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Die
Erfindung betrifft eine Lamellenjalousie mit einem eine Mehrzahl
von bördellosen
Lamellen aufweisenden Behang und wenigstens zwei Paaren von Zugsträngen zum
Halten und Wenden der Lamelle.
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Derartige
Lamellenjalousien sind bekannt und bspw. in 1 dargestellt. Üblicherweise sind die Lamellen 1 von
mehreren Zugsträngen
in Form von leiterartig ausgebildeten sog. Leiterkordeln 2 gehalten,
die zugleich auch zum Wenden der Lamellen 1 dienen. Jede
Leiterkordel besteht aus zwei Kordeln 3, welche in regelmäßigen Abständen Doppelstege 4 aufweisen,
von denen jeweils ein oberer Steg oberhalb einer Lamelle 1 und
ein unterer Steg unterhalb der Lamelle 1 angeordnet ist.
Diese Doppelstege 4 sind mit den Kordeln 3 bspw.
an Knotenpunkten 5 verknotet.
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2 veranschaulicht die Situation,
wenn der Behang der Lamellenjalousie eingeholt, bspw. heraufgefahren
wird. Die unteren Lamellen 1 liegen dann nahezu aufeinander,
wobei jedoch die Stege der Doppelstege zwischen den Lamellen verbleiben, so
wie dies detaillierter in 3 dargestellt
ist. Die Kordeln 3 werden beim Einholen entspannt und fallen idealerweise
nach außen
weg, d.h. sie befinden sich dann im Umgebungsbereich außerhalb
der Lamellen. 3a zeigt
einen Zwischenzustand während des
Einholens des Behangs. 3b zeigt
den Endzustand, bei dem alle Lamellen übereinander liegen – wohlgemerkt
mit zwischen den Lamellen 1 liegenden Stegen 4.
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Es
ist deutlich zu erkennen, dass zwischen den Lamellen 1 selbst
im eingeholten Zustand ein gewisser Abstand verbleibt, der durch
die Höhe
der Stege der Doppelstege 4 verursacht wird. Die Pakethöhe eines
Lamellenpakets eines eingeholten Behangs wird daher nicht nur durch
die Dicke der Lamellen 1 bestimmt, sondern auch durch die
zwischen den Lamellen 1 liegenden Stege 4 der
Leiterkordeln 2.
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4 zeigt ein weiteres Problem
einer Jalousie gemäß dem Stand
der Technik. Die Kordeln 3 fallen nämlich oftmals nicht zur Seite
weg, so wie dies durch eine gestrichelte Linie in den 4a und b dargestellt ist,
sondern es kommt immer wieder vor, dass sich Kordelabschnitte beim
Einholen des Lamellenbehangs zwischen die Lamellen 1 legen.
Dies ist besonders nachteilig, da hierdurch der Abstand von Lamellen
zusätzlich
erhöht
werden kann und zudem auch ein Verrutschen des Lamellenpakets möglich ist,
so wie dies bspw. in 4b dargestellt
ist.
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Der
Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, Lamellenjalousien zu
verbessern.
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Die
Erfindung löst
dieses Problem bei einer Lamellenjalousie der eingangs genannten
Art dadurch, dass jeder Zugstrang mit jeder bördellosen Lamelle im Bereich
einer dem jeweiligen Zugstrang benachbarten Lamellenlängskante
mittels jeweils eines Befestigungsorgans fest verbunden ist.
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Durch
diese Art der Befestigung der Lamellen an den Zugsträngen können die
Leiterstege entfallen. D.h. es wird gerade keine Leiterkordel mehr verwendet, sondern
lediglich seitlich neben den Lamellen verlaufende Zugstränge, an
denen die Lamellen direkt oder unter Verwendung von zusätzlichen Befestigungsorganen
verbunden sind.
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Durch
die vorteilhafte Ausgestaltung der Lamellen als bördellose
Lamellen bzw. als Flachlamellen erreicht man in Verbindung mit den
fehlenden Stegen herkömmlicher
Leiterkordeln eine besonders geringe Pakethöhe und damit eine geringe Bauhöhe der Jalousie.
Ferner ergibt sich durch diese Lamellenausbildung auch eine besonders
definierte Lage der übereinander
liegenden Lamellen von Paketstapeln.
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Der
Begriff „Zugstrang" ist im Zusammenhang
mit der vorliegenden Erfindung als ein Mittel zu verstehen, das
langgestreckt und flexibel ausgebildet ist, wie bspw. eine Kordel,
ein Band (z.B. Textband), eine Schnur, ein Steil, eine Kette etc.,
und Zugkräfte aufnehmen
kann.
