DE102005004190B4 - Verfahren zur Aktivierung und Auslösung eines Insassenschutzsystems für Kraftfahrzeuge, sowie Vorrichtung hierfür - Google Patents
Verfahren zur Aktivierung und Auslösung eines Insassenschutzsystems für Kraftfahrzeuge, sowie Vorrichtung hierfür Download PDFInfo
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Abstract
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aktivierung und Auslösung eines Insassenschutzsystems für Kraftfahrzeuge, sowie eine entsprechende Vorrichtung zur Aktivierung und Auslösung eines Insassenschutzsystems gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 5.
- Aus der Praxis sind zur Vermeidung von schweren Verletzungen der Fahrzeuginsassen bei einem Verkehrsunfall Sicherheitssysteme mit einer Mehrzahl verschiedener Sicherheitseinrichtungen zum Schutz der Insassen in einem Kraftfahrzeug bekannt. Unter anderem werden bei den gebräuchlichen Insassenschutzsystemen Rückhalteeinrichtungen, wie beispielsweise Gurtstraffer, und verschiedene Airbags verwendet. Üblicherweise werden derartige Insassenschutzsysteme in Abhängigkeit von empfangenen Sensordaten unmittelbar vor Fahrtbeginn aktiviert, wobei bei herkömmlichen Insassenschutzsystemen dabei überwiegend Sensoren verwendet werden, welche den eingeschalteten Zustand der Zündung des Kraftfahrzeugs überwachen. Bekannte Sicherheitssysteme sind zudem mit einem Steuergerät verbunden, das von einer Mehrzahl von Sensoren oder anderen Erkennungssystemen im Kraftfahrzeug, welche beispielsweise die Fahrzeugbeschleunigung in verschiedene Richtungen erfassen, mit Daten versorgt wird. Das Steuergerät wertet diese Daten entsprechend aus und löst im Bedarfsfall die Insassenschutzeinrichtungen aus. Im Hinblick auf die technische Entwicklung der Kraftfahrzeuge wird die Leistungsfähigkeit derartiger Systeme künftig zunehmen, was auch bedeutet, dass die Zahl der dabei verwendeten Sicherheitseinrichtungen ansteigt.
- Mit einem Anstieg der im Kraftfahrzeug vorhandenen Sicherheitseinrichtungen steigt jedoch auch der zusätzliche Kostenaufwand, der im Falle eines Unfalls entsteht, wenn bei einem Kraftfahrzeug, in welchem nur ein Platz belegt ist, trotzdem alle Sicherheitseinrichtungen ausgelöst werden.
- Es ist demnach wünschenswert, dass die fahrzeuginternen Sicherheitseinrichtungen zum Schutz der Insassen in Abhängigkeit von der Belegung der jeweiligen Sitzplätze des Kraftfahrzeugs aktiviert bzw. ausgelöst werden.
- Um diese Problemstellung zu lösen, wurden verschiedene Verfahren und/oder Vorrichtungen vorgeschlagen, welche dazu geeignet sind, fahrzeuginterne Insassenschutzsysteme in Abhängigkeit von der Insassenzahl zu aktivieren.
- Bei den in der Praxis dabei überwiegend angewandten Verfahren bzw. Vorrichtungen zur Aktivierung des fahrzeuginternen Insassenschutzsystems erfolgt die Aktivierung erst dann, wenn die Zündung des Kraftfahrzeugs eingeschalten ist. Bei neueren Kraftfahrzeugen erfolgt die Aktivierung dabei zusätzlich meist in Abhängigkeit von der Erkennung der jeweiligen Sitzbelegung. Hierfür sind zusätzlich Sensoren oder ähnliche Erfassungssysteme vorgesehen, welche die Anzahl der vorhandenen Insassen erfassen. Üblicherweise werden dabei zur Erfassung der Insassendaten Sitzbelegungssensoren verwendet, welche beispielsweise anhand einer Gewichtsdifferenz erkennen, ob der jeweilige Sitzplatz besetzt ist. Die dabei zur Anwendung kommenden Sitzbelegungssensoren werden dabei in den jeweiligen Fahrzeugsitz integriert, wo sie dann die entsprechende Gewichtsveränderung registrieren und das Ergebnis an das Steuergerät weiterleiten.
