verwendet wird, in welcher der Kontakt zwischen der ersten
Rolle und dem Ventilöffnungsnocken
sowie der Kontakt zwischen der Rolle und dem Ventilschließnocken
konstant gehalten wird, wird eine Schwenkbewegung des Kipparms aktiv
ausgeführt.
Bei dem desmodromischen Nocken-betriebenen variablen Ventilmechanismus
muss also im Gegensatz zu einem herkömmlichen Nocken-betriebenen variablen
Ventilmechanismus keine Rückstellfeder
verwendet werden, um den Kipparm zu der Ventilschließposition
zurückzuführen.
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An
der Nockenwelle sind drehbar ein Paar von Schwenknocken vorgesehen,
die eine Öffnungs-/Schließbewegung
von zwei Einlassventilen durch entsprechende Schwenkarme ausführen. Jeder
Schwenkarm wird an einem Ende durch ein Schwenkglied gehalten, während das
andere Ende das Ende einer Ventilspindel kontaktiert.
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Während des
Motorbetriebs werden verschiedene Bewegungsteile des Ventilbetätigungsmechanismus
mit hoher Geschwindigkeit bewegt oder gedreht, wobei sie mit einem
Schmieröl
versorgt werden. Wenn die Ölzufuhr
zu den Bewegungsteilen nicht entsprechend geleistet wird, ist kein
reibungsloser Betrieb der Bewegungsteile möglich, wobei die Teile einem
erheblichen Verschleiß ausgesetzt
werden, der die Lebensdauer des Ventilbetätigungsmechanismus verkürzt.
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Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Ventilbetätigungsmechanismus
für einen
Verbrennungsmotor anzugeben, der frei von dem oben genannten Nachteil
ist.
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Es
ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Ventilbetätigungsmechanismus
für einen
Verbrennungsmotor anzugeben, der mit einer Schmieröl-Versorgungsanordnung
ausgestattet ist, die während
des Motorbetriebs eine ausreichende Menge Schmieröl zu den
Bewegungsteilen des Mechanismus und insbesondere zu den einander
kontaktierenden Bereichen der Bewegungsteile zuführt.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen desmodromischen
Nocken-betriebenen variablen Ventilmechanismus für einen Verbrennungsmotor anzugeben,
der mit einer verbesserten Schmierölanordnung versehen ist, die
während
des Motorbetriebs eine ausreichende Menge Schmieröl zu den
Bewegungsteilen des Mechanismus zuführt.
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In Übereinstimmung
mit einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Ventilbetätigungsmechanismus
für einen
Verbrennungsmotor angegeben, der umfasst: einen Antriebsnocken,
der exzentrisch mit einer Antriebswelle gedreht werden kann; einen
Verbindungsarm mit einer kreisrunden Öffnung, in welcher der Antriebsnocken
drehbar aufgenommen ist, sodass die Drehung des Antriebsnockens
um eine Achse der Antriebswelle eine Schwenkbewegung des Verbindungsarms
erzeugt; ein Paar von Schwenknocken, die schwenkbar auf der Antriebswelle
auf beiden Seiten des Antriebsnockens angeordnet sind, wobei die
Schwenknocken über
einen Bewegungsübertragungsmechanismus mit
dem Verbindungsarm verbunden sind und geschwenkt werden, wenn der
Verbindungsarm der Schwenkbewegung unterworfen wird; ein Paar von Schwenkarmen,
die jeweils durch die Schwenknocken betätigt werden, um eine Öffnungs-/Schließbetätigung für ein Paar
von Motorventilen auszuführen; ein
Paar von Federhalterungen, die jeweils an dem Paar von Motorventilen
vorgesehen sind; ein Paar von Ventilfedern, die jeweils in den Federhalterungen gehalten
werden und die Motorventile in einer Schließrichtung vorspannen; und eine Ölleitung
in dem Antriebsnocken, wobei sich ein Ende der Ölleitung zu einer Ölzufuhrleitung
in der Antriebswelle öffnet
und sich das andere Ende zu einem kleinen Zwischenraum zwischen
einer zylindrischen Außenfläche des
Antriebsnockens und einer zylindrischen Innenfläche der kreisförmigen Öffnung des
Verbindungsarms öffnet.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Ventilbetätigungsmechanismus für einen
Verbrennungsmotor angegeben, der umfasst: einen Antriebsnocken,
der exzentrisch mit einer Antriebswelle gedreht werden kann; einen
Verbindungsarm mit einer kreisrunden Öffnung, in welcher der Antriebsnocken
drehbar aufgenommen ist, sodass die Drehung des Antriebsnockens
um eine Achse der Antriebswelle eine Schwenkbewegung des Verbindungsarms
erzeugt; ein Paar von Schwenknocken, die schwenkbar auf der Antriebswelle
auf beiden Seiten des Antriebsnockens angeordnet sind, wobei die
Schwenknocken mit dem Verbindungsarm verbunden sind und geschwenkt
werden, wenn der Verbindungsarm der Schwenkbewegung unterworfen
wird; ein Paar von Schwenkarmen, die jeweils durch die Schwenknocken
betätigt
werden, um eine Öffnungs-/Schließbetätigung für ein Paar
von Motorventilen auszuführen;
ein Paar von Federhalterungen, die jeweils an dem Paar von Motorventilen
vorgesehen sind; ein Paar von Ventilfedern, die jeweils in den Federhalterungen
gehalten werden und die Motorventile in einer Schließrichtung
vorspannen; und eine Schmieröl-Zuführanordnung,
die umfasst: einen kleinen Zwischenraum zwischen einer zylindrischen
Außenfläche des
Antriebsnockens und einer zylindrischen Innenfläche der kreisförmigen Öffnung des
Verbindungsarms; und Ölspeicherräume, die
axial an beiden Enden des kleinen Zwischenraums vorgesehen sind,
wobei die Halteräume über den
Federhalterungen und den Ventilfedern positioniert sind, sodass
während
des Motorbetriebs das Schmieröl
in den Ölspeicherräumen aufgrund
der auf das Schmieröl
wirkenden Schwerkraft auf die Federhalterungen und die Ventilfedern
fallen kann.
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Gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Ventilbetätigungsmechanismus für einen
Verbrennungsmotor angegeben, der umfasst: einen Antriebsnocken,
der exzentrisch mit einer Antriebswelle gedreht werden kann; einen
Verbindungsarm mit einer kreisrunden Öffnung, in welcher der Antriebsnocken
drehbar aufgenommen ist, sodass die Drehung des Antriebsnockens
um eine Achse der Antriebswelle eine Schwenkbewegung des Verbindungsarms
erzeugt; ein Paar von Schwenknocken, die schwenkbar auf der Antriebswelle
auf beiden Seiten des Antriebsnockens angeordnet sind, wobei die
Schwenknocken mit dem Verbindungsarm verbunden sind und geschwenkt
werden, wenn der Verbindungsarm der Schwenkbewegung unterworfen
wird; ein Paar von Schwenkarmen, die jeweils durch die Schwenknocken
betätigt
werden, um eine Öffnungs-/Schließbetätigung für ein Paar
von Motorventilen auszuführen;
ein Paar von Federhalterungen, die jeweils an dem Paar von Motorventilen
vorgesehen sind; ein Paar von Ventilfedern, die jeweils in den Federhalterungen
gehalten werden und die Motorventile in einer Schließrichtung
vorspannen; und eine Schmieröl-Zuführanordnung,
die umfasst: einen kleinen Zwischenraum zwischen einer zylindrischen
Außenfläche des
Antriebsnockens und einer zylindrischen Innenfläche der kreisförmigen Öffnung des
Verbindungsarms; und Ölspeicherräume, die
axial an beiden Enden des kleinen Zwischenraums vorgesehen sind,
um vorübergehend
ein aus dem kleinen Zwischenraum austretendes Schmieröl zu speichern;
und eine Ölschleudereinrichtung,
die das Schmieröl
in dem Ölspeicherräumen zu
bestimmen Teilen der Federhalterungen und der Ventilfedern schleudert,
wobei die bestimmten Teile jeweils obere Flächen der Federhalterungen und
der Ventilfedern in Bezug auf die Wirkungsrichtung der Schwerkraft sind.
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Gemäß einem
vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Ventilbetätigungsmechanismus für einen
Verbrennungsmotor angegeben, der umfasst: einen Antriebsnocken,
der exzentrisch mit einer Antriebswelle gedreht werden kann, wobei
der Antriebsnocken eine zylindrische Außenfläche aufweist, auf die ein Schmieröl aufgetragen
wird; ein Paar von Schwenknocken, um schwenkend eine Öffnungs-/Schließbetätigung für ein Paar
von Motorventilen auszuführen;
einen Bewegungsübertragungsmechanismus,
der eine Drehbewegung des Antriebsnockens zu einer Schwenkbewegung
des Paars von Schwenknocken umsetzt; und ein Schmieröl-Aufnahmeglied,
das zusammen mit den Motorventilen bewegt werden kann, wobei wenigstens
ein Teil des Schmieröl-Aufnahmeglieds
in einer projizierten Breite des Antriebsnockens angeordnet ist.
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Andere
Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die
folgende Beschreibung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen verdeutlicht.
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1 ist
eine Schnittansicht eines Ventilbetätigungsmechanismus gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
eine perspektivische Ansicht des Ventilbetätigungsmechanismus der ersten
Ausführungsform,
die eine Vorderseite des Ventilbetätigungsmechanismus zeigt.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht des Ventilbetätigungsmechanismus der ersten
Ausführungsform,
die eine Rückseite
des Ventilbetätigungsmechanismus
zeigt.
