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DE102004052332B4 - Clip-Mutter - Google Patents

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DE102004052332B4 DE200410052332 DE102004052332A DE102004052332B4 DE 102004052332 B4 DE102004052332 B4 DE 102004052332B4 DE 200410052332 DE200410052332 DE 200410052332 DE 102004052332 A DE102004052332 A DE 102004052332A DE 102004052332 B4 DE102004052332 B4 DE 102004052332B4
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Abstract

Clip-Mutter zum Verbinden zweier Teile, mit einem zum Anklemmen an eines der Teile dienenden Klemmbereich (1), der durch einen äußeren Klemmschenkel (2) und einen inneren Gewindeschenkel (3) gebildet ist und wobei der Klemmschenkel (2) einen freien Durchgang (4) und der Gewindeschenkel (3) einen mit dem freien Durchgang (4) fluchtenden Gewindegang (5) aufweist, gekennzeichnet durch einen sich an den Gewindeschenkel (3) anschließenden, den Gewindeschenkel (3) zumindest teilweise übergreifenden Sicherungsbereich (6), dessen Wandung (7) sich mit Abstand zu dem Gewindegang (5) über diesen erstreckt und dabei zum Überdecken des freien Endes einer sich durch den Gewindegang (5) hindurch erstreckenden Schraube dient.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Clip-Mutter zum Verbinden zweier Teile, mit einem zum Anklemmen an eines der Teile dienenden Klemmbereich, der durch einen äußeren Klemmschenkel und einen inneren Gewindeschenkel gebildet ist und wobei der Klemmschenkel einen freien Durchgang und der Gewindeschenkel einen mit dem freien Durchgang fluchtenden Gewindegang aufweist.
  • Clip-Muttern der eingangs genannten Art sind aus der Praxis hinlänglich bekannt. Lediglich beispielhaft wird dazu auf die DE 35 36 473 A1 verwiesen. Solche Clip-Muttern werden oft auch als Halteklammern oder mutterartige Befestigungselemente bezeichnet.
  • Die gattungsbildende Clip-Mutter dient regelmäßig zum Verbinden zweier Teile. Dazu umfasst sie einen zum Anklemmen an eines der Teile dienenden Klemmbereich, wobei meist an ein flächiges Teil angeklemmt und ein zweites Teil damit verbunden wird. Der Klemmbereich ist durch einen äußeren Klemmschenkel und einen inneren Gewindeschenkel gebildet, wobei der Klemmschenkel einen freien Durchgang und der Gewindeschenkel einen mit dem freien Durchgang fluchtenden Gewindegang aufweist. So wird insbesondere auf die 1 und 5 der DE 35 36 473 A1 nebst dazugehörender Beschreibung verwiesen.
  • Die aus der DE 35 36 473 A1 bekannte Clip-Mutter ist jedoch in der Praxis insoweit problematisch, als die Blechschraube komplett durch die Clip-Mutter hindurchgeschraubt wird, so dass der meist scharfkantige Gewindegang der Schraube nebst spitz zulaufendem Ende unkontrolliert in den Bereich hinter der Clip-Mutter ragt. So besteht zum einen die Gefahr, dass beim Eindrehen der Schraube dahinter befindliche Leitungen, Vorrichtungen oder sonstige Teile beschädigt werden. Zum anderen besteht die Gefahr, dass insbesondere bei der Anwendung in Kraftfahrzeugen Kabelstränge oder sonstige Leitung in Berührung mit dem scharfkantigen Gewindegang der Schraube kommen, so dass unterstützt durch ständige Vibrationen und Bewegungen des Fahrzeugs eine allmähliche Beschädigung eintritt. Die Verwendung der gattungsbildenden Clip-Mutter ist aus den voranstehend genannten Gründen problematisch.
  • Aus der DE 203 19 556 U1 ist eine Vorrichtung zum Verbinden eines Trägerteils mit einem Anbauteil bekannt. Dabei wird der Gewindebereich von einem Steg teilweise übergriffen. Dort befindet sich ein Widerlagerbereich, der mit einer in den Gewindebereich eingeschraubten Schraube in Eingriff kommt und für die Schraube einen Anschlag bildet. Insoweit sei verwiesen auf die 1 und 3 sowie auf die Zusammenfassung der Entgegenhaltung. Der Steg und der Widerlagebereich dienen u.a. dazu, vor der spitzen Schraube zu schützen.
