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Die
Erfindung betrifft eine Verkleidung, wie sie insbesondere im Zusammenhang
mit einer Leuchte, einem Gerät
oder einer Trennwand verwendet werden kann.
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Es
ist bereits bekannt, als Verkleidung einer Leuchte ein Blech zu
verwenden. Dieses kann zylindrisch oder rechteckig geformt sein.
Um das Aussehen der Leuchte wertvoller erscheinen zu lassen, kann
bearbeitetes Blech verwendet werden, beispielsweise ein Lochblech
oder ein Wellenblech.
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Weiterhin
ist es bereits bekannt, ein Gehäuse,
beispielsweise einen Kasten oder einen Zylinder mit Verkleidung
(Außenwand),
aus Aluminium herzustellen. Eine derartige Verkleidung kann beispielsweise
eine silbermatte oder chromähnliche
Oberfläche
haben.
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Ausgehend
von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Verkleidung anzugeben, die flexibel ist.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Verkleidung mit den im Anspruch 1 angegebenen
Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind
in den abhängigen
Ansprüchen
angegeben.
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Die
Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, dass aus mehreren
relativ einfachen Profilen in einfacher Weise, insbesondere ohne
Verwendung von Werkzeug, Verkleidungen verschiedener Formen hergestellt
werden können,
beispielsweise quadratische Verkleidungen, recht eckige Verkleidungen,
zylindrische Verkleidungen, achteckige Verkleidungen, usw..
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Dies
wird in vorteilhafter Weise dadurch erreicht, dass eine Verkleidung
gemäß der Erfindung mehrere
benachbarte Profile aufweist, die in Querrichtung werkzeugfrei fest
miteinander verbunden sind.
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Vorzugsweise
ist jedes der Profile in einem Endbereich als Ring geformt, der
eine Öffnung
hat, während
der andere Endbereich des Profils als kleinerer Kreis geformt ist,
wobei der Durchmesser des Kreises dem Innendurchmesser des Ringes
entspricht.
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Vorzugsweise
handelt es sich bei dem genannten Kreis um einen massiven Kreis,
wodurch die Stabilität
der Verkleidung verbessert wird.
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Weitere
vorteilhafte Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus deren
nachfolgender Erläuterung
anhand der Figuren. Es zeigt
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1 einen
Querschnitt einer in Form eines rechteckigen Kastens realisierten
Verkleidung für eine
Leuchte als erstes Ausführungsbeispiel
für die Erfindung,
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2 Querschnittsdarstellungen
des Profils A, das bei dem in 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel
verwendet wird,
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3 Querschnittsdarstellungen
eines Profils B, das mit einem Profil A bei dem in 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel
eine Ecke bildet,
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4 Querschnittsdarstellungen
eines Profils C, das mit einem Profil A eine Ecke bildet, wobei die Profile
A und C eine Wand und eine Decke verkleiden,
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5 eine
Seitenansicht einer Pendelleuchte mit einer zylindrischen Verkleidung,
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6 eine
Querschnittsdarstellung einer zylindrischen Verkleidung, die mehrere
Profile D aufweist,
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7 Querschnittsdarstellungen
eines Profils D, das bei der zylindrischen Verkleidung gemäß 6 verwendet
wird,
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8 Querschnittsdarstellungen
eines Profils D' bzw.
D'', das einen anderen
Arm und ein anderes Ringende hat,
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9 Querschnittsdarstellungen
eines Profils E, das einen Verbindungswinkel bis zu 90° hat,
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10 Querschnittsdarstellungen
eines Profils F, das eine Alternative zu dem Profil E gemäß 9 darstellt,
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11 Querschnittsdarstellungen
eines Profils G, welches im Zusammenhang mit der Innenverkleidung
eines Gewölbes
oder einer zylindrischen Wand verwendet wird, und
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12 Querschnittsdarstellungen
eines Profils H, welches einen Verbindungswinkel von bis zu +/–45° hat.
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Eine
Verkleidung gemäß der vorliegenden Erfindung
weist mehrere benachbarte Profile auf, die in Querrichtung miteinander
verbunden sind. Dabei handelt es sich vorzugsweise um dünne Aluminiumprofile,
die in einfacher Weise ohne Verwendung von Werkzeug in Querrichtung
fest mitein ander verbunden sind. Eine derartige Verkleidung ist
nicht nur in einfacher Weise herstellbar, sie weist auch ein edles Aussehen
auf. Die Materialstärke
der vorzugsweise verwendeten Aluminiumprofile beträgt lediglich
ca. 1,5 mm bis 3 mm.
