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DE102004053981A1 - Reibraucherzeuger - Google Patents

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DE102004053981A1
DE102004053981A1 DE102004053981A DE102004053981A DE102004053981A1 DE 102004053981 A1 DE102004053981 A1 DE 102004053981A1 DE 102004053981 A DE102004053981 A DE 102004053981A DE 102004053981 A DE102004053981 A DE 102004053981A DE 102004053981 A1 DE102004053981 A1 DE 102004053981A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Reibraucherzeuger (2) zur Rauchversorgung einer Räucherkammer, mit einem motorisch drehbaren Reibelement (6) und einem Vorschubmechanismus (10) für ein in einer Führung (98) verschiebbares, gegen das Reibelement (6) anpressbares stabförmiges Reibholz (12), wobei der Vorschubmechanismus (10) zwei Klemmbacken (54) aufweist, die gegen entgegengesetzte Längsseitenflächen (92) des Reibholzes (12) anpressbar und in Vorschubrichtung des Reibholzes (12) bewegbar sind, um das Reibholz (12) mit seiner einen Stirnfläche (14) gegen das Reibelement (6) anzupressen. Um den Platzbedarf und die Geräuschentwicklung des Reibraucherzeugers (2) zu verringern, so dass er sich zur Verwendung in kleineren Räuchervorrichtungen in Form von Schrank- oder Tischgeräten eignet, und um ein vollständiges Aufbrauchen des Reibholzes (12) und einen Ersatz ohne manuellen Eingriff in den Vorschubmechanismus (10) zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Klemmbacken (54) auf einem in und entgegen der Vorschubrichtung beweglichen Schlitten (52) montiert sind und sich bei einer Bewegung des Schlittens (52) in Vorschubrichtung zuerst zwischen dem Schlitten (52) und dem Reibholz (12) verkeilen, um das Reibholz (12) anschließend mit dem Schlitten (52) in Vorschubrichtung mitzuführen und gegen das Reibelement (6) anzupressen.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Reibraucherzeuger zur Rauchversorgung einer Räucherkammer oder eines Räucherofens, mit einem motorisch drehbaren Reibelement und einem Vorschubmechanismus für ein in einer Führung verschiebbares, gegen das Reibelement anpressbares stabförmiges Reibholz, wobei der Vorschubmechanismus vorzugsweise zwei Klemmbacken aufweist, die gegen entgegengesetzte Längsseitenflächen des Reibholzes anpressbar und in Vorschubrichtung des Reibholzes bewegbar sind, um das Reibholz mit seiner einen Stirnfläche gegen das Reibelement anzupressen.
  • Das Räuchern von Fleisch, Fisch oder Geflügel oder daraus hergestellten Erzeugnissen, wie Würsten, ist eines der ältesten bekannten Konservierungsverfahren, das darüber hinaus infolge der im Rauch vorhandenen Geschmacksstoffe der geräucherten Ware einen vom Verbraucher sehr geschätzten Rauchgeschmack verleiht, vor allem wenn zum Räuchern Harthölzer verwendet werden, wie Buche, Eiche oder Platane, die jeweils einen etwas anderen Geschmack ergeben. Zur Raucherzeugung wurde das Holz in der Vergangenheit in der Regel verschwelt, während modernere Verfahren eher Reibraucherzeuger verwenden, bei denen der Rauch durch Anpressen eines stabförmigen Reibholzes gegen ein rotierendes Reibelement erzeugt wird. Der auf diese Weise ohne eine eigentliche Verbrennung erzeugte und infolge seiner schnellen Abkühlgeschwindigkeit gewöhnlich als Kaltrauch bezeichnete Rauch ist dem durch Verschwelung erzeugten Heißrauch aus gesundheitlichen Gründen vorzuziehen, da der Anteil an gesundheitlich bedenklichen Kondensaten erheblich geringer ist. Außerdem ist Kaltrauch weniger bitter als Heißrauch und verleiht der geräucherten Ware daher einen vom Verbraucher bevorzugten milderen Geschmack.
  • Die zum Räuchern verwendeten Räucheranlagen bestehen im Allgemeinen aus dem Raucherzeuger und einer häufig auch als Räucherofen bezeichneten Räucherkammer, die mit der zu räuchernden Ware bestückt und mit dem im Raucherzeuger erzeugten Rauch beaufschlagt werden kann. Da das Räuchern von Fleisch, Fisch oder Würsten heute gewöhnlich in industriellem Maßstab erfolgt, sind die auf dem Markt erhältlichen Räucheranlagen zumeist verhältnismäßig groß, so dass der Platzbedarf des Raucherzeugers keine bedeutende Rolle spielt. Jedoch gibt es ein zunehmendes Interesse an kleinen kompakten Räuchervorrichtungen in Form von mobilen Schrank- oder Tischgeräten, die ähnlich wie mobile Backöfen zum Fertigbacken von Backwaren zum Beispiel in Fleischereien, an der Fleisch- und Wursttheke von Supermärkten, in Gaststätten oder Kantinenbetrieben aufgestellt und betrieben werden können, um den Verbraucher direkt mit frisch geräucherter Ware zu versorgen und gleichzeitig seine Kauf- oder Esslust durch den Geruch der frischen Räucherware anzuregen.