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4 ist
eine Schnittansicht des Ventilbetätigungsmechanismus der ersten
Ausführungsform aus
der Perspektive des Pfeils „IV" in 3.
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5 ist
eine Vorderansicht des Ventilbetätigungsmechanismus
der ersten Ausführungsform.
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6 ist
eine Teildraufsicht auf die Schwenkarme, Federhalterungen und Ventilfedern
in dem Ventilbetätigungsmechanismus
der ersten Ausführungsform.
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7A, 7B, 7C und 7D sind jeweils
eine Draufsicht, eine Seitenansicht, eine Unteransicht und eine
Schnittansicht des Schwenkarms, wobei die Schnittansicht von 7D entlang der
Linie VIID-VIID von 7A genommen ist.
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8 ist
eine Schnittansicht eines hydraulischen Ventilspielausgleichers,
der in dem Ventilbetätigungsmechanismus
der ersten Ausführungsform verwendet
wird.
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9A und 9B sind
Schnittansichten des Ventilbetätigungsmechanismus
der ersten Ausführungsform
und zeigen jeweils eine Schließbetätigung eines
Einlassventils unter einer Niederhubsteuerung und eine Öffnungsbetätigung des
Einlassventils unter der Niederhubsteuerung.
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10A und 10B sind
Schnittansichten des Ventilbetätigungsmechanismus
der ersten Ausführungsform
und zeigen jeweils eine Schließoperation
des Einlassventils unter einer Hochhubsteuerung und eine Öffnungsbetätigung des
Einlassventils unter der Hochhubsteuerung.
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11 ist
ein Kurvendiagramm, das eine Ventilhub-Kennlinie eines Einlassventils zeigt,
das durch den Ventilbetätigungsmechanismus
der ersten Ausführungsform
gesteuert wird.
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12 ist
eine 9A ähnliche
Ansicht, die einen Ventilbetätigungsmechanismus
einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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13 ist
eine 1 ähnliche
Ansicht, die den Ventilbetätigungsmechanismus
der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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14 ist
eine 9A ähnliche
Ansicht, die einen Ventilbetätigungsmechanismus
einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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15 ist
eine 9A ähnliche
Ansicht, die einen Ventilbetätigungsmechanismus
einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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16 ist
eine 6 ähnliche
Ansicht, die jedoch den Fall der vierten Ausführungsform von 15 zeigt.
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17 ist
eine 9A ähnliche
Ansicht, die jedoch einen Ventilbetätigungsmechanismus einer fünften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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18 ist
eine 6 ähnliche
Ansicht, die jedoch den Fall der fünften Ausführungsform von 17 zeigt.
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19 ist
eine 9A ähnliche
Ansicht, die jedoch einen Ventilbetätigungsmechanismus einer sechsten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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20 ist
eine 6 ähnliche
Ansicht, die jedoch den Fall der sechsten Ausführungsform von 19 zeigt.
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Im
Folgenden werden verschiedene Ausführungsformen 100, 200, 300,
400, 500 und 600 der vorliegenden Erfindung im Detail mit Bezug
auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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Der
einfacheren Verständlichkeit
halber werden verschiedene Richtungsangaben wie etwa rechts, links,
unten, oben in der folgenden Beschreibung verwendet. Diese Angaben
sind jedoch lediglich in Bezug auf die Zeichnung zu verstehen, in
der das entsprechende Teil gezeigt ist.
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Es
ist zu beachten, dass der Ventilbetätigungsmechanismus 100, 200,
300, 400, 500 oder 600 der Ausführungsform
für einen
Mehrzylinder-Verbrennungsmotor verwendet werden kann, der zwei Einlassventile
für jeden
Zylinder umfasst und eine Funktion zum Variieren des Hubgrads für jeden Einlasszylinder
in Übereinstimmung
mit einer Betätigungsbedingung
des Motors aufweist.
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1 bis 11 und
insbesondere in 1 bis 5 zeigen
einen Ventilbetätigungsmechanismus
100 eines Verbrennungsmotors gemäß einer ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Wie
am besten in 1, 2 und 3 zu erkennen,
ist der Ventilbetätigungsmechanismus
100 der ersten Ausführungsform derart
aufgebaut, dass ein Paar von Einlassventilen (Motorventilen) 2 und 2 eines
Verbrennungsmotors gesteuert wird. Die Einlassventile 2 und 2 werden
gleitend durch einen Zylinderkopf 1 des Motors über Ventilführungen
(nicht gezeigt) gehalten.
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Über den
Einlassventilen 2 und 2 befindet sich eine hohle
Antriebswelle 3, die Teil des Ventilöffnungsmechanismus 100 ist
und sich in einer Axialrichtung des Motors erstreckt.
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Wie
aus 1 deutlich wird, ist ein Antriebsnocken 4 einstückig auf
der Antriebswelle 3 an einem Abschnitt direkt über dem
entsprechenden Zylinder ausgebildet.
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Ein
Paar von Schwenknocken 5 und 5 wird drehbar durch
die Antriebswelle 3 an axialen gegenüberliegenden Positionen der
Welle 3 relativ zu dem Antriebsnocken 4 gehalten.
Diese Schwenknocken 5 und 5 veranlassen, dass
die Einlassventile 2 und 2 ihre Öffnungs-/Schließbewegung über die
entsprechenden Schwenkarme 6 und 6 durchführen.
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Wie
aus 1, 2 und 3 hervorgeht, ist
ein sogenannter Bewegungsübertragungsmechanismus 7 zwischen
dem Antriebsnocken 4 und jedem der Schwenknocken 5 und 5 angeordnet,
um das Drehmoment des Antriebsnockens 4 auf die Schwenknocken 5 und 5 zu übertragen.
Aufgrund des Aufbaus des Mechanismus 7 wird die Drehbewegung des
Antriebsnockens 4 zu einer Schwenkbewegung der Schwenknocken 5 und 5 umgesetzt.
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Wie
aus 1, 2 und 3 deutlich wird,
ist ein sogenannter Ventilhub-Steuermechanismus 8 angeordnet,
um einen Hubgrad der Einlassventile 2 und 2 zu
steuern. Tatsächlich
wird der Ventilsteuermechanismus 8 betrieben, um eine Betriebsposition
des Bewegungsübertragungsmechanismus 7 zu
variieren.
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Wie
am besten aus 2 hervorgeht, umfasst jedes
Einlassventil 2 eine Ventilspindel 2a, die eine
kreisförmige
Federhalterung 9 umfasst, die an einem oberen Teil derselben
mittels eines Keils (nicht gezeigt) befestigt ist. Eine Ventilschraubenfeder 10 wird
zwischen der Federhalterung 9 und einem Boden eines kreisförmigen Lochs
(nicht gezeigt) in dem Zylinderkopf 1 (siehe 1)
komprimiert, sodass das Einlassventil 2 in einer Schließrichtung
vorgespannt wird. Wenn mit anderen Worten die Ventilspindel 2a gegen
die Vorspannkraft der Ventilfeder 10 nach unten gedrückt wird,
wird das entsprechende Einlassventil 2 zu der offenen Position
versetzt.
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Jede
Federhalterung 9 und jede Ventilfeder 10 dient
als Ölaufnahmeeinrichtung,
die ein Schmieröl
aufnimmt, das während
des Motorbetriebs von einem Antriebsnocken 4 und den umgebenden
Teilen tropft.
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Wie
gezeigt, ist der Durchmesser der Federhalterung 9 etwas
kleiner als der Außendurchmesser der
Ventilfeder 10.
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Die
Antriebswelle 3, die sich in der Axialrichtung des Motors
erstreckt, wird drehbar durch eine Vielzahl von Halterungen (nicht
gezeigt) auf dem Zylinderkopf 1 gehalten.
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Ein
Zahnrad ist mit einem Ende der Antriebswelle verbunden, und eine
durch die Kurbelwelle des Motors angetriebene Timing-Kette ist um
das Zahnrad geführt
(nicht in den Zeichnungen gezeigt). Während des Motorbetriebs wird
also die Drehkraft der Kurbelwelle auf die Antriebswelle 3 übertragen,
um diese zu drehen. Gewöhnlich
ist ein sogenannter Phasensteuermechanismus zwischen dem Zahnrad und
der Antriebswelle 3 angeordnet, um die Betätigungszeit
(bzw. Phase) der Antriebswelle 3 relativ zu der Kurbelwelle
zu variieren.
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Wie
aus 4 deutlich wird, ist der Antriebsnocken 4 kreisförmig und
für jeden
Zylinder des Motors vorbereitet. Aus 4 und aus 1 geht
jedoch hervor, dass das Zentrum „Y" des kreisrunden Antriebsnockens 4 nicht
mit der Achse „X" der Antriebswelle 3 übereinstimmt,
sodass der Antriebsnocken 4 auf seiner Außenfläche 4a ein
exzentrisches Nockenprofil relativ zu der Antriebswelle 3 aufweist.
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Aus 2 und 4 geht
hervor, dass die gepaarten Schwenknocken 5 und 5 identisch
geformt sind und jeweils einen tropfenförmigen Querschnitt aufweisen.
Jeder Schwenknocken 5 weist einen größeren Basisteil 5a auf,
der drehbar auf der Antriebswelle 3 angeordnet ist.
