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DE102004061988A1 - Lamellenjalousie - Google Patents

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DE102004061988A1
DE102004061988A1 DE200410061988 DE102004061988A DE102004061988A1 DE 102004061988 A1 DE102004061988 A1 DE 102004061988A1 DE 200410061988 DE200410061988 DE 200410061988 DE 102004061988 A DE102004061988 A DE 102004061988A DE 102004061988 A1 DE102004061988 A1 DE 102004061988A1
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Germany
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lamella
venetian blind
clip
blind according
loop
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DE200410061988
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English (en)
Inventor
Rolf Brunkhorst
Otto Högemann
Gerold Roßkamp
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Warema Renkhoff SE
Original Assignee
Warema Renkhoff SE
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Publication date
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • E06B9/30Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable
    • E06B9/32Operating, guiding, or securing devices therefor
    • E06B9/322Details of operating devices, e.g. pulleys, brakes, spring drums, drives
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/38Other details
    • E06B9/384Details of interconnection or interaction of tapes and lamellae

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Lamellenjalousie mit einem eine Mehrzahl von bördellosen Lamellen aufweisenden Behang 6 und wenigstens zwei Paaren von Zugsträngen 9 zum Halten und Wenden der Lamellen 8. Zur Verbesserung des Jalousieaufbaus ist vorgesehen, dass jeder Zugstrang 9 mit jeder Lamelle 8 im Bereich einer dem jeweiligen Zugstrang 9 benachbarten Lamellenlängskante mittels jeweils eines Befestigungsorgans 11, 16, 21, 27, 33, 34, 39, 40, 41, 43, 45 fest verbunden ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Lamellenjalousie mit einem eine Mehrzahl von bördellosen Lamellen aufweisenden Behang und wenigstens zwei Paaren von Zugsträngen zum Halten und Wenden der Lamelle.
  • Derartige Lamellenjalousien sind bekannt und bspw. in 1 dargestellt. Üblicherweise sind die Lamellen 1 von mehreren Zugsträngen in Form von leiterartig ausgebildeten sog. Leiterkordeln 2 gehalten, die zugleich auch zum Wenden der Lamellen 1 dienen. Jede Leiterkordel besteht aus zwei Kordeln 3, welche in regelmäßigen Abständen Doppelstege 4 aufweisen, von denen jeweils ein oberer Steg oberhalb einer Lamelle 1 und ein unterer Steg unterhalb der Lamelle 1 angeordnet ist. Diese Doppelstege 4 sind mit den Kordeln 3 bspw. an Knotenpunkten 5 verknotet.
  • 2 veranschaulicht die Situation, wenn der Behang der Lamellenjalousie eingeholt, bspw. heraufgefahren wird. Die unteren Lamellen 1 liegen dann nahezu aufeinander, wobei jedoch die Stege der Doppelstege zwischen den Lamellen verbleiben, so wie dies detaillierter in 3 dargestellt ist. Die Kordeln 3 werden beim Einholen entspannt und fallen idealerweise nach außen weg, d.h. sie befinden sich dann im Umgebungsbereich außerhalb der Lamellen. 3a zeigt einen Zwischenzustand während des Einholens des Behangs. 3b zeigt den Endzustand, bei dem alle Lamellen übereinander liegen – wohlgemerkt mit zwischen den Lamellen 1 liegenden Stegen 4.
  • Es ist deutlich zu erkennen, dass zwischen den Lamellen 1 selbst im eingeholten Zustand ein gewisser Abstand verbleibt, der durch die Höhe der Stege der Doppelstege 4 verursacht wird. Die Pakethöhe eines Lamellenpakets eines eingeholten Behangs wird daher nicht nur durch die Dicke der Lamellen 1 bestimmt, sondern auch durch die zwischen den Lamellen 1 liegenden Stege 4 der Leiterkordeln 2.
  • 4 zeigt ein weiteres Problem einer Jalousie gemäß dem Stand der Technik. Die Kordeln 3 fallen nämlich oftmals nicht zur Seite weg, so wie dies durch eine gestrichelte Linie in den 4a und b dargestellt ist, sondern es kommt immer wieder vor, dass sich Kordelabschnitte beim Einholen des Lamellenbehangs zwischen die Lamellen 1 legen. Dies ist besonders nachteilig, da hierdurch der Abstand von Lamellen zusätzlich erhöht werden kann und zudem auch ein Verrutschen des Lamellenpakets möglich ist, so wie dies bspw. in 4b dargestellt ist.
