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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Multifunktionslautsprecher,
der in einem mobilen Übertragungsinstrument,
wie einem tragbaren Telefon, einem PDA (Personal Digital Assistant
= elektronischen Assistenten) und einem Videospielgerät, verwendet
wird. Der Multifunktionslautsprecher ist mit einer Vibrationsfunktionsvorrichtung
versehen, um einen Nutzer zu informieren, wenn ein Rufsignal angelegt
wird.
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Ein
konventionelles mobiles Übertragungsinstrument,
wie ein tragbares Telefon und ein PDA, ist im allgemeinen ausgelegt,
um dessen Ruffunktion von der Erzeugung von Summertönen und
Melodien zum Vibrieren eines Gehäuses
des Instruments, ohne dass Töne
erzeugt werden, zu ändern,
um den Nutzer über
ein Rufsignal zu informieren. Um diese Art der Funktion zu erzielen,
sind ein kleiner Lautsprecher für
das Erzeugen von Tönen
und eine Vibrationsvorrichtung, in der ein exzentrisches Gewicht durch
die Drehung eines kleinen Motors zur Vibration gebracht wird, getrennt
in einem mobilen Übertragungsinstrument
vorgesehen. Das Einfügen
sowohl des Lautsprechers als auch der Vibrationsvorrichtung im Instrument
ist bei einer kompakten und preiswerten Ausführung des Instruments unvorteilhaft.
Deswegen wurde ein Multifunktionslautsprecher vorgesehen, der sowohl
Töne als
auch die Vibration in einer einzigen Vorrichtung erzeugen kann,
wie das in der 1 und
den Absätzen
0016 bis 0019 der offengelegten japanischen Patentanmeldung 2001-225010
beschrieben ist.
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8 ist eine Aufsicht auf
diese Art eines oben erwähnten
konventionellen Multifunktionslautsprechers 101, 9 ist eine Schnittansicht
entlang einer Linie IX-IX der 8, und 10 ist eine Unteransicht
des Multifunktionslautsprechers 101.
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Betrachtet
man die 8 und 9, umfasst der Multifunktionslautsprecher 101 einen
im wesentlichen zylindrisch geformten Rahmen 102, der einen zylindrischen
Abschnitt 102a aufweist. Ein Teil des Umfangs des zylindrischen
Abschnitts 102a ist verlängert, um einen Anschlussstützabschnitt 102b zu bilden.
Der zylindrisch geformte Rahmen 102 weist einen oberen
gestuften Abschnitt 102c auf. Eine obere erste Stützfederplatte 103 ist
auf einem gestuften Abschnitt 102c des zylindrischen Abschnitts 102a montiert,
und eine untere zweite Federplatte 104 ist an der Unterseite 102d des
Rahmens 102 befestigt. Jeder der Federplatten 103 und 104 umfasst
einen ringförmigen
inneren Abschnitt, einen ringförmigen äußeren Abschnitt
und eine Vielzahl von gekrümmten
Armen, die die inneren und äußeren Abschnitte verbinden.
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Auf
der unteren zweiten Federplatte 104 ist ein Polstück 105,
das aus einem magnetischen Material hergestellt ist und einen Polkern 105a und
einen Flansch 105b aufweist, montiert. Ein ringförmiger Magnet 106 ist
fest auf dem Flansch 105b befestigt, und eine ringförmige Deckplatte 107,
die aus einem magnetischen Material hergestellt ist, ist fest auf dem
ringförmigen
Magnet 106 befestigt, um somit einen magnetischen Kreis 112 auszubilden.
Der innere Umfang der Federplatte 103 liegt auf dem äußeren Rand
der Deckplatte 107 auf, um somit die Deckplatte 107 zu
tragen. Somit wird der magnetischen Kreis 112 durch die
ersten und zweiten Federplatten 103 und 104 elastisch
im Rahmen 102 abgestützt.
