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Diese
Anmeldung beansprucht die Priorität der koreanischen Anmeldungen
mit den Nummern P2004-12692 und P2004-29431, die am 25. Februar 2004,
beziehungsweise am 28. April 2004 angemeldet worden sind und hier
durch Referenzen einbezogen werden.
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Diese
Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung und ein Verfahren zum
Herstellen einer Anzeigevorrichtung und insbesondere eine Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung)
und ein Verfahren zum Herstellen einer LCD-Vorrichtung.
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Weil
Anforderungen an verschiedene Anzeigevorrichtungen gewachsen sind,
ist die Entwicklung von verschiedenen Typen von flachen Anzeigevorrichtungen
wie LCD-Vorrichtungen, Plasma-Anzeige-Paneel-Vorrichtungen (PDP),
Elektrolumineszenz-Anzeigevorrichtungen
(ELD) und Vakuumfluoreszenz-Anzeigevorrichtungen
(VFD) gestiegen. Unter diesen unterschiedlichen flachen Anzeigevorrichtungen
wurden LCD-Vorrichtungen
normalerweise wegen ihres schmalen Profils, kleinen Gewichts und niedrigen
Energiekonsums verwendet. Zum Beispiel werden LCD-Vorrichtungen
normalerweise als Ersatz für
Kathodenstrahlrohr-Vorrichtungen (CRT) verwendet. Zusätzlich werden
LCD-Vorrichtungen normalerweise in Notebookcomputern, in Computerbildschirmen
und in Fernsehern verwendet. Jedoch müssen, um LCD-Vorrichtungen
in allgemeinen Anzeigevorrichtungen zu verwenden, die LCD-Vorrichtungen
mit einer hohen Bildqualität,
wie einer hohen Auflösung und
einer großen
Helligkeit bei einem großformatigen Bildschirm
entwickelt werden, während
sie immer noch ihr flaches Profil, geringes Gewicht und ihren niedriges
Energiekonsum beibehalten.
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1 ist eine schematische
Perspektivansicht einer LCD-Vorrichtung
gemäß dem Stand
der Technik. In 1 weist
eine LCD-Vorrichtung ein erstes und ein zweites Substrat 1 und 2 und
eine Flüssigkristallschicht
zwischen dem ersten und dem zweiten Substrat 1 und 2 auf,
die durch ein Injektionsverfahren gebildet ist. Das erste Substrat 1 weist
eine Mehrzahl von Gate-Leitungen 4, die entlang einer ersten
Richtung in festen Intervallen angeordnet sind, eine Mehrzahl von
Daten-Leitungen 5, die entlang einer zweiten Richtung senkrecht
zu der ersten Richtung in festen Intervallen angeordnet sind, eine Mehrzahl
von Pixel-Elektroden 6, die in einer Matrixkonfiguration
innerhalb von Pixel-Bereichen P angeordnet sind, die durch Kreuzen
der Gate-Leitungen 4 und Daten-Leitungen 5 definiert
werden, und eine Mehrzahl von Dünnschichttransistoren
P auf, die entsprechend den Signalen freigegeben sind, die den Gate-Leitungen 4 zugeführt werden,
zum Übertragen von
Signalen von den Daten-Leitungen 5 zu den Pixel-Elektroden 6.
Das zweite Substrat 2 weist eine Schwarzmatrixschicht (black
matrix layer) 7, die Licht von Bereichen des ersten Substrats 1,
außer
für die Pixel-Bereiche
P abschirmt, eine R/G/B-Farbfilter-Schicht 8 zur Anzeige
von Farblicht und eine gemeinsame Elektrode 9 zur Erzeugung
von Bildern auf.
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In 1 werden, da die Flüssigkristallschicht 3 zwischen
dem ersten und dem zweiten Substrat 1 und 2 gebildet
ist, Flüssigkristallmoleküle der Flüssigkristallschicht 3 durch
ein elektrisches Feld angetrieben, das zwischen der Pixel-Elektrode 6 und
der gemeinsamen Elektrode 9 generiert wird. Zum Beispiel wird
dazu eine Ausrichtungsrichtung der Flüssigkristallmoleküle der Flüssigkristallschicht 3 durch
das darin induzierte elektrische Feld gesteuert. Dementsprechend
kann Licht, das durch die Flüssigkristallschicht 3 gestrahlt
wird, mittels der Ausrichtungsrichtung der Flüssigkristallmoleküle gesteuert
werden, wodurch Bilder angezeigt werden. Die LCD-Vorrichtung aus 1 wird gewöhnlich als
eine LCD-Vorrichtung im verdrehten nematischen (TN) Modus (twisted
neumatic (TN) mode) bezeichnet, die nachteilige Charakteristiken
wie enge Sichtwinkeln aufweist.
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Um
diese Probleme der TN-Modus-LCD-Vorrichtung zu überwinden, wurde eine LCD-Vorrichtung
im auf gleicher Ebene schaltenden (IPS) Modus (in-plane switching
(IPS) mode) entwickelt. In der IPS-Modus-LCD-Vorrichtung werden eine
Pixel-Elektrode und eine gemeinsame Elektrode in einem Pixel-Bereich
parallel zueinander in einem festen Intervall dazwischen gebildet.
Dementsprechend wird parallel zu den Substraten zwischen der Pixel-Elektrode
und der gemeinsamen Elektrode ein elektrisches Feld generiert, wodurch
Flüssigkristallmoleküle einer
Flüssigkristallschicht
durch das elektrische Feld parallel zu den Substraten ausgerichtet werden.
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2 und 3 sind Ablaufdiagramme des Verfahrens
zum Herstellen einer LCD-Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik, wobei 2 ein Flüssigkristall-Injektionsverfahren
zeigt und 3 ein Flüssigkristall-Dispersionsverfahren
zeigt.
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In 2 wird das Verfahren zum
Herstellen einer LCD-Vorrichtung
in drei Prozesse aufgeteilt, das einen Array-Process, einen Zellprozess und einen
Modulprozess aufweist. Der Array-Process weist im Wesentlichen zwei
Schritte auf und zwar Bilden eines TFT-Arrays, die Gate-Leitungen
und Daten-Leitungen,
eine Pixel-Elektrode und einen Dünnschichttransistor
auf einem ersten Substrat aufweist, und Bilden eines Farbfilter-Arrays,
die eine Schwarzmatrixschicht, eine Farbfilter-Schicht und eine
gemeinsame Elektrode auf einem zweiten Substrat aufweist. Während des
Array-Prozesses wird eine Mehrzahl von LCD-Paneelen auf einem großformatigen
Glassubstrat gebildet und das TFT-Array und das Farbfilter- Array werden innerhalb
jedes der LCD-Paneele gebildet. Dann werden das TFT-Substrat und
das Farbfilter-Substrat zu einer Zellprozesslinie bewegt. Danach
werden das TFT-Substrat und das Farbfilter-Substrat mit einem Ausrichtungsmaterial
beschichtet und ein Ausrichtungsprozess (d.h. Reibprozess) S10 wird
an den Substraten ausgeführt,
um eine gleichmäßige Ausrichtungsrichtung
der Flüssigkristallmoleküle zu erreichen.
Zu dieser Zeit wird der Ausrichtungsprozess S10 in der Reihenfolge
von Prozessen zum Reinigen vor dem Beschichten einer Ausrichtungsschicht,
Aufdrucken der Ausrichtungsschicht, Backen der Ausrichtungsschicht,
Untersuchen der Ausrichtungsschicht und Reiben der Ausrichtungsschicht
durchgeführt.
Folglich werden jeweils das TFT-Substrat und das Farbfilter-Substrat gereinigt
(S20).
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Dann
werden Kugel-Abstandshalter zur Aufrechterhaltung eines Zellzwischenraums
zwischen den zwei Substraten auf eines der zwei Substrate (S30)
gestreut und ein Dichtungsmuster wird entsprechend dem Umfang von
jeweiligen LCD-Paneelbereiche gebildet, um die zwei Substrate miteinander (S40)
zu verbinden. Zu dieser Zeit weist das Dichtungsmuster einen Flüssigkristall-Injektionseinlass auf,
durch den Flüssigkristallmaterial
injiziert wird. Die Kugel-Abstandshalter
sind aus Plastikkugeln oder kleinen elastischen Teilen gebildet.
Dann werden das TFT-Substrat und das Farbfilter-Substrat, die das
Dichtungsmuster dazwischen aufweisen, so positioniert, dass sie
einander gegenüberliegen
und miteinander verbunden werden und dann wird das Dichtungsmuster
gehärtet
(S50).
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Dann
werden die verbundenen TFT- und Farbfilter-Substrate in einzelne
LCD-Paneel-Bereiche (S60) geschnitten, wodurch die LCD-Paneele der
Einheit hergestellt werden, wobei jedes eine feste Größe aufweist.
Anschließend
wird das Flüssigkristallmaterial
durch den Flüssigkristall-Injektion- Einlass in das LCD-Paneel
injiziert und der Flüssigkristall-Injektion-Einlass
wird abgedichtet (S70), wodurch eine Flüssigkristallschicht gebildet
wird.
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Nachdem
ein Untersuchungsprozess (S80) zum Beobachten von äußeren Erscheinungen
und zum Überprüfen von
elektrischen Fehlern in dem LCD-Paneel ausgeführt wird, ist der Prozess zur
Herstellung der LCD-Vorrichtung abgeschlossen.
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Während des
Injektion-Prozesses des Flüssigkristallmaterials
werden das LCD-Paneel und ein Behälter, der Flüssigkristallmaterial
darin enthält,
innerhalb einer Vakuumkammer bereitgestellt. Folglich werden gleichzeitig
Feuchtigkeit und Luftblasen in dem Flüssigkristallmaterial und dem
Behälter
entfernt und ein Innenraum des LCD-Paneels wird in einem Vakuumzustand
erhalten. Dann wird der Flüssigkristall-Injektion-Einlass
des LCD-Paneels in den Behälter
eingetaucht, der das Flüssigkristallmaterial in
dem Vakuumzustand aufweist, und der Vakuumzustand innerhalb der
Kammer wird auf einen atmosphärischen
Druck geändert.
Also wird das Flüssigkristallmaterial
durch den Flüssigkristall-Injektion-Einlass
entsprechend einem Druckunterschied zwischen dem Innenraum des LCD-Paneels
und der Vakuumkammer in den Innenraum des LCD-Paneels injiziert.
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Jedoch
hat das Jnjektionsverfahren die folgenden Nachteile. Zuerst wird
nach dem Schneiden des großformatigen
Glassubstrats in die LCD-Paneelbereiche der Flüssigkristall-Injektion-Einlass
in den Behälter
eingetaucht, der das Flüssigkristallmaterial
enthält,
während
der Vakuumzustand zwischen den zwei Substraten erhalten wird. Daher
werden bedeutende Zeiträume
zum Injizieren des Flüssigkristallmaterials
zwischen den zwei Substraten benötigt, wodurch
sich eine verminderte Produktion ergibt. Und wenn großformatige
LCD-Vorrichtungen gebildet werden, ist es schwierig das Flüssigkristallmaterial
restlos in den Innenraum des LCD-Paneels zu injizieren, wodurch
der Ausfall wegen unvollständiges Injizierens
des Flüssigkristallmaterials
verursacht wird. Ferner werden bedeutende Zeiträume zum Injizieren des Flüssigkristallmaterials
in großformatigen Abstandshaltern
für großformatige
LCD-Vorrichtungen benötigt.
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Um
diese Probleme des Flüssigkristall-Injektionsverfahrens
zu umgehen, wurde das Flüssigkristall-Dispersionsverfahren
entwickelt, bei dem zwei Substrate, nach Dispergieren von Flüssigkristallmaterial
auf jedem der zwei Substrate, miteinander verbunden werden. In 3 wird vor Verbinden der
zwei Substrate das Flüssigkristallmaterial
auf jedem der zwei Substrate dispergiert. Folglich ist es unmöglich, Kugel-Abstandshalter zur
Aufrechterhaltung eines Zellzwischenraums zwischen den zwei Substraten
zu verwenden, da sich die Kugel-Abstandshalter
entlang einer Dispersionsrichtung des Flüssigkristallmaterials bewegen.
Also sind an Stelle der Abstandskugel strukturierte Abstandshalter
oder Säulen-Abstandselemente
auf dem Substart befestigt, um einen Zellzwischenraum zwischen den
zwei Substraten aufrecht zu erhalten. Wie in 3 gezeigt, werden während eines Array-Prozesses eine Schwarzmatrixschicht,
eine Farbfilter-Schicht und eine Überziehschicht auf dem Farbfilter-Substrat
gebildet. Dann wird ein photoempfindliches Harz auf der Überziehschicht
gebildet und wahlweise entfernt, um die Säulen-Abstandselemente auf der Überziehschicht über der
Schwarzmatrixschicht zu bilden. Die Säulen-Abstandselemente können in
einem Photoprozess oder einem Tintenstrahl-Prozess gebildet werden.
