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DE102005005839A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Verminderung von Artefakten bei Kegelstrahl-CT-Bildrekonstruktionen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Verminderung von Artefakten bei Kegelstrahl-CT-Bildrekonstruktionen Download PDF

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DE102005005839A1
DE102005005839A1 DE200510005839 DE102005005839A DE102005005839A1 DE 102005005839 A1 DE102005005839 A1 DE 102005005839A1 DE 200510005839 DE200510005839 DE 200510005839 DE 102005005839 A DE102005005839 A DE 102005005839A DE 102005005839 A1 DE102005005839 A1 DE 102005005839A1
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projection
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Application number
DE200510005839
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English (en)
Inventor
Jiang Brookfield Hsieh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GE Medical Systems Global Technology Co LLC
Original Assignee
GE Medical Systems Global Technology Co LLC
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
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    • A61B6/02Arrangements for diagnosis sequentially in different planes; Stereoscopic radiation diagnosis
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    • Y10S378/901Computer tomography program or processor

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Abstract

In einem Aspekt gehören zu einem Verfahren zum Erzeugen eines Bildes eines Objektes (22) mittels eines Computertomographie-(CT)-Bildgebungssystems (10) die Schritte: axiales Scannen eines Objektes mittels des CT-Bildgebungssystems, um von dem Objekt Projektionsdaten über einen Winkel von mehr als 180° zu erhalten. Das Verfahren beinhaltet ferner die Schritte: Gewichten der Projektionsdaten entsprechend dem Projektionsort und der Pixelposition eines zu rekonstruierenden Bildes und Rekonstruieren des Bildes des Objekts mittels der gewichteten Projektionsdaten.

Description

  • HINTERGRUND ZU DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung betrifft ganz allgemein die Computertomographie-(CT)-Bildgebung und insbesondere Verfahren und Vorrichtungen zur Artefaktverminderung in einem CT-System, wobei sich das Verfahren und die Vorrichtung besonders für Systeme mit einer weiten Öffnungsgeometrie eignen.
  • Obwohl sich der Feldkamp-Algorithmus im Falle von moderaten Konuswinkeln in der Beseitigung von Kegelstrahlartefakten als effizient erwiesen hat, weist er gegenüber einigen anderen Bildrekonstruktionsverfahren den Nachteil eines reduzierten Überstreichungsbereichs in z-Richtung auf. Um beispielsweise eine artefaktfreie Rekonstruktion sicherzustellen, muss jedes Voxel in einem Bild von sämtlichen Projektionen abgetastet werden. Um in der Praxis mit mehreren axialen Scandurchgängen ein kontinuierliches Rekonstruktionsvolumen zu erhalten, ist das rekonstruierte Volumen für jedes Abtasten ebenso beschränkt, wie der Abstand zwischen benachbarten axialen Scandurchgängen. Beispielsweise ist in wenigstens einem bekannten CT-System das zylindrische Volumen, das durch jeden axialen Scandurchgang abgedeckt werden kann, auf 10,8 mm beschränkt. Um einen kontinuierlichen Überstreichungsbereich eines Organs zu erhalten, ist der Abstand zwischen benachbarten Scans auf 10,8 mm beschränkt, was der Hälfte des Detektor- Überstreichungsbereichs in z-Richtung bei dem Isozentrum entspricht. Um ein Volumen von 20 mm zu rekonstruieren, muss eine Extrapolation ausgeführt werden, um den FDK-(Feldkamp)- Rekonstruktionsalgorithmus zu nutzen. Allerdings führt diese Extrapolation Artefakte in das rekonstruierte Bild ein.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Einige Konfigurationen der vorliegenden Erfindung schaffen daher ein Verfahren zum Erzeugen eines Bildes eines Objekts mittels eines Computertomographie-(CT)-Bildgebungssystems. Zu dem Verfahren gehören die Schritte: axiales Scannen eines Objektes mittels des CT-Bildgebungssystems, um von dem Objekt Projektionsdaten über einen Winkel von mehr als 180° zu erhalten, Gewichten der Projektionsdaten entsprechend dem Projektionsort und der Pixelposition eines zu rekonstruierenden Bildes und Rekonstruieren des Bildes des Objektes mittels der gewichteten Projektionsdaten.
  • In einigen Konfigurationen schafft diese Erfindung ein Verfahren zum Erzeugen eines Bildes eines Objekts mittels eines Computertomographie-(CT)-Bildgebungssystems, wobei das Verfahren ein axiales Scannen eines Objekts mittels des CT- Bildgebungssystems beinhaltet, um von dem Objekt Projektionsdaten über einen Winkel von mehr als 180° zu erhalten. Das Verfahren beinhaltet ferner das Gewichten der Projektionsdaten entsprechend dem Projektionsort und das Rekonstruieren eines Bildes des Objektes mittels der gewichteten projizierten Daten in einem kartesischen Koordinatensystem.
  • Noch weitere Konfigurationen der vorliegenden Erfindung schaffen ein Verfahren zum Erzeugen eines Bildes eines Objektes mittels eines Computertomographie-(CT)-Bildgebungssystems. Diese Konfigurationen beinhalten das axiale Scannen eines Objektes mittels des CT-Bildgebungssystems, um von dem Objekt Projektionsdaten über einen Winkel von mehr als 180° zu erhalten, das Auswählen eines Bereiches von Projektionen gemäß den Positionen von Pixeln eines Bildes des zu rekonstruierenden Objektes und das Rekonstruieren des Bildes des Objektes mittels des ausgewählten Bereichs von Projektionen.