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Eine
Kunststoffmembran 108 ist auf dem oberen gestuften Abschnitt 102c des
Rahmens 102 montiert und wird durch einen Ring 110,
der einen L-förmigen
Querschnitt aufweist, gehalten. Eine Zylinderspule 111,
die an einem unteren Teil der Membran 108 befestigt ist,
ist in einen magnetischen Spalt G, der zwischen einem inneren Umfang
der Deckplatte 107 und dem äußeren Umfang des Polkerns 105a ausgebildet
ist, eingeschoben.
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Ein
positiver Anschluss 113 und ein negativer Anschluss 114,
die jeweils einen U-förmigen Querschnitt
aufweisen, sind in jeweilige Schlitze, die im Anschlussstützabschnitt 102b des
Rahmens 102 ausgebildet sind, eingeschoben. Jeder der positiven und
negativen Anschlüsse 113 und 114 wird
gebogen, nachdem er in den Schlitz eingeschoben wurde. Beide Enden
der positiven und negativen Anschlüsse 113 und 115 weisen
jeweils einen überlappten
Abschnitt auf. Somit wird ein Paar äußerer Anschlüsse ausgebildet.
Die Enden 111a der Zylinderspule 111 sind mittels
Lot mit den Anschlüssen
verbunden. Ein Harz 116 wird aufgebracht, um die Lötstellen 115 zu schützen.
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Der
Multifunktionslautsprecher 101 weist ferner ein plattenförmiges,
metallisches erstes Schutzelement 117, dessen Umfang in
den Ring 110 eingebettet ist, auf. Das erste Schutzelement 117 weist eine
Vielzahl von Tonauslassöffnungen 117a auf.
Ein plattenförmiges,
metallisches zweites Schutzelement 118 ist auf dem unteren
Abschnitt des Rahmens 102 zwischen der zweiten Federplatte 104 und
einem ringförmigen
Abstandsstück 120 montiert.
Das zweite Schutzelement 118 weist eine Vielzahl von Luftlöchern 118a auf,
wie das in 10 gezeigt
ist.
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Im
Betrieb erzeugt, wenn ein Ansteuersignal mit einer Tonfrequenz an
die Zylinderspule 111 angelegt wird, die Zylinderspule 111 eine
Magnetisierungskraft, die den Magnetismus des Magneten 106 überlagert.
Somit wird die Membran 108 durch die Anziehung im magnetischen
Kreis 112 in Vibration versetzt, um Töne zu erzeugen. Wenn die Frequenz des
angelegten Signals niedrig ist, ändert
sich, während
von der Membran 108 kein Ton erzeugt wird, da der magnetische
Kreis 112 elastisch im Rahmen 102 abgestützt ist,
die relative Position der Spule 111 zum magnetischen Kreis 112,
so dass der magnetische Kreis 112 in Vibration versetzt
wird. Die Vibration wird auf den Rahmen 102 übertragen
und bewirkt, dass ein Gehäuse,
in dem der Multifunktionslautsprecher 101 untergebracht
ist, mitschwingt. Somit kann, wenn der Multifunktionslautsprecher 101 in
einem kleinen Instrument, wie einem Videospielgerät und einem
Telefon, verwendet wird, der Nutzer die Vibration an der Fingerspitze
oder an anderen Teilen des Körpers,
mit denen sich das Gehäuse
in Kontakt befindet, fühlen.
Somit wird die Erzeugung von Tönen und
einer Vibration mit nur einem Lautsprecher möglich.
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Beim
konventionellen Multifunktionslautsprecher haben jedoch, da der
seitliche Umfang des Rahmens nicht durch ein Schutzelement bedeckt
ist, externe elektromagnetische Wellen und elektrische Felder einen
Einfluss auf die Funktion des magnetischen Kreises, was elektromagnetisches
Rauschen verursacht, das die Leistung des Lautsprechers beeinflusst.
Weiterhin beeinflusst im Falle eines konventionellen Multifunktionslautsprechers,
der beispielsweise in einem tragbaren Telefon verwendet wird, das verursachte
elektromagnetischen Rauschen auch das äußere Instrument, also hier
das tragbare Telefon.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Multifunktionslautsprecher
zu liefern, bei dem die äußeren elektromagnetischen Wellen
und Wellen eines elektrischen Feldes ausgesperrt werden, so dass
der schädliche
Einfluss der Wellen eliminiert wird.
