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DE102005004450A1 - Mittelkonsole eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Mittelkonsole eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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DE102005004450A1
DE102005004450A1 DE200510004450 DE102005004450A DE102005004450A1 DE 102005004450 A1 DE102005004450 A1 DE 102005004450A1 DE 200510004450 DE200510004450 DE 200510004450 DE 102005004450 A DE102005004450 A DE 102005004450A DE 102005004450 A1 DE102005004450 A1 DE 102005004450A1
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DE
Germany
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center console
blower
blower unit
fan
housing
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200510004450
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English (en)
Inventor
Klaus Arold
Hans-Jürgen Drobner
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Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
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Publication date
Application filed by DaimlerChrysler AG filed Critical DaimlerChrysler AG
Priority to DE200510004450 priority Critical patent/DE102005004450A1/de
Priority to PCT/EP2006/000393 priority patent/WO2006081945A1/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/00457Ventilation unit, e.g. combined with a radiator
    • B60H1/00471The ventilator being of the radial type, i.e. with radial expulsion of the air

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Mittelkonsole (1) eines Kraftfahrzeugs mit einem Mittelkonsolengehäuse (10) und einem Gebläse, das einen Gebläsemotor (21) und ein in einer Gebläsespirale (22) drehendes Laufrad (23) aufweist. Um eine derartige Mittelkonsole im Hinblick auf Montagegegebenheiten und Entkoppelung zu verbessern, ist eine Gebläseeinheit (2) vorgesehen, die mindestens den Motor (21), die Gebläsespirale (22) und das Laufrad (23) aufweist, wobei die Gebläseeinheit (2) über mindestens ein Entkoppelungselement (3) am Mittelkonsolengehäuse (10) angebunden ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Mittelkonsole eines Kraftfahrzeugs nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Eine erfindungsgemäße Mittelkonsole ist in der DE 102 34 345 A1 offenbart. Bei einer derartigen Mittelkonsole ist in dem von dem Mittelkonsolengehäuse umfassten Bauraum, ein Gebläse mit einem Gebläsemotor und einem von diesem angetriebenen und sich in einer Gebläsespirale drehenden Laufrad untergebracht. Das Gebläse dient zur Luftförderung für eine Frontbelüftung eines Kraftfahrzeugs und saugt, im vom Mittelkonsolengehäuse umfassten Bauraum, Luft an. Die Luft wird stromab der Gebläsespirale über Luftkanäle Luftaustritten der Frontbelüftungsdüsen zugeführt. Die offenbarte Mittelkonsole weist ein über Laschen fest mit dem Mittelkonsolengehäuse verbundenes Gebläse auf, das durch die starre Befestigung am Mittelkonsolengehäuse Laufgeräuschübertragungen des Gebläses an das Mittelkonsolengehäuse bewirken kann. Weiterhin ist zur Montage der einzelnen Gebläseteile, des separaten Motorhalters sowie des Mittelkonsolengehäuses ein erheblicher Aufwand notwendig.
  • Aufgabe der Erfindung ist es eine derartige Mittelkonsole insbesondere unter Beibehaltung der Luftförderanordnung im Hinblick auf Montagegegebenheiten und Entkoppelung zu verbessern.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch eine Mittelkonsole eines Kraftfahrzeugs mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Eine solche Mittelkonsole weist im vom Mittelkonsolengehäuse umfassten Bauraum ein Gebläse zur Luftförderung für eine Frontbelüftung eines Kraftfahrzeugs auf. Das Gebläse weist dabei einen Gebläsemotor und ein in einer Gebläsespirale drehendes Laufrad auf. Dabei wird die vom Gebläse angesaugte Luft dem vom Mittelkonsolengehäuse umfassten Bauraum entnommen und über stromab der Gebläsespirale angeordnete Luftkanäle Luftverteil- beziehungsweise Luftaustrittseinrichtungen der Frontbelüftung zugeführt. Zur verbesserten Montage der Gebläseeinrichtung der Mittelkonsole ist eine Gebläseeinheit vorgesehen die mindestens den Motor, die Gebläsespirale und das Laufrad aufweist. Diese Baueinheit aus den benannten Teilen lässt sich vorteilhaft ohne größeren Aufwand am Mittelkonsolengehäuse befestigen. Dabei kann die Gebläseeinheit als im Wesentlichen plattenförmiges Gehäuseteil gestaltet sein, welches in Einbaulage von unten an die Mittelkonsole fixierbar ist und an welchem der Motor mit dem Laufrad, sowie Teilgehäuse der Gebläsespirale befestigt sind. Das plattenförmige Gehäuseteil kann dabei selbst Teilbereiche der Gebläsespirale ausbilden. Zur Vermeidung einer geräuschmäßigen Koppelung der Gebläseeinheit und des Mittelkonsolengehäuses ist die Gebläseeinheit über mindestens ein Entkopplungselement am Mittelkonsolengehäuse angebunden. Dabei können beispielsweise verschiedene Anbindungspunkten der Gebläseeinheit am Mittelkonsolengehäuse jeweils ein oder mehrere Entkopplungselemente zugeordnet sein. Dadurch kann beispielsweise auf besonders kostengünstige Standardelemente zurückgegriffen werden.