  • Einige Konfigurationen der vorliegenden Erfindung schaffen ein Computertomographiebildgebungssystem mit einem Detektorarray und einer Strahlungsquelle. Um ein Bild eines Objektes zu erzeugen, ist das System dazu eingerichtet, ein Objekt axial zu scannen, um Projektionsdaten des Objekts über einen Winkel von mehr als 180° zu erhalten. Das Bildgebungssystem ist ferner dazu eingerichtet, die Projektionsdaten entsprechend dem Projektionsort und der Pixelposition in einem zu rekonstruierenden Bild zu gewichten und mittels der gewichteten Projektionsdaten ein Bild des Objektes zu rekonstruieren.
  • Darüber hinaus schaffen einige Konfigurationen der vorliegenden Erfindung ein Computertomographiebildgebungssystem mit einem Detektorarray und einer Strahlungsquelle, wobei das Bildgebungssystem dazu eingerichtet ist, ein Objekt axial zu scannen, um von dem Objekt Projektionsdaten über einen Winkel von mehr als 180° zu erhalten. Das Bildgebungssystem ist ferner dazu eingerichtet, die Projektionsdaten entsprechend dem Projektionsort zu gewichten und ein Bild des Objektes mittels der gewichteten Projektionsdaten in einem kartesischen Koordinatensystem zu rekonstruieren.
  • Noch andere Konfigurationen der vorliegenden Erfindung schaffen ein Computertomographiebildgebungssystem mit einem Detektorarray und einer Strahlungsquelle. Um ein Bild eines Objektes zu produzieren, ist das Bildgebungssystem in diesen Konfigurationen dazu eingerichtet, um ein Objekt axial zu scannen, um Projektionsdaten des Objekts über einen Winkel von mehr als 180° des Objekts zu erhalten. Das Bildgebungssystem ist ferner dazu eingerichtet, einen Bereich von Projektionen gemäß Positionen von Pixeln eines Bildes des zu rekonstruierenden Objektes auszuwählen und das Bild des Objektes mittels des ausgewählten Bereichs von Projektionen zu rekonstruieren.
  • Die vielfältigen Konfigurationen der vorliegenden Erfindung reduzieren oder eliminieren unerwünschte Kegelstrahlartefakte in Bildern deutlich, die anhand von in axialen CT-Scanaufnahmen gewonnenen Daten erzeugt sind. Somit lässt sich gegenüber bekannten Verfahren und Vorrichtungen, die auf eine Verringerung von Kegelstrahlartefakten für moderate Konuswinkel abzielen, ein kontinuierlicher Überstreichungsbereich mit einem vergrößertem Abstand zwischen benachbarten axialen Scandurchgängen erzielen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 zeigt eine anschauliche Ansicht einer Konfiguration eines CT-Bildgebungssystems.
  • 2 zeigt ein Blockschaltbild des in 1 veranschaulichten Systems.
  • 3 zeigt eine Darstellung der Geometrie eines reduzierten Volumen-Überstreichungsbereichs in Konfigurationen nach dem Stand der Technik von "Step-and-Shoot" Multischicht-CT-Bildgebungssystemen.
  • 4 ist eine Darstellung von Soll- und Ist-Rekonstruktionsvolumina in Konfigurationen von "Step-and-Shoot" Multischicht-CT-Bildgebungssystemen nach dem Stand der Technik.
  • 5 zeigt ein rekonstruiertes Bild einer 16 × 1,25 mm Akquisition, die einen Feldkamp-Algorithmus nach dem Stand der Technik verwendet, wobei die Schicht 8,125 mm oberhalb einer Mittelebene liegt, mit ww = 400.
  • 6 zeigt ein weitere Darstellung der Geometrie eines reduzierten Volumen- Überstreichungsbereichs im "Step-and-Shoot"-Modus.
  • 7 zeigt eine Darstellung der Geometrie einer Konfiguration eines CT-Bildgebungssystems, wobei zur Veranschaulichung einige der hier verwendeten Variablen definiert sind.
  • 8 zeigt ein rekonstruiertes Bild mit einer Projektion von lediglich 180°.
  • 9 zeigt eine Darstellung der Quelle von in 8 sichtbaren Artefakten.
  • 10 zeigt eine Darstellung eines rekonstruierten Bildes mittels einer Konfiguration der vorliegenden Erfindung, mit ww = 400.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • In einigen bekannten Konfigurationen von CT-Bildgebungssystemen projiziert eine Röntgenstrahlenquelle einen fächerförmigen Strahl, der so gebündelt ist, dass er innerhalb einer im Allgemeinen als "Bildgebungsebene" bezeichneten xy-Ebene eines kartesischen Koordinatensystems verläuft. Der Röntgenstrahl durchquert ein abzubildendes Objekt, beispielsweise einen Patienten. Der Strahl trifft, nachdem er durch das Objekt geschwächt wurde, auf ein Array von Strahlungsdetektoren. Die Intensität des an dem Detektorarray aufgefangenen geschwächten Strahls, hängt von der Schwächung ab, die der Röntgenstrahl durch das Objekt erfährt. Jedes Detektorelement in dem Array erzeugt ein eigenes elektrisches Signal, das die Intensität des Strahles an der Detektorposition kennzeichnet. Die Intensitätsmesswerte sämtlicher Sensoren werden getrennt akquiriert, um ein Übertragungsprofil zu erzeugen.