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Gemäß der Erfindung
wird ein Multifunktionslautsprecher geliefert, der einen Rahmen,
der aus einem isolierenden Material hergestellt ist und einen zylindrischen
Abschnitt und einen Anschlussstützabschnitt
aufweist, mindestens eine Stützfeder,
die am Rahmen befestigt ist, einen magnetischen Kreis, der einen
magnetischen Spalt bildet und durch die Feder elastisch im Rahmen
abgestützt
ist, eine Membran, die am Rahmen an einem Umfangsrand der Membran
befestigt ist, eine Spule, die am unteren Teil der Membran befestigt
und in den magnetischen Spalt eingeschoben ist, ein oberes Metallschutzelement, das
auf einem oberen Abschnitt des Rahmens aufgebracht ist, und ein
unteres Metallschutzelement, das auf einem unteren Abschnitt des
Rahmens aufgebracht ist, umfasst, wobei die oberen und unteren Schutzelement
so aneinander befestigt sind, dass sie den Rahmen mit Ausnahme des
Anschlussstützabschnitts
abschirmen.
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Jedes
der oberen und unteren Schutzelemente weist einen Umfangsabschnitt
auf, wobei beide Umfangsabschnitte jeweils einen zylindrisch vorstehenden
Abschnitt aufweisen. Die oberen und unteren Metallschutzelemente
weisen einen überlappenden
Abschnitt an ihren Umfangsabschnitten auf, um so elektrisch verbunden
zu werden.
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Es
sind weiter ein Paar Anschlüsse
auf den Anschlussstützabschnitten
vorgesehen, wobei jeder der Anschlüsse mit einem Ende der Spule
verbunden ist, und es ist ebenfalls ein Erdanschluss auf dem Anschlussstützabschnitt
vorgesehen und mit einem der oberen und unteren Schutzelemente verbunden.
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Der
magnetische Kreis ist durch die Feder elektrisch mit einem der Schutzelemente
verbunden, und der Anschlussstützabschnitt
steht vom zylindrischen Abschnitt des Rahmens nach außen vor.
Der Erdanschluss kann mit einem Anschluss des Paars der Anschlüsse verbunden
sein, statt dass er mit dem Metallschutzelement verbunden ist. Die
Stützfeder
ist im Rahmen am ringförmigen äußeren Abschnitt
teilweise eingebettet. Es kann mindestens eine Stützfeder
vorgesehen sein. Wenn eine Vielzahl von Federn vorgesehen ist, um
den magnetischen Kreis in einem Multifunktionslautsprecher elastisch
abzustützen, kann
im Vergleich zu dem Fall, bei dem nur eine Stützfeder vorhanden ist, die
Vibrationsbewegung mehr stabilisiert werden.
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Der
ringförmige äußere Abschnitt
der Stützfeder
kann teilweise in den Rahmen eingebettet sein und kann in einigen
Teilen in den Rahmen eindringen und eines der oberen oder unteren
Schutzelemente berühren.
Der in den Rahmen eingedrungene äußere Abschnitt
der Stützfeder
kann einen Biegeabschnitt aufweisen, der sich in einem Raum befindet,
der durch die Außenwand
des zylindrischen Rahmens und einer der zylindrisch vorstehende
Abschnitte der Schutzelemente ausgebildet wird, und der ringförmige äußere Abschnitt
berührt
elektrisch einen der zylindrisch vorstehenden Abschnitte der Schutzelemente.
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Es
ist mindestens eine Öffnung
in einem der zylindrischen Umfangsabschnitte der Schutzelemente
ausgebildet, und mindestens ein Biegeabschnitt des anderen zylindrischen
Abschnitts greift in die Öffnung
ein.
