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Die
Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entfernen überschüssiger Flotte
von einer laufenden Bahn der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden
Art.
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Es
ist bekannt, zum Auftrag von Flotte, wie Färbe- oder eine andere Behandlungsflüssigkeit, eine
vorlaufende Bahn durch ein Foulard-Volumen zu leiten, welches die
Flotte enthält
und in welches ggfs. durch die die Bahn mitgerissene Menge an Flotte kontinuierlich
nachgefüllt
wird.
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Um
einen gleichmäßigen Flottenauftrag
sowohl über
die Länge,
als auch über
die Breite der Bahn zu erreichen, ist es erforderlich, überschüssige Flottenmengen
von der Bahn zu entfernen.
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Hierzu
ist es bekannt, die Bahn nach Durchlaufen des Foulard-Volumens einem
Zwei-Walzen-Quetschwerk
zuzuführen.
In diesem Quetschwerk durchläuft
die Bahn einen von zwei rotierenden Walzen gebildeten Walzenspalt,
in dem beide Walzen unter einer geringen Linienkraft an einander
gegenüberliegenden
Seiten der Bahn anliegen.
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Zwar
ist es mit derartigen Quetschwerken möglich, größere Mengen an Flotte von der
laufenden Bahn zu entfernen, es hat sich jedoch gezeigt, dass zur
Erzielung gleichmäßiger Ergebnisse
ein Mindestliniendruck erforderlich ist, der einen Flottenanteil
bezogen auf das Gewicht der trockenen Bahn von etwas 100% maximal
erreichen lässt.
Ferner ist der Einsatz derartiger Quetschwerke dann problematisch,
wenn es sich bei der laufenden Bahn um ein elastisches Material
handelt, welches sich beim Durchgang durch den Walzenspalt elastisch
verformt.
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Des
Weiteren ist ein Auftragswerk mit einem Foulard-Volumen bekannt,
das an seinem Boden einen Austrittsspalt für die von oben nach unten hindurch
geführte
Warenbahn aufweist. Der Austrittsspalt ist beidseitig durch pneumatischen
Innendruck aufweisende Schläuche
begrenzt, die beim Durchlaufen der Bahn an den beiden einander gegenüber liegenden
Bahnoberflächen
anliegen und somit zugleich ein unkontrolliertes Austreten in dem
Foulard-Volumen befindlicher Flüssigkeit
verhindern und ein Entfernen überschüssiger Flotte
von der Warenbahn bewirken.
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Zwar
ist es mit einem derartigen Auftragswerk möglich, Flottenanteile von über 100%
bezüglich
auf das Gewicht der trockenen Warenbahn zu applizieren, nachteilig
ist jedoch, dass der Austrittsspalt aus dem Foulard-Volumen zu Undichtigkeiten
neigt und derartige Auftragswerke damit störanfällig sind.
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Aus
der
DE 103 16 337
A1 ist ein weiteres Auftragswerk mit einer Einrichtung
zum Entfernen überschüssiger Flotte
von der Bahn nach dem Auftrag bekannt. Die Einrichtung umfasst ein
Abstreifelement, welches unter einer nachgiebigen Kraft an einer
Seite der Bahn anliegt und mittels welchem die Bahn gegen ein auf
die andere Seite der Bahn wirkendes Abstützelement angedrückt wird.
Mit dieser Einrichtung kann ein Flottenauftrag von deutlich über 100%
bezogen auf das Gewicht der trockenen Bahn erzielt werden, bei gleichzeitig
erzielter hoher Gleichmäßigkeit
der aufgetragenen Flottenmenge sowohl in, als auch quer zur Vorlaufrichtung
der Bahn.
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Das
Abstreifelement ist mit einer zur Bahn konvexen Anlageseite versehen.
Letztere ist von einem unter im Wesentlichen elastischer Verformung vorgebogenen
Bandmaterial gebildet.
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Ferner
ist ein pneumatisches Element vorgesehen, welches an der der Anlageseite
gegenüber liegenden
Seite des Bandmaterials anliegt. Eine Erhöhung des Druckes, unter dem
das pneumatische Element steht, führt zu einer Verringerung der
Nachgiebigkeit des Bandmaterials und damit zu einer Erhöhung der
Linienkraft, und umgekehrt. Durch Veränderung des pneumatischen Druckes
in dem pneumatischen Element kann eine Feinregulierung der Breite des
Abstandes der Anlagefläche
des Abstreifelements zur Bahnoberfläche vorgenommen und somit die
auf der Bahn verbleibende Flottenmenge variiert werden.