  • Eine Ausführungsform der Mittelkonsole weist eine Gebläseeinheit auf, bei der als zusätzliches Bauteil zu den oben Genannten ein Gebläsesteuergerät vorgesehen ist. Dadurch ergibt sich eine Gebläseeinheit mit sämtlichen der Luftfördereinrichtung zugeordneten Funktionselementen, welche dadurch besonders einfach montierbar, austauschbar und beispielsweise vor der Montage prüfbar ist.
  • Bei einer besonderen Ausgestaltung der Mittelkonsole grenzt das Mittelkonsolengehäuse mindestens bereichsweise einen Luftansaugraum ab, welcher des Weiteren beispielsweise vom Mitteltunnel oder darauf angeordneten Verkleidungsteilen und/oder der Gebläseeinheit beziehungsweise anderen in dem vom Mittelkonsolengehäuse umfassten Bauraum angeordneten Bauelementen abgegrenzt ist. Dadurch kann der Luftansaugweg verlängert und eine Gebläsedurchschallung im Ansaugbereich des Gebläses vermieden werden.
  • Eine besondere Ausführungsform der Mittelkonsole weist einen Luftansaugraum auf, welcher durch das Mittelkonsolengehäuse und die Gebläseeinheit umschließend begrenzt ist. Zur definierten Luftzufuhr ist der Luftansaugraum an mindestens einen Luftzuführkanal angeschlossen. Dadurch ist eine definierte Luftzuführung zur Frontbelüftung möglich, so dass beispielsweise eine Ansaugung von erwärmter Luft auf dem Mitteltunnel vermieden oder eine Zufuhr definiert konditionierter Luft, beispielsweise aus dem Klimakasten des Fahrzeugs ermöglicht ist. Eine solche Anordnung eines von Mittelkonsolengehäuse und Gebläseeinheit umschließend begrenzten Luftansaugraumes und eines Luftzuführkanales kann auch aus Gründen spezieller geräuschlicher Anforderungen an die Luftansaugseite der Gebläseeinheit vorgesehen sein.
  • Eine Ausführungsform der Mittelkonsole weist ein Entkoppelungselement auf, welches eine umlaufende Dichtung ausbildet. Eine derartige Gestaltung des Entkoppelungselementes ist insbesondere bei einer entlang einer umlaufenden Kante am Mittelkonsolengehäuse anliegenden Gebläseeinheit vorteilhaft. Das entlang der Anlagekante dichtungsförmig umlaufend angeordnete Entkopplungselement verhindert vorteilhaft die Entstehung beispielsweise von Klappergeräuschen im Kantenanlagebereich. Besonders vorteilhaft ist eine derartige Gestaltung des Entkopplungselementes bei einer Mittelkonsole deren Luftansaugraum durch Mittelkonsolengehäuse und Gebläseeinheit umschließend begrenzt ist. Dabei kann die Gebläseeinheit eine dafür vorgesehene Montageöffnung im Mittelkonsolengehäuse flächig verschließen und das im Anlagebereich vollständig umlaufend angeordnete Entkoppelungselement als Dichtung zwischen Luftansaugraum und dortigem Fahrzeuginnenraum fungieren. An diesem sich länglich erstreckenden oder ringförmigen Entkoppelungselement können Teller oder tüllenförmige Entkoppelungselemente einteilig mit ausgebildet sein, welche beispielsweise im Bereich von Verschraubungen zusätzliche Abdämpfungsfunktionen übernehmen.