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Dann
werden Ausrichtungsschichten jeweils auf Gesamtoberflächen des
TFT-Substrats und des Farbfilter-Substrats
aufgetragen, das die Säulen-Abstandselemente
aufweist, und ein Reibprozess wird dazu ausgeführt. Nach dem Reinigen des
TFT-Substrats und des Farbfilter-Substrats (S101) wird Flüssigkristallmaterial
auf einem der zwei Substrate (S102) dispergiert und ein Dichtungsmuster
wird auf dem Umfang eines LCD-Paneelbereichs auf dem anderen der
zwei Substrate mittels einer Dispersionsvorrichtung (S103) gebildet.
Zu dieser Zeit ist es möglich, die
Dispersion des Flüssigkristalls
und das Bilden des Dichtungsmusters auf jedem der zwei Substrate auszuführen.
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Nachdem
das andere Substrat, das keine Dispersion des Flüssigkristallmaterials aufweist,
umgedreht wird (5104), werden das TFT-Substrat und das Farbfilter-Substrat
miteinander mittels Druck verbunden und das Dichtungsmuster wird
gehärtet (S105).
Anschließend
werden die verbundenen Substrate in die jeweilige LCD-Paneele (S106)
geschnitten. Zusätzlich
werden ein Untersuchungsprozess (S107) zum Beobachten von äußeren Erscheinungen
und Überprüfen von
elektrischen Fehlern in dem LCD-Paneel ausgeführt, sodass der Herstellungsprozess
der LCD-Vorrichtung abgeschlossen wird.
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Bei
dem Herstellungsverfahren der LCD-Vorrichtung entsprechend dem Flüssigkristall-Dispersionsverfahren
werden die Säulen-Abstandselemente auf
dem Farbfilter-Substrat gebildet und das Flüssigkristallmaterial wird auf
dem TFT-Substrat dispergiert, dann werden die zwei Substrate miteinander verbunden,
wodurch das LCD-Paneel gebildet wird. Folglich wird das Säulen-Abstandselement auf
dem vorgegebenen Teil des Farbfilter-Substrats befestigt. Zusätzlich ist
das Säulen-Abstandselement,
das eine vorgegebene Höhe
hat, im Kontakt mit dem vorgegebenen Teil des TFT-Substrats entsprechend
der Gate-Leitung oder der Daten-Leitung.
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Jedoch
verursacht das Säulen-Abstandselement
der LCD-Vorrichtung
gemäß dem Flüssigkristall-Dispersionsverfahrens
die folgenden Probleme für
das LCD-Paneels. Zum Beispiel werden, wenn die LCD-Vorrichtung mittels
des Flüssigkristall-Dispersionsverfahrens
gebildet wird, die Säulen-Abstandselemente
auf dem Farbfilter-Substrat entsprechend der Gate-Leitungen oder
Daten-Leitungen gebildet.
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Folglich
werden die Säulen-Abstandselemente
mit der gleichen Höhe
gebildet, um dem Bereich der Leitung, der die gleiche Breite (Gate-Leitung
oder Daten-Leitung) hat, zu entsprechen. Zusätzlich sind die Säulen-Abstandselemente,
die die gleiche Höhe
haben, auf dem Farbfilter-Substrat gebildet, das dem TFT-Substrat gegenüberliegt,
und die zwei Substrate sind miteinander verbunden. Da die Stützkraft
der Säulen-Abstandselemente
gering ist, kann das LCD-Paneel unter Problemen in Folge der Gravitation
leiden. Zum Beispiel kann, wenn die LCD-Vorrichtung sich auf einer
hohen Temperatur befindet, das LCD-Paneel einen vorstehenden Teil aufweisen,
weil das Flüssigkristallmaterial
große thermische
Ausdehnungscharakteristiken aufweist. Wenn das LCD-Paneel in einer
vertikalen Richtung positioniert ist, wandern die Flüssigkristallmoleküle des LCD-Paneels
in die Richtung der unteren Ecke, wodurch ein Ansammeln von Flüssigkristallmolekülen in dem
vorgegebenen Teil des LCD-Paneels durch
Gravitationseffekte verursacht wird.
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4 ist eine Querschnittsansicht
von verbundenen TFT- und Farbfilter-Substraten, die Säulen-Abstandselemente
entsprechend dem Stand der Technik aufweisen. In 4 wird eine Mehrzahl von Säulen-Abstandselementen 20 auf
einer Schwarzmatrixschicht (nicht gezeigt) von einem Farbfilter-Substrat 2 in
festen Intervallen gebildet, wobei jedes der Säulen-Abstandselemente 20 mit
einer Höhe "h" gebildet wird. Dann wird das Farbfilter-Substrat 2, das
die Säulen-Abstandselemente 20 darauf
aufweist, mit einem TFT-Substrat 1 verbunden. Folglich sinkt
die Höhe "h" des Säulen- Abstandselements 20 wegen des
Drucks, der während
des Verbindungsprozesses erzeugt wird auf eine Höhe "h'".
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In 4 sind die Säulen-Abstandselemente 20 auf
den Teilen entsprechend den Leitungsbereichen gebildet, die die
gleiche Breite aufweisen. Ferner können die Säulen-Abstandselemente 20,
da die Säulen-Abstandselemente 20 strukturiert
sind, jeweils leicht unterschiedliche Höhen aufweisen, wobei es unmöglich ist,
eine gleichmäßige Gewichtskraft auf
die gesamten Bereiche des LCD-Paneels zu erreichen. Wenn es mit
Kugel-Abstandshaltern verglichen wird, die jeweils ein kugelförmiges Ende
aufweisen, weist das Säulen-Abstandselement
eine größere Kontaktoberfläche mit
dem Substrat auf, wodurch bedeutende Reibungskräfte zwischen dem Säulen-Abstandselement 20 und
dem Substrat generiert werden. Folglich werden, wenn der Bildschirm
der LCD-Vorrichtung, die die Säulen-Abstandselemente 20 aufweist,
berührt
wird, Flecken auf dem Bildschirm generiert und für eine lange Zeit bleiben.
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5A ist eine Draufsicht einer
LCD-Vorrichtung gemäß dem Stand
der Technik und 5B ist
eine Querschnittsansicht entlang I-I' aus 5A gemäß dem Stand
der Technik.
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In 5A wird, wenn ein LCD-Paneel 10 kontinuierlich
mit einem Finger entlang einer vorgegebenen Richtung berührt wird,
das obere Substrat 2 von dem LCD-Paneel um ein vorgegebenes
Intervall entlang der Berührungsrichtung
verschoben, wie in 5B gezeigt.
Wenn die zylindrischen Säulen-Abstandselemente
im Kontakt mit dem unteren und dem oberen Substrat 1 und 2 sind,
verursachen sie beträchtliche
Reibungskräfte
zwischen den Säulen-Abstandselementen
und den zwei gegenüberliegenden Substraten.
Also werden die Flüssigkristallmoleküle zwischen
den Säulen-Abstandselementen
nicht in ihrem ursprünglichen
Zustand zurückgebracht,
wodurch Flecken auf dem Bildschirm generiert werden. Zusätzlich sammeln
sich Flüssigkristallmoleküle innerhalb
des Bereichs um die Berührungsposition
an, wenn das LCD-Paneel mit dem Finger entlang der vorgegebenen
Richtung berührt
wird, wie in 5B gezeigt,
wodurch der Bereich um die Berührungsposition
hervorsteht. In diesem Fall, ist der Zellenzwischenraum "h1", der dem hervorstehenden
Teil entspricht, höher
als der Zellenzwischenraum "h2" der verbliebenen
Teile, wodurch ein Lichtleck verursacht wird. Unterdessen entstehen,
da der berührte
Teil keine Flüssigkristallmoleküle aufweist,
unscharfe Teile auf dem Bildschirm in einem schwarzen Zustand, wodurch
die Helligkeit des LCD-Paneels 10 beeinträchtigt wird.
Ferner sind die Kugel-Abstandshalter auf dem Substrat in einer großen Menge
gebildet, aber die Säulen-Abstandselemente
werden wahlweise auf dem vorgegebenen Bereich des LCD-Paneels gebildet.
Folglich beugt sich das Substrat und bildet wegen der niedrigen
Rückstellgeschwindigkeit
der Substrate einen hohlen Zustand, wodurch Flecken auf dem Bildschirm
des LCD-Paneels
generiert werden, wenn das LCD-Paneel an einem vorgegebenen Teil
zusammengepresst wird, der keine Säulen-Abstandselemente aufweist.
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Folglich
ist diese Erfindung auf eine LCD-Vorrichtung und auf ein Verfahren
zum Herstellen einer LCD-Vorrichtung gerichtet, welche ein oder mehrere
Probleme aufgrund von Begrenzungen und Nachteilen des Stands der
Technik vermeidet.
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Eine
Aufgabe dieser Erfindung ist, eine LCD-Vorrichtung zu schaffen,
die die Bildung von hohlen Abschnitten innerhalb eines LCD-Paneels verhindert.
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Eine
andere Aufgabe dieser Erfindung ist es, ein Verfahren zum Herstellen
einer LCD-Vorrichtung zu schaffen, das die Bildung von hohlen Abschnitten innerhalb
eines LCD-Paneels verhindert.
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Zusätzliche
Merkmale und Vorteile dieser Erfindung werden in der folgenden Beschreibung,
erläutert
und aus dieser ersichtlich. Die Ziele und andere Vorteile der Erfindung
werden mittels des Aufbaus realisiert und erlangt, der insbesondere
in der geschriebenen Beschreibung und Ansprüchen hiervon sowie auch in
den beigefügten
Zeichnungen betont wird.
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Um
die Ziele und andere. Vorteile zu erreichen und entsprechend den
Zwecken dieser Erfindung, wie verkörpert und detailliert beschrieben, weist
eine Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung (LCD-Vorrichtung)
auf: ein erstes Substrat mit einer Mehrzahl von Säulen-Abstandselemente,
die darauf befestigt sind, ein zweites Substrat, das dem ersten Substrat
gegenüberliegt,
und eine Mehrzahl von Vorsprüngen
an Stellen aufweist, die den Säulen-Abstandselemente
entsprechen, wobei die Vorsprünge die
Säulen-Abstandselemente
kontaktieren, und eine Flüssigkristallschicht
zwischen dem ersten und dem zweiten Substrat.
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In
einem anderen Aspekt weist eine Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung) auf: ein erstes Substrat, das eine Mehrzahl von
ersten und zweiten Säulen-Abstandselemente
aufweist, die daran befestigt sind, ein zweites Substrat, das dem ersten
Substrat gegenüberliegt
und eine Mehrzahl von Vorsprüngen
an Stellen aufweist, die den ersten Säulen-Abstandselementen entsprechen,
wobei jeder der Vorsprünge
eins der ersten Säulen-Abstandselemente
kontaktiert, und eine Flüssigkristallschicht zwischen
dem ersten und dem zweiten Substrat.
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In
einem anderen Aspekt weist eine Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung) auf: ein erstes und ein zweites Substrat, die
sich gegenüberliegen,
eine Mehrzahl von ersten und zweiten Säulen-Abstandselemente auf dem
ersten Substrat, sich kreuzende Gate- und Daten-Leitungen auf dem zweiten
Substrat, um eine Mehrzahl von Pixel-Bereichen zu definieren, einen
Dünnschichttransistor,
der eine Halbleiterschicht und eine Source- und eine Drain-Elektrode
aufweist, angeordnet an jedem Kreuzungsbereich der Gate- mit den
Daten-Leitungen; eine Passivierungsschicht auf dem zweiten Substrat,
wobei die Passivierungsschicht ein Kontaktloch aufweist, das die
Drain-Elektrode aufweist, eine Mehrzahl von Pixel-Elektroden, die
jeweils innerhalb eines der Pixel-Bereiche auf der Passivierungsschicht
elektrisch mit der Drain-Elektrode des Dünnschichttransistors verbunden
sind, eine Mehrzahl von Vorsprüngen
auf der Passivierungsschicht, die jeweils einem der ersten Säulen-Abstandselemente
zugeordnet sind und dasselbe kontaktieren, und eine Flüssigkristallschicht
zwischen dem ersten und dem zweiten Substrate.
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In
einem anderen Aspekt weist eine Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung) auf: ein erstes und ein zweites Substrate, die
sich gegenüberliegen,
eine Mehrzahl von ersten und zweiten Säulen-Abstandselementen auf
dem ersten Substrat, sich kreuzende Gate- und Daten-Leitungen auf
dem zweiten Substrat, um eine Mehrzahl von Pixel-Bereichen zu definieren,
eine gemeinsame Leitung parallel zu der Gate-Leitung, wobei die gemeinsame Leitung
eine Mehrzahl von gemeinsamen Elektroden aufweist, die sich davon
parallel zueinander zu der Daten-Leitung hin erstrecken, einen Dünnschichttransistor
an jedem Kreuzungsbereich der Gate- mit den Daten-Leitungen, wobei
der Dünnschichttransistor
eine Halbleiterschicht und eine Source- und eine Drain-Elektrode
aufweist, eine Passivierungsschicht auf dem zweiten Substrat, die
ein Kontaktloch aufweist, das die Drain-Elektrode aufweist, eine
Mehrzahl von Pixel-Elektroden auf der Passivierungsschicht, die
jeweils mit der Drain-Elektrode des Dünnschichttransistors verbunden
sind und jeweils parallel zu den gemeinsamen Elektroden in festen
Intervallen innerhalb der Pixel-Bereiche angeordnet sind, eine Mehrzahl
von Vorsprüngen
auf der Passivierungsschicht, die jeweils einem der ersten Säulen-Abstandselemente
zugeordnet sind und dasselbe kontaktieren, und eine Flüssigkristallschicht
zwischen dem ersten und dem zweiten Substrat.