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Aus 4 wird
deutlich, dass jeder Schwenknocken 5 auf seiner unteren
Seite eine halbkreisförmige
Nockenfläche 5b aufweist,
die sich von dem größeren Basisteil 5a zu
einem Nockennasenteil 5c erstreckt. Im weiteren Verlauf
der Beschreibung wird deutlich, dass wenn der größere Basisteil 5a eine weiter
unten beschriebene Rolle 12 kontaktiert, die durch einen
weiter unten beschriebenen Schwenkarm 6 gehalten wird,
das entsprechende Einlassventil 2 einen minimalen Hubgrad vorsieht,
während wenn
der Nockennasenteil 5c die Rolle 12 kontaktiert,
das Einlassventil 2 einen maximalen Hubgrad vorsieht.
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Wie
aus 3 und 4 hervorgeht, ist ein Basisteil 5a jedes
Schwenknockens 5 über
eine Kappe 5d, die an dem Basisteil 5a durch zwei
Schrauben 50 und 50 befestigt ist, drehbar mit
der Antriebswelle 3 verbunden. Wenn der Basisteil 5a und
die Kappe 5d miteinander verbunden sind, bilden diese ein kreisrundes
Loch, in dem sich die Antriebswelle 3 gleitend drehen kann.
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Wie
aus 6 und 7A bis 7D hervorgeht,
ist jeder Schwenkarm 6 wie ein Winkelhebel geformt und
umfasst wie in 7D gezeigt einen kürzeren Arm
(kein Bezugszeichen), an dessen vorderem Ende ein Kontaktteil 6a für den Kontakt
mit der Ventilspindel 2a des entsprechenden Einlassventils 2 vorgesehen
ist, und einen längeren
Arm (kein Bezugszeichen), an dessen vorderem Ende eine konische
Vertiefung 6b zu einer konkaven Innenwand vorgesehen ist,
die durch ein als Drehpunkt dienendes Schwenkglied 11 (siehe 4)
kontaktiert wird.
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Wie
aus 7C und 7D hervorgeht,
ist der Schwenkarm 6 an einem allgemein mittleren Teil mit
einem rechteckigen Durchgangsloch 6c versehen, das sich
vertikal in 4 erstreckt. Wie in 7B, 7C und 7D gezeigt,
ist eine Rolle 12 drehbar in dem rechteckigen Loch 6c angeordnet.
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Wie
am besten in 7D zu erkennen ist, wird die
Rolle 12 drehbar durch eine Haltewelle 12a gehalten,
deren beide Enden an gegenüberliegenden
Wänden
eines rechteckigen Lochs 6c fixiert sind. Die Rolle 12 umfasst
ein ringförmiges
Rollglied 12b, das konzentrisch um die Haltewelle 12a angeordnet ist,
sowie zwei Kugellager 12c und 12c, die axial zu beiden
Seiten des ringförmigen
Rollglieds 12b vorgesehen sind und operativ zwischen der
Haltewelle 12a und dem ringförmigen Rollglied 12b angeordnet
sind. Wie gezeigt, umfasst jedes Kugellager 12c eine Vielzahl
von Kugeln, die kreisförmig
angeordnet sind.
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Wie
in 8 und 9A gezeigt, ist jedes Schwenkglied 11 ein
hydraulischer Ventilspielausgleicher und umfasst einen Körper 13 mit
einem zylindrischen Boden, der eng in einer Haltevertiefung 1a in
dem oberen Teil des Zylinderkopfs 1 des Motors aufgenommen
ist, eine zylindrische Halterung 14, die in einem unteren
Teil des Körpers 13 aufgenommen ist,
einen zylindrischen Lufttrennungsteil 15, der auf der Zylinderhalterung 14 montiert
ist, und einen Kolben 16, der gleitend in dem Körper 13 aufgenommen ist,
wobei der obere kuppelförmige
Kopf 16 nach oben vorsteht. Bei der Montage kontaktiert
der kuppelförmige
Kopf 16a die konkave Innenwand der konischen Vertiefung 6b (siehe 7D)
des Schwenkarms 6.
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Wie
aus 8 hervorgeht, weist die zylindrische Halterung 14 eine
Trennwand 14a auf, durch die eine Hochdruckkammer 17 und
eine Reservoirkammer 18 voneinander getrennt werden. Die
Trennwand 14a ist mit einer Öffnung 14b ausgebildet.
In der Hochdruckkammer 17 ist ein Sperrventil 19 angeordnet,
dass die Öffnung 14b der
Trennwand 14 öffnet
und schließt.
Das Sperrventil 19 umfasst eine Sperrkugel 19a,
die die Öffnung 14b öffnet und schließt, eine
schalenförmige
Federhalterung 19b, die die Sperrkugel 19a aufnimmt,
eine erste Schraubenfeder 19c, die zwischen der Federhalterung 19b und
dem Boden des Körpers 13 komprimiert
wird, um die Federhalterung 19b zu der Trennwand 14a vorzuspannen,
und eine zweite Schraubenfeder 19d, die zwischen der Sperrkugel 19a und
der Federhalterung 19b komprimiert wird, um die Sperrkugel 19a gegen die Öffnung 14b zu
drücken.
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Der
obere kuppelförmige
Kopf 16a des Kolbens 16 ist mit einer Ölleitung 16b versehen,
durch die ein Schmieröl
in der Reservoirkammer 18 zu einer Kontaktzone geführt wird,
die zwischen einer Außenfläche des
kuppelförmigen
Kopfs 16a des Kolbens 16 und der konkaven Innenfläche der
konischen Vertiefung 6b des Schwenkarms 6 definiert
ist.
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Wie
aus 9A hervorgeht, ist der Zylinderkopf 1 des
Motors mit einer Ölleitung 1b versehen, von
der das Schmieröl
durch eine Öffnung 13a in
einer Seitenwand des Körpers 13 und
eine Öffnung 16c in
einer Seitenwand des Kolbens 16 zu der Reservoirkammer 18 geführt wird.
Bei einem Nullhub des Einlassventils 2, wenn keine Last
auf den Kolben 16 wirkt, öffnet das Schmieröl in der
Reservoirkammer 18 die vorgespannte Sperrkugel 19a,
sodass das Schmieröl
in die höhere
Druckkammer 17 fließen kann.
Daraufhin wird der Kolben 16 in 8 nach oben
geschoben, um den längeren
Arm des Schwenkarms 6 in 4 nach oben
zu schieben. Bei einem Nullhub wird also ein Ventilzwischenraum
bzw. der Zwischenraum zwischen dem Kontaktbereich 6a des kürzeren Arms
des Schwenkarms 6 und dem oberen Ende der Ventilspindel 2a auf
null gehalten. Nachdem der Hub des Einlassventils 2 begonnen
hat, wird die Sperrkugel 19a zu der geschlossenen Position bewegt,
sodass der Kolben 19 im wesentlichen relativ zu dem Körper 13 fixiert
wird.
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Wie
aus 1 bis 5 und insbesondere aus 2 und 3 deutlich
wird, umfasst der Bewegungsübertragungsmechanismus 7 einen
Kipparm 20, der über
der Antriebswelle 3 angeordnet ist, einen Verbindungsarm 21 (siehe 3),
der schwenkbar einen ersten Armteil 20a des Kipparms 20 mit
dem Antriebsnocken 4 verbindet, und ein Paar von Verbindungsgliedern 22 und 22 (siehe 2), die
schwenkbar zwei zweite Armteile 20b und 20b des
Kipparms 20 mit zwei Schwingnocken 5 und 5 verbinden.
Der Kipparm 20, der Verbindungsarm 21 und die
Verbindungsglieder 22 und 22 bilden eine sogenannte
mehrfach artikulierte Verbindungsanordnung.
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Wie
am besten aus 3 zu erkennen ist, ist der Kipparm 20 an
seinem mittleren Basisteil mit einem Halteloch 20c versehen,
das eine weiter unten beschriebenen Steuernocken 27 aufnimmt,
sodass der Kipparm 20 schwenkbar durch den Steuernocken 27 gehalten
wird. Der erste Armteil 20a des Kipparms 20 ist
mit einer Vertiefung (kein Bezugszeichen) versehen, die einen Stift 23 aufweist,
der durch gegenüberliegende
Wände der
Vertiefung gehalten wird. Schnappringe (nicht in den Zeichnungen
gezeigt) sind mit beiden Enden des Stifts 23 verbunden,
um eine Verschiebung des Stifts 23 aus seiner korrekten Arbeitsposition
zu verhindern.
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Wie
aus 2 hervorgeht, werden zwei zweite Armteile 20b und 20b durch
einen gegabelten Endteil des Kipparms 20 definiert und
sind mit zwei Schwenkarmen 5 und 5 verbunden,
Wie gezeigt, sind die zwei zweiten Armteile 20b und 20b symmetrisch in
Bezug auf einen mittleren Basisteil des Kipparms 20 angeordnet.
Jeder zweite Armteil 20b weist an einem vorderen Ende eine Öffnung (ohne
Bezugszeichen) auf, durch die sich ein Stift 24 erstreckt.
Durch den Stift 24 wird ein oberes (oder erstes) Ende 22a eines
Verbindungsglieds 22 schwenkbar gehalten. Schnappringe
(nicht gezeigt) sind mit beiden Enden des Stifts 24 verbunden,
um eine Verschiebung des Stifts 24 aus seiner korrekten
Arbeitsposition zu verhindern. Wie aus der Zeichnung von 2 hervorgeht,
sind zwei zweite Armteile 20b und 20b des Kipparms 20 vorgesehen,
um eine Schwenkkraft von einer in der Richtung der Schwerkraft weiter
oben gelegenen Position über
die Verbindungsglieder 22 und 22 auf die zwei
Schwenknocken 5 und 5 zu übertragen.