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Diese
und andere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden
aus der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezug auf die begleitenden
Zeichnungen deutlicher.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Aufsicht auf einen Multifunktionslautsprecher gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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2 ist
eine Schnittansicht entlang einer Linie II-II der 1;
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3 ist
eine Schnittansicht entlang einer Linie III-III der 1;
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4 ist
eine Schnittansicht entlang einer Linie IV-IV der 1;
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5 ist
eine Schnittansicht entlang einer Linie V-V der 4;
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6 ist
eine Aufsicht auf eine zweite Ausführungsform des Multifunktionslautsprechers
der vorliegenden Erfindung;
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7 ist
eine Schnittansicht entlang einer Linie VII-VII der 6;
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8 ist
eine Aufsicht auf einen konventionellen Multifunktionslautsprecher;
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9 ist
eine Schnittansicht entlang einer Linie IX-IX der 8;
und
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10 zeigt
eine Unteransicht des Lautsprechers der 8.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Es
wird nachfolgend eine erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben. 1 ist eine
Aufsicht auf einen Multifunktionslautsprecher als eine erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, 2 ist eine
Schnittansicht entlang einer Linie II-II der 1, 3 ist
eine Schnittansicht entlang einer Linie III-III der 1, 4 ist
eine Schnittansicht entlang einer Linie IV-IV der 1,
und 5 ist eine Schnittansicht entlang einer Linie
V-V der 4.
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Betrachtet
man die 1 bis 3, so weist ein
Multifunktionslautsprecher gemäß der vorliegenden
Erfindung einem im wesentlichen zylindrisch ausgeformten Rahmen 11,
der aus einem Isolationsmaterial, wie Kunststoff, hergestellt ist,
in welchem ein integrierter Lautsprecher und ein Vibrationsmechanismus
vorgesehen sind, auf. Der Rahmen 11 weist einen zylindrischen
Abschnitt 11a und einen Anschlussstützabschnitt 11b, der
vom zylindrischen Abschnitt 11a nach außen vorsteht, auf.
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Der
zylindrische Abschnitt 11a des Rahmens 11 weist
einen oberen gestuften Abschnitt 11c auf. Eine obere erste
Stützfeder 12,
wie beispielsweise eine Federplatte, ist auf einem gestuften Abschnitt des
zylindrischen Abschnitts 11a montiert, und eine untere
zweite Feder 22, wie beispielsweise eine Federplatte, ist
an der Unterseite des Rahmens 11 befestigt.
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Auf
der Feder 22 ist ein Polstück 13, das aus magnetischem
Material hergestellt ist, und einen Polkern 13a und einen
Flansch 13b aufweist, montiert. Ein ringförmiger Magnet 14 ist
fest auf dem Flansch 13b montiert, und eine ringförmige Deckplatte 15,
die aus magnetischem Material hergestellt ist, ist fest auf dem
Magnet 14 befestigt, um somit einen magnetischen Kreis 16 zu
bilden, der durch mindestens eine Feder elastisch abgestützt ist.
Der innere Umfang der Stützfeder 12 kann
auf dem äußeren Rand
der Deckplatte 15 aufliegen, um somit die Deckplatte 15 zu stützen. Somit
ist der magnetische Kreis 16 hier durch die ersten und
zweiten Federn 12 und 22 elastisch abgestützt.
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Eine
Kunststoffmembran 23 ist auf dem oberen gestuften Abschnitt 11c des
Rahmens 11 montiert und wird durch ein ringförmiges Abstandselement 31 gehalten.
Eine Zylinderspule 24, die auf der Unterseite der Membran 23 befestigt
ist, wird in einen magnetischen Spalt G, der zwischen dem inneren Umfang
der Deckplatte 15 und dem äußeren Umfang des Polkerns 13a ausgebildet
ist, eingeschoben.
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Es
sind ein zylindrisches metallisches oberes Schutzelement 17,
das eine Vielzahl von Tonauslassöffnungen 17a aufweist,
und ein zylindrisches, metallisches unteres Schutzelement 18,
das eine ähnliche
Form wie das obere Schutzelement 17 aufweist und eine Vielzahl
von Luftlöchern 18a besitzt, vorgesehen.
Jedes der oberen und unteren Schutzelemente weist einen Umfangsabschnitt
auf, und beide Umfangsabschnitte weisen jeweils einen zylindrisch
vorstehenden Abschnitt auf. Die oberen und unteren Metallschutzelemente
weisen einen überlappenden
Abschnitt an ihren Umfangsabschnitten auf, um so elektrisch verbunden
zu werden. Der zylindrische Abschnitt 11a des Rahmens 11 ist
auf dem unteren Schutzelement 18 unter Dazwischenfügen eines
ringförmigen
Abstandselements 32 und einer ringförmigen unteren Stützfeder 22 montiert.
