-
Die
Neuerung bezieht sich auf einen Inline-Roller-Skate gemäß Oberbegriff
Schutzanspruch 1.
-
Inline-Roller-Skates
mit in der Länge
verstellbarer Basis sind insbesondere für Kinder bekannt und ermöglichen
es, den Inline-Roller-Skate in gewissen Grenzen an eine sich ändernde
Fußgröße anzupassen.
-
Für diese
Verstellmöglichkeit
ist es notwendig, die Basis wenigstens zweiteilig auszuführen, wobei
dann beispielsweise ein Basisteil fest an dem Chassis vorgesehen
ist, während
das anderen Basisteil verstellbar und in der jeweiligen Einstellung
auch durch entsprechende Fixiermittel zuverlässig fixierbar ist.
-
Aufgabe
der Neuerung ist es, einen Inline-Roller-Skate aufzuzeigen, der
insbesondere auch für
Kinder geeignet ist und eine Längenverstellung der
Basis zuverlässig
ermöglicht,
und zwar bei einfacher Bedienbarkeit der Fixiereinrichtung. Zur
Lösung dieser
Aufgabe ist ein Inline-Roller-Skate entsprechend dem Schutzanspruch
1 ausgebildet.
-
Bei
dem neuerungsgemäßen Inline-Roller-Skate
erfolgt das Fixieren der jeweils getroffenen Einstellung durch eine
Spanneinrichtung mit Exzenter. Letzterer ist in besonders einfacher
Weise beispielsweise über
einen Hebel an einer Exzenterwelle manuell betätigbar, und zwar zwischen einer
freigebenden, die Verstellung ermöglichenden Position und einer
verspannenden, die Einstellung fixierenden Position.
-
Die
neuerungsgemäße Ausbildung
gestattet nicht nur eine einfache Bedienung, sondern stellt auch
eine konstruktiv sehr einfache Lösung
dar. Weiterbildungen der Neuerung sind Gegenstand der Unteransprüche.
-
Die
Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert. Es
zeigen:
-
1 in
vereinfachter perspektivischer Darstellung einen Inline-Roller-Skate
gemäß der Neuerung;
-
2 die
beiden Elemente der verstellbaren Basis sowie das Chassis bzw. der
Rahmen des Inline-Roller-Skates der 1;
-
3 und 4 in
vereinfachter Teildarstellung einen Längsschnitt sowie einen Querschnitt durch
die Basis und das Chassis im Bereich der Verstellung und der zugehörigen Verriegelung.
-
Der
in den Figuren allgemein mit 1 bezeichnete Inline-Roller-Skate
besteht in an sich bekannter Weise aus einem unteren Rahmen bzw.
Chassis 2, an dem die Rollen 3 frei drehbar vorgesehen
sind, sowie aus einer auf der Oberseite des Rahmens 2 vorgesehenen
Basis 4, die bei der dargestellten Ausführungsform zwei in Inline-Roller-Skate-Längsrichtung gegeneinander
verstellbaren Teilen, nämlich
einem vorderen, schalenartigen Basisteil 4.1 und einem rückwärtigen Basisteil 4.2 besteht.
Letzteres bildet im Fersenbereich eine seitliche Abstützung für die Ferse und
den Knöchelbereich.
Am Basisteil 4.2 ist das übliche Cuff 5 (Stulpe)
schwenkbar befestigt. Bei der dargestellten Ausführungsform sind sowohl das Chassis 2,
als auch die Basis 4 bzw. die Basisteile 4.1 und 4.2 und
das Cuff 5 aus einem harten, widerstandsfähigen Kunststoff
gefertigt.
-
Der
Inline-Roller-Skate 1 besitzt weiterhin einen weichen Innenschuh,
der in der Basis 4 aufgenommen und dort in geeigneter Weise
befestigt ist. Ebenso wie die Basis 4 ist auch der Innenschuh 6 in seiner
Länge bzw.
Schuhgröße verstellbar,
d. h. er besteht beispielsweise aus einem vorderen schalenartigen
Schuhelement und aus einem rückwärtigen, schalenartigen
Schuhelement, die sich beispielsweise seitlich überlappend zu dem Innenschuh 6 ergänzen.
-
Zur
Verbesserung des Haltes sind üblicherweise
an der Basis 4 sowie am Cuff 5 den Innenschuh 6 übergreifende
Spannriemen 7 bzw. 8 vorgesehen.
