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DE102005006576A1 - Steckbare Getränkebox - Google Patents

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Verpackungstechnik und insbesondere formstabile Getänkebehälter. Um die Behälter (10) mit wenig weiterem Aufwand zumindest soweit zu verbessern, dass sie auf einfache Weise einer weiteren sinnvollen Verwendung zugeführt werden können, wenn sie nicht mehr als Getränkebehälter gebraucht werden, wird vorgeschlagen, an einer ersten Außenseite eine erste Verknüpfungsstruktur (12) vorzusehen und an einer der ersten Außenseite gegenüberliegenden zweiten Außenseite eine zweite Verknüpfungsstruktur vorzusehen, die mit der ersten Verknüpfungsstruktur der ersten Außenseite eines anderen Getränkebehälters eine lösbare Steckverbindung eingehen kann. Erfindungsgemäß kann ein solcher Getränkebehälter nach seiner Verwendung in vorteilhafter Weise als Baustein weiter verwendet werden. Insbesondere in der Ausführung aus Styropor kann er mit Sand oder einem anderen Lockermaterial gefüllt werden. Damit ergeben sich mit diesen primitiven Mitteln bereits relativ gute Wärmedämmeigenschaften und relativ gute mechanische Stabilitätseigenschaften für eine Gebäudewand, bevorzugt für den Aufbau in armen Ländern der Erde.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Verpackungstechnik und insbesondere formstabile Getränkebehälter. Unter „formstabil" soll hier verstanden werden, dass der Behälter in unbefülltem Zustand ohne den Einfluss äußerer Kräfte z.B. durch Quetschung mit der Hand, seine Form behält. Die Erfindung grenzt sich hierdurch ab von den sogenannten Quetschbeuteln, die wenn sie leer sind, zusammengedrückt eine praktisch plane Fläche bilden.
  • Solche formstabilen Getränkebehälter sind unter dem Begriff „Tetra-Pak" weitläufig bekannt. Sie bestehen im wesentlichen aus einem Karton mit einer Innenbeschichtung beispielsweise aus Aluminium oder einer anderen wasserundurchlässigen und geschmacksneutralen Folie und einer äußeren Farbbeschichtung. Sie sind in verschiedenen Formen erhältlich, z.B. in der Form eines Quaders.
  • Ein Nachteil dieser Behälter ist, dass sie nach Gebrauch eigentlich nur noch weggeworfen werden können, da sie sonst keinerlei Verwendung finden. Zumindest ist dem Erfinder keinerlei in der Öffentlichkeit breit durchgesetzte, weitere Verwendung dieser Behälter bekannt. Damit ist die Ökobilanz von solchen Behältern relativ schlecht, selbst wenn man bedenkt, dass ein Großteil des Materials Karton ist, der relativ billig herstellbar ist.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Behälter ist darin zu sehen, dass sie relativ schnell umfallen, besonders dann, wenn sie nicht einzeln, dicht bei dicht stehen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die vorgenannten Behälter mit wenig weiterem Aufwand zumindest soweit zu verbessern, dass sie auf einfache Weise einer weiteren sinnvollen Verwendung zugeführt werden können, wenn sie nicht mehr als Getränkebehälter gebraucht werden.
  • VORTEILE DER ERFINDUNG
  • Der Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 löst diese Aufgabe.
  • In den Unteransprüchen finden sich vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des jeweiligen Gegenstandes der Erfindung.
  • Gemäß dem allgemeinsten Aspekt der Erfindung wird ein formstabiler Behälter für Flüssigkeiten beansprucht, insbesondere ein Getränkebehälter, der gekennzeichnet ist dadurch, dass er an einer ersten Außenseite eine erste Verknüpfungsstruktur aufweist und an einer der ersten Außenseite gegenüberliegenden zweiten Außenseite eine zweite Verknüpfungsstruktur aufweist, die mit der ersten Verknüpfungsstruktur der ersten Außenseite eines anderen Getränkebehälters eine lösbare Steckverbindung eingehen kann.
  • Damit können die Behälter in Reihen aneinander gesteckt werden, wodurch sich für den Verbraucher Vorteile beim Handling der Behälter dadurch ergeben, dass die einzelnen Behälter nicht umfallen können, sonder wenn, dann nur ganze Reihen, was wesentlich seltener der Fall ist.
