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Diese
Erfindung betrifft Lastschaltgetriebe für Fahrzeuge und insbesondere
Mehrgang-Lastschaltgetriebe, die über die wahlweise Betätigung von
Reibungs-Drehmomentübertragungsmechanismen
mehrere Vorwärtsgänge und
einen Rückwärtsgang
bereitstellen.
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Automatische
Lastschaltgetriebe werden gegenwärtig
in einer Anzahl von hierzulande verkauften Pkw verwendet. Bekanntlich
stellt das Automatikgetriebe mehrere Planetenrad-Drehzahlverhältnisse
in der Vorwärtsrichtung
und zumindest ein Rückwärts-Drehzahlverhältnis bereit.
Diese Drehzahlverhältnisse
werden durch die Verwendung mehrerer Planetenradsätze hergestellt,
die durch eine Anzahl von fluidbetätigten Reibungs-Drehmomentübertragungsmechanismen
gesteuert werden, die üblicherweise
auch Kupplungen und Bremsen genannt werden.
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Es
ist Standard geworden, in Automatikgetrieben zur Verwendung in Pkw
zumindest vier Vorwärts-Drehzahlverhältnisse
bereitzustellen. In letzter Zeit haben die Kraftfahrzeughersteller
die Anzahl der Vorwärts-Drehzahlverhältnisse
auf fünf
und in manchen Fällen
auf sechs erhöht.
Dies erfordert natürlich das
Hinzufügen
von Planetenradsätzen
sowie den Versuch, die Anzahl von Drehmomentübertragungsmechanismen auf
einem Minimum zu halten.
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Eine
Anzahl von gegenwärtig
vorgeschlagenen Sechsgangs-Planetengetrieben
stellt drei Planetenradsätze
und fünf
Reibungsdrehmomentübertragungsmechanismen
bereit. Dies ergibt Probleme bei der Packungssituation hinsichtlich
der Positionierung der Drehmomentübertragungsmechanismen in der Getriebeumgebung.
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Ein
derartiges Getriebe ist in US-Patent Nr. 5,106,352 beschrieben,
das für
Lepelletier am 21. April 1992 erteilt wurde. Dieses Lastschaltgetriebe stellt
sechs Vorwärts-Drehzahlverhältnisse
bereit und wendet einen Antriebszahnradsatz und einen Übersetzungsverhältniszahnradsatz
an. Der Antriebszahnradsatz von Lepelletier weist ein feststehendes Element
in dem Vorwärts-Planetenradsatz
auf, um einen Antrieb mit einer Übersetzung
ins Langsame für
den Übersetzungsverhältniszahnradsatz
bereitzustellen, der vorzugsweise ein Ravignon-Zahnradsatz ist.
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US-Patent
Nr. 6,135,912, das für
Tsukamoto et al. am 24. Oktober 2000 erteilt wurde, stellt Lösungen zum
Packen der Reibungseinrichtungen in dem Sechsgang-Getriebe nach
Lepelletier bereit. Jedoch gibt es viele andere Sechsgang-Planetenradsätze mit
fünf Drehmomentübertragungsmechanismen,
auf die die Anordnung von Tsukamoto et al. nicht anwendbar ist.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Lastschaltgetriebe
mit drei Planetenradsätzen
und fünf
Drehmomentübertragungsmechanismen
bereitzustellen, das sechs Vorwärts-Drehzahlverhältnisse
und ein Rückwärts-Drehzahlverhältnis bietet.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung kann einer der Planetenradsätze über zwei rotierende
Drehmomentübertragungsmechanismen selektiv
mit der Antriebswelle des Getriebes in Verbindung gebracht werden.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung können die gleichen beiden Elemente
des Planetenradsatzes selektiv mit einem Getriebegehäuse über zwei
selektiv in Eingriff bringbare, feststehende Drehmomentübertragungsmechanismen
in Verbindung gebracht werden.
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Gemäß noch einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung steht ein Element von
einem anderen der Planetenradsätze
mit der Antriebswelle des Getriebes in kontinuierlicher Antriebsverbindung. Auch
steht ein Element davon mit einem Element des als erstes genannten
Planetenradsatzes in kontinuierlicher Verbindung.
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Gemäß noch einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung weist ein anderer der
Planetenradsätze
ein Element auf, das selektiv mit dem Getriebegehäuse über einen
selektiv in Eingriff bringbaren, feststehenden Drehmomentübertragungsmechanismus
in Verbindung gebracht werden kann, ein Element, das mit einem Element
des als erstes genannten Planetenradsatzes in kontinuierliche Verbindung
gebracht werden kann, und ein anderes Element, das mit einem Element
des als zweites genannten Planetenradsatzes in kontinuierliche Verbindung
gebracht werden kann.