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Wie
aus 4 hervorgeht, weisen der erste Armteil 20a die
zweiten Armteile 20b und 20b jeweils eine untere
Fläche
auf, die konkav gekrümmt
ist.
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Wie
aus derselben Zeichnung hervorgeht, umfasst ein Verbindungsarm 21 einen
größeren ringförmigen Teil 21a und
einen Armteil 21b, der radial von einem Teil des ringförmigen Teils 21a vorsteht. Der
größere ringförmige Teil 21a weist
eine kreisrunde Öffnung 21c auf,
in welcher der oben genannte Antriebsnocken 4 eng, aber
drehbar aufgenommen ist. Der Armteil 21b weist an seinem
vorderen Ende eine Öffnung
(ohne Bezugszeichen) auf, durch welche sich der weiter oben genannte
Stift 23 erstreckt, um den Armteil schwenkbar mit dem ersten
Armteil 20a des Kipparms 20 zu verbinden.
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Wie
aus der Zeichnung von 4 hervorgeht, sind die oben
genannten Federhalterungen 9 und 9 sowie die Ventilfedern 10 und 10 an
einer in der Richtung der Schwerkraft weiter oben liegenden Position
des Verbindungsarms 21 angeordnet.
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Wie
aus 1 hervorgeht, ist die Dicke „W" des größeren ringförmigen Teils 21a des
Verbindungsarms 21 etwas größer als die Dicke „W1" des Antriebsnockens 4.
Und wie aus 6 hervorgeht, ist die Dicke „W" des größeren ringförmigen Teils 21a des
Verbindungsarms 21 etwas größer als die Distanz „D1" zwischen den benachbarten
Federhalterungen 9 und 9 und größer als
die Distanz „D2" zwischen den benachbarten
Ventilfedern 10 und 10.
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Es
ist zu beachten, dass in der ersten Ausführungsform 100 der vorliegenden
Erfindung die durch die Schwenknocken 5 und 5 betätigten Glieder die
Schwenkarme 6 und 6 sind, die relativ dünn sind, während die
herkömmlichen
Ventilheber gewöhnlich massiv
sind. Dadurch wird in der ersten Ausführungsform 100 im Vergleich
zu der Anordnung von Ventilhebern eine viel engere Anordnung durch
die Schwenkarme 6 und 6 erreicht. Dementsprechend kann
in der Ausführungsform
100 die Distanz „D1" zwischen zwei Einlassventilen 2 und 2 und
damit die Distanz „D2" zwischen den Ventilfedern 10 und 10 ausreichend
reduziert werden. Wie aus 6 hervorgeht,
können
diese Distanzen einfach kleiner als die Dicke „W" des größeren ringförmigen Teils 21a des
Verbindungsarms 21 vorgesehen werden.
-
In 1 wird
ein kleiner Zwischenraum, der unweigerlich während des Motorbetriebs zwischen der
Innenwand der kreisförmigen Öffnung 21c des Verbindungsarms 21 und
der Außenfläche 4a des Antriebsnockens 4 gebildet
wird, durch das Bezugszeichen „MC" angegeben.
-
Wie
aus 9A und 10A hervorgeht, kann
durch die Drehung des Antriebsnockens 4 wenigstens ein
Teil des kleinen Zwischenraums „MC" näher
an den Einlassventilen 2 und 2 als ein Kontaktpunkt
zwischen dem Schwenkarm 5 und der Rolle 12 des
Schwenkarms 6 positioniert werden. Mit anderen Worten wird
durch die Drehung des Antriebsnockens 4 zuverlässig eine
Periode vorgesehen, während welcher
die oben genannte Positionsziehung zwischen dem kleinen Zwischenraums „MC" und dem Kontaktpunkt
vorgesehen wird. Während
dieser Periode wird das Zuführen
des Schmieröls
zu den Federhalterungen 9 und 9 sowie zu den Ventilfedern 10 und 10 effektiv
durchgeführt,
was durch die folgende Beschreibung verdeutlicht wird.
-
Wie
aus 2 hervorgeht, ist jedes Verbindungsglied 22 bogenförmig durch
das Stanzen eines Metallblechs ausgebildet. Jedes Verbindungsglied 22 umfasst
einen ersten und einen zweiten Endteil 22a und 22b,
die jeweils zwei beabstandete Seitenwände (keine Bezugszeichen) und
einen mittleren Brückenteil
(kein Bezugszeichen) umfassen, über
den der erste und der zweite Endteil 22a und 22b miteinander verbunden
werden. Der erste Endteil 22a weist einen Stift 24 auf,
durch den der oben genannte zweite Armteil 20b des Kipparms 20 schwenkbar
gehalten wird, und der zweite Endteil 20b weist einen Stift 25 auf,
durch den der oben genannte Nockennasenteil 5c des Schwenknockens 5 schwenkbar
gehalten wird. Tatsächlich
ist der Nockennasenteil 5c mit einer Öffnung (kein Bezugszeichen)
versehen, durch den sich der Stift 25 erstreckt. Schnappringe
(nicht in der Zeichnung gezeigt) sind mit beiden Enden des Stifts 25 verbunden,
um eine Verschiebung des Stifts 25 aus seiner korrekten
Arbeitsposition zu verhindern.
-
Wie
in 3 gezeigt, umfasst ein Ventilhub-Steuermechanismus 8 allgemein
eine Steuerwelle 26, die oberhalb und parallel zu der oben
genannten Antriebswelle 3 angeordnet ist, sowie einen Steuernocken 27,
der einstückig
auf der Steuerwelle 26 vorgesehen (siehe 1)
und drehbar in dem oben genannten Halteloch 20c des Kipparms 20 aufgenommen
ist. Die Steuerwelle 26 wird drehbar durch Lagerglieder
(nicht gezeigt) gehalten, die oberhalb der Lagerglieder für die Antriebswelle 3 vorgesehen
sind.
-
Ein
Ende der Steuerwelle 26 ist über einen Getriebemechanismus
mit einem elektrischen Antriebselement (einem Gleichstrommotor)
verbunden. Aufgrund eines gesteuerten Betriebs des elektrischen
Antriebselements kann die Steuerwelle 26 in beiden Richtungen
innerhalb eines bestimmten Winkelbereichs um ihre Achse gedreht
werden.
-
Wie
aus 3 hervorgeht, ist der Steuernocken 27 zylindrisch
geformt und exzentrisch mit der Steuerwelle 26 verbunden,
sodass der Steuernocken 27 als exzentrischer Nocken dient.
Wie aus 4 hervorgeht, weist der Steuernocken 27 eine
Achse „P1" auf, die gegenüber der
Achse „P2" der Steuerwelle 26 um
eine bestimmte Distanz verschoben ist.
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Das
elektrische Antriebselement wird durch eine Steuereinrichtung gesteuert,
die verschiedene Befehlssignale ausgibt, indem sie verschiedene
Informationssignale zu einer Motorbetriebsbedingung verarbeitet.
Die Steuereinrichtung ist ein Mikrocomputer, der eine CPU, einen
RAM, einen ROM und entsprechende Schnittstellen umfasst. Um die Informationssignale
zu der Motorbetriebsbedingung zu sammeln, werden verschiedene Sensoren
wie etwa einen Kurbelwinkelsensor, ein Luftflussmesser, ein Motorkühlwasser-Temperatursensor,
einen Potentiometer (der die Winkelposition der Steuerwelle 26 erfasst)
und ähnliches
verwendet. Durch die Verarbeitung dieser Informationssignale gibt
die Steuereinrichtung ein geeignetes Befehlssignal an das elektrische
Antriebselement aus, um dasselbe zu steuern.
-
Wie
aus 1 bis 3 hervorgeht, ist der Ventilbetätigungsmechanismus
100 der vorliegenden Erfindung mit einer Schmieröl-Zuführanordnung versehen, um Schmieröl zu einander
kontaktierenden Bereichen von Bewegungsteilen wie zum Beispiel zu dem
Kontaktbereich zwischen dem Antriebsnocken 4 und der kreisförmigen Öffnung 21c des
Verbindungsarms 21, zu dem Kontaktbereich zwischen den Schwenknocken 5, 5 und
den Schwenkarmen 6, 6 sowie zu dem Kontaktbereich
zwischen den Federhalterungen 9 und 9 und den
Ventilfedern 10 und 10 zuzuführen.
-
Wie
am besten in 1 zu erkennen, umfasst die Schmieröl-Zuführanordnung
eine erste Ölleitung 28,
die sich axial in der Antriebswelle 3 erstreckt, und eine
Zweigölleitung 29,
die sich diametral in dem Antriebsnocken 4 erstreckt, wobei
ihr inneres Ende mit der ersten Ölleitung 28 verbunden
ist und ihr äußeres Ende
sich zu dem oben genannten kleinen Zwischenraum „MC" öffnet.
-
Während des
Motorbetriebs wird das Schmieröl
in der ersten Ölleitung 28 durch
die Zweigölleitung 29 zu
dem kleinen Zwischenraum „MC" geführt, der
zwischen der Innenwand der kreisförmigen Öffnung 21c des Verbindungsarms 21 und
der Außenfläche 4a des
Antriebsnockens 4 definiert ist.