Die vertikale Position des unteren Schutzelements 18 wird
in Abhängigkeit
von der Dicke des Abstandselements 32 bestimmt. Das obere
Schutzelement 17 ist auf dem zylindrischen Abschnitt 18a unter
Dazwischenfügen
des ringförmigen
Abstandselements 31 und einem Rand der Membran 23 montiert.
Die vertikale Position des oberen Schutzelements 17 wird
in Abhängigkeit
von der Dicke des Abstandselements 31 bestimmt.
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Wie
in 3 gezeigt ist, weist die Feder 22, die
teilweise in den Rahmen eingebettet ist, einen Biegeabschnitt 22a auf,
der sich aus dem Rahmen 11 erstreckt und entlang eines
Raums 11e, der zwischen einem unteren Außenumfang
des zylindrischen Abschnitts 11a des Rahmens 11 und
den verbundenen Umfangsabschnitten der oberen und unteren Schutzelemente
ausgebildet ist, nach oben gebogen ist.
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Das
obere Schutzelement 17 weist einen nach unten vorstehenden
zylindrischen Umfangsabschnitt 17e auf, und das untere
Schutzelement 18 weist einen nach oben vorstehenden zylindrischen Umfangsabschnitt 18e auf.
Der Umfangsabschnitt 17e ist in den Umfangsabschnitt 18e eingeschoben, um
somit den Rahmen bis auf den Anschlussstützabschnitt 11b abzuschirmen.
Der obere Abschnitt des Vorsprungs 22a der Feder 22 wird
gegen den inneren Umfang des Umfangsabschnitts 17e gepresst,
so dass die Feder 22 mit dem oberen Schutzelement 17 elektrisch
verbunden ist. Bei dem mit der Feder verbundenen Schutzelement kann
es sich natürlich
in Abhängigkeit
von der Ausführungsform
auch um das untere Schutzelement handeln.
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Betrachtet
man die 4 und 5, so ist, um
das obere Schutzelement 17 sicher im unteren Schutzelement 18 zu
halten, der zylindrisch vorstehende Abschnitt 17e des oberen
Schutzelements 17 mit einer Vielzahl von in Umfangsrichtung
länglich ausgebildeten Öffnungen 17c versehen,
die in Umfangsrichtung angeordnet sind. In jeder der Öffnungen 17c ist
ein nach innen gebogener Abschnitt 18b des zylindrisch
vorstehenden Abschnitts 18e des unteren Schutzelements 18 eingeschoben
und fest mit den Innenkanten der Öffnung in Eingriff gebracht.
Somit sind das obere Schutzelement 17 und das untere Schutzelement 18 elektrisch
miteinander verbunden.
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Die
Anzahl der in Umfangsrichtung länglich ausgebildeten Öffnungen
und der nach innen gebogenen Abschnitte kann in Abhängigkeit
von einer Ausführungsform
ausgewählt
werden.
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Betrachtet
man nochmals die 2, so ist ein Teil des zylindrisch
vorstehenden Abschnitts 17e des unteren Abschnitts des
oberen Schutzelements 17 ausgeschnitten, um eine Vertiefung 17d zu
formen, von der der Anschlussstützabschnitt 11b des Rahmens 11 vorsteht.
Wie in 1 gezeigt ist, werden ein positiver Anschluss 19,
ein negativer Anschluss 20 und ein Erdanschluss 21,
die jeweils einen U-förmigen
Querschnitt aufweisen, in die jeweiligen Schlitze 11f,
die im Anschlussstützabschnitt 11b ausgebildet
sind, eingeschoben. Wie in 2 gezeigt
ist, wird jeder der Anschlüsse 19 bis 20,
nachdem er eingeschoben wurde, gebogen, so dass sich ihre Enden
gegenseitig überlappen.