  • Eine besondere Ausgestaltung der Mittelkonsole weist eine in Einbaulage steil aufragend ausgerichtete Drehachse des Gebläselaufrades auf. Somit ist das Gebläselaufrad und der Gebläsemotor liegend eingebaut. Diese Anordnung weist einerseits vorteilhaft ruhige Laufeigenschaften der Motor-Laufradeinheit auf und bietet durch die liegende Spirale insbesondere bezüglich der beanspruchten Bauhöhe Bauraumvorteile. Die Bauraumvorteile bezüglich der beanspruchten Bauhöhe kommen insbesondere bei Verwendung eines Laufrades niedriger Bauhöhe in Verbindung mit einem Motor niedriger Bauhöhe, wie beispielsweise einem elektronisch kommutierten Gebläsemotor besonders vorteilhaft zum Tragen.
  • Eine Ausführungsform der Mittelkonsole weist eine Gebläseeinheit mit zwei Luftfördereinrichtungen auf, deren Laufräder in ihrer radialen Richtung versetzt zueinander und in ihrer axialen Richtung nebeneinander angeordnet sind. Die Gebläseeinheit kann somit zwei fluidseitig voneinander getrennte Fördereinheiten aus Laufrad und Spirale aufweisen, wobei quer zur radialen Richtung der Laufräder eine sehr geringe Bauraumerstreckung ermöglicht ist. Des Weiteren ist durch eine solche Anordnung eine plattenförmige Bauweise einer Gebläseeinheit mit zwei Luftfördereinrichtungen möglich. Bei einer in Einbaulage steil aufragenden Ausrichtung der Drehachsen der Gebläselaufräder ist die Gebläseeinheit bezüglich ihrer Bauhöhe optimierten. Es kann durch die radial versetzte Anordnung der Laufräder somit insbesondere bei einer plattenförmigen Gestaltung der Gebläseeinheit eine besonders kompakte Bauform dieser Einheit erreicht werden.
  • Eine besondere Ausgestaltung der Mittelkonsole weist Schaumformteile auf, welche mindestens die Gebläsespirale und/oder den Luftansaugraum des Gebläses bereichsweise begrenzen. Die Schaumformteile bieten die Möglichkeit die Werkzeugformen der Gehäuseteile der Gebläseeinheit zu vereinfachen und/oder als geräuschdämmendes Element in der Gebläseeinheit zu wirken.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus der Zeichnung, ihrer Beschreibung und weiteren Kombinationen oben beschriebener Ausführungsformen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Mittelkonsole in verschiedenen Schnittansichten dargestellt. Dabei zeigen:
  • 1 einen Schnitt durch eine Mittelkonsole in Einbaulage mit horizontaler Blickrichtung quer zur Fahrtrichtung,
  • 2 eine Schnittdarstellung entlang einer horizontalen Ebene in Höhe des Luftansaugraumes,
  • 3 eine Detailansicht einer Schnittdarstellung durch einen Verschraubungspunkt der Gebläseeinheit und
  • 4 eine Einzelansicht eines Gehäuseteils einer Gebläseeinheit mit Schaumformteilen.
  • 1 zeigt eine Darstellung einer erfindungsgemäßen Mittelkonsole 1 in einer Schnittansicht mit horizontaler Blickrichtung quer zur Fahrtrichtung. Die Mittelkonsole 1 befindet sich in Einbaulage und ist gängigerweise im Bereich zwischen den beiden Vordersitzen des Kraftfahrzeugs angeordnet. Im dortigen Bereich verkleidet die Mittelkonsole 1 den Fahrzeugboden beziehungsweise den Mitteltunnel des Kraftfahrzeugs. Die Mittelkonsole 1 weist ein Mittelkonsolengehäuse 10 auf, in welchem Ablagefunktionselemente, wie beispielsweise ein Ablagefach 13 oder ein Cupholder 11 untergebracht sind. Der Cupholder 11 kann mit zusätzlichen Haltevorrichtungen 12 zur lagesicheren Fixierung von Trinkbehältern ausgestattet sein. Das Mittelkonsolengehäuse 10 weist weiterhin einen Luftzuführkanal 14 auf, der als separat montiertes Teil ausgeführt ist sowie einen Belüftungskanal 15 zur Luftzuführung zu einer Belüftungsdüse 16 fungiert, wobei die Belüftungsdüse 16 in dem der Fahrtrichtung entgegengesetzten Endbereich der Mittelkonsole zur Belüftung der Fondinsassen angeordnet ist.