-
Wie
aus 1 hervorgeht, umfasst die Schmieröl-Zufuhranordnung weiterhin
eine zweite Ölleitung 30,
die sich axial in der Steuerwelle 26 erstreckt, und eine
Zweigölleitung 31,
die sich diametral in dem Steuernocken 27 erstreckt, wobei
ihr inneres Ende mit der zweiten Ölleitung 30 verbunden
ist und ihr äußeres Ende
sich zu einem anderen kleinen Zwischenraum „MC2" öffnet,
der zwischen der Innenwand des Haltelochs 20c des Kipparms 20 und
einer Außenfläche des
Steuernockens 27 definiert ist. Während des Motorbetriebs wird
das Schmieröl
in der zweiten Ölleitung 30 durch
die Zweigölleitung 31 zu
dem kleinen Zwischenraum „MC2" geführt, um eine
Schmierung der Kontaktzone zwischen der Innenwand des Haltelochs 20c des
Kipparms 20 und der Außenfläche des
Steuernockens 27 vorzusehen.
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Es
ist zu beachten, dass die oben genannten ersten und zweiten Ölleitungen 28 und 30 mit
einer Ölgalerie
(nicht gezeigt) des Zylinderkopfs 1 über entsprechende Ölleitungen
kommunizieren, die in den Lagergliedern für die Antriebs- und Steuerwelle 3 und 26 ausgebildet
sind.
-
Im
Folgenden wird der Betrieb des Ventilhub-Steuermechanismus 8 kurz mit
Bezug auf 9A und 9B beschrieben.
-
Wenn
eine Niederhubsteuerung erforderlich ist, sodass die Einlassventile 2 und 2 mit
einer kleineren Hubkennlinie gesteuert werden, veranlasst die Steuereinrichtung,
dass das elektrische Antriebselement die Steuerwelle 26 um
einen bestimmten Winkel in einer Richtung dreht. Wie in 9A und 9B gezeigt
ist der Steuernocken 27 einstückig mit der Steuerwelle 26 ausgebildet
und dreht sich deshalb derart, dass sein dickster Teil eine korrekte Position
einnimmt und in dieser neu gewählten
Winkelposition bleibt. Durch das Drehen des Steuernockens 27 werden
die zweiten Armteile 20b und 20b des Kipparms 20 nach
oben gehoben, sodass die Nockennasenteile 5c und 5c der
entsprechenden Schwenknocken 5 und 5 über die
entsprechenden Verbindungsglieder 22 und 22 nach
oben gezogen werden, wodurch die Schwenknocken 5 und 5 in
den in 9A und 9B gezeigten
Positionen gehalten werden.
-
Wenn
der Verbindungsarm 21 aufgrund der Drehung des Antriebsnockens 4 den
ersten Armteil 20a des Kipparms 20 nach oben drückt, wird
die auf den Kipparm 20 ausgeübte Kraft über die Verbindungsglieder 22 und 22,
die Schwenknocken 5 und 5 sowie die Rollen 12 und 12 auf
die Schwenkarme 6 und 6 übertragen (siehe 9B).
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Wie
aus 9B hervorgeht, werden die Schwenkarme 6 und 6 um
den oberen kuppelförmigen
Kopf 16a des Kolbens 16 nach unten geschwenkt
und drücken
dabei entsprechende Ventilspindeln 2a und 2a an
ihren Kontaktteilen 6a und 6a. Durch dieses nach
unten gerichteten Drücken
der Ventilspindeln 2a und 2a werden die entsprechenden Einlassventile 2 und 2 etwas
geöffnet.
Das heißt,
es wird eine Niederhub-Steuerung der Einlassventile 2 und 2 ausgeführt.
-
Wenn
der Kipparm 20 die Position von 9A einnimmt,
werden die Schwenkarme 6 und 6 aufgrund der Kraft
der Ventilfedern 10 und 10 wie durch die Pfeile
angegeben nach oben geschwenkt. Dadurch werden die entsprechenden
Einlassventile 2 und 2 in die geschlossene Position
versetzt.
-
Die
Niederhub-Steuerung wird durch das Kurvendiagramm von 11 verdeutlicht.
Die Ventilhub-Kennlinie „L1" zeigt, dass bei
einer derartigen Steuerung der Ventilhubgrad klein ist und der Zeitpunkt
der Ventilöffnung
später
ist. Die Periode für eine
Ventilüberlappung
zwischen dem Einlass- und dem Auslassventil ist also reduziert.
Eine Niederhub-Steuerung wird verwendet, wenn ein stabiler Motorbetrieb
mit einer bestimmten Kraftstoffeinsparung bei einer niedrigen Belastung
des Motors erforderlich ist.
-
Wenn
eine Hochhub-Steuerung erforderlich ist, sodass die Einlassventile 2 und 2 mit
einer höheren
Hubkennlinie gesteuert werden, veranlasst die Steuereinrichtung
das elektrische Antriebselement, die Steuerwelle 26 um
einen bestimmten Winkel in der anderen Richtung zu drehen. Wie in 10A und 10B gezeigt
ist der Steuernocken 27 einstückig mit der Steuerwelle 26 ausgebildet
und wird derart gedreht, dass sein dickster Teil eine niedrigere
Position einnimmt und in dieser neu gesetzten Winkelposition gehalten
wird. Bei einer derartigen Drehung des Steuernockens 27 werden
zweite Armteile 20b und 20b des Kipparms 20 nach
unten gedreht, sodass Nockennasenteile 5c und 5c von
entsprechenden Schwenknocken 5 und 5 über entsprechende Verbindungsglieder 22 und 22 nach
unten gezogen werden, wodurch die Schwenknocken 5 und 5 in
den in 10A und 10B gezeigten
Position gehalten werden.
-
Wenn
also aufgrund der Drehung des Antriebsnockens 4 der Verbindungsarm 21 den
ersten Armteil 20a des Kipparms 20 nach oben drückt, drücken zweite
Armteile 20b des Kipparms 20 die Verbindungsglieder 22 und 22 nach
unten. Wie aus 10B deutlich wird, drücken die
Schwenknocken 5 und 5 gegen die entsprechenden
Rollen 12 und 12 an den vorderen Enden der Nockennasenteile 5c und 5c,
wodurch der Schwenkgrad der Schwenkarme 6 vergrößert wird.
-
Aus
der Ventilhub-Kennlinie „L2" in dem Kurvendiagramm
von 11 wird deutlich, dass bei einer Hochhub-Steuerung
der Ventilhubgrad groß ist, sodass
der Zeitpunkt der Ventilöffnung
vorgezogen wird und der Zeitpunkt des Ventilschließens verzögert wird.
Eine Hochhub-Steuerung wird verwendet, wenn eine höhere Leistung
mit einer ausreichenden Ladungseffizienz in einem Motorbetrieb mit
einer großen
Belastung erforderlich ist.
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Es
ist zu beachten, dass aufgrund der Natur des Ventilhub-Steuermechanismus 8 die
Ventilhub-Steuerung der Einlassventile 2 und 2 kontinuierlich
in Übereinstimmung
mit einer Betriebsbedingung des Motors wie in dem Kurvendiagramm
von 11 gezeigt ausgeführt werden kann.
-
Im
Folgenden wird der Betrieb der Schmieröl-Zuführanordnung
mit Bezug auf die Bezeichnungen und insbesondere auf 1 beschrieben.
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Während des
Motorbetriebs wird ein unter Druck stehendes Schmieröl von einer Ölpumpe (nicht
gezeigt) zu der ersten Ölleitung 28 des
Antriebsnockens 3 zugeführt.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, wird das unter Druck stehende
Schmieröl durch
die Ölleitung 29 zu
dem kleinen Zwischenraum „MC" zwischen der Innenwand
der kreisrunden Öffnung 21c des
Verbindungsarms 21 und der Außenfläche 4a des Antriebsnockens 4 geführt. Dadurch werden
die gleitend einander kontaktierenden Teile der Innenwand der kreisrunden Öffnung 21c und
der Außenfläche 4a optimal
durch das Schmieröl
geschmiert.
-
Nach
dem Schmieren in dem kleinen Zwischenraum „MC" tritt das Schmieröl aus dem kleinen Zwischenraum „MC" aus und tropft nach
unten auf Innenumfangsteile der Federhalterungen 9 und 9 sowie
auf Innenumfangsteile der Ventilfedern 10 und 10,
wie durch die Pfeile in 1 angegeben.
-
Es
ist zu beachten, dass das meiste Schmieröl aus dem kleinen Zwischenraum „MC" durch die Innenumfangsbereiche
der Federhalterungen 9 und 9 und der Ventilfedern 10 und 10 aufgenommen
werden kann.
-
Wie
zuvor genannt und in 1 gezeigt, ist die Dicke „W" des größeren ringförmigen Teils 21a des
Verbindungsarms 21 etwas größer als die Distanz „D1" zwischen den Federhalterungen 9 und 9 und
größer als
die Distanz „D2" zwischen den Federhalterungen 10 und 10,
wobei die Federhalterungen 9 und 9 und die Ventilfedern 10 und 10 unter
dem Zwischenraum „MC" positioniert sind.
Diese Anordnungen ermöglichen
die oben genannte effektive Aufnahme des Schmieröls durch die Federhalterunge 9 und 9 und
die Ventilfedern 10 und 10.
-
Während des
Motorbetriebs wird aufgrund der starken Vibration der Einlassventile 2 und 2 das auf
den Federhalterungen 9 und 9 und auf den Ventilfedern 10 und 10 tropfende Öl in alle
Richtungen geschleudert, sodass die Kontaktzone zwischen einem oberen
Ende jeder Ventilspindel 2a und einem Kontaktteil 6a des
entsprechenden Schwenkarms 6, die Kontaktzone zwischen
der Nockenfläche 5b jedes
Schwenknockens 5 und der entsprechenden Rolle 12 sowie
die Kontaktzone zwischen jedem Schwenknocken 5 und dem
entsprechenden Verbindungsglied 22 mit einer ausreichenden
Menge von Schmieröl
versorgt werden und dementsprechend ausreichend geschmiert werden.