- Beispielsweise ist aus der
DE 44 33 601 C1 ein Verfahren, sowie eine entsprechende Vorrichtung, zur Aktivierung bzw. Deaktivierung von sicherheitsrelevanten Systemen innerhalb der Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeuges bekannt. Insbesondere dient das in derDE 44 33 601 C1 angegebene Verfahren, bzw. die vorgeschlagene Vorrichtung, zur Aktivierung bzw. Deaktivierung eines Airbags. Gemäß derDE 44 33 601 C1 erfolgt eine Aktivierung bzw. Deaktivierung des Insassenschutzsystems dabei in Abhängigkeit von einem in der Kopfstütze der jeweiligen Sitze untergebrachten Sensor. Mittels einer Auswerteinheit wird das Signal des auf den möglichen Kopf- oder Schulterbereich des jeweiligen Sitzes fokussierten Sensors ausgewertet und die entsprechenden Airbags werden aktiviert bzw. deaktiviert. - Verfahren zur Erkennung einer Sitzbelegung in einem Kraftfahrzeug sind auch aus der
bekannt. Hierbei wird der Belegungszustand eines Fahrzeugsitzes, sowie der Betriebszustand des Kraftfahrzeuges an sich, anhand verschiedener Sensoriksysteme, wie beispielsweise Gewichtssensoren, Kameras, Feldsensoren, zur Feststellung von Veränderungen im elektrischen Feld, etc. festgestellt.US 2004/0045758 A1 - Problematisch bei den vorstehend bezeichneten Verfahren oder Vorrichtungen zur Aktivierung von fahrzeuginternen Insassenschutzsystemen ist jedoch, wie eingangs erwähnt, dass sie erst dann funktionieren, wenn die Zündung des Kraftfahrzeugs aktiviert ist und dadurch ein entsprechender Versorgungsstromkreislauf für die jeweiligen Insassenschutzsysteme geschlossen wird. Zudem weisen bekannte Insassenschutzsysteme den Nachteil auf, dass sie nach der Aktivierung der Zündung noch eine bestimmte Zeit, in der Regel einige Sekunden, brauchen, um festzustellen, ob die jeweiligen Fahrzeugsitzplätze von Insassen belegt sind. Während dieses Erkennungszeitraums besteht, im Falle eines fremdverursachten Auffahrunfalls, kein Schutz durch das Airbagsystem für die jeweiligen Insassen, wodurch für diese ein erhebliches Verletzungsrisiko besteht.
- Um das vorstehend bezeichnete Problem, wonach fahrzeuginterne Insassenschutzsysteme erst bei eingeschalteter Zündung aktiviert werden, zu lösen, wurden verschiedene Lösungen vorgeschlagen, bei denen ein fahrzeuginternes Insassenschutzsystem unabhängig vom Zustand der Zündung aktiviert wird.