Die positiven und die negativen Anschlüsse 19 und 20 werden
mit den Enden 24a der Spule 24 verbunden, und
der Erdanschluss 21 wird mit einer Verbindungslasche 17b, die
vom oberen Schutzelement 17 nach außen vorsteht, durch Lötverbindungen 25 verbunden,
wie das in 1 gezeigt ist. Die oberen und
unteren Schutzelemente sind an ihren Umfangsabschnitten verbunden,
wie das oben erwähnt
wurde. Somit sind die oberen und unteren Schutzelemente 17 und 18 mit dem
Erdanschluss 21 durch die Verbindungslasche 17b verbunden.
Die Feder 22, die den magnetischen Kreis 16 elastisch
abstützt,
ist mit jedem der oberen und unteren Schutzelemente an ihrem Biegeabschnitt 22a verbunden,
und die Verbindungslasche 17, die vom oberen Schutzelement
vorsteht, ist mit dem Erdanschluss 21 verbunden, wie das
oben erwähnt
wurde. Somit ist der magnetische Kreis 16 elektrisch mit
dem Erdanschluss verbunden. Der Erdanschluss 21 muss mit
einem äußeren Element, wie
einem Gehäuse
eines tragbaren Telefons, in dem der Lautsprecher montiert ist,
verbunden werden. Weiter kann der negative Anschluss 20 mit
dem Erdanschluss 21 verbunden werden. Harz 26 wird
auf den Anschlussstützabschnitt 11b aufgebracht,
um die Lötstellen 25 zu
versiegeln.
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Im
Betrieb erzeugt, wenn ein Ansteuersignal mit einer Tonfrequenz an
die Spule 24 angelegt wird, die Spule 24 eine
Magnetisierungskraft, die sich dem Magnetismus des Magneten 14 überlagert.
Somit wird die Membran 23 durch die Anziehung im magnetischen
Kreis 16 in Vibration versetzt, um Töne zu erzeugen. Wenn die Frequenz
des angelegten Signals niedrig ist, so wird von der Membran 23 kein
Ton erzeugt. Da der magnetische Kreis 16 elastisch im Rahmen 11 abgestützt ist, ändert sich
die relative Position der Spule 24 zum magnetischen Kreis 16,
so dass der magnetische Kreis 16 in Vibration versetzt wird.
Die Vibration wird auf den Rahmen 11 übertragen, was bewirkt, dass
ein Gehäuse,
in dem der Multifunktionslautsprecher 1 untergebracht ist,
mitschwingt. Wenn somit der Lautsprecher 1 in einem kleinen
elektronischen Instrument, wie einer Spielvorrichtung und einem
tragbaren Telefon, vorgesehen ist, kann der Nutzer die Vibration
an der Fingerspitze oder an anderen Teilen des Körpers, mit denen das Gehäuse in Kontakt
steht, fühlen.
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In
der vorliegenden Erfindung wird der magnetische Kreis 16 durch
die Metallschutzelemente 17 und 18 eingeschlossen,
so dass er nicht durch äußere elektromagnetische
Wellen beeinflusst wird. Da weiterhin der magnetische Kreis 16 elektrisch
mit dem Erdanschluss 21 verbunden ist, wird der magnetische
Kreis 16 durch die Wellen nicht beeinflusst. Somit wird
der Einfluss der Wellen auf andere elektronische Bauteile im Instrument
eliminiert.
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Da
der magnetische Kreis 16 durch zwei Federn 12 und 22 abgestützt wird,
wird, selbst wenn der Lautsprecher mit einem Schlag gegen das Ohr
gepresst wird, kein lästiges
Vibrationsgeräusch
erzeugt.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
kann eine der Stützfedern
weggelassen werden, obwohl dadurch die Vibration des magnetischen
Kreises weniger stabil wird.
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Die 6 und 7 zeigen
eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. 6 ist eine
Aufsicht auf einen Lautsprecher gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, und 7 ist eine
Schnittansicht des Lautsprechers entlang einer Linie VII-VII der 6.