Dieses ausreichende Schmierung ermöglicht eine reibungslose Bewegung
der Bewegungsteile des Ventilbetätigungsmechanismus
100, ohne dass ein Verschleiß der
Bewegungsteile verursacht wird.
-
Weil
die Dicke „W" des größeren ringförmigen Teils 21a des
Verbindungsarms 21 größer als
die Dicke „W1" des Antriebsnockens 4 ist,
wird der Antriebsnocken 4 stabil in der kreisrunden Öffnung 21c des
Verbindungsarms 21 gehalten, wobei kreisförmige Stufen
(siehe 3) unweigerlich an beiden axialen Enden der kreisrunden Öffnungen 21c erzeugt werden.
Aufgrund der kreisförmigen
Stufen kann das aus dem kleinen Zwischenraum „MC" fließende Schmieröl vorübergehend
an niedrigeren Teilen der kreisförmigen
Stufen verbleiben, sodass eine ausreichende Menge von Schmieröl durch
den sich drehenden Antriebsnocken 4 effektiv nach außen gechleudert
werden kann, wodurch die oben genannte Schmierung der Kontaktbereiche
an den verschiedenen Teilen 9 und 10 gefördert wird.
-
In
der ersten Ausführungsform
100 werden die kompakt angeordneten Schwenkarme 6 und 6 anstelle
von herkömmlichen
Ventilhebern verwendet, sodass zwei Einlassventile 2 und 2 eng
nebeneinander positioniert werden können, wodurch eine Größenreduktion
des Motors unterstützt
wird.
-
Weil
der Antriebsnocken 4 mit hoher Geschwindigkeit gedreht
wird, wird das Schmieröl
in einer Umfangsrichtung des Antriebsnockens 4 geschleudert,
sodass die gerundeten unteren Flächen des
ersten und des zweiten Armteils 20a und 20b des Kipparms 20 das
aufgeschleuderte Schmieröl
aufnehmen oder halten.
-
Wegen
der schnellen Schwenkbewegung des Kipparms 20 wird das
Schmieröl
auf den gerundeten unteren Flächen
des Kipparms 20 schnell zu den Stiften 23 und 24 sowie
anschließend über die Verbindungsglieder 22 und 22 zu
dem Stift 25 transportiert, um die Stifte 23, 24 und 25 zu
schmieren.
-
Das
zu der zweiten Ölleitung 30 geführte Schmieröl wird durch
die Zweigölleitung 31 zu
dem kleinen Zwischenraum „MC2" zwischen der Innenwand
des Haltelochs 20c des Kipparms 20 und der Außenfläche des
Sternockens 27 geführt.
Dadurch werden die gleitend einander kontaktierenden Abschnitte
zwischen dem Halteloch 20c und dem Steuerarm 27 optimal
mit Schmieröl
geschmiert.
-
Nachdem
die Schmierung in dem Zwischenraum „MC2" durchgeführt wurde, tritt das Schmieröl wie durch
die Pfeile in 1 angegeben aus dem Zwischenraum „MC2" aus und fließt auf den
Außenflächen der
zwei zweiten Armteile 20b und 20b des Kipparms 20 zu
den Außenabschnitten
der Stifte 24. Bei diesem Fluss wird wie in 2 gezeigt
der Fluss des Schmieröls
mit dem anderen Fluss des Schmieröls, das über die inneren und unteren
Flächen
der zweiten Armteile 20b und 20b geflossen ist,
zusammengeführt,
wobei der zusammengeführte
Fluss des Schmieröls
dann entsprechende Stifte 24 und 24 erreicht,
um dieselben zu schmieren.
-
Aus 2 geht
hervor, dass das Schmieröl nach
dem Schmieren der entsprechenden Stifte 24 und 24 nach
unten auf die Innenflächen
der Verbindungsglieder 22 und 22 fließt und die
unteren Stifte 25 und 25 erreicht, um dieselben
zu schmieren. Weil zweite Armteile 20b und 20b des
Kipparms 20, die schwenkbar durch die Stifte 24 und 24 gehalten
werden, über
den Stiften 25 und 25 angeordnet sind, erfolgt
der Fluss des Schmieröls
zu den Stiften 25 und 25 problemlos.
-
Die
gleitend einander kontaktierenden Abschnitte der Stifte 24 und 25 werden
also ausreichend durch das Schmieröl geschmiert. Die ausreichende
Schmierung ermöglicht
eine reibungslose Bewegung der Bewegungsteile des Ventilbetätigungsmechanismus
100 ohne einen Verschleiß der Teile.
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Wie
in 2, 4 und 5 gezeigt,
fließt das
Schmieröl
nach dem Schmieren der Stifte 25 auf die axial gegenüberliegenden
Außenflächen der Schwenknocken 5 und 5 sowie
auf die Nockenflächen 5b und 5b der
entsprechenden Nockennasenteile 5c und 5c. Dort
wird der Fluss der Schmieröls mit
dem anderen Fluss des Schmieröls,
das durch die vibrierenden Federhalterungen 9 und 9 und
Ventilfedern 10 und 10 geschleudert wurde, zusammengeführt. Der
zusammengeführte
Fluss des Schmieröls
fließt
dann zu dem Zwischenraum 6a zwischen der Nockenfläche 5b jedes
Schwenknockens 5 und dem entsprechenden Schwenkarm 6 sowie
zu dem Zwischenraum zwischen der konischen Vertiefung 6b jedes
Schwenkarms 6 und dem kuppelförmigen Kopf 16a des
entsprechenden Schwenkglieds 11, um die einander kontaktierenden
Bereiche der Bewegungsteile zu schmieren.
-
Während des
Motorbetriebs wird außerdem der
Zwischenraum zwischen der konischen Vertiefung 6b jedes
Schwenkarms 6 und dem kuppelförmigen Kopf 16a des
entsprechenden Schwenkglieds 11 über die Ölleitung 16b (siehe 8 und 9A)
mit Schmieröl
aus der Reservoirkammer 18 versorgt. Aufgrund einer sogenannten
doppelten Ölzuführfunktion
an dem Zwischenraum werden die gleitend einander kontaktierenden
Flächen
der konischen Vertiefung 6b und des kuppelförmigen Kopfs 16a ausreichend
mit dem Öl
geschmiert.
-
Wie
in 1 und 3 gezeigt, fließt das Schmieröl aus dem
kleinen Zwischenraum „MC2" auf die axial gegenüberliegenden
Außenflächen des
ersten Armteils 20a des Kipparms 20 und dann auf
die axial gegenüberliegenden
Endteile des Stifts 23, um dieselben zu schmieren.
-
Wie
zuvor genannt und wie in 4 gezeigt, sind die unteren
Flächen
des ersten und zweiten Armteils 20a und 20b des
Kipparms 20 konkav gekrümmt.
Diese konkave Krümmung
ist effektiv, um das Schmieröl
aufzunehmen, das durch den Antriebsnocken 4 verspritzt
wurde, wobei die konkave Krümmung außerdem einen
problemlosen Fluss des Öls
zu den Stiften 23 und 24 ermöglicht.
-
In
der Ausführungsform
100 ist jeder Schwenknocken 5 über eine Kappe 5d und
Schrauben 50 und 50 lösbar mit der Antriebswelle 3 verbunden.
Dieser lösbare
Aufbau des Schwenknockens 5 vereinfacht die Fixierung des
Schwenknockens 5 an der Antriebswelle 3, auch
wenn die Antriebswelle 3 wegen des Antriebsnockens 4 einen
komplexen Aufbau aufweist. Die einstückige Ausbildung des Antriebsnockens 4 auf
der Antriebswelle 3 bringt nicht nur eine Reduktion in
der Anzahl der Teile für
den Ventilbetätigungsmechanismus
100, sondern auch eine größere mechanische
Stärke
der Antriebswelle 3 mit sich. Dadurch können die Kosten für den Ventilbetätigungsmechanismus
reduziert werden und kann eine Unregelmäßigkeit beim Ventilhub der
Einlassventile 2 und 2 unterdrückt oder zumindest minimiert werden.
-
Wie
in 1 und 2 gezeigt, sind in dieser Ausführungsform
100 nicht nur zwei zweite Armteile 20b und 20b des
Kipparms 20, sondern auch zwei Schwenknocken 5 und 5 symmetrisch
in Bezug auf den Verbindungsarm 21 angeordnet. Diese symmetrische
Anordnung ermöglicht
eine feinsynchrone Schwenkbewegung von zwei Schwenknocken 5 und 5 bei
einer Schwenkbewegung des Verbindungsarms 21. Das heißt, die
zwei Schwenknocken 5 und 5 können eine ausgeglichene Schwenkbewegung
durchführen,
sodass eine unerwünschte
Ungleichmäßigkeit
der Öffnungs-/Schließbetätigung der
Einlassventile 2 und 2 unterdrückt oder zumindest minimiert werden
kann.
-
Zwischen
jedem Schwenknocken 5 und dem entsprechenden Schwenkarm 6 ist
eine Rolle 12 angeordnet. Die Drehung der Rolle 12 nach
vorne und nach hinten wird durch die Schwenkbewegung des Schwenknockens 5 veranlasst
und kann effektiv die Reibung reduzieren, die in der Einheit aus
dem Schwenknocken 5, dem Schwenkarm 6 und der
Rolle 12 erzeugt werden würde. Bei der nach vorne und nach
hinten gerichteten Drehung der Rolle 12 wird das Schmieröl auf der
Rolle 12 effektiv zu einer Seite geschleudert, an der sich
ein Ende des Schwenkarms 6 zu dem entsprechenden Schwenkglied 11 (siehe 4)
erstreckt, sowie zu der anderen Seite, wo sich das andere Ende des
Schwenkarms 6 zu der entsprechenden Ventilspindel 2a erstreckt.