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Bevorzugt
ist das Befestigungsorgan als Clip bzw. Klemme ausgebildet, der
bzw. die an der jeweiligen börderllosen
Lamellenlängskante
einklemmbar bzw. einrastbar ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine
einfache und daher kostengünstige
Befestigung der Lamellen an den Zugsträngen, insbesondere über eine
Befestigung des Clips bzw. der Klemme durch Einhaken des Clips bzw.
der Klemme in eine Schlaufe am Zugstrang.
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Weitere
besondere Ausführungsformen
ergeben sich aus den Unteransprüchen
sowie aus den nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläuterten
Ausführungsbeispiele
der Erfindung. In den Zeichnungen zeigen:
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1 Eine
Lamellenjalousie gemäß dem Stand
der Technik mit einem ausgefahrenen Behang in einer perspektivischen
Ansicht;
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2 die
Lamellenjalousie aus 1 mit einem teilweise eingeholten
Behang;
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3 die
Lamellenjalousie aus den 1 und 2 in einer
Seitenansicht in teilweise (3a) bzw.
vollständig
(3b) eingeholtem Zustand bei fehlerfreier Lage
der Kordeln;
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4 die
Lamellenjalousie aus den 1 und 2 in einer
Seitenansicht in teilweise (4a) bzw.
vollständig
(4b) eingeholtem Zustand bei fehlerhafter Lage
einer Kordel;
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5 eine
Lamellenjalousie gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung in einer perspektivischen Ansicht;
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6 die
Lamellenjalousie aus 5 in einer Seitenansicht in
teilweise (6a) bzw. vollständig (6b)
eingeholtem Zustand;
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7 ein
erstes Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Befestigungsorgans
zum Befestigen einer Lamelle an einem Zugstrang zur Verwendung an
der in 5 und 6 gezeigten Jalousie;
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7a–c schematisch
die Befestigung einer Lamelle an einem Befestigungsorgan gemäß 7;
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8 ein
zweites Ausführungsbeispiel
eines errfindungsgemäßen Befestigungsorgans
zum Befestigen einer Lamelle an einem Zugstrang zur Verwendung an
der in 5 und 6 gezeigten Jalousie;
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8a schematisch
ein in eine Schlaufe eines Zugstrangs eingehaktes Befestigungsorgan;
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9 ein
drittes Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Befestigungsorgans
zum Befestigen einer Lamelle an einem Zugstrang zur Verwendung an
der in 5 und 6 gezeigten Jalousie;
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10 ein
viertes Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Befestigungsorgans
zum Befestigen einer Lamelle an einem Zugstrang zur Verwendung an
der in 5 und 6 gezeigten Jalousie;
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11 ein
fünftes
Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Befestigungsorgans
zum Befestigen einer Lamelle an einem Zugstrang zur Verwendung an
der in 5 und 6 gezeigten Jalousie;
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12 ein
sechstes Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Befestigungsorgans
zum Befestigen einer Lamelle an einem Zugstrang zur Verwendung an
der in 5 und 6 gezeigten Jalousie und
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13 ein
siebtes Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Befestigungsorgans
zum Befestigen einer Lamelle an einem Zugstrang zur Verwendung an
der in 5 und 6 gezeigten Jalousie.
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5 zeigt
einen Teil eines Behangs 6 einer Lamellenjalousie 7 mit
horizontal ausgerichteten Lamellen 8. Der Behang 6 ist
zwar nur mit drei Lamellen 8 dargestellt; selbstverständlich betrifft
die Erfindung jedoch auch Jalousien mit Behängen mit mehr als drei Lamellen.
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Jede
Lamelle 8 ist an mehreren Punkten an Zugsträngen 9 befestigt.
Die Zugstränge 9 sind
jeweils paarweise angeordnet, so dass je ein Zugstrang eines Paars
sich vor dem Behang 6 und der andere Zugstrang dieses Paars
sich hinter dem Behang 6 befindet. In dem dargestellten
Beispiel weist die Jalousie 7 zwei Paare derartiger Zugstränge 9 auf.
Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass in anderen Ausführungsbeispielen
auch mehr als zwei Paare von Zugsträngen Verwendung finden, insbesondere
wenn es sich um Lamellen mit einer überdurchschnittlichen Länge handelt,
so dass dann drei, vier oder mehr Paare derartiger Zugstränge 9 verwendet
werden.
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Bei
ausgefahrenem Behang verlaufen die Zugstränge 9 im wesentlichen
senkrecht. Mittels dieser Zugstränge 9 werden
die Lamellen 8 waagerecht oder schräg gehalten und können auch
gewendet werden.