  • Der Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, Lamellenjalousien zu verbessern.
  • Die Erfindung löst dieses Problem bei einer Lamellenjalousie der eingangs genannten Art dadurch, dass jeder Zugstrang mit jeder bördellosen Lamelle im Bereich einer dem jeweiligen Zugstrang benachbarten Lamellenlängskante mittels jeweils eines Befestigungsorgans fest verbunden ist.
  • Durch diese Art der Befestigung der Lamellen an den Zugsträngen können die Leiterstege entfallen. D.h. es wird gerade keine Leiterkordel mehr verwendet, sondern lediglich seitlich neben den Lamellen verlaufende Zugstränge, an denen die Lamellen direkt oder unter Verwendung von zusätzlichen Befestigungsorganen verbunden sind.
  • Durch die vorteilhafte Ausgestaltung der Lamellen als bördellose Lamellen bzw. als Flachlamellen erreicht man in Verbindung mit den fehlenden Stegen herkömmlicher Leiterkordeln eine besonders geringe Pakethöhe und damit eine geringe Bauhöhe der Jalousie. Ferner ergibt sich durch diese Lamellenausbildung auch eine besonders definierte Lage der übereinander liegenden Lamellen von Paketstapeln.
  • Der Begriff „Zugstrang" ist im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung als ein Mittel zu verstehen, das langgestreckt und flexibel ausgebildet ist, wie bspw. eine Kordel, ein Band (z.B. Textband), eine Schnur, ein Steil, eine Kette etc., und Zugkräfte aufnehmen kann.
  • Bevorzugt ist das Befestigungsorgan als Clip bzw. Klemme ausgebildet, der bzw. die an der jeweiligen börderllosen Lamellenlängskante einklemmbar bzw. einrastbar ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine einfache und daher kostengünstige Befestigung der Lamellen an den Zugsträngen, insbesondere über eine Befestigung des Clips bzw. der Klemme durch Einhaken des Clips bzw. der Klemme in eine Schlaufe am Zugstrang.
  • Weitere besondere Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus den nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläuterten Ausführungsbeispiele der Erfindung. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 Eine Lamellenjalousie gemäß dem Stand der Technik mit einem ausgefahrenen Behang in einer perspektivischen Ansicht;
  • 2 die Lamellenjalousie aus 1 mit einem teilweise eingeholten Behang;
  • 3 die Lamellenjalousie aus den 1 und 2 in einer Seitenansicht in teilweise (3a) bzw. vollständig (3b) eingeholtem Zustand bei fehlerfreier Lage der Kordeln;
  • 4 die Lamellenjalousie aus den 1 und 2 in einer Seitenansicht in teilweise (4a) bzw. vollständig (4b) eingeholtem Zustand bei fehlerhafter Lage einer Kordel;
  • 5 eine Lamellenjalousie gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer perspektivischen Ansicht;
  • 6 die Lamellenjalousie aus 5 in einer Seitenansicht in teilweise (6a) bzw. vollständig (6b) eingeholtem Zustand;
  • 7 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungsorgans zum Befestigen einer Lamelle an einem Zugstrang zur Verwendung an der in 5 und 6 gezeigten Jalousie;
  • 7a–c schematisch die Befestigung einer Lamelle an einem Befestigungsorgan gemäß 7;
  • 8 ein zweites Ausführungsbeispiel eines errfindungsgemäßen Befestigungsorgans zum Befestigen einer Lamelle an einem Zugstrang zur Verwendung an der in 5 und 6 gezeigten Jalousie;
  • 8a schematisch ein in eine Schlaufe eines Zugstrangs eingehaktes Befestigungsorgan;
  • 9 ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungsorgans zum Befestigen einer Lamelle an einem Zugstrang zur Verwendung an der in 5 und 6 gezeigten Jalousie;
  • 10 ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungsorgans zum Befestigen einer Lamelle an einem Zugstrang zur Verwendung an der in 5 und 6 gezeigten Jalousie;
  • 11 ein fünftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungsorgans zum Befestigen einer Lamelle an einem Zugstrang zur Verwendung an der in 5 und 6 gezeigten Jalousie;
  • 12 ein sechstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungsorgans zum Befestigen einer Lamelle an einem Zugstrang zur Verwendung an der in 5 und 6 gezeigten Jalousie und
  • 13 ein siebtes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungsorgans zum Befestigen einer Lamelle an einem Zugstrang zur Verwendung an der in 5 und 6 gezeigten Jalousie.