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Gemäß noch einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung sind die Planetenradsätze und die
Drehmomentübertragungsmechanismen
in einem Getriebegehäuse
angeordnet, das eine vordere Endwand, eine hintere Endwand und einen
Außenmantel
umfasst.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung definieren einer der
Planetenradsätze
und die vordere Endwand einen ersten Raum, ein dritter der Planetenradsätze und
die hintere Endwand definieren einen zweiten Raum, das Gehäuse wirkt
mit den Endwänden
und den Planetenradsätzen
zusammen, um einen dritten Raum radial außerhalb der Planetenradsätze zu definieren,
und ein vierter Raum ist zwischen den ersten beiden Planetenradsätzen definiert.
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Gemäß noch einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung stellen die oben definierten
Räume Anordnungsbereiche
für die
fünf Drehmomentübertragungsmechanismen
bereit.
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Gemäß noch einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung sind zumindest zwei der
Drehmomentübertragungsmechanismen
in dem als erstes genannten Raum angeordnet und weisen Servomechanismen
auf, die die in feststehenden Bauelementen in dem ersten definierten
Raum verschiebbar angeordnet sind.
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Gemäß noch einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist zumindest einer der
feststehenden Drehmomentübertragungsmechanismen, der
das Element des als drittes genannten Zahnradsatzes steuert, in
entweder dem als zweiten genannten Raum oder dem als dritten genannten
Raum angeordnet und umfasst einen Servomechanismus, der in einem
feststehenden Abschnitt von einem der Räume verschiebbar angeordnet
ist.
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Gemäß noch einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung sind die übrigen beiden
Drehmomentübertragungsmechanismen
entweder in dem ersten definierten Raum, einer Kombination aus dem ersten
und dem vierten definierten Raum, oder einer Kombination aus dem
ersten und dem dritten definierten Raum gepackt, oder beide sind
in dem vierten definierten Raum angeordnet.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine Schnittansicht einer ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
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2 ist
eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
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3 ist
eine Schnittansicht einer dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
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4 ist
eine Schnittansicht einer vierten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
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5 ist
eine Schnittansicht einer fünften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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6 ist
eine Schnittansicht einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
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7 ist
eine Schnittansicht einer siebten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
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8 ist
eine Schnittansicht einer achten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung; und
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9 ist
eine Schnittansicht einer neunten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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In
den Zeichnungen, in denen in allen Ansichten gleiche Bezugszeichen
die gleichen oder entsprechenden Teile darstellen, ist in 1 ein
allgemein mit 10 bezeichneter Antriebsstrang gezeigt, der einen
Motor samt Drehmomentwandler 12, ein Planeten-Lastschaltgetriebe 14 und
einen herkömmlichen
Achsantriebsmechanismus 16 aufweist. Das Planetengetriebe 14 umfasst
eine Antriebswelle 17, eine Planetenradanordnung 18 und
eine Abtriebswelle 19. Die Antriebswelle 17 steht
mit dem Drehmomentwandlerabschnitt des Motors samt Drehmomentwandler 12 in
Antriebsverbindung, und die Abtriebswelle 19 steht mit
dem Achsantriebsmechanismus 16 in Antriebsverbindung.
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Die
Planetenradanordnung 18 weist drei Planetenradsätze 20, 30, 40 auf.
Der Planetenradsatz 20 weist ein Sonnenrad 22,
ein Hohlrad 24 und eine Planetenträgeranordnung 26 auf.
Die Planetenträgeranordnung 26 umfasst
mehrere Planetenräder 28, die
an einem Planetenträger 29 drehbar
montiert sind.
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Der
Planetenradsatz 30 umfasst ein Sonnenrad 32, ein
Hohlrad 34 und eine Planetenträgeranordnung 36. Die
Planetenträgeranordnung 36 umfasst mehrere
Planetenräder 38,
die an einem Planetenträger 39 drehbar
montiert sind.
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Der
Planetenradsatz 40 umfasst ein Sonnenrad 42, ein
Hohlrad 44 und eine Planetenträgeranordnung 46. Die
Planetenträgeranordnung 46 umfasst mehrere
Planetenräder 48,
die an einem Planetenträger 49 drehbar
montiert sind.
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Zusammen
mit der Planetenradanordnung 18 umfasst das Planetengetriebe 14 fünf Drehmomentübertragungsmechanismen,
die allgemein mit 50, 52, 54, 56 und 58 bezeichnet
sind. Es ist auch ein Freilauf-Drehmomentübertragungsmechanismus 60 enthalten.
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Das
Getriebe 14 umfasst darüber
hinaus eine erste oder vordere Endwand 62, eine zweite oder
hintere Endwand 64 und ein Außengehäuse 66. Die Endwände 62 und 64 sind
an dem Außengehäuse 66 befestigt
oder auf andere Weise einstückig
mit diesem verbunden. Die Endwände 62 und 64 und das
Außengehäuse 66 sind
so zusammengefügt, dass
ein erster oder vorderer Raum 68, ein zweiter oder hinterer
Raum 70, ein dritter oder radial außen liegender Raum 72 und
ein vierter oder innerer Raum 74 vorgesehen sind.