  • In CT-Systemen der dritten Generation werden die Röntgenstrahlenquelle und das Detektorarray mittels eines Gantryrahmens innerhalb der Bildgebungsebene und um das abzubildende Objekt herum gedreht, so dass sich der Winkel, unter dem der Röntgenstrahl auf das Objekt fällt, ständig ändert. Eine unter ein und demselben Gantrywinkel gewonnene Gruppe von Röntgenstrahlschwächungsmesswerten, d. h. Projektionsdaten des Detektorarrays wird als eine "Ansicht" bezeichnet. Ein "Scandurchgang" des Objektes beinhaltet einen Satz von An sichten, der während einer Umdrehung der Röntgenstrahlenquelle und des Detektors unter verschiedenen Gantrywinkeln oder Blickwinkeln erzeugt wird.
  • Im Falle eines axialen Scandurchgangs werden die Projektionsdaten verarbeitet, um ein Bild zu konstruieren, das einem durch das Objekt geführten zweidimensionalen Schnitt entspricht. Ein Verfahren zum Rekonstruieren eines Bildes aus einem Satz von Projektionsdaten, ist in der Fachwelt als die gefilterte Rückprojektionstechnik bekannt. Dieses Verfahren wandelt die Schwächungsmesswerte eines Scandurchgangs in mit "CT-Zahlen" oder "Hounsfield-Einheiten" (HU) bezeichnete Integerzahlen um, die die Helligkeit eines entsprechenden Pixels auf einem Kathodenstrahlröhrenbildschirm oder einer anderen Art eines Displays festlegt oder steuert.
  • Um die Gesamtscanzeit zu reduzieren, kann ein "Spiral"-Scannen durchgeführt werden. Um ein "Spiral"-Scannen durchzuführen, wird der Patient bewegt, während die Daten für die vorgegebene Anzahl von Schichtbildern akquiriert werden. Ein derartiges System erzeugt anhand eines Fächerstrahlspiralscandurchgangs eine einzelne Spirale. Die durch den Fächerstrahl abgebildete Spirale liefert Projektionsdaten, aus denen sich Bilder in jeder vorgegebenen Schicht rekonstruieren lassen.
  • Rekonstruktionsalgorithmen zum Spiralscannen benutzen typischerweise Spiralgewichtungsalgorithmen, die die gesammelten Daten als Funktion des Blickwinkels und des Detektorkanalindexes gewichten. Insbesondere werden die Daten vor dem Vorgang einer gefilterten Rückprojektion gemäß einem Spiralgewichtungsfaktor gewichtet, der eine Funktion sowohl des Gantrywinkels als auch des Detektorwinkels ist. Die gewichteten Daten werden anschließend verarbeitet, um CT-Zahlen zu erzeugen und ein Bild zu konstruieren, das einem durch das Objekt geführten zweidimensionalen Schnittbild entspricht.
  • Um die Gesamterfassungszeit weiter zu reduzieren, wurde die Multischicht-CT eingeführt. In der Multischicht-CT werden in jedem Zeitpunkt mehrere Reihen von Projektionsdaten gleichzeitig akquiriert. Wenn das System mit dem Spiralscanmodus kombiniert wird, erzeugt es eine einzelne Spirale von Konusstrahlprojektionsdaten. Ähnlich wie im Falle des Gewichtungsschemas für die Einzelschnittbildspirale, kann ein Verfahren abgeleitet werden, um die Gewichtung vor einer Anwendung des gefilterten Rückprojektionsalgorithmus mit den Projektionsdaten zu multiplizieren.
  • In dem hier verwendeten Sinne sollte beachtet werden, dass das Zitieren eines Elementes bzw. Schrittes im Singular mit Voranstellung des unbestimmten Artikels "ein" oder "eine" den Plural der Elemente oder Schritte nicht ausschließen sollte, es sei denn, ein derartiger Ausschluss ist ausdrücklich genannt. Ferner soll die Bezugnahme auf "ein (1) Ausfüh rungsbeispiel" der vorliegenden Erfindung nicht als ein Ausschließen der Existenz zusätzlicher Ausführungsbeispiele interpretiert werden, die ebenfalls die aufgeführten Merkmale verkörpern.
  • Weiter ist in dem hier verwendeten Sinne mit dem Begriff "Rekonstruieren eines Bildes" nicht beabsichtigt, Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung auszuschließen, bei denen zwar Daten erzeugt werden, die ein Bild repräsentieren, ein betrachtbares Bild jedoch nicht erzeugt wird. Allerdings erzeugen viele Ausführungsbeispiele mindestens ein betrachtbares Bild (oder sind dazu eingerichtet, ein solches zu erzeugen).