  • Zur verbesserten Belüftung der Belüftungsdüse 16 ist die Mittelkonsole mit einer Luftfördereinheit ausgestattet, die als separate Gebläseeinheit 2 ausgeführt ist. Die Gebläseeinheit 2 weist ein plattenförmig ausgebildetes Gehäuse 20, eine Gebläsespirale 22, einen Gebläsemotor 21, ein Gebläselaufrad 23 sowie einen den Gebläsemotor ansteuernden Gebläseregler 24 auf. Die Gebläseeinheit 2 ist eine zugehörige Aufnahmeöffnung des Mittelkonsolengehäuses 10 verschließend im in Einbaulage unteren Bereich der Mittelkonsole 1 angeordnet. Durch Mittelkonsolengehäuse 10 sowie die Gebläseeinheit 2 ist ein Luftansaugraum 17 unterhalb des Ablagefachs 13 des Mittelkonsolengehäuses 10 begrenzt. Das Gehäuse 20 der Gebläseeinheit 2 weist eine im Wesentlichen ebene Erstreckung auf und bildet eine untere Formhälfte der Gebläsespirale 22 aus. Durch Montage einer oberen Gehäuseschale wird die Gebläsespirale 22 vervollständigt. Des Weiteren sind am plattenförmigen Gehäuse 20 der Gebläseregler 24 sowie der Gebläsemotor 21 mit dem zugehörigen Laufrad 23 an der dem Luftansaugraum 17 zugewandten Seite montiert. Beim Verschließen der Aufnahmeöffnung des Mittelkonsolengehäuses 10 mittels der Gebläseeinheit 2, kommt diese mit einer entlang den gemeinsamen Anlagekanten von Mittelkonsolengehäuse 10 und Gebläseeinheit 2 angeordneten Entkopplungselement 3 am Mittelkonsolengehäuse 10 zum Anliegen und wird dort entkoppelt verschraubt. Das Entkopplungselement 3 erstreckt sich dabei vollständig umlaufend, also ringförmig entlang der umlaufenden Kante der Aufnahmeöffnung. Damit dient das Entkopplungselement des Weiteren als Dichtung des Luftansaugraumes 17 zwischen Mittelkonsolengehäuse 10 und Gebläseeinheit 2. Das ringförmige Entkopplungselement 3 ist im Bereich der Verschraubungen tellerförmig erweitert. Die tellerförmige Erweiterung des Entkopplungselements 3 vergrößert die Anlagefläche des Entkopplungselementes im Bereich der Verschraubungen.
  • Die Gebläseeinheit 2 ist vor der Montage am Mittelkonsolengehäuse 10 mit dem zugehörigen Teileumfang des Gehäuses 20, der Gebläseeinheit 2, der Gebläsespirale 22, dem Motor 21 mit Laufrad 23 sowie dem Gebläseregler 24 vormontiert und funktionsgeprüft. Der elektrische Anschluss der Gebläseeinheit 2 erfolgt somit über den Anschluss der Versorgungs- und Steuerleitungen des Gebläsereglers 24. Das ringförmige Entkopplungselement 3 dichtet bei montierter Gebläseeinheit 2 den Luftansaugraum 17 gegenüber dem dortigen Innenraum des Kraftfahrzeugs ab. Dadurch ist ein Ansaugen von Falschluft, insbesondere von auf dem Mitteltunnel des Fahrzeugs erwärmter Luft vermieden. Durch die vollständige Abgrenzung des Luftansaugraumes 17 mittels des Mittelkonsolengehäuses 10 sowie der Gebläseeinheit 2 erfolgt eine definierte Luftansaugung am Luftzuführkanal 14. Am Luftansaugraum 17 ist die Saugseite des Gebläses mit der Ansaugöffnung der Gebläsespirale 22 und dem darin rotierenden Laufrad 23 angeschlossen. Druckseitig ist das Gebläse über den Luftaustrittskanal 25 der Gebläsespirale 22 an den Luftzuführkanal 15 angeschlossen, über welchen die Luft der Ausströmdüse 16 zugeleitet wird. Die plattenförmige Ausbildung der Gebläseeinheit 2 mit einem liegenden Gebläse, also einer steil aufragend ausgerichteten Rotationsachse des Gebläselaufrades und in der ebenen Erstreckung der Gebläseeinheit 2 nebeneinander liegender Anordnung weiterer Elemente, wie beispielsweise des Gebläsereglers 24 sowie eines weiteren Gebläses, weist die Gebläseeinheit 2 eine besonders geringe Bauhöhe auf, so dass in dem für die Mittelkonsole 1 zur Verfügung stehenden Bauraum, die Bauhöhe der Ablageelemente der Mittelkonsole 1, wie beispielsweise des Ablagefachs 13 oder des Cupholders 11 vergrößert ist.