- So bietet beispielsweise die
DE 197 57 137 A1 ein Verfahren zum Auslösen eines Insassenschutzsystems für Kraftfahrzeuge, sowie ein entsprechendes Insassenschutzsystem an. Hierbei soll ein Insassenschutzsystem unabhängig vom Betriebszustand eines Kraftfahrzeugs, insbesondere auch dann, wenn die Zündung des Kraftfahrzeugs ausgeschaltet ist, in Abhängigkeit von einem Crashsignal von wenigstens einem Crashsensor ausgelöst werden, falls Sitzbelegungssensoren erkennen, dass wenigstens ein Sitz von einer Person besetzt ist. - Aus der
US 5 939 795 A ist, neben anderen Verfahren zur Verbesserung des Komfortgefühls der Fahrzeuginsassen, auch ein weiteres Verfahren zur Aktivierung eines Insassenschutzsystems für ein Kraftfahrzeug, das auf Sitzsensoren basiert, bekannt. In dem in derUS 5 939 795 A dargestellten Insassenschutzsystem sind Sitzsensoren sowohl in den Fahrersitz, als auch in die übrigen Sitze eines Kraftfahrzeugs eingebaut, welche unabhängig vom Zustand der Zündung signalisieren, ob die entsprechenden Sitze belegt sind, indem ein Kontakt, welcher sich im Sitzbelegungssensor befindet, geschlossen, und somit die Stromversorgung des Insassenschutzsystems hergestellt wird. Ausgehend vom Signal des Sitzbelegungssensors wird, wenn ein „Besetzt-Signal” von den jeweiligen Sensoren übermittelt wird, das Airbagsystem für den entsprechenden Sitz aktiviert. Zusätzlich wird bei dem aus derUS 5 939 795 A bekannten Verfahren mittels der Sensoren festgestellt, ob es sich bei dem jeweiligen Insassen um ein Kind oder einen Erwachsenen handelt und die Airbags werden entsprechend in ihrer Höhe und ihrem jeweiligen Aufblas- bzw. Entfaltungsverhalten angepasst. - Des Weiteren ist aus der
DE 43 00 678 A1 ein Aktivierungsstromkreis für eine Insassen-Schutzvorrichtung für ein Kraftfahrzeug bekannt, bei den mindestens in einer Fahrertür ein Beschleunigungssensor angeordnet ist. In dem Stromkreis ist ein Türkontakt zur Unterbrechung des Stromkreises bei geöffneter Türe angeordnet, wobei dem Kontakt Mittel zu verzögerten Aufhebung der Unterbrechung des Stromkreises nach dem Schließen der Türe zugeordnet sind. Der Stromkreis weist zudem ein Zündschlosskontakt und einen mit der Türverriegelung gekoppelten Kontakt zur Unterbrechung des Stromkreises bei gezogenem Zündschlüssel bzw. bei verriegelter Tür auf. Kernpunkt dieser Erfindung ist ein Unwirksammachen des Aktivierungsstromkreises während der Öffnungszeiten der betreffenden Tür oder Türen, so dass alle auf diese einwirkenden Erschütterungen und Beschleunigungen unabhängig von Ihrer Höhe nicht zum Ansprechen der Schutzvorrichtung führen. Dies verhindert beispielsweise bei einem heftigen Zuschlagen der Tür oder beim Anstoßen der Tür an ein Hindernis beim Türöffnen die Aktivierung der Insassen-Schutzvorrichtung zuverlässig. - Die aus den vorstehend bezeichneten Druckschriften bekannten Verfahren zum Auslösen des Insassenschutzsystems weisen jedoch den Nachteil auf, dass während der Zeitspanne zwischen der Insassenerkennung und der darauf folgenden Aktivierung des Insassenschutzsystems keine Schutzwirkung besteht, da das Insassenschutzsystem eine Initialisierungszeitspanne benötigt, die in Abhängigkeit von der Insassenerkennung mehrere Sekunden dauern kann.
- Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, unter Vermeidung der vorstehend dargestellten Probleme, ein Verfahren zur Aktivierung und Auslösung von Insassenschutzsystemen der bekannten Art derart zu verbessern, dass fahrzeuginterne Insassenschutzsysteme, unabhängig vom Betriebszustand des Kraftfahrzeugs zuverlässig und schnell aktiviert werden können.
- Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine entsprechende Vorrichtung zur Aktivierung und Auslösung der Insassenschutzsysteme vorzuschlagen.
- Die vorstehend bezeichneten Aufgaben werden aus verfahrenstechnischer Sicht durch die Merkmale des Anspruchs 1, und in vorrichtungstechnischer Sicht durch die Merkmale des Anspruchs 5 gelöst.