  • Als Getränkebehälter ist ein typischer Getränkebehälterverschluss vorgesehen, beispielsweise ein Drehverschluss mit Aufbruchsiegel, der unauthorisiertes Öffnen anzeigt. Solche Verschlüsse sind vielfach im Stand der Technik bekannt.
  • Ein besonderer Vorteil ergibt sich aber dadurch, dass ebene, selbst zusammenhaltende Hüttenwände gebaut werden können, besonders dann wenn die Behälter mit einem Füllmaterial wie zum Beispiel Sand gefüllt werden.
  • Wenn die Verknüpfungsstruktur auf einem männlich/weiblich Muster beruht, so entsteht eine einfach realisierbare, stabile mechanische Verbindung, zum Beispiel wie das Spielbausystem LEGO.
  • Vorteilhaft besitzt der Getränkebehälter weiter die folgenden Merkmale:
    • a) er hat eine als Standfläche ausgebildete, im wesentlichen ebene Bodenfläche,
    • b) seine Deckenfläche ist mit gleicher Umrissform wie die Bodenfläche ausgebildet,
    • c) der Querschnitt parallel zu der Bodenfläche des Behälters genommen besitzt die Form eines regelmäßigen Vieleck (n > 2),
    • d) die beiden Außenseiten sind Wandseiten, die flächenparallel zueinander zwischen der Bodenfläche und der Decken fläche verlaufen, und ein wieder verschließbarer Verschluss ist vorgesehen, der in geschlossenem Zustand nicht über den Umriss der Decken fläche hervorragt.
  • Diese regelmäßige Form mit beispielsweise rechteckigem Querschnitt ermöglicht den Bau glatter Wände, bei denen die Behälter im wesentlichen kantenbündig gesteckt werden können. Außerdem sind die Behälter selbst übereinander sehr gut stapelbar, da sie ebene, parallele Boden- und Deckenflächen aufweisen.
  • Wenn dabei n > 3 gilt, und noch ein weiteres Paar von gegenüberliegenden Außenseiten mit einer Verknüpfungsstruktur der vorgenannten Art vorgesehen sind, so können damit, zum Beispiel vier Reihen und vier Spalten von Behältern zu stabilen Blocks mechanisch stabil verbunden werden. Dann braucht lediglich ein Band senkrecht, und ein Band waagerecht um den Block geführt werden, die die Blockform stabilisieren und der bisher notwendige Transportkarton kann wegfallen.
  • Wenn darüber hinaus die zueinander passenden Verknüpfungsstrukturen Einzelelemente aufweisen, die derart über die Außenseiten verteilt sind, dass bereits eine Teilüberlappung der beiden Außenseiten eine steckbare Verbindung zulässt, so wie es beispielsweise im LEGO-System der Fall ist, dann lassen sich damit in liegender Form aneinander gesteckt Verbundwände mit versetzten Reihen bauen, wodurch eine hohe Wandfestigkeit erreicht wird.
  • Wenn die Wandlänge mindestens 1,3 mal so groß ist wie der Durchmesser der Bodenfläche, und die Einzelelemente derart geformt und über die Außenseiten verteilt sind, dass zwei Behälter auch im rechten Winkel zueinander gesteckt werden können, so ermöglicht dies den Bau zusammenhängender Wände, die im Verbund gesteckt mit großer Festigkeit über Eck verlaufen können.
  • Wenn der Behälter steckbaren männlichen und passenden weiblichen, runden Einzelelementen, die äquidistant zueinander in zwei zueinander senkrecht stehenden Richtungen verlaufen, ebenso wieder ähnlich wie beim LEGO- System, so ist der Gegenstand leicht herzustellen, da auf lange Erfahrungswerte zurückgegriffen werden kann, und er ist leicht entformbar bei der Herstellung.
  • Die Kanten der Außenseite mit Verknüpfungsstruktur besitzen vorteilhaft eine Fase, um eine Wand besser demontieren zu können.