  • Im Lichte der voranstehenden Ausführungen liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Clip-Mutter der eingangs genannten Art derart auszugestalten und weiterzubilden, dass sie sich in allen nur denkbaren Bereichen bei einfachster Konstruktion sicher anwenden lässt.
  • Erfindungsgemäß ist die voranstehende Aufgabe durch eine Clip-Mutter mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Danach ist die Clip-Mutter der gattungsbildenden Art derart ausgestaltet und weitergebildet, dass sich an den Gewindeschenkel ein Sicherungsbereich anschließt, der den Gewindeschenkel zumindest teilweise übergreift und dessen Wandung sich mit Abstand zu dem Gewindegang über diesen erstreckt. Dabei dient der Sicherungsbereich zum Überdecken des freien Endes einer sich durch den Gewindegang hindurch erstreckenden Schraube, so dass diese im eingeschraubten Zustand stets abgedeckt ist.
  • In erfindungsgemäßer Weise ist zunächst einmal erkannt worden, dass die aus dem Stand der Technik bekannte Clip-Mutter ein ganz erhebliches Gefahrenpotential in sich birgt, nämlich in Bezug auf den durch die bekannten Clip-Mutter hindurchragenden Gewindegang nebst Spitze einer dort eingeschraubten Schraube. Die Gefahr der Beschädigung eines Kabelstrangs, einer Leitung oder dergleichen lässt sich nicht ausschließen.
  • In weiter erfindungsgemäßer Weise ist erkannt worden, dass man diese Gefahr nahezu insgesamt ausschließen kann, wenn man nämlich eine besondere Sicherungsmaßnahme ergreift, nämlich dahingehend, dass man einen besonderen Sicherungsbereich vorsieht, der sich an den Gewindeschenkel anschließt. Im Konkreten übergreift der Sicherungsbereich den Gewindeschenkel zumindest teilweise, nämlich derart, dass sich dessen Wandung mit Abstand zu dem Gewindegang des Gewindeschenkels über diesen erstreckt. Durch diese Maßnahme ist das freie Ende einer sich durch den Gewindegang hindurch erstreckenden Schraube über deckt, so dass dieses freie Ende und der dort freiliegende Gewindegang nach außen hin regelrecht abgeschirmt ist. Eine Beschädigung von Gegenständen und/oder Einrichtungen jedweder Art im Bereich der Clip-Mutter durch die eingeschraubte Schraube ist weitestgehend vermieden, und zwar bei einfachster Konstruktion.
  • Im Konkreten ist der Sicherungsbereich als vorzugsweise integrale Verlängerung des Gewindeschenkels ausgebildet. So erstreckt sich der Sicherungsbereich von dem Gewindeschenkel abragend in Einschraubrichtung, so dass die rückseitig herausragende Schraube abgedeckt ist.
  • In vorteilhafter Weise sind der Klemmbereich und der Sicherungsbereich aus einem einteiligen bandförmigen Material hergestellt, wobei es sich dabei um ein spritzgusstechnisch gefertigtes Kunststoffmaterial oder in besonders vorteilhafter Weise um ein Blechband handelt. Je nach Bedarf kann es sich dabei um einfaches Blech, einen Federstahl oder Edelstahl handeln.
  • Zur Realisierung einer einfachen Geometrie ist das Bandmaterial derart gebogen, dass der Sicherungsbereich unmittelbar auf bzw. über dem Gewindeschenkel ausgebildet ist und insoweit als Fortsatz des Gewindeschenkels zu verstehen ist. Zur Bildung des Sicherungsbereichs ist dabei das Bandmaterial am Ende des Gewindeschenkels von diesem weggebogen und mit einem freien Ende zu dem Gewindeschenkel hin gebogen. Dabei ist es grundsätzlich möglich, dass sich das Bandmaterial bogenförmig über den Gewindegang hinweg erstreckt. Beliebige Abkantungen im Sicherungsbereich sind denkbar.
  • Im Rahmen einer konkreten Ausgestaltung ragt das Bandmaterial zur Bildung des Sicherungsbereichs in etwa orthogonal von dem Gewindeschenkel ab, erstreckt sich mit Abstand über den Gewindegang des Gewindeschenkels hinweg und ist mit seinem freien Ende in etwa orthogonal zum Gewindeschenkel hin gebogen. Dabei könnte das Bandmaterial des Sicherungsbereich zwei in etwa parallel zueinander verlaufende Außenschenkel und zwei einen Winkel kleiner 120° umschließende, über dem Gewindegang eine Art Haube bildende Sicherungsschenkel umfassen, die entsprechend ihrem Winkel und den daraus resultierenden Innenflächen eine Art Führung und gleichzeitig eine Begrenzung für die Schraube bilden. So könnte das Bandmaterial des Sicherungsbereichs gemeinsam mit dem Gewindeschenkel im Querschnitt die Form eines Hauses bzw. die Form des Umrisses eines Hauses bilden, wobei die Sicherungsschenkel die Strecke begrenzen, um die die Schraube hineinschraubbar ist.