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In
einem anderen Aspekt weist eine Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung) auf: ein erstes und ein zweites Substrate, die
sich gegenüberliegen,
eine Mehrzahl von ersten und zweiten Säulen-Abstandselementen auf
dem ersten Substrat, eine Mehrzahl von Gate-Leitungen und entsprechend
eine Mehrzahl von Gate-Elektroden auf dem zweiten Substrat, eine
Gate-Isolationsschicht auf einer gesamten Oberfläche des zweiten Substrats,
das die Gate-Leitung und die Gate-Elektrode aufweist, eine Halbleiterschicht
und ein erstes Vorsprungsmuster auf der Gate-Isolationsschicht entsprechend jeder
der Gate-Elektroden und den ersten Säulen-Abstandselementen, eine Mehrzahl von
Daten-Leitungen, die senkrecht zu den Gate-Leitungen sind, um eine
Mehrzahl von Pixel-Bereichen zu definieren, eine Source- und eine
Drain-Elektrode
auf der jeweiligen Seite der Halbleiterschicht, ein zweites Vorsprungsmuster
auf dem ersten Vorsprungsmuster, eine Passivierungsschicht auf dem
zweiten Substrat, die ein Kontaktloch aufweist, das die Drain-Elektrode
aufweist, eine Mehrzahl von Pixel-Elektroden auf der Passivierungsschicht,
die jeweils mit der Drain-Elektrode des Dünnschichttransistors verbunden
sind und jeweils innerhalb eines der Pixel-Bereiche sind, und eine
Flüssigkristallschicht
zwischen dem ersten und dem zweiten Substrat.
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In
einem anderen Aspekt weist eine Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung) auf: ein erstes und ein zweites Substrat, die
sich gegenüberliegen,
eine Mehrzahl von ersten und zweiten Säulen-Abstandselementen auf
dem ersten Substrat, eine Mehrzahl von Gate-Leitungen und Gate-Elektroden
auf dem zweiten Substrat, eine gemeinsame Leitung, die eine Mehrzahl
von gemeinsamen Elektroden aufweist, die jeweils parallel zu den
Gate-Leitungen sind, eine Gate-Isolationsschicht
auf einer gesamten Oberfläche
des zweiten Substrats, das die Gate-Leitungen und die gemeinsame
Leitung aufweist, eine Halbleiterschicht und ein erstes Vorsprungsmuster
auf der Gate-Isolationsschicht, das jeder der Gate-Elektroden und
jedem der ersten Säulen-Abstandselemente
zugeordnet ist, eine Mehrzahl von Daten-Leitungen, die senkrecht
zu den Gate-Leitungen sind, um eine Mehrzahl von Pixel-Bereichen zu
definieren, eine Source- und eine Drain-Elektrode auf jeweiliger Seite der Halbleiterschicht,
ein zweites Vorsprungsmuster auf dem ersten Vorsprungsmuster, eine
Passivierungsschicht auf dem zweiten Substrat, die ein Kontaktloch
aufweist, das die Drain-Elektrode aufweist, eine Mehrzahl von Pixel-Elektroden
jeweils mit der Drain-Elektrode des Dünnschichttransistors verbunden
und jeweils parallel zu den gemeinsamen Elektroden in festen Intervallen
innerhalb eines der Pixel-Bereiche im Abstand angeordnet und eine
Flüssigkristallschicht
zwischen dem ersten und dem zweiten Substrat.
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In
einem anderen Aspekt weist eine Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung) auf: ein erstes und ein zweites Substrat, die
sich gegenüberliegen
und eine Mehrzahl von Pixel-Bereichen aufweisen, eine Mehrzahl von
Vorsprüngen
auf dem zweiten Substrat, die jeweils einem der Pixel-Bereiche zugeordnet
sind, ein erstes und ein zweites Säulen-Abstandselement auf dem ersten Substrat
jeweils innerhalb von zwei unterschiedlichen Pixel-Bereichen an
jedem dritten Pixel-Bereich
gebildet, wobei jedes von den ersten Säulen-Abstandselementen von einem der Vorsprünge überlappt
wird und jedes der zweiten Säulen-Abstandselemente
von den Vorsprüngen
nicht überlappt
wird, und eine Flüssigkristallschicht
zwischen dem ersten und dem zweiten Substrat.
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In
einem anderen Aspekt weist eine Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung) auf: ein erstes und ein zweites Substrat, die
sich gegenüberliegen,
eine Mehrzahl von Gate-Leitungen und Gate-Elektroden auf dem zweiten
Substrat, eine Gate-Isolationsschicht auf einer gesamten Oberfläche des
zweiten Substrats, das die Gate-Leitung und die Gate-Elektrode aufweist,
eine Halbleiterschicht und ein erstes Vorsprungsmuster auf der Gate-Isolationsschicht,
das jeder der Gate-Elektroden und einem vorgegebenen Teil von jeder
der Gate-Leitungen zugeordnet ist, eine Mehrzahl von Daten-Leitungen, die senkrecht
zu den Gate-Leitungen sind, um eine Mehrzahl von Pixel-Bereichen
zu definieren, eine Source- und eine Drain-Elektrode auf einer jeweiligen
Seite der Halbleiterschicht, ein zweites Vorsprungsmuster auf dem
ersten Vorsprungsmuster, eine Passivierungsschicht auf dem zweiten
Substrat, die ein Kontaktloch aufweist, die die Drain-Elektrode aufweist,
eine Mehrzahl von Pixel-Elektroden auf der Passivierungsschicht,
die jeweils innerhalb eines der Pixel-Bereiche sind und jeweils mit der Drain-Elektrode
verbunden sind, ein erstes und ein zweites Säulen-Abstandselement auf dem
ersten Substrat, die jeweils innerhalb von zwei unterschiedlichen
Pixel-Bereichen an jedem dritten Pixel-Bereich gebildet sind, wobei jedes der
ersten Säulen-Abstandselemente von
einem der Vorsprünge überlappt
wird und jedes der zweiten Säulen-Abstandselemente
von den Vorsprüngen
nicht überlappt
wird, und eine Flüssigkristallschicht
zwischen dem ersten und dem zweiten Substrat.
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In
einem anderen Aspekt weist ein Verfahren zum Herstellen einer Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung) auf: Bilden einer Mehrzahl von Säulen-Abstandselementen
auf einem ersten Substrat, Bilden von wenigstens einem Vorsprung auf
einem zweiten Substrat, der einem der Säulen-Abstandselemente zugeordnet ist, Verteilen
eines Flüssigkristallmaterials
auf einem von dem ersten und dem zweiten Substrat, Ausbilden eines
Dichtungsmusters auf einem von dem ersten und dem zweiten Substrat
und Verbinden des ersten und des zweiten Substrats miteinander,
sodass das eine der ersten Säulen-Abstandselemente
und der Vorsprung miteinander im Kontakt sind.
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In
einem anderen Aspekt weist ein Verfahren zum Herstellen einer Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung) auf: Bilden einer Mehrzahl von ersten und zweiten
Säulen-Abstandselementen auf
einem ersten Substrat, Bilden von wenigstens einem Vorsprung auf
einem zweiten Substrat, der einem der ersten Säulen-Abstandselemente zugeordnet
ist, Verteilen eines Flüssigkristallmaterials
auf einem von dem ersten und dem zweiten Substrat, Bilden eines
Dichtungsmusters auf einem von dem ersten und dem zweiten Substrat
und Verbinden des ersten und des zweiten Substrat miteinander, sodass das
eine der ersten Säulen-Abstandselemente
und der Vorsprung im Kontakt miteinander sind.
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In
einem anderen Aspekt weist ein Verfahren zum Herstellen einer Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung) auf: Bilden einer Mehrzahl von ersten und zweiten
Säulen-Abstandselemente auf
einem ersten Substrat, Bilden einer Mehrzahl von Gate-Leitungen
und Gate-Elektroden auf einem zweiten Substrat, Bilden einer Gate-Isolationsschicht auf
einer gesamten Oberfläche
des zweiten Substrats, das die Gate-Leitungen und die Gate-Elektroden aufweist,
Bilden einer Halbleiterschicht auf der Gate-Isolationsschicht über der
Gate-Elektrode, Bilden einer Mehrzahl von Daten-Leitungen auf dem zweiten
Substrat, die senkrecht zu den Gate-Leitungen sind, um eine Mehrzahl
von Pixel-Bereichen zu definieren, und einer Source- und einer Drain-Elektrode
auf jeweiligen Seiten der Halbleiterschicht, Bilden einer Passivierungsschicht
auf dem zweiten Substrat, die ein Kontaktloch aufweist, das die Drain-Elektrode
aufweist, Bilden einer Mehrzahl von Pixel- Elektroden auf der Passivierungsschicht,
die jeweils mit der Drain-Elektrode verbunden sind, Bilden von wenigstens
einem Vorsprung auf dem zweiten Substrat, der einem der ersten Säulen-Abstandselemente
zugeordnet ist, Verteilen eines Flüssigkristallmaterials auf einem
von dem ersten und dem zweiten Substrat, Bilden eines Dichtungsmusters
auf einem von dem ersten und dem zweiten Substrat und Verbinden
des ersten und des zweiten Substrats miteinander, sodass das eine
der ersten Säulen-Abstandselemente
und der Vorsprung einander kontaktieren.
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In
einem anderen Aspekt weist ein Verfahren zum Herstellen eines Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung) auf: Bilden einer Mehrzahl von ersten und zweiten
Säulen-Abstandselementen auf
einem ersten Substrat, Bilden einer Mehrzahl von Gate-Leitungen
und Gate-Elektroden auf einem zweiten Substrat, Bilden einer Gate-Isolationsschicht auf
einer gesamten Oberfläche
des zweiten Substrats, das die Gate-Leitungen und die Gate-Elektroden aufweist,
Bilden einer Halbleiterschicht und eines ersten Vorsprungsmusters
auf der Gate-Isolationsschicht korrespondierend zu den Gate-Elektroden
und den ersten Säulen-Abstandselementen,
Bilden einer Mehrzahl von Daten-Leitungen auf dem zweiten Substrat,
die senkrecht zu den Gate-Leitungen sind, um eine Mehrzahl von Pixel-Bereichen
zu definieren, einer Source- und einer Drain-Elektrode auf einer
jeweiligen Seite der Halbleiterschicht und eines zweiten Vorsprungsmusters
auf dem ersten Vorsprungsmuster, Bilden einer Passivierungsschicht
entlang einer gesamten Oberfläche
des zweiten Substrats, mit einem Kontaktloch, das die Drain-Elektrode aufweist,
Bilden einer Mehrzahl von Pixel-Elektroden auf der Passivierungsschicht,
die jeweils mit der Drain-Elektrode
verbunden sind, Verteilen eines Flüssigkristallmaterials auf einem
von dem ersten und dem zweiten Substrat, Bilden eines Dichtungsmusters
auf einem von dem ersten und dem zweiten Substrat und Verbinden
des ersten und des zweiten Substrats miteinander, sodass das eines
der ersten Säulen-Abstandselemente
und der Vorsprung im Kontakt miteinander sind.
-
In
einem anderen Aspekt weist ein Verfahren zum Herstellen einer Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung) auf: Bilden einer Mehrzahl von ersten und zweiten
Säulen-Abstandselementen auf
einem ersten Substrat, Bilden einer Mehrzahl von Gate-Leitungen,
die jeweils eine Gate-Elektrode aufweisen, und einer gemeinsamen
Leitung, die eine Mehrzahl von gemeinsamen Elektroden auf dem zweiten
Substrat aufweist, Bilden einer Gate-Isolationsschicht auf einer
ganzen Oberfläche
des zweiten Substrats, das die Gate-Leitungen und die gemeinsame
Leitung aufweist, Bilden einer Halbleiterschicht und eines ersten
Vorsprungsmusters auf der Gate-Isolationsschicht entsprechend einer
der Gate-Elektoden und einem der ersten Säulen-Abstandselemente, Bilden
einer Mehrzahl von Daten-Leitungen auf dem zweiten Substrat, die
senkrecht zu den Gate-Leitungen sind, um eine Mehrzahl von Pixel-Bereichen
zu definieren, einer Source- und einer Drain-Elektode auf einer jeweiligen Seite
der Halbleiterschicht und eines zweiten Vorsprungsmusters auf dem
ersten Vorsprungsmusters, Bilden einer Passivierungsschicht entlang
einer ganzen Oberfläche
des zweiten Substrats, die ein Kontaktloch aufweist, das die Drain-Elektrode
aufweist, Bilden einer Mehrzahl von Pixel-Elektroden auf der Passivierungsschicht
jeweils mit einer Drain-Elektrode verbunden und parallel zu den
gemeinsamen Elektroden innerhalb eines der Pixel-Bereiche, Verteilen
eines Flüssigkristallmaterials
auf einem von dem ersten und dem zweiten Substrat, Bilden eines
Dichtungsmusters auf einem von dem ersten und dem zweiten Substrat
und Verbinden des ersten und des zweiten Substrats miteinander,
sodass eine der ersten Säulen-Abstandselemente
und das erste und das zweite Vorsprungsmuster miteinander im Kontakt sind.