  • 2 zeigt eine Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Mittelkonsole mit einer im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Schnittebene sowie den Bauteilen in Einbaulage. Die Schnittebene ist in mittlerer Höhenerstreckung der lichten Höhe des Luftansaugraumes 17 angeordnet. Die Mittelkonsole 1 bildet in ihrem Mittelkonsolengehäuse 10 einen Luftansaugraum 17 mit einer im Wesentlichen rechteckigen Aufnahmeöffnung aus, in welcher die Gebläseeinheit 2 die Aufnahmeöffnung verschließend montiert ist. Die Gebläseeinheit 2 weist zwei in Einbaulage nebeneinander liegende, also in Rotationsrichtung ihrer Laufräder gegeneinander versetzte Gebläse auf. Die Gebläse weisen jeweils eine Gebläsespirale 22, 22', ein Gebläsemotor 21, 21', ein Gebläselaufrad 23, 23' sowie einen Luftaustrittskanal 25, 25' auf. Die Gebläsespiralen 22 und 22' sind jeweils durch ein Gehäuseoberteil und das Gehäuse 20 der Gebläseeinheit 2 begrenzt. Die Gebläsespiralen 22 und 22' weisen zwei im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtete und in einer Ebene nebeneinander versetzt angeordnete Ansaugöffnungen auf, in welchen der Gebläsemotor 21 beziehungsweise 21' mit dem zugehörigen Laufrad 23 beziehungsweise 23' montiert ist. Die Gehäuseoberteile der Spiralen 22 und 22' sind mit dem Gehäuse 20 der Gebläseeinheit 2 verschraubt. Im Luftansaugraum der Mittelkonsole 1 ist der Gebläseregler auf dem plattenförmigen Gehäuse 20 der Gebläseeinheit 2 montiert und wird zur Kühlung von Ansaugluft überstrichen. Die Luftzuführung zum Luftansaugraum erfolgt über zwei quer zur Fahrtrichtung nebeneinander liegende Luftzuführkanäle 14. Die Luftzuführung zu den Luftansaugöffnungen der beiden Gebläse der Gebläseeinheit 2 kann wie im gezeigten Ausführungsbeispiel offen gestaltet sein, so dass jedes der Gebläse Luft aus beiden Luftzuführkanälen ansaugen kann. Es kann auch eine getrennte Luftführung mit einer den Luftansaugraum in zwei fluidseitig getrennte Bereiche aufteilenden Trennwand aufgegliedert sein, so dass jedem der beiden Gebläse ein Luftansaugkanal 14 separat zugeordnet ist. Dadurch ist es möglich jedem der Gebläse separat konditionierte Luft zuzuführen und damit zwei verschiedenen Fondbelüftungsdüsen unterschiedlich konditionierte Luft zuzuführen. Auslassseitig sind die Gebläsespiralen 22 und 22' über die Luftauslasskanäle 25 und 25' an die Luftzuführkanäle 15 angeschlossen, welche die Luft der Belüftungsdüse zuführen. Die Befestigung der Gebläseeinheit 2 am Mittelkonsolengehäuse 10 erfolgt durch entkoppeltes Verschrauben in den Befestigungspunkten 26.