  • In weiter vorteilhafter Weise ist der Sicherungsbereich so gebildet, dass sich das freie Ende des Bandmaterials des Sicherungsbereichs auf der Oberfläche des Gewindeschenkels abstützt, so dass der Sicherungsbereich einem von außen einwirkenden mechanischen Druck standhalten kann. Im Konkreten greift das freie Ende des Bandmaterials des Sicherungsbereichs mit einem zumindest geringfügig abgewinkelten Bereich in eine dort teilweise ausgeklinkte und zum Anschlag aufgebogene Lasche, so dass eine Arretierung und somit eine hinreichende Stabilität des Sicherungsbereichs gewährleistet ist. Ein Aufbiegen der den Sicherungsbereich bildenden Schenkel ist damit weitgehend vermieden.
  • In weiter vorteilhafter Weise ist innerhalb des Sicherungsbereichs mindestens eine Sicherungslasche vorgesehen, die als Rausfallsicherung oder Abzugsicherung für die Schraube, aber auch als Zentrierhilfe, zu verstehen ist. Zumindest aus einer der beiden Seitenwandungen des Sicherungsbereichs ist eine solche Sicherungslasche aus dem Bandmaterial zumindest teilweise ausgeklinkt und zur Sicherung der Schraube nach innen weggebogen. An ihrem freien Ende könnte die Sicherungslasche eine Einkerbung zur Anlage oder aber auch zur Aufnahme der Schraube aufweisen, so dass sich der Gewindegang um den Randbereich der Einkerbung legen kann. Zur Gewährleistung einer sicheren Funktion der so geschaffenen Rausfallsicherung sind in vorteilhafter Weise aus den beiden Seitenwandungen des Sicherungsbereichs jeweils eine Sicherungslasche aus dem Bandmaterial zumindest teilweise ausgeklinkt und zur Sicherung der Schraube nach innen weggebogen, so dass sich die freien Enden der beiden Sicherungslaschen unter Bildung eines zumindest geringfügigen Abstands gegenüber liegen, gegebenenfalls mit den dort vorgesehenen Ausnehmungen. Die Schraube lässt sich durch diesen Bereich zwischen den Sicherungslaschen hindurch stecken oder hindurch drehen, wodurch sich der Abstand zwischen den Sicherungslaschen vergrößert. Ein unbeabsichtigtes Herausfallen der Schraube ist im Sinne einer Abzugsicherung wirksam vermieden.
  • Zu der Abzugsicherung sei angemerkt, dass die dazu gedachten Sicherungslaschen aus einem teilweise in den Seitenschenkeln und in den Sicherungsschenkeln liegenden Bereich ausgeklinkt und dort vorzugsweise zum Gewindeschenkel hin herausgebogen sind, wobei die Sicherungslaschen zum Gewindegang hin einen Winkel größer 90° bilden. Entsprechend ragen die Sicherungslaschen zumindest geringfügig nach oben, so dass sie sich beim Hindurchdrücken einer Schraube entgegen der Materialspannung voneinander entfernen und so eine sichernde Klemmwirkung auf die Schraube ausüben.
  • Die Sicherungsschenkel des Sicherungsbereichs bilden einerseits eine Begrenzung für die einzuschraubende Schraube und andererseits mit ihren Innenflächen eine Art Führung, damit sich die Schraube mehr oder weniger zentriert einschrauben lässt. Damit im Falle einer Verkantung ein seitliches Wegrutschen der Schraube wirksam vermieden ist, weisen die Sicherungsschenkel des Sicherungsbereichs nach innen gerichtete seitliche Abkantungen als Begrenzung der Innenflächen auf. Diese Abkantungen können scharfkantig ausgeführt sein, so dass die Schraube mit ihrem vorderen Ende nicht über die Führungsflächen der Sicherungsschenkel hinausgleiten können. Außerdem tragen die Abkantungen zur mechanischen Stabilität der Sicherungsschenkel und somit des Sicherungsbereichs bei.