-
In
einem anderen Aspekt weist ein Verfahren zum Herstellen einer Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung) auf: Vorbereiten eines ersten und eines zweiten
Substrats, die eine Mehrzahl von Pixel-Bereichen aufweisen, Bilden
einer Mehrzahl von Vorsprüngen
auf dem zweiten Substrat, die jeweils einem der Pixel-Bereiche zugeordnet
sind, Bilden eines ersten und eines zweiten Säulen-Abstandselements auf dem
ersten Substrat innerhalb von zwei unterschiedlichen Pixel-Bereichen
an jedem dritten Pixel-Bereich, wobei jedes der ersten Säulen-Abstandselemente
einen der Vorsprünge überlappt
und jedes der zweiten Säulen-Abstandselemente
die Vorsprünge
nicht überlappt,
Verteilen eines Flüssigkristallmaterials
auf einem von dem ersten und dem zweiten Substrat, Bilden eines
Dichtungsmusters auf einem von dem ersten und dem zweiten Substrat
und Verbinden des ersten und des zweiten Substrats miteinander,
sodass das eine der Säulen-Abstandselemente
und die Vorsprünge
miteinander im Kontakt sind.
-
In
einem anderen Aspekt weist ein Verfahren zum Herstellen einer Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung) auf: Vorbereiten eines ersten und eines zweiten
Substrats, Bilden einer Gate-Leitung und einer Gate-Elektrode auf
dem zweiten Substrat, Bilden einer Gate-Isolationsschicht auf einer gesamten
Oberfläche
des zweiten Substrats, das die Gate-Leitung und die Gate-Elektrode aufweist,
Bilden einer Halbleiterschicht und eines ersten Vorsprungsmusters
auf der Gate-Isolationsschicht, die der Gate-Elektrode und einem
vorgegebenen Teil der Gate-Leitung zugeordnet sind, Bilden einer
Daten-Leitung auf dem zweiten Substrat, die senkrecht zu der Gate-Leitung
ist, um einen Pixel-Bereich zu definieren, einer Source- und einer
Drain-Elektrode auf einer jeweiligen Seite der Halbleiterschicht
und eines zweiten Vorsprungsmusters auf dem ersten Vorsprungsmuster,
Bilden einer Passivierungsschicht auf dem zweiten Substrat mit einem Kontaktloch,
das die Drain-Elektrode aufweist, Bilden einer Pixel-Elektrode auf
der Passivierungsschicht, die mit der Drain-Elektrode mit der Pixel-Bereich
verbunden ist, Bilden eines ersten und eines zweiten Säulen-Abstandselements
innerhalb des ersten Pixel-Bereichs und eines zweiten Pixel-Bereichs an jedem
dritten Pixel-Bereich auf dem ersten Substrat, wobei das erste Säulen-Abstandselement
einen einer Mehrzahl von Vorsprüngen
auf dem zweiten Substrat überlappt
und das zweite Säulen-Abstandselement
von den Vorsprüngen
nicht überlappt
wird, Verteilen eines Flüssigkristallmaterials
auf einem der ersten und dem zweiten Substrat, Bilden eines Dichtungsmusters
auf einem der ersten und der zweiten Substrate und Verbinden des
ersten und des zweiten Substrats miteinander, sodass das erste Säulen-Abstandselement, welches
den einen der Mehrzahl von Vorsprüngen überlappt, diesen kontaktiert.
-
In
einem anderen Aspekt weist eine Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung) auf: ein erstes Substrat, das eine Mehrzahl von
ersten und zweiten Säulen-Abstandselementen
aufweist, ein zweites Substrat, das dem ersten Substrat gegenüberliegt,
wobei das zweite Substrat die ersten Säulen-Abstandselemente kontaktiert
und eine Flüssigkristallschicht
zwischen dem ersten und dem zweiten Substrat.
-
Es
ist zu verstehen, dass beide, die vorige allgemeine Beschreibung
und die folgende detaillierte Beschreibung dieser Erfindung exemplarisch
und erläuternd
sind und vorgesehen sind, um eine weitere Erklärung der Erfindung wie beansprucht
zu liefern.
-
Die
begleitenden Zeichnungen, die eingefügt sind, um ein weiteres Verständnis der
Erfindung zu liefern, und einbezogen sind in und einen Teil dieser Anmeldung
bildend, stellen Ausführungsbeispiele dieser
Erfindung dar und dienen zusammen mit der Beschreibung zur Erklärung des
Prinzips der Erfindung. In den Zeichnungen zeigen:
-
1 eine
schematische Perspektivansicht einer LCD-Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik;
-
2 ein
Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Herstellen einer LCD-Vorrichtung
gemäß dem Stand
der Technik;
-
3 ein
Ablaufdiagramm eines anderen Verfahrens zum Herstellen einer LCD-Vorrichtung gemäß dem Stand
der Technik;
-
4 eine
Querschnittsansicht von verbundenen TFT- und Farbfilter-Substraten,
die Säulen-Abstandselemente
gemäß dem Stand
der Technik aufweisen;
-
5A eine
Draufsicht einer LCD-Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik;
-
5B eine
Querschnittsansicht entlang I-I' aus 5A gemäß dem Stand
der Technik;
-
6 eine
Querschnittsansicht von einer exemplarischen LCD-Vorrichtung gemäß dieser Erfindung;
-
7A und 7B Querschnittsansichten einer
anderen exemplarischen LCD-Vorrichtung gemäß dieser Erfindung;
-
8 eine
schematische Draufsicht einer IPS-Modus-LCD-Vorrichtung gemäß dieser Erfindung;
-
9 eine
Querschnittsansicht entlang II-II' aus 8 gemäß dieser
Erfindung;
-
10 eine
Querschnittsansicht entlang II-II' aus 8 gemäß dieser
Erfindung;
-
11 eine
Draufsicht eines exemplarischen TFT-Substrats gemäß dieser
Erfindung;
-
12 eine
Draufsicht einer exemplarischen LCD-Vorrichtung gemäß dieser
Erfindung;
-
13 eine
Querschnittsansicht entlang III-III' aus 12 gemäß dieser
Erfindung;
-
14 eine
Querschnittsansicht einer anderen exemplarischen LCD-Vorrichtung
gemäß dieser Erfindung;
-
15 ist
eine Querschnittsansicht einer anderen exemplarischen LCD-Vorrichtung
gemäß dieser
Erfindung;
-
16 ist
eine Querschnittsansicht einer anderen exemplarischen LCD-Vorrichtung
gemäß dieser
Erfindung;
-
17 ist
eine Querschnittsansicht einer anderen exemplarischen LCD-Vorrichtung
gemäß dieser
Erfindung;
-
18 ist
eine Querschnittsansicht einer anderen exemplarischen LCD-Vorrichtung
gemäß dieser
Erfindung;
-
19 ist
eine Draufsicht einer exemplarischen TN-Modus-LCD-Vorrichtung gemäß dieser
Erfindung; und
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20 ist
eine Querschnittsansicht entlang IV-IV' aus 19 gemäß dieser
Erfindung.
-
Bezugnahmen
auf die bevorzugten Ausführungsbeispiele
dieser Erfindung werden jetzt im Detail gemacht, von denen Beispiele
in den begleitenden Zeichnungen dargestellt werden.
-
6 ist
eine Querschnittsansicht einer exemplarischen LCD-Vorrichtung gemäß dieser
Erfindung. In 6 kann eine LCD ein Farbfilter-Substrat 100,
ein TFT-Substrat 200, eine Flüssigkristallschicht (nicht
gezeigt), eine Mehrzahl von ersten und zweiten Säulen-Abstandselementen 50a und 50b und
eine Mehrzahl von Vorsprüngen 51 aufweisen.
Zusätzlich kann
das Farbfilter-Substrat 100 ein Farbfilter-Array aufweisen,
das darauf angeordnet ist, und das TFT-Substrat 200 kann
ein TFT-Array aufweisen, das darauf angeordnet ist, um dem Farbfilter-Substrat 100 gegenüberzuliegen,
wobei die Flüssigkristallschicht 55 zwischen
dem Farbfilter-Substrat 100 und dem TFT-Substrat 200 gebildet
sein kann.
-
Die
Mehrzahl von ersten und zweiten Säulen-Abstandselementen 50a und 50b kann
auf dem Farbfilter-Substrat 100 in einem vorgegebenen Intervall
von dem TFT-Substrat 200 gebildet werden und die Mehrzahl
von Vorsprüngen 51 kann
auf dem TFT-Substrat 200 entsprechend
der Mehrzahl von ersten Säulen-Abstandselementen 50a gebildet
werden. Folglich kann die Mehrzahl von Vorsprüngen 51 gebildet werden,
um den ersten Säulen-Abstandselementen 50a zugeordnet
zu sein, wodurch ein gleichmäßiger Zellenzwischenraum
zwischen dem TFT-Substrat 200 und dem Farbfilter-Substrat 100 aufrecherhalten
wird. Zusätzlich
können
die zweiten Säulen-Abstandselemente 50b als
Dämpfer
zum Vorbeugen einer Bildung von hohlen Teilen innerhalb des LCD-Paneels
dienen, wenn die Substrate des LCD-Paneels durch eine äußere Kraft zusammengepresst
werden. Folglich kann ein Kontaktbereich zwischen den Vorsprüngen 51 und
dem ersten Säulen-Abstandselement 50a bestimmt
werden, der einem Oberflächenbereich
des Vorsprungs 51 entspricht.
-
Die
ersten und die zweiten Säulen-Abstandselemente 50a und 50b können auf
Teilen gebildet werden, die den Gate- oder den Daten-Leitungen des TFT-Substrates 200 entsprechen.
Jedoch können
die zweiten Säulen-Abstandselemente 50b auf
Teilen gebildet werden, die den Pixel-Bereichen entsprechen. Folglich
kann ein Oberflächenbereich
des Vorsprungs 51 im Verhältnis kleiner als ein Oberflächenbereich
des ersten Säulen-Abstandselements 50a sein.
Zum Beispiel kann ein Oberflächenbereich
des ersten Säulen-Abstandselements 50a einen
ersten Bereich, der den Vorsprung 51 kontaktiert, und einen zweiten
Bereich, der den Vorsprung 51 nicht kontaktiert, aufweisen.
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Die 7A und 7B sind
Querschnittsansichten einer anderen exemplarischen LCD-Vorrichtung
gemäß dieser
Erfindung, wobei 7A und 7B Änderungen
einer LCD-Vorrichtung während eines
Berührungskontakts
und nach einem Berührungskontakt
darstellen. In 7A, kann sich der Kontaktbereich
zwischen dem ersten Säulen-Abstandselement 50a und
dem Vorsprung 51 verkleinern, wenn das LCD-Paneel berührt wird,
wodurch Reibungskräfte
dazwischen reduziert werden. Nach dem Berühren können Flüssigkristallmoleküle schnell
in einem ursprünglichen
Zustand zurückgebracht
werden, wie in 7B gezeigt ist. Also können die
Flüssigkristallmoleküle von der
Migration in dem Berührungsteil
aufgehalten werden, wodurch ein Lichtleck vorgebeugt werden kann
und eine gleichmäßige Lichthelligkeit
entlang eines gesamten LCD-Paneels erreicht werden kann.
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8 ist
eine schematische Draufsicht einer exemplarischen IPS-Modus-LCD-Vorrichtung
gemäß dieser
Erfindung und 9 ist eine Querschnittsansicht
entlang II-II' von 8 gemäß dieser
Erfindung. In den 8 und 9 können ein
Farbfilter-Substrat 100 und ein TFT-Substrat 200 miteinander
mit einem vorgegebenen Intervall dazwischen verbunden sein und eine
Flüssigkristallschicht
(nicht gezeigt) kann zwischen dem Farbfilter-Substrat 100 und
dem TFT-Substrat 200 mittels eines Injektionsverfahrens gebildet
sein. Das Farbfilter-Substrat 100 kann eine Schwarzmatrixschicht
(black matrix layer) 31, ein R/G/B-Farbfilter-Schicht (nicht
gezeigt) und eine Überziehschicht 33 aufweisen,
wobei alle auf dem Glas-Substrat 60 gebildet sind. Die
Schwarzmatrixschicht 31 kann Licht von Teilen abschirmen,
die den Gate- und den Daten-Leitungen und den Dünnschichttransistoren entsprechen,
außer
an entsprechenden Pixel-Bereichen. Die Farbfilter-Schicht (nicht
gezeigt) kann gebildet sein, um unterschiedlich gefärbtes Licht
an den Teilen, die den dazugehörigen Pixel-Bereichen
entsprechen, zu erzeugen und die Überziehschicht 33 kann
entlang einer gesamten Oberfläche
der Schwarzmatrixschicht 31 und der Farbfilter-Schicht
gebildet werden.