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Der
vordere Raum 68 ist durch die Endwand 62, das
Gehäuse 66 und
den Planetenradsatz 20 definiert. Der hintere Raum 70 ist
durch die Endwand 64, das Außengehäuse 66 und den Planetenradsatz 40 definiert.
Der außen
liegende Raum 72 ist durch das Außengehäuse 66 und den radial
außen
liegenden Bereich, der die Planetenradsätze 20, 30 und 40 umgibt,
definiert. Der innere Raum 74 ist zwischen den Planetenradsätzen 20 und 30 definiert
und befindet sich radial innen von einem Abschnitt des Raumes 72.
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Der
Drehmomentübertragungsmechanismus 50 umfasst
einen fluidbetätigten
Servomechanismus 76, der einen Kolben 78, einen
Fluidraum 80 und eine Rückstellfederanordnung 82 aufweist.
Der Drehmomentübertragungsmechanismus 50 umfasst auch
ein Gehäuse 84,
in dem der Servomechanismus 76 angeordnet ist, eine Nabe 86,
mehrere Reibplatten 88, die mit dem Gehäuse 84 in Antriebsverbindung
stehen, und mehrere Reibplatten 90, die mit der Nabe 86 in
Antriebsverbindung stehen. Die Nabe 86 steht in kontinuierlicher
Verbindung mit dem Sonnenrad 42.
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Der
Drehmomentübertragungsmechanismus 52 umfasst
einen Servomechanismus 96, der einen fluidbetätigten Kolben 98,
einen Raum oder eine Kammer 100 und eine Rückstellfederanordnung 102 aufweist.
Der Kolben 98 ist in der Endwand 62 verschiebbar
angeordnet und wirkt mit dieser zusammen, um die Kammer 100 zu
bilden. Der Drehmomentübertragungsmechanismus 52 umfasst
mehrere Reibplatten 104, die über eine Kerbverzahnung mit dem
Gehäuse 66 verbunden
sind, und mehrere Reibplatten 106, die über eine Kerbverzahnung mit
einer Nabe 108 verbunden sind. Die Nabe 108 steht
in kontinuierlicher Verbindung mit dem Sonnenrad 22 des Planetenradsatzes 20.
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Der
Drehmomentübertragungsmechanismus 54 umfasst
einen Servomechanismus 116 mit einem fluidbetätigten Kolben 118,
eine Fluidkammer 120 und einer Rückstellfederanordnung 122.
Der Drehmomentübertragungsmechanismus 54 umfasst auch
mehrere Reibplatten 124, die mit einer Nabe 126 in
Antriebsverbindung stehen, und mehrere Reibplatten 128,
die mit der Nabe 108 in Antriebsverbindung stehen. Die
Nabe 126 steht mit der Antriebswelle 17 in Antriebsverbindung.
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Die
Nabe 126 ist an einer Verlängerung 127, die an
der Endwand 62 ausgebildet ist, über ein Lager oder eine Buchse 130 drehbar
gelagert. Die Antriebswelle 17 ist an der Endwand 62 über Buchsen oder
Lager 132 drehbar gelagert. Das Sonnenrad 22 ist
an der Antriebswelle 17 über eine Buchse oder ein Lager 134 drehbar
gelagert. Die Abtriebswelle 19 ist auf Buchsen oder Lagern 136 drehbar
gelagert, und das Sonnenrad 42 ist auf der Abtriebswelle 19 durch eine
Buchse oder ein Lager 138 drehbar gelagert.
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Das
Hohlrad 24 und der Planetenträger 49 stehen miteinander
und auch mit der Abtriebswelle 19 in kontinuierlicher Verbindung.
Das Sonnenrad 32 steht mit der Antriebswelle 17 in
kontinuierlicher Verbindung. Der Planetenträger 39 und das Hohlrad 44 stehen
miteinander in kontinuierlicher Verbindung, und das Hohlrad 34 und
der Planetenträger 29 stehen
ebenfalls miteinander in kontinuierlicher Verbindung.
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Der
Drehmomentübertragungsmechanismus 56 umfasst
einen Servomechanismus 146, der einen fluidbetätigten Kolben 148,
eine Fluidkammer 150 und eine Rückstellfederanordnung 152 aufweist. Der
Drehmomentübertragungsmechanismus 56 umfasst
auch mehrere Reibplatten 154, die über eine Kerbverzahnung mit
einer an der Antriebswelle 17 befestigten Nabe 156 verbunden
sind, und mehrere Reibplatten 158, die über eine Kerbverzahnung mit einer
Nabe 160 verbunden sind, die das Hohlrad 34 und
den Planetenträger 29 miteinander
verbindet. Die Kammer 150 ist durch eine Nabe oder ein
Gehäuse 162 gebildet,
die mit der Antriebswelle 17 und dem Kolben 148 in
Antriebsverbindung steht.
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Der
Drehmomentübertragungsmechanismus 58 umfasst
einen Servomechanismus 186, der einen fluidbetätigten Kolben 188,
eine Kammer 190 und eine Rückstellfederanordnung 192 aufweist.