  • Hinsichtlich des in dem Gewindeschenkel ausgebildeten Gewindegangs ist wesentlich, dass dieser im Sinne einer Gewindeprägung ausgeführt ist, die sich zum Sicherungsbereich hin erstreckt. Diese Gewindeprägung weist einen geschlitzten Randbereich auf, um so den Gewindegang für die Schraube zu bilden. Letztendlich stellt die Gewindeprägung eine Art Ausstülpung in den Sicherungsbereich hinein dar.
  • Eine weitere konstruktive Maßnahme ist im Klemmschenkel vorgesehen, nämlich im Bereich des dortigen Durchgangs, der durch eine Zentrierung begrenzt ist. Diese Zentrierung ist durch eine zumindest teilweise ausgeklinkte, zum Gewindeschenkel hin gebogene Lasche gebildet, die letztendlich den Durchgang aufweist. Die Lasche ist derart aus der Ebene des Klemmschenkels heraus gebogen, dass sie in etwa parallel zu der Fläche des Gewindeschenkels verläuft, wobei der Gewindeschenkel zu dem Klemmschenkel unter einem spitzen Winkel angeordnet ist, um nämlich beim Auseinanderdrücken der beiden Schenkel eine Klemmwirkung auf das jeweilige Teil zu bewirken.
  • Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die vorliegende Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Lehre anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Lehre anhand der Zeichnung werden auch im Allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen
  • 1 in einer schematischen Ansicht, perspektivisch, ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Clip-Mutter,
  • 2 den Gegenstand aus 1 in einer schematischen Seitenansicht,
  • 3 den Gegenstand aus den 1 und 2 in einer Vorderansicht und
  • 4 den Gegenstand aus den 1 und 2 in einer Unteransicht.
  • 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Clip-Mutter zum Verbinden zweier in den Figuren nicht gezeigter Teile. Die Clip-Mutter umfasst einen zum Anklemmen an eines der Teile dienenden Klemmbereich 1. Der Klemmbereich 1 ist durch einen äußeren Klemmschenkel 2 und einen inneren Gewindeschenkel 3 gebildet. Dies lässt sich insbesondere auch 2 entnehmen.
  • Die Figuren zeigen des Weiteren, dass der Klemmschenkel 2 einen freien Durchgang 4 aufweist. Der Gewindeschenkel 3 hat einen mit dem freien Durchgang 4 fluchtenden Gewindegang 5.
  • In erfindungsgemäßer Weise ist ein sich an den Gewindeschenkel 3 anschließender, den Gewindeschenkel 3 zumindest teilweise übergreifender Sicherungsbereich 6 vorgesehen, dessen Wandung 7 sich mit Abstand zu dem Gewindegang 5 über diesen erstreckt und dabei zum Überdecken des freien Endes einer sich durch den Gewindegang 5 hindurch erstreckenden, in den Figuren nicht gezeigten Schraube dient.
  • Die 1 und 2 zeigen deutlich, dass der Sicherungsbereich 6 als integrale Verlängerung des Gewindeschenkels 3 ausgebildet ist, wobei der Klemmbereich 1 und der Sicherungsbereich 6 aus einem einteiligen Blechband gefertigt sind.
  • Die 1 und 2 zeigen des Weiteren, dass das Bandmaterial des verwendeten Blechbandes derart gebogen ist, dass der Sicherungsbereich 6 unmittelbar auf bzw. über dem Gewindeschenkel 3 und somit auch über dem Gewindegang 5 ausgebildet ist.
  • 2 lässt deutlich erkennen, dass zur Bildung des Sicherungsbereichs 6 das Bandmaterial 9 am Ende des Gewindeschenkels 3 von diesem weggebogen und mit einem freien Ende 8 zu dem Gewindeschenkel 3 hin gebogen ist. Im Konkreten ist das Bandmaterial 9 orthogonal von dem Gewindeschenkel 3 abnagend und erstreckt sich mit Abstand über den Gewindegang 5 des Gewindeschenkels 3 hinweg. Danach ist das Bandmaterial 9 orthogonal zum Gewindeschenkel 3 hin gebogen, so dass sich eine in sich geschlossene Linie zum Gewindeschenkel 3 hin ergibt.