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Dann
können
erste und zweite Säulen-Abstandselemente 50a und 50b aus
photoempfindlichem Harz auf den vorgegebenen Teilen der Überziehschicht 33 gebildet
werden. Dann kann das TFT-Substrat 200 dem
Farbfilter-Substrat 100 gegenüberliegend angeordnet werden.
Das TFT-Substrat 200 kann eine Mehrzahl von Gate-Leitungen 41 und eine
Mehrzahl von Daten-Leitungen 42 aufweisen, wobei alle auf
einem Glas-Substrat 70 gebildet sind. Zusätzlich können die
Gate-Leitungen 41 und die Daten-Leitungen 42 senkrecht zueinander
gebildet werden, wodurch die Pixel-Bereiche definiert werden. Außerdem kann
eine gemeinsame Leitung 47 parallel zu den Gate-Leitungen 41 gebildet
werden und eine Mehrzahl von gemeinsamen Elektroden 47a kann
sich von der gemeinsamen Leitung 47 zu den Pixel-Bereichen
erstrecken und kann in festen Intervallen gebildet werden. Ferner
kann ein Dünnschichttransistor
TFT in jedem Kreuzungsbereich der Gate-Leitungen 41 und
der Daten-Leitungen 42 gebildet werden und Source-Elektroden 42a und Drain-Elektroden 42b aufweisen.
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Dann
kann eine Mehrzahl von Pixel-Elektroden 43 zwischen den
und parallel zu den gemeinsamen Elektroden 47a gebildet werden,
wobei jede der Pixel-Elektroden 43 mit der Drain-Elektrode 42b des TFTs
verbunden werden kann. Zusätzlich
können
die Vorsprünge 51 (in 7A und 7B),
die sich von einer Halbleiterschicht 44 und von der Daten-Leitung 42 erstrecken, über der
Gate-Leitung 41 entsprechend dem ersten Säulen-Abstandselement 50a gebildet
werden.
-
Ein
exemplarisches Verfahren zum Herstellen des TFTs, der Pixel-Elektroden
und der Vorsprünge
kann das Abscheiden eines metallischen Materials wie Mo, Al oder
Cr entlang einer gesamten Oberfläche
des Glas-Substrats 70 mittels eines Sputterverfahrens aufweisen
und kann mittels eines photolithographischen Prozesses strukturiert
werden, wodurch gleichzeitig die Mehrzahl von Gate-Leitungen 41,
eine Gate-Elektrode 41a,
die von der Gate-Leitung 41 vorsteht, die gemeinsame Leitung 47 und
die gemeinsame Elektrode 47a gebildet werden.
-
Danach
kann ein Isolationsmaterial aus SiNx entlang
der gesamten Oberfläche
des Glas-Substrats 70 abgeschieden werden, das die Gate-Leitungen 41 aufweist,
wodurch eine Gate-Isolationsschicht 45 gebildet
wird. Dann kann die Halbleiterschicht 44 auf der Gate-Isolationsschicht 45 abgeschieden
werden und strukturiert werden, um ein erstes Vorsprungsmuster 44a zum
Bilden des Vorsprungs auf der Gate-Isolationsschicht 45 entsprechend
dem ersten Säulen-Abstandselement 50a zu bilden.
Zum Beispiel können
eine amorphe Silizium-Schicht (oder Polysilizium-Schicht) und eine stark
dotierte Silizium-Schicht sequentiell abgeschieden werden und gleichzeitig
strukturiert werden, wodurch die Halbleiterschicht 44 gebildet
wird. Danach kann ein metallisches Material wie Mo, Al oder Cr entlang
der gesamten Oberfläche
des Glas-Substrats 70 mittels eines Sputterverfahrens abgeschieden
werden und mittels eines photolithographischen Prozesses strukturiert
werden, wodurch die Daten-Leitung 42 senkrecht zu der Gate-Leitung 41 gebildet
wird.
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Dann
können
Source-Elektroden 42a und Drain-Elektroden 42b auf
beiden Seiten der Halbleiterschicht 44 gebildet werden
und ein zweites Vorsprungsmuster 42c kann auf dem ersten
Vorsprungsmuster 44a gebildet werden. Folglich kann die
Source-Elektrode 42a von der Daten-Leitung 42 vorstehen.
Wenn die Source-Elektrode 42a und die Drain-Elektrode 42b strukturiert
werden, kann ein Teil der dotierten Silizium-Schicht zwischen der Source-Elektrode 42a und
der Drain-Elektrode 42b entfernt
werden. Also kann der Vorsprung 51 aus dem ersten und dem
zweiten Vorsprungsmuster 44a und 42c gebildet
werden.
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Anschließend kann
mittels eines chemischen Verdampfungsverfahrens (CVD) eine Passivierungsschicht 46 aus
SiNx entlang der gesamten Oberfläche des
Glas-Substrats 70 gebildet werden, das die Source-Elektrode 42a und
die Drain-Elektrode 42b aufweist.
Alternativ kann die Passivierungsschicht 46 aus einem organischem
Material gebildet werden, das eine niedrige dielektrische Konstante aufweist,
wie Benzo-Cyclo-Buten (BCB), Spin-On-Glas (SOG) oder Acryl, um ein Öffnungsverhältnis einer
Flüssigkristall-Zelle
zu verbessern. Dann kann die Passivierungsschicht 46 wahlweise auf
der Drain-Elektrode 42 geätzt werden, wodurch ein Kontaktloch,
das einen vorgegebenen Teil der Drain-Elektrode 42b freilegt,
gebildet wird. Also kann eine transparente, leitfähige Schicht
auf der Passivierungsschicht 46 gebildet werden, um mit
der Drain-Elektrode 42b durch das Kontaktloch mittels Sputterns
verbunden zu sein. Dann kann die durchsichtige, leitfähige Schicht
wahlweise entfernt werden, um die Pixel-Elektrode 43, die
mit der Drain-Elektrode 42 verbunden ist, zwischen den
und parallel zu den gemeinsamen Elektroden 47a zu bilden.
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In
den 8 und 9 müssen die Vorsprünge 51 nicht
an Stellen gebildet werden, die dem zweiten Säulen-Abstandselement 50b entsprechen. Obwohl
nicht gezeigt, können
eine erste und eine zweite Ausrichtungsschicht auf dem Farbfilter-Substrat 100,
das die Säulen-Abstandselemente 50a und 50b aufweist,
bzw. auf dem TFT-Substrat 200, das den Vorsprung 51 aufweist,
gebildet werden, wobei ein Reibprozess dazu ausgeführt werden
kann. Wenn das Farbfilter- und das TFT-Substrat 100 und 200 gerieben
werden, können
die Oberflächen
der ersten und der zweiten Ausrichtungsschicht mit einem Stoffelement,
wie z.B. einem Stoffelement, bei einem konstanten Druck und einer
konstanten Geschwindigkeit gerieben werden. Also können die
Polymer-Ketten der Ausrichtungsschichten entlang einer vorgegebenen
Richtung ausgerichtet werden, wodurch eine Anfang-Ausrichtungsrichtung
der Flüssigkristallmoleküle der Flüssigkristallschicht
bestimmt wird.
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Zu
dieser Zeit ist die Oberfläche
des Vorsprungs 51 im Verhältnis kleiner als die untere
Oberfläche
des ersten Säulen-Abstandselements 50a. Der
Vorsprung 51 wird an der Stelle gebildet, die dem ersten
Säulen-Abstandselement 50a entspricht,
um den Kontaktbereich zwischen dem ersten Säulen-Abstandselement und den Strukturen,
die auf dem TFT-Substrat 200 gebildet sind, zu reduzieren,
wenn der Bildschirm der LCD-Vorrichtung
entlang einer Richtung berührt
wird. Also ist es möglich,
die Rückstellkraft
des Flüssigkristalls
durch Reduzieren der Reibungskräfte
zwischen dem ersten Säulen-Abstandselement und
den Strukturen, die auf dem TFT-Substrat gebildet sind, zu verbessern.
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Folglich
kann das TFT-Substrat 200, das zu dem ersten Säulen-Abstandselement 50a korespondiert,
eine vertikale Abscheidungsstruktur aufweisen, die das Substrat 70,
die Gate- Leitung 41,
die Gate-Isolationsschicht 45, das erste Vorsprungsmuster 44a der
Halbleiterschicht und das zweite Vorsprungsmuster 42c,
das aus dem gleichen Material wie die Daten-Leitung gebildet ist,
und die Passivierungsschicht 46 aufweist. Zusätzlich kann
das TFT-Substrat 200, das zu dem zweiten Säulen-Abstandselement 50b korrespondiert,
eine vertikale Abscheidungsstruktur aufweisen, die das Substrat 70, die
Gate-Line 41, die Gate-Isolationsschicht 45 und die
Passivierungsschicht 46 aufweist. Also kann eine gesamte
Oberfläche
des ersten Säulen-Abstandselements 50 den
Vorsprung 51 nicht kontaktieren. Zum Beispiel kann der
Oberflächenbereich
des ersten Säulen-Abstandselements 50a in
einen ersten und einen zweiten Bereich geteilt werden, wobei der
erste Bereich den Vorsprung 51 kontaktiert und der zweite Bereich
den Vorsprung 51 nicht kontaktiert.
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Zu
dieser Zeit kann das TFT-Substrat 200, das dem ersten Bereich
entspricht, eine vertikale Abscheidungsstruktur aufweisen, die das
Substrat 70, die Gate-Leitung 41, die Gate-Isolationsschicht 45, das
erste Vorsprungsmuster 44a der Halbleiterschicht, das zweite
Vorsprungsmuster 42c, das aus dem gleichen Material wie
die Daten-Leitung gebildet ist, und die Passivierungsschicht 46 aufweist.
Zusätzlich
kann das TFT-Substrat 200,
das zu dem zweiten Bereich korrespondiert, eine vertikale Abscheidungsstruktur
aufweisen, die das Substrat 70, die Gate-Leitung 41,
die Gate-Isolationschicht 45 und die Passivierungsschicht 46 aufweist.
Folglich kann ein Schrittunterschied (step difference) von etwa
500 Å oder
mehr zwischen den Oberflächen
des TFT-Substrats 200 existieren, die zu dem ersten Säulen-Abstandselement 50a und
zu dem zweiten Säulen-Abstandselement 50b korrespondiert. Ähnlich kann
ein Schrittunterschied von etwa 500 Å oder mehr zwischen den Oberflächen des
TFT-Substrats 200 existieren, die zu dem ersten und dem
zweiten Bereich korrespondieren.
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In 9 kann
das Farbfilter-Substrat 100 die Säulen-Abstandselemente 50a und 50b aufweisen und
das TFT-Substrat 200 die Vorsprünge 51 aufweisen.
Alternativ können
die Säulen-Abstandselemente auf
dem TFT-Substrat gebildet werden und die Vorsprünge 51 auf dem Farbfilter-Substrat
gebildet werden.
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In
den 8 und 9 können die ersten und die zweiten
Säulen-Abstandselemente 50a und 50b abwechselnd
innerhalb der Pixel-Bereiche gebildet werden und jeder der Vorsprünge 51 an
Stellen gebildet werden, die dem ersten Säulen-Abstandselement 50a zugeordnet
sind. Alternativ können
die ersten oder die zweiten Säulen-Abstandselemente 50a oder 50b innerhalb
jedes zweiten Pixel-Bereichs und die Vorsprünge 51 an Stellen,
die dem ersten Säulen-Abstandselement 50a entsprechen,
gebildet werden.
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10 ist
eine Querschnittsansicht entlang II-II' aus 8 gemäß dieser
Erfindung. In den 8 und 10 kann
eine LCD-Vorrichtung
ein Farbfilter-Substrat 100 und ein TFT-Substrat 200,
die mit einem vorgegebenen Intervall dazwischen verbunden sind,
aufweisen, und eine Flüssigkristallschicht
(nicht gezeigt) kann durch Injizieren eines Flüssigkristallmaterials zwischen
dem Farbfilter-Substrat 100 und dem TFT-Substrat 200 gebildet
werden.
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Das
Farbfilter-Substrat 100 kann eine Schwarzmatrixschicht 31,
eine R/G/B-Farbfilter-Schicht (nicht gezeigt) und eine Überziehschicht 33 aufweisen,
wobei alle auf dem Glassubstrat 60 gebildet sind. Die Schwarzmatrixschicht 31 kann
Licht von Teilen entsprechend den Gate- und den Daten-Leitungen
und den Dünnschichttransistoren
außer
für Pixel-Bereiche
P abschirmen. Die Farbfilter-Schicht (nicht gezeigt) kann unterschiedlich
gefärbtes
Licht an den Teilen entsprechend den jeweiligen Pixel-Bereichen
erzeugen und die Überziehschicht 33 kann entlang
einer gesamten Oberfläche der
Schwarzmatrixschicht 31 und der Farbfilter-Schicht gebildet
werden.
-
Dann
können
erste und zweite Säulen-Abstandselemente 50a und 50b auf
vorgegebenen Teilen der Überziehschicht 33 gebildet
werden, wobei die ersten und die zweiten Säulen-Abstandselemente aus photoempfindlichem
Harz gebildet sind.