-
Wie
speziell in der 2 dargestellt, weist das schalenartige
Basisteil 4.1 einen Boden 9 sowie einen über die
Oberseite 9.1 dieses Bodens wegstehenden, den Zehenbereich
des Innenschuhs 6 umgebenden Rand 10 auf. Das
Basisteil 4.2 besitzt einen Boden 11 und rückwärtig einen über die
Oberseite 11.1 des Bodens 11 wegstehenden Randabschnitt, der
die Fersen- und Knöchelabstützung bildet.
Auf dem Boden 9 bzw. 11 steht der Innenschuh 6 mit
seiner Unterseite auf. Für
die Längsverstellung
(Pfeil A) sind die beiden Basisteile 4.1 und 4.2 überlappend vorgesehen,
d. h. das Basisteil 4.1 liegt mit der Unterseite 9.2 des
Bodens 9 auf der Oberseite 11.1 des Bodens 11 auf.
-
Um
eine rastende Längsverstellung
zu ermöglichen,
sind an der Oberseite 11.1 sowie an der Unterseite 9.2 mit
ihrer Längserstreckung
quer zur Längsachse
des Inline-Roller-Skates 1 orientierte Rastrippen 13 vorgesehen.
Im vorderen, dem Rand 12 entfernt liegenden Bereich des
Bodens 11 ist weiterhin eine als Langloch ausgebildete Öffnung 14 eingebracht.
Eine der Öffnung 14 entsprechende Öffnung 15 befindet
sich auch an einem am vorderen Ende des Chassis 2 und an
der Chassisoberseite für die
Befestigung der Basis 4 gebildeten Bereich 16. Die Öffnung 14 und 15,
die bei der dargestellten Ausführungsform
die gleiche Größe aufweisen,
sind mit ihrer Längserstreckung
jeweils in Längsrichtung
des Inline-Roller-Skates orientiert.
-
Im
Boden 9 ist ein Langloch 17 vorgesehen, welches
ebenfalls mit seiner Längserstreckung
in Längsrichtung
des Inline-Roller-Skates 1 orientiert ist, wobei die Länge des
Langloches 17 aber wesentlich größer ist als die Länge der
Langlöcher 14 und 15 und
den Verstellbereich zwischen den Basisteilen 4.1 und 4.2 bestimmt.
-
Bei
der dargestellten Ausführungsform
ist das Langloch 17 von einem plattenförmigen Einsatz 18 aus
Metall bzw. Stahl gebildet, der in eine Vertiefung an der Oberseite 9.1 eingesetzt
und am Boden 9 in geeigneter Weise, beispielsweise durch
Vernieten befestigt ist. Die Oberseite des Einsatzes 18 liegt dabei
niveaugleich mit der Oberseite 9.1.
-
Im
Chassis 2 ist zwischen den beiden, die Laufrollen 3 tragenden
Schenkeln 19 ein plattenförmiger Einsatz 20 aus
Metall vorgesehen, der die Öffnung 15 ebenfalls
aufweist.
-
Durch
die Rastrippen 13 ist eine Verstellung der Basis 4 in
kleinen Schritten mögliche,
wobei in der jeweils getroffenen Einstellung die beiden Basisteile
mit ihren Rastrippen 13 ineinander greifen und über eine
Spanneinrichtung 22 miteinander sowie mit dem Chassis 2 bzw.
dem dortigen Bereich 16 verspannt sind.
-
Das
rückwärtige Basisteil 4.2 ist
durch direktes Verschrauben mit der Basis 2 verbunden,
und zwar an einem Bereich 21, der ebenso wie der Bereich 16 einstückig mit
dem übrigen
Chassis 2 hergestellt ist.
-
Die
Spanneinrichtung 22 besteht bei der dargestellten Ausführungsform
aus einem Spannelement 23, welches von einem platten- oder
laschenartigen Abschnitt 23.1 mit einem dem Querschnitt
der Öffnung 14 und 15 entsprechenden
Querschnitt gebildet und an einem Ende mit einem verbreiterten Kopfstück 23.2 versehen
ist, welche über
die beiden größeren Oberflächenseiten
des Abschnitts 23.1 vorsteht. Im Bereich des dem Kopfstück 23.2 entfernt
liegenden Endes ist in den Abschnitt 23.1 eine Öffnung 24 eingebracht,
die bei der dargestellten Ausführungsform
kreisförmig
ausgebildet ist und deren Achse senkrecht zu den Ebenen der beiden
größeren Oberflächenseiten
des Abschnittes 23.1 liegt. Die Spanneinrichtung umfasst
weiterhin einen scheibenartigen Exzenter 25, der in der Öffnung aufgenommen
ist und verdrehungssicher mit einer Exzenterwelle 26 verbunden
ist, die beidendig von dem Exzenter 25 wegsteht.