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Betrachtet
man die 6 und 7, so umfasst
ein Multifunktionslautsprecher 2 der zweiten Ausführungsform
einen im wesentlichen zylindrisch ausgebildeten Rahmen 41,
ein zylindrisches, metallisches oberes Schutzelement 42 und
ein zylindrisches, metallisches unteres Schutzelement 43.
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Der
Rahmen 41 weist einen zylindrischen Abschnitt 41a und
einen Anschlussstützabschnitt 41b,
der sich vom zylindrischen Abschnitt 41a nach außen erstreckt,
auf. Eine ringförmige
Vertiefung 41c ist auf dem unteren Umfang des zylindrischen
Abschnitts 41a ausgebildet. Der zylindrische Abschnitt 41a weist
ferner eine Vielzahl von Vorsprüngen 41d, die
auf seinem äußeren Umfang
ausgebildet sind, auf.
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Das
untere Schutzelement 43 umfasst eine Bodenplatte 43a,
in der eine Vielzahl von Luftlöchern 43d ausgebildet
sind, eine ringförmige
Stufe 43b, die die Bodenplatte 43a umgibt, und
einen zylindrisch vorstehenden Abschnitt 43c auf dem Umfang
der Stufe 43b. Die Höhe
des Umfangsabschnitts 43c ist so ausgebildet, dass sie
größer als
eine Hälfte
der Höhe
des Rahmens 41 ist. Das untere Schutzelement 43 weist
ferner eine Vielzahl von Zonen 43e, die durch das Herausschneiden
des zylindrisch vorstehenden Abschnitts 43c und das Biegen
der herausgeschnittenen Abschnitte nach innen ausgebildet werden,
auf.
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Der
zylindrische Abschnitt 41a des Rahmens 41 ist
auf der Stufe 43b des unteren Schutzelements 43 unter
Dazwischenfügen
einer ringförmigen
unteren Stützfeder 44 montiert.
Die Feder 44 weist einen nach oben stehenden Abschnitt 44a entlang
ihres Umfangs auf, so dass der nach oben stehende Abschnitt 44a in
die Vertiefung des Rahmens 41 eingreift. Der nach oben
stehende Abschnitt 44a weist eine Vielzahl von Öffnungen 44b,
die in die Vorsprünge 41d,
die auf dem Rahmen 41 ausgebildet sind, eingreifen, auf.
Die Feder 44 kann auf der Stufe 43b des Schutzelements 43 verschweißt sein.
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Auf
der Feder 44 ist ein magnetischer Kreis 16, der
ein magnetisches Polstück 13,
das den Polkern 13a und einen Flansch 13b aufweist,
montiert, ein ringförmiger
Magnet 14 ist fest auf dem Flansch 13b montiert,
und die ringförmige
Deckplatte 15 ist fest auf dem Magnet 14 montiert.
Die Deckplatte 15 wird durch die ringförmige obere Feder 12 abgestützt, wobei
diese teilweise im inneren Umfang des zylindrischen Abschnitts 41a des
Rahmens 41 eingebettet ist.
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Die
Membran 23 ist auf einem oberen gestuften Abschnitt des
Rahmens 41 montiert, und die Spule 24 ist fest
auf dem unteren Teil der Membran 23 befestigt, und die
Spule 24 ist in einen Spalt G, der zwischen dem inneren
Umfang der Deckplatte 15 und dem äußeren Umfang des Polkerns 13a ausgebildet wird,
eingeschoben.
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Das
obere Schutzelement 42 weist eine obere Platte 42a auf,
in der eine Vielzahl von Tonauslassöffnungen 42b eingeformt
sind, und einen zylindrisch vorstehenden Abschnitt 42c,
der die obere Platte 42a umgibt. Die Höhe des zylindrisch vorstehenden
Abschnitts 42c ist so ausgelegt, dass sie größer als
eine Hälfte
der Höhe
des Rahmens 41 ist. Der zylindrisch vorstehende Abschnitt 42c weist
eine Vielzahl von Öffnungen 42d für einen
Eingriff mit der Zunge 43e des unteren Schutzelements 43 auf.
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Das
obere Schutzelement 42 ist weiter mit einer Vielzahl von
Zungen 42e versehen, die durch das Ausschneiden des zylind risch
vorstehenden Abschnitts 42c und das Biegen der herausgeschnittenen
Abschnitte nach innen geformt werden.