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Zwar
hat sich gezeigt, dass bei einem Auftragswert mit einer derart ausgestalteten
Einrichtung zum Entfernen überschüssiger Flotte
von der Bahn nach dem Auftrag hohe Flottenmengen bis hin zu 150%
bezogen auf das Gewicht der trockenen Warenbahn zuverlässig und
gleichmäßig aufgetragen werden
können,
nachteilig ist jedoch, dass durch die zwischen der Anlageseite des
Abstreifelements und der Warenbahn bestehenden Reibung das Bandmaterial
einem nicht unerheblichen Verschleiß unterliegt. Ist die Verschleißgrenze
erreicht, so muss das Band ausgetauscht werden, was nur während des Stillstandes
des Auftragswerks möglich
ist. Ein Produktionsausfall ist die Folge.
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Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine von dem aus der
DE 103 16 337 A1 bekannten
Auftragswerk eingesetzte Einrichtung zum Entfernen überschüssiger Flotte
von der Bahn nach dem Auftrag derart weiter zu entwickeln, dass
die Maschinenausfallzeiten reduziert werden.
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Diese
Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Einrichtung
zum Entfernen überschüssiger Flotte
von einer laufenden Bahn gelöst.
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Dadurch,
dass die Anlageseite des Abstreifelements von einem rohrförmigen Element
aus flexiblem Material gebildet ist, braucht das rohrförmige Element
nach Erreichen der Verschleißgrenze
in dem an der Warenbahn anliegenden Bereich lediglich um einen solchen
Winkel verdreht werden, dass das rohrförmige Element anschließend ausschließlich mit
einem noch nicht verschlissenem Bereich an der Bahn anliegt. Dieser
Vorgang kann wiederholt werden, bis schließlich das rohrförmige Element
zumindest nahezu über
seine gesamte Mantelfläche die
Verschleißgrenze
erreicht hat. Da die Drehung des rohrförmigen Elements stets nur eine
sehr kurze Zeit in Anspruch nimmt, reduziert sich die Ausfallzeit eines
mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung
versehenen Auftragswerks gegenüber
einem solchen gemäß der
DE 103 16 337 A1 erheblich.
Es ist sogar denkbar, das Auftragswerk für die Dauer der Drehung des
rohrförmigen
Elements unverändert
weiter zu betreiben, da bestenfalls während des kurzen Verdrehvorgangs
eine geringfügige
Variation in der Abstreifwirkung der Einrichtung und damit der auf
der Bahn befindlichen Flottenmenge zu erwarten ist.
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Um
den Wechsel von einem verschlissenen zu einem unverschlissenem Bereich
des rohrförmigen
Elementes während
des Betriebs eines Auftragswerks bewerkstelligen zu können, können – wie bevorzugt – Mittel
vorgesehen sein, durch welche das rohrförmige Element wahlweise undrehbar
oder drehbar an einem Träger
gelagert ist. Um die Drehung des rohrförmigen Elements zu bewirken, braucht
dann während
des Vorlaufs der Bahn lediglich die Fixierung des rohrförmigen Elements
an dem Träger
gelöst
zu werden, bis dieses sich durch die von der vorlaufenden Bahn eingeleiteten
Reibungskräfte
um den gewünschten
Winkelbetrag gedreht hat.
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Bei
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
der Einrichtung sind Druckmittel vorgesehen, mit denen eine nachgiebige
Kraft auf zumindest einen Teil der inneren Mantelfläche des
rohrförmigen Elements
derart ausgeübt
werden können,
dass die Anlageseite gegen die Bahn angedrückt wird. Diese Ausführungsform
hat den Vorteil, dass durch Variation der nachgiebigen Kräfte der
Anteil der mittels der Einrichtung entfernten Flüssigkeit an der ursprünglich auf
der Warenbahn befindlichen Flüssigkeit
variiert werden kann. So ist es beispielsweise möglich, die Flüssigkeitsmenge
auf den für
die jeweilige Anwendung optimalen Wert einzustellen.
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Eine
bevorzugte konstruktive Variante der Druckmittel weist hierzu einen
Druckschlauch aus einem elastischen Material auf. An diesem sind
Mittel zur Druckänderung,
beispielsweise eine Druckluftquelle und ein Druckluftablass, angeschlossen.