  • Reibraucherzeuger sind bereits aus einer Reihe von Druckschriften bekannt, wobei zum Anpressen des Reibholzes unterschiedliche Vorschubmechanismen Verwendung finden. Zum Beispiel beschreibt die US-A-3,009,457 einen Andruckzylinder, der direkt auf die zu einem Reibelement entgegengesetzte Stirnfläche eines Holzstabs drückt. Je länger man jedoch den Holzstab macht, um die Zeit bis zum vollständigen Aufbrauchen soweit wie möglich zu verlängern, umso größer wird jedoch die Baulänge des Zylinders und damit die Bauhöhe des Reibraucherzeugers.
  • Durch eine Nebeneinanderanordnung des Andruckzylinders und der Reibholzführung mit dem Holzstab, wie in der US-A-3,245,394 offenbart, kann zwar die Bauhöhe verringert werden, jedoch weist dieser Reibraucherzeuger dafür eine erhebliche Breite auf, wenn der Hebelmechanismus zwischen dem Andruckzylinder und dem Holzstab die Verwendung längerer Holzstäbe ermöglichen soll. Ein weiterer Nachteil der genannten Reibraucherzeuger besteht darin, dass der Andruckzylinder bzw. ein Teil des Hebelmechanismus entfernt werden muss, wenn ein neuer Holzstab eingesetzt werden soll. Außerdem kann dort der Holzstab nicht vollständig aufgebraucht werden, da ansonsten die Gefahr eines Kontakts zwischen dem Andruckzylinder bzw. einem Teil des Hebelmechanismus und dem rotierenden Reibelement besteht.
  • Diese zuletzt genannten Probleme können vermieden werden, wenn ein in den 3 und 4 der DE 32 04 723 C2 dargestellter Reibraucherzeuger der eingangs genannten Art verwendet wird. Der Vorschubmechanismus dieses bekannten Reibraucherzeugers umfasst zwei getrennt aktivierbare Pneumatikzylinder, von denen einer dazu dient, die beiden Klemmbacken von entgegengesetzten Seiten her gegen den Holzstab anzupressen, während der andere für die Vorschubbewegung der zusammengepressten Klemmbacken und damit des Holzstabs in Richtung eines Reibkegels sorgt. Da die Pneumatikzylinder jedoch senkrecht zueinander angeordnet sind und in ausgefahrenem Zustand eine gewisse Länge aufweisen müssen, ist auch hier der Platzbedarf erheblich, so dass der Einbau des Reibraucherzeugers in kleinere Schrank- oder Tischgeräte nicht möglich ist. Außerdem ist die Konstruktion insgesamt verhältnismäßig aufwendig.
  • Aus der DE 201 22 042 U1 ist weiter ein Reibraucherzeuger bekannt, bei dem der Vorschubmechanismus zwei parallele, quer zur Vorschubrichtung des stabförmigen Reibholzes ausgerichtete Pneumatikzylinder umfasst, von denen der eine ein gezacktes Transportrad gegen eine Seitenfläche des Reibholzes presst, während der andere das Transportrad in Drehung versetzt, um das Reibholz ein kurzes Stück weit in Vorschubrichtung zu bewegen. Als nachteilig wird hierbei angesehen, dass das Reibholz vom Transportrad und von einer gegenüberliegenden Gleitrolle nur punktuell festgehalten wird, so dass es infolge des Anpressens seiner Stirnfläche gegen ein mit Reibrippen versehenes Reibrad in Vibrationen versetzt wird. Diese Vibrationen erzeugen infolge des Anschlagens des Reibholzes gegen die Führung erhebliche Geräusche, selbst dann wenn die letztere nur geringe Toleranzen aufweist.
  • Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Reibraucherzeuger der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, dass er einen geringen Platzbedarf und eine geringe Geräuschentwicklung von vorzugsweise weniger als 30 dB(A) aufweist, so dass er sich zur Verwendung in kleineren Räuchervorrichtungen in Form von Schrank-, Tisch- oder Untertischgeräten eignet, und dass er es andererseits ermöglicht, das stabförmige Reibholz vollständig aufzubrauchen und ohne manuellen Eingriff in den Vorschubmechanismus durch ein neues Reibholz zu ersetzen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, für eine intermittierende Vorschubbewegung des Reibholzes zu sorgen, indem man den Schlitten mit den Klemmbacken abwechselnd ein Stück weit in Vorschubrichtung und dann wieder zurück bewegt und zugleich dafür sorgt, dass sich die Klemmbacken zu Beginn jeder Vorschubbewegung des Schlittens selbsttätig zwischen dem Schlitten und dem Reibholz verkeilen, so dass das letztere vom bewegten Schlitten infolge der Verkeilung kraftschlüssig in Richtung des Reibelements mitgeführt und mit seinem Stirnende gegen das Reibelement angepresst wird.
  • Da durch die selbsttätige Verkeilung der Klemmbacken zwischen dem Reibholz und dem Schlitten kein separater Antrieb zum Anpressen der Klemmbacken gegen das Reibholz erforderlich ist, kann die Baugröße des Reibraucherzeugers verringert und die Konstruktion vereinfacht werden, was die Herstellung von kompakt bauenden Räuchervorrichtungen in Form von kleineren Tisch-, Untertisch- oder Schrankgeräten ermöglicht, während infolge der flächigen seitlichen Anpressung der Klemmbacken gegen das Reibholz zum einen eine feste vibrationsarme Einspannung des Reibholzes ermöglicht wird und zum anderen dessen vom Reibelement abgewandte Stirnfläche frei bleibt, so dass bei Bedarf ohne Eingriff in den Vorschubmechanismus weitere Reibhölzer nachgeschoben und jeweils vollständig aufgebraucht werden können, wobei nur geringe Mengen an pulverförmiger Asche zurückbleiben.