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Die
Lamellen 8 sind jeweils mittels Befestigungsorganen 10 an
den Zugsträngen 9 befestigt, die
in 5 und 6 nur schematisch dargestellt sind.
Auf diese Weise kann mittels der Befestigungsorgane 10 eine
zuverlässige
Befestigung der Lamellen 8 an den Zugsträngen 9 erreicht
werden. Insbesondere entfällt
durch diese Art der Anbringung die Notwendigkeit von Leiterstegen,
so wie dies bei den in den 1 bis 4 dargestellten
Jalousien nach dem Stand der Technik vorgesehen ist.
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Wird
der Behang 6 eingefahren, insbesondere hochgezogen oder
heruntergelassen, so dass die unteren Lamellen 8 aufeinander
zu liegen kommen, entsteht eine sehr hohe Packungsdichte des entstehenden
Lamellenpakets und somit eine geringe Pakethöhe des Pakets aus Lamellen 8 und
(nicht dargestelltem) Kopfprofil, so wie dies in den 6a und 6b dargestellt
ist. Die Lamellen 8 können
im wesentlichen vollflächig übereinanderliegen,
zumindest wenn Flachlamellen bzw. bördellose Lamellen 8 verwendet
werden.
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Beispielsweise
beträgt
die Verminderung der Pakethöhe
bei einer Einsparung durch Wegfall der Leiterstege von nur 1 mm
pro Lamelle bei 50 Lamellen an einem Behang bereits 5 cm. Hierdurch
kann auf substantielle Weise die Pakethöhe der Jalousie verringert
werden. In vielen Fällen
eröffnet
die geringere Pakethöhe
zusätzlich
Anbringungsmöglichkeiten
von Jalousien an Gebäuden. Über dies
wird auch das optische Erscheinungsbild von Jalousien durch die
geringe Pakethöhe
verbessert.
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Durch
den Wegfall der Leiterstege herkömmlicher
Jalousien gemäß den 1 bis 4 ergibt sich
auch eine definiertere Lage der Lamellen 8 übereinander,
wenn die Lamellen 8 zu einem Paketstapel hochgezogen bzw.
runtergelassen worden sind.
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Ein
weiterer Vorteil ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Lösung gegenüber den
herkömmlichen
Lösungen
gemäß den 1 bis 4 dadurch, dass
die Zugstränge 9 in
Lamellenlängsrichtung
definiert ausgerichtet ist. Oftmals verschieben sich nämlich bei
herkömmlichen
Jalousien die Zugstränge
in Lamellenlängsrichtung,
da die Leiterstege nicht oder nur unzureichend an den Lamellen befestigt
sind. Die Zugstränge
haben daher bei den herkömmlichen
Jalousien keine vollständige
axiale Fixierung. Lediglich durch weitere, durch die Lamellen durchgeführte (nicht
dargestellte) Aufzugsbänder
werden bei herkömmlichen
Jalousien die Zugstränge
in Lamellenlängsrichtung
in gewissen Grenzen in ihrer axialen Beweglichkeit eingeschränkt. Bei
der erfindungsgemäßen Lösung ist
dies jedoch deutlich verbessert. Eine Verschiebung der Lamellen 8 in
Lamellenlängsrichtung
ist nicht mehr möglich,
da jede Lamelle fest mit dem Zugstrang verbunden ist.
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In
den 5 und 6 sind die Zugstränge 3 als
Kordeln bzw. Schnüre
dargestellt. Die Erfindung ist jedoch nicht auf eine derartige Ausgestaltung
beschränkt.
Vielmehr können
die Zugstränge
auch bandförmig
ausgebildet sein; der Begriff „Zugstrang" umfasst daher auch
bandförmig
ausgebildete Elemente, wie insbesondere sog. Textbänder, die
insbesondere aus einem textilen Material flach gewebt sind. Diese
Textbänder
können
zusätzlich
durch längliche
Kunststoffelemente verstärkt
sein, die abschnittsweise segmentiert sind. Insbesondere befinden
sich dabei zwischen zwei benachbarten Lamellen mehrere derartige
Segmente.
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Der
Vorteil der Verwendung von Textbändern als
Zugstränge,
besteht darin, dass auf besonders einfach Weise eine definierte
Ausrichtung der sich beim Paketieren des Behangs ergebenden Schlaufen
(siehe 6a) ermöglicht wird, so dass sich diese
ergebenden Schlaufen außerhalb
der Lamellen anordnen bzw. stapeln werden.