Der Drehmomentübertragungsmechanismus 58 umfasst auch
mehrere Reibplatten 194, die mit dem Gehäuse 66 in
Antriebsverbindung stehen und, und mehrere Reibplatten 196,
die mit einer Nabe 200 in Antriebsverbindung stehen, die über einen
inneren Laufring 202 des Freilauf-Drehmomentübertragungsmechanismus 60 mit
dem Planetenträger 29 und
somit mit dem Hohlrad 34 in kontinuierlicher Verbindung
steht.
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Das
Planetengetriebe 14 ist betreibbar, um sechs Vorwärts-Drehzahlverhältnisse
und ein Rückwärts-Drehzahlverhältnis zwischen
der Antriebswelle 17 und der Abtriebswelle 19 durch
die überlegte
Auswahl der Drehmomentübertragungsmechanismen 50, 52, 54, 56 und 58 in
Kombinationen von jeweils zweien bereitzustellen.
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Das
erste Vorwärts-Drehzahlverhältnis wird mit
dem Eingriff der Drehmomentübertragungsmechanismen 50 und 58 hergestellt.
Das erste oder niedrigste Vorwärts-Drehzahlverhältnis kann
auch mit dem Eingriff des Drehmomentübertragungsmechanismus 50 und
dem Freilauf-Drehmomentübertragungsmechanismus 60 hergestellt
werden.
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Das
zweite Vorwärts-Drehzahlverhältnis wird mit
dem Eingriff der Drehmomentübertragungsmechanismen 50 und 52 hergestellt.
Das dritte Vorwärts-Drehzahlverhältnis wird
mit dem Eingriff der Drehmomentübertragungsmechanismen 50 und 54 hergestellt.
Das vierte Vorwärts-Drehzahlverhältnis wird
mit dem Eingriff der Drehmomentübertragungsmechanismen 50 und 56 hergestellt.
Das fünfte
Vorwärts-Drehzahlverhältnis wird
mit dem Eingriff der Drehmomentübertragungsmechanismen 56 und 54 hergestellt.
Das sechste Vorwärts-Drehzahlverhältnis wird
mit dem Eingriff der Drehmomentübertragungsmechanismen 56 und 52 hergestellt.
Das Rückwärts-Drehzahlverhältnis wird
mit dem Eingriff der Drehmomentübertragungsmechanismen 54 und 58 hergestellt.
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Fachleute
werden sofort erkennen, dass all diese Gangwechsel 1-2, 2-3, 3-4,
4-5 und 5-6 Gangwechsel mit einem einzigen Übergang sind, indem nur ein
einziger Drehmomentübertragungsmechanismus
außer
Eingriff gebracht wird, während
ein anderer Drehmomentübertragungsmechanismus
in Eingriff gebracht wird. Dieser 1:1-Austausch wird Schaltvorgang
oder Gangwechsel mit einem einzigen Übergang genannt.
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Der
Drehmomentübertragungsmechanismus 50 ist
in dem Raum 70 angeordnet. Die Drehmomentübertragungsmechanismen 52, 54 und 58 sind in
dem Raum 68 angeordnet. Der Drehmomentübertragungsmechanismus 56 ist
in dem Raum 72 angeordnet.
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Der
Servomechanismus des Drehmomentübertragungsmechanismus 56 ist
jedoch in dem Raum 74 angeordnet. Die Servomechanismen 96 und 186 sind
in der Endwand 62 angeordnet, was als in dem Raum 68 anzusehen
ist. Der Servomechanismus 116 ist an der Endwand 62 drehbar
angeordnet und befindet sich in dem Raum 68. Die Reibplatten
für die Drehmomentübertragungsmechanismen 52, 54 und 58 sind
alle in dem Raum 68 angeordnet. Der Drehmomentübertragungsmechanismus 50 ist
in dem Raum 70 angeordnet. Der Servomechanismus 76 befindet
sich in der Endwand 64 und die Reibplatten 88 stehen
mit der Endwand 64 in Antriebsverbindung.
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Fachleute
werden erkennen, dass die Drehmomentübertragungsmechanismen 50, 52 und 58 alle
feststehende Drehmomentübertragungsmechanismen
sind, die üblicherweise
feststehende Kupplungen oder Bremsen genannt werden. Die Drehmomentübertragungsmechanismen 54 und 56 sind
rotierende Drehmomentübertragungsmechanismen, die üblicherweise
Kupplungen genannt werden. Manche Fachleute bezeichnen auch Bremsen,
die Reibplatten im Gegensatz zu Reibbändern aufweisen, als Kupplungen
und nicht als feststehende Kupplungen. Jedoch kann gattungsgemäß jede der
Vorrichtungen 50, 52, 54, 56 und 58 als
Drehmomentübertragungsmechanismus
bezeichnet werden.