-
Dann
kann das TFT-Substrat 200, das eine Mehrzahl von Gate-Leitungen 41 und
eine Mehrzahl von Daten-Leitungen 42 aufweist, dem Farbfilter-Substrat 100 gegenüberliegend
gebildet werden, wobei die Gate-Leitungen 41 und die Daten-Leitungen 42 sich
einander kreuzen können,
um eine Mehrzahl von Pixel-Bereichen zu definieren. Zusätzlich kann
eine gemeinsame Leitung 47 parallel zu den Gate-Leitungen 41 gebildet
werden und eine Mehrzahl von gemeinsamen Elektroden 47a,
die sich von der gemeinsamen Leitung 47 in Richtung der
Pixel-Bereiche erstrecken können,
können
in festen Intervallen gebildet werden.
-
Dann
kann ein Dünnschichttransistor
TFT in jedem Kreuzungsbereich der Gate-Leitungen 41 und Daten-Leitungen 41 42 gebildet
werden und der TFT kann eine Source-Elektrode 42a und eine Drain-Elektrode 42b aufweisen.
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Als
Nächstes
kann eine Mehrzahl von Pixel-Elektroden 43 zwischen den
und parallel zu den gemeinsamen Elektroden 47a gebildet
werden, wobei jede der Pixel-Elektroden 43 mit der Drain-Elektrode 42b des
TFTs verbunden werden kann. Zusätzlich
kann ein Vorsprung 51 auf einem TFT-Substrat 200 gebildet
werden, der zu dem ersten Säulen-Abstandselement 50a korrespondiert.
-
Ein
exemplarisches Verfahren zum Herstellen des Dünnschichttransistors, der Pixel-Elektrode und
des Vorsprungs kann Abscheiden eines metallischen Materials wie
Mo, Al oder Cr entlang einer gesamten Oberfläche des Glassubstrats 70 und
Strukturieren mittels eines photolithographischen Prozesses aufweisen,
wodurch gleichzeitig die Mehrzahl von Gate-Leitungen 41, eine Gate-Elektrode 41a,
die sich von der Gate-Leitung 41 erstreckt,
die gemeinsame Leitung 47 und die gemeinsame Elektrode 47a gebildet
werden.
-
Danach
kann eine Gate-Isolationsschicht 45 mittels Abscheidens
eines Isolationsmaterials aus SiNx entlang
der gesamten Oberfläche
des Glassubstrats 70 gebildet werden, das die Gate-Leitungen 41 aufweist.
Dann kann die Halbleiterschicht 44 auf der Gate-Isolationsschicht 45 über der
Gate-Elektrode 41a gebildet werden. Zum Beispiel können eine amorphe
Silizium-Schicht
(oder Polysilizium-Schicht) und eine stark dotierte Silizium-Schicht
nacheinander abgeschieden werden und gleichzeitig strukturiert werden,
wodurch die Halbleiterschicht 44 gebildet wird.
-
Danach
kann ein metallisches Material wie Mo, Al oder Cr entlang der gesamten
Oberfläche
des Glassubstrats 70 mittels eines Sputterverfahrens abgeschieden
werden und mittels eines photolithographischen Prozesses strukturiert
werden, wodurch die Daten-Leitung 42 senkrecht zu der Gate-Leitung 41 gebildet
wird.
-
Dann
kann eine Source-Elektrode 42a und eine Drain-Elektrode. 42b auf
eine jeweiligen Seite der Halbleiterschicht 44 gebildet
werden, wobei die Source-Elektrode 42a von der Daten-Leitung 42 vorstehen
kann. Wenn die Source-Elektroden 42a und die Drain-Elektroden 42b strukturiert
werden, kann ein Teil der dotierten Silizium-Schicht zwischen der Source-Elektrode 42a und
der Drain-Elektrode 42b entfernt werden.
-
Als
Nächstes
kann eine Passivierungsschicht 46 aus SiNx entlang
der gesamten Oberfläche des
Substrats, das die Source-Elektrode 42a und
die Drain-Elektrode 42b aufweist, mittels eines CVD-Verfahrens
gebildet werden. Alternativ kann die Passivierungsschicht 46 aus
einem organischen Material gebildet werden, das eine niedrige dielektrische
Konstante aufweist, wie BCB, SOG oder Acryl, um ein Öffnungsverhältnis der
Flüssigkristall-Zelle
zu verbessern. Dann kann die Passivierungsschicht 46 wahlweise
auf der Drain-Elektrode 42b geätzt werden, wobei ein Kontaktloch
gebildet wird, das einen vorgegebenen Teil der Drain-Elektrode 42b freilegt. Zusätzlich kann
eine durchsichtige, leitfähige
Schicht auf der Passivierungsschicht 46 gebildet werden,
um durch das Kontaktloch mittels eines Sputterverfahrens mit der
Drain-Elektrode 42b verbunden
zu werden. Dann kann die durchsichtige, leitfähige Schicht wahlweise entfernt
werden, um die Pixel-Elektrode 43 zu bilden, die mit der
Drain-Elektrode 42 verbunden
ist und zwischen den und parallel zu den gemeinsamen Elektroden 47a zu
bilden ist.
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Dann
können
die Vorsprünge 51 auf
dem Farbfilter-Substrat 100 entsprechend dem ersten Säulen-Abstandselement 50a mittels
Abscheidung des gleichen Materials wie für das Säulen-Abstandselement auf der Passivierungsschicht 46 gebildet werden
und das abgeschiedene Material kann wahlweise entfernt werden.
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Obwohl
nicht gezeigt, können
eine erste und eine zweite Ausrichtungsschicht jeweils auf dem Farbfilter-Substrat 100 bzw.
auf dem TFT-Substrat 200 gebildet werden und dann kann
ein Reibprozess daran ausgeführt
werden. Während
des Reibens des Farbfilter-Substrats 100 und des TFT-Substrats 200 können die
Oberflächen
der Ausrichtungsschichten mit einem Stoffelement bei einem konstanten
Druck und mit einer konstanten Geschwindigkeit gerieben werden.
Also können Polymer-Ketten
der Ausrichtungsschichten entlang einer vorgegebenen Richtung ausgerichtet
werden, wodurch eine Anfang-Ausrichtungsrichtung des Flüssigkristallmaterials
bestimmt wird.
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Folglich
kann eine obere Oberfläche
des Vorsprungs 51 im Verhältnis kleiner als eine untere Oberfläche des
ersten Säulen-Abstandselements 50a sein.
Zusätzlich
kann der Vorsprung 51 an einer Stelle, die dem ersten Säulen-Abstandselement 50a entspricht,
gebildet werden, um eine Kontaktoberfläche zwischen dem ersten Säulen-Abstandselement und
den Strukturen, die auf dem TFT-Substrat 200 gebildet sind,
zu reduzieren, wenn ein Bildschirm der LCD-Vorrichtung entlang einer
Richtung berührt
wird. Folglich kann eine Rückstellkraft
des Flüssigkristallmaterials
erhöht
werden und Reibungskräfte
zwischen dem ersten Säulen-Abstandselement 50a und den
Strukturen, die auf dem TFT-Substrat 200 gebildet sind,
reduziert werden.
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Gemäß dieser
Erfindung können
Säulen-Abstandselemente
auf einem Farbfilter-Substrat gebildet werden, und Vorsprünge können auf
einem TFT-Substrat gebildet werden. Alternativ können die Säulen-Abstandselemente auf dem
TFT-Substrat gebildet werden und die Vorsprünge können auf dem Farbfilter-Substrat gebildet
werden. In 10 können die Vorsprünge 51 zusätzlich entsprechend
den ersten Säulen-Abstandselementen 50a gebildet
werden, wodurch ein zusätzlicher
Prozess benötigt
wird.
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Zusätzlich können, wie
in 10 gezeigt, die ersten und die zweiten Säulen-Abstandselemente 50a und 50b abwechselnd
innerhalb der Pixel-Bereiche gebildet werden und die Vorsprünge 51 können an
Stellen gebildet werden, die dem ersten Säulen-Abstandselement 50a entsprechen.
Alternativ können
die ersten oder die zweiten Säulen-Abstandselemente 50a oder 50b abwechselnd
innerhalb jedes zweiten Pixel-Bereichs gebildet werden und die Vorsprünge 51 können entsprechend
dem ersten Säulen-Abstandselement 50a gebildet
werden. Also existiert ein Schrittunterschied von etwa 500 Å oder mehr
zwischen den Oberflächen
des TFT-Substrats 200 entsprechend dem ersten Säulen-Abstandselement 50a und
dem zweiten Säulen-Abstandselement 50b. Ähnlich kann
ein Schrittunterschied von etwa 500 Å oder mehr zwischen den Oberflächen des TFT-Substrats 200 entsprechend
dem ersten und dem zweiten Bereich existieren.
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11 ist
eine Draufsicht eines exemplarischen TFT-Substrats gemäß dieser
Erfindung, 12 ist eine Draufsicht einer
exemplarischen LCD-Vorrichtung gemäß dieser Erfindung und 13 ist
eine Querschnittsansicht entlang III-III' aus 12 gemäß dieser
Erfindung. In den 11, 12 und 13 kann
eine LCD-Vorrichtung ein Farbfilter-Substrat 100 und ein
TFT-Substrat 200,
die mit einem vorgegebenen Intervall dazwischen verbunden sind,
aufweisen und eine Flüssigkristallschicht
(nicht gezeigt) kann durch Injizieren eines Flüssigkristallmaterials zwischen
dem Farbfilter-Substrat 100 und dem TFT-Substrat 200 gebildet
werden.
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Das
Farbfilter-Substrat 100 kann eine Schwarzmatrixschicht 31,
eine R/G/B Farbfilter-Schicht (nicht gezeigt) und eine Überziehschicht 33 aufweisen,
wobei alle auf einem Glassubstrat 60 gebildet werden, wobei
die Schwarzmatrixschicht 31 Licht von Teilen abschirmen
kann, die den Gate- und Daten-Leitungen und den Dünnschichttransistoren entsprechen,
mit Ausnahme von Pixel-Bereichen. Die Farbfilter-Schicht (nicht gezeigt) kann unterschiedlich
gefärbtes
Licht an den Stellen erzeugen, die den Pixel-Bereichen entsprechen
und die Überziehschicht 33 kann
entlang einer gesamten Oberfläche
der Schwarzmatrixschicht 31 und der Farbfilter-Schicht gebildet
werden.
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Dann
können
erste und zweite Säulen-Abstandselemente 50a und 50b auf
vorgegebenen Teilen der Überziehschicht 33 gebildet
werden und aus photoempfindlichem Harz gebildet werden. Als Nächstes können die
zwei Säulen-Abstandselemente
der ersten und der zweiten Säulen-Abstandselemente 50a und 50b innerhalb
der zwei Pixel-Bereiche an jedem dritten Pixel-Bereich gebildet
werden. Zum Beispiel kann das erste Säulen-Abstandselement 50a innerhalb
eines ersten Pixel-Bereichs unter den drei Pixel-Bereichen gebildet
werden und das zweite Säulen-Abstandselement 50b kann
innerhalb eines anderen der drei Pixel-Bereiche gebildet werden.
Besonders bevorzugt kann das erste Säulen-Abstandselement 50a in
dem Pixel-Bereich gebildet werden, der einer roten Farbe entspricht,
das zweite Säulen-Abstandselement 50b kann
innerhalb eines Pixel-Bereichs gebildet werden, der einer blauen
Farbe entspricht, und der Pixel-Bereich, der einer grünen Farbe
entspricht, könnte
kein Säulen-Abstandselement
darin aufweisen. Die Säulen-Abstandselemente
können
in festen Intervallen gebildet werden.
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Das
TFT-Substrat 200 kann eine Mehrzahl von Gate-Leitungen 41 und
eine Mehrzahl von Daten-Leitungen 42 aufweisen, die sich
einander kreuzen, um eine Mehrzahl der Pixel-Bereiche zu bilden. Zusätzlich kann
eine gemeinsame Leitung 47 parallel zu der Gate-Leitung
gebildet werden und eine Mehrzahl von gemeinsamen Elektroden 47a,
die sich von der gemeinsamen Leitung 47 zu den Pixel-Bereichen erstrecken,
können
in festen Intervallen gebildet werden. Dann kann ein Dünnschichttransistor
TFT an jedem der Kreuzungsbereiche der Gate-Leitungen 41 und
der Daten-Leitungen 42 gebildet werden und kann die Source-Elektrode 42a und
die Drain-Elektrode 42b aufweisen.
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Als
Nächstes
kann eine Mehrzahl von Pixel-Elektroden 43 zwischen den
und parallel zu den gemeinsamen Elektroden 47a gebildet
werden und jede der Pixel-Elektroden 43 kann mit der Drain-Elektrode 42b des
TFTs verbunden werden. Zusätzlich kann
ein Vorsprung 51 auf der Gate-Leitung 41 innerhalb
jedes der Pixel-Bereiche gebildet werden, wobei die Vorsprünge 51 aus
einem ersten Vorsprungsmuster 44a und einem zweiten Vorsprungsmuster 42c gebildet
werden können.
Außerdem
können
manche Vorsprünge 51 mit
dem ersten Säulen-Abstandselement 50a überlappen
und manche Vorsprünge 51 können mit
den zweiten Säulen-Abstandselementen 50b nicht überlappen.