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7 zeigt
ein erstes Ausführungsbeispiel eines
Befestigungsorgans in Form eines Clips 11. Dieser Clip 11 ist
bspw. aus einem Metallblech ausgebildet. Alternativ ist er aus Kunststoff
hergestellt. Der Clip 11 ist derart ausgestaltet, dass
er an der jeweiligen Lamellenlängskante
eingeklemmt bzw. eingerastet werden kann. Hierzu weist der in 7 dargestellte
Clip drei Zungen 12 auf, die von einem gemeinsamen Grundkörper 13 ausgehen.
Diese Zungen 12 sind derart ausgerichtet, dass die beiden äußeren Zungen
auf der einen Seite einer Lamelle, bspw. der Unterseite angreifen,
während
die mittlere Zunge 12 auf der gegenüberliegenden Seite der Lamelle,
bspw. der Oberseite, angreift.
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Jede
der in 7 gezeigten Zungen 12 weist ein als Widerhaken
ausgebildetes spitzes, z.B. dreieckiges Element 14 auf,
das jeweils zu einer gedachten Zentralebene des Clips 11 gerichtet
ist, die im montierten Zustand von Clip und Lamelle durch die Lamelle
hindurchtritt. Hierdurch wird eine sehr stabile 3-Punkt-Klemmverbindung des
Clips 11 an der jeweiligen Lamelle erreicht.
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Der
in 7 gezeigte Clip 11 weist zwar eine 3-Punkt-Klemmverbindung
auf, wobei die durch die Elemente 14 gebildeten drei Klemmpunkte
so verteilt sind, dass auf jeder Seite der Lamelle eine (bzw. zwei)
Klemmverbindung(en) zum tragen kommen. Die Erfindung ist jedoch
nicht auf dieses Ausführungsbeispiel
beschränkt.
Vielmehr sind auch andere Anordnungen bei alternativen Ausführungsbeispielen vorgesehen.
Bspw. können
auch nur zwei Klemmverbindungen auf nur einer Lamellenseite angreifen
und gleichwohl eine stabile Befestigung des Clips an der Lamelle
bewerkstelligen. Allgemein ist ein Clip daher mit einem oder mehreren
Elementen 14 ausgebildet, wobei diese Elemente entweder
auf der Lamellenoberseite oder der Lamellenunterseite oder auf beiden Lamellenseiten
angreifen.
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Ferner
weist der Grundkörper 13 einen
Haken 15 zum Einhaken des Clips 11 in eine an
dem Zugstrang 9, z.B. einer Kordel, angebrachte Schlaufe auf.
Jeder Zugstrang 9 der Jalousie weist zu diesem Zweck wenigstens
für jede
vorgesehene Lamelle 8 eine eigene Schlaufe für die jeweiligen
Haken 15 der Clips 11 auf.
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7a zeigt
beispielhaft einen in eine Schlaufe S eingehakten Clip 11.
Die Schlaufe S ist eine von einer Vielzahl in regelmäßigen Abständen an
dem Zugstrang 9 angeordnete Schlaufe S. Für jede Lamelle
der Jalousie ist an jedem Zugstrang 9 eine Schlaufe S vorgesehen.
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7b veranschaulicht
die Anbringung einer Lamelle 8 am Clip 11. Die
Lamelle 8 wird quer zur Lamelle ins Längsrichtung zwischen die Zungen 12 des
Clips 11 gedrückt,
so dass die dreieckigen Elemente 14 in korrespondierende
Stanzungen bzw. Vertiefungen in der Lamelle 8 einrasten
können,
sowie dies in 7c dargestellt ist.
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Für den in 7 gezeigten
Clip 11 ist nicht zwingenderweise eine besondere Vorbehandlung der
Lamelle 8 erforderlich, da die dreieckigen Elemente 14 für eine sehr
feste Verbindung mit der Lamelle dienen. In Fällen besonderer Beanspruchung einer
Jalousie, kann die Lamelle jedoch entsprechend vorbehandelt sein,
indem bspw. in dem Bereich, an dem diese Widerhaken-Elemente 14 angreifen
sollen, bestimmte Vertiefungen oder Stanzungen an der Lamellen 8 vorgesehen
sind, in welche diese hakenartigen Elemente 14 eingreifen
können.