  • 2 zeigt deutlich, dass das Bandmaterial 9 des Sicherungsbereichs 6 zwei parallel zueinander verlaufende Außenschenkel 10 und zwei einen Winkel kleiner 90° umschließende, über dem Gewindegang 5 eine Art Haube bildende Sicherungsschenkel 11 umfasst. Die Außenschenkel 10 und die Sicherungsschenkel 11 bilden gemeinsam mit dem insoweit als Basis dienenden Gewindeschenkel 3 eine Querschnittsform, die dem Umriss eines schematisierten Hauses entspricht. Insoweit ist der Sicherungsbereich 6 als ein an den Seiten offenes Gehäuse zu verstehen.
  • 2 zeigt besonders deutlich, dass sich das freie Ende 8 des Bandmaterials 9 des Sicherungsbereichs 6 auf der Oberfläche des Gewindeschenkels 3 abstützt. Im Konkreten ist auf der Oberfläche des Gewindeschenkels 3 eine Lasche 12 heraus gebogen, in die der abgewinkelte Bereich 13 des Außenschenkels 10 greift, wodurch eine Art Anschlag oder Verankerung gebildet ist.
  • 2 lässt des Weiteren erkennen, dass aus den beiden Seitenwandungen bzw. Außenschenkeln 10 des Sicherungsbereichs 6 jeweils eine Sicherungslasche 14 aus dem Bandmaterial 9 teilweise ausgeklinkt und zur Sicherung der nicht gezeigten Schraube nach innen weggebogen ist, wobei durch die beiden Sicherungslaschen 14 eine Art Abzugsicherung bzw. Rausfallsicherung für die Schraube geschaffen ist. Die 1, 3 und 4 lassen erkennen, dass die beiden Sicherungslaschen 14 an ihren freien Enden Einkerbungen 15 zur besseren Aufnahme des Gewindegangs der Schraube aufweisen. Des Weiteren lassen die Figuren erkennen, dass die Sicherungslaschen 14 unter einem Winkel kleiner 180° und größer 90° zueinander ausgerichtet sind, so dass sie geeignet sind, auf eine hineingedrückte oder eingeschobene Schraube eine Klemmwirkung auszuüben.
  • Die 2 und 3 lassen des Weiteren erkennen, dass die Sicherungsschenkel 11 des Sicherungsbereichs 6 nach innen gerichtete seitliche Abkantungen 16 als Begrenzung der jeweiligen Innenflächen aufweisen, so dass hier einerseits ein Anschlag gegen das Abrutschen einer dort zur Anlage kommenden Schraube einerseits und eine stabilisierende Maßnahme andererseits realisiert ist. Die Abkantungen 16 sind scharfkantig ausgeführt.
  • Des Weiteren zeigen die Figuren, dass der in dem Gewindeschenkel 3 ausgebildete Gewindegang 5 als zum Sicherungsbereich 6 hin ausgeformte Gewindeprägung ausgeführt ist. Dieser Gewindeprägung ist geschlitzt aufgeführt, und nimmt das Außengewinde der Schraube im Sinne eines Innengewindes auf.
  • Der in dem Klemmschenkel 2 ausgebildete Durchgang 4 ist durch eine Zentrierung begrenzt, die in einer zum Gewindeschenkel 3 hin gebogenen Lasche 17 ausgebildet ist. Die Lasche 17 ist Bestandteil des Klemmschenkels 2 und verläuft in etwa parallel zur Fläche des Gewindeschenkels 3, so dass eine geradlinige Einführung der Schraube ohne Verkantung im Bereich des Klemmschenkels 2 möglich ist.
  • Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Lehre sei zur Vermeidung von Wiederholungen auf den Allgemeinen Teil der Beschreibung sowie auf die beigefügten Patentansprüche verwiesen.
  • Schließlich sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das voranstehend beschriebene Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Lehre lediglich zur Erörterung der beanspruchten Lehre dienen, diese jedoch nicht auf das Ausführungsbeispiel einschränkt.

Claims (21)

  1. Clip-Mutter zum Verbinden zweier Teile, mit einem zum Anklemmen an eines der Teile dienenden Klemmbereich (1), der durch einen äußeren Klemmschenkel (2) und einen inneren Gewindeschenkel (3) gebildet ist und wobei der Klemmschenkel (2) einen freien Durchgang (4) und der Gewindeschenkel (3) einen mit dem freien Durchgang (4) fluchtenden Gewindegang (5) aufweist, gekennzeichnet durch einen sich an den Gewindeschenkel (3) anschließenden, den Gewindeschenkel (3) zumindest teilweise übergreifenden Sicherungsbereich (6), dessen Wandung (7) sich mit Abstand zu dem Gewindegang (5) über diesen erstreckt und dabei zum Überdecken des freien Endes einer sich durch den Gewindegang (5) hindurch erstreckenden Schraube dient.