- Dabei wird nach einem ersten Aspekt der Erfindung erstmals ein Verfahren zur Aktivierung und Auslösung eines Insassenschutzsystems für Kraftfahrzeuge vorgeschlagen, bei welcher die Aktivierung des Insassenschutzsystems, unabhängig vom Betriebszustand der Zündung des Kraftfahrzeugs erfolgt, wenn die Fahrzeugtüren entriegelt werden.
- Hierbei kann zunächst ein Verriegelungszustand der Fahrzeugtüren des Kraftfahrzeugs ermittelt werden. Wird der Verriegelungszustand der Fahrzeugtüren als „entriegelt” erkannt, kann das Insassenschutzsystem aktiviert werden. In einem nächsten Schritt kann dann wenigstens ein am Kraftfahrzeug vorgesehener Crashsensor eine Crashsituation, also beispielsweise einen Zusammenstoß mit einem anderen Kraftfahrzeug, erfassen. In einem weiteren Schritt kann dann der Crashsensor ein Crashsignal an eine Steuereinheit des Insassenschutzsystems senden, welche daraufhin wenigstens eine Schutzvorrichtung des Insassenschutzsystems als Antwort auf das Crashsignal auslösen kann.
- Durch das erfindungsgemäße Verfahren zur Aktivierung des Insassenschutzsystems ist es dabei möglich, dass das Insassenschutzsystem bereits zu einem Zeitpunkt aktiviert wird, bei dem die Zündung des Kraftfahrzeugs noch ausgeschaltet ist, und das Kraftfahrzeug steht. Insbesondere ist es mit dem erfindungsgemäßen Verfahren möglich, dass die Aktivierung während eines Zeitraums erfolgt, zu dem sich noch kein Insasse im Kraftfahrzeug aufhält, da die Zeitspanne, die zur Aktivierung des Insassenschutzsystems notwendig ist, und während der keinerlei Schutzwirkung durch das Insassenschutzsystem besteht, während der Einstiegsphase der Insassen verläuft, wodurch ein zuverlässiger Schutz der Fahrzeuginsassen gewährleistet werden kann, sobald sich diese im Kraftfahrzeug befinden.
- Zudem ist es mit dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Aktivierung des Insassenschutzsystems möglich, dass während der Abwesenheit des Fahrzeugführers, beispielsweise bei einem Einkauf, noch im Kraftfahrzeug befindliche Personen, beispielsweise Kinder, zuverlässig durch das Insassenschutzsystem geschützt werden können.
- Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche.
- So kann nach dem Verfahren in einer bevorzugten Ausgestaltung ferner die Anzahl der im Kraftfahrzeug befindlichen Insassen erfasst werden, wobei die Erfassung mittels eines Insassenerkennungssystems erfolgt. Dieses kann beispielsweise durch Sitzbelegungserkennungs-, Gurtschloss-, Ultraschall- oder Infrarotsensoren sowie Kamerasysteme erfolgen. Daraufhin kann ein Insassenerkennungssignal an die Steuereinheit des Insassenerkennungssystems übermittelt werden. Daraufhin kann die Steuereinheit wenigstens eine Schutzvorrichtung als Antwort auf das Crashsignal auslösen, wobei die Auslösung der Schutzvorrichtung im Falle einer Crashsituation in Abhängigkeit von der ermittelten Anzahl der Fahrzeuginsassen nur für die jeweiligen Insassen erfolgt.
- Durch diese Art der Auslösung des Insassenschutzsystems kann dabei vorteilhaft erreicht werden, dass die im Kraftfahrzeug vorhandenen Schutzeinrichtungen, wie beispielsweise Airbags und Gurtstraffer, zuverlässig für den jeweiligen Insassen im Kraftfahrzeug bei einem Unfall ausgelöst werden. Darüber hinaus kann verhindert werden, dass Schutzeinrichtungen für Sitzplätze ausgelöst werden, die nicht belegt sind, was sich in der Vergangenheit als besonders nachteilig erwiesen hat, da bei einer nachfolgenden Unfallinstandsetzung des Kraftfahrzeugs zusätzliche Kosten entstanden sind, da nicht nur der Airbag der betroffenen Insassen ausgetauscht, sondern häufig das gesamte Insassenschutzsystem erneuert werden musste.