  • In 1 und 2 ist ein Multischicht-Scanner-Bildgebungssystem, beispielsweise ein Computertomographie-(CT)-Bildgebungssystem 10 gezeigt, das einen Gantryrahmen 12 aufweist, wie er für CT-Bildgebungssysteme der "dritten Generation" typisch ist. Der Gantryrahmen 12 enthält eine Strahlungsquelle 14, die eine (hier auch als Röntgenstrahlenquelle 14 bezeichnete) Röntgenröhre 14 sein kann, die einen Röntgenstrahl 16 in Richtung eines auf der gegenüberliegenden Seite des Gantryrahmens 12 angeordneten Detektorarrays 18 projiziert. (Konfigurationen der vorliegenden Erfindung sind nicht auf Röntgenstrahlenquellen oder Röntgenstrahlung beschränkt, obwohl die Konfiguration des in 1 und 2 gezeigten CT-Bildgebungssystems 10 eine Röntgenstrahlenquelle und Röntgenstrahlung verwendet.) Der Detektorarray 18 ist aus einer Anzahl von (nicht gezeigten) Detektorreihen aufgebaut, die eine Anzahl von Detektorelementen 20 aufweisen, die gemeinsam die Strahlung (d. h. die in der hier beschriebenen Konfiguration projizierten Röntgenstrahlen) erfassen, die ein Objekt, beispielsweise einen zwischen dem Array 18 und der Quelle 14 positionierten Patienten 22, durchqueren. Jedes Detektorelement 20 erzeugt ein elektrisches Signal, das für die Intensität eines einfallenden Röntgenstrahls kennzeichnend ist, und daher verwendet werden kann, um die Schwächung des Strahles zu bewerten, die dieser bei einer Durchquerung des Objektes oder des Patienten 22 erfährt. Während des Scannens zum Gewinnen von Röntgenstrahlprojektionsdaten kreisen die Gantry 12 und die darin befestigten Komponenten um eine Rotationsachse 24. 2 zeigt lediglich eine einzige Reihe von Detektorelementen 20 (d. h. eine Detektorreihe). Allerdings weist ein Multischicht-Detektorarray 18 eine Anzahl von parallelen Detektorreihen von Detektorelementen 20 auf, so dass die Projektionsdaten, die einer Anzahl von quasi-parallelen oder tatsächlich parallelen Schnittbildern entsprechen, während eines Scandurchgangs gleichzeitig akquiriert werden können.
  • Die Kreisbewegung der Komponenten auf der Gantry 12 und der Betrieb der Röntgenstrahlenquelle 14 werden durch einen Steuermechanismus 26 des CT-Systems 10 gesteuert. Der Steuermechanismus 26 enthält einen Röntgencontroller 28, der Energie und Zeittaktsignale an die Röntgenstrahlenquelle 14 liefert, und einen Gantryantriebscontroller 30, der die Rotati onsgeschwindigkeit und die Position der Komponenten auf der Gantry 12 steuert. Ein Datenakquirierungssystem (DAS) 32 in dem Steuermechanismus 26 tastet von Detektorelementen 20 stammende analoge Daten ab und wandelt die Daten in digitale Signale um, um diese anschließend zu verarbeiten. Ein Bildrekonstruktor 34 nimmt die von dem DAS 32 ankommenden abgetasteten und digitalisierten Röntgenstrahldaten entgegen und führt eine Hochgeschwindigkeits- Bildrekonstruktion durch. Das rekonstruierte Bild wird einem Rechner 36 als Eingabe zu geführt, der das Bild in einem Speichergerät 38 speichert. Der Bildrekonstruktor 34 kann in Form einer speziellen Hardware oder in Form von auf dem Rechner 36 auszuführender Software vorliegen.
  • Der Rechner 36 nimmt ferner über eine Konsole 40, die eine Tastatur enthält, von einem Anwender Steuerbefehle und Scanparameter entgegen. Eine zugeordnete Kathodenstrahlröhre oder ein sonstiger Typ eines Displays 42 ermöglichen es der Bedienperson, das rekonstruierte Bild und andere von dem Rechner 36 ausgegebene Daten zu beobachten. Die durch den Anwender eingegebenen Steuerbefehle und Parameter werden von dem Rechner 36 verwendet, um Steuerungssignale und Daten an das DAS 32, den Röntgencontroller 28 und den Gantryantriebscontroller 30 auszugeben. Darüber hinaus steuert der Rechner 36 einen Liegenantriebscontroller 44, der eine motorbetriebene Liege 46 steuert, um den Patienten 22 in der Gantry 12 zu positionieren. Insbesondere bewegt die Liege 46 den Patienten 22 abschnittsweise durch den Gantrytunnel 48.
  • In einem Ausführungsbeispiel gehört zu dem Rechner 36 eine Arbeitsspeichervorrichtung 50, beispielsweise ein Diskettenlaufwerk, ein CD-ROM-Laufwerk, ein DVD-Laufwerk, ein magneto-optisches Plattenlaufwerk (MOD) oder ein beliebiges sonstiges digitales Gerät, einschließlich eines Netzwerkverbindungsgeräts, beispielsweise ein Ethernetgerät zum Auslesen von Befehlen und/oder Daten von einem von einem Rechner auslesbaren Medium 52, beispielsweise von einer Diskette, einer CD-ROM, einer DVD oder einer sonstigen digitalen Quelle, beispielsweise einem Netzwerk oder dem Internet, sowie von noch in Zukunft zu entwickelnden digitalen Medien. In noch einem Ausführungsbeispiel führt der Rechner 36 Befehle aus, die in Form von (nicht gezeigter) Firmware gespeichert sind. Der Rechner 36 ist programmiert, um hier beschriebene Funktionen durchzuführen, und in dem hier verwendeten Sinn ist der Begriff Rechner nicht auf jene integrierten Schaltkreise beschränkt, die in der Fachwelt als Rechner bezeichnet werden, sondern bezieht sich im weitesten Sinn auf Computer, Prozessoren, Mikrocontroller, Mikrocomputer, programmierbare Logikcontroller, anwendungsspezifische integrierte Schaltkreise und sonstige programmierbare Schaltkreise, und diese Begriffe werden hier untereinander austauschbar verwendet. Obwohl das oben erwähnte spezielle Ausführungsbeispiel sich auf ein CT-System der dritten Generation bezieht, sind die hierin beschriebenen Verfahren in gleicher Weise auf CT-Systeme der vierten Generation (Detektor stationär – Röntgenstrahlenquelle rotierend) und CT-Systeme der fünften Generation (Detektor und Röntgenstrahlenquelle stationär), anzuwenden. Darüber hinaus wird in Erwägung gezogen, dass die Vorteile der Erfindung auch anderen Bildgebunbsmodalitäten als der CT zukommen. Obwohl die hier beschriebenen Verfahren und Vorrichtungen in einem medizinischen Zusammenhang beschrieben sind, wird ferner in Betracht gezogen, die Vorteile der Erfindung nicht nur medizinischen Bildgebungssystemen, sondern auch üblicherweise in einem industriellen Zusammenhang oder einem Transportsystem verwendeten Systemen zukommen zu lassen, jedoch ohne darauf beschränken zu wollen, z.B. einem Gepäckkontrollsystem eines Flughafens oder anderen Beförderungszentren.