  • ZEICHNUNGEN
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • 1 eine seitliche Ansichtsdarstellung auf einen erfindungsgemäßen Getränkebehälter, der eine im wesentlichen quadratische Grundfläche besitzt und auf einer seiner Außenseiten eine Verknüpfungsstruktur besitzt,
  • 2 zeigt die Wandseite des Getränkebehälters aus 1, wenn sie um 90 Grad gedreht ist;
  • 3 zeigt eine Ansicht auf die Deckenseite des Getränkebehälter aus den 1 und 2,
  • 4 zeigt in einer beispielhaften Anordnung das Prinzip, wie die erfindungsgemäßen Getränkebehälter nach Gebrauch als Baumaterial weiter verwendet werden können,
  • 5 eine seitliche Ansichtsdarstellung auf einen erfindungsgemäßen Getränkebehälter gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel, der eine im wesentlichen quadratische Grundfläche und großflächig abgeschrägte Kanten besitzt und auf einer seiner Außenseiten eine Verknüpfungsstruktur besitzt,
  • 6 zeigt die Wandseite des Getränkebehälters aus 5, wenn sie um 90 Grad gedreht ist;
  • 7 zeigt eine. Ansicht auf die Deckenseite des Getränkebehälters aus den 5 und 6,
  • 8 zeigt in einer beispielhaften Anordnung das Prinzip, wie die Getränkebehälter der 5 bis 7 nach Gebrauch als Baumaterial weiter verwendet werden können,
  • BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder funktionsgleiche Komponenten.
  • Gemäß 1, 2 und 3 ist ein erfindungsgemäßer Getränkebehälter nach einem bevorzugtem Ausführungsbeispiel aus einem Kunststoff hergestellt und besitzt grob gesagt die Form eines Quaders, der in aufrechter Stellung auf seiner Bodenfläche stehend gut doppelt so hoch ist wie er breit ist. Er besitzt eine im wesentlichen quadratische Grundfläche, wie aus 3 hervorgeht.
  • Erfindungsgemäß sind nun 2 gegenüberliegende, vertikal verlaufende Wände mit einer Verknüpfungsstruktur ausgestattet, die im vorliegenden Beispielsfall aus Rundnoppen 12, siehe 1 und dazu passenden Rundmulden 14 besteht, wobei die Rundnoppen als männliche Verknüpfungsglieder dienen, die sich in die weiblichen Gegenstücke, die Rundmulden 14, so einschieben lassen, dass eine Steckverbindung entsteht, die jedoch mit gewissem, zumutbaren Kraftaufwand wieder gelöst werden kann.
  • Wie aus 1 ersichtlich ist, sind die Rundnoppen 12 in einer regelmäßigen Doppelreihe angeordnet, wobei die Mittelpunkte der Rundnoppen 12 in der Zeichnung gesehen sowohl vertikal als auch horizontal den selben Abstand zueinander aufweisen. Das selbe gilt für die Rundmulden 14, die in 2 gestrichelt am linken Rand dargestellt sind. Sowohl die Rundnoppen 12 als auch die Rundmulden 14 sind in bevorzugter Weise aus dem selben Material hergestellt, wie die Wandflächen und die Bodenfläche, sowie die Deckenfläche des Getränkebehälters, so dass der gesamte Behälter durch Gießen mit 2 entsprechenden Formen hergestellt werden kann. Je nach verwendetem Kunststoff sollte die Wandstärke zwischen 0,2 und 1,5 mm variierbar ausgewählt sein, um den Behälter seine notwendige Stabilität zu verleihen.
  • Einen vorteilhaften Aspekt der vorliegenden Erfindung folgend soll der Getränkebehälter möglichst in allen Richtungen stapelbar sein und dabei möglichst keine offenen Lücken in der gestapelten Struktur übrig lassen. Dies ist umso wichtiger, je härter und formstabiler der Behälter ausgeführt ist. Zu diesem Zweck ist ein Verschlussdeckel vorgesehen, der in 1 in der rechten oberen Ecke der Fig. Angeordnet innerhalb der Außenkontur des Getränkebehälters bleibt. Der Verschlussdeckel 16 ragt also nicht über die Umrissform hinaus, wie sie durch die prinzipielle Form des Quaders gegeben ist.