  • Die intermittierende Vorschubbewegung des Reibholzes ist insofern problemlos, als es in Räuchervorrichtungen mit Reibraucherzeugern üblich ist, die Phasen der Raucherzeugung durch kurze Pausen zu unterbrechen, in denen kein Rauch erzeugt wird. Diese Pausen können bei dem erfindungsgemäßen Reibraucherzeuger genutzt werden, um den Schlitten ohne das Reibholz zurückzubewegen, das in seiner vorgeschobenen Lage bleibt.
  • Um einen zur Reibraucherzeugung benötigten Anpressdruck zwischen dem Reibholz und dem Reibelement von mehr als 20 kg/cm2 zu erreichen und ein Verrutschen des Reibholzes zwischen den Klemmbacken zu verhindern, weisen diese vorzugsweise jeweils eine zur gegenüberliegenden Längsseitenfläche des Reibholzes parallele Klemmfläche mit überstehenden Zähnen auf, die sich beim Verkeilen der Klemmbacken zwischen dem Schlitten und dem Reibholz in die Längsseitenflächen des letzteren eindrücken. Dadurch wird zum einen für einen gewissen formschlüssigen Eingriff zwischen den Klemmbacken und dem Reibholz an dessen Längsseitenflächen gesorgt und zum anderen infolge der großflächigen Anlage der Klemmbacken am Reibholz Vibrationen desselben beim Anpressen an das Reibelement weitestgehend vermieden und dadurch die Geräuscherzeugung erheblich reduziert.
  • Das selbsttätige Verkeilen der Klemmbacken zwischen dem Schlitten und dem Reibholz wird zweckmäßig dadurch erreicht, dass die Klemmbacken jeweils eine von ihrer Klemmfläche abgewandte Andruckfläche aufweisen, die unter einem Winkel von weniger als 45 Grad zur Vorschubrichtung geneigt ist und mit einem Mitnehmer des Schlittens in Wechselwirkung tritt, der sich zu Beginn einer Vorschubbewegung des Schlittens an der Andruckfläche entlang verschiebt und dabei die Klemmbacke quer zur Vorschubrichtung mit dem Reibholz in Eingriff bringt, und der nach dem Verkeilen der Klemmbacke zwischen dem Reibholz und dem Mitnehmer die Klemmbacke zusammen mit dem Reibholz in Vorschubrichtung mitnimmt und gegen das Reibelement anpresst.
  • Die Andruckfläche wird vorzugsweise von einer seitlichen Begrenzungsfläche einer länglichen Aussparung in der Klemmbacke gebildet, deren gegenüberliegende, zur Andruckfläche parallele Begrenzungsfläche in umgekehrter Weise wie die Andruckfläche als Ausrückfläche dazu dient, die Klemmbacke bei einer Rückwärtsbewegung des Schlittens zuerst aus dem Eingriff mit der benachbarten Längsseitenfläche des Reibholzes auszurücken und dann entgegen der Vorschubrichtung ein Stück weit am Reibholz entlang vom Reibelement weg zu bewegen, so dass sie bei der nächsten Vorschubbewegung des Schlittens einen oder zwei Zentimeter weiter hinten wieder mit dem Reibholz in Eingriff gebracht werden kann.
  • Die beiden Klemmbacken sind vorzugsweise symmetrisch, wobei ihre länglichen Aussparungen in Vorschubrichtung divergieren und von zwei starr mit dem Schlitten verbundenen, bevorzugt als Rundstab ausgebildeten Mitnehmern durchsetzt werden, die eine zur Vorschubrichtung senkrechte Ebene aufspannen und im Bereich der Aussparung jeweils ein Wälzlager tragen können, das bei der Vorschubbewegung des Schlittens mit seinem Außenring auf der Andruckfläche und bei der Rückwärtsbewegung des Schlittens auf der gegenüberliegenden Ausrückfläche abrollen kann.
  • Um zu verhindern, dass sich bei einer Rückwärtsbewegung des Schlittens das Reibholz zusammen mit den Klemmbacken vom Reibelement weg bewegt, ist gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung eine Rückhalteeinrichtung vorgesehen, die eine Bewegung des Reibholzes in Vorschubrichtung zulässt, jedoch in umgekehrter Richtung blockiert. Diese Rückhalteeinrichtung weist zweckmäßig zwei verschwenkbare, auf entgegengesetzten Seiten des Reibholzes angeordnete, in Vorschubrichtung konvergierende und mit Spitzen versehene Rückhalteklinken auf, die bei einer Bewegung des Reibholzes in Vorschubrichtung entgegen der Kraft einer Feder vom Reibholz auseinander gedrückt werden, während sich ihre Spitzen bei einer Rückwärtsbewegung der Klemmbacken in die entgegengesetzten Längsseitenflächen des Reibholzes bohren und dessen Bewegung entgegen der Vorschubrichtung verhindern.
  • Durch den Eingriff der Rückhaltevorrichtung mit dem Reibholz und durch das gleichzeitige Zusammenwirken des Mitnehmers mit den Ausrückflächen der Klemmbacken wird zudem erreicht, dass die Klemmbacken bei jeder Rückwärtsbewegung des Schlittens zuerst quer zur Vorschubrichtung auseinander bewegt und dabei vom Reibholz gelöst werden und sich dann zusammen mit dem Schlitten entgegen der Vorschubrichtung am Reibholz entlang bewegen, um dieses bei der nächsten Vorschubbewegung etwas weiter hinten zu ergreifen.
