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DE102005006400A1 - Verfahren zum Zuführen von Bauelementen und Bestückautomat - Google Patents

Verfahren zum Zuführen von Bauelementen und Bestückautomat Download PDF

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DE102005006400A1
DE102005006400A1 DE102005006400A DE102005006400A DE102005006400A1 DE 102005006400 A1 DE102005006400 A1 DE 102005006400A1 DE 102005006400 A DE102005006400 A DE 102005006400A DE 102005006400 A DE102005006400 A DE 102005006400A DE 102005006400 A1 DE102005006400 A1 DE 102005006400A1
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DE102005006400A
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Andreas Nitsch
Alexander Worzischek
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or adjusting assemblages of electric components
    • H05K13/04Mounting of components, e.g. of leadless components
    • H05K13/0417Feeding with belts or tapes
    • H05K13/0419Feeding with belts or tapes tape feeders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Supply And Installment Of Electrical Components (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Abstract

Zum Vermeiden des Bauteilspringens beim Zuführen an Bauelementen (4) in Bestückautomaten (19) ist vorgesehen, dass im Bestückautomaten (19) vorab unterschiedliche Abholpositionen (12) für in Transportrichtung (x) unterschiedlich breite Bauelemente (4) abgespeichert werden. Die Bestückautomat-Steuereinrichtung (17) ermittelt für die jeweils abzuholenden Bauelemente (4) die dazugehörige Abholposition (12) und die Zuführeinheit (5) fährt die Abholposition (12) automatisch an. Der Bestückkopf (6) erhält ebenfalls die ermittelte Abholposition (12) und kann die Bauelemente (4) dort abholen.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Zuführen von Bauelementen in einem Bestückautomaten sowie einen Bestückautomaten.
  • Bei der automatischen Bestückung von Substraten mit oberflächenmontierbaren Bauelementen, den so genannten SMD-Bauelementen, erfolgt die Bereitstellung der Bauelemente über verschiedene Arten von Zuführeinrichtungen, wobei hier jedoch der Bereitstellung von begurteten Bauelementen eine besondere Bedeutung zukommt. Die Anlieferform im Gurt ist besonders automatisierungsfreundlich, da die Bauelemente bereits vereinzelt sind und die Verpackung im Gurt weitgehende Sicherheit gegen Vertauschung gewährleistet. In den einzelnen Zuführeinrichtungen für gegurtete Bauelemente werden die Gurte mit den Bauelementen von einer Gurtspule abgespult und dann einer Abholposition für die Bauelemente zugeführt. In dieser Abholposition werden die Bauelemente dann mit der Saugpipette eines Bestückkopfes aufgenommen und sodann in einer vorgegebenen Bestückposition auf einem Substrat, beispielsweise einer Leiterplatte, positioniert. Die Abdeckfolien der Gurte, die ein Herausfallen der Bauelemente aus den Bauelementetaschen verhindern, werden noch vor Erreichen der Abholposition an einer Folienabzugskante abgezogen.
  • Damit die Bauelemente nach dem Abziehen der Abdeckfolie nicht aus den Bauelementetaschen herausfallen, ist beispielsweise aus EP 0 589 276 eine bewegliche Abdeckung bekannt, die die bereits freigelegten Bauelementetaschen abdeckt und nur das Bauelement in der Abholposition kurz vor dem Abholen durch den Bestückkopf freigibt. Da in den Gurten verschieden große Bauelemente in verschiedenen Transportrastern verpackt sind, ist es nicht möglich, alle Bauteilgrößen in derselben Abholposition abzuholen und gleichzeitig zu gewährleisten, dass immer nur ein Bauteil ohne Abdeckfolie transportiert wird. Aus diesem Grund gibt es mehrere Abholpositionen, die manuell vom Bediener eingestellt werden müssen. Dadurch ist sichergestellt, dass ein Bauelement während des Transportierens nicht aus der Tasche geschleudert wird oder kippen kann, wenn es nicht mehr von der Abdeckfolie des Gurtes abgedeckt wird.
  • Die Zuführeinheiten weisen in der Regel ein Stiftrad auf, welches in Perforationen des Gurtes eingreift, um den Gurt zu transportieren. Aus DE 102 24 998 ist bekannt, die Position des Stiftrades mit Hilfe eines Enkoderrads und eines Positionssensors genau zu bestimmten.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Zuführen von Bauelementen in einem Bestückautomaten sowie einen Bestückautomaten anzugeben, welches sicherstellt, dass jeweils nur das Bauelement freiliegt, welches als nächstes abgeholt wird und dabei ohne manuellen Eingriff eines Bedieners auskommt .