-
Im
montiertem Zustand der Spanneinrichtung durchgreift das Spannelement
mit seinem Abschnitt 23.1 die Langlöcher 14, 15 und 17 und
liegt mit seinem Kopfabschnitt 23.2 gegen die Oberseite des
Einsatzes 18 an. Das mit der Öffnung 24 versehene
Ende steht über
die der Chassisoberseite abgewandte Unterseite des Einsatzes 20 vor.
Der Exzenter 25 ist in der Öffnung 24 angeordnet
und die Exzenterwelle 26 ist beidendig in jeweils einer Öffnung 27 in
jedem Schenkel 19 gelagert und stützt sich aber gleichzeitig
beidseitig von dem Abschnitt 23.2 bzw. von Exzenter 25 auch
gegen die Unterseite des Einsatzes 20 ab. An einem über die
eine Außenfläche des
einen Schenkels 19 wegstehenden Ende ist die Exzenterwelle 26 mit
einem Hebel 28 versehen. Am anderen Ende der Exzenterwelle 26 ist
diese mit einem die Exzenterwelle gegen Herausfallen aus der Lageröffnung 27 sichernden
Abschnitt 28 mit vergrößertem Querschnitt
versehen. Der Abschnitt 28 ist beispielsweise das Kopfstück einer
auf die Exzenterwelle 26 aufgeschraubten Gewindehülse.
-
Der
Exzenter 25 ist so ausgeführt, dass im nicht gespannten
Zustand ein Verschieben des Basisteils 4.1 relativ zum
Basisteil 4.2 möglich
ist. Wird der Exzenter 25 über den Hebel in seine spannende Stellung
bewegt, so werden über
das Spannelement 23 die beiden Basisteile 4.1 und 4.2 derart
gegeneinander verspannt, dass die Rastrippen 13 fest ineinander
greifen und ein Verschieben des Basisteils 4.1 relativ
zum Basisteil 4.2 nicht mehr möglich ist. Im gespannten Zustand
der Spanneinrichtung 22 liegt das Kopfstück 23.2 gegen
den oberen Einsatz und die Exzenterwelle 26 gegen den unteren
Einsatz 20 an, sodass die Spannkräfte ausschließlich vom
Spannelement 23, dem Exzenter 25 und der Exzenterwelle 26 aufgenommen
sind, dass Chassis 2 bzw. die dortigen Lageröffnungen 27 von
Spannkräften
freigehalten sind.
-
Durch
nicht dargestellte Sicherungselemente ist die Spanneinrichtung 22 in
ihrer verspannenden Stellung gesichert. Diese Sicherung kann auch
dadurch erreicht werden, dass das Spannen über einen Totpunkt erfolgt.
-
Die
Neuerung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben.
Es versteht sich, dass zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind,
ohne das dadurch der der Neuerung zugrunde liegende Erfindungsgedanke
verlassen wird.
-
- 1
- Inline-Roller-Skate
- 2
- Rahmen
bzw. Chassis
- 3
- Rollen
- 4
- Basis
- 4.1,4.2
- Basisteil
- 5
- Fersenabstützung bzw.
Cuff
- 6
- Innenschuh
- 7,8
- Spannriemen
- 9
- Boden
des Basisteils 4.1
- 9.1
- Bodenoberseite
- 9.2
- Bodenunterseite
- 10
- Rand
des Basisteils 4.1
- 11
- Boden
des Basisteils 4.2
- l1.1
- Oberseite
- 12
- Rand
des Basisteils 4.2
- 13
- Rastrippen
- 14,
15
- Öffnung
- 16
- Bereich
bzw. Adapter
- 17
- Langloch
- 18
- metallischer
Einsatz
- 19
- Schenkel
des Chassis 2
- 20
- metallischer
Einsatz
- 21
- Bereich
oder Adapter
- 22
- Spanneinrichtung
- 23
- Spannelement
- 23.1
- Abschnitt
des Spannelementes
- 23.2
- Kopfabschnitt
des Spannelementes
- 24
- Exzenteröffnung
- 25
- Exzenter
- 26
- Exzenterwelle
- 27
- Lageröffnung für Exzenterwelle
- 28
- Hebel
- 29
- Sicherungsabschnitt