  • Um den Platzbedarf des Reibraucherzeugers möglichst gering zu halten, wird der Schlitten nicht wie bisher im Stand der Technik üblich mittels eines Pneumatikzylinders angetrieben, sondern von einem Elektromotor mit Untersetzungsgetriebe, so dass ein Kompressor zur Drucklufterzeugung entbehrlich ist. Das Untersetzungsgetriebe wirkt vorzugsweise über eine mit seiner Abtriebswelle verbundene Kurven- oder Nockenscheibe auf den Schlitten ein, um diesen entgegen der Kraft einer Rückstellfeder langsam in Vorschubrichtung zu bewegen.
  • Die Kurven- oder Nockenscheibe weist zweckmäßig eine zur Vorschubrichtung des Reibholzes parallele Drehachse und eine über eine Stirnfläche überstehende Kurven- oder Nockenkulisse auf, gegen die der Schlitten von der Rückstellfeder angepresst wird. Die Kurven- oder Nockenkulisse erstreckt sich zweckmäßig um den Umfang der Kurven- oder Nockenscheibe herum und umfasst bevorzugt einen längeren, in Vorschubrichtung sanft ansteigenden Abschnitt für die Vorschubbewegung des Schlittens, gefolgt von einem kürzeren, steil abfallenden Abschnitt für die von der Rückstellfeder bewirkte Rückwärtsbewegung.
  • Um eine direkte Steuerung der erzeugten Rauchmenge, der Rauchintensität und der Rauchtemperatur zu ermöglichen, sieht eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung und für sich patentbegründenden Erfindungsvariante vor, dass der Vorsehubmechanismus einen Elektromotor umfasst, dessen Drehmoment in Abhängigkeit von der Leistungs- oder Stromaufnahme bzw. von der Drehzahl eines elektrischen Antriebsmotors des Reibelements geregelt und im Wesentlichen konstant gehalten wird. Während der Elektromotor des Vorschubmechanismus bevorzugt als Drehstrommotor ausgebildet ist, ist der Antriebsmotor des Reibelement zweckmäßig ein Gleichstrommotor. Durch die erfindungsgemäße Regelung kann während des Betriebs des Reibraucherzeugers eine Überlastung des Antriebsmotors des Reibelements durch einen zu starken Andruck des Reibholzes gegen das Reibelement vermieden werden. Die Leistungs- oder Stromaufnahme des Antriebsmotors des Reibelements ist darüber hinaus vorzugsweise einstellbar, so dass das Reibelement trotz einer Verwendung von Reibhölzern aus unterschiedlich harten Holzarten mit einer konstanten Drehzahl angetrieben werden kann. Diese liegt vorzugsweise zwischen etwa 450 bis 1000 U/min, wodurch sich bei einem Anpressdruck des Reibholzes von etwa 20 bis 45 kg/cm2 das Reibelement an seiner Reibfläche auf eine Temperatur von ca. 350°C erwärmt, was bei einer Rauchtemperatur zwischen 15 und 25°C eine sehr gute Rauchqualität ergibt und weder auf der Reibfläche des Reibholzes noch auf den vom Rauch bestrichenen Oberflächen zu einer Ansammlung von klebrigen Verschwelungsrückständen führt.
  • Zur weiteren Verringerung des Platzbedarfs des Reibraucherzeugers kann dessen Baubreite dadurch reduziert werden, dass das Reibelement gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung eine mit einer Längsachse des Reibholzes fluchtende Drehachse aufweist und vorzugsweise als Reibkegel ausgebildet ist, der eine konische, mit Nuten zur Abförderung von verbranntem Holzmehl versehene Reibfläche aufweist, gegen die das Reibholz angepresst wird. Um die im Querschnitt gewöhnlich quadratischen Reibhölzer vollständig aufzubrauchen, ist der größte Durchmesser der konischen Reibfläche bevorzugt etwas größer als die Diagonalabmessungen der Reibhölzer.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
  • 1: eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Reibraucherzeugers;
  • 2: eine andere perspektivische Darstellung des Reibraucherzeugers;
  • 3: eine teilweise weggeschnittene vergrößerte perspektivische Darstellung eines Reibpilzes des Reibraucherzeugers;
  • 4: eine teilweise weggeschnittene vergrößerte perspektivische Darstellung des Reibpilzes und seines Drehantriebs;
  • 5: eine teilweise weggeschnittene vergrößerte perspektivische Darstellung eines Vorschubmechanismus des Reibraucherzeugers;
  • 6: eine vergrößerte perspektivische Darstellung eines Schlittens des Vorschubmechanismus;
  • 7: eine vergrößerte perspektivische Darstellung einer Klemmbacke des Schlittens;
  • 8: eine vergrößerte perspektivische Darstellung einer Kurven- oder Nockenscheibe eines Antriebs des Vorschubmechanismus; und
  • 9: eine perspektivische Darstellung einer Rahmens und einer Reibholzrückhaltevorrichtung des Vorschubmechanismus.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Reibraucherzeuger 2 dient zur Rauchversorgung einer Räucherkammer oder eines Räucherofens einer als Tischgerät, Untertischgerät oder mobiles Schrankgerät ausgebildeten kompakten Räuchervorrichtung (nicht dargestellt) zum Räuchern von Fleisch, Fisch, Geflügel, Wurstwaren oder dergleichen.