- Nach einem zweiten Aspekt der Erfindung wird zudem erstmals eine Vorrichtung zur Aktivierung eines Insassenschutzsystems nach dem Oberbegriff des Anspruchs 5 vorgeschlagen.
- Hierbei weist die Vorrichtung wenigstens eine Insassenschutzvorrichtung, eine Steuereinheit sowie wenigstens einen Crashsensor auf. Zudem weist die Vorrichtung eine Erfassungseinheit zur Erfassung eines Verriegelungszustandes wenigstens einer Fahrzeugtür auf. Das Insassenschutzsystem wird unabhängig vom Zustand des Zündsystems des Kraftfahrzeugs in Abhängigkeit vom Verriegelungszustand der Fahrzeugtüren aktiviert, wobei die Aktivierung vorteilhaft zu dem Zeitpunkt erfolgt, wenn die Türen entriegelt werden.
- Mit dieser Vorrichtung lassen sich die vorstehend diskutierten Vorteile des vorstehend beschriebenen Verfahrens in ungeschmälerter Weise erzielen, so dass hier auf eine erneute Darstellung verzichtet wird.
- Von weiterem Vorteil ist es, wenn ein Crashsensor zentral im Kraftfahrzeug angeordnet ist, oder wenn eine Mehrzahl von Crashsensoren an den Front-Heck- und Seitenbereichen des Kraftfahrzeugs angebracht sind. Die Crashsensoren erkennen einen Zusammenstoß dabei vorteilhaft unabhängig von der Eigengeschwindigkeit des „getroffenen” Kraftfahrzeugs anhand der Relativgeschwindigkeit Δv der Unfallkontrahenten. Dadurch kann das Auftreten von „negativer Beschleunigung”, d. h. das Auftreten von Verzögerungswerten, welche bei einem Unfall bzw. Zusammenstoß mit einem anderen Kraftfahrzeug und/oder Hindernis entstehen, zuverlässig erkannt, und an die Steuereinheit übertragen werden.
- In einer weiter bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung kann die Vorrichtung zudem ein Insassenerkennungssystem zur Erkennung der Anzahl und Position von im Kraftfahrzeug befindlichen Insassen aufweisen. Das Insassenerkennungssystem kann ein Insassenerkennungssignal an die Steuereinheit des Insassenschutzsystems übermitteln, welches die Anzahl und Position der Insassen enthält. Dadurch kann dabei vorteilhaft erreicht werden, dass die im Kraftfahrzeug vorhandenen Schutzeinrichtungen, wie beispielsweise Airbags und Gurtstraffer, zuverlässig für den jeweiligen Fahrzeuginsassen, der sich auf dem entsprechenden Sitzplatz befindet, bei einem Unfall ausgelöst werden, ohne, dass zusätzlich Schutzeinrichtungen für Sitzplätze ausgelöst werden, die nicht belegt sind. Somit ist es auch möglich, die entstehenden Reparaturkosten bei einer nachfolgenden Unfallinstandsetzung des Kraftfahrzeugs zu reduzieren, da nur die Insassenschutzvorrichtungen ausgetauscht werden müssen, die ausgelöst wurden.
- Ferner ist es möglich, dass das Insassenerkennungssystem Gurtschlosssensoren und/oder Sitzbelegungssensoren aufweist, wodurch vorteilhaft sichergestellt werden kann, dass durch Insassen belegte Sitzplätze zuverlässig erkannt werden, und nur für die jeweils belegten Sitzplätze entsprechende Insassenschutzvorrichtungen aktiviert werden.