Der zur Erzielung optimaler Ergebnisse erforderliche Druck, mit
dem die Anlageseite des Abstreifelements gegen die Bahn gedrückt wird,
kann dann durch Variation des Innendrucks in dem Druckschlauch auf einfache
Weise angepasst werden.
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Bei
einer besonders bevorzugten Weiterbildung sind auf der der Anlageseite
gegenüber
liegenden Seite des rohrförmigen
Elements Gegendruckmittel vorgesehen, mit denen zumindest auf einen Teil
der inneren Mantelfläche
des rohrförmigen
Elements eine nachgiebige Gegenkraft ausgeübt werden kann, die zumindest
eine von der Bahn weggerichtete Kraftkomponente aufweist. Durch
diese Maßnahme
ist es möglich,
die Querschnittsform des rohrförmigen
Elements zu verändern.
Ist es für
den Fall, dass keine äußeren Kräfte einwirken,
im Querschnitt kreisringförmig,
so führt
die Einleitung einer derartigen Gegenkraft zur Ovalisierung des
Querschnitts. Da sich hierbei die Form der Anlagefläche in dem
Bereich, in dem sie an der Bahn anliegt, ändert, können die Abstreifeigenschaften
des Abstreifelements besonders feinfühlig den jeweiligen Anforderungen
angepasst werden.
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Bei
einer besonders bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Einrichtung
werden das Druck- und/oder das Gegendruckmittel zugleich dazu verwendet,
das rohrförmige
Element an dem Träger
drehfest zu fixieren oder zum Zwecke der Weiterdrehung zu lösen. Hierzu
sind zwischen dem Druckmittel und/oder dem Gegendruckmittel einerseits
und der inneren Mantelfläche
des rohrförmigen Elements
andererseits Mittel zum wahlweisen Erzeugen eines Kraftschlusses
vorgesehen.
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Diese
Mittel können,
wie besonders bevorzugt, ein gummielastisches Element umfassen.
Der Kraftschluss wird dann auf einfache Weise dadurch bewirkt, dass
das Druckmittel und/oder das Gegendruckmittel mit einem solchen
Druck beaufschlagt wird, dass es an der inneren Mantelfläche des
rohrförmigen
Elements anliegt.
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Besonders
vielseitig in der Anwendbarkeit ist die erfindungsgemäße Einrichtung
dann, wenn zumindest die äußere Mantelfläche des
rohrförmigen Elements
aus einem säure- und laugenbeständigen Material
besteht.
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Hierzu
kann die äußere Mantelfläche des rohrförmigen Elements
eines oder mehrere der Materialien PVC, PE oder PP umfassen.
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Das
Einführen
des Endes einer neuen Warenbahn und der Austausch des rohrförmigen Elements,
beispielsweise nach Erreichen der Verschleißgrenze über nahezu dem gesamten Umfang, wird
erheblich erleichtert, wenn die erfindungsgemäße Einrichtung Mittel umfasst, mittels denen das
Abstreifelement von der Bahn abhebbar ist.
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Diese
Mittel können
einen um eine in einer zur Bahnebene parallelen Ebene senkrecht
zur Vorlaufrichtung der Bahn ausgerichteten Achse schwenkbar gelagerten
Hebel oder eine entsprechend gelagerte Wippe umfassen.
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Zur
Verschwenkung des Hebels oder der Wippe um diese Achse ist dann
vorzugsweise ein Längsversteller,
beispielsweise eine Kolbenzylindereinheit, vorgesehen, der beabstandet
von der Achse an den Hebel oder der Wippe angreift.
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Ist
darüber
hinaus – wie
besonders bevorzugt – ein
die Betriebsstellung des Abstreifelements definierender Anschlag
vorgesehen, so kann die für den
jeweiligen Anwendungsfall optimale Stellung des Abstreifelements
vor dem Abheben eingestellt und das Abstreifelement zur Wiederaufnahme
des Betriebs mittels des Längsverstellers
gegen den Anschlag gefahren werden. Zeitaufwendige Arbeiten zur
Neujustage können
dadurch vermieden werden.
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Die
Erfindung erstreckt sich auch auf ein Auftragswerk mit einer Einrichtung
zum Entfernen überschüssiger Flotte
von einer laufenden Bahn, wie sie vorab beschrieben worden ist.
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In
der Zeichnung ist – schematisch – ein Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Einrichtung
zum Entfernen überschüssiger Flotte
von einer laufenden Bahn dargestellt. Es zeigen:
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1 die
Einrichtung in einer Übersicht
im Zusammenwirken mit einem Auftragswerk sowie
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2 die
erfindungsgemäße Einrichtung
in einer Einzeldarstellung, teilweise im Schnitt.