  • Ein technischer Effekt der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung eines oder mehrerer Bilder eines Patienten oder Objekts 22, wobei Artefakte in dem Bild bzw. den Bildern reduziert sind. Der technische Effekt wird durch einen Benutzer erreicht, indem dieser ein Objekt oder einen Patienten 22 mittels eines CT-Bildgebungssystems 10 scannt und das CT-Bildgebungssystems 10 bedient, um Bilder des gescannten Objektes zu rekonstruieren.
  • Obwohl sich der Feldkamp-Algorithmus für moderate Konuswinkel in der Beseitigung von Kegelstrahlartefakten als effizient erwiesen hat, weist er gegenüber einigen anderen Bildrekonstruktionsverfahren den Nachteil eines reduzierten z-Achsen- Überstreichungsbereichs auf. Anhand eines Beispiels und mit Bezug auf 3 wird eine zylindrische Region 100 gezeigt, die ein rekonstruiertes Volumen für einen axialen Scandurchgang einer Multischicht-CT-Scannervorrichtung 10 darstellt. Unter Bezugnahme auf 4 wird ein Rechteck gezeigt, das einen gewünschten Rekonstruktionsbereich 102 darstellt. Die Höhe H des Rechteckes 102 ist identisch mit der projizierten Höhe des Detektors 18 am Isozentrum 120. Für einen Rekonstruktionsalgorithmus des FDK-Typs, in dem eine 2π-Projektion verwendet wird, muss jedes Voxel in einem Bild durch sämtliche Projektionen abgetastet werden. Ein diese Bedingung erfüllendes Volumen wird durch das Trapez 104 dargestellt. Um in der Praxis mit mehreren axialen Scandurchgängen ein kontinuierliches Rekonstruktionsvolumen zu erreichen, ist das rekonstruierte Volumen für jedes Abtasten auf ein Rechteck 106 beschränkt, das fett umrandet dargestellt, innerhalb des Trapezes 104 eingeschlossen ist. Als Folge hiervon kann der Abstand zwischen benachbarten axialen Scandurchgängen nicht größer als die Länge L des Rechtecks 106 sein.
  • Indem die projizierte Detektorbreite an dem Isozentrum mit D, der Abstand zwischen Quelle und Isozentrums mit S und der Radius des Rekonstruktionssichtfeldes (FOV) (x-y) mit R, muss der Abstand t zwischen benachbarten axialen Scandurchgängen für einen kontinuierlichen Überstreichungsbereich folgender Bedingung genügen:
    Figure 00150001
  • Beispielsweise beträgt für ein CT-System mit S = 541 mm, R = 250 mm und D = 20 mm das zylindrische Volumen, das durch jeden axialen Scandurchgang überstrichen werden kann, lediglich 10,8 mm. Um einen kontinuierlichen Überstreichungsbereich eines Organs zu erhalten, ist der Abstand zwischen benachbarten Scans auf 10,8 mm beschränkt, was in etwa der Hälfte des Detektor- Überstreichungsbereichs in z-Richtung bei dem Isozentrum entspricht. Um ein Volumen von 20 mm zu rekonstruieren, muss eine Extrapolation ausgeführt werden, um den FDK (Feldkamp)- Rekonstruktionsalgorithmus zu nutzen. Allerdings führt diese Extrapolation Artefakte in das rekonstruierte Bild ein. Beispielsweise zeigt 5 ein anhand eines 16 × 1,25 mm Axialmodusscans rekonstruiertes Bild. Das dargestellte Bild ist 9,375 mm oberhalb einer Mittelebene des Fächerstrahls angeordnet. In der Nähe der simulierten Rippen sind deutlich Schattenartefakte zu erkennen.
  • Um die Bildung von Artefakten in Bildrekonstruktionen zu verhindern, vermeiden einige Konfigurationen der vorliegenden Erfindung eine Projektionsextrapolation. Beispielsweise sei mit Bezug auf 6 ein Fall betrachtet, bei dem die ursprünglichen Kegelstrahldaten zu einem Satz von geneigten Parallelstrahlabtastwerten neukategorisiert sind. Für nahe der Ober- und Unterseite des gescannten Volumens angeordnete Bildschichten belichtet jede Projektion lediglich die Hälfte 122 der kreisförmigen Region 124 ist der reduzierte Volumenüberstreichungsbereich eines "Step-and-Shoot" Multischicht-CT-Bildgebungssystems gezeigt. Bezugnehmend auf 6 be trägt der minimale Winkelbereich für eine vollständige Rekonstruktion für parallele Geometrie 180°. Daher ist der durch eine gesamte 180° Projektion vollkommen abgetastete Datenabschnitt eine auf den Projektionsbereich zentrierte Linie 126. Auf diese Weise ist die einzige Region, die durch einen beliebigen 180°-Bereich von Projektionsdaten vollkommen unterstützt werden kann, allein die Linie 126. Daraus folgt für eine Rekonstruktion, dass für jede von dem Isozentrum 120 strahlenförmig ausgehende radiale Linie ein unterschiedlicher 180°-Projektionsdatensatz benötigt wird. Es sollten keine zwei Linien genau denselben Datensatz verwenden.