Durch diese Ölzufuhr
kann die Schmierung der Teile auf beiden Seiten optimal durchgeführt werden.
-
Wie
aus 7D hervorgeht, weist jede Rolle 12 ein
zylindrisches Loch auf, dessen beide Enden mit entsprechenden Kugellageraufbauten
ausgestattet sind. Das zylindrische Loch kann also als vorübergehendes Ölreservoir
dienen, das einen Teil des Schmieröls während des Ruhens des Motors
speichern kann. Wenn dann der Motor gestartet wird, kann das Schmieröl in dem
Loch jeder Rolle 12 zu nahen Teilen in der Umgebung der
Rolle 12 wie zum Beispiel auf die oberen Flächen der
Federhalterungen 9 (siehe 2) geschleudert
werden. Also auch direkt nach dem Motorstart, wenn keine ausreichende
Menge von Schmieröl
durch die Ölpumpe
zugeführt
wird, können
die umgebenden Teile ausreichend durch das Schmieröl aus den
zylindrischen Löchern
der Rollen 12 und 12 geschmiert werden.
-
Wie
weiterhin in 4, 7A und 7B gezeigt,
ist das rechteckige Loch 6c jedes Schwenkarms 6,
in dem die Rolle 12 drehbar gehalten wird, ein sich vertikal
erstreckendes Durchgangsloch. Während
des Motorbetriebs kann also das Schmieröl auf der oberen Fläche des
Schwenkarms 6 einfach durch das Loch 6c nach unten
fließen
und auf die entsprechende Federhalterung 9 fallen (siehe 4).
Aufgrund der Vibration der Federhalterung 9 wird das Schmieröl von der
Oberfläche
der Federhalterung 9 zu den umgebenden Bewegungsteilen
geschleudert. Ein Teil des geschleuderten Schmieröls wird
natürlich
zurück
zu dem rechteckigen Loch 6c geführt, sodass auch die Rolle 12 geschmiert
wird.
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Wie
zuvor genannt und in 1, 9A und 10A gezeigt, kann wenigstens ein Teil des kleinen
Zwischenraums „MC", der während des
Motorbetriebs zwischen der Innenwand der kreisrunden Öffnung 21c des
Verbindungsarms 21 und der Außenfläche 4a des Antriebsnockens 4 erzeugt
wird, näher
an den Einlassventilen 2 und 2 als der Kontaktpunkt
zwischen dem Schwenknocken 5 und der Rolle 12 des
Schwenkarms 6 positioniert werden. Dadurch kann das axial
aus dem kleinen Zwischenraum „MC" fließende Schmieröl direkt
zu den Schwenknocken 5 und 5 und den Schwenkarmen 6 und 6 geführt werden.
Die einander kontaktierenden Bereiche dieser Teile können also
ausreichend mit Schmieröl
versorgt werden.
-
Weiterhin
sind in der Ausführungsform
100 die zwei zweiten Armteile 20b und 20b des
Kipparms 20 und die zwei Schwenknocken 5 und 5 symmetrisch
in Bezug auf den Verbindungsarm 21 angeordnet, sodass diese
Teile 20b, 20b, 5 und 5 synchron betätigt werden
können.
Dadurch wird ein stabiler Betrieb der Teile erhalten. Also auch
bei einer Niederhub-Steuerung, die zu Unregelmäßigkeiten neigt, kann eine
Unregelmäßigkeit
des Ventilhubs der Einlassventile 2 und 2 unterdrückt oder
zumindest minimiert werden.
-
Der
Ventilhub-Steuermechanismus 8 wird betrieben, um den Ventilhubgrad
der Einlassventile 2 und 2 kontinuierlich zu variieren.
Diese Operation wird aufgrund der symmetrischen Anordnung der zweiten
Armteile 20b und 20b des Kipparms 20 und der
Schwenknocken 5 und 5 sichergestellt. Es wird stets
also eine stabile Hubsteuerung in jedem Hubsteuermodus, d. h. im
Niederhub-, Hochhub- und Mittelhub-Steuermodus, vorgesehen. Weiterhin
kann auch bei einem Niedrigsthub-Steuermodus eine Unregelmäßigkeit
im Hub der Einlassventile 2 und 2 unterdrückt oder
zumindest minimiert werden.
-
Die
Steuerwelle 26 des Ventilhub-Steuermechanismus 8 wird
drehbar an dem Zylinderkopf 1 durch Lagerglieder gehalten,
die mit bestimmten Abständen
angeordnet sind. Das heißt,
die Steuerwelle 26 wird stabil durch die Lagerglieder gehalten,
sodass eine unerwünschte
Schrägstellung
der Steuerwelle 26 relativ zu dem Zylinderkopf 1 unterdrückt oder
zumindest minimiert werden kann. Dadurch kann auch eine Schrägstellung
des Kipparms 20 und des Verbindungsarms 21 unterdrückt oder
zumindest minimiert werden. Die Ventilhubsteuerung kann also stabil
erfolgen.
-
Im
Folgenden werden Ventilbetätigungsmechanismen
gemäß einer
zweiten, dritten, vierten, fünften
und sechsten Ausführungsform
200, 300, 400, 500 und 600 der vorliegenden Erfindung mit Bezug
auf die Zeichnungen beschrieben.
-
Weil
die Ventilbetätigungsmechanismen
der zweiten bis sechsten Ausführungsform
200 bis 600 einen ähnlichen
Aufbau aufweisen wie der Ventilbetätigungsmechanismus 100 der
zuvor beschriebenen ersten Ausführungsform
werden hier nur diejenigen Teile oder Bereiche beschrieben, die
sich gegenüber der
ersten Ausführungsform
unterscheiden.
-
12 und 13 zeigen
einen Ventilbetätigungsmechanismus
200 eines Verbrennungsmotors gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
Wie
am besten in 12 zu erkennen, sind in dieser
zweiten Ausführungsform
200 ein Armteil 21b des Verbindungsarms 21 und
der erste Armteil 20a des Kipparms 20 über eine
sogenannte Schwenkstruktur verbunden, Das heißt, der Armteil 21b ist
mit einem halbkugelförmigen
Kopf 32 ausgebildet, der gleitend in einer halbkugelförmigen Vertiefung 33 in
dem ersten Armteil 20a des Kipparms 20 aufgenommen
ist.
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Weiterhin
wird eine Rückstellfeder 35 zwischen
dem ersten Armteil 20a und einem Kippdeckel 34 komprimiert,
sodass der Kipparm 20 zu einer Drehung im Uhrzeigersinn
von 12 vorgespannt ist, d. h. in einer Richtung, in
der die halbkugelförmige Vertiefung 33 des
Kipparms 20 gegen den halbkugelförmigen Kopf 32 des
Verbindungsarms 21 drückt.
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Durch
die vorstehend beschriebene Schwenkstruktur wird eine Fehlausrichtung
zwischen dem Verbindungsarm 21 und dem Kipparm 20 ausreichend
absorbiert, sodass eine stark verbesserte Kraftübertragung von dem Verbindungsarm 21 zu dem
Kipparm 20 zu erwarten ist. Die Vorspannung des ersten
Armteils 20a des Kipparms 20 zu dem kugelförmigen Kopf 32 des
Verbindungsarms 21 durch die Rückstellfeder 35 bringt
eine verbesserte Verfolgungsbewegung des Kipparms 20 mit
sich, insbesondere wenn der Armteil 21b des Verbindungsarms 21 eine
niedrigere Position einnimmt.
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Weil
der Ventilbetätigungsmechanismus
200 der zweiten Ausführungsform
einen ähnlichen
Aufbau wie der Ventilbetätigungsmechanismus
100 der ersten Ausführungsform
aufweist, kann eine zufriedenstellende Schmierung für die Teile
vorgesehen werden.
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14 zeigt
einen Ventilbetätigungsmechanismus
300 für
einen Verbrennungsmotor gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Aus
einem Vergleich zwischen 14 und 4 geht
hervor, dass in dieser dritten Ausführungsform 300 die Anordnung
der Einheit aus dem Bewegungsübertragungsmechanismus 7 und
dem Ventilhub-Steuermechanismus 8 relativ zu den Schwenkarmen 6 und 6 der
Anordnung in der ersten Ausführungsform
100 entgegengesetzt ist.
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In
der dritten Ausführungsform
300 ist der Nockennasenteil 5c jedes Schwenknockens 5 in
der Nähe
des Schwenkglieds 11 positioniert, und der Verbindungsarm 21 ist
in der Nähe
der Ventilspindeln 2a und 2a der entsprechenden
Einlassventile 2 und 2 positioniert. Wegen der
benachbarten Anordnung der Teile wird das Schmieröl aus dem
kleinen Zwischenraum „MC" zwischen dem Verbindungsarm 21 und dem
Antriebsnocken 4 einfach zu den Federhalterungen 9 und 9 sowie
zu den Ventilfedern 10 und 10 geschleudert, um
dieselben zu schmieren. Weiterhin fällt das entlang der Nockenflächen 5b und 5b fließende Schmieröl auf die
Schwenknocken 6 und 6 in der Nähe der Schwenkglieder 11 und 11.