  • Gemäß 2 ist der Verschlussdeckel bzgl. der ihn aufnehmenden Wandseite mittig angeordnet, so dass rechts und links von ihm noch Freiflächen sind, die dazu ausgenutzt werden, um möglichst schnell von der notwendigen Vertiefung des Verschlussgrundes wieder auf die Quaderoberfläche zu kommen. Diese Maßnahme wird getroffen, damit die Getränkebehälter über Grundfläche und Deckenfläche möglichst stabil gestapelt werden können, wobei die Stabilität umso größer ist, je mehr gemeinsame außenseitige Aufstandsfläche vorhanden ist. Wenn als Kunststoff ein geschäumter Kunststoff mit relativ großem Porenraum verwendet werden soll, wie es etwa bei Styropor der Fall ist, so empfiehlt es sich, wesentlich dickere Wandstärken zu verwenden. Die Wandstärke sollte in diesem Bereich etwa bei 1 cm liegen.
  • Erfindungsgemäß kann ein solcher Getränkebehälter nach seiner Verwendung in vorteilhafter Weise als Baustein insbesondere für primitive Hütten weiter verwendet werden. Insbesondere in der Ausführung aus Styropor kann er mit Sand oder einem anderen Lockermaterial gefüllt werden. Damit ergeben sich mit diesen primitiven Mitteln bereits relativ gute Wärmedämmeigenschaften und relativ gute mechanische Stabilitätseigenschaften für eine Gebäudewand.
  • In weiter bevorzugter Weise sind die Kanten des quaderförmigen Getränkebehälters mit einer Fase 18 versehen, zumindest dann, wenn die Materialstärke im Zentimeterbereich liegt. Des weiteren sind Kerbungen 20 vorgesehen, um dem Behälter eine bessere Haptik zu verleihen und um seine Knickstabilität zu erhöhen.
  • Wie in 4 gezeigt ist, lassen sich mit den Getränkebehältern auf einfache Weise Mauern herstellen, wie sie aus den Legosystem bekannt sind. Die Getränkebehälter lassen sich in Reihen zusammenstecken, so dass ihre Stoßstellen jeweils versetzt zueinander verlaufen, was einer Wand eine erhöhte mechanische Stabilität verleiht. Des weiteren können sie rechtwinklig zusammengesetzt werden, weil die Noppen und Mulden in zwei Richtungen senkrecht zueinander äquidistant beabstandet sind. Damit ist es möglich unter Verwendung von geringfügig verteuerten Getränkebehältern die Basis für einen Baustein für Gebäude zu schaffen, die in armen Ländern auf einfache Weise errichtet werden können, da der Transport der Getränkebehälter aufgrund der Tatsache, dass sie nach Gebrauch innen hohl sind, mit geringen Kosten bewerkstelligt werden kann. Beispielsweise ist es denkbar, die leeren Tanks von Öltankern auf ihrer Leerfahrt aus Europa zurück nach Saudi Arabien mit solchen leeren Getränkebehältern zu füllen. Damit bleibt allein der Aufwand des Beladens und Entladens. Da in den armen Ländern sehr oft genügend Sand und Lockermaterial vorhanden ist, kann dort vor Ort auf einfache Weise ein relativ hochwertiges Baumaterial an Ort und Stelle für die Errichtung von Hütten erzeugt werden, in dem dieses Lockermaterial in die Behälter eingefüllt wird und der Verschluss wieder zuge schraubt wird.
  • In den 5 bis 7 ist ein zweites Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei die Verknüpfungsstruktur 12, 14 einreihig ausgeführt ist und die Kanten im vergleich zum obigen Gegenstand großflächige Schrägflächen 50 aufweisen, damit der Behälter beim Ausgießen der Flüssigkeit besser in der hand liegt.
  • 8 zeigt die Verwendung anlog zu 4, weshalb auf die Gemeinsamkeiten Bezug genommen werden kann. Der Vorteil der einreihigen angesetzten, runden Verknüpfungsglieder besteht unter anderem darin, dass die Bausteinreihen Winkel einschließen können, die keine rechte Winkel sind, also beispielsweise 75 Grad oder 120 Grad.
  • Als Materialien kommen insbesondere die folgenden in Frage: innen und optional außen beschichtetes Styropor wegen seiner guten Wärmedämmeigenschaften sowohl für Getränke als auch für Bausteine, formstabile Kunststoffe, Glas, Plastik, prinzipiell alle Materialien, die preisgünstig gegossen werden können.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels vorstehend beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige Weise modifizierbar.