  • Der Reibraucherzeuger 2 besteht im Wesentlichen aus einem langgestreckten Tragrahmen 4 zur Montage im Tisch-, Untertisch- oder Schrankgerät, einem im Tragrahmen 4 um eine horizontale Drehachse drehbar gelagerten Reibpilz 6, der von einem an einer Seite im Tragrahmen 4 montierten Antriebsmotor 8 drehend angetrieben wird, sowie einem an der entgegengesetzten Seite im Tragrahmen 4 montierten Vorschubmechanismus 10, der ein im Tragrahmen 4 längsverschiebbar geführtes stabförmiges Reibholz 12 mit seiner zum Reibpilz 6 benachbarten vorderen Stirnfläche 14 (5) mit einem geeigneten Anpressdruck intermittierend gegen den Reibpilz 6 anpresst, wodurch es sich infolge des Reibkontakts im Bereich seiner Stirnfläche 14 so weit aufheizt, dass es dort unter Raucherzeugung verglimmt.
  • Wie am besten in 3 und 4 dargestellt, besteht der Reibpilz 6 im Wesentlichen aus einem mit dem Antriebsmotor 8 verbindbaren Schaftteil 16 und einem Kopfteil 18. Der Kopfteil 18 umfasst einen im Wesentlichen konischen Reibkegel 20 aus hochlegiertem Werkzeugstahl, dessen Außendurchmesser an seiner Basis 22 etwas größer ist als die Diagonalen des im Querschnitt quadratischen Reibholzes 12, so dass dessen gesamte Stirnfläche 14 mit dem Reibkegel 20 im Kontakt gelangt und restlos aufgerieben wird. Der Reibkegel 20 weist eine Zentrierspitze 24 auf und ist zumindest in seiner konischen Reib- oder Mantelfläche 26 mit mehreren in axialer Richtung verlaufenden Nuten 28 versehen, die bevorzugt zum Schaftteil hin etwas erweitert sind und zur Abförderung des bei der Raucherzeugung anfallenden verbrannten Holzmehls von der Reibfläche 26 dienen. Wie am besten in 3 dargestellt, ist der Reibkegel 20 durch eine mittige Schraube 30 starr mit einem zylindrischen Träger 32 verschraubt, der formschlüssig und lösbar mit einem erweiterten Ringflansch 34 am vorderen Ende des Schaftteils 16 verbunden ist.
  • Wie am besten in 4 dargestellt, ist der Schaftteil 16 des Reibpilzes 6 in einer Lageranordnung 36 gelagert, die ein Axiallager 38, ein Radiallager 40 und ein Kegelrollenlager 42 umfasst und an einer Querwand 44 des Tragrahmens 4 befestigt ist. Vor der Querwand 44 ist eine Dichtungsanordnung 46 vorgesehen, die verhindert, dass bei der Raucherzeugung aus dem Reibholz 12 austretenden flüchtige Verbindungen bis zu den Lagern 38, 40, 42 bzw. bis zum Antriebsmotor 8 gelangen und dort kondensieren können. Das vom Reibkegel 20 abgewandte Ende des Schaftteils 16 ist drehfest mit einer Abtriebswelle 48 des Antriebsmotors 8 verbunden.
  • Wie am besten in 5 und 6 dargestellt, besteht der Vorschubmechanismus 10 im Wesentlichen aus einem entlang einer horizontalen Linearführung 50 des Tragrahmens 4 verschiebbaren Schlitten 52 mit zwei einander beiderseits des Reibholzes 12 gegenüberliegenden Klemmbacken 54, zwischen denen das Reibholz 12 festgeklemmt und über eine Vorschubstrecke des Schlittens 52 in Richtung des Reibpilzes 6 vorgeschoben und dabei gegen diesen angepresst wird, einem Elektromotor 56 mit einem angeflanschten Untersetzungsgetriebe 58 als Antrieb für den Vorschub des Schlittens 52, sowie einer auf den Schlitten 52 einwirkenden Rückstellfeder 60, die den Schlitten 52 nach jeder Vorschubbewegung zurück bewegt.
  • Die Linearführung 50 besteht aus zwei parallelen, in Querwänden 62, 64 des Tragrahmens 4 befestigten horizontalen Rundstangen 66 aus Stahl, auf denen zwei Paare von Linearlagern 68 des Schlittens 52 hin und her verschiebbar sind.
  • Wie am besten in 6 dargestellt, sind die als Nadellager ausgebildeten Linearlager 68 in zwei Brückenhalterungen 70, 72 montiert, die jeweils den Zwischenraum zwischen den Rundstangen 66 überbrücken und durch einen Abstandhalter 74 im axialen Abstand voneinander gehalten werden. Die vordere, dem Reibpilz 6. zugewandte Brückenhalterung 70 trägt zwei parallele, nach unten überstehende vertikale Rundstäbe 76, die an ihren unteren Enden durch ein Überbrückungselement 78 verbunden sind und deren Mittelachsen eine zur Vorschubrichtung senkrechte Ebene aufspannen. Jeder Rundstab 76 durchsetzt zwischen der Brückenhalterung 70 und dem Überbrückungselement 78 eine als Langloch ausgebildete Aussparung 80 in einer der beiden Klemmbacken 54, wobei er im Bereich der Aussparung 80 ein Rollenlager 82 trägt. Der Außendurchmesser der Rollenlager 82 ist etwas kleiner als die Breite der Aussparungen 80, so dass sie sich bei einer Vorschub- bzw. Rückwärtsbewegung des Schlittens 52 in den Aussparungen 80 der Klemmbacken 54 hin und her verschieben können. Das Überbrückungselement 74 ist an seiner vom Reibpilz 6 abgewandten Rückseite mit einem nach unten überstehenden Andruckbolzen 84 versehen, der ein Nadellager 86 trägt, dessen Außenring 88 in Bezug zum Überbrückungselement 74 um eine zu den Rundstäben 76 parallele vertikale Achse drehbar ist.