- Zudem birgt die Verwendung der Gurtschlosserkennung den Vorteil, dass in Europa weitestgehend per Gesetz eine Anschnallpflicht für die Insassen von Kraftfahrzeugen besteht. Dadurch ist es besonders vorteilhaft möglich, bereits bestehende Bauteile des Kraftfahrzeugs zu verwenden, um ihnen einen zusätzliche Funktion zu geben, anstatt hierfür neue Bauteile mit zusätzlichen Kosten in das Kraftfahrzeug einzufügen.
- Weiterhin kann der Gurtschlosssensor in einer weiter bevorzugten Ausführungsform eine Einrastdetektionseinheit zur Erfassung eines in das Gurtschloss eingerasteten Sicherheitsgurtes aufweisen, wobei der Gurtschlosssensor das Gurtschloss-Einrast-Signal ausgibt, wenn ein Sicherheitsgurt in das Gurtschloss eingerastet ist. Die Verwendung derartiger Signale zur Anzeige eines vorhandenen bzw. anwesenden Insassen macht es vorteilhaft möglich, die Anzahl der vorhandenen Fahrzeuginsassen zu erfassen und dem jeweiligen Insassen den korrespondierenden Sitzplatz zuzuordnen. Insbesondere ist es möglich, dass der im Gurtschloss integrierte Gurtschlosssensor für jedes eingerastete Gurtschloss das Gurtschloss-Einrast-Signal an die Steuereinheit übermittelt, wodurch zuverlässig die Belegung eines Sitzplatzes erkannt werden kann. Zusätzlich bieten Gurtschlosssensoren die Möglichkeit, relativ kleine und kostengünstige Erkennungssensoren in das Kraftfahrzeug zu integrieren. Außerdem ist es dadurch vorteilhaft möglich, bereits bestehende Bauteile des Kraftfahrzeugs zu verwenden, anstatt neue Bauteile in das Kraftfahrzeug einzufügen.
- Weiterhin ist es möglich, dass der Sitzbelegungssensor eine Sitzbelegungsdetektionseinheit zur Erfassung einer Sitzbelegung aufweist, wobei die Sitzbelegungsdetektionseinheit das Sitzbelegungssignal an die Steuereinheit ausgibt, wenn eine Druck- und Temperaturveränderung für den betreffenden Sitzplatz erfasst wird. Die Erfassung sowohl der Gewichtsdifferenz als auch Temperaturdifferenz macht es dabei zudem vorteilhaft möglich, zwischen einer Belegung des jeweiligen Fahrzeugsitzplatzes durch Transportgut oder durch ein menschliches Wesen zu unterscheiden, so dass eine Auslösung der Schutzvorrichtungen bei Transportgut verhindert werden kann.
- Dabei kann bei aktiviertem Insassenschutzsystem nach der Erfassung zumindest eines im Kraftfahrzeug befindlichen Insassen durch das Insassenerkennungssystem das Insassenschutzsystem solange im aktivierten Zustand verbleiben, solange das Insassenerkennungssystem ein Erkennungssignal an die Steuereinheit des Insassenschutzsystems übermittelt. Dadurch wird verhindert, dass im Kraftfahrzeug befindliche oder verbleibende Insassen, beispielsweise Kinder, bei verriegelter Kraftfahrzeugtür ohne Schutz durch das Insassenschutzsystem bleiben.
- Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand einer beispielhaften Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt:
-
1 eine Übersichtsdarstellung verschiedener Insassenschutzsysteme eines Kraftfahrzeugs; und -
2 eine schematische Darstellung des Ablaufs des Verfahrens der vorliegenden Erfindung. - Bei modernen Kraftfahrzeugen
1 werden, wie in1 in schematisch vereinfachter Weise dargestellt, eine Mehrzahl von Insassenschutzvorrichtungen, wie beispielsweise Airbags2 und Gurtstraffer3 verwendet, um ein Höchstmaß an passiver Sicherheit für die im Kraftfahrzeug1 befindlichen Insassen zur Verfügung zu stellen. Die dabei verwendeten Insassenschutzsysteme werden hierbei derart im Kraftfahrzeug1 angeordnet, dass sie entsprechend ihrer Bestimmung den jeweiligen Körperteil des betreffenden Insassen, beispielsweise den Kopf oder die Knie, schützen können. - So zeigt
1 ein Kraftfahrzeug1 , das eine Anzahl verschiedener Insassenschutzvorrichtungen, Airbags2 bzw. Gurtstraffer3 , aufweist. Insbesondere werden dabei Gurtstraffer3 und verschiedene Airbagsysteme wie Airbags2 dargestellt, die verschiedene Körperbereiche der Fahrzeuginsassen schützen sollen. -
2 stellt einen schematischen Ablauf des Verfahrens zur Aktivierung und Auslösung des Insassenschutzsystems dar, wobei das Insassenschutzsystem dabei aus wenigstens einem Insassenerkennungssensor und wenigstens einer Insassenschutzvorrichtung besteht. Weiterhin erfolgt die Aktivierung des Insassenschutzsystems, beispielsweise Versorgung mit Strom oder Spannung zudem unabhängig vom Betriebszustand der Zündung des Kraftfahrzeugs, wobei die Auslösung einer Insassenschutzvorrichtung zusätzlich in Abhängigkeit von der Erfassung einer Sitzbelegung erfolgt. - Das Insassenschutzsystem wird dabei mittels der Steuereinheit aktiviert, welche ein Gurtschloss-Einrast-Signal vom Gurtschlosssensor
4 erhält, wenn der Sicherheitsgurt in das Gurtschloss des entsprechenden Fahrzeugsitzes eingerastet wird. Der Gurtschlosssensor4 leitet das Gurtschloss-Einrast-Signal über ein Datenbussystem an die Steuereinheit weiter, welche anhand des Gurtschloss-Einrast-Signals erkennt, wie viele Insassen sich im Kraftfahrzeug1 befinden, und auf welchen Fahrzeugsitzen sie sich aufhalten. Basierend auf den daraus gewonnenen Daten aktiviert die Steuereinheit die Insassenschutzvorrichtungen (Airbags2 bzw. Gurtstraffer3 ) für die entsprechenden Fahrzeugsitzplätze. - Im Falle eines Unfalls erhält die Steuereinheit zusätzlich zu den Insassendaten des Gutschlosssensors
4 Crashdaten von einem Crashsensor, welche beim Auftreten von „negativer Beschleunigung”, d. h. anhand von Verzögerungswerten, welche bei einem Unfall bzw. Zusammenstoß mit einem anderen Kraftfahrzeug und/oder Hindernis entstehen, an die Steuereinheit übertragen werden. Die Steuereinheit löst daraufhin die Insassenschutzsysteme (Airbags2 bzw. Gurtstraffer3 ) für die jeweils belegten Sitzplätze im Kraftfahrzeug1 aus. - Die vorliegende Erfindung schlägt somit erstmals eine Vorrichtung sowie ein Verfahren zur Aktivierung und Auslösung eines Insassenschutzsystems vor, das unabhängig vom Betriebszustand der Zündung des Kraftfahrzeugs zuverlässig funktioniert.