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In 2 ist
ein Antriebsstrang 10A gezeigt. Der Antriebsstrang 10A umfasst
die gleichen Planetenradsätze 20, 30 und 40 wie
Antriebsstrang 20, eine Antriebswelle 17 und ein
Abtriebszahnrad 19A.
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Das
Abtriebszahnrad 19A ist über ein Lager 210 und
die Endwand 64A drehbar gelagert. Der Motor samt Drehmomentwandler 12 ist
so angeordnet, dass er einen Eingangsantrieb für den Antriebsstrang 10 an
der Endwand 64A bereitstellt.
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Ein
Planetengetriebe 14A weist eine vordere Endwand 62A,
ein Außengehäuse 66A und
eine hintere Endwand 64A auf. Das Planetengetriebe 14A umfasst
auch fünf
Drehmomentübertragungsmechanismen 50, 52, 54, 56 und 58.
Der Drehmomentübertragungsmechanismus 58 befindet
sich in dem Raum 72 radial außen von den Planetenradsätzen 20, 30 und 40.
Die jeweiligen Servomechanismen der Drehmomentübertragungsmechanismen 50, 52, 54 bzw. 56 sind
in dem Raum 68 angeordnet, und die Reibplatten für jeden
dieser Drehmomentübertragungsmechanismen
ist ebenfalls im Wesentlichen in dem Raum 68 angeordnet.
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Die
Servomechanismen 116 und 146 für die Drehmomentübertragungsmechanismen 54 bzw. 56 sind
in einer drehbaren Nabe 126A angeordnet, die mit der Antriebswelle 17 in
Antriebsverbindung steht.
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Das
Planetengetriebe 14A stellt die gleichen sechs Vorwärts-Drehzahlverhältnisse
und das Rückwärts-Drehzahlverhältnis bereit,
wie sie durch das Planetengetriebe 14 bereitgestellt werden.
Die einzelnen Gänge
werden wahlweise durch die gleiche Kombination von Drehmomentübertragungsmechanismen
in Eingriff gebracht, wie sie für
das Getriebe 14 angewandt wurde.
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Der
in 3 gezeigte Antriebsstrang 10B weist einen
in dem Raum 70 angeordneten Drehmomentübertragungsmechanismus 50 auf.
Der Servomechanismus 76 weist einen Drehmomentübertragungsmechanismus 50 auf,
der in der hinteren Endwand 64B angeordnet ist. Die Drehmomentübertragungsmechanismen 52 und 58 sind
in dem Raum 68 angeordnet, und jeder ihrer jeweiligen Servomechanismen 96 bzw. 186 ist
in der Endwand 62B angeordnet. Die Reibplatten 106B des
Drehmomentübertragungsmechanismus 52 stehen
mit der Nabe 108B in Antriebsverbindung und die Platten 104B stehen
mit der Verlängerung 127B in
Antriebsverbindung.
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Die
Drehmomentübertragungsmechanismen 54 und 56 sind
in dem Raum 74 angeordnet. Die Servomechanismen 116 und 164 sind
in einer rotierenden Nabe 126B angeordnet, die mit der
Antriebswelle 17 in Antriebsverbindung steht. Die Reibplatten
für die
Drehmomentübertragungsmechanismen 54 und 56 sind
ebenfalls in dem Raum 74 angeordnet, die Reibplatten für die Drehmomentübertragungsmechanismen 52 und 58 sind
in dem Raum 68 angeordnet, und die Reibplatten für den Drehmomentübertragungsmechanismus 50 sind
in dem Raum 70 angeordnet.
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Das
Planetengetriebe 14B stellt ebenfalls die gleichen sechs
Vorwärts-Drehzahlverhältnisse
bereit, wie sie mit den Getrieben der 1 und 2 bereitgestellt
wurden, und die Drehmomentübertragungsmechanismen
werden in der gleichen Abfolge in Eingriff gebracht, um diese Drehzahlverhältnisse bereitzustellen.
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Ein
in 4 gezeigter Antriebsstrang 10C umfasst
ein Planetengetriebe 14C mit einer Antriebswelle 17,
einer Abtriebswelle 19 sowie den drei Planetenradsätzen 20, 30 und 40.
Das Getriebe 14C umfasst auch die fünf Drehmomentübertragungsmechanismen 50, 52, 54, 56 und 58.
Der Drehmomentübertragungsmechanismus 50 ist
in dem Raum 70 angeordnet, und sein Servomechanismus 76 ist
in die Endwand 64C eingepasst. Die Drehmomentübertragungsmechanismen 52 und 58 sind in
dem Raum 68 angeordnet, und ihre jeweiligen Servomechanismen 96 und 186 sind
in der Endwand 62C oder Bauteilen davon verschiebbar angeordnet.
Die Drehmomentübertragungsmechanismen 54 und 56 sind
in dem Raum 68 angeordnet, und ihre jeweiligen Servomechanismen 116 und 146 sind
in einer Nabe 126C angeordnet, die an der Verlängerung 127C drehbar montiert
ist und mit der Antriebswelle 17 in Antriebsverbindung
steht.