  • Die beiden einstückig ausgebildeten Klemmbacken 54 weisen jeweils einen vertikalen Klemmbackenteil 90 mit einer der benachbarten Längsseitenfläche 92 des Reibholzes 12 zugewandten Klemmfläche 94 und einen mit der Aussparung 80 versehenen horizontalen Klemmbackenteil 96 auf, der über die von der Klemmfläche 94 abgewandte Außenseite des Klemmbackenteils 90 übersteht. Die zu den Längsseitenflächen 92 des Reibholzes 12 parallelen Klemmflächen sind mit überstehenden Zähnchen versehen, die sich beim Anpressen gegen die Längsseitenflächen 92 des Reibholzes 12 in diese eindrücken. Der dadurch bewirkte Formschluss sorgt für eine Verstärkung der durch die beiderseitige Anpressung der Klemmbacken 54 erzielten reib- oder kraftschlüssigen Verbindung zwischen dem Reibholz 12 und den Klemmbacken 54. Der vertikale Klemmbackenteil 90 weist parallele Ober- und Unterkanten auf, die zwischen parallelen Unter- bzw. Oberkanten von seitlichen Ausschnitten (nicht dargestellt) in zwei im Querschnitt U-förmigen Reibholz-Führungsprofilen 98 (nur eines in 1 und 2 dargestellt) in Vorschubrichtung verschiebbar geführt sind. Die Aussparungen 80 in den horizontalen Klemmbackenteilen 96 divergieren in Vorschubrichtung unter einem Winkel von 30 Grad in Bezug zur Längsachse des Reibholzes 12 und werden jeweils von zwei gegenüberliegenden parallelen Flächen begrenzt, einer dem Reibholz 12 zugewandten inneren Andruckfläche, die bei der Vorschubbewegung des Schlittens 52 vom zugehörigen Rundstab 76 mit einer Druckkraft beaufschlagt wird, welche die Klemmbacke 54 zuerst an das Reibholz 12 annähert und dann gegen dieses anpresst, und einer gegenüberliegenden äußeren Ausrückfläche 102 auf der vom Reibholz 12 abgewandten Seite, die bei einer Rückwärtsbewegung des Schlittens 52 vom Rundstab 76 mit einer Druckkraft beaufschlagt wird, um die Klemmbacke 54 zuerst vom Reibholz 12 zu lösen und dann an diesem entlang nach hinten zu bewegen, so dass sie bei der nachfolgenden Vorschubbewegung ein Stück weiter hinten erneut mit dem Reibholz 12 in Eingriff gebracht werden kann.
  • Zur Erzeugung der Vorschubbewegung des Schlittens 52 ist eine Abtriebswelle 102 des Untersetzungsgetriebes 58 des Elektromotors 56 mit einem Kurven- oder Nockenring 104 versehen, der um eine zur Vorschubrichtung des Reibholzes 12 parallele Drehachse drehbar ist. Wie am besten in 8 dargestellt, weist der Kurven- oder Nockenring 104 auf seiner in Vorschubrichtung weisenden Stirnfläche eine Kurven- oder Nockenkulisse 106 auf, gegen welche der Außenring 88 des Nadellagers 86 des Schlittens 52 von der Rückstellfeder 60 entgegen der Vorschubrichtung angepresst wird. Die Kurven- oder Nockenkulisse 106 erstreckt sich einmal um den Umfang des Kurven- oder Nockenrings 104 herum und besteht aus einem langen, in Vorschubrichtung sanft ansteigenden Abschnitt 108 und einem anschließenden kurzen steil abfallenden Abschnitt 110. Während einer Umdrehung des Kurven- oder Nockenrings 104 führt der Schlitten 52 somit eine langsame Vorschubbewegung aus, solange der Außenring 88 des Nadellagers 86 auf dem sanft ansteigenden Abschnitt 108 abrollt und in Vorschubrichtung gedrückt wird, gefolgt von einer schnellen Rückwärtsbewegung, wenn der Außenring 88 des Nadellagers 86 den steil abfallenden Abschnitt 110 erreicht und unter dem Druck der Rückstellfeder 60 vom Reibpilz 6 weg nach hinten über diesen Abschnitt 110 abrollt.
  • Während sich der Schlitten 52 in Vorschubrichtung bewegt, werden die beiden Klemmbacken 54 aufgrund des Eingriffs der Rundstäbe 76 mit den divergierenden Aussparungen 80 zuerst gegen die entgegengesetzten Längsseitenflächen 92 des Reibholzes 12 angepresst, bis sie sich fest zwischen dem Reibholz 12 und den Rundstäben 76 verkeilt haben, woraufhin das Reibholz 12 vom Schlitten 52 mitgeführt und gegen den Reibkegel des Reibpilzes 6 angepresst wird. Nachdem sich der Außenring 88 des Nadellagers 86 über den am weitesten vorstehenden Punkt der Kurven- oder Nockenkulisse 106 bewegt hat, wird der Schlitten 52 relativ schnell zurück bewegt, wobei sich die Klemmbacken 54 zuerst infolge des Drucks der Rundstäbe 76 auf die Ausrückflächen 100 vom Reibholz 12 lösen und dann an den Längsseitenflächen 92 des Reibholzes 12 entlang nach hinten bewegt werden, bis der Außenring 88 des Nadellagers 86 den am weitesten vom Reibpilz 6 entfernten Punkt der Kurven- oder Nockenkulisse 106 erreicht.