  • Um eine Rekonstruktion durchzuführen, bei der für jede aus dem Isozentrum 120 strahlenförmig ausgehende radiale Linie ein unterschiedlicher 180°-Projektionsdatensatz verwendet wird, führen einige Konfigurationen der vorliegenden Erfindung die Rekonstruktion in einem Polarkoordinatensystem anstatt in einem kartesischen Koordinatensystem durch. Für jedes Ebenensegment werden für einen Beitrag zu Pixeln in einem Ebenensegment lediglich Projektionsansichten verwendet, die unter einem Winkel von weniger als 90° gegenüber dem Ebenenwinkel orientiert sind. Auf diese Weise ist während einer Rückprojektion keine Extrapolation erforderlich. Unter Bezugnahme auf 7 wird die Rekonstruktion gemäß einem Ausdruck der folgenden Form durchgeführt:
    Figure 00170001
    wobei P(ω,θ,z') die Fouriertransformation der gemäß einer Konusstrahlprojektion neukategorisierten und gewichteten Projektion bei dem Projektionswinkel θ ist, und z' die projizierte Höhe des Punktes (r,ϕ,z) in der geneigten Parallelstrahlgeometrie ist.
  • Obwohl dieser Ansatz eine Extrapolation vermeidet, können Bildartefakte, wie sie in 8 gezeigt sind, entstehen. Anders als im Falle einer Parallelstrahlgeometrie, sind Projektionsdaten einer geneigten Projektion, die um 180° differieren, nicht identisch. Abtastwerte, die um 180° differieren sind daher keine redundanten Abtastwerte, wie es im Falle paralleler Strahlen der Fall ist. Diese Inkonsistenz oder Differenz kann zu Artefakten in den rekonstruierten Bildern führen. Im Falle einer herkömmlichen Rekonstruktion, bei der Winkel von genau 180° verwendet werden, schließen die Schattenartefakte an die Projektionswinkel zwischen den um 180° differierenden ersten und letzten Projektionen an. Der Artefakt erscheint als eine Linie. Allerdings ist der in einem Bild verwendete Projektionswinkelbereich in Konfigurationen der vorliegenden Erfindung positionsabhängig. Beispielsweise und mit Bezug auf 9 werden die im eine Rekonstruktionslinie 110 verwendeten zwei für eine Rekonstruktion verwendete Endprojektionen, mit dem Pfeil 112 aneinandergereiht. Der größte Grad an Inkonsistenz tritt an einem Objekt hoher Dichte mit einer Änderung in z-Richtung auf, beispielsweise einer durch einen Kreis 114 repräsentierten Rippe im Körper eines Patienten (oder in einem Phantom). Folglich ist der auf der rekonstruierten Linie 110 erzeugte Artefakt der Schnittpunkt der rekonstruierten Linie 110 mit der punktierten Linie 116, die durch Kreis 114 verläuft. Die in sämtlichen Rekonstruktionslinien erzeugten Artefakte bilden einen Kreis 118 der sowohl durch das Isozentrum 120 als auch durch den Kreis 114 verläuft.
  • In einigen Konfigurationen der vorliegenden Erfindung wird daher zum Erzeugen eines Bildes eines Objekts ein Computertomographie-(CT)-Bildgebungssystem mit einer Strahlungsquelle und einem Detektorarray verwendet, um ein Objekt axial zu Scannen, um Projektionsdaten über einen Winkel von mehr als 180° zu erhalten. Die Projektionsdaten werden, beispielsweise wie durch Gl. (1) angezeigt, entsprechend dem Projektionsort in vielfältigen Konfigurationen und der Pixelposition in einem zu rekonstruierenden Bild gewichtet. Mittels der gewichteten Projektionsdaten wird ein Bild des Objekts rekonstruiert.
  • Die größte Inkonsistenz wird durch Projektionen erzeugt, die um 180° differieren. Somit werden in einigen Konfigurationen der vorliegenden Erfindung die Beiträge von um 180° differierenden Projektionen bei der Erstellung eines Bildes vermindert. Statt dessen werden über einen Winkel von mehr als 180° hinausgehende Projektionsdaten verwendet und die Projektionen werden entsprechend ihrer Position und der Pixelposition des rekonstruierten Bildes gewichtet. Dementsprechend wird in einigen Konfigurationen der vorliegenden Erfindung die Rekonstruktion gemäß einer mathematischen Beziehung der Form
    Figure 00200001
    wobei der Gewichtungswert w(ϕ – θ) = w(α) durch die Beziehung der Form
    Figure 00200002
    wobei Γ ein Parameter ist, der den in der Rekonstruktion verwendeten Projektionsdatenbereich spezifiziert, und η ein Parameter ist, der eine Übergangsregion spezifiziert.
  • Allgemein gilt Γ > π/2. In einigen Konfigurationen ist η = π/4. Unter Verwendung dieser Parameterwerte erzeugte Bilder lassen Bilder entstehen, bei denen Artefakte signifikant vermindert sind.