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Der
Servomechanismus 76 ist in der Endwand 64C angeordnet,
und Reibplatten für
den Drehmomentübertragungsmechanismen 50 sind
in dem Raum 70 angeordnet. Die Reibplatten für alle Drehmomentübertragungsmechanismen 52, 54, 56 und 58 sind
in dem Raum 68 angeordnet. Daher beherbergen die Räume 72 und 74 keinerlei
Drehmomentübertragungsmechanismen.
Dies erlaubt, dass die drei Planetenradsätze 20, 30 und 40 zu
einer kompakten Anordnung kombiniert werden können.
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Das
Planetengetriebe 14C stellt ebenfalls die gleichen sechs
Vorwärts-Drehzahlverhältnisse
und das Rückwärts-Drehzahlverhältnis bereit,
die mit dem Planetengetriebe 14 erzielt wurden. Die Drehmomentübertragungsmechanismen 50, 52, 54, 56 und 58 werden
in der gleichen Abfolge und in den gleichen Kombinationen in Eingriff
gebracht, um die gewünschten
Drehzahlverhältnisse
herzustellen.
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Der
in 5 gezeigte Antriebsstrang 10D umfasst
das Planetengetriebe 14D, das die Antriebswelle 17,
die Abtriebswelle 19, die drei Planetenradsätze 20, 30 und 40 und
die fünf
Drehmomentübertragungsmechanismen 50, 52, 54, 56 und 58 aufweist.
Der Servomechanismus 76 für den Drehmomentübertragungsmechanismus 50 ist
in der Endwand 64D und somit in dem Raum 70 angeordnet. Die
Drehmomentübertra gungsmechanismen 52, 54, 56 und 58 sind
alle in dem Raum 68 angeordnet. Wie bei 3 stützen die
Räume 72 und 74 keine
Drehmomentübertragungsmechanismen
ab, wodurch zugelassen wird, dass die Planetenradsätze 20, 30 und 40 kompakt
in dem zentralen Abschnitt des Getriebes 14D angeordnet
werden können.
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Die
Servomechanismen 96 und 186 für die Drehmomentübertragungsmechanismen 52 bzw.
58 sind in einem Gehäuse 220 angeordnet,
das an dem Getriebegehäuse 66D in
dem Raum 68 befestigt ist. Der Servomechanismus 116 des
Drehmomentübertragungsmechanismus 54 ist
in der Nabe 108D angeordnet, die mit dem Sonnenrad 22 des
Planetenradsatzes 20 in Verbindung steht. Die Reibplatten
des Drehmomentübertragungsmechanismus 54 sind
zwischen der Nabe 108D und der Nabe 126D, die
an der Verlängerung 127D drehbar
montiert ist, angeordnet. Der Servomechanismus 146 des
Drehmomentübertragungsmechanismus 56 ist
in einer Nabe 160D angeordnet, die mit dem Planetenträger 26 des
Planetenradsatzes 20 und dem Hohlrad 34 des Planetenradsatzes 30 in
Verbindung steht. Die Reibplatten des Drehmomentübertragungsmechanismus 56 stehen
mit den Naben 160D und 126D in Antriebsverbindung.
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Die
Drehmomentübertragungsmechanismen 50, 52, 54, 56 und 58 werden
selektiv in der gleichen Abfolge und den gleichen Kombinationen
wie der Eingriff der Drehmomentübertragungsmechanismen der
zuvor beschriebenen Getriebe in Eingriff gebracht. Das Getriebe 14D stellt
die gleichen sechs Vorwärts-Drehzahlverhältnisse
und das Rückwärts-Drehzahlverhältnis wie
die oben beschriebenen Getriebe bereit.
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Der
in 6 gezeigte Antriebsstrang 10E umfasst
das Planetengetriebe 14E mit der Antriebswelle 17,
der Abtriebswelle 19, den Planetenradsätzen 20, 30 und 40 und
den fünf
Drehmomentübertragungsme chanismen 50, 52, 54, 56 und 58.
Der Drehmomentübertragungsmechanismus 50 ist
in dem Raum 70 angeordnet, so dass sein Servomechanismus 76 in
einer Verlängerung
der Endwand 64E angeordnet ist, was ähnlich ist wie bei den in den 1, 3, 4 und 5 gezeigten
Getrieben. Der Drehmomentübertragungsmechanismus 52 ist
in dem Raum 68 angeordnet, wobei sein Servomechanismus
in der Endwand 62E angeordnet ist. Die Reibplatten des
Drehmomentübertragungsmechanismus 52 können zwischen
der Verlängerung 127E und
der Nabe 108E in Antriebsverbindung gebracht werden.
