[go: up one dir, main page]

DE102004059991B4 - Irritationskörper - Google Patents

Irritationskörper Download PDF

Info

Publication number
DE102004059991B4
DE102004059991B4 DE102004059991A DE102004059991A DE102004059991B4 DE 102004059991 B4 DE102004059991 B4 DE 102004059991B4 DE 102004059991 A DE102004059991 A DE 102004059991A DE 102004059991 A DE102004059991 A DE 102004059991A DE 102004059991 B4 DE102004059991 B4 DE 102004059991B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
ignition device
compartments
effect
irritation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE102004059991A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102004059991A1 (de
Inventor
Thorsten LÜBBERS
Detlef Haeselich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Waffe Munition GmbH
Original Assignee
Nico Pyrotechnik Hanns Juergen Diederichs GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nico Pyrotechnik Hanns Juergen Diederichs GmbH and Co KG filed Critical Nico Pyrotechnik Hanns Juergen Diederichs GmbH and Co KG
Priority to DE102004059991A priority Critical patent/DE102004059991B4/de
Priority to PCT/DE2005/002221 priority patent/WO2006063564A1/de
Priority to US11/883,473 priority patent/US7721651B2/en
Publication of DE102004059991A1 publication Critical patent/DE102004059991A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102004059991B4 publication Critical patent/DE102004059991B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/46Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing gases, vapours, powders or chemically-reactive substances
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B27/00Hand grenades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Abstract