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie einem Bestückautomaten mit den Merkmalen des Patentanspruchs 7. Dabei werden vorab in Transportrichtung der Zuführeinheit unterschiedlich breite Bauelemente jeweilige Abholpositionen festgelegt, die Breite der jeweils als nächstes zu bestückenden Bauelemente ermittelt und die Zuführeinheit transportiert die Bauelemente anschließend automatisch zu der für diese Breite festgelegten Abholposition. Dadurch können unterschiedlich breite Bauelemente in unterschiedlich breiten Bauelementetaschen jeweils so in die Abholposition transportiert werden, dass nur ein Bauelement, nämlich das als nächstes abzuholende, im Gurt freiliegt. Die separat bewegbare Bauelementeabdeckung wird dadurch eingespart. Ebenfalls wird das Abholen durch den Bestückautomaten beschleunigt, da die Verfahrzeit der beweglichen Abdeckung nicht mehr abgewartet werden muss. Durch das automatische Transportieren der Bauelemente in die für die Breite festgelegte Abholposition ist eine optische Überprüfung durch den Bediener des Bestückautomaten nicht mehr erforderlich. Dadurch sind auch geringe Abstände zwischen den Abholpositionen möglich, die vom Bediener optisch nur schwer zu unterscheiden wären. Das mit einem hohen Zeitaufwand verbundene manuelle Einstellen der Abholposition durch den Bediener, welches zudem eine nicht zu unterschätzende Fehlerquelle darstellt, kann entfallen.
  • In vorteilhafter Weise werden gemäß Patentanspruch 2 die Breiten in Breitenbereiche eingeteilt, denen jeweils eine Abholposition zugeordnet wird. Dadurch sinkt der Rechenaufwand in dem Bestückautomaten, der weniger Abholpositionen dynamisch verwalten muss.
  • In der bevorzugten Ausgestaltung des Verfahrens gemäß Patentanspruch 3 wird bei einem Auswechseln der Gurte in der Zuführeinheit die jeweils neue Abholposition aufgrund der in der Steuereinrichtung vorhandenen Informationen über das als nächstes zu bestückende Bauelement automatisch ermittelt, die Abholposition bestimmt und das Bauelement automatisch durch die Zuführeinheit in die neu ermittelte Abholposition transportiert. Dadurch lässt sich die Zeit beim Wechsel von Bauelementegurten entscheidend verringern. In einfacher Weise lässt sich die Abholposition gemäß Patentanspruch 4 und Patentanspruch 8 dadurch festlegen, dass die Zuführeinheit ein Stachelrad zum Transport des Gurtes aufweist und dieses Stachelrad mit einem Enkoderrad zur Positionsbestimmung des Stachelrades versehen ist.
  • Gemäß Patentanspruch 5 und Patentanspruch 9 ist in vorteilhafter Weise vorgesehen, dass die Abholpositionen in Abhängigkeit von der Position der Folienabzugskante der Zuführeinheit bestimmt werden. Dadurch lässt sich sicherstellen, dass auch ohne Verwendung einer Bauelementeabdeckung jeweils nur ein Bauelement ohne Abdeckfolie freigelegt ist. Gemäß Patentanspruch 6 und Patentanspruch 10 ist vorgesehen, dass die Steuereinrichtung die ermittelte Abholposition auch an den Bestückkopf überträgt, damit dieser die Bauelemente in der Abholposition abholt. Anhand der Figuren der Zeichnung wird die Erfindung nun mittels eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Dabei zeigen
  • 1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Bestückautomaten,
  • 2a eine schematische Draufsicht auf einen Gurt mit Bauteiltaschen in einem ersten Raster,
  • 2b eine Draufsicht auf einen Gurt mit Bauteiltaschen in einem zweiten Raster,
  • 3a eine schematische Darstellung des Stiftrades mit einem Gurt mit erstem Raster,
  • 3b eine schematische Darstellung des Stiftrades mit einem Gurt mit zweitem Raster und
  • 4 eine schematische Darstellung des Stiftrades zusammen mit dem Enkoderrad für die Positionsbestimmung.