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Das
in 1 als Ganzes mit 100 bezeichnete Auftragswerk,
von dem zwecks besserer Übersicht Maschinengestell-
und Gehäuseteile
nicht dargestellt sind, umfasst einen Foulard 1, dem in
Richtung des Pfeils P eine Bahn B kontinuierlich zugeführt wird. Die
Bahn B umschlingt vier Netzumlenkwalzen 2, 3, 4, 5,
von denen die Walzen 2, 4 oberhalb des Foulard-Volumens 6,
die Walzen 3, 5 innerhalb des Foulard-Volumens 6 angeordnet
sind.
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Das
Foulard-Volumen 6 wird von einem Trog 7 gebildet,
der um eine parallel zu den Rotationsachsen der Netzumlenkwalzen 2, 3, 4, 5 verlaufende Schwenkachse
S zwischen einer oberen, normal eingezeichneten Betriebsstellung
und einer unteren, dünn
und gestrichelt dargestellten Wartungsposition verlagerbar ist.
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Das
Foulard-Volumen dient der Aufnahme einer in der Zeichnung nicht
dargestellten Flotte, die über
in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellte Mittel in der Menge,
in der sie von der durchlaufenden Bahn mitgerissen wird, nachgefüllt wird.
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In
Vorlaufrichtung der Bahn nach dem Foulard 1 durchläuft die
Bahn B einen Bahnbreithalter 8. Dieser umfasst eine Streckwalze 9,
die im zur Laufrichtung der Bahn B entgegen gesetzten Drehsinne angetrieben
ist. Sie weist eine in der Zeichnung nicht erkennbare Außenstruktur
auf, die aufgrund des Schlupfes zwischen der Bahn B und der Streckwalze 9 eine
Streckung der Bahn B quer zu deren Laufrichtung bewirkt.
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Ferner
umfasst der Bahnbreithalter eine Rakel 10, die über eine
Andruckeinrichtung 11 derart gegen die laufende Bahn angestellt
wird, das Letztere unter einem definierten Druck an dem Außenumfang der
Streckwalze 9 anliegt.
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Nach
Durchlaufen des Bahnbreithalters 8 wird die Bahn B in einem
in Laufrichtung ansteigenden Abschnitt einer zur Bewirkung des Bahnvorlaufs angetriebenen
Umlenkwalze 12 zugeführt,
die sie um einen Winkel von etwa 120 Grad zur Erzielung eines für die Übertragung
der Vorlaufkräfte
ausreichenden Reibschlusses durch Verwendung einer geeignet angeordneten
Umlenkwalze 13 umschlingt.
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Das
Auftragswerk 100 umfasst des Weiteren eine Einrichtung 14 zum
Entfernen überschüssiger Flotte
von der Bahn B nach dem Auftrag. Diese Einrichtung soll nun anhand
von 2 im Einzelnen beschrieben werden.
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Die
Einrichtung 14 zum Entfernen überschüssiger Flotte von der Bahn
B nach dem Auftrag umfasst ein Abstreifelement 15, das
von einem rohrförmigen
Element 16 gebildet ist. Es besteht aus einem säure- und
laugenbeständigen
Kunststoff und weist in dem in der Zeichnung nicht durch eingeleitete
Kräfte
deformierten Zustand einen kreisringförmigen Querschnitt auf.
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Das
rohrförmige
Element 16 ist an einem Träger 17 gelagert. Dieser
weist ein im Querschnitt kastenförmiges
Tragprofil 18 auf. An diesem Tragprofil ist auf der radial
von dem rohrförmigen
Element 16 zu der Bahn weisenden Seite ein im Querschnitt
etwa „C"-förmiges Halteprofil 19 angebracht,
in das ein zur inneren Mantelfläche 20 konvex
gekrümmtes,
gummielastisches Element 21 eingespannt ist.
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Zwischen
dem gummielastischen Element 21 und der Basis des Halteprofils 19 ist
ein ein Druckmittel 22 bildender Druckschlauch 23 angeordnet, der
sich über
die gesamte Länge
des rohrförmigen Elements 16 erstreckt
und mittels einer in der Zeichnung nicht dargestellten Druckluftmenge
mit einem vorbestimmbaren Druck befüllbar ist.