  • In einigen Konfigurationen der vorliegenden Erfindung werden zur Bildrekonstruktion polare Koordinaten verwendet. Im Falle einer Verwendung von polaren Koordinaten, werden die rekonstruierten Bilder zur Wiedergabe auf einem Display in ein kartesisches Koordinatensystem umgerechnet. Allerdings wird in anderen Konfigurationen, um dieselbe Wirkung zu erzielen, ein kartesisches Koordinatensystem in Verbindung mit einer positionsabhängigen Gewichtungsfunktion verwendet, um den Beitrag jeder Projektion des rekonstruierten Bildes zu begrenzen. Insbesondere ist der Gewichtungswert jeder von Kegelstrahl- zu Parallelstrahl- neukategorisierten Projektion bezüglich des rekonstruierten Bilds von der Pixelposition abhängig. Ein Gewichtungswert einer Projektion für einen Abschnitt eines Bildes, der bezüglich der Röntgenstrahlenquelle eines CT-Bildgebungssystems am nächsten liegt, ist geringer als der Gewichtungswert der anderen Hälfte des Bildes. Für eine Hälfte des Bildes, die sich näher an der Röntgenstrahlenquelle 14 befindet, wird ein geringer Beitrag erzeugt. Das Endergebnis stimmt mit jenem einer Rekonstruktion des Bildes mittels eines Polarkoordinatensystems überein, jedoch kommen einige Konfigurationen, die das kartesische Koordinatensystemen verwenden, vorteilhafterweise ohne den zweiten Interpolationsschritt aus, um das rekonstruierte Bild in kartesische Koordinaten zu rekonvertieren.
  • Somit nutzen einige Konfigurationen der vorliegenden Erfindung ein CT-Bildgebungssystem, um ein Objekt axial zu scannen, um Projektionsdaten des Objekts über einen Winkel von mehr als 180° zu erhalten. Die Projektionsdaten werden entsprechend dem Projektionsort gewichtet, und ein Bild des Objektes wird mittels der gewichteten Projektionsdaten in einem kartesischen Koordinatensystem rekonstruiert.
  • In noch anderen Konfigurationen der vorliegenden Erfindung ist das Gewichten von Projektionsdaten auf Schichten beschränkt, die von einer Mittelebene entfernt angeordnet sind. Für Schichten in der Nähe der Mittelebene des Fächerstrahls können sämtliche Projektionsdaten (360°) verwendet werden, wobei das Problem einer Extrapolation umgangen wird. Einige Konfigurationen begrenzen den Projektionsdatenbereich daher nur für solche Bildschichten auf 180°, die sich nahe der beiden Enden des Rekonstruktionsvolumens befinden. Für Schichten zwischen der Mittelebene und den Enden des Rekonstruktionsvolumens sind die Projektionsdaten in einigen Konfigurationen auf Winkel größer als 180° jedoch geringer als 360° beschränkt. In Konfigurationen, die hohe Signal/Rausch-Verhältnisse ermöglichen, werden so viele Daten wie möglich verwendet. Solche Konfigurationen variieren den Parameter Γ in Gleichung (2) als eine Funktion der Schichtposition.
  • Einige Konfigurationen nutzen daher ein Computertomographie-(CT)-Bildgebungssystem, um ein Objekt axial zu scannen, um Projektionsdaten des Objekts über einen Winkel von mehr als 180° des Objekts zu erhalten. Ein Bereich von Projektionen wird gemäß den Positionen von Pixeln eines Bildes des zu rekonstruierenden Objekts ausgewählt, und ein Bild des Objekts wird mittels des ausgewählten Bereichs von Projektionen rekonstruiert. In einigen Konfigurationen beinhaltet das Auswählen eines Bereiches von Projektionen das Auswählen eines Bereiches von Projektionen zwischen ϕ – π/2 und ϕ + π/2, wobei ϕ ein polarer Winkel der Pixel ist.
  • Es wird daher als Vorteil anzusehen sein, dass Konfigurationen der vorliegenden Erfindung unerwünschte Kegelstrahlartefakte in Bildern stark reduzieren oder eliminieren, die anhand von Daten erzeugt werden, die in axialen CT-Scanaufnahmen gewonnen wurden. Es lässt sich daher gegenüber bekannten Verfahren und Vorrichtungen, die eine Reduzierung von Kegelstrahlartefakten für moderate Konuswinkel bezwecken, ein kontinuierlicher Überstreichungsbereich mit größerem Abstand zwischen axialen Scans erzielen.
  • Während die Erfindung anhand vielfältiger spezieller Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, wird der Fachmann erkennen, dass es möglich ist, die Erfindung mit Abwandlungen zu verwirklichen, ohne von dem Schutzbereich der Ansprüche abzuweichen.