  • 3 zeigt eine Detailansicht einer Schnittdarstellung durch einen Befestigungspunkt 26. Der Befestigungspunkt 26 des Mittelkonsolengehäuses 10 weist einen beidseitig auftragenden Verschraubungsdom auf. Auf der der Gehäuseeinheit 2 zugewandten Seite ist das entlang der gemeinsamen Anlagekanten von Gebläseeinheit 2 und Mittelkonsolengehäuse 10 angeordnete Grundelement 30 des Entkoppelungselementes 3 auf den dortigen Teil des Verschraubungsdomes aufgesteckt. Auf der dem Mittelkonsolengehäuse 10 abgewandten Stirnseite des Gehäuses 20 der Gebläseeinheit 2 ist eine die dortige Aufnahmeöffnung durchsetzende Entkopplungstülle 31 eingesteckt. Im montierten Zustand ist die Aufnahmeöffnung der Gebläseeinheit 2 mit der sie durchsetzenden Entkopplungstülle 31 auf den der Gebläseeinheit 2 zugewandten Seite des Mittelkonsolengehäuses 10 angeordneten Verschraubungsdom bis zur Anlage am Grundelement 30 des Entkopplungselementes 3 aufgeschoben und mittels einer Befestigungsschraube 32 gehalten. Das Grundelement 30 weist eine im Wesentlichen ringförmige entlang der gemeinsamen Anlagekanten von Mittelkonsolengehäuse 10 und Gebläseeinheit 2 ausgerichtete Gestalt auf, welche im Bereich des gezeigten Befestigungspunktes 26 teller- beziehungsweise tüllenförmig erweitert ist.
  • 4 zeigt die Darstellung einer Draufsicht auf ein Gehäuse 20 einer Gebläseeinheit 2, ohne montiertes Oberteil der Gebläsespirale, Gebläsemotor sowie Laufrad. Am Gehäuse 20 der Gebläseeinheit 2 sind zwei Schaumformteile 26 und 27 aufgeklebt beziehungsweise aufgesteckt, wobei das Schaumformteil 26 die Zunge der Spirale 22 bildet und im dortigen Bereich die Gebläsespirale 22 im Luftförderbereich begrenzt. Das Schaumformteil 27 formt eine Luftzuführgeometrie zwischen der Auslassöffnung des Luftzuführkanals 14 und der Luftansaugöffnung der Gebläsespirale 22. Das Schaumformteil kann beispielsweise durch Anliegen an der gegenüberliegenden Wand des Mittelkonsolengehäuses einen umfasst begrenzten Zuführkanal ausbilden oder beispielsweise als keilförmige Einlage die Luftumströmung an der steil aufragenden Wand der Gebläsespirale 22 verbessern. Einerseits reduzieren die Schaumformteile die Formkomplexität des Gehäuses 20 der Gebläseeinheit 2 und somit des zugehörigen Werkzeugs, andererseits verbessern die Schaumvorteile über ihre geräuschabsorbierende Wirkung die Geräuscheigenschaften der Gebläseeinheit 2.

Claims (8)

  1. Mittelkonsole eines Kraftfahrzeugs mit einem Mittelkonsolengehäuse und einem Gebläse, das einen Gebläsemotor und ein in einer Gebläsespirale drehendes Laufrad aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gebläseeinheit (2) vorgesehen ist, die mindestens den Motor (21), die Gebläsespirale (22) und das Laufrad (23) aufweist, wobei die Gebläseeinheit (2) über mindestens ein Entkoppelungselement (3) am Mittelkonsolengehäuse (10) angebunden ist.
  2. Mittelkonsole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläseeinheit (2) als zusätzliches Bauteil ein Gebläsesteuergerät (24) aufweist.
  3. Mittelkonsole nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelkonsolengehäuse (10) einen Luftansaugraum (17) bereichsweise abgrenzt, an welchen die Gebläseeinheit (2) mit einer Luftansaugung angeschlossen ist.
  4. Mittelkonsole nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftansaugraum (17) durch das Mittelkonsolengehäuse und die Gebläseeinheit umschließend begrenzt ist und an mindestens einen Luftzuführkanal (14, 14') angeschlossen ist.
  5. Mittelkonsole einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Entkoppelungselement (3) dichtungsförmig umlaufend entlang einer Anlagekante zwischen Gebläseeinheit und Mittelkonsolengehäuse angeordnet ist.
  6. Mittelkonsole nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse des Gebläselaufrades (23) in Einbaulage steil aufragend ausgerichtet ist.
  7. Mittelkonsole nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläseeinheit (2) zwei in ihrer radialen Richtung versetzt zueinander angeordnete Laufräder (23; 23') aufweist.
  8. Mittelkonsole nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläsespirale (22) und/oder der Luftansaugraum (17) mindestens bereichsweise von Schaumformteilen (26, 27) begrenzt ist.
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