  • 5 zeigt einen Teil eines Behangs 6 einer Lamellenjalousie 7 mit horizontal ausgerichteten Lamellen 8. Der Behang 6 ist zwar nur mit drei Lamellen 8 dargestellt; selbstverständlich betrifft die Erfindung jedoch auch Jalousien mit Behängen mit mehr als drei Lamellen.
  • Jede Lamelle 8 ist an mehreren Punkten an Zugsträngen 9 befestigt. Die Zugstränge 9 sind jeweils paarweise angeordnet, so dass je ein Zugstrang eines Paars sich vor dem Behang 6 und der andere Zugstrang dieses Paars sich hinter dem Behang 6 befindet. In dem dargestellten Beispiel weist die Jalousie 7 zwei Paare derartiger Zugstränge 9 auf. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass in anderen Ausführungsbeispielen auch mehr als zwei Paare von Zugsträngen Verwendung finden, insbesondere wenn es sich um Lamellen mit einer überdurchschnittlichen Länge handelt, so dass dann drei, vier oder mehr Paare derartiger Zugstränge 9 verwendet werden.
  • Bei ausgefahrenem Behang verlaufen die Zugstränge 9 im wesentlichen senkrecht. Mittels dieser Zugstränge 9 werden die Lamellen 8 waagerecht oder schräg gehalten und können auch gewendet werden.
  • Die Lamellen 8 sind jeweils mittels Befestigungsorganen 10 an den Zugsträngen 9 befestigt, die in 5 und 6 nur schematisch dargestellt sind. Auf diese Weise kann mittels der Befestigungsorgane 10 eine zuverlässige Befestigung der Lamellen 8 an den Zugsträngen 9 erreicht werden. Insbesondere entfällt durch diese Art der Anbringung die Notwendigkeit von Leiterstegen, so wie dies bei den in den 1 bis 4 dargestellten Jalousien nach dem Stand der Technik vorgesehen ist.
  • Wird der Behang 6 eingefahren, insbesondere hochgezogen oder heruntergelassen, so dass die unteren Lamellen 8 aufeinander zu liegen kommen, entsteht eine sehr hohe Packungsdichte des entstehenden Lamellenpakets und somit eine geringe Pakethöhe des Pakets aus Lamellen 8 und (nicht dargestelltem) Kopfprofil, so wie dies in den 6a und 6b dargestellt ist. Die Lamellen 8 können im wesentlichen vollflächig übereinanderliegen, zumindest wenn Flachlamellen bzw. bördellose Lamellen 8 verwendet werden.
  • Beispielsweise beträgt die Verminderung der Pakethöhe bei einer Einsparung durch Wegfall der Leiterstege von nur 1 mm pro Lamelle bei 50 Lamellen an einem Behang bereits 5 cm. Hierdurch kann auf substantielle Weise die Pakethöhe der Jalousie verringert werden. In vielen Fällen eröffnet die geringere Pakethöhe zusätzlich Anbringungsmöglichkeiten von Jalousien an Gebäuden. Über dies wird auch das optische Erscheinungsbild von Jalousien durch die geringe Pakethöhe verbessert.
  • Durch den Wegfall der Leiterstege herkömmlicher Jalousien gemäß den 1 bis 4 ergibt sich auch eine definiertere Lage der Lamellen 8 übereinander, wenn die Lamellen 8 zu einem Paketstapel hochgezogen bzw. runtergelassen worden sind.
  • Ein weiterer Vorteil ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Lösung gegenüber den herkömmlichen Lösungen gemäß den 1 bis 4 dadurch, dass die Zugstränge 9 in Lamellenlängsrichtung definiert ausgerichtet ist. Oftmals verschieben sich nämlich bei herkömmlichen Jalousien die Zugstränge in Lamellenlängsrichtung, da die Leiterstege nicht oder nur unzureichend an den Lamellen befestigt sind. Die Zugstränge haben daher bei den herkömmlichen Jalousien keine vollständige axiale Fixierung. Lediglich durch weitere, durch die Lamellen durchgeführte (nicht dargestellte) Aufzugsbänder werden bei herkömmlichen Jalousien die Zugstränge in Lamellenlängsrichtung in gewissen Grenzen in ihrer axialen Beweglichkeit eingeschränkt. Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist dies jedoch deutlich verbessert. Eine Verschiebung der Lamellen 8 in Lamellenlängsrichtung ist nicht mehr möglich, da jede Lamelle fest mit dem Zugstrang verbunden ist.
  • In den 5 und 6 sind die Zugstränge 3 als Kordeln bzw. Schnüre dargestellt. Die Erfindung ist jedoch nicht auf eine derartige Ausgestaltung beschränkt. Vielmehr können die Zugstränge auch bandförmig ausgebildet sein; der Begriff „Zugstrang" umfasst daher auch bandförmig ausgebildete Elemente, wie insbesondere sog. Textbänder, die insbesondere aus einem textilen Material flach gewebt sind. Diese Textbänder können zusätzlich durch längliche Kunststoffelemente verstärkt sein, die abschnittsweise segmentiert sind. Insbesondere befinden sich dabei zwischen zwei benachbarten Lamellen mehrere derartige Segmente.
  • Der Vorteil der Verwendung von Textbändern als Zugstränge, besteht darin, dass auf besonders einfach Weise eine definierte Ausrichtung der sich beim Paketieren des Behangs ergebenden Schlaufen (siehe 6a) ermöglicht wird, so dass sich diese ergebenden Schlaufen außerhalb der Lamellen anordnen bzw. stapeln werden.
  • 7 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines Befestigungsorgans in Form eines Clips 11. Dieser Clip 11 ist bspw. aus einem Metallblech ausgebildet. Alternativ ist er aus Kunststoff hergestellt. Der Clip 11 ist derart ausgestaltet, dass er an der jeweiligen Lamellenlängskante eingeklemmt bzw. eingerastet werden kann. Hierzu weist der in 7 dargestellte Clip drei Zungen 12 auf, die von einem gemeinsamen Grundkörper 13 ausgehen. Diese Zungen 12 sind derart ausgerichtet, dass die beiden äußeren Zungen auf der einen Seite einer Lamelle, bspw. der Unterseite angreifen, während die mittlere Zunge 12 auf der gegenüberliegenden Seite der Lamelle, bspw. der Oberseite, angreift.
  • Jede der in 7 gezeigten Zungen 12 weist ein als Widerhaken ausgebildetes spitzes, z.B. dreieckiges Element 14 auf, das jeweils zu einer gedachten Zentralebene des Clips 11 gerichtet ist, die im montierten Zustand von Clip und Lamelle durch die Lamelle hindurchtritt. Hierdurch wird eine sehr stabile 3-Punkt-Klemmverbindung des Clips 11 an der jeweiligen Lamelle erreicht.
  • Der in 7 gezeigte Clip 11 weist zwar eine 3-Punkt-Klemmverbindung auf, wobei die durch die Elemente 14 gebildeten drei Klemmpunkte so verteilt sind, dass auf jeder Seite der Lamelle eine (bzw. zwei) Klemmverbindung(en) zum tragen kommen. Die Erfindung ist jedoch nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. Vielmehr sind auch andere Anordnungen bei alternativen Ausführungsbeispielen vorgesehen. Bspw. können auch nur zwei Klemmverbindungen auf nur einer Lamellenseite angreifen und gleichwohl eine stabile Befestigung des Clips an der Lamelle bewerkstelligen. Allgemein ist ein Clip daher mit einem oder mehreren Elementen 14 ausgebildet, wobei diese Elemente entweder auf der Lamellenoberseite oder der Lamellenunterseite oder auf beiden Lamellenseiten angreifen.
  • Ferner weist der Grundkörper 13 einen Haken 15 zum Einhaken des Clips 11 in eine an dem Zugstrang 9, z.B. einer Kordel, angebrachte Schlaufe auf. Jeder Zugstrang 9 der Jalousie weist zu diesem Zweck wenigstens für jede vorgesehene Lamelle 8 eine eigene Schlaufe für die jeweiligen Haken 15 der Clips 11 auf.
  • 7a zeigt beispielhaft einen in eine Schlaufe S eingehakten Clip 11. Die Schlaufe S ist eine von einer Vielzahl in regelmäßigen Abständen an dem Zugstrang 9 angeordnete Schlaufe S. Für jede Lamelle der Jalousie ist an jedem Zugstrang 9 eine Schlaufe S vorgesehen.
  • 7b veranschaulicht die Anbringung einer Lamelle 8 am Clip 11. Die Lamelle 8 wird quer zur Lamelle ins Längsrichtung zwischen die Zungen 12 des Clips 11 gedrückt, so dass die dreieckigen Elemente 14 in korrespondierende Stanzungen bzw. Vertiefungen in der Lamelle 8 einrasten können, sowie dies in 7c dargestellt ist.
  • Für den in 7 gezeigten Clip 11 ist nicht zwingenderweise eine besondere Vorbehandlung der Lamelle 8 erforderlich, da die dreieckigen Elemente 14 für eine sehr feste Verbindung mit der Lamelle dienen. In Fällen besonderer Beanspruchung einer Jalousie, kann die Lamelle jedoch entsprechend vorbehandelt sein, indem bspw. in dem Bereich, an dem diese Widerhaken-Elemente 14 angreifen sollen, bestimmte Vertiefungen oder Stanzungen an der Lamellen 8 vorgesehen sind, in welche diese hakenartigen Elemente 14 eingreifen können.
  • 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Clips 16, das ebenfalls eine besondere Ausgestaltung der Lamellen 8 erfordert. Der in 8 dargestellte Clip 16, der vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildet wird, weist ebenfalls einen Grundkörper 17 auf, von dem drei Zungen 18 abgehen, wobei sich am Ende jeder Zunge 18 eine Rastnase 19 befindet, welche in eine längliche Ausstanzung bzw. einen parallel zur Längskante verlaufenden Schlitz in der Lamelle 8 eingreifen kann. Der Grundkörper 17 dient dabei zugleich als Anschlag für die Lamellenlängskante, so dass eine sehr genaue Fixierung des Clips 16 an einer Lamelle 8 ermöglicht wird. Ferner weist der in 8 dargestellte Clip 16 ebenfalls einen Haken 20 auf, der wie der in 7 gezeigte Haken 15 in eine an der Kordel angebrachte Schlaufe einzuhaken ist.
  • 8a veranschaulicht die Anbringung des Clips 16 an den Zugstrang 9 angebrachte Schlaufe S, in die der Haken 20 des Clips 16 eingehängt wird.
  • 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Befestigungsorgans in Form eines Clips 21, der in eine Stanzung 22 im Bereich des randseitigen Abschnitts einer Lamelle 8 eingreifen kann, um somit an der Lamelle 8 befestigt zu werden. Zur Befestigung dieses Clips 21 am Zugorgan 9 ist am Zugstrang eine Öse oder Schlaufe 23 gebildet, bspw. durch einen in den Zugstrang 9 eingeflochtenen Draht 24. Die Öse oder Schlaufe 23 wird in eine Ausnehmung 25 des Clips 21 gesteckt und anschließend wird die Ausnehmung durch einen Stift 26 verschlossen, der an dem Clip 21 einrastbar ist.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Befestigungsorgans ist in 10 dargestellt, und zwar in Form eines linienförmig ausgebildeten Elements 27, das mit einem ersten Endabschnitt 28 mit dem Zugstrang 9 verbunden, bspw. eingewebt oder verklebt ist. Es weist ferner einen mittleren Abschnitt 31 zur Aufnahme eines randseitigen Abschnitts 29 der Lamelle 8 auf, der durch eine Stanzung 30 im Bereich des randseitigen Lamellenabschnitts gebildet wird. Der mittlere Abschnitt 31 wird zu diesem Zweck durch die Stanzung 30 durchgeführt. Anschließend wird ein an dem zweiten Endabschnitt 32 des linienförmig ausgebildeten Elements 27 gebildeter Bogen um den Zugstrang 9 geführt, um ein Herausrutschen des linienförmig ausgebildeten Elements 27 aus der Stanzung 30 wirksam zu verhindern.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Befestigungsorgans ist in 11 in Form einer an dem Zugstrang 9 fixierten Klemme 33 gezeigt, die mit einer Öse 34 flexibel verbunden ist, insbesondere mittels eines an der Öse 34 angebrachten Kugelkopfes 35, der in der Klemme 33 schwenkbar gelagert ist. Die Öse 34 ist hakenförmig ausgebildet und greift in eine Stanzung 36 im Bereich eines randseitigen Lamellenabschnitts ein.
  • Eine weitere Befestigungsmöglichkeit ist in 12 gezeigt. Hier wird zunächst durch an den Lamellen 8 angebrachte Stanzungen 37 eine Schnur 38 geführt, wie auf der linken Seite von 12 gezeigt. Parallel hierzu verläuft der Zugstrang 9. Anschließend werden dann im Bereich jeder Lamelle um jeden Zugstrang 9 herum Klemmen 39 angebracht, welche die Schnur 38 fest an die Kordel 39 klemmen. Dabei weist die Klemme 39 eine derartige innenliegende Oberfläche auf, dass ein Verrutschen der Schnur relativ zum Zugstrang 9 verhindert wird. Auf diese Weise werden an der Schnur 38 Schlaufen 40 gebildet, welche durch die Stanzungen 37 hindurchtreten.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel des Befestigungsorgans ist in 3 gezeigt. Hier umfasst das Befestigungsorgan eine an dem Zugstrang befestigte Schlaufe 44 sowie eine Klammer 45, die bspw. ähnlich wie eine Heftklammer ausgebildet ist. Diese Klammer wird durch die Schlaufe 44 und durch einen randseitigen Lamellenabschnitt hindurchgeführt und dann in ihren Enden umgebogen, so dass sich eine die Lamelle 8 und die Schlaufe 41 umfassende und verbindende Klammerung ergibt.

Claims (11)

  1. Lamellenjalousie mit einem eine Mehrzahl von bördellosen Lamellen aufweisenden Behang (6) und wenigstens zwei Paaren von Zugsträngen (9) zum Halten und Wenden der Lamellen (8), dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zugstrang (9) mit jeder Lamelle (8) im Bereich einer dem jeweiligen Zugstrang (9) benachbarten Lamellenlängskante mittels jeweils eines Befestigungsorgans (11, 16, 21, 27, 33, 34, 39, 40, 41, 43, 45) fest verbunden ist.
  2. Lamellenjalousie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsorgan ein Clip (11, 16) ist, der an der jeweiligen Lamellenlängskante einklemmbar bzw. einrastbar ist.
  3. Lamellenjalousie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Clip (11, 16) wenigstens zwei biegsame Zungen (12, 18) aufweist, von denen die erste an der Oberseite und die zweite an der Unterseite der Lamelle (8) angreift.
  4. Lamellenjalousie nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zunge (12) ein als Widerhaken ausgebildetes Element (14) aufweist.
  5. Lamellenjalousie nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zunge (18) eine Rastnase (19) zum Einrasten in eine korrespondierende Stanzung der Lamelle (8) aufweist.
  6. Lamellenjalousie nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Clip (11, 16) ein hakenartig ausgebildetes Organ (15, 20) zum Einhaken des Clips (11, 16) in eine an dem Zugstrang (9) angebrachte Schlaufe aufweist, wobei an jedem Zugstrang (9) für jeden Clip (11, 16) eine Schlaufe vorgesehen ist.
  7. Lamellenjalousie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsorgan (21) einen Stift (26) und eine Aufnahme für den Stift (26) aufweist, wobei mittels des Stifts (26) eine Ausnehmung (25) am Befestigungsorgan (21) verschließbar ist, die eine an dem Zugstrang (9) gebildete Öse oder Schlaufe aufnimmt.
  8. Lamellenjalousie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsorgan ein linienförmig ausgebildetes Element (27) ist, das an einem ersten Endabschnitt (28) mit dem Zugstrang (9) verbunden, insbesondere verwebt oder verklebt, ist und einen mittleren Abschnitt (31) zur Aufnahme eines randseitigen Abschnitts (29) einer Lamelle (8) aufweist, wobei dieser mittlere Abschnitt (31) durch eine Stanzung (30) im Bereich des randseitigen Lamellenabschnitts (29) durchgeführt ist, und ferner an einem zweiten Endabschnitt (32) einen gebogenen Abschnitt aufweist, der in montiertem Zustand den Zugstrang (9) umgreift.
  9. Lamellenjalousie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsorgan eine an dem Zugstrang (9) fixierte Klemme (33) aufweist, die mit einer Öse (34) flexibel verbunden ist, insbesondere mittels eines an der Öse (34) angebrachten Kugelkopfes (35), der in der Klemme (33) schwenkbar gelagert ist, wobei die Öse (34) hakenförmig in eine Stanzung (36) im Bereich eines randseitigen Lamellenabschnitts eingreift.
  10. Lamellenjalousie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsorgan eine an dem Zugstrang (9) fixierte Klemme (39) aufweist, die eine abschnittsweise parallel zum Zugstrang verlaufende Schnur (38) derart umfasst und fixiert, dass die Schnur (38) eine Schlaufe (40) bildet, welche durch eine Stanzung (37) im Bereich eines randseitigen Lamellenabschnitts hindurchgeführt ist.
  11. Lamellenjalousie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsorgan eine an dem Zugstrang (9) befestigte Schlaufe (41) und eine Klammer (45) aufweist, die durch die Schlaufe (41) und durch die Lamelle (8) im Bereich eines randseitigen Lamellenabschnitts hindurchtritt.
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