Claims (11)
- Verfahren zur Aktivierung und Auslösung eines Insassenschutzsystems in einem Kraftfahrzeug (
1 ) unabhängig vom Zustand des Zündsystems des Kraftfahrzeugs, mit den Schritten: – Erfassen eines Verriegelungszustands geschlossener Fahrzeugtüren des Kraftfahrzeugs; – Aktivieren des Insassenschutzsystems unabhängig von dem Betriebszustand des Zündsystems, wenn wenigstens eine der geschlossenen Fahrzeugtüren als entriegelt erkannt wird; – Erfassen einer Crashsituation des Kraftfahrzeugs mittels wenigstens einem Crashsensor des Insassenschutzsystems; – Senden eines Crashsignals an eine Steuereinheit des Insassenschutzsystems bei einer erfassten Crashsituation; und – Auslösen wenigstens einer Schutzvorrichtung des Insassenschutzsystems als Antwort auf das Crashsignal. - Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die weiteren Schritte: – Erfassen einer Anzahl und einer Position von im Kraftfahrzeug befindlichen Insassen mittels eines Insassenerkennungssystems; – Übermitteln eines Insassenerkennungssignals an die Steuereinheit des Insassenschutzsystems; – Auslösen wenigstens einer Schutzvorrichtung des Insassenschutzsystems als Antwort auf das Crashsignal, wobei im Falle einer Crashsituation die Schutzvorrichtungen in Abhängigkeit von der ermittelten Anzahl und Position der Fahrzeuginsassen nur für die jeweiligen Insassen ausgelöst werden.
- Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Insassenerkennungssystem die Anzahl und Position der Insassen mittels Gurtschlosssensoren (
4 ) und/oder Sitzbelegungssensoren erfasst. - Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei aktiviertem Insassenschutzsystem nach der Erfassung zumindest eines im Kraftfahrzeug befindlichen Insassen durch das Insassenerkennungssystem das Insassenschutzsystem solange im aktivierten Zustand verbleibt, solange das Insassenerkennungssystem ein Erkennungssignal an die Steuereinheit des Insassenschutzsystems übermittelt.
- Vorrichtung zur Aktivierung und Auslösung eines Insassenschutzsystems für Kraftfahrzeuge mit wenigstens einer Insassenschutzvorrichtung, einer Steuereinheit sowie wenigstens einem Crashsensor, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Erfassungseinheit zur Erfassung eines Verriegelungszustands wenigstens einer geschlossenen Fahrzeugtüre aufweist, wobei das Insassenschutzsystem aktiviert wird, wenn wenigstens eine Fahrzeugtür als entriegelt erkannt wird, und wobei die Aktivierung unabhängig von dem Betriebszustand des Zündsystems und das Auslösen wenigstens einer Insassenschutzvorrichtung des Insassenschutzsystems als Antwort auf ein Crashsignal erfolgt.
- Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Crashsensor zentral im Kraftfahrzeug (
1 ) angeordnet ist, oder dass Crashsensoren an den Front-, Heck- und Seitenbereichen des Kraftfahrzeugs (1 ) angeordnet sind. - Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Insassenerkennungssystem zur Erfassung der Anzahl und Position von im Kraftfahrzeug befindlichen Insassen aufweist, wobei das Insassenerkennungssystem ein Insassenerkennungssignal an die Steuereinheit des Insassenschutzsystems übermittelt.
- Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Insassenerkennungssystem Gurtschlosssensoren (
4 ) und/oder Sitzbelegungssensoren aufweist. - Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Gurtschlosssensor (
4 ) eine Einrastdetektionseinheit zur Erfassung eines in das Gurtschloss eingerasteten Sicherheitsgurtes aufweist, wobei der Gurtschlosssensor (4 ) das Gurtschlosseinrastsignal ausgibt, wenn ein Sicherheitsgurt in das Gurtschloss eingerastet ist. - Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitzbelegungssensor eine Sitzbelegungsdetektionseinheit zur Erfassung einer Sitzbelegung aufweist, wobei die Sitzbelegungsdetektionseinheit das Sitzbelegungssignal ausgibt, wenn eine Druck- und/oder Temperaturveränderung am Sitzbelegungssensor erfasst wird.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei aktiviertem Insassenschutzsystem nach der Erfassung zumindest eines im Kraftfahrzeug befindlichen Insassen durch das Insassenerkennungssystem das Insassenschutzsystem solange im aktivierten Zustand verbleibt, solange das Insassenerkennungssystem ein Erkennungssignal an die Steuereinheit des Insassenschutzsystems übermittelt, wobei wenigstens eine Insassenschutzvorrichtung des Insassenschutzsystems bei Vorliegen eines Crashsignals auslösbar ist.
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