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Die 1 zeigt
eine Querschnittsdarstellung eines Kastens für eine Leuchte als erstes Auzsführungsbeispiel
für die
Erfindung. Der Kasten hat beispielsweise eine Abmessung von ca.
21 cm Breite, 16 cm Höhe
und 26 cm Länge.
In diesen Kasten werden eine Fassung und elektrische Teile, beispielsweise
ein Vorschaltgerät,
eingesetzt. Durch eine Wand mit einem Reflektor auf der einen Seite
und durch eine komplette Seitenwand auf der anderen Seite wird der
Kasten geschlossen. Mit einem Bügel
und einer Deckenrosette wird dieser als Strahler an der Decke montiert.
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Der
Kasten besteht aus mehreren einander benachbarten Profilen A und
B. Durch den weiteren Einsatz von Profilen A kann der Kasten beliebig
vergrößert werden.
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Die 2 zeigt
Querschnittsdarstellungen des Profils A, das zusammen mit weiteren
Profilen A eine Ebene bildet. Das Profil A weist einen Hauptkörper 1 auf.
Ein Endbereich 2 des Hauptkörpers 1 ist ringförmig geformt.
Der Ring 4 ist nach innen, d.h. in Richtung der Innenseite
der Verkleidung, gedreht und hat zwischen seinem Ringende 5 und
dem Hauptkörper 1 eine Öffnung 6.
Der andere Endbereich 3 des Profils A hat einen massiven
Kreis 8 am Ende. Der Innendurchmesser des Ringes 4 entspricht
dem Durchmesser des massiven Kreises 8. Der Mittelpunkt 7 des
Ringes 4 und der Mittelpunkt 9 des Kreises 8 liegen
gegenüber
dem Hauptkörper 1 auf
gleiche Höhe,
d. h. sind von der durch den Hauptkörper 1 gebildeten
Ebene gleich weit beabstandet.
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Das
Wort „entsprechen" wird nachfolgend verwendet,
wenn vorgesehen ist, dass ein Teil mit einem anderen Teil zu sammengesetzt
wird. „Das
eine entspricht dem anderen" bedeutet,
dass beide die gleiche Form besitzen. Dabei ist der eine Teil, der beim
Zusammensetzen auf die Außenseite
des anderen gesetzt wird, geringfügig größer als der innere Teil, so
dass beide Teile kompatibel sind. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel
ist der Innendurchmesser des Ringes 4 geringfügig größer als
der Durchmesser des Kreises 8.
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Der
massive Kreis 8 ist durch einen geraden Arm 10 und über einen
Bogen 13 mit einem Radius 15 mit dem Hauptkörper 1 verbunden.
Das Ringende 5 entspricht dem inneren Rand 11 des
Armes 10. Die Breite der Öffnung 6 des Ringes 4,
d. h. der Abstand zwischen dem Ringende 5 und dem Hauptkörper 1, entspricht
der Breite des Armes 10, d. h. dem Abstand des inneren
Randes 11 vom äußeren Rand 12. Der
Bogen 13 ist vom Arm 10 in Richtung des Hauptkörpers 1,
also ebenfalls in Richtung der Innenseite der Verkleidung, kreisförmig gebogen.
Der Mittelpunkt 14 des Bogens 13 stimmt mit dem
Mittelpunkt 9 des Kreises 8 überein. Der Innendurchmesser
des Bogens 13 entspricht dem Außendurchmesser des Ringes 4.
Der Radius 15 ist mit dem des Ringes 4 identisch.
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Wie
die 2 unten zeigt, wird der Endbereich 3 eines
Profils A in den jeweils anderen Endbereich 2 eines weiteren
Profils A, in der Abbildung von vorne nach hinten bzw. senkrecht
zur Zeichenebene, eingesetzt. Der Ring 4 hält den Kreis 8 fest
und ebenso der Bogen 13 den Ring 4. Der Arm 10 füllt die Öffnung 6.
Somit sind die beiden Profile werkzeugfrei in Richtung des Pfeiles
x, also in Querrichtung, fest miteinander verbunden.
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In
der Abbildung ist der Arm 10 mit dem Kreis 8 derart
verbunden, dass der äußere Rand 12 des
Armes 10 den Kreis 8 über dem Mittelpunkt 9 berührt. Der
Ring 4 des anderen Endbereiches 2 dreht sich vom
Hauptkörper 1 gesehen
nach innen bzw. unten. Von außen
betrachtet erscheint die Ver bindungsstelle zwischen zwei benachbarten
Profilen A glatt mit einer kleinen Kerbe, wie aus der unteren Darstellung
in der 2 hervorgeht. Es kann aber auch der Arm 10 mit
der Mitte des Kreises 8 so verbunden werden, dass an der
Verbindungsstelle zweier benachbarter Profile eine kleine Wölbung nach
außen
entsteht. Dies ist beispielsweise in der mittleren Darstellung von 10 veranschaulicht.
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Der
Arm 10 ist gerade, aber seine Form muss nicht zwangsläufig rechteckig
sein. Beispielsweise kann der innere Rand 11 des Armes 10 auch schräg sein,
wie es in der 8 oben rechts veranschaulicht
ist. In diesem Fall muss das Ringende 5 entsprechend angepasst
sein.
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Der
freie Raum im Kasten der 1, der für elektrische Teile zur Verfügung stehen
kann, hängt von
der Größe bzw.
dem Durchmesser des Bogens 13 ab. Dieser wiederum ist vom
Durchmesser des Kreises 8 abhängig. Der Kreis 8 ist
vorzugsweise ein massiver Kreis, da ein massiver Kreis bezüglich der Gestaltung
einen kleineren Durchmesser haben kann als ein ringförmiger Kreis.
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Die
Vorderseite des Profils ist in der 2 nach oben
gerichtet und mit dem jeweiligen Buchstaben des Profils, in der 2 mit
dem Buchstaben A, gekennzeichnet. Die Vorderseite wird bei der Verkleidung
als Außenseite
benutzt. Die Vorderseite kann zur Verzierung beispielsweise mit
einem oder mehreren Streifen versehen und silbermatt oder glänzend eloxiert
sein.
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Zwei
rechteckige Stege 16, die sich etwa in der Mitte der Rückseite
des Profils A befinden, dienen zur Verstärkung des Hauptkörpers 1.
Weiterhin können
elektrische Teile, welche in den Kasten eingesetzt sind, darauf
festgeschraubt werden. Auch zur Befestigung der Seitenwände, die
den Kasten schließen
sollen, können
die Stege 16 benutzt werden. Dabei wird die Seitenwand
am Rand gelocht und dann seitlich an den Stegen festgeschraubt.
Bei verstellbaren Profilen, wie sie beispielsweise in den 7–12 gezeigt
sind, ist diese Funktion wichtig, um eine bestimmte Form, beispielsweise
eine zylindrische Form, stabil zu halten bzw. deren Stabilität zu erhöhen.
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Bei
dem gezeigten Ausführungsbeispiel
beträgt
die Länge
des Profils, d.h. der Abstand zwischen dem Ring 4 und dem
Kreis 8, ca. 50 mm. Diese Länge kann je nach Bedarf variiert
werden. Die Materialstärke
beträgt
beispielsweise ca. 1,5 mm und der Durchmesser des Kreises 8 ca.
3 mm. Eine Materialstärke
von mindestens 1,5 mm ist bevorzugt, da ansonsten die geforderte
Stabilität
nicht gewährleistet
werden kann. Der Durchmesser des Kreises 8 soll mindestens
2,0 mm sein, so dass ein stabiler Kontakt mit dem Ring 4 gewährleistet
wird. Gemäß der 2 haben
der Hauptkörper 1,
der Ring 4, der Arm 10, der Bogen 13 und
der Radius 15 jeweils die gleiche Materialstärke. Dies
ist aber nicht zwingend notwendig.
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Die 3 zeigt
Querschnittsdarstellungen eines Profils B, das gemäß der 1 mit
einem Profil A eine Ecke einer Verkleidung bildet. Das Profil B
unterscheidet sich von dem Profil A durch die Richtung des Armes 10.
Die durch den Arm 10 gebildete Ebene verläuft im rechten
Winkel zu der vom Hauptkörper 1 gebildeten
Ebene. Dadurch ist der Bogen 13 entsprechend kürzer als
der entsprechende Bogen des Profils A.
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Wie
in 3 unten gezeigt ist, wird der Endbereich 2 des
Profils A senkrecht zur Zeichenebene in den Endbereich 3 eines
Profils B eingesetzt, so dass der Ring 4 des Profils A
den Kreis 8 des Profils B festhält. Der Arm 10 und
der Bogen 13 des Profils B halten den Ring 4 des
Profils A fest. Dadurch wird ein stabiles Eck gebildet.
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Die 4 zeigt
Querschnittsdarstellungen eines Profiles C, das zusammen mit einem
Profil A eine Ecke einer Verkleidung bilden kann. Soll beispielsweise
eine Decke mit Profilen A verkleidet werden, dann kann das Profil
C als Eckelement verwendet werden. Das Profil C unterscheidet sich
vom Profil B dadurch, dass die senkrechte Stellung des Armes 10 um
180° nach
oben gedreht ist. Der Bogen 13 ist entsprechend länger als
der des Profils 8.
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In
der unteren Darstellung von 4 wird eine
Verbindung gezeigt. Auf der rechten Seite der Profile C und A befindet
sich die Wand. Auf der linken Seite ist der Raum. Daher richtet
sich die Vorderseite der Profile nach links. Vom Boden her wird
die Wand mit Profilen A verkleidet. Als letztes Stück zur Decke wird
das Profil C eingesetzt, so dass das Profil C mit einem Profil A
eine Ecke bildet. Nach der Ecke richtet sich die Vorderseite des
Profils A nach unten, nämlich
in Richtung des Raumes. Danach, d. h. in der Abbildung nach links,
wird die Decke mit weiteren Profilen A verkleidet.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
kann die Öffnung 6 des
Ringes 4 der beiden Profile A und C größer sein als gezeichnet, so
dass eine eventuelle Unebenheit der Wand oder eine Ungenauigkeit
des Ecks ausgeglichen werden kann.
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Die 5 zeigt
eine Seitenansicht einer Pendelleuchte als weiteres Ausführungsbeispiel
für die
Erfindung. Die Pendelleuchte hat einen Schirm 17 und eine
zylindrische Verkleidung 18, innerhalb welcher elektrische
Teile montiert sind. Die Verkleidung 18 ist an einem nicht
gezeichneten Deckel befestigt. Die Leuchte wird durch das Kabel 19 und
eine Deckenrosette an der Decke montiert.
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Die 6 zeigt
eine Querschnittsdarstellung der in 5 gezeigten
Verkleidung 18. Die Verkleidung besteht aus zwölf Profilen
D und hat einen Innendurchmesser von beispielsweise ca. 180 mm.
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Die 7 zeigt
Querschnittsdarstellungen der Profile D, wie sie bei der Verkleidung
gemäß den 5 und 6 zur
Anwendung kommen. Das Profil D unterscheidet sich von den Profilen
A, B und C dadurch, dass der Arm 10 schräg nach unten
gerichtet ist, d. h. dass die vom Hauptkörper 1 des Profils
D gebildete Ebene schräg
zu der vom Arm 10 gebildeten Ebene verläuft. Weiterhin unterscheidet
sich das Profil D von den Profilen A, B und C dadurch, dass die Öffnung 6 des
Ringes 4 größer ist
als die Breite des Armes 10.
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In
der 7 hat der Arm 10 gegenüber dem Hauptkörper 1 einen
Neigungswinkel w von 45°.
Der Ring 4 im anderen Endbereich 2 des Profils
D ist. derart geformt, dass das Ringende 5 und der innere Rand 11 des
Armes 10 aneinander liegen, wenn zwei zusammengesetzte
Profile D in einer Flucht verlaufen, wie es in der mittleren Abbildung
der 7 gezeigt ist. Das Profil D auf der rechten Seite
hat einen möglichen
Verbindungswinkel w1 von 0° bis
45°.
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Wird
das in der Figur rechts dargestellte Profil D um 45° geneigt,
wie es in der unteren Darstellung in 7 gezeigt
ist, berührt
der Hauptkörper 1 des geneigten
Profils D den Arm 10 des nicht geneigten Profils. Das Ringende 5 und
der innere Rand 11 des Armes 10 liegen nun auseinander,
wie es ebenfalls aus der unteren Darstellung von 7 hervorgeht.