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Der
Drehmomentübertragungsmechanismus 58 ist
in dem Raum 68 angeordnet, und sein Servomechanismus 186 ist
in der Endwand 62E angeordnet, was ähnlich ist wie bei dem in 3 gezeigten
Getriebe 14B. Der Drehmomentübertragungsmechanismus 54 ist
in dem Raum 68 angeordnet, und sein Servomechanismus 116 ist
in dem Raum 68 angeordnet und in der Nabe 108E montiert, die
an dem Sonnenrad 22 befestigt ist. Der Drehmomentübertragungsmechanismus 56 ist
in dem Raum 74 und in dem Raum 72 angeordnet.
Sein Servomechanismus 146 ist in dem Raum 74 angeordnet
und befindet sich in der Nabe 162. Die Anordnung des Drehmomentübertragungsmechanismus 56 ist ähnlich wie
die in 1 gezeigte, und der Drehmomentübertragungsmechanismus 54 ist ähnlich wie
der in 1 gezeigte.
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Wie
bei den zuvor beschriebenen Getrieben stellt das Getriebe 14E sechs
Vorwärts-Drehzahlverhältnisse
und ein Rückwärts-Drehzahlverhältnis über das überlegte
Ineingriffbringen der Drehmomentübertragungsmechanismen 50, 52, 54, 56 und 58 in Kombinationen
von jeweils zweien in der gleichen Abfolge, wie sie für die vorhergehenden
Getriebe beschrieben wurde, bereit.
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Ein
in 7 gezeigter Antriebsstrang 10F umfasst
ein Planetengetriebe 14F mit einer Antriebswelle 17 und
einer Abtriebswelle 19A, die auf einem Lager 210 in
der Endwand 64F drehbar gelagert ist. Das Getriebe 14F umfasst
die drei Planetenradsätze 20, 30 und 40 und
die fünf
Drehmomentübertragungsmechanismen 50, 52, 54, 56 und 58.
Der Aufbau des in 7 gezeigten Planetengetriebes 14F ist ähnlich wie
der des in 2 gezeigten Getriebes.
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Der
Drehmomentübertragungsmechanismus 50 ist
in dem Raum 70 angeordnet, so dass sein Servomechanismus 76 in
einer Verlängerung
des Gehäuses 66F angeordnet
ist. Die Drehmomentübertragungsmechanismen 52 und 58 sind
im Wesentlichen radial außen
von dem Planetenradsatz 20 angeordnet und teilweise in
dem Raum 72 und in dem Raum 68 gelegen. Die Servomechanismen 96 bzw. 186 dieser
Drehmomentübertragungsmechanismen 52 und 58 sind
in dem Gehäuse 220 angeordnet, ähnlich wie
es in 5 gezeigt ist. Die Drehmomentübertragungsmechanismen 54 und 56 sind in
dem Raum 68 angeordnet, und die Servomechanismen 116 bzw. 146 sind
in der Endwand 62F angeordnet. Die Servomechanismen 116 und 146 sind feststehende
Kolben. Das heißt
die Kolben rotieren nicht und sind von jeweiligen Aufbringungsplatten 118F und 148F durch
Lager 230 bzw. 232 getrennt.
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Feststehende
Kolben für
rotierende Drehmomentübertragungsmechanismen
sind in der Technik allgemein bekannt. Die Servomechanismen 146 und 116 unterscheiden
sich von ihren zuvor beschriebenen Gegenstücken durch die Positionierung
der Reibschutzlager 230 bzw. 232 zwischen dem
Aufbringungskolben und der Aufbringungsplatte von einem jeden der
jeweiligen Drehmomentübertragungsmechanismen 54 und 56.
Die Reibplatten 124 bzw. 154 der Drehmomentübertragungsme chanismen 54 und 56 stehen
mit der Antriebswelle 17 über eine Nabe 234 in
Antriebsverbindung.
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Das
Planetengetriebe 14F stellt auch sechs Vorwärts-Drehzahlverhältnisse
und ein Rückwärts-Drehzahlverhältnis bereit,
wie es für
die zuvor beschriebenen Getriebe aufgezeigt wurde. Durch Positionieren
von dreien der Drehmomentübertragungsmechanismen
in dem Raum 68 und einem der Drehmomentübertragungsmechanismen in dem Raum 72 und
einem der Drehmomentübertragungsmechanismen
in dem Raum 70 wird ein der Länge nach kompaktes Getriebe
bereitgestellt. Jedoch wird dieses Getriebe eine geringfügig größere Trommelgröße als beispielsweise
das in 4 gezeigte Getriebe erfordern.
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Ein
in 8 gezeigter Antriebsstrang 10G umfasst
ein Planetengetriebe 14G mit den drei Planetenradsätzen 20, 30 und 40 und
den fünf
Drehmomentübertragungsmechanismen 50, 52, 54, 56 und 58.
Die Drehmomentübertragungsmechanismen 54 und 56 sowie
ihre jeweiligen Servomechanismen 116 und 146 sind ähnlich wie
die in 7 beschriebenen. Der Drehmomentübertragungsmechanismus 50 ist
in dem Raum 70 angeordnet, und sein Servomechanismus 76 ist
in einem Gehäuse 220G angeordnet,
das an dem Gehäuse 66G befestigt
ist. Der Drehmomentübertragungsmechanismus 52 ist
in dem Raum 68 angeordnet und weist einen ähnlichen
Aufbau wie der in 7 gezeigte auf. Der Servomechanismus 96 des
Drehmomentübertragungsmechanismus 52 ist
in einer Verlängerung 250 des
Gehäuses 66G angeordnet.