  • Bei dem Elektromotor 56 des Vorschubmechanismus 10 handelt es sich um einen Gleichstrommotor, dessen Drehmoment und damit der Andruck des Reibholzes 12 gegen den Reibkegel 20 des Reibpilzes 6 in Abhängigkeit von der Strom- bzw. Leistungsaufnahme des als Drehstrommotor ausgebildeten Antriebsmotors 8 des Reibpilzes 6 geregelt wird, der den Reibpilz 6 mit einer vorbestimmten, im Wesentlichen konstanten Drehzahl antreibt. Diese konstante Drehzahl liegt vorzugsweise zwischen 450 und 1000 U/min, was bei einem Anpressdruck des Reibholzes 12 von etwa 20 bis 45 kg/cm2 zu einer Erwärmung des Reibkegels 20 des Reibpilzes 6 auf ca. 350°C und damit zu einer optimalen Rauchqualität führt. Zur Drehmoment- bzw. Andruckregelung wird die vom Antriebsmotor 8 jeweils aufgenommene Leistung mit Hilfe eines einphasigen Stromwandlers elektrisch erfasst und der Messwert in Form einer Spannung mit einer konstanten Bezugsspannung verglichen, wobei die Differenz der beiden Spannungen als Regelgröße zur Regelung des Drehmoments des Elektromotors 56 des Vorschubmechanismus 10 dient. Die Regelung wird mit Hilfe einer Elektronikschaltung vorgenommen, die bei einer Überlastung des Antriebsmotors 8 und damit einem Absinken seiner Drehzahl für eine automatische Reduzierung des Drehmoments des Elektromotors 56 und damit des Andrucks des Reibholzes 12 gegen den Reibpilz 6 und bei einer Entlastung des Antriebsmotors 8 für eine entsprechende Erhöhung des Drehmoments sorgt.
  • Darüber hinaus ist die Soll-Leistung bzw. Stromaufnahme des Antriebsmotors 8 nach Bedarf einstellbar, so dass sie in Abhängigkeit von der Holzart des verwendeten Reibholzes 12 verändert, das heißt bei Verwendung von härteren Holzarten vergrößert und bei Verwendung von weicheren Holzarten verkleinert werden kann.
  • Um zu verhindern, dass sich das Reibholz 12 bei der Rückwärtsbewegung der Klemmbacken 54 zusammen mit diesen mit nach hinten bewegt, ist der Vorschubmechanismus 10 mit einer in 9 dargestellten Rückhaltevorrichtung 112 versehen, die das Reibholz 12 während der Rückwärtsbewegung des Schlittens 52 gegen den Reibpilz 6 anliegend festhält, jedoch nicht gegen diesen anpresst, so dass während der Rückwärtsbewegung des Schlittens 54 kein Rauch erzeugt wird.
  • Die Rückhaltevorrichtung 112 besteht im Wesentlichen aus zwei Rückhalteklinken 114, die in zwei an Seitenwangen 116 des Tragrahmens 4 befestigten Halterungen 118 um vertikale Achsen verschwenkbar gelagert sind und eine Spitze 120 aufweisen, die nach der Bestückung der Reibholz-Führungsprofile 98 mit einem Reibholz 12 in Vorschubrichtung weist und durch die Kraft einer Feder (nicht sichtbar) gegen die benachbarte Längsseitenfläche 92 des Reibholzes 12 angepresst wird. Um zu verhindern, dass das Reibholz 12 bei einer Rückwärtsbewegung des Schlittens 52 von den Klemmbacken 54 nach hinten bewegt wird, bohren sich die Spitzen 120 infolge ihres schrägen Anstellwinkels und der Kraft der Feder in die benachbarten Längsseitenflächen 92 und halten dadurch das Reibholz 12 fest. Wegen des schrägen Anstellwinkels lösen sie sich bei der nächsten Vorschubbewegung schnell wieder vom Reibholz 12.
  • Da die vom Reibpilz 6 abgewandte hintere Stirnfläche 122 ( 1) des Reibholzes 12 stets vollständig frei liegt, kann das Reibholz 12, wenn es nahezu aufgebraucht ist, durch ein neues Reibholz 12 ergänzt werden, das zum Beispiel durch Federkraft gegen die hintere Stirnfläche 122 des nahezu aufgebrauchten Reibholzes 12 angepresst wird, bis es zusammen mit diesem von den Klemmbacken 54 erfasst und in Vorschubrichtung bewegt wird. Dadurch können die Reibhölzer 12 restlos aufgebraucht und zudem ohne manuellen Eingriff in den Vorschubmechanismus 10 nachgefüllt werden.