  • Nach den 1 und 2 ist ein bandartiger Gurt 1, 20, 21 mit seitlichen Transportlöchern 2 und Bauteiltaschen 3 für darin eingelegte Bauelemente 4 versehen und in eine scheibenartig flache Zuführeinheit 5 eingesetzt, die in einer definierten Lage im Verfahrbereich eines Bestückkopfes 6 eines Bestückautomaten fixiert ist. Die Zuführeinheit 5 weist ein schrittweise antreibbares Stiftrad 7 mit peripher abstehenden Transportstiften 8 auf, die in die Transportlöcher 2 des Gurtes 1 spielfrei eingreifen. Die Lagebeziehung zwischen den Bauteiltaschen 3 und den Transportlöchern 2 ist durch einschlägige Normen festgelegt.
  • Der Bestückkopf 6 weist auf seiner dem Gurt 1 zugewandten Unterseite einen Sauggreifer 9 und eine Abtastoptik 10 in Form einer CCD-Kamera auf, deren Objektiv von einer Beleuchtung 11 umgeben ist, die das Sichtfeld der Abtastoptik 10 ausleuch tet. Gesteuert wird der Bestückkopf über eine Bestückautomaten-Steuereinrichtung 17, die den gesamten Bestückautomaten 19 steuert, der weitere, nicht dargestellte bekannte Elemente wie Positionssysteme für den Bestückkopf 6 oder ein Substrattranssportsystem aufweist.
  • Das Stiftrad 7 ist auf seiner flachen Seite mit einer umlaufenden Winkelskala 13 auf magnetischer Basis sowie einem Referenzpunkt 23 versehen. Darauf ist ein stationär angeordneter Lesekopf 14 mit zwei Sensoren gerichtet. Bei der Fertigung des Antriebs werden ein Referenzpunkt 23 (siehe 4) und die Positionsinformationen der Winkelskala 13 vermessen. Anschließend werden die Stifte 8 des Stiftrades 7, bezogen auf die Positionen der Winkelskala 13, vermessen und diese Beziehung in der Steuereinrichtung 15 abgespeichert. So kann jeweils ermittelt werden, an welcher Position sich die Transportstifte 8 des Stiftrades 7 befinden. Aus dem Encodersignal wird dann die Information für Drehrichtung, Weglänge und Geschwindigkeit erzeugt und an die Steuereinrichtung 15 übermittelt. Die Steuereinrichtung steuert während der Antriebsschritte einen Antriebsmotor 16 derart, dass die Bauelemente in einer Abholposition 12 vom Sauggreifer 9 des Bestückkopfes 6 abgeholt werden.
  • In 2a und 2b sind Gurte 1 mit Bauteiltaschen 3 in unterschiedlichem Raster dargestellt. In 2a ist beispielsweise ein sog. 8 mm(8 mm Gurtbreite)-Gurt mit einem 4 mm-Verpackungsraster vergrößert dargestellt, bei dem die Bauteiltaschen 3 sich immer in der Mitte zwischen zwei Transportlöchern 2 befinden, wie es die Gurtnorm für 8 mm breite Gurte festlegt. Bei Gurten mit 2 mm Verpackungsraster legt die Norm fest, dass die Bauteiltaschen ebenfalls in der Mitte der Transportlöcher 2 und auch neben den Transportlöchern 2 vorgesehen sind, da die Transportlöcher mit einem Abstand von 4 mm genormt sind. Zukünftig sind auch Gurte mit einem Verpackungsraster von 1 mm mit Hilfe der erfindungsgemäßen Lösung verarbeitbar.
  • In den 3a und 3b ist schematisch ein Stiftrad 7 zur besseren Darstellung gestreckt gezeichnet. Die einzelnen Transportstifte 8 weisen dabei einen Mittelpunktabstand a von 4 mm auf. Ebenfalls dargestellt sind zwei Gurte 20 und 21, die mit unterschiedlichen Bauteilrastern ausgestattet sind. Die Gurte 20, 21 sind dabei zum Schutz der Bauelemente 4 gegen Herausfallen durch eine Deckfolie 22 geschützt, die erst kurz vor Erreichen der Abholposition 17 mit Hilfe der Folienabzugskante 18 und einem nicht dargestellten Abziehmechanismus vom Bauteilgurt gelöst wird. Der besseren Übersichtlichkeit wegen ist die Deckfolie 22 nur bis zur Folienabzugskante 18 gezeichnet, anschließend wird diese beispielsweise auf Trommeln aufgewickelt oder in Behälter gestopft. Erfindungsgemäß wird die Abholposition 17 nun so gewählt, dass jeweils nur eine einzige Bauteiltasche 3 freiliegt. Die optimalen Abholpositionen 17 für die beiden Gurte 20 und 21 befinden sich somit an unterschiedlichen Positionen. Bisher musste ein Bediener beim Gurteinlegen manuell jeweils die Abholposition 17 bestimmen und eine entsprechende Information in die Steuereinrichtung 15 der Zuführeinheit 5 eingeben. Die Steuereinrichtung 15 versorgt auch, beispielsweise über die in 1 schematisch angedeutete Bestückautomat-Steuereinrichtung 17, den Bestückkopf 6 mit den nötigen Informationen, damit der Sauggreifer 9 die Abholposition 17 richtig anfahren kann.
  • Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, dass in der Bestückautomat-Steuereinrichtung 17 anhand der zu bestückenden Bauelemente 4 die dazugehörige Breite b der Bauelemente 4 vor dem Bestücken bestimmt wird. In der Steuereinrichtung 17 sind dafür notwendige Informationen, wie der zu bestückende Bauteiltyp und damit auch die Breite b der Bauteile 4 in Transportrichtung x, die den Gurttyp bestimmt, bekannt. Mit diesen Informationen berechnet die Steuereinrichtung 17 die optimale Abholposition 12 je nach zu bestückendem Bauelement. Dafür sind vorab in der Steuereinrichtung 17 je unterschiedlichem Bauelement 4 mit dazugehörigen Breiten b die entsprechenden Abholpositionen 12 abgespeichert worden. Die Taschenbreite und das Taschenraster sind vom Hersteller auf die unterschiedlichen Breiten b der Bauelemente 4 abgestimmt, damit sich die Bauelemente 4 innerhalb der Bauteiltasche 3 nicht zu weit bewegen können. Dadurch lässt sich aus der bekannten Breite b der Bauelemente 4 auf die Mitte der Bauteiltasche 3 zurückschließen. Hier macht die Gurtnorm entsprechende Vorgaben.
  • In 4 ist ebenfalls ein zur besseren Darstellung gestreckt gezeichnetes Stiftrad 7 mit Transportstiften 8 dargestellt sowie die dazu ortsfest angeordnete Winkelskala 13 (bspw. als Enkoderrad) und der Nullimpulsmagnet 23. In bekannter Weise kann der Lesekopf 14 die Winkelskala 13 zusammen mit dem Nullimpulsmagnet 23 auslesen und daraus die Position der einzelnen Transportstifte 8 bestimmen. Durch diese Bestimmung der Position der einzelnen Transportstifte 8 am Stiftrad 7 lassen sich die unterschiedlichen Abholpositionen genau anfahren.
  • Durch die Möglichkeit, eine Abholposition 12 vorab zu bestimmen, die die Zuführeinheit 5 selbständig anfahren kann, ist eine optische Überprüfung der Abholposition 12 durch den Bediener nicht mehr erforderlich. Dadurch sind auch geringe Abstände zwischen unterschiedlichen Abholpositionen 12 möglich, die vom Bediener optisch nur schwer zu unterscheiden wären. Auf diese Weise kann die Anzahl der Abholpositionen erweitert werden, was eine bessere Anpassung an die Bauteilabmessungen ermöglicht. Die Bauelemente 4 liegen somit näher an der Folienabzugskante 18, was das Risiko des „Bauteilspringens" minimiert. Da die Daten der Bauelemente in der Steuereinrichtung 17 des Bestückautomaten vorhanden sind, kann der Bestückautomat vollautomatisch die unterschiedlichen Abholpositionen 12 einstellen. Dadurch werden Fehler durch ein manuelles Einstellen durch den Bediener vermieden und der Zeitaufwand für einen Gurtwechsel wird minimiert.
  • 1
    Gurt
    2
    Transportloch
    3
    Bauteiltaschen
    4
    Bauelemente
    5
    Zuführeinheit
    6
    Bestückkopf
    7
    Stiftrad
    8
    Transportstift
    9
    Sauggreifer
    10
    Abtastoptik
    12
    Abholposition
    11
    Beleuchtung
    13
    Winkelskala
    14
    Lesekopf
    15
    Steuereinrichtung
    16
    Antriebsmotor
    17
    Bestückautomat-Steuereinrichtung
    18
    Folienabzugskante
    19
    Bestückautomat
    20
    Gurt mit erstem Raster
    21
    Gurt mit zweitem Raster
    22
    Deckfolie
    23
    Nullimpulsmagnet
    a
    Mittelpunktabstand
    b
    Breite der Bauelemente in Transportrichtung
    x
    Transportrichtung

Claims (10)

  1. Verfahren zum Zuführen von Bauelementen (4) in einen Bestückautomaten (19), der eine Zuführeinheit (5) zum Transport der in einem Gurt (1) verpackten Bauelemente (4) sowie einen Bestückkopf (6) zur Aufnahme von durch die Zuführeinheit (5) in eine Abholposition (12) transportierten Bauelementen (4) aufweist, bei dem vorab für Bauelemente (4) mit verschiedenen Breiten in Transportrichtung jeweilige Abholpositionen (12) festgelegt werden, die Breite in Transportrichtung der jeweils aktuell mit der Zuführeinheit zuzuführenden Bauelemente (4) ermittelt wird und die Zuführeinheit (5) automatisch die Bauelemente (4) zur für deren Breite in Transportrichtung festgelegten Abholposition (12) transportiert.