Irritationskörper zum Ausüben eines Irritations- beziehungsweise Schockeffektes auf eine Person, mit einem Behälter, der zumindest ein den Behälter durchsetzendes Abteil aufweist, in dem eine Effektladung aufgenommen ist und das auf gegenüberliegenden Seiten des Behälters in jeweils einer Ausblasöffnung endet und mit einem Verschluss abgeschlossen ist, und mit einer auf einer der gegenüberliegenden Seiten des Behälters angeordneten, manuell betätigbaren Zündeinrichtung, vorzugsweise einem Kipphebelzünder zum Zünden der Effektladungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnitte der Ausblasöffnungen (21, 22) der Abteile (12) auf der der Zündeinrichtung (4) gegenüberliegenden Seite kleiner als die Querschnitte der Ausblasöffnungen (21) auf der Seite der Zündeinrichtung (4), und dass die Ausblasöffnungen (21, 22) der beiden Seiten der Abteile (12) rückstoßneutral ausgebildet sind.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Irritationskörper zum Erzeugen einer Irritation beziehungsweise einer Schockwirkung auf eine Person.
  • Irritationskörper werden unter anderem bei Geiselnahmen oder Flugzeugentführungen eingesetzt, um Straftäter zu überwältigen. Der Irritationskörper ähnelt meist der Form einer Handgranate mit einem vorzugsweise zylinderförmigen Behälter, der zumindest einen und bevorzugt mehrere parallel zur Längsachse verlaufende und den Behälter in seiner ganzen Länge durchsetzende Kammern oder Abteile, zum Beispiel Bohrungen, aufweist, in denen Wirk- beziehungsweise Effektladungen wie Knall- oder Blitzladungen vorhanden sind. Eine manuell betätigbare Zündeinrichtung, üblicherweise ein Kipphebelzünder, zündet eine pyrotechnische Verzögerungsladung, die ihrerseits über Überzündkanäle die einzelnen Effektladungen anzündet. Diese erzeugen einen Schockeffekt, z. B einen sehr lauten Knall, einen Blitz mit Blendwirkung oder derglrichen, wodurch bei der jeweiligen Person ein Irritations- beziehungsweise Schockeffekt erzielt und deren Festnahme erleichtert wird.
  • Aus der WO 94/08200 A1 ist ein Irritationskörper der in Rede stehenden Art bekannt, bei dem insgesamt sechs Abteile in Längsrichtung um die Mittelachse des Irritationskörpers herum angeordnet sind, die den Irritationskörper in seiner gesamten Länge durchsetzen und an der oberen und unteren Seite durch Stopfen verschlossen sind, zwischen denen die jeweilige Effektladung gelegen ist. Nach dem Zünden der Effektladungen werden durch den steigenden Innendruck in den Abteilen schließlich die Stopfen fort geschleudert, wonach die Verbrennungsgase aus den jetzt offenen Ausblasöffnungen nach oben und nach unten aus dem Behälter austreten. Hierbei sollten sich die auf den Irritationskörper in entgegen gesetzten Richtungen wirkenden Rückstöße kompensieren. Es hat sich jedoch gezeigt, dass trotzdem nach dem Zünden einer Effektladung n der Irritationskörper noch um einige Meter versetzt werden kann. Durch einen solchen unkontrollierten Versatz des Irritationskörpers besteht eine Verletzungsgefahr für etwaige sich in der Nähe befindliche Personen, insbesondere, aber nicht nur, bei Irritationskörpern mit mehreren zeitlich versetzten Effekten.
  • Die US 4 291 629 A betrifft ein Rauch erzeugendes Projektil, das aus einer Abschussvorrichtung abgeschossen wird, wobei während des Fluges des Projektils aus dem hammerartigen Kopf Rauchladungen ausgestoßen werden, die Rauchgase erzeugen, um ein Objekt, zum Beispiel einen Panzer oder dergleichen, zu schützen. Die Rauchladungen werden rückstoßneutral ausgestoßen, um eine kontrollierte Flugbahn des Projekt
  • Die DE 4033476 C2 betrifft ein Ausstoßmodul für einen Submunitionsbehälter, zum Beispiel für so genannte Streubomben, die gleichmäßig über eine große Streufläche verteilt werden.
  • Die DE 200 13 379 U1 , betrifft einen Feuerwerkskörper mit mehreren Einzelknallkörpern, die jeweils eine Ummantelung aufweisen. Bei diesem Feuerwerkskörper soll verhindert werden, dass die einzelnen Feuerwerkskörper beim Abrennen des Feuerwerks auseinander gerissen werden und das Feuerwerk nicht vollständig abbrennt. Als Lösung wird vorgeschlagen, die einzelnen Knallkörper zu einem Paket zu formieren und zum Beispiel durch umlaufende Klebebänder zu stabilisieren. Auch in dieser Schrift ist das bei der Erfindung angesprochene Problem überhaupt nicht relevant.
  • Die DE 199 44 486 C2 , betrifft einen Irritationskörper der hier in Rede stehenden Art, in der ein anderes Problem angesprochen wird, nämlich die mögliche Verletzungsgefahr bei unsachgemäßer Handhabung des Irritationskörpers. Bei diesem Irritationskörper sind alle Abteile an der oberen Seite des Behälters geschlossen; Ausblasöffnungen sind nur an der Unterseite des Irritationskörpers vorhanden, wobei dann, wenn der Irritationskörper auf seiner Unterseite zu stehen kommt, Ausgleichsöffnungen vorgesehen sind, um ein Fortschleudern des Irritationskörpers zu verhindern.
  • Die DE 102 59 913 A1 , betrifft einen vorzugsweise kugel- oder zylinderförmigen Irritationskörper, der pyrotechnische Treibladungen aufweist, deren Ausblasöffnungen in unterschiedlichen Richtungen im Wesentlichen tangential ausgerichtet sind. Dieser Irritationskörper soll, sobald er auf dem Boden auftrifft, ruckartige Bewegungen in unterschiedlichen Richtungen ausführen, um zum Beispiel eine Menschenmenge aufzulösen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, nach dem Zünden der einzelnen Effektladungen einen Versatz des Irritationskörpers zu vermeiden, sodass dieser nach dem Auftreffen auf dem Boden im Wesentlichen an seiner Stelle bleibt und somit durch etwaige Bewegungen keine umstehenden Personen verletzen kann.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
  • Es hat sich herausgestellt, dass der Versatz des Irritationskörpers nach dem Zünden einer Effektladung im Wesentlichen dadurch bedingt ist, dass Teile des Kipphebelzünders in den Strahl der Verbrennungsgase der Effektladungen ragen und den durch die Verbrennungsgase verursachten Rückstoß auf den Irritationskörper modifizieren.
  • Dieses lässt sich gemäß der Erfindung auf einfache Weise dadurch vermeiden, dass der Querschnitt der Ausblasöffnungen der Abteile auf der der Zündeinrichtung gegenüberliegenden Bodenseite kleiner ist als der Querschnitt der Ausblasöffnungen auf der Seite der Zündeinrichtung. Das Verhältnis der Querschnitte wird so gewählt, dass beim Abbrennen der Effektladungen auftretende Rückstoßkräfte auf den Irritationskörper auf beiden gegenüberliegenden Seiten im Wesentlichen gleich sind, d. h. die Ausblasöffnungen der beiden Seiten der Abteile rückstoßneutral ausgebildet sind.
  • Vorzugsweise sind die Abteile des Irritationskörpers zur Aufnahme der Effektladungen gestufte Bohrungen, wobei die Stufe am Boden des Irritationskörpers vorgesehen ist und dort den Querschnitt der Bohrung reduziert.
  • Das Verhältnis der Querschnitte der Ausblasöffnungen auf gegenüberliegenden Seiten des Irritationskörpers muss nicht bei allen Abteilen gleich sein, da durch die Zündeinrichtung die Strahle der Verbrennungsgase aus unterschiedlichen Abteilen durch die Zündeinrichtung unterschiedlich beeinflusst werden können. Um eine im Wesentlichen vollständige Kompensation der Rückstoßkräfte in diesem Falle zu erreichen, muss sichergestellt sein, dass die Zündeinrichtung gegenüber dem Behälter des Irritationskