OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
Die
Ziele der vorliegenden Erfindung sind, ein Ornament zu schaffen,
das ein Substrat hat, das hauptsächlich
aus Plastikmaterial gemacht ist, und das ein exzellentes ästhetisches
Erscheinungsbild und eine exzellente Haltbarkeit aufweist; ein Verfahren
zur Herstellung, das dieses Ornament herstellen kann; und eine Armbanduhr,
die dieses Ornament aufweist.
Diese
Ziele werden erreicht durch die im folgenden beschriebene, vorliegende
Erfindung.
Das
Ornament der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass es ein Substrat hat, das hauptsächlich aus Plastikmaterial
geformt ist; eine auf diesem Substrat vorgesehene Oxidbeschichtung,
die hauptsächlich
aus einem Metalloxid ausgebildet ist; und eine auf der Oberfläche der
Oxidbeschichtung auf der Seite, die der Seite gegenüberliegt,
die zu dem Substrat hinweist, vorgesehene Metallbeschichtung, die
hauptsächlich
aus einem Metallmaterial ausgebildet ist.
Demzufolge
schafft die Erfindung eine Ornament, das mit einem Substrat versehen
ist, das hauptsächlich
aus Plastikmaterial ausgebildet ist, und das ein exzellentes ästhetisches
Erscheinungsbild und eine exzellente Haltbarkeit hat.
Bei
dem Ornament der vorliegenden Erfindung ist es wünschenswert, dass das Substrat
aus einem Material ausgebildet ist, das zumindest eine Art beinhaltet,
die aus Polykarbonat und Acrylonitril-Butadienstyrencopolymer (ABS-Kunstharz) ausgewählt ist.
Demzufolge
hat das Ornament insgesamt eine exzellente Festigkeit, und es besteht
eine verbesserte Ausgestaltungsfreiheit bei der Herstellung des
Ornaments (eine vereinfachte Ausgestaltung.
Bei
dem Ornament der vorliegenden Erfindung ist es wünschenswert, dass die Oxidbeschichtung
aus einem Material ausgebildet ist, die zumindest eine Art beinhaltet,
die aus Titanoxid und Chromoxid ausgewählt ist.
Demzufolge
hat das Ornament eine bessere und exzellente Anhaftung an dem Substrat
und der Metallbeschichtung.
Bei
dem Ornament der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt, dass die
durchschnittliche Dicke der Oxidbeschichtung 0,01 bis 1,0 μm beträgt.
Demzufolge
kann ausreichend verhindert werden, dass die innere Beanspruchung
in der Oxidbeschichtung ansteigt, und das Ornament hat eine außerordentliche
Anhaftung zwischen dem Substrat und der Metallbeschichtung.
Bei
dem Ornament der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt, dass die
Metallbeschichtung aus einem Material ausgebildet ist, die zumindest
eine Art beinhaltet, die ausgewählt
ist aus Ag, Cr, Au, Al, Ti, Sn und In.
Demzufolge
hat das Ornament eine exzellente Anhaftung zwischen der Metallbeschichtung
und der Oxidbeschichtung und ein besonders exzellentes ästhetisches
Erscheinungsbild.
Bei
dem Ornament der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt, dass die
durchschnittliche Dicke der Metallbeschichtung 0,01 bis 1,5 μm beträgt.
Demzufolge
kann ausreichend verhindert werden, dass die innere Beanspruchung
in der Metallbeschichtung ansteigt, und das Ornament hat eine außerordentliche
Anhaftung zwischen der Oxidbeschichtung und der Metallbeschichtung.
Bei
dem Ornament der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt, dass die
Summe der durchschnittlichen Dicke der Oxidbeschichtung und der
durchschnittlichen Dicke der Metallbeschichtung 0,02 bis 2,5 μm beträgt.
Demzufolge
kann ausreichend verhindert werden, dass die interne Beanspruchung
in der Oxidbeschichtung ansteigt, und auch in der Metallbeschichtung,
und das Ornament hat eine außerordentliche
Anhaftung zwischen dem Substrat, der Oxidbeschichtung und der Metallbeschichtung.
Wenn die Summe der durchschnittlichen Dicke der Oxidbeschichtung
und der durchschnittlichen Dicke der Metallbeschichtung gleich einem
Wert innerhalb des oben erwähnten
Bereichs ist, ist außerdem
auch die Funkwellendurchlässigkeit
des gesamten Ornaments verbessert. Als Ergebnis ist das Ornament
optimal geeignet als Komponente einer Funkuhr.
Bei
dem Ornament der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt, dass eine
Deckschicht hauptsächlich aus
Kunstharzmaterial oben auf der Metallbeschichtung ausgebildet ist.
Demzufolge
kann beispielsweise ein Ornament mit einer noch größere ästhetischen
Anziehungskraft erzielt werden. außerdem kann eine Verschlechterung
und Degenerierung der Metallbeschichtung und dergleichen aufgrund
des Einflusses der äußeren Umwelt
noch verlässlicher
verhindert werden, und eine außergewöhnliche
Haltbarkeit wird als Ornament erzielt.
Bei
dem Ornament der vorliegenden Erfindung ist wünschenswert, dass die Deckschicht
hauptsächlich
aus Urethan-Kunstharz und/oder Acryl-Kunstharz gebildet ist.
Demzufolge
wird eine außerordentliche
Anhaftung der Deckschicht erhalten.
Das
Ornament der vorliegenden Erfindung ist wünschenswerter Weise ein äußeres Ornament
einer Armbanduhr.
Äußere Komponenten
einer Armbanduhr sind im allgemeinen Ornamente, auf die leicht Stöße von außen einwirken.
Solche Bauteile müssen
als Ornamente ein attraktives Erscheinungsbild haben, und sie müssen auch
als Nutzelemente haltbar sein. Die vorliegende Erfindung erfüllt beide
Anforderungen gleichzeitig.
Das
Ornament der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise eine Komponente
einer Funkuhr.
Das
Ornament der vorliegenden Erfindung hat ein ästhetisches Erscheinungsbild
und eine seht gute Haltbarkeit, und da das Substrat aus einem Plastikmaterial
gebildet ist, hat das Ornament auch eine exzellente Durchlässigkeit
für Funkwellen.
Demzufolge ist das Ornament der vorliegenden Erfindung optimal geeignet
für die
Verwendung in Funkuhr-Komponenten.
Das
Verfahren zur Herstellung eines Ornaments der vorliegenden Erfindung
ist ein Verfahren zur Herstellung des zuvor beschriebenen Ornaments
und beinhaltet einen Schritt zum Ausbilden einer Oxidbeschichtung,
die hauptsächlich
aus einem Metalloxid besteht, auf zumindest einem Teil der Oberfläche des
Substrats, das hauptsächlich
aus einem Plastikmaterial gebildet ist, und einen Schritt zum Ausbilden
einer Metallbeschichtung hauptsächlich
aus Metallmaterial auf zumindest einem Teil der Oberfläche der
Oxidbeschichtung.
Demzufolge
kann das Verfahren zur Herstellung des Ornaments ein Ornament erzeugen,
das mit einem Substrat versehen ist, das hauptsächlich aus Plastikmaterial
gebildet ist, und das eine exzellente ästhetische Erscheinung und
eine exzellente Haltbarkeit hat.
Bei
dem Herstellverfahren für
ein Ornament gemäß der vorliegenden
Erfindung wird bevorzugt, dass zum Ausbilden der Oxidbeschichtung
ein Verfahren zum Ausbilden einer Schicht aus der Dampfphase eingesetzt
wird.
Demzufolge
kann eine Oxidbeschichtung verlässlich
geformt werden, die eine gleichmäßige Schichtdicke
hat und eine besonders exzellente Anhaftung an dem Substrat. Als
Ergebnis werden eine ästhetische Erscheinung
und eine herausragende Haltbarkeit als Ornament erhalten. Außerdem ist
die Funkwellendurchlässigkeit
des Ornaments verbessert, da die Varianz in der Schichtdicke ausreichend
minimiert ist, selbst wenn die Oxidbeschichtung vergleichsweise
dünn ausgebildet
ist.
Bei
dem Verfahren zur Ausbildung eines Ornaments gemäß der vorliegenden Erfindung
wird bevorzugt, dass zum Ausbilden der Oxidbeschichtung ein Sputterverfahren
eingesetzt wird.
Demzufolge
kann eine Oxidbeschichtung noch verlässlicher ausgebildet werden,
die eine gleichmäßige Schichtdicke
hat und eine besonders exzellente Anhaftung mit dem Substrat. Als
Ergebnis werden eine ästhetische
Erscheinung und eine herausragende Haltbarkeit als Ornamente erhalten.
Ein weiterer Vorteil ist, dass eine Funkwellendurchlässigkeit
des Ornaments verbessert ist, da eine Varianz in der Schichtdicke
ausreichend minimiert ist, selbst dann, wenn die Oxidbeschichtung
vergleichsweise dünn
ausgebildet ist.
Bei
dem Herstellverfahren für
ein Ornament gemäß der vorliegenden
Erfindung wird bevorzugt, dass zum Ausbilden der Metallbeschichtung
ein Verfahren zum Ausbilden einer Schicht aus der Dampfphase eingesetzt
wird.
Demzufolge
kann eine Metallbeschichtung verlässlich geformt werden, die
eine gleichmäßige Schichtdicke
hat und eine besonders exzellente Anhaftung an der Oxidbeschichtung.
Als Ergebnis werden eine ästhetische
Erscheinung und eine herausragende Haltbarkeit als Ornament erhalten.
Außerdem
ist die Funkwellendurchlässigkeit
des Ornaments verbessert, da die Varianz in der Schichtdicke ausreichend
minimiert ist, selbst wenn die Metallbeschichtung vergleichsweise
dünn ausgebildet
ist.
Bei
dem Verfahren zur Ausbildung eines Ornaments gemäß der vorliegenden Erfindung
wird bevorzugt, dass zum Ausbilden der Metallbeschichtung ein Sputterverfahren
eingesetzt wird.
Demzufolge
kann eine Metallbeschichtung noch verlässlicher ausgebildet werden,
die eine gleichmäßige Schichtdicke
hat und eine besonders exzellente Anhaftung an der Oxidbeschichtung.
Als Ergebnis werden eine ästhetische
Erscheinung und eine herausragende Haltbarkeit als Ornamente erhalten.
Ein weiterer Vorteil ist, dass eine Funkwellendurchlässigkeit
des Ornaments verbessert ist, da eine Varianz in der Schichtdicke
ausreichend minimiert ist, selbst dann, wenn die Metallbeschichtung
vergleichsweise dünn
ausgebildet ist.
Bei
dem Verfahren zur Herstellung eines Ornaments der vorliegenden Erfindung
ist wünschenswert, dass
ein Schritt zum Ausbilden einer Deckschicht hauptsächlich aus
einem Kunstharzmaterial nach dem Schritt zur Ausbildung der Metallbeschichtung
ausgeführt
wird.
Demzufolge
kann beispielsweise ein Ornament mit einer noch besseren ästhetischen
Anziehungskraft erhalten werden. Außerdem kann die Beeinträchtigung
und Degenerierung der Metallbeschichtung und dergleichen aufgrund
des Einflusses der äußeren Umgebung
noch verlässlicher
verhindert werden, und eine außerordentliche
Haltbarkeit wird als Ornament erzielt.
Die
Armbanduhr der vorliegenden Erfindung ist mit dem Ornament der vorliegenden
Erfindung versehen.
Demzufolge
wird eine Armbanduhr mit einer exzellenten ästhetischen Erscheinung und
Haltbarkeit geschaffen.
Die
vorliegende Erfindung schafft ein Ornament mit einem Substrat, das
hauptsächlich
aus einem Plastikmaterial gebildet ist, welches Ornament eine hervorragende ästhetisches
Erscheinung und Haltbarkeit aufweist, und die Erfindung schafft
außerdem
auch ein Herstellverfahren, das dieses Ornament produzieren kann,
und eine Armbanduhr, die dieses Ornament beinhaltet.
KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
1 ist
eine Querschnittsansicht einer bevorzugten Ausführungsform des Ornaments der
vorliegenden Erfindung,
2 ist
eine Querschnittsansicht einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens zur
Herstellung eines Ornaments der vorliegenden Erfindung, und
3 ist
eine teilweise Querschnittsansicht einer bevorzugten Ausführungsform
der Uhr (der tragbaren Uhr) der vorliegenden Erfindung.
BESCHREIBUNG
VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Die
bevorzugten Ausführungsformen
des Ornaments, des Verfahrens zur Herstellung eines Ornaments sowie
der Armbanduhr der vorliegenden Erfindung werden im folgenden mit
Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
Zunächst werden
die bevorzugten Ausführungsformen
des Ornaments der vorliegenden Erfindung beschrieben.
1 zeigt
eine bevorzugte Ausführungsform
des Ornaments der vorliegenden Erfindung.
Wie
in 1 dargestellt, beinhaltet ein Ornament 1 der
vorliegenden Ausführungsform
ein Substrat 2, eine Oxidbeschichtung 3, eine
Metallbeschichtung 4 sowie eine Deckschicht 5.
Substrat
Das
Substrat 2 besteht hauptsächlich aus einem Plastikmaterial.
Plastikmaterialien zum Ausbilden des Substrats 2 beinhalten
verschiedene Arten von thermoplastischen Kunstharzen und verschiedene
Arten von wärmehärtenden
Kunstharzen, beispielsweise Polyolefine wie Polyethylen, Polypropylen,
Ethylen-Propylencopolymere, Ethylen-Vinylacetatcopolymere (EVA)
und dergleichen, zyklische Polyolefine, modifizierte Polyolefine,
Polyester wie Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polystyren,
Polyamide (z.B. Nylon 6, Nylon 46, Nylon 66, Nylon 610, Nylon 612,
Nylon 11, Nylon 12, Nylon 6-12, Nylon 6-66), Polyimid, Polyamidoimide,
Polycarbonat (PC), Poly-(4-Methylpenten-1), Aionomer, Acryl-Kunstharz,
Polymethylmethacrylat, Acrylonitril-Butadien-Styrencopolymere (ABS-Kunstharz),
Acrylonitril-Styrencopolymere (AS-Kunstharz), Butadien-Styrencopolymer,
Polyoxymethylen, Polyvinylalkohol (PVA), Ethylen-Vinylalkoholcopolymer
(EVOH), Polyethylenterephthalat (PET), Polybutylenterephthalat (PBT),
Polycyclohexan-Terephthalat
(PCT) und dergleichen, verschiedene Typen von thermoplastischen
Elastomeren wie Polyether, Polyetherketon (PEK), Polyether-Etherketon (PEEK),
Polyetherimid, Polyacetal (POM), Polyphenylenoxid, modifiziertes
Polyphenylenoxid, Polysulfon, Polyethersulfon, Polyphenylsulfid,
Polyarylat, aromatisches Polyester (Flüssigkristall-Polymer), Polytetrafluorethylen,
Polyvinylidenfluorid, andere Fluor-Kunstharze, Styren, Polyolefine, Polyvinylchlorid, Polyurethan,
Polyester, Polyamid, Polybutadien, Transpolyisopren, Fluor-Gummi,
Polyethylenchlorid und dergleichen, Poly-Paraxylylen-Kunstharze
wie Epoxy-Kunstharz, Phenol-Kunstharz, Urea-Kunstharz, Melamin-Kunstharz,
ungesättigtes
Polyester, Silikon-Kunstharz, Urethan-Kunstharz, Poly-Para-Xylylen, Poly-Monochlor-Para-Xylylen, Poly-Dichlor-Para-Xylylen,
Poly-Monofluoro-Para-Xylylen, Poly-Monoethyl-Para-Xylylen und dergleichen, Haupt-Copolymere, Mischungen
und Polymerlegierungen daraus sowie Kombinationen von zumindest
zweien dieser Arten (beispielsweise gemischte Kunstharze, Polymerlegierungen,
Laminate).
Das
Substrat 2 ist vorzugsweise aus einem Material ausgebildet,
das zumindest eine Art von Material beinhaltet, das ausgewählt ist
aus den eben erwähnten
Materialien, insbesondere Polycarbonat (PC) und Acrylonitril-Butadienstyrencopolymer
(ABS-Kunstharz).
Demzufolge
bietet das hergestellte Objekt eine besonders hervorragende Festigkeit
des gesamten Ornaments 1. Da außerdem ein größerer Freiheitsgrad
in der Konfiguration des Substrats 2 (eine vereinfachte Ausgestaltung)
erhalten wird bei der Herstellung des Ornaments 1, kann
das Ornament verlässlich
und einfach selbst dann hergestellt werden, wenn das Ornament 1 eine
komplexere Konfiguration hat. Außerdem ist Polycarbonat vergleichsweise
kostengünstig
unter den verschiedenen Arten von Plastikmaterialien, so dass die Kosten
einer Massenproduktion des Ornaments 1 reduziert werden
können.
ABS-Kunstharz ist besonders resistent gegen Chemikalien und verbessert
die Haltbarkeit des gesamten Ornaments 1.
Das
Substrat 2 kann auch Bestandteile beinhalten, die sich
von Plastikmaterial unterscheiden. Nützliche Beispiele solcher Bestandteile
sind Weichmacher, Antioxidantien, Farbstoffe (einschließlich verschiedener Arten
von Farbformern, fluoreszierende Materialien, phosphoreszierende
Materialien und dergleichen), Glanzmittel, Füllstoffe und dergleichen.
Ein
Teil des Substrats 2 kann auch aus einem Material gebildet
sein, das kein Plastikmaterial beinhaltet, beispielsweise insofern,
als zumindest der Teil in der Nähe
der Oberfläche
(der durch die später
beschriebene Oxidbeschichtung 3 gebildete Teil) hauptsächlich aus
Plastikmaterial gebildet ist.
Das
Substrat 2 kann auch in jedem Bereich eine im wesentlichen
gleichmäßige Zusammensetzung haben,
und die Zusammensetzung kann gemäß dem Bereich
unterschiedlich sein. Beispielsweise kann das Substrat 2 eine
auf einer Grundschicht vorhandene Oberflächenschicht haben. Im Fall
eines Substrats 2 mit einer solchen Struktur kann zumindest
der Teil in der Nähe
der Oberfläche
(der durch die später
noch beschriebene Oxidbeschichtung 3 gebildete Teil) hauptsächlich aus
einem Plastikmaterial gebildet sein, wie zuvor beschrieben.
Die
Gestalt und Größe des Substrats 2 sind
nicht besonders eingeschränkt,
und sie werden normalerweise auf der Basis der Größe und Gestalt
des Ornaments 1 bestimmt.
Das
Substrat 2 kann durch viele verschiedene Verfahren ausgebildet
werden, beispielsweise durch Kompressionsformen, Extrusionsformen,
Spritzgießen,
optisches Ausformen und dergleichen.
Oxidbeschichtung
Eine
Oxidbeschichtung 3 ist auf der Oberfläche des Substrats 2 vorgesehen.
Daher ist ein Merkmal der vorliegenden Erfindung, dass eine Oxidbeschichtung
zwischen dem Substrat und einer Metallbeschichtung vorgesehen ist
und die Metallbeschichtung nicht direkt auf der Oberfläche des
Substrats aufgebracht ist, das hauptsächlich aus einem Plastikmaterial
gemacht ist. Demzufolge ist die Anhaftung zwischen der Metallbeschichtung
und dem Substrat (die durch die Oxidbeschichtung vermittelte Anhaftung)
verbessert, und ein Abschälen
und Abheben der Metallbeschichtung wird effektiv verhindert. Als
ein Ergebnis hat das Ornament eine exzellente Haltbarkeit. Außerdem hat
das Ornament auch eine verbesserte ästhetische Erscheinung, da
es eine Metallbeschichtung hat.
Die
Oxidbeschichtung 3 ist hauptsächlich aus einem Metalloxid
ausgebildet. Beispiele der Arten von Oxiden von Metallen, die als
Metalloxid der Oxidbeschichtung 3 verwendbar sind, beinhalten
vorzugsweise Fe, Cu, Zn, Ni, Mg, Cr, Mn, Mo, Nb, Al, V, Zr, Sn,
Au, Pd, Pt, Ag, Co, In, W, Ti, Rh (einschließlich Metalloxid-Verbindungen).
Es wird bevorzugt, dass die Oxidbeschichtung 3 aus einem
Material ausgebildet ist, das zumindest eine Art beinhaltet, die
ausgewählt
ist aus Titaniumoxid (einschließlich
komplexen Oxiden) und Chromoxid (einschließlich komplexen Oxiden) unter
den oben erwähnten
Materialien. Demzufolge wird eine noch bessere und hervorragende
Anhaftung zwischen dem Substrat 2 und der Metallbeschichtung 4 erhalten.
Die Oxidbeschichtung 3 kann außerdem auch Bestandteile beinhalten,
die sich von Metalloxid unterscheiden.
Die
durchschnittliche Dicke der Oxidbeschichtung 3 ist nicht
besonders eingeschränkt,
aber eine durchschnittliche Dicke von 0,01 bis 1,0 μm ist wünschenswert,
0,01 bis 0,5 μm
sind besser, und 0,01 bis 0,3 μm
sind noch besser. Wenn die durchschnittliche Dicke der Oxidbeschichtung 3 ein
Wert innerhalb dieses Bereichs ist, wird ein Anstieg der inneren
Beanspruchung der Oxidbeschichtung 3 ausreichend verhindert,
und eine sehr herausragende Anhaftung wird zwischen dem Substrat 2 und
der Metallbeschichtung 4 erhalten. Wenn dagegen die durchschnittliche
Dicke der Oxidbeschichtung 3 geringer ist als der untere
Grenzwert, wird es eventuell schwierig, die Anhaftung zwischen dem
Substrat 2 und der Metallbeschichtung 4 mittels
der strukturellen Materialien der Oxidbeschichtung 3, des
Substrats 2 und der Metallbeschichtung 4 ausreichend
zu verbessern. Wenn die durchschnittliche Dicke der Oxidbeschichtung 3 geringer
ist als der untere Grenzwert, treten außerdem leicht Nadellöcher in
der Oxidbeschichtung 3 auf, und der durch das Vorsehen
der Oxidbeschichtung 3 angestrebte Effekt ist eventuell
nicht ausreichend durch das Verfahren zum Ausbilden der Oxidbeschichtung 3.
Wenn die durchschnittliche Dicke der Oxidbeschichtung 3 den
oberen Grenzwert überschreitet,
besteht eine Tendenz in Richtung einer starken Schwankung der Schichtdicke
in jedem Bereich der Oxidbeschichtung 3. Wenn die durchschnittliche
Dicke der Oxidbeschichtung 3 besonders groß ist, steigt
trotzdem auch die innere Beanspruchung in der Oxidbeschichtung 3 an,
und Sprünge
und dergleichen treten leicht auf.
Die
Oxidbeschichtung 3 kann eine gleichmäßige Zusammensetzung in jedem
Bereich haben oder auch nicht. Beispielsweise kann die Oxidbeschichtung 3 auch
einen sequentiell veränderlichen
Anteil (Zusammensetzung) in Richtung der Dicke haben (Gradientenmaterial).
Die Oxidbeschichtung 3 kann auch ein laminierter Körper mit
mehreren Schichten sein. Es ist möglich, die Anhaftung zwischen
dem Substrat 2 und der Metallbeschichtung 4 auf
diese Art und Weise beispielsweise zu verbessern. Genauer gesagt
kann die Anhaftung zwischen dem Substrat 2 und der Metallbeschichtung 4 noch
stärker
verbessert werden durch Vorsehen eines Laminatkörpers, in welchem ein Material
mit exzellenter Anhaftung an dem Substrat 2 in der Schicht
in Kontakt mit dem Substrat 2 verwendet wird, und ein Laminatkörper, in
welchem ein Material mit exzellenter Anhaftung mit der Metallbeschichtung 4 in
der Schicht in Kontakt mit der Metallbeschichtung 4 verwendet
wird. Wenn die Oxidschicht 3 ein Laminatkörper beispielsweise
ist, kann sie eine Schicht aus einem Material haben, das im wesentlichen
kein Metalloxid beinhaltet. Genauer gesagt kann die Oxidbeschichtung 3 auch
eine Struktur haben, die eine aus Plastikmaterial ausgebildete Schicht
zwischen zwei aus Metalloxid ausgebildeten Schichten vorsieht.
Metallbeschichtung
Eine
Metallbeschichtung 4 ist auf der Oberfläche der Oxidschicht 3 vorgesehen
(der Oberfläche
der Oxidbeschichtung 3, die sich auf der Seite gegenüber der
Seite in Kontakt mit dem Substrat 2 befindet).
Die
Metallbeschichtung 4 besteht hauptsächlich aus einem Metallmaterial.
Verschiedene Arten von Metall (einschließlich Legierungen) können als
Metallmaterial zum Ausbilden der Metallbeschichtung 4 verwendet
werden; Beispiele von wünschenswerten
Metallen beinhalten Fe, Cu, Zn, Ni, Mg, Cr, Mn, Mo, Nb, Al, V, Zr,
Sn, Au, Pd, Pt, Ag, Co, In, W, Ti, Rh, und Legierungen aus zumindest
einem dieser Metalle. Die Metallbeschichtung 4 ist vorzugsweise
aus einem Material ausgebildet, das zumindest eine Art beinhaltet,
die ausgewählt
ist aus Ag, Cr, Au, Al, Ti, Sn und In unter den oben aufgelisteten
Materialien (einschließlich
Legierungen). Demzufolge wird eine exzellente Anhaftung zwischen
der Metallbeschichtung 4 und der Oxidbeschichtung 3 erhalten,
und das Ornament 1 hat eine herausragende ästhetische
Erscheinung. Die Metallbeschichtung 4 kann auch Bestandteile
beinhalten, die sich von Metallmaterialien unterscheiden.
Das
Bestandmaterial der Metallbeschichtung 4 kann auch zumindest
eine Art von Element beinhalten, das die Oxidbeschichtung 3 bildet.
Das heißt,
zumindest die Bereiche der Oxidbeschichtung 3 und der Metallbeschichtung 4,
die in Kontakt sind, können
aus Materialien gebildet sein, die wechselseitig gemeinsame Elemente
beinhalten. Beispielsweise kann, wenn die Oxidbeschichtung 3 eine
Metalloxidverbindung beinhaltet, die durch die Zusammensetzungsformel
MOn/2 repräsentiert
ist (wobei M ein Metallelement repräsentiert und n die Valenzzahl
von M), die Metallbeschichtung 4 ebenfalls M beinhalten.
So wird die Anhaftung zwischen der Oxidbeschichtung 3 und
der Metallbeschichtung 4 verbessert.
Die
durchschnittliche Dicke der Metallbeschichtung 4 ist nicht
besonders eingeschränkt,
aber eine durchschnittliche Dicke von 0,01 bis 1,5 μm ist wünschenswert,
0,01 bis 0,9 μm
sind besser und 0,01 bis 0,5 μm
noch besser. Wenn die durchschnittliche Dicke der Metallbeschichtung 4 ein
Wert innerhalb dieses Bereichs ist, kann ein Anstieg der inneren
Beanspruchung der Metallbeschichtung 4 ausreichend verhindert
werden, und das Ornament 1 hat eine außergewöhnliche ästhetische Erscheinung. Im
Gegensatz dazu kann es, wenn die durchschnittliche Dicke der Metallbeschichtung 4 geringer
ist als der untere Grenzwert, eventuell schwierig sein, mittels
der Metallbeschichtung 4 einen adäquaten Glanz und Farbton durch
die strukturellen Materialien der Metallbeschichtung 4 zu
manifestieren, so dass es schwierig wird, insgesamt bei dem Ornament 1 eine
ausreichende ästhetische
Erscheinung zu erhalten. Wenn die durchschnittliche Dicke der Metallbeschichtung 4 geringer
ist als der untere Grenzwert, treten außerdem auch leicht Nadellöcher in
der Metallbeschichtung 4 durch das Ausbildeverfahren der
Metallbeschichtung 4 auf. Es kann auch schwierig werden, die
Anhaftung zwischen der Oxidbeschichtung 3 und der Metallbeschichtung 4 durch
die strukturellen Materialien der Oxidbeschichtung 3 und
der Metallbeschichtung 4 ausreichend zu verbessern. Wenn
die durchschnittliche Dicke der Metallbeschichtung 4 den
oberen Grenzwert überschreitet,
besteht eine Tendenz in Richtung einer starken Varianz in der Schichtdicke
in jedem Bereich der Metallbeschichtung 4. Wenn die durchschnittliche
Dicke der Metallbeschichtung 4 besonders groß ist, steigt
außerdem
auch die innere Beanspruchung in der Metallbeschichtung 3 an,
und Sprünge
und dergleichen treten leicht auf.
Die
Metallbeschichtung 4 kann eine gleichmäßige Zusammensetzung in jedem
Bereich haben oder auch nicht. Beispielsweise kann die Metallbeschichtung 4 einen
sequentiell variablen Anteil (Zusammensetzung) in Richtung der Dicke
(Gradientenmaterial) haben. Die Metallbeschichtung 4 kann
auch ein Laminatkörper
mit mehreren Schichten sein. Es ist möglich, die Anhaftung zwischen
dem Substrat 2 und der Metallbeschichtung 4 auf
diese Art und Weise zu verbessern und auch die ästhetische Erscheinung des
Ornaments 1 beispielsweise zu verbessern.
Das
heißt,
eine außergewöhnliche
Anhaftung an der Oxidbeschichtung 3 kann erzielt werden,
und eine verbesserte ästhetische
Erscheinung des Ornaments 1 kann erzielt werden durch Vorsehen
eines Laminatkörpers,
in welchem ein Material mit exzellenter Anhaftung an der Oxidbeschichtung 3 in
der Schicht in Kontakt mit der Oxidschicht 3 verwendet
wird, und eines Laminatkörpers,
in welchem ein Material mit exzellenten ästhetischen Qualitäten als äußerste Schicht
verwendet wird (als Schicht am weitesten entfernt von der Oxidbeschichtung 3).
Wenn die Metallbeschichtung 4 ein Laminatkörper ist,
kann sie beispielsweise eine Schicht aus einem Material haben, das
im wesentlichen kein Metallmaterial beinhaltet. Genauer gesagt kann
die Metallbeschichtung 4 auch eine Struktur haben, die
eine Schicht aus Metalloxid und dergleichen zwischen zwei Schichten
aus Metallmaterial vorsieht.
Die
Summe der durchschnittliche Dicke des Oxidbeschichtung 3 und
der durchschnittliche Dicke der Metallbeschichtung 4 ist
bevorzugt 0,02 bis 2,5 μm,
besser 0,02 bis 1,5 μm
und am besten 0,02 bis 0,8 μm. Wenn
die Summe der durchschnittliche Dicke der Oxidbeschichtung 3 und
der durchschnittliche Dicke der Metallbeschichtung 4 ein
wert innerhalb des Bereichs ist, kann ein Anstieg in der inneren
Beanspruchung der Oxidbeschichtung 3 und der Metallbeschichtung 4 ausreichend
verhindert werden, und eine herausragende Anhaftung wird zwischen
dem Substrat 2, der Oxidbeschichtung 3 und der
Metallbeschichtung 4 erzielt. Wenn die Summe der durchschnittliche
Dicke der Oxidbeschichtung 3 und der durchschnittliche
Dicke der Metallbeschichtung 4 ein Wert innerhalb dieses
Bereichs ist, ist außerdem
auch die Funkwellendurchlässigkeit
für das gesamte
Ornament verbessert. Als Ergebnis ist das Ornament optimal als Komponente
einer Funkuhr geeignet.
Deckschicht
Eine
Deckschicht 5 ist auf der Oberfläche (der Oberfläche auf
der Seite gegenüber
der Seite in Kontakt der Oxidbeschichtung 3) der Metallbeschichtung 4 vorgesehen.
Die Anwesenheit der Deckschicht 5 ermöglicht die Vorbereitung beispielsweise
eines Glanzes und eines Farbtons, welche ein Ornament 1 mit
einer herausragenden ästhetischen
Erscheinung erzeugt. Außerdem
kann die Anwesenheit der Deckschicht 5 auch verschiedene
Merkmale des gesamten Ornaments 1 verbessern, beispielsweise
die Korrosionsbeständigkeit, Wetterbeständigkeit,
Wasserbeständigkeit, Ölbeständigkeit,
Abrasionsbeständigkeit,
Verschleißbeständigkeit, Widerstand
gegen Entfärben
und dergleichen, und verlässlich
eine Beeinträchtigung
und Degenerierung der Metallbeschichtung 4 aufgrund von
Faktoren der äußeren Umgebung
verhindern. Als Ergebnis hat das Ornament eine exzeptionelle Haltbarkeit.
Obwohl
die Deckschicht 5 aus verschiedenen Materialien gebildet
sein kann, wird bevorzugt, dass die Deckschicht aus Materialien
mit einer geeigneten Transparenz gebildet ist. Beispiele solcher
Materialien beinhalten verschiedene Arten von Plastik (Kunstharzmaterialien),
verschiedene Glase, diamantartigen Kohlenstoff (diamant-like carbon,
DLC) und dergleichen, obwohl unter diesen Materialien Plastik bevorzugt
ist aufgrund seiner exzellenten Transmittanz und Formbarkeit (einfacherer
Ausgestaltung).
Plastikmaterialien
zum Ausbilden der Deckschicht 5 beinhalten verschiedene
Arten von thermoplastisches Kunstharzen und verschiedene Arten von
wärmehärtenden
Kunstharzen, beispielsweise Polyolefine wie Polyethylen, Polypropylen,
Ethylen-Propylencopolymer, Ethylen-Vinylacetatcopolymer (EVA) und
dergleichen, zyklische Polyolefine, modifizierte Polyolefine, Polyester
wie Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polystyren, Polyamid
(z.B. Nylon 6, Nylon 46, Nylon 66, Nylon 610, Nylon 612, Nylon 11,
Nylon 12, Nylon 6-12, Nylon 6-66), Polyamid, Polyamidoimid, Polycarbonat
(PC), Poly-(4-Methylpenten-1), Aionomer, Acryl-Kunstharz, Polymethylmethacrylat, Acrylonitril-Butadien-Styrencopolymer (ABS-Kunstharz),
Acrylonitril-Styrencopolymer (AS-Kunstharz), Butadien-Styrencopolymer,
Polyoxymethylen, Polyvinylalkohol (PVA), Ethylen-Vinylalkoholcopolymer
(EVOH), Polyethylenterephthalat (PET), Polybutylenterephthalat (PBT),
Polycyclohexan-Terephthalat (PCT) und dergleichen, verschiedene
Typen von thermoplastischen Elastomeren wie Polyether, Polyetherketon
(PEK), Polyether-Etherketon (PEEK), Polyetherimid, Polyacetal (POM),
Polyphenylenoxid, modifiziertes Polyphenylenoxid, Polysulfon, Polyethersulfon,
Polyphenylsulfid, Polyarylat, aromatisches Polyester (Flüssigkristall-Polymer),
Polytetrafluorethylen, Polyvinylidenfluorid, andere Fluor-Kunstharze,
Styren, Polyolefin, Polyvinylchlorid, Polyurethan, Polyester, Polyamid,
Polybutadien, Transpolyisopren, Fluor-Gummi, Polyethylenchlorid
und dergleichen, Poly-Paraxylylen-Kunstharze wie Epoxy-Kunstharz, Phenol-Kunstharz, Urea-Kunstharz, Melamin-Kunstharz,
ungesättigtes
Polyester, Silikon-Kunstharz, Urethan-Kunstharz, Poly-Para-Xylylen,
Poly-Monochlor-Para-Xylylen, Poly-Dichlor-Para-Xylylen, Poly-Monofluoro-Para-Xylylen,
Poly-Monoethyl-Paraxylylen und dergleichen, Haupt-Copolymere, Mischungen
und Polymer-Legierungen
daraus sowie Kombinationen von zumindest zwei dieser Arten daraus
(beispielsweise gemischte Kunstharze, Polymer-Legierungen, Laminate).
Unter
den oben erwähnten
Materialien ist die Deckschicht 5 bevorzugt aus einem Material
ausgebildet, das Urethan-Kunstharz
und/oder Acryl-Kunstharz beinhaltet, und noch besser aus hauptsächlich Urethan-Kunstharz
und/oder Acryl-Kunstharz.
Auf dies Art und Weise wird eine hervorragende Anhaftung zwischen
der Deckschicht 5 und der Metallbeschichtung 4 erzielt.
Die
Deckschicht 5 kann auch Bestandteile beinhalten, die sich
von den oben erwähnten
Materialien unterscheiden. Beispiele solcher anderen Materialien
beinhalten Farbstoffe (einschließlich verschiedener Arten von
Farbformern, fluoreszierenden Materialien, phosphoreszierenden Materialien
und dergleichen), Glanzmittel, Weichmacher, Antioxidantien, Füllstoffe
und dergleichen.
Die
durchschnittliche Dicke der Deckschicht 5 ist nicht besonders
eingeschränkt,
aber eine durchschnittliche Dicke von 0,01 bis 50 μm ist wünschenswert,
0,1 bis 20 μm
ist besser und 2 bis 15 μm
noch besser. Wenn die durchschnittliche Dicke der Deckschicht ein
Wert innerhalb dieses Bereichs ist, kann ein Anstieg der inneren
Beanspruchung der Deckschicht 5 ausreichend verhindert
werden, und eine sehr verbesserte Anhaftung wird zwischen der Deckschicht 5 und
der Metallbeschichtung 4 erhalten. Wenn die Dicke durchschnittliche Dicke
der Deckschicht 5 dagegen geringer ist als der untere Grenzwert,
wird es eventuell schwierig, die Anhaftung zwischen der Deckschicht 5 und
der Metallbeschichtung 4 mittels der strukturellen Materialien
der Deckschicht 5 und der Metallbeschichtung 4 ausreichend
zu verbessern. Außerdem
besteht eine Möglichkeit, dass
nur eine unzureichende Funktion durch die Deckschicht 5 erfüllt wird.
Wenn die durchschnittliche Dicke der Deckschicht 5 die
obere Grenze überschreitet,
besteht eine Tendenz in Richtung einer großen Varianz in der Schichtdicke
in jedem Bereich der Deckschicht 5. Wenn außerdem die
durchschnittliche Dicke der Deckschicht 5 besonders groß ist, steigt
die innere Beanspruchung in der Deckschicht 5 an und es
treten leicht Sprünge
und dergleichen auf. Wenn die durchschnittliche Dicke der Deckschicht 5 sehr
groß ist,
wird es eventuell außerdem
schwierig, einen ausreichenden Glanz und Farbton der Metallbeschichtung 4 zu
erhalten, so dass es schwierig wird, die ästhetische Erscheinung des
Objekts 1 insgesamt adäquat
zu verbessern.
Die
Deckschicht 5 kann eine gleichmäßige Zusammensetzung in jedem
Bereich haben oder auch nicht. Beispielsweise kann die Deckschicht 5 einen
sequentiell variablen Anteil (Zusammensetzung) in der Richtung der
Dicke (Gradientenmaterial) haben. Die Deckschicht 5 kann
auch ein Laminatkörper
sein mit mehreren Schichten. Es ist möglich, die Anhaftung an der
Metallbeschichtung 4 und die ästhetische Erscheinung des
Ornaments 1 beispielsweise auf diese Art und Weise zu verbessern.
Die
Deckschicht 5 kann beispielsweise auch entfernt werden,
wenn das Ornament 1 verwendet wird.
Ornament
Das
Ornament 1, das oben beschrieben ist, kann ein mit einer
Dekoration versehener Artikel sein, beispielsweise ein innerer und äußerer Artikel
für Ornamente
und dergleichen, Schmuck, Uhrengehäuse (Körper, rückwärtige Abdeckung, einstückiges Gehäuse mit
integriertem Körper
und rückwärtige Abdeckung),
Uhrenarmbänder
(Mitten-Band, einschließlich
Band-Armreifen-Lösemechanismus),
Zifferblatt, Uhrzeiger, Einfassung (beispielsweise drehbare Einfassung),
Aufzugsschaft (beispielsweise verschraubbarer Schaft), Knöpfe, Abdeckgläser, Glaskanten,
Zifferblattringe, Trennplatten, Rückenelemente von äußeren Uhren-Komponenten, Unruh-Grundplatte,
Zahnräder,
Getriebezüge,
innere Komponenten der Armbanduhr, wie beispielsweise ein Rotor,
Augengläser
(beispielsweise Brillengestelle), Krawattennadeln, Manschettenknöpfe, Fingerringe,
Halsketten, Armbänder,
Fußkettchen,
Broschen, Anhänger,
Ohrringe, persönliche
Accessoires für
Piercings, Feuerzeuge und Feuerzeuggehäuse, Lenkräder für Automobile, Sportgeräte wie beispielsweise
Golfschläger,
Namensschilder, Tafeln und Paneele, Trophäen, verschiedene Arten von
Geräten
mit Gehäusen,
und verschiedene Arten von Behältern
und dergleichen. Unter diesen ist das Ornament 1 besonders
wünschenswert
für die äußere Bauteile
von Armbanduhren. Äußere Bauteile
von Armbanduhren sind im allgemeinen Ornamente, die anfällig für Stöße von außen sind,
die eine ästhetische
Erscheinung als Verzierungen erfordern und eine Haltbarkeit als
funktionale Komponenten, und diese Anforderungen werden durch die
vorliegende Erfindung gleichzeitig erfüllt. Der Ausdruck "äußere Komponente einer Armbanduhr" in der Beschreibung
der vorliegenden Erfindung ist nicht auf Komponenten eingeschränkt, die
an den äußeren Bereichen
einer Armbanduhr frei liegen, und beinhaltet auch interne Bauteile
innerhalb einer Armbanduhr, insofern solche Komponenten von außen sichtbar
sind.
Außerdem ist
unter den Komponenten einer Armbanduhr (äußeren Komponenten einer Armbanduhr) das
Ornament 1 besonders bevorzugt als Komponente von Funkuhren,
und zwar aus den zuvor bereits beschriebenen Gründen. Das heißt, das
Ornament 1 hat eine exzellente ästhetische Erscheinung und
Haltbarkeit, und es weist auch eine exzellente Funkwellendurchlässigkeit
auf, da das Substrat 2 aus Plastik gemacht ist. Demzufolge
ist das Ornament 1 optimal für Funkuhr-Komponenten geeignet.
Das
Verfahren zur Herstellung des Ornaments 1 ist nun beschrieben.
2 ist
eine Querschnittsansicht einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens zur
Herstellung eines Ornaments der vorliegenden Erfindung.
Wie
in 2 dargestellt, beinhaltet das Verfahren zur Herstellung
des Ornaments der vorliegenden Erfindung einen Schritt 2b zum Ausbilden
einer Oxidbeschichtung 3 auf zumindest einem Teil der Oberfläche 2a eines
Substrats 2, einen Schritt 2c zum Ausbilden einer Metallbeschichtung 4 auf
zumindest einem Teil der Oberfläche
der Oxidbeschichtung 3, und einen Schritt 2d zum Ausbilden
einer Deckschicht 5 auf der Oberfläche der Metallbeschichtung 4.
Substrat
Das
zuvor beschriebene Objekt kann als das Substrat verwendet werden.
Die Oberfläche
des Substrats 2 kann oberflächenbearbeitet werden, beispielsweise
spiegelnd endbearbeitet, mit Sicken versehen, mattiert und dergleichen.
Demzufolge ist es möglich,
eine Variation im Grad des Glanzes der Oberfläche des erhaltenen Ornaments 1 zu
schaffen, um so die Verzierung des erzielten Ornaments 1 zu
verbessern.
Das
unter Verwendung des Substrats 2, das wie oben beschrieben
oberflächenbearbeitet
worden ist, hergestellte Ornament 1 hat eine herausragende ästhetische
Erscheinung und unterdrückt
ein Zerspringen der Metallbeschichtung 4 verglichen mit
dem Fall, wenn die Oxidbeschichtung 3 oder Metallbeschichtung 4 oberflächenbearbeitet
wird. Da das Substrat 2 hauptsächlich aus Plastikmaterial
gemacht ist, ist die Oberflächenbearbeitung
vergleichsweise einfach. Die Oxidbeschichtung 3 und Metallbeschichtung 4 sind
normalerweise vergleichsweise dünn,
so dass, wenn die Oxidbeschichtung 3 und Metallbeschichtung 4 oberflächenbearbeitet werden,
es möglich
ist, dass die Beschichtung 3 oder 4 vollständig entfernt
wird. Indem das Substrat 2 oberflächenbearbeitet wird, wird dieses
Problem effektiv eliminiert.
Ausbilden der Oxidbeschichtung
Eine
Oxidbeschichtung 3, die hauptsächlich aus einem Metalloxid
besteht, wird auf dem Substrat 2 ausgebildet (2b). Ein
Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass die Haltbarkeit des
gesamten Ornaments 1 durch Ausbilden dieser Oxidbeschichtung
verbessert wird.
Das
Verfahren zum Ausbilden der Oxidbeschichtung 3 ist nicht
besonders eingeschränkt.
Beispiele verwendbarer Verfahren beinhalten Anwendungen wie beispielsweise
Spin-Beschichten, Eintauch-Beschichten, Bestreichen, Besprühen, elektrostatische
Aufbringung, elektrische Abscheidung und dergleichen, Nassplattierverfahren
wie beispielsweise elektrolytisches Plattieren, Eintauch-Plattieren,
stromloses Plattieren und dergleichen, chemische Abscheideverfahren
(CVD) wie beispielsweise Wärme-CVD,
Plasma-CVD, Laser-CVD und dergleichen, Trockenplattierverfahren
(Ausbildung eines Films aus der Dampfphase) wie beispielsweise Vakuum-Dampfabscheidung,
Sputtern, Ionen-Plattieren und dergleichen, und Sprühbeschichten und
dergleichen, und dabei werden Trockenplattierverfahren (Ausbilden
eines Films aus der Dampfphase) bevorzugt. Wenn Trockenplattierverfahren
(Ausbilden eines Films aus der Dampfphase) zum Ausbilden der Oxidbeschichtung 3 verwendet
werden, hat die Beschichtung eine gleichmäßige Schichtdicke, die Schicht
ist homogen, und die Ausbildung einer Oxidschicht mit exzellenter
Anhaftung an einem Substrat 2 ist sichergestellt. Als ein
Ergebnis hat das schließlich
erhaltene Ornament 1 eine herausragende ästhetische
Erscheinung und Haltbarkeit. Wenn die Trockenplattierverfahren (Ausbilden
eines Films aus der Dampfphase) zum Ausbilden der Oxidbeschichtung 3 verwendet
werden, gibt es eine minimale Varianz in der Schichtdicke, selbst
wenn die Beschichtung der Oxidbeschichtung 3 relativ dünn ist.
Daher ist beispielsweise die Haltbarkeit des erzielten Ornaments 1 ausreichend
verbessert, und die Funkwellendurchlässigkeit des Ornaments 1 ist
verbessert.
Demzufolge
ist das erzielte Ornament 1 optimal geeignet für Funkuhren-Komponenten.
Unter
den Trockenplattierverfahren (Ausbilden eines Films aus der Dampfphase),
die oben beschrieben sind, ist das Sputterverfahren besonders bevorzugt.
Das Verwenden eines Sputterverfahrens zum Ausbilden der Oxidbeschichtung 3 verbessert
die oben erwähnten
Effekte spürbar.
Das heißt,
wenn die Oxidbeschichtung 3 durch ein solches Sputterverfahren
ausgebildet wird, ist die erzielte Oxidbeschichtung 3 homogen,
hat eine gleichmäßige Dicke
und auch eine hervorragende Anhaftung an dem Substrat 2.
Als Ergebnis hat das schließlich
erhaltene Ornament 1 eine unübertroffene ästhetische
Erscheinung und Haltbarkeit. Wenn die Oxidbeschichtung 3 durch
ein Sputterverfahren ausgebildet wird, ist außerdem auch die Schwankung
in der Beschichtungsdicke minimiert, selbst wenn die Oxidbeschichtung 3 relativ
dünn ist.
Daher ist beispielsweise die Haltbarkeit des erzielten Ornaments 1 ausreichend
verbessert, und die Funkwellendurchlässigkeit durch das Ornament 1 ist
verbessert. Demzufolge ist das erhaltene Ornament 1 optimal
geeignet für
Funkuhren-Komponenten.
Wenn
die zuvor erwähnten
Trockenplattierverfahren (Verfahren zum Ausbilden von Filmen aus
der Dampfphase) verwendet werden, kann beispielsweise dann, wenn
ein Metall entsprechend dem die Oxidbeschichtung 3 bildenden
Metalloxid als Ziel verwendet wird, die Oxidbeschichtung 3 einfach
und verlässlich durch
einen Prozess in einer Atmosphäre
gebildet werden, die Sauerstoffgas beinhaltet.
Das
Ausbilden der Oxidbeschichtung 3 kann auch unter Verwendung
von mehreren verschiedenen Verfahren unter Kombinationen von Bedingungen
ausgeführt
werden. Auf diese Art und Weise kann eine Oxidbeschichtung 3 mit
einer Laminatstruktur optimal ausgebildet werden.
Ausbilden
der Metallbeschichtung
Anschließend wird
die Metallbeschichtung 4, die hauptsächlich aus einem Metallmaterial
besteht, auf der zuvor ausgebildeten Oxidbeschichtung 3 ausgebildet
(2c).
Das
Verfahren zum Ausbilden der Metallbeschichtung 4 ist nicht
besonders eingeschränkt.
Beispiele verwendbarer Verfahren beinhalten Anwendungen wie beispielsweise
Spin-Beschichten,
Eintauch-Beschichten, Bestreichen, Besprühen, elektrostatische Aufbringung,
elektrische Abscheidung und dergleichen, Nassplattierverfahren wie
beispielsweise elektrolytisches Plattieren, Eintauch-Plattieren,
stromloses Plattieren und dergleichen, chemische Abscheideverfahren
(CVD) wie beispielsweise Wärme-CVD,
Plasma-CVD, Laser-CVD und dergleichen, Trockenplattierverfahren
(Ausbildung eines Films aus der Dampfphase) wie beispielsweise Vakuum-Dampfabscheidung,
Sputtern, Ionen-Plattieren und dergleichen, und Sprühbeschichten und
dergleichen, und dabei werden Trockenplattierverfahren (Ausbilden
eines Films aus der Dampfphase) bevorzugt. Wenn Trockenplattierverfahren
(Ausbilden eines Films aus der Dampfphase) zum Ausbilden der Metallbeschichtung 4 verwendet
werden, hat die Beschichtung eine gleichmäßige Schichtdicke, die Schicht
ist homogen, und die Ausbildung einer Metallbeschichtung 4 mit
exzellenter Anhaftung an der Oxidbeschichtung 3 ist sichergestellt.
Als ein Ergebnis hat das schließlich
erhaltene Ornament 1 eine herausragende ästhetische Erscheinung
und Haltbarkeit. Wenn die Trockenplattierverfahren (Ausbilden eines
Films aus der Dampfphase) zum Ausbilden der Metallbeschichtung 4 verwendet
werden, gibt es eine minimale Varianz in der Schichtdicke, selbst
wenn die Beschichtung der Metallbeschichtung 4 relativ
dünn ist.
Daher ist beispielsweise die Haltbarkeit des erzielten Ornaments 1 ausreichend
verbessert, und die Funkwellendurchlässigkeit des Ornaments 1 ist
verbessert. Demzufolge ist das erzielte Ornament 1 optimal
geeignet für
Funkuhren-Komponenten.
Unter
den Trockenplattierverfahren (Ausbilden eines Films aus der Dampfphase),
die oben beschrieben sind, ist das Sputterverfahren besonders bevorzugt.
Das Verwenden eines Sputterverfahrens zum Ausbilden der Metallbeschichtung 4 verbessert
die oben erwähnten
Effekte spürbar.
Das heißt,
wenn die Metallbeschichtung 4 durch ein solches Sputterverfahren
ausgebildet wird, ist die erzielte Metallbeschichtung 4 homogen,
hat eine gleichmäßige Dicke
und auch eine hervorragende Anhaftung an der Oxidbeschichtung 3.
Als Ergebnis hat das schließlich
erhaltene Ornament 1 eine unübertroffene ästhetische
Erscheinung und Haltbarkeit. Wenn die Metallbeschichtung 4 durch
ein Sputterverfahren ausgebildet wird, ist außerdem auch die Schwankung
in der Beschichtungsdicke minimiert, selbst wenn die Metallbeschichtung 4 relativ
dünn ist.
Daher ist beispielsweise die Haltbarkeit des erzielten Ornaments 1 ausreichend
verbessert, und die Funkwellendurchlässigkeit durch das Ornament 1 ist
verbessert. Demzufolge ist das erhaltene Ornament 1 optimal
geeignet für Funkuhren-Komponenten.
Unter
den Trockenplattierverfahren (Ausbilden eines Films aus der Dampfphase),
die oben beschrieben sind, ist das Sputterverfahren besonders bevorzugt.
Das Verwenden eines Sputterverfahrens zum Ausbilden der Oxidbeschichtung 3 verbessert
die oben erwähnten
Effekte spürbar.
Das heißt,
wenn die Oxidbeschichtung 3 durch ein solches Sputterverfahren
ausgebildet wird, ist die erzielte Oxidbeschichtung 3 homogen,
hat eine gleichmäßige Dicke
und auch eine hervorragende Anhaftung an dem Substrat 2.
Als Ergebnis hat das schließlich
erhaltene Ornament 1 eine unübertroffene ästhetische
Erscheinung und Haltbarkeit. Wenn die Oxidbeschichtung 3 durch
ein Sputterverfahren ausgebildet wird, ist außerdem auch die Schwankung
in der Beschichtungsdicke minimiert, selbst wenn die Oxidbeschichtung 3 relativ
dünn ist.
Daher ist beispielsweise die Haltbarkeit des erzielten Ornaments 1 ausreichend
verbessert, und die Funkwellendurchlässigkeit durch das Ornament 1 ist
verbessert. Demzufolge ist das erhaltene Ornament 1 optimal
geeignet für
Funkuhren-Komponenten.
Wenn
die zuvor erwähnten
Trockenplattierverfahren verwendet werden, kann beispielsweise dann, wenn
ein Metall zum Ausbilden der Metallbeschichtung 4 als Ziel
verwendet wird, die Metallbeschichtung 4 einfach und verlässlich durch
einen Prozess in einer Atmosphäre
ausgebildet werden, die ein inaktives Gas wie beispielsweise Argongas
und dergleichen beinhaltet. Beim Verwenden eines Trockenplattierverfahrens
in dem Vorgang zum Ausbilden der Oxidbeschichtung kann der Vorgang
zum Ausbilden der Oxidbeschichtung und der Metallbeschichtung beispielsweise
kontinuierlich innerhalb der gleichen Vorrichtung ausgeführt werden,
indem beispielsweise das Ziel wie notwendig ausgetauscht wird und
das Sauerstoffgas gegen inaktives Gas als Komponente des Atmosphärengases
in der Vorrichtung zum Ausbilden eines Films aus der Dampfphase (Kammer)
ausgetauscht wird. Auf diese Art und Weise hat das Ornament 1 eine
hervorragende Anhaftung zwischen dem Substrat 2, der Oxidbeschichtung 3 und
der Metallbeschichtung 4, und eine Massenproduktionsfähigkeit
ist verbessert.
Das
Ausbilden der Metallbeschichtung 4 kann auch erzielt werden
unter Verwendung einer Vielzahl unterschiedlicher Verfahren unter
Kombinationen von Bedingungen. Auf diese Art und Weise kann eine
Metallbeschichtung 4 mit einer Laminatstruktur optimal
ausgebildet werden.
Ausbilden
der Deckschicht
Anschließend wird
die Deckschicht 5 auf der zuvor ausgebildeten Metallbeschichtung 4 ausgebildet (2d).
Das
Verfahren zur Ausbildung der Deckschicht 5 ist nicht besonders
eingeschränkt.
Beispiele verwendbarer Verfahren beinhalten Anwendungen wie beispielsweise
Spin-Beschichten, Eintauch-Beschichten, Bestreichen, Besprühen, elektrostatisches
Aufbringen, elektrisches Abscheiden und dergleichen, Nassplattierverfahren
wie beispielsweise elektrolytisches Plattieren, Eintauch-Plattieren,
stromloses Plattieren und dergleichen, chemische Abscheideverfahren
(CVD) wie beispielsweise Wärme-CVD,
Plasma-CVD, Laser-CVD und dergleichen, Trockenplattierverfahren
(Ausbilden eines Films aus der Dampfphase) wie beispielsweise Vakuum-Dampfabscheidung,
Sputtern, Ionen-Plattieren und dergleichen, und Sprühbeschichten
und dergleichen, und darunter werden die Aufbringverfahren bevorzugt,
wenn die Deckschicht 5 hauptsächlich aus Kunstharzmaterial
gebildet wird. Demzufolge kann die Deckschicht 5 relativ
einfach ausgebildet werden. Wenn die Deckschicht 5 mit
einem Aufbringverfahren ausgebildet wird, können Farbstoffe und ähnliche
Bestandteile dem Material hinzugefügt werden, das die Deckschicht
bildet, und der Anteil solcher Additive kann einfach eingestellt werden.
Die
Armbanduhr der vorliegenden Erfindung ist mit dem Ornament der vorliegenden
Erfindung versehen und wird nun beschrieben.
3 ist
eine Querschnittsansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Armbanduhr der
vorliegenden Erfindung.
Wie
in 3 dargestellt, ist eine Armbanduhr (tragbare Uhr) 10 der
vorliegenden Ausführungsform
mit einem Gehäuse 22 versehen,
einer rückwärtigen Abdeckung 23,
einer Einfassung (Kante) 24, und einer Glasplatte 25.
Ein Zifferblatt 21, das das Ornament der vorliegenden Erfindung
verwendet, ist innerhalb des Gehäuses 22 untergebracht.
In der Zeichnung nicht dargestellte Uhrzeiger befinden sich in dem
Gehäuse 2 in einem
Raum, der zwischen der Glasplatte 25 und dem Zifferblatt 21 gebildet
ist, und ein nicht in der Zeichnung dargestelltes Uhrwerk befindet
sich innerhalb des Gehäuses 22 in
einem Raum zwischen dem Zifferblatt 21 und der rückwärtigen Abdeckung 23.
Eine
Aufziehröhre 26 ist
in das Gehäuse 22 eingesetzt
und dort fixiert, und eine Welle 271 eines Aufzugsschafts 27 ist
in die Aufziehröhre 26 drehbar
eingebracht.
Das
Gehäuse 22 und
die Einfassung 24 sind mittels einer Plastikdichtung 28 fixiert,
und die Einfassung 24 und die Glasplatte 25 sind
mittels einer Plastikdichtung 29 fixiert.
Die
rückwärtige Abdeckung 23 ist
in das Gehäuse 22 hinein
in Eingriff gebracht (oder hineingeschraubt), und eine ringartige
Gummidichtung (Dichtung der rückwärtigen Abdeckung) 40 befindet
sich in einem zusammengedrückten
Zustand in einer Verbindung (Dichtung) 50 des Gehäuses 22 und
der Abdeckung 23. Gemäß dieser
Struktur dichtet die Dichtung 50 gegen Feuchtigkeit ab
und erfüllt
eine Wasserdichtungsfunktion.
ein
Kanal 272 ist an der dazwischen liegenden äußeren Oberfläche der
Welle 271 des Aufzugsschafts 27 ausgebildet, und
eine ringartige Gummidichtung (Aufziehschafdichtung) 30 ist
in diesen Kanal 272 eingesetzt. Die Gummidichtung 30 haftet
an den inneren Oberfläche
f der Aufziehröhre 26 an
und ist zwischen dem Kanal 272 und dieser Innenfläche komprimiert.
Diese Struktur schafft eine wasserdichtende Funktion durch Ausschließen von
Flüssigkeit
zwischen dem Aufzugsschaft 27 und der Aufziehröhre 26.
Wenn der Aufzugsschaft 27 gedreht wird, dreht sich die
Gummidichtung 30 zusammen mit der Welle 271 und
oszilliert in einer Umfangsrichtung eng anhaftend an der Innenfläche der
Aufziehröhre 26.
Obwohl
das Ornament der vorliegenden Erfindung als Uhren-Zifferblatt in der
obigen Beschreibung verwendet wird, kann das Ornament der vorliegenden
Erfindung auch auf Komponenten (Ornamente) angewandt werden, die
sich von einem Uhren-Zifferblatt
unterscheiden. Obwohl die vorliegende Erfindung oben mit Bezug auf
eine bevorzugte Ausführungsform
beschrieben ist, ist die Erfindung nicht auf diese Ausführungsform
beschränkt.
Beispielsweise
kann das Verfahren zur Herstellung des Ornaments der vorliegenden
Erfindung auch andere optionale Schritte hinzufügen, wenn dies notwendig ist.
Beispielsweise können
dazwischen erfolgende Reinigungsschritte und dergleichen zwischen
dem Schritt zum Ausbilden der Oxidbeschichtung und dem Schritt zum
Ausbilden der Metallbeschichtung sowie zwischen dem Ausbilden der
Metallbeschichtung und dem Ausbilden der Deckschicht erfolgen. Außerdem können auch
Nachbearbeitungen beispielsweise Polieren (Läppen) nach dem Ausbilden der
Deckschicht hinzugefügt
werden. Auch eine Vorbearbeitung des Substrats kann vor dem Ausbilden
der Oxidbeschichtung erfolgen.
Obwohl
das Ornament, das oben beschrieben ist, mit der Deckschicht in der
obigen Ausführungsform versehen
ist, braucht das Ornament nicht mit einer solchen Deckschicht versehen
zu sein.
Die
obige Ausführungsform
ist so beschrieben worden, dass das Substrat an die Oxidschicht
angrenzt und die Oxidschicht angrenzend an die Metallschicht vorgesehen
ist, es können
aber auch eine oder mehrere Zwischenschichten beispielsweise dazwischen
vorgesehen sein.