Die obere Oberfläche
von jedem der Vorsprünge 51 kann
im Verhältnis
kleiner als die untere Oberfläche
des ersten Säulen-Abstandselements 50a sein.
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Ein
exemplarisches Verfahren zum Herstellen des TFTs, der Pixel-Elektrode
und des Vorsprungs kann Abscheiden eines Metall-Materials wie Mo,
Al oder Cr entlang einer gesamten Oberfläche des Glassubstrats 70 mittels
eines Sputterverfahrens und strukturiert mittels eines photolithographischen Prozesses
aufweisen, wodurch eine Mehrzahl von Gate-Leitungen 41,
eine Gate-Elektrode 41a, die sich von der Gate-Leitung 41 erstreckt,
die gemeinsame Leitung 47 und die gemeinsame Elektrode 47a gebildet
werden.
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Danach
kann eine Gate-Isolationsschicht 45 mittels Abscheidens
eines Isolationsmaterials aus SiNx entlang
der gesamten Oberfläche
des Glassubstrats 70 gebildet werden, das die Gate-Leitungen 41 aufweist.
Dann kann die Halbleiterschicht 44 auf der Gate-Isolationsschicht 45 abgeschieden
werden und strukturiert werden, um das erste Vorsprungsmuster 44a zum
Bilden der Vorsprünge 51 auf
der Gate-Isolationsschicht 45 innerhalb jedes der Pixel-Bereiche zu
bilden. Das erste Vorsprungsmuster 44a kann gebildet werden,
um das erste Säulen-Abstandselement 50a innerhalb
eines Pixel-Bereichs von wenigstens drei Pixel-Bereichen zu überlappen.
Zum Beispiel können
eine amorphe Silizium-Schicht (oder Poly-Silizium- Schicht) und eine
stark dotierte Silizium-Schicht nacheinander abgeschieden werden
und dann gleichzeitig strukturiert werden, wodurch die Halbleiterschicht 44 gebildet
wird.
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Dann
kann ein Metall-Material wie Mo, Al oder Cr entlang der gesamten
Oberfläche
des Glassubstrats 70 mittels eines Sputterverfahrens abgeschieden
werden und mittels eines photolithographischen Prozesses strukturiert
werden, wodurch die Daten-Leitung 42 senkrecht zu der Gate-Leitung 41 gebildet
wird. Dann können
die Source-Elektrode 42a und die Drain-Elektrode 42b auf der jeweiligen Seite
der Halbleiterschicht 44 gebildet werden, und das zweite
Vorsprungsmuster 42c wird auf dem ersten Vorsprungsmuster 44a gebildet.
Folglich kann die Source-Elektrode 42a von der Daten-Leitung 42 vorstehen.
Wenn die Source-Elektrode 42a und die Drain-Elektrode 42b strukturiert
werden, kann einen Teil der dotierten Silizium-Schicht zwischen der Source-Elektrode 42a und
der Drain-Eletrode 42b entfernt werden.
Also können
die Vorspünge 51 mittels
der ersten und der zweiten Vorsprungsmuster 44a und 42c gebildet
werden.
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Anschließend kann
eine Passivierungsschicht 46 aus SiNx entlang
der gesamten Oberfläche des
TFT-Substrats 70, das die Source-Elektrode 42a und die Drain-Elektrode 42b aufweist,
mittels eines CVD-Verfahrens gebildet werden. Alternativ kann die Passivierungsschicht 46 aus
einem organischen Material gebildet werden, das eine niedrige dielektrische Konstante
aufweist, wie BCB, SOG oder Acryl, um ein Öffnungsverhältnis der Flüssigkristall-Zelle
zu verbessern. Dann kann die Passivierungsschicht 46 wahlweise
auf der Drain-Eletrode 42b geätzt werden, wodurch ein Kontaktloch
gebildet wird, das einen vorgegebenen Teil der Drain-Elektrode 42b freigelegt. Zusätzlich kann
eine durchsichtige, leitfähige
Schicht auf der Passivierungsschicht 46 gebildet werden,
um elektrisch mit der Drain-Elektrode 42b durch das Kontaktloch
verbunden zu sein.
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Dann
kann wahlweise eine durchsichtige, leitfähige Schicht entfernt werden,
um die Pixel-Elektrode 43, die mit der Drain-Elektrode 42 verbunden ist,
zu bilden und zwischen den oder parallel zu den gemeinsamen Elektroden 47a gebildet
zu werden.
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Obwohl
nicht gezeigt, können
erste und zweite Ausrichtungsschichten auf dem Farbfilter-Substrat 100,
das die Säulen-Abstandselemente 50a und 50b aufweist,
bzw. auf dem TFT-Substrat 200, das die Vorsprünge 51 aufweist,
gebildet werden, und dann kann ein Reibprozess daran ausgeführt werden.
Wenn das Farbfilter-Substrat 100 und das TFT-Substrat 200 gerieben
werden, können
die Oberflächen
der Ausrichtungsschichten mit einem Stoffelement bei einem konstanten
Druck und einer konstanten Geschwindigkeit gerieben werden. Also können Polymer-Ketten
der Ausrichtungsschichten entlang einer vorgegebenen Richtung ausgerichtet werden,
wodurch eine Anfang-Ausrichtungsrichtung der Flüssigkristallmoleküle der Flüssigkristallschicht bestimmt
wird.
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Gemäß dieser
Erfindung können
Säulen-Abstandselemente
auf einem Farbfilter-Substrat gebildet werden und Vorsprünge können auf
einem TFT-Substrat gebildet werden. Alternativ können die Säulen-Abstandselemente auf dem
TFT-Substrat gebildet werden und die Vorsprünge können auf dem Farbfilter-Substrat gebildet
werden. Weiterhin können
die Vorsprünge
auf einer Passivierungsschicht gebildet werden.
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Gemäß dieser
Erfindung kann ein Vorsprung an einer Stelle gebildet werden, die
dem ersten Säulen-Abstandselement
entspricht. Während
des Bildens der Vorsprünge
können
Flecken in einem Kontaktbereich zwischen einem ersten Säulen-Abstandselement und
dem Vorsprung erzeugt werden, wodurch die Aufrechterhaltung eines
gleichmäßigen Zellzwischenraums
problematisch gemacht wird. Um dieses Problem zu bewältigen, vergrößert sich
die Kontaktfläche
zwischen dem Vorsprung und dem ersten Säulen-Abstandselement, wenn
ein Ausmaß des
Vorsprungs vergrößert wird.
Folglich können
wenigstens zwei Vorsprünge
an der Stelle gebildet werden, die dem ersten Säulen-Abstandselement entspricht,
um einen Kontaktdruck infolge der Vergrößerung des Kontaktbereichs
zwischen dem Vorsprung und dem ersten Säulen-Abstandselement zu reduzieren.
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14 ist
eine Querschnittsansicht von einer anderen exemplarischen LCD-Vorrichtung
gemäß dieser
Erfindung. Die exemplarische LCD-Vorrichtung aus 14 kann
Materialien und Strukturen ähnlich
zu denen aus den 8-13 aufweisen, wobei
detaillierte Erklärung
der gemeinsamen Struktur um der Kürze wegen ausgelassen worden
ist. In 14 kann eine LCD-Vorrichtung ein Farbfilter-Substrat 100 und
ein TFT-Substrat 200 aufweisen, wobei ein erstes Säulen-Abstandselement 50a und
ein zweites Säulen-Abstandselement 50b (nicht gezeigt)
auf dem Farbfilter-Substrat 100 gebildet werden können und
wenigstens zwei Vorsprünge 51 auf
dem TFT-Substrat 200, die dem ersten Säulen-Abstandselement 50a zugeordnet
sind, gebildet werden können.
Zusätzlich
können,
wie vorher beschrieben, wenigstens zwei Vorsprünge 51 aus Materialien
einer Halbleiterschicht und einer Daten-Leitung auf einer Gate-Isolationsschicht
gebildet werden. Alternativ können
wenigstens zwei Vorsprünge 51 auf
der Passivierungsschicht gebildet werden.
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15 ist
eine Querschnittsansicht einer anderen exemplarischen LCD-Vorrichtung
gemäß dieser
Erfindung. Die exemplarische LCD-Vorrichtung aus 15 kann
Materialien und Strukturen ähnlich zu
denen aus 8-13 aufweisen,
wobei eine detaillierte Erklärung
der gemeinsamen Struktur um der Kürze wegen ausgelassen worden
ist. In 15 kann eine LCD-Vorrichtung ein erstes
Vorsprungsmuster 51a und ein zweites Vorsprungsmuster 51b aufweisen,
wobei das erste und das zweite Vorsprungsmuster 51a bzw. 51b unterschiedliche
Ausmaße aufweisen
können
und beide auf einem TFT-Substrat 200 gebildet werden können. Zusätzlich kann
das zweite Vorsprungsmuster 51b, das einem ersten Säulen-Abstandselement 50a entspricht, im
Verhältnis
kleiner als das erste Vorsprungsmuster 51a sein, wodurch
Reibungskräfte
mittels Reduzierens einer Kontaktfläche zwischen dem ersten Säulen-Abstandselement 50a und
dem zweiten Vorsprungsmuster 51b reduziert werden und Effekte
von Flecken wegen des Berührungskontakts
verhindert werden.
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Das
erste und das zweite Vorsprungsmuster 51a bzw. 51b können aus
dem gleichen Material gebildet werden und können aus Materialien einer
Halbleiterschicht und einer Daten-Leitung, die über einer Gate-Isolationsschicht
gebildet ist, gebildet werden. Alternativ können das erste und das zweite
Vorsprungsmuster 51a bzw. 51b auf einer Passivierungsschicht
gebildet werden.
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16 ist
ein Querschnitt einer anderen exemplarischen LCD-Vorrichtung gemäß dieser Erfindung. Die exemplarische
LCD-Vorrichtung
aus 16 kann Strukturen und Materialien ähnlich zu denen
von 8-13 aufweisen, wobei eine detaillierte
Erklärung
der gemeinsamen Struktur um der Kürze wegen ausgelassen worden
ist. In 16 kann ein erstes Vorsprungsmuster
auf einem TFT-Substrat 200 gebildet werden, das einem ersten Säulen-Abstandselement 50a eines
Farbfilter-Substrats 100 zugeordnet
ist. Dann kann ein zweites Vorsprungsmuster 51b auf dem
TFT-Substrat 200 gebildet werden, um teilweise das erste
Vorsprungsmuster 51a zu überlappen. Folglich kann ein
Kontaktbereich zwischen dem ersten Säulen-Abstandselement 50a und dem
Vorsprung durch eine obere Oberfläche des zweiten Vorsprungsmusters 51b bestimmt
werden. Also können,
wenn eine obere Oberfläche
des zweiten Vorsprungsmusters 51b reduziert wird, Reibungskräfte zwischen
der oberen Oberfläche
des zweiten Vorsprungsmusters 51b und dem ersten Säulen-Abstandselement 50a sinken,
wodurch eine Bildung von Flecken infolge von Berührungskontakt minimiert wird.
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Wenn
die obere Oberfläche
des ersten Säulen-Abstandselements 50a berührt wird,
beeinflusst eine angelegte Druckbelastung das erste und das zweite
Vorsprungsmuster 51a und 51b. Also kann, wenn
es mit einer Struktur von Bilden eines Vorsprungs verglichen wird,
der ein im Verhältnis
kleineres Ausmaß als
das des ersten Säulen-Abstandselements
aufweist, kann Verformung des Säulen-Abstandselements
verhindert werden. Alternativ können
das erste und das zweite Vorsprungsmuster 51a und 51b auf
der Passivierungsschicht gebildet werden.
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17 ist
eine Querschnittsansicht einer anderen exemplarischen LCD-Vorrichtung
gemäß dieser
Erfindung. Die exemplarische LCD-Vorrichtung aus 17 kann
Strukturen und Materialien ähnlich zu
denen aus 8-13 aufweisen,
wobei eine detaillierte Erklärung
der gemeinsamen Struktur um der Kürze wegen ausgelassen worden
sind. In 17 kann eine erste organische
Isolationsschicht auf einem TFT-Substrat 200 abgeschieden
werden und dann strukturiert werden, um ein erstes und ein zweites
Vorsprungsmuster 51a und 51b in einem vorgegebenen
Intervall voneinander zu bilden.
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Als
Nächstes
kann eine zweite Isolationsschicht entlang einer gesamten Oberfläche des TFT-Substrats 200,
das das erste und das zweite Vorsprungsmuster 51a bzw. 51b aufweist,
gebildet werden und dann strukturiert werden, um ein drittes Vorsprungsmuster 51c,
das ein erstes Säulen-Abstandselement 50a kontaktiert,
zu bilden. Zusätzlich kann
das dritte Vorsprungsmuster 51c das erste und das zweite
Vorsprungsmuster 51a bzw. 51b teilweise überlappen.
Folglich kann ein Kontaktbereich zwischen dem ersten Säulen-Abstandselement 50a und dem
dritten Vorsprungsmuster 51c konstant bleiben, obwohl da
ein Ausrichtungsfehler sein kann, wenn die erste und die zweite
organische Isolationsschicht zum Bilden des ersten und des zweiten
Vorsprungsmusters 51a bzw. 51b strukturiert werden,
da die erste und die zweite organische Isolationsschicht mit der gleichen
Dicke gebildet werden.