  • Die Anzahl, Form und Anordnung der Noppen kann weitgehend variiert werden, um den Behälter in verschiedenen Größen und Ausführungen herstellen zu können.
  • Schließlich können die Merkmale der Unteransprüche im wesentlichen frei miteinander und nicht durch die in den Ansprüchen vorliegende Reihenfolge miteinander kombiniert werden, sofern sie unabhängig voneinander sind.
  • Weiter können die erfindungsgemäßen Behälter in vorteilhafter Weise unbefüllt für andere Leichtbauten, wie Gewächshäuser oder im Innenraum als Dämmmaterial oder Dachkonstruktion oder Dachunterbau, oder in befülltem zustand miteinander verklebt als Außenwand Verwendung finden. Weiter kann man sie verwenden beim Bau von Schalldämmgewerken für den Bereich Straßenbau, oder als Leitplanken, sowie zur Verschalung im Betonbau. Weiter können sie auch vorzugsweise unbefüllt als ungefährliches Spielzeug für Kinder zum Bauen von Kinderhäusern verwendet werden.
  • Weitere Verwendung ist gegeben durch den Bau von neuartigen Möbeln, nämlich Tische, Stühle, Schränke Betten. Wenn der Innenraum eines transparenten Behälters mit einer Farbe ausgegossen wird, ist auf einfache Weise eine wetterfeste Färbung zu realisieren.

Claims (10)

  1. Formstabiler Flüssigkeitsbehälter (10), gekennzeichnet dadurch dass er an einer ersten Außenseite eine erste Verknüpfungsstruktur (12) aufweist und an einer der ersten Außenseite gegenüberliegenden zweiten Außenseite eine zweite Verknüpfungsstruktur (14) aufweist, die so eingerichtet ist, dass sie mit der ersten Verknüpfungsstruktur (12 der ersten Außenseite eines anderen Getränkebehälters eine lösbare Steckverbindung eingehen kann.
  2. Behälter nach Anspruch 1, wobei er mit einem Getränkebehälterverschluss versehen ist, der unauthorisiertes Öffnen anzeigt.
  3. Behälter nach Anspruch 1, wobei die Verknüpfungsstruktur auf einem männlich/weiblich Muster beruht.
  4. Behälter nach dem vorstehenden Anspruch, wobei a) er eine als Standfläche ausgebildete, im wesentlichen ebene Bodenfläche besitzt, b) seine Deckenfläche mit gleicher Umrißform wie die Bodenfläche ausgebildet ist, c) der Querschnitt parallel zu der Bodenfläche des Behälters genommen die Form eines regelmäßigen Vielecks (n > 2) besitzt, d) die beiden Außenseiten Wandseiten sind, die flächenparallel zueinander zwischen der Bodenfläche und der Deckenfläche verlaufen, und ein wieder verschließbarer Verschluss (16) vorgesehen ist, der in geschlossenem Zustand nicht über den Umriss der Deckenfläche hervorragt.
  5. Behälter nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die zueinander passenden Verknüpfungsstrukturen Einzelelemente aufweisen, die derart über die Außenseiten verteilt sind, dass bereits eine Teilüberlappung der beiden Außenseiten eine steckbare Verbindung zulässt.
  6. Behälter nach Anspruch 4, wobei die Wandlänge mindestens 1,3 mal so groß ist wie der Durchmesser der Bodenfläche, und die Einzelelemente derart geformt und über die Außenseiten verteilt sind, dass zwei Behälter auch im rechten Winkel zueinander gesteckt werden können.
  7. Behälter nach Anspruch 5, mit steckbaren männlichen (12) und passenden weiblichen (14) runden Einzelelementen, die äquidistant zueinander in zwei zueinander senkrecht stehenden Richtungen verlaufen.
  8. Behälter nach Anspruch 3, wobei die Kanten der Außenseite mit Verknüpfungsstruktur eine Fase (18) besitzen.
  9. Behälter nach Anspruch 3, wobei n > 3 gilt, und noch ein weiteres Paar von gegenüberliegenden Außenseiten mit einer Verknüpfungsstruktur der vorgenannten Art vorgesehen sind.
  10. Verwendung eines stapelbaren Getränkebehälters (10) als Baustein für die Errichtung von Hütten.
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