  2. Verfahren zum Bestücken von Substraten mit Bauelementen (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für Bauelemente mit Breiten in einem vorgegebenen Breitenbereich die gleiche Abholposition verwendet wird.
  3. Verfahren zum Bestücken von Substraten mit Bauelementen (4) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim Auswechseln der Gurte (1) die Breite (b) der Bauelemente in Transportrichtung (x) des neu eingelegten Gurtes (1) ermittelt wird und die Zuführeinheit (5) automatisch die Bauelemente (4) zu der Abholposition (12) transportiert, die für die Breite der mit dem neuen Gurt (1) zuzuführenden Bauelemente (4) festgelegt wurde.
  4. Verfahren zum Bestücken von Substraten mit Bauelementen (4) nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführeinheit (5) zum Transport des Gurtes (1) ein Stiftrad (7) mit einer Winkelskala (13) zur Positionsbestimmung des Stiftrades (7) aufweist und die Abholposition (12) durch die Position von Transportstiften (8) des Stiftrades (7) festgelegt wird.
  5. Verfahren zum Bestücken von Substraten mit Bauelementen (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abholpositionen (12) in Abhängigkeit von der Position einer Folienabzugskante (8) der Zuführeinheit (5) bestimmt werden.
  6. Verfahren zum Bestücken von Substraten mit Bauelementen (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bestückkopf (6) die je nach Breite (b) unterschiedlichen Abholpositionen (12) zum Abholen der Bauelemente (4) automatisch anfährt.
  7. Bestückautomat (19) zum Bestücken von Substraten mit Bauelementen (4) mit einer Zuführeinheit (5) zum Transport der in einem Gurt (1) verpackten Bauelemente (4), mit einem Bestückkopf (6) zur Aufnahme von durch die Zuführeinheit (5) in eine Abholposition (12) transportierten Bauelemente (4) mit einer Bestückautomat-Steuereinrichtung (17) zum Ansteuern des Bestückkopfes (6) und einer Steuereinrichtung (15) zum Ansteuern der Zuführeinheit (5), dadurch gekennzeichnet, dass die Bestückautomat-Steuereinrichtung (17) für Bauelemente (4) mit in Transportrichtung unterschiedlicher Breite (b) jeweils festgelegte Abholpositionen (12) enthält, dass die Bestückautomat-Steuereinrichtung (17) derartig ausgebildet ist, dass diese zu jeweils zu bestückenden Bauelementen (4) die zugehörige Breite (b) in Transportrichtung (x) selbsttätig ermittelt und in Abhängigkeit von der ermittelten Breite (b) die Zuführeinheit (5) über deren Steuereinrichtung (15) so ansteuert, dass die Bauelemente (4) automatisch zur für diese Breite (b) festgelegten Abholposition (12) transportiert werden.
  8. Bestückautomat (19) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführeinheit (5) ein Stiftrad mit Transportstiften (8) zum Eingriff in eine Perforation (2) des Gurtes, ein an dem Stiftrad (7) angebrachte Winkelskala (13) sowie einen Positionssensor (14) aufweist, wobei die Steuereinrichtung (15) dergestalt ausgebildet ist, dass diese den Positionssensor (14) ausliest, um über die Winkelskala (13) die Position des Stiftrads (7) zu ermitteln und auf diese Weise das Einstellen der Abholposition (12) sicherstellt.
  9. Bestückautomat (19) nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführeinheit (5) eine Folienabzugskante (8) aufweist und die Abholposition (12) als Abstand von der Folienabzugskante (8) festgelegt wird.
  10. Bestückautomat (19) nach einem der Ansprüche 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestückautomat-Steuereinrichtung (19) derartig ausgebildet ist, dass der Bestückkopf (6) zum Abholen der Bauelemente (4) zur jeweiligen Abholposition (12) gefahren wird.
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