  • 10
    CT-Bildgebungssystem
    12
    Gantryrahmen
    14
    Röntgenröhre oder -Quelle
    16
    Strahlenbündel
    18
    Detektorarray
    20
    Detektorelement
    22
    Patient oder Objekt
    24
    Rotationszentrum
    26
    Steuervorrichtung
    28
    Röntgenstrahlcontroller
    30
    Gantryantriebscontroller
    32
    Datenakquisitionssystem (DAS)
    34
    Bildrekonstruktor
    36
    Rechner
    38
    Speichervorrichtung
    40
    Konsole
    42
    Display
    44
    Liegenantriebscontroller
    46
    Motorgetriebene Liege
    48
    Gantrytunnel
    50
    Speichervorrichtung
    52
    Von Rechner auslesbares Medium
    100
    Zylindrische Region
    102
    Rechteck
    104
    Trapez
    106
    Noch ein Rechteck
    110
    Rekonstruierte Linie
    112
    Pfeil
    114
    Kreis
    116
    Gepunktete Linie
    118
    Noch ein Kreis
    120
    Isozentrum
    122
    Hälfte der kreisförmigen Region
    124
    Kreisförmige Region
    126
    Linie

Claims (10)

  1. Verfahren zum Erzeugen eines Bildes eines Objekts (22) mittels eines Computertomographie-(CT)-Bildgebungssystems (10), wobei das Verfahren beinhaltet: axiales Scannen eines Objekts mittels des CT-Bildgebungssystems, um von dem Objekt Projektionsdaten über einen Winkel von mehr als 180° zu erhalten; Gewichten der Projektionsdaten entsprechend dem Projektionsort und der Pixelposition in einem zu rekonstruierenden Bild; und Rekonstruieren des Bildes des Objektes mittels der gewichteten Projektionsdaten.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Gewichten der Projektionsdaten entsprechend dem Projektionsort eine Verminderung des Gewichtungswerts von Beiträgen von Projektionen beinhaltet, die gegenüber den rekonstruierten Bildpixeln um 180° differieren.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem das Gewichten der Projektionsdaten ein Verwenden eines Gewichtungswerts w(ϕ – θ) = w(α) beinhaltet, der mathematisch definiert ist durch:
    Figure 00270001
    wobei η ein Parameter ist, der eine Übergangsregion spezifiziert; ϕ ein Winkel eines Bildpixels in einem polaren Koordinatensystem ist; und θ der Projektionswinkel ist.
  4. Verfahren zum Erzeugen eines Bildes eines Objekts (22) mittels eines Computertomographie-(CT)-Bildgebungssystems (10), wobei zu dem Verfahren die Schritte gehören: axiales Scannen eines Objekts mittels des CT-Bildgebungssystems, um von dem Objekt Projektionsdaten über einen Winkel von mehr als 180° zu erhalten; Gewichten der Projektionsdaten entsprechend dem Projektionsort; und Rekonstruieren eines Bildes des Objekts mittels der gewichteten Projektionsdaten in einem kartesischen Koordinatensystem.
  5. verfahren zum Erzeugen eines Bildes eines Objekts (22) mittels eines Computertomographie-(CT)-Bildgebungssystems (10), wobei das Verfahren beinhaltet: axiales Scannen eines Objektes mittels des CT-Bildgebungssystems, um von dem Objekt Projektionsdaten über einen Winkel von mehr als 180° zu erhalten; Auswählen eines Bereiches von Projektionen gemäß den Positionen von Pixeln eines Bildes des zu rekonstruierenden Objektes; und Rekonstruieren des Bildes des Objekts mittels des ausgewählten Bereichs von Projektionen.
  6. Computertomographiebildgebungssystem (10) mit einem Detektorarray (18) und einer Strahlungsquelle (14), wobei das System, um ein Bild eines Objektes (22) zu erzeugen, dazu eingerichtet ist, die folgenden Schritte auszuführen: axiales Scannen eines Objektes, um von dem Objekt Projektionsdaten über einen Winkel von mehr als 180° zu erhalten; Gewichten der Projektionsdaten entsprechend dem Projektionsort und der Pixelposition in einem zu rekonstruierenden Bild; und Rekonstruieren des Bildes des Objektes mittels der gewichteten Projektionsdaten.
  7. System (10) nach Anspruch 6, bei dem das System, um die Projektionsdaten den Projektionsdaten entsprechend zu gewichten, dazu eingerichtet ist, den Gewichtungswert von Beiträgen von Projektionen, die gegenüber den rekonstruierten Bildpixeln um 180° differieren, zu reduzieren.
  8. System (10) nach Anspruch 7, bei dem das System, um die Projektionsdaten zu gewichten, dazu eingerichtet ist, einen Gewichtungswert w(ϕ – θ) = w(α) zu verwenden, der mathematisch definiert ist durch:
    Figure 00290001
    wobei η ein Parameter ist, der eine Übergangsregion spezifiziert; ϕ der Winkel eines Bildpixels in einem polaren Koordinatensystem ist; und θ der Projektionswinkel ist.
  9. Computertomographiebildgebungssystem (10) mit einem Detektorarray (18) und einer Strahlungsquelle (14), wobei das System, um ein Bild eines Objekts (22) zu erzeugen, dazu eingerichtet ist, die folgenden Schritte auszuführen: axiales Scannen eines Objekts, um Projektionsdaten des Objekts über einen Winkel von mehr als 180° des Objekts zu erhalten; Gewichten der Projektionsdaten entsprechend dem Projektionsort; und Rekonstruieren eines Bildes des Objekts mittels der gewichteten Projektionsdaten in einem kartesischen Koordinatensystem.
  10. Computertomographiebildgebungssystem (10) mit einem Detektorarray (18) und einer Strahlungsquelle (14), wobei das System, um ein Bild eines Objekts (22) zu erzeugen, dazu eingerichtet ist, die folgenden Schritte auszuführen: axiales Scannen eines Objektes, um von dem Objekt Projektionsdaten über einen Winkel von mehr als 180° zu erhalten; Auswählen eines Bereiches von Projektionen gemäß Positionen von Pixeln eines Bildes des zu rekonstruierenden Objektes; und Rekonstruieren des Bildes des Objektes mittels des ausgewählten Bereichs von Projektionen.
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