Claims (22)

  1. Reibraucherzeuger zur Rauchversorgung einer Räucherkammer, mit einem motorisch drehbaren Reibelement und mit einem Vorschubmechanismus für ein in einer Führung verschiebbares, gegen das Reibelement anpressbares stabförmiges Reibholz, wobei der Vorschubmechanismus zwei Klemmbacken aufweist, die gegen entgegengesetzte Längsseitenflächen des Reibholzes anpressbar und in Vorschubrichtung des Reibholzes bewegbar sind, um das Reibholz mit seiner einen Stirnfläche gegen das Reibelement anzupressen, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (54) auf einem in und entgegen der Vorschubrichtung beweglichen Schlitten (52) montiert sind und sich bei einer Bewegung des Schlittens (52) in Vorschubrichtung zuerst zwischen dem Schlitten (52) und dem Reibholz (12) verkeilen, um das Reibholz (12) anschließend mit dem Schlitten (52) in Vorschubrichtung mitzuführen und gegen das Reibelement (6) anzupressen.
  2. Reibraucherzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich bei einer Bewegung des Schlittens (52) entgegen der Vorschubrichtung zuerst die Klemmbacken (54) vom Reibholz (12) lösen und dann zusammen mit dem Schlitten (52) am Reibholz (12) entlang bewegt werden.
  3. Reibraucherzeuger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (54) jeweils eine zur gegenüberliegenden Längsseitenfläche (92) des Reibholzes (12) parallele Klemmfläche (94) mit überstehenden Zähnchen aufweisen.
  4. Reibraucherzeuger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (54) jeweils eine von der Klemmfläche (94) abgewandte Andruckfläche aufweisen, die unter einem Winkel von weniger als 45 Grad zur Vorschubrichtung geneigt ist.
  5. Reibraucherzeuger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckfläche von einer seitlichen Begrenzungsfläche einer länglichen Aussparung (80) in der Klemmbacke (54) gebildet wird.
  6. Reibraucherzeuger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckflächen der beiden Klemmbacken (54) in Vorschubrichtung divergieren.
  7. Reibraucherzeuger nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (80) von einem starr mit dem Schlitten (52) verbundenen Mitnehmer (76) durchsetzt wird.
  8. Reibraucherzeuger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer als Rundstab (76) ausgebildet ist und im Bereich der Aussparung (80) ein Wälzlager (82) trägt, das bei der Vorschubbewegung des Schlittens (52) mit seinem Außenring auf Andruckfläche und bei der Rückwärtsbewegung auf einer gegenüberliegenden zur Andruckfläche parallelen Ausrückfläche (100) abrollt.
  9. Reibraucherzeuger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschubmechanismus (10) einen Elektromotor (56) mit einem Untersetzungsgetriebe (58) und einem Kurven- oder Nockenring (104) umfasst, der den Schlitten (52) in Vorschubrichtung bewegt.
  10. Reibraucherzeuger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurven- oder Nockenring (104) eine zur Vorschubrichtung des Reibholzes (12) parallele Drehachse und auf seiner einen Stirnfläche eine Kurven- oder Nockenkulisse (106) aufweist.
  11. Reibraucherzeuger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kurven- oder Nockenkulisse (106) um den Umfang des Kurven- oder Nockenrings (104) erstreckt und mindestens einen längeren, in Vorschubrichtung sanft ansteigenden Abschnitt (108) gefolgt von einem kürzeren steil abfallenden Abschnitt (110) aufweist.
  12. Reibraucherzeuger nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (52) entgegen der Vorschubrichtung durch Federkraft gegen die Kurven- oder Nockenkulisse (106) angepresst wird.
  13. Reibraucherzeuger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Reibholz (12) während einer Bewegung des Schlittens (52) entgegen der Vorschubrichtung von einer Rückhalteeinrichtung (112) festgehalten wird.
  14. Reibraucherzeuger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhalteeinrichtung (112) gegen entgegengesetzt Längsseitenflächen des Reibholzes (12) anliegende Rückhalteklinken (114) aufweist.
  15. Reibraucherzeuger nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhalteklinken (114) in Bezug zur Führung (98) verschwenkbar sind und durch Federkraft gegen das Reibholz (12) angepresst werden.
  16. Reibraucherzeuger zur Rauchversorgung einer Räucherkammer, mit einem motorisch drehbaren Reibelement und mit einem Vorschubmechanismus für ein in einer Führung verschiebbares, gegen das Reibelement anpressbares stabförmiges Reibholz, insbesondere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschubmechanismus (10) einen Elektromotor (56) umfasst, dessen Drehmoment in Abhängigkeit von der Leistungs- oder Stromaufnahme eines elektrischen Antriebsmotors (8) des Reibelements (12) geregelt wird.
  17. Reibraucherzeuger nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (56) ein Drehstrommotor ist.
  18. Reibraucherzeuger nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (8) ein Gleichstrommotor mit verstellbarer Drehzahl ist.
  19. Reibraucherzeuger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Reibelement (6) eine mit einer Längsachse des Reibholzes (12) fluchtende Drehachse aufweist.
  20. Reibraucherzeuger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Reibelement als Reibpilz (6) oder Reibkegel (20) ausgebildet ist und eine im Wesentlichen konische Reibfläche (26) aufweist, gegen die das Reibholz (12) mit seiner Stirnfläche (14) angepresst wird.
  21. Reibraucherzeuger nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibfläche (26) mit Nuten (28) versehen ist.
  22. Reibraucherzeuger nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass der größte Durchmesser der konischen Reibfläche (26) etwas größer als die Diagonalabmessungen des im Querschnitt quadratischen Reibholzes (12) sind.
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