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15 und 16 zeigen
einen Ventilbetätigungsmechanismus 400 für einen
Verbrennungsmotor gemäß einer
vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Wie
in 15 gezeigt, werden in dieser vierten Ausführungsform
400 die Schwenknocken 5 und 5 durch eine Haltewelle 36 und
nicht durch die Antriebswelle 3 gehalten. Die Haltewelle 36 wird
fest durch Standglieder (nicht gezeigt) gehalten, mit denen Lagerglieder
(nicht gezeigt) für
die Steuerwelle 26 verbunden sind. Die Standglieder sind
an dem Zylinderkopf 1 befestigt. Die Antriebswelle 3 wird
drehbar durch die Lagerglieder gehalten, die an dem Zylinderkopf 1 angeordnet
sind.
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Aus 16 geht
hervor, dass wie in der ersten Ausführungsform 100 die Dicke „W" des größeren ringförmigen Teils 21a des
Verbindungsarms 21 etwas größer als die Dicke „W1" des Antriebsnockens 4 und
etwas größer als
die Distanz „D1" zwischen den benachbarten
Federhalterungen 9 und 9 sowie größer als
die Distanz „D2" zwischen den benachbarten
Ventilfedern 10 und 10 ist. Das durch die dimensionalen
Beziehungen zwischen W, W1, D1 und D2 ermöglichte vorteilhafte Zuführen von Schmieröl wird also
in der vierten Ausführungsform 400
ebenso wie in der ersten Ausführungsform
100 erhalten.
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In
der vierten Ausführungsform
400 werden die Schwenknocken 5 und 5 durch die
Haltewelle 36 und nicht durch die Antriebswelle 3 gehalten.
Deshalb weist der Ventilbetätigungsmechanismus
dieser Ausführungsform
einen größeren Freiheitsgrad
für die
Anordnung der Teile auf.
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17 und 18 zeigen
einen Ventilbetätigungsmechanismus 500 für einen
Verbrennungsmotor gemäß einer
fünften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Der
Ventilbetätigungsmechanismus
500 der fünften
Ausführungsform
ist im wesentlichen derselbe wie in vierten Ausführungsform, mit Ausnahme der
im Folgenden erläuterten
Unterschiede.
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In
der Ausführungsform
500 werden wie in der vierten Ausführungsform 400 die Schwenknocken 5 und 5 durch
die Haltewelle 36 und nicht durch die Antriebswelle 3 gehalten.
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In
der Ausführungsform
500 wird allerdings ein an der Antriebswelle befestigter tropfenförmiger Nocken 37 anstelle
des in der ersten Ausführungsform
100 verwendeten Antriebsnocken 4 verwendet.
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Wie
in 17 gezeigt, ist also ein Nockennasenteil 37a des
Nockens 37 in Kontakt mit einer Rolle 38, die
drehbar mit einem ersten Armteil 20a des Kipparms 20 verbunden
ist. Ein Kugellager 38a wird für die drehbare Verbindung der
Rolle 38 mit dem ersten Armteil 20a des Kipparms 20 verwendet.
Durch das Bezugszeichen 39 ist eine Zweigölleitung
angegeben, die sich in einem kreisförmigen Basisteil des Nockens 37 und
in der Antriebswelle 3 erstreckt und mit der ersten Ölleitung 28 der
Antriebswelle 3 verbunden ist.
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Wie
in der zweiten Ausführungsform
200 wird eine Rückstellfeder 40 zwischen
dem ersten Armteil 20a des Kipparms 20 und dem
Kippdeckel 34 komprimiert, sodass der Kipparm 20 zu
einer Drehung im Uhrzeigersinn in 17 vorgespannt
wird, d. h. in einer Richtung, in der die Rolle 38 gegen
den Nocken 37 gedrückt
wird.
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Wie
in 18 gezeigt, ist in dieser fünften Ausführungsform 500 die Dicke „W1" des tropfenförmigen Nockens 37 etwas
größer als
die Distanz „D1" zwischen den benachbarten
Federhalterungen 9 und 9 und größer als
die Distanz „D2" zwischen den benachbarten
Ventilfedern 10 und 10.
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Wie
in 17 gezeigt, wird bei einer Drehung der Antriebswelle 3 auch
der damit verbundene Nocken 37 gedreht. Bei einer Drehung
des Nockens 37 wird die Rolle 38 des Kipparms 20 durch
den Nockennassenteil 37a des Nockens 37 gedrückt und dann
durch die Rückstellfeder 40 nach
unten gedrückt,
sodass der Kipparm 20 kontinuierlich um den Steuernocken 27 gekippt
wird. Wenn der erste Armteil 20a des Kipparms 20 wie
in der ersten Ausführungsform
100 durch den Nockennasenteil 37a des Nockens 37 über die
Rolle 38 gehoben wird, werden die zwei zweiten Armteile 20b und 20b des
Kipparms 20 gesenkt, sodass die Einlassventile 2 und 2 über die
Verbindungsglieder 22 und 22, die Schwenknocken 5 und 5 und
die Schwenkarme 6 und 6 zu ihrer Öffnungsbewegung
gegen die Vorspannkraft der Ventilfedern 10 und 10 veranlasst
werden.
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Bei
der Drehung des Nockens 37 wird das Schmieröl in der
ersten Ölleitung 28 aufgrund
einer auf das Öl
wirkenden Zentrifugalkraft aus der Zweigölleitung 39 nach außen geschleudert.
Dadurch werden umgebende Teile wie etwa die Federhalterungen 9 und 9,
die Ventilfedern 10 und 10, der Kipparm 20,
die Verbindungsglieder 22 und 22 und die Schwenknocken 5 und 5 ausreichend
mit Schmieröl versorgt
und dadurch optimal geschmiert. Weiterhin sorgt die dimensionale
Beziehung zwischen W1, D1 und D2 (siehe 18) für eine optimale
Schmierung der Federhalterungen 9 und 9 und der
Ventilfedern 10 und 10.
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In
dieser fünften
Ausführungsform
500 wird im Vergleich zu der ersten, zweiten, dritten und vierten
Ausführungsform
100, 200, 300 und 400 ein einfacher Aufbau verwendet, um die Drehbewegung
der Antriebswelle 3 zu der Schwenkbewegung des Kipparms 20 umzusetzen.
Dadurch können
in der fünften Ausführungsform
500 die Kosten reduziert werden und kann der Freiheitsgrad für die Anordnung
der Teile vergrößert werden.
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19 und 20 zeigen
einen Ventilbetätigungsmechanismus
600 für
einen Verbrennungsmotor gemäß einer
sechsten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Der
Ventilbetätigungsmechanismus
600 ist im wesentlichen identisch wie in der vierten Ausführungsform
400, mit Ausnahme der im Folgenden erläuterten Unterschiede.
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Wie
in 19 gezeigt, werden in dieser sechsten Ausführungsform
600 Ventilheber 41 und 41 anstelle der Schwenkarme 6 und 6 verwendet.
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Jeder
Ventilheben 41 umfasst ein zylindrisches Gehäuse mit
einem Kopf 41a, der gleitend in einem zylindrischen Loch 1c in
dem Zylinderkopf 1 aufgenommen ist. Der Kopf 41a weist
einen nach unten gerichteten Vorsprung 41b auf, gegen den
das obere Ende der Ventilstufe 2a stößt. Der Kopf 41a ist mit
einer Ölöffnung 41c versehen.
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Wie
in 20 gezeigt, ist die Dicke „W" des größeren ringförmigen Teils 21a des
Verbindungsarms 21 etwas größer als die Dicke „W1" des Antriebsnockens 4 und
größer als
die Distanz „D3" zwischen zwei Ventilhebern 41 und 41.
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Wie
in 19 gezeigt, wird während des Betriebs das Schmieröl in der
ersten Ölleitung 28 der Antriebswelle 3 durch
die Zweigölleitung 29 zu
dem kleinen Zwischenraum „MC" zwischen dem Antriebsnocken 4 und
dem Verbindungsarm 21 geführt, wobei das Schmieröl in dem
Zwischenraum „MC" dann aufgrund der
Drehung des Antriebsnockens 4 in der kreisförmigen Öffnung 21c des
Verbindungsarms 21 nach außen geschleudert wird. Auf
diese Weise werden die Köpfe 41a und 41a des
Ventilheber 41 und 41 mit einer ausreichenden
Menge von Schmieröl
versorgt. Das Öl
fließt
dann auf jeden Kopf 41a und tritt in einen kleinen Zwischenraum „S" ein, der zwischen
einer Innenwand des zylindrischen Lochs 1c des Zylinderkopfs 1 und
einer zylindrischen Außenwand
des Hebers 41 definiert ist, um eine Schmierung in dem
Zwischenraum „S" vorzusehen. Das Schmieröl auf dem
Kopf 41a jedes Ventilhebers 41 tropft von der Ölöffnung 41c auf
die Federhalterung 9 und die Ventilfeder 10. Mit
dem zu diesen Teilen 9 und 10 geführtem Öl werden
das obere Ende der Ventilspindel 2a und der nach unten
gerichtete Vorsprung 41b des Kopfs 41a während ihrer
hin und her verlaufenden Bewegung geschmiert.
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Der
gesamte Inhalt der japanischen Patentanmeldung 2004-39431 vom 17. Februar
2004 ist hier unter Bezugnahme eingeschlossen.
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Die
Erfindung wurde mit Bezug auf bestimmte Ausführungsformen der Erfindung
beschrieben, wobei die Erfindung jedoch nicht auf diese Ausführungsformen
beschränkt
ist. Es können
verschiedene Modifikationen und Variationen an den Ausführungsformen
durch den Fachmann vor dem Hintergrund der vorstehenden Beschreibung
vorgenommen werden.