Der Drehmomentübertragungsmechanismus 58 ist
in dem Raum 72 angeordnet. Der Servomechanismus 186 des
Drehmomentübertragungsmechanismus 58 ist
in dem Gehäuse 220G angeordnet.
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Das
Lastschaltgetriebe 14G wird die gleichen sechs Vorwärts-Drehzahlverhältnisse
und das Rückwärts-Drehzahlverhältnis bereitstellen,
wie es für
die zuvor erwähnten
Getriebe beschrieben wurde. Der Aufbau des Getriebes 14G ist ähnlich wie
der des Getriebes 14F und somit ist es für Vorderradantriebsanwendungen
oder bei einem quer eingebautem Motor geeignet. Wieder ist das Getriebe 14G in
der axialen Richtung kompakt, erfordert aber einen geringfügig größeren Trommelraum,
um die Reibeinrichtungen in den Räumen 72 und 70 aufzunehmen.
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Ein
in 9 gezeigter Antriebsstrang 10H umfasst
ein Planetengetriebe 14H mit drei Planetenradsätzen 20, 30 und 40 und
den fünf
Drehmomentübertragungsmechanismen 50, 52, 54, 56 und 58. Der
Drehmomentübertragungsmechanismus 50 ist
in dem Raum 72 angeordnet, so dass sein Servomechanismus 76 in
einer Verlängerung
des Gehäuses 66H angeordnet
ist, und die Reibplatten 88, 90 stehen mit dem
Gehäuse 66H bzw.
einer Nabe 86H in Antriebsverbindung. Der Drehmomentübertragungsmechanismus 52 ist
in dem Raum 68 angeordnet, und der Kolben 98 des
Servomechanismus 96 ist in der Endwand 62H verschiebbar
angeordnet. Der Drehmomentübertragungsmechanismus 58 ist
ebenfalls in dem Raum 68 angeordnet, und der Kolben 188 des
Servomechanismus 186 ist in der Endwand 62H verschiebbar
angeordnet. Die Drehmomentübertragungsmechanismen 54 und 56 sind
beide in dem Raum 68 angeordnet. Der Servomechanismus 116 des
Drehmomentübertragungsmechanismus 54 ist
in der Endwand 62H angeordnet und weist einen ähnlichen
Aufbau wie der in 8 gezeigte Drehmomentübertragungsmechanismus 54 auf.
Der Drehmomentübertragungsmechanismus 54 weist
eine Aufbringungsplatte oder eine Kolbenverlängerung 118H auf,
die seine Reibplatten 124, 128 in Eingriff bringt.
Der Servomechanismus 146 des Drehmomentübertragungsmechanismus 56 weist
einen Kolben 148 auf, der in einer in der Endwand 62H befestigten
Nabe 252 verschiebbar angeordnet ist.
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Der
Servomechanismus 146 umfasst ein Lager 232, das
den Kolben 148 von einer Aufbringungsplatte 148H trennt.
Wie bei den in 8 gezeigten Drehmomentübertragungsmechanismen 54 und 56 sind
diese beiden Drehmomentübertragungsmechanismen
vom Typ mit feststehendem Kolben. Fachleute werden erkennen, dass
das Planetengetriebe 14H sowie die Planetengetriebe 14A, 14F und 14G zur Anordnung
in einem Fahrzeug mit Vorderradantrieb oder mit quer eingebautem
Motor geeignet sind. Die lineare Kompaktheit wird durch eine geringfügige Zunahme
der Trommelgröße ausgeglichen,
jedoch sind alle Drehmomentübertragungsmechanismen
vor dem Raum 70 angeordnet.
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Wie
die zuvor beschriebenen Lastschaltgetriebe stellt das Planetengetriebe 14H sechs
Vorwärts-Drehzahlverhältnisse
und ein Rückwärts-Drehzahlverhältnis über eine überlegte
Auswahl von Kombinationen der Drehmomentübertragungsmechanismen 50, 52, 54, 56 und 58 bereit.
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Zusammengefasst
umfasst das Lastschaltgetriebe drei Planetenradsätze, die miteinander verbunden
sind und zumindest ein Element aufweisen, das mit einer Antriebswelle
in kontinuierlicher Antriebsverbindung steht. Zwei der Planetenradsätze sind
mit einer Abtriebswelle verbunden. Fünf Drehmomentübertragungsmechanismen
sind zwischen zwei Endwänden
und einem Außengehäuse angeordnet,
die in dem Lastschaltgetriebe vier Räume definieren. Die Drehmomentübertragungsmechanismen
sind in zwei oder mehr der vier Räume oder in Kombinationen von
zweien der Räumen
angeordnet.