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Ein
Teil des zylindrisch vorstehenden Abschnitts 42c des oberen
Schutzelements 42 wird ausgeschnitten, um eine Vertiefung 42g auszubilden, durch
die der Anschlussstützabschnitt 41b des
Rahmens 41 vorsteht. Eine Verbindungslasche 42f für das Verbinden
des oberen Schutzelements 42 mit dem Erdanschluss 21 erstreckt
sich von einem Teil des zylindrisch vorstehenden Abschnitts 42c nach außen. Der
positive Anschluss 19 und der negative Anschluss 20,
die mit den Enden der Spule 24 durch Lötstellen 25 verbunden
sind, sind im Anschlussstützabschnitt 41b des
Rahmens 41 vorgesehen. Der Erdanschluss 21 ist
mit der Verbindungslasche 42f durch die Lötstellen 25 verbunden.
Das Harz 26 bedeckt die Lötstellen 25.
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Wenn
das obere Schutzelement 42 auf dem Rahmen 41 montiert
ist, greift jede der Zungen 42e, die auf dem oberen Schutzelement 42 vorgesehen sind,
in jede Vertiefung 41c des zylindrischen Abschnitts 41a des
Rahmens 41, um somit das obere Schutzelement 42 sicher
auf dem Rahmen 41 zu montieren. Zur selben Zeit werden
die Zungen 43e des unteren Schutzelements 43 in
die Öffnungen 42d eingeschoben.
Somit ist das obere Schutzelements 42 sicher am unteren
Schutzelement 43 befestigt. Somit ist der gesamte Rahmen 41 mit
Ausnahme des Anschlussstützabschnitts 41b durch
die oberen und unteren Schutzelemente 42 und 43 bedeckt,
und der Rahmen und die Schutzelemente befinden sich in sicherem
Eingriff miteinander. Zusätzlich
ist der magnetische Kreis 16 elektrisch mit dem Erdanschluss 21 durch
die untere Stützfeder 44,
das untere Schutzelement 43, das obere Schutzelement 42 und
die Verbindungslasche 42f verbunden.
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Die
andere Konstruktion und die Funktion der zweiten Ausführungsform
sind dieselben wie in der ersten Ausführungsform.
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Die
obere Feder 12 kann in der vorliegenden Ausführungsform
weggelassen werden. Die vorliegende Ausführungsform kann weiter so modifiziert werden,
dass die Positionen des oberen Schutzelements 42 und des
unteren Schutzelements 43 umgekehrt werden.
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Der
Multifunktionslautsprecher der vorliegenden Erfindung kann in mobilen Übertragungsinstrumenten,
wie einem tragbaren Telefon und einem PDA, verbreitet Verwendung
finden. Darüber
hinaus ist der Multifunktionslautsprecher nicht auf die oben beschriebenen
Ausführungsformen
begrenzt. Beispielsweise braucht der magnetische Kreis nicht aus dem
oben beschriebenen Typ eines magnetischen Kreises mit einem äußeren Magnet
bestehen, sondern er kann ein magnetischer Kreis des Typs mit einem
inneren Magnet sein, wobei der Magnet und die Deckplatte in einer
Vertiefung, die im Zentrum des Polstücks ausgebildet ist, sicher
montiert sind. Zusätzlich
kann der Rahmen aus zwei Rahmen bestehen.
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Aus
Vorangehendem wird verständlich,
dass die vorliegende Erfindung einen Multifunktionslautsprecher
liefert, bei dem eine Vorrichtung für das Erden der Lautsprecherelements
vorgesehen ist, so dass die elektromagnetischen Wellen und die Wellen des
elektrischen Feldes den Lautsprecher nicht beeinträchtigen.
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Während die
Erfindung in Verbindung mit einer bevorzugten spezifischen Ausführungsform
beschrieben wurde, wird verständlich,
dass diese Beschreibung den Umfang der Erfindung, der durch die folgenden
Ansprüche
definiert wird, darstellen und nicht beschränken soll.