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Zusätzlich kann
ein drittes Vorsprungsmuster 51c darin eine Rille 51d entsprechend
einem Schrittunterschied, der von der ersten und dem zweiten Vorsprungsmuster 51a und 51b erzeugt
wird, aufweisen, wodurch eine Kontaktfläche zwischen dem dritten Vorsprungsmuster 51c und
dem ersten Säulen-Abstandselement 50a reduziert
wird. Alternativ können
die Vorsprungsmuster 51a, 51b und 51c auf der
Passivierungsschicht gebildet werden.
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18 ist
eine Querschnittsansicht einer anderen exemplarischer LCD-Vorrichtung
gemäß dieser
Erfindung. Die exemplarische LCD-Vorrichtung aus 18 kann
Strukturen und Materialien ähnlich zu
denen aus 8-13 aufweisen,
wobei eine detaillierte Erklärung
der gemeinsamen Struktur um der Kürze wegen ausgelassen worden
ist. In 18 kann eine LCD-Vorrichtung einen
Vorsprung aufweisen, der ein erstes Vorsprungsmuster 51a und
ein zweites Vorsprungsmuster 51b aufweist, wobei das erste
und das zweiten Vorsprungsmuster 51a und 51b unterschiedliche
Ausmaße
haben können.
Zum Beispiel kann das erste Vorsprungsmuster 51a kleiner
als das zweite Vorsprungsmuster 51b sein, wobei das erste
Vorsprungsmuster 51a von dem zweiten Vorsprungsmuster 51b überlappt
werden kann und aus dem gleichen Material gebildet werden kann.
Alternativ können
das erste und das zweite Vorsprungsmuster 51a bzw. 51b auf
einer Passivierungsschicht gebildet werden.
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Gemäß dieser
Erfindung können
sie auch in TN-Modus-LCD-Vorrichtungen
angewendet werden, obwohl die Strukturen aus 8-18 in
IPS-Modus-LCD-Vorrichtungen angewendet werden können.
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19 ist
eine Draufsicht einer exemplarischen TN-Modus-LCD-Vorrichtung gemäß dieser
Erfindung und 20 ist eine Querschnittsansicht
entlang IV-IV' aus 19 gemäß dieser
Erfindung. In 20 kann ein Farbfilter-Substrat 100 eine Schwarzmatrixschicht 31,
eine R/G/B-Farbfilter-Schicht 32 und eine gemeinsame Elektrode 34 aufweisen,
wobei alle auf einem Glassubstrat 60 gebildet sind. Die
Schwarzmatrixschicht 31 kann Licht von Teilen abschirmen,
die den Gate- und Daten-Leitungen
und den Dünnschichttransistoren
entsprechen, mit Ausnahme von Pixel-Bereichen P abschirmen. Die
Farbfilter-Schicht 32 kann
gebildet werden, um unterschiedlich gefärbtes Licht an den Stellen
zu erzeugen, die den Pixel-Bereichen entsprechen, und die gemeinsame
Elektrode 34 kann entlang einer gesamten Oberfläche des
Glassubstrats 60 gebildet werden, das die Schwarzmatrixschicht 31 und
die Farbfilter-Schicht 32 aufweist.
Dann können
erste und zweite Säulen-Abstandselemente 50a bzw. 50b auf
vorgegebenen Teilen der gemeinsamen Elektrode 34 gebildet
werden und aus photoempfindlichem Harz gebildet werden.
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In 20 kann
ein TFT-Substrat 200 eine Mehrzahl von Gate-Leitungen 41 und
eine Mehrzahl von Daten-Leitungen 42 aufweisen, wobei alle
auf einem Glassubstrat 70 gebildet sind. Die Gate-Leitungen 41 und
die Daten-Leitungen 42 können sich einander kreuzen,
wodurch eine Mehrzahl der Pixel-Bereiche definiert wird. Zusätzlich können Pixel-Elektroden 43 innerhalb
der Pixel-Bereiche gebildet werden und ein Dünnschichttransistor kann in
jedem der Kreuzungsbereiche der Gate- und der Daten-Leitungen 41 bzw. 42 gebildet
werden. Dann kann ein Vorsprung, der eine Halbleiterschicht 44a und
die Daten-Leitung 42 aufweist, auf der Gate-Leitung 41 gebildet
werden.
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Ein
exemplarisches Verfahren zum Herstellen des Dünnschichttransistors, der Pixel-Elektrode und
des Vorsprungs kann das Abscheiden eines Metall-Materials wie Mo,
Al oder Cr entlang einer gesamten Oberfläche des Glassubstrats 70 mittels
eines Sputterverfahrens aufweisen und Strukturieren mittels eines
photolithographischen Prozesses, wodurch gleichzeitig die Mehrzahl
von Gate-Leitungen 41 gebildet werden, wobei Gate-Elektroden 41a sich von
den Gate-Leitungen 41 erstrecken können.
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Anschließend kann
ein Isolationsmaterial aus SiNx entlang
der gesamten Oberfläche
des Glassubstrats 70 abgeschieden werden, das die Gate-Leitungen 41 aufweist,
wodurch eine Gate-Isolationsschicht 45 gebildet
wird. Dann kann eine Halbleiterschicht 44 auf der Gate-Isolationsschicht 45 über der
Gate-Elektrode 41a abgeschieden werden und strukturiert
werden, um ein erstes Vorsprungsmuster 44a zum Bilden des
Vorsprungs, der dem ersten Säulen-Abstandselement 50a zugeordnet
ist, auf der Gate-Isolationsschicht 45 zu bilden. Zum Beispiel können eine
amorphe Silizium-Schicht (oder Poly-Silizium-Schicht) und eine Silizium-Schicht,
die mit Phosphor P stark dotiert sind, nacheinander abgeschieden
werden und dann gleichzeitig strukturiert werden, wodurch die Halbleiterschicht 44 gebildet wird.
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Dann
kann ein Metall-Material wie Mo, Al oder Cr entlang der gesamten
Oberfläche
des Substrats mittels eines Sputterverfahrens abgeschieden werden
und mittels eines photolithographischen Prozesses strukturiert werden,
wodurch die Daten-Leitung 42 senkrecht zu der Gate-Leitung 41 gebildet wird.
Dann können
eine Source-Elektrode 42a und eine Drain-Elektrode 42b auf
der jeweiligen Seite der Halbleiterschicht 44 gebildet
werden und ein zweites Vorsprungsmuster 42c kann auf dem
ersten Vorsprungsmuster 44a gebildet werden. Folglich kann die
Source-Elektrode 42a von der Daten-Leitung 42 vorstehen.
Wenn die Source-Elektrode 42a und die Drain-Elektrode 42b strukturiert
werden, kann ein Teil der dotierten Silizium-Schicht zwischen der
Source-Elektrode 42a und der Drain-Elektrode 42b entfernt
werden. Also kann der Vorsprung mittels des ersten und des zweiten
Vorsprungsmusters 44a und 42c gebildet werden.
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Anschließend kann
eine Passivierungsschicht 46 aus SiNx entlang
der gesamten Oberfläche des
Substrats, das die Source-Elektrode 42a und
die Drain-Elektrode 42b aufweist, mittels eines CVD-Verfahrens
gebildet werden. Alternativ kann die Passivierungsschicht 46 aus
einem organischen Material gebildet werden, dass eine niedrige dielektrische Konstante
aufweist, wie BCB, SOG oder Acryl, um ein Öffnungsverhältnis der Flüssigkristall-Zelle
zu verbessern. Dann kann die Passivierungsschicht 46 wahlweise
auf der Drain-Elektrode 42b geätzt werden, wodurch ein Kontaktloch
gebildet wird, das einen vorgegebenen Teil der Drain-Elektrode 42b freilegt.
Zusätzlich
kann eine durchsichtige, leitfähige Schicht
auf der Passivierungsschicht 46 gebildet werden, um elektrisch
mit der Drain-Elektrode 42b durch das Kontaktloch verbunden
zu sein. Dann kann die durchsichtige, leitfähige Schicht wahlweise entfernt
werden, um innerhalb des Pixel-Bereichs zu verbleiben, wodurch die
Pixel-Elektrode 43 in dem Pixel-Bereich gebildet wird.
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Obwohl
nicht gezeigt, können
eine erste und eine zweite Ausrichtungsschicht auf dem Farbfilter-Substrat 100 bzw.
auf dem TFT-Substrat 200 gebildet werden und dann kann
ein Reibprozess darauf ausgeführt
werden. Wenn das Farbfilter-Substrat 100 und
das TFT-Substrat 200 gerieben werden, können die Oberflächen der
Ausrichtungsschichten mit einem Stoffelement bei einem gleichmäßigen Druck und
einer gleichmäßigen Geschwindigkeit
gerieben werden. Also können
die Polymer-Ketten der Ausrichtungsschichten entlang einer vorgegebenen Richtung
ausgerichtet werden, wodurch eine Anfang-Ausrichtungsrichtung der
Flüssigkristallmoleküle der Flüssigkristallschicht 55 bestimmt
wird. Zusätzlich
kann eine obere Oberfläche
des Vorsprungs 51 im Verhältnis kleiner als eine untere
Oberfläche
des ersten Säulen-Abstandselements 50a sein.
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Gemäß dieser
Erfindung kann ein Säulen-Abstandselement
auf einem Farbfilter-Substrat gebildet werden und Vorsprünge können auf
einem TFT-Substrat gebildet werden. Alternativ können die Säulen-Abstandselemente auf dem
TFT-Substrat gebildet werden und die Vorsprünge können auf dem Farbfilter-Substrat gebildet
werden.
-
Gemäß dieser
Erfindung können
die ersten und die zweiten Säulen-Abstandselemente 50a und 50b mit
einem vorgegebenen Intervall von etwa 500 Å oder mehr im Abstand von
dem TFT-Substrat 200 angeordnet
sein, wobei die Vorsprünge
wahlweise gebildet werden können,
um eine Höhe
innerhalb des vorgegebenen Intervalls zwischen dem Farbfilter- und
dem TFT-Substrat 100 bzw. 200 aufzuweisen. Folglich
können
die zweiten Säulen-Abstandselemente,
mit keinem entsprechenden Vorsprung gebildet werden, um einer Bildung
von hohlen Bereichen innerhalb des LCD-Paneels vorzubeugen, wenn
das LCD-Paneel mit einer äußeren Kraft
zusammengepresst wird. Zusätzlich
können
sie auch auf dem TFT-Substrat 200 gebildet werden, obwohl
die ersten und die zweiten Säulen-Abstandselemente 50a bzw. 50b,
als auf dem Farbfilter-Substrat 100 gebildet, gezeigt sind.
Folglich können
die Vorsprünge
auf dem Farbfilter-Substrat 100, die den ersten und den
zweiten Säulen-Abstandselemente 50a bzw. 50b zugeordnet
sind, gebildet werden, wenn die ersten und die zweiten Säulen-Abstandselemente 50a und 50b auf dem
TFT-Substrat gebildet werden.
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Gemäß dieser
Erfindung kann, weil großformatige
LCD-Paneele entwickelt werden, die Flüssigkristallschicht der LCD-Vorrichtung mittels
eines Flüssigkristall-Dispersionsverfahrens
gebildet werden kann, um die Ausbeute zu verbessern. Zusätzlich können, wenn
die Säulen-Abstandselemente
innerhalb der LCD-Vorrichtung gebildet werden, die Vorsprünge entsprechend
den Säulen-Abstandselementen
gebildet werden, um Reibungskräfte
zwischen den Säulen-Abstandselementen
und dem Substrat zu reduzieren. Zum Beispiel, können Reibungskräfte zwischen
den Säulen-Abstandselementen
und dem gegenüberliegendem
Substrat reduziert werden, obwohl eine Oberfläche des LCD-Paneels entlang
einer vorgegebenen Richtung berührt
werden kann. Folglich kann dem Bilden von Flecken wegen eines Berührungskontakts
mittels eines Verbesserns einer Rückstellkraft der Flüssigkristallschicht vorgebeugt
werden, wodurch Helligkeit und Empfindlichkeit des LCD-Paneels verbessert
werden. Zusätzlich
können
die Vorsprünge
wahlweise gebildet werden, um zu den Säulen-Abstandselementen zu korrespondieren,
wobei die Säulen-Abstandselemente so
gebildet werden können,
dass sie keinen korrespondierenden Vorsprung haben, um ein Bilden
von hohlen Bereichen innerhalb des LCD-Paneels vorzubeugen, wenn das LCD-Paneel
durch eine äußere Kraft
zusammengepresst wird.
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Dem
Fachmann wird es ersichtlich sein, das unterschiedliche Änderungen
und Variationen der Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung
und des Verfahrens zum Herstellen einer LCD-Vorrichtung dieser Erfindung
gemacht werden können,
ohne Entfernen von dem Sinn und dem Umfang der Erfindung. Also ist
es beabsichtigt, das diese Erfindung die Änderungen und Variationen dieser
Erfindung abdeckt, so fern sie innerhalb des Umfang der beigefügten Ansprüche und
deren Äquivalenten
sich befinden.