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Wie
vorstehend ausgeführt,
können
zwei Profile D in einer Flucht nebeneinander angeordnet sein oder
mit einem Verbindungswinkel w1 von bis zu 45° verbunden werden. Mit dem maximalen
Verbindungswinkel w1 von 45° können mehrere
Profile D ein Hexagon bilden, das einen Innendurchmesser von beispielsweise
etwa 120 mm hat. Um einen noch kleineren Durchmesser zu erreichen,
wird die Länge des
Hauptkörpers 1 verkürzt oder
der Neigungswinkel des Armes 10 und der Öffnungswinkel
des Ringes 4 vergrößert. Der
Verbindungswinkel w1 kann bis zu 75° erreichen, ohne dass die Verbindung
des Kreises 8 mit dem Ring 4 an Stabilität verliert.
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Mittels
der Profile D kann auch ein Kasten, wie er in der 1 gezeigt
ist, gestaltet werden. Bilden die Profile D den Boden eines Kastens,
drückt das
Gewicht der elektrischen Teile – wie
aus der Abbildung in der Mitte von 7 ersichtlich
ist – von
unten nach oben. Der Arm 10 und das Ringende 5 drücken gegeneinander.
So bleibt der Boden ohne Verstärkung
stabil. An den Ecken des Kastens kann das Profil D den Boden (waagrechte
Verbindung der Profile) mit der Wand (senkrechte Verbindung der
Profile) mit einem Verbindungswinkel w1 von 45° verbinden. Durch Seitenwände wird
die Form des Kastens stabil gehalten.
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Der
Radius 15 im Endbereich 3 des Profils D bildet
zusammen mit dem Ring 4 eine optisch saubere Verbindung
von zwei Profilen. Man sieht an jeder Verbindungsstelle, unabhängig davon,
ob die Verkleidung flächig
oder zylindrisch ist, immer die gleichen beiden Radien. Diese Wiederholung
von zwei Radien verleiht der Verkleidung eine ansprechende geometrische
Optik.
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Bei
verstellbaren Profilen ist die Definition anders als bei starren
Profilen, bei denen das Ringende 5 dem inneren Rand 11 des
Armes 10 entspricht. Dies wird nachfolgend anhand der 8 näher erläutert.
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Die 8 zeigt
zwei Beispiele. In der oberen Abbildung ist der Arm 10 dicker
als der in 7 gezeigte Arm des Profils D.
Der innere Rand 11 ist zum äußeren Rand 12 nicht
parallel. Aber in Übereinstimmung
mit der Situation bei der 7 ist der
Ring 4 im Endbereich 2 des Profils derart geformt,
dass das Ringende 5 den inneren Rand 11 des Armes 10 ganzflächig berührt, wenn
zwei zusammengesetzte Profile D' in
einer Flucht verlaufen.
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Bei
der unteren Abbildung in 8 stimmt der Arm 10 mit
dem Arm 10 gemäß der 7 überein,
lediglich das Ringende 5 im Endbereich 2 des Profils
ist rund ausgebildet. In diesem Fall ist der Ring 4 derart
geformt, dass das Ringende 5 an einem Punkt den inneren
Rand 11 des Armes 10 berührt, wenn zwei zusammengesetzte
Profile D'' in einer Flucht
verlaufen.
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Die
maximale Größe des Verbindungswinkels
w1 von zwei Profilen wird durch den Neigungswinkel w des Armes 10 festgelegt.
Wenn ein Profil einen Verbindungswinkel w1 von bis zu 90° hat, kann das
Profil nicht nur eine zylindrische Verkleidung, sondern auch eine
rechteckige Verkleidung bilden, ohne dass ein zusätzliches
anderes Profil für
die Bildung des Eckes benötigt
wird.
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Die 9 zeigt
Querschnittsdarstellungen eines Profiles E als weiteres Ausführungsbeispiel
für die
Erfindung. Dabei kann man ein Profil E um bis zu 90° drehen.
Der Arm 10 ist senkrecht nach unten gerichtet. Der äußere Rand 12 des
Armes 10 ist mit dem massiven Kreis 8 auf der
Höhe seines
Mittelpunktes 9 verbunden. Der Kreis 8 ist größer als
das Doppelte der Breite des Armes 10, so dass dessen Mittelpunkt 9 weiter
innen liegt als der innere Rand 11 des Armes 10.
Der Durchmesser des Ringes 4 und der des Bogens 13 sind
entsprechend vergrößert. Der
Ring 4 ist derart geformt, dass das Ringende 5 den
inneren Rand 11 des Armes 10 berührt, wenn zwei
zusammengesetzte Profile E in einer Flucht verlaufen. Dabei umschließt der Ring 4 beim
Zusammensetzen zweier benachbarter Profile den massiven Kreis 8 über die
Hälfte
des Kreisumfanges. So bleibt der massive Kreis 8 bei jedem
Winkel im Ring 4 stabil.
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Die 10 zeigt
ein Profil F als weiteres Ausführungsbeispiel
für die
Erfindung. Dabei ist der Arm 10 mit dem Kreis 8 in
der Mitte verbunden. Dies bedeutet, dass der Mittelpunkt 9 des
Kreises 8 in der Mitte zwischen dem in neren Rand 11 und
dem äußeren Rand 12 des
Armes 10 liegt. Somit ist die Verbindung des Kreises 8 mit
dem Arm 10 symmetrisch.
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Der
Ring 4 im Endbereich 2 des Profils F ist derart
geformt, dass das Ringende 5 den inneren Rand 11 des
Armes 10 ganzflächig
berührt,
wenn zwei zusammengesetzte Profile F in einer Flucht liegen, wie
es in der mittleren Darstellung in 10 gezeigt
ist. Der Ring 4 unterscheidet sich von den oben beschriebenen
Ringen dadurch, dass ein Teil des Ringes 4 auf der Außenseite
des Profils F nach oben über
den Hauptkörper 1 hinausragt.
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Mittels
des gezeigten Profils F kann ein Verbindungswinkel w1 von 0° bis 90° realisiert
werden. Beim Zusammensetzen von zwei Profilen F hält der Ring 4 den
Kreis 8 mit einem Kreisumfang von etwa 220° fest. Bei
diesem Profil ist ein Verbindungswinkel w1 von mehr als 90° möglich.
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Die 11 zeigt
ein Profil G gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel
für die
Erfindung. Mit diesem Profil G lässt
sich beispielsweise ein Gewölbe
oder eine zylindrische Wand verkleiden. Bei dem in der 11 gezeigten
Profil G liegt die sichtbare Vorderseite des Profils unten und die
nicht sichtbare Rückseite
oben. Bei diesem Profil G liegt der Arm 10 in einer Ebene,
die parallel zu der durch den Hauptkörper 1 gebildeten
Ebene gerichtet ist. Der Ring 4 im anderen Endbereich 2 ist
derart geformt, dass das Ringende 5 den inneren Rand 11 des
Armes 10 berührt,
wenn zwei zusammengesetzte Profile G einen minimalen Verbindungswinkel
w1 von –45° haben, wie
in der mittleren Abbildung von 11 gezeigt
ist. Der Verbindungswinkel w1 kann bis zu –75° betragen, ohne dass die Stabilität der Verbindung
verloren geht. Bei dieser Form können
sich die Profile G in Richtung der Vorderseite drehen. So können die
Profile G eine zylindrische Wand verkleiden, wie es in der Abbildung
unten in 11 veranschaulicht ist.
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Die 12 zeigt
als weiteres Ausführungsbeispiel
den Querschnitt eines Profiles H, das relativ zu einem Nachbarprofil
H sowohl nach unten als auch nach oben drehbar ist. Das Profil H
gleicht dem in der 10 gezeigten Profil F mit der
Ausnahme, dass der Arm 10 schräg nach unten gerichtet ist.
Das Ringende 5 berührt
den inneren Rand 11 des Armes 10, wenn das Profil
H nach oben bis zum minimalen Verbindungswinkel w1 von –45° gedreht
ist, wie es in der Abbildung in der Mitte gezeigt ist. Wird das
Profil H nach unten bis zum maximalen Verbindungswinkel w1 von +45° gedreht,
berührt
der äußere Rand 12 des
Armes 10 den Hauptkörper 1.
So kann das Profil H sowohl eine Wand als auch eine Leuchte verkleiden.
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Die
Form der Vorderseite des Hauptkörpers 1 kann
gerade oder gewölbt
sein.
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Die
Erfindung beschreibt nach alledem eine Verkleidung, die aus mehreren
zusammengesetzten relativ einfachen Profilen besteht, von denen
jedes in einem Endbereich einen Ring mit einer Öffnung und im anderen Endbereich
einen massiven kleinen Kreis mit einem geraden Arm und einem Bogen
aufweist. Derartige Profil-Konstruktionen ermöglichen eine Verkleidung einer
Vielzahl von verschiedenartigen und verschieden geformten Gegenständen.