  2. Mutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsbereich (6) als vorzugsweise integrale Verlängerung des Gewindeschenkels (3) ausgebildet ist.
  3. Mutter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmbereich (1) und der Sicherungsbereich (6) aus einem einteiligen bandförmigen Kunststoffmaterial, vorzugsweise spritzgusstechnisch, gefertigt sind.
  4. Mutter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmbereich (1) und der Sicherungsbereich (6) aus einem einteiligen Bandmaterial (9), vorzugsweise aus einem Blechband, gefertigt sind.
  5. Mutter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandmaterial (9) derart gebogen ist, dass der Sicherungsbereich (6) unmittelbar auf bzw. über dem Gewindeschenkel (3) ausgebildet ist.
  6. Mutter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung des Sicherungsbereichs (6) das Bandmaterial (9) am Ende des Gewindeschenkels (3) von diesem weggebogen und mit einem freien Ende zu dem Gewindeschenkel (3) hin gebogen ist.
  7. Mutter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung des Sicherungsbereichs (6) das Bandmaterial (9) in etwa orthogonal von dem Gewindeschenkel (3) abragt, sich mit Abstand über den Gewindegang (5) des Gewindeschenkels (3) hinweg erstreckt und wieder in etwa orthogonal zum Gewindeschenkel (3) hin gebogen ist.
  8. Mutter nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandmaterial (9) des Sicherungsbereichs (6) zwei in etwa parallel zueinander verlaufende Außenschenkel (10) und zwei einen Winkel kleiner 120° umschließende, über dem Gewindegang (5) eine Art Haube bildende Sicherungsschenkel (11) umfasst.
  9. Mutter nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandmaterial (9) des Sicherungsbereichs (6) gemeinsam mit dem Gewindeschenkel (3) im Querschnitt die Form eines Hauses bzw. dessen Umriss, bildet.
  10. Mutter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich das freie Ende des Bandmaterials (8) des Sicherungsbereichs (6) auf der Oberfläche des Gewindeschenkels (3) abstützt.
  11. Mutter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Bandmaterials (8) des Sicherungsbereichs (6) mit einem zumindest geringfügig abgewinkelten Bereich (13) in eine auf dem Gewindeschenkel (3) teilweise ausgeklinkte und zum Anschlag aufgebogene Lasche (12) greift.
  12. Mutter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest aus einer der beiden Seitenwandungen (7) des Sicherungsbereichs (6) eine Sicherungslasche (14) aus dem Bandmaterial (9) zumindest teilweise ausgeklinkt und zur Sicherung der Schraube nach Innen weggebogen ist.
  13. Mutter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass aus den beiden Seitenwandungen (7) des Sicherungsbereichs (6) jeweils eine Sicherungslasche (14) aus dem Bandmaterial (9) zumindest teilweise ausgeklinkt und zur Sicherung der Schraube nach innen weggebogen ist.
  14. Mutter nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungslaschen (14) aus einem teilweise in den Außenschenkeln (10) und in den Sicherungsschenkeln (11) liegenden Bereich ausgeklinkt und dort vorzugsweise zum Gewindeschenkel (3) hin herausgebogen sind.
  15. Mutter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungslaschen (14) zum Gewindegang (5) hin einen Winkel größer 90° bilden.
  16. Mutter nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsschenkel (11) des Sicherungsbereichs (6) nach innen gerichtete seitliche Abkantungen (16) als Begrenzung der Innenflächen aufweisen.
  17. Mutter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Abkantungen (16) scharfkantig ausgeführt sind.
  18. Mutter nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der in dem Gewindeschenkel (3) ausgebildete Gewindegang (5) als zum Sicherungsbereich (6) hin ausgeformte Gewindeprägung ausgeführt ist.
  19. Mutter nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der in dem Klemmschenkel (2) ausgebildete Durchgang (4) durch eine Zentrierung begrenzt ist.
  20. Mutter nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrierung in einer zumindest teilweise ausgeklinkten, zum Gewindeschenkel (3) hin gebogenen Lasche (17) ausgebildet ist.
  21. Mutter nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (17) etwa parallel zu der Fläche des Gewindeschenkels (3) verläuft.
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