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8 zeigt
ein Ausführungsbeispiel
eines Clips 16, das ebenfalls eine besondere Ausgestaltung
der Lamellen 8 erfordert. Der in 8 dargestellte
Clip 16, der vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildet wird,
weist ebenfalls einen Grundkörper 17 auf,
von dem drei Zungen 18 abgehen, wobei sich am Ende jeder
Zunge 18 eine Rastnase 19 befindet, welche in
eine längliche
Ausstanzung bzw. einen parallel zur Längskante verlaufenden Schlitz
in der Lamelle 8 eingreifen kann. Der Grundkörper 17 dient
dabei zugleich als Anschlag für
die Lamellenlängskante,
so dass eine sehr genaue Fixierung des Clips 16 an einer
Lamelle 8 ermöglicht
wird. Ferner weist der in 8 dargestellte
Clip 16 ebenfalls einen Haken 20 auf, der wie
der in 7 gezeigte Haken 15 in eine an der Kordel
angebrachte Schlaufe einzuhaken ist.
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8a veranschaulicht
die Anbringung des Clips 16 an den Zugstrang 9 angebrachte
Schlaufe S, in die der Haken 20 des Clips 16 eingehängt wird.
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9 zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
Befestigungsorgans in Form eines Clips 21, der in eine
Stanzung 22 im Bereich des randseitigen Abschnitts einer
Lamelle 8 eingreifen kann, um somit an der Lamelle 8 befestigt
zu werden. Zur Befestigung dieses Clips 21 am Zugorgan 9 ist
am Zugstrang eine Öse
oder Schlaufe 23 gebildet, bspw. durch einen in den Zugstrang 9 eingeflochtenen
Draht 24. Die Öse oder
Schlaufe 23 wird in eine Ausnehmung 25 des Clips 21 gesteckt
und anschließend
wird die Ausnehmung durch einen Stift 26 verschlossen,
der an dem Clip 21 einrastbar ist.
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Ein
weiteres Ausführungsbeispiel
eines Befestigungsorgans ist in 10 dargestellt,
und zwar in Form eines linienförmig
ausgebildeten Elements 27, das mit einem ersten Endabschnitt 28 mit
dem Zugstrang 9 verbunden, bspw. eingewebt oder verklebt
ist. Es weist ferner einen mittleren Abschnitt 31 zur Aufnahme
eines randseitigen Abschnitts 29 der Lamelle 8 auf,
der durch eine Stanzung 30 im Bereich des randseitigen
Lamellenabschnitts gebildet wird. Der mittlere Abschnitt 31 wird
zu diesem Zweck durch die Stanzung 30 durchgeführt. Anschließend wird
ein an dem zweiten Endabschnitt 32 des linienförmig ausgebildeten
Elements 27 gebildeter Bogen um den Zugstrang 9 geführt, um
ein Herausrutschen des linienförmig
ausgebildeten Elements 27 aus der Stanzung 30 wirksam
zu verhindern.
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Ein
weiteres Ausführungsbeispiel
eines Befestigungsorgans ist in 11 in
Form einer an dem Zugstrang 9 fixierten Klemme 33 gezeigt,
die mit einer Öse 34 flexibel
verbunden ist, insbesondere mittels eines an der Öse 34 angebrachten
Kugelkopfes 35, der in der Klemme 33 schwenkbar
gelagert ist. Die Öse 34 ist
hakenförmig
ausgebildet und greift in eine Stanzung 36 im Bereich eines
randseitigen Lamellenabschnitts ein.
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Eine
weitere Befestigungsmöglichkeit
ist in 12 gezeigt. Hier wird zunächst durch
an den Lamellen 8 angebrachte Stanzungen 37 eine
Schnur 38 geführt,
wie auf der linken Seite von 12 gezeigt. Parallel
hierzu verläuft
der Zugstrang 9. Anschließend werden dann im Bereich
jeder Lamelle um jeden Zugstrang 9 herum Klemmen 39 angebracht, welche
die Schnur 38 fest an die Kordel 39 klemmen. Dabei
weist die Klemme 39 eine derartige innenliegende Oberfläche auf,
dass ein Verrutschen der Schnur relativ zum Zugstrang 9 verhindert
wird. Auf diese Weise werden an der Schnur 38 Schlaufen 40 gebildet,
welche durch die Stanzungen 37 hindurchtreten.
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Ein
weiteres Ausführungsbeispiel
des Befestigungsorgans ist in 3 gezeigt.
Hier umfasst das Befestigungsorgan eine an dem Zugstrang befestigte Schlaufe 44 sowie
eine Klammer 45, die bspw. ähnlich wie eine Heftklammer
ausgebildet ist. Diese Klammer wird durch die Schlaufe 44 und
durch einen randseitigen Lamellenabschnitt hindurchgeführt und dann
in ihren Enden umgebogen, so dass sich eine die Lamelle 8 und
die Schlaufe 41 umfassende und verbindende Klammerung ergibt.