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In
einem Winkel von 180 Grad versetzt ist an dem Tragprofil 18 ein
weiteres Halteprofil 24 mit einem gummielastischen Element 25 und
einem Druckschlauch 26 vorgesehen, wobei das Halteprofil, das
gummielastische Element und der Druckschlauch in ihrer Ausgestaltung
dem vorab Beschriebenen entsprechen. Das Halteprofil 24,
das gummielastische Element 25 und der Druckschlauch 26 bilden
zusammen ein Gegendruckmittel 27, mit welchem eine derjenigen
mittels des Druckmittels 22 entgegen gerichtete Kraftkomponente,
d.h. eine solche, die von der Bahn B fort wirkt, erzielt werden.
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Wie
aus 2 sinnfällig
wird, führt
die Druckbeaufschlagung sowohl des Druckschlauchs 23, des
Druckmittels 22, als auch des Druckschlauchs 26 des
Gegendruckmittels 27 dazu, dass der im Ausgangszustand
kreisringförmige
Querschnitt eine mit zunehmendem Druck ovalere Form annimmt. Ferner
wird durch den zwischen den gummielastischen Elementen 21 und 25 einerseits
und der inneren Mantelfläche 20 des
rohrförmigen
Elements 16 andererseits erzeugten Kraftschluss das rohrförmige Element 16 undrehbar
gegenüber
dem Träger 17 gehalten,
so dass die jeweilige Anlageseite 28, die in dem Fall,
dass sich weder das rohrförmige Element,
noch die Umlenkwalze 12 durch den Andruck verformen, linienförmig auf
die Bahn B wirkt, zu dieser ortsfest ist.
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Hat
die Anlageseite ihre Verschleißgrenze erreicht,
so muss lediglich das rohrförmige
Element nach Ablassen des Druckes aus den Druckschläuchen 23 und 26 um
einen solchen Winkel weitergedreht werden, dass der verschlissene
Bereich außer Wirkung
mit der Bahn B gelangt. Das rohrförmige Element 16 kann
anschließend
durch erneute Druckbeaufschlagung der Druckschläuche 23, 26 wieder
fixiert werden.
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Der
Träger 17 und
mit ihm das gesamte Abstreifelement 15 ist an einer Wippe 29 angebracht, die
um eine in einer zur Bahn parallelen Ebene senkrecht zur Laufrichtung
der Bahn B verlaufende Achse T verschwenkbar gelagert ist. Beabstandet
zur Achse T ist an dem dem Träger 17 gegenüberliegenden Endbereich
der Wippe 29 ein Längsversteller 30 angelenkt,
der als hydraulische Kolbenzylindereinheit 31 ausgebildet
ist. Mittels des Längsverstellers 30 kann
die Anlageseite 28 von der Bahn B abgehoben werden, wie
dies beispielsweise zum Einführen
einer neuen Bahn B oder zum Wechsel des rohrförmigen Elements 16 notwendig
ist.
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Ferner
ist auf der dem Längsversteller 30 gegenüberliegenden
Seite der Wippe 29 ein verstellbarer Anschlag 32 vorgesehen,
gegen den die Wippe 29 gefahren werden kann. Der Anschlag 32 definiert eine
normale Betriebsstellung des Abstreifelements, so dass nach einem
Abheben desselben die Betriebsstellung nicht aufs Neue definiert
werden muss und so reproduzierbare Abstreifergebnisse sichergestellt
werden.
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- 100
- Auftragwerk
- 1
- Foulard
- 2,
3, 4, 5
- Netzumlenkwalzen
- 6
- Foulard-Volumen
- 7
- Trog
- 8
- Bahnbreithalter
- 9
- Streckwalze
- 10
- Rakel
- 11
- Andruckeinrichtung
- 12
- Umlenkwalze
- 13
- Umlenkwalze
- 14
- Einrichtung
- 15
- Abstreifelement
- 16
- rohrförmiges Element
- 17
- Träger
- 18
- Tragprofil
- 19
- Halteprofil
- 20
- innere
Mantelfläche
- 21
- gummielastisches
Element
- 22
- Druckmittel
- 23
- Druckschlauch
- 24
- Halteprofil
- 25
- gummielastisches
Element
- 26
- Druckschlauch
- 27
- Gegendruckmittel
- 28
- Anlageseite
- 29
- Wippe
- 30
- Längsversteller
- 31
- Kolben/Zylindereinheit
- 32
- Anschlag
- B
- Bahn
- P
- Pfeil
- S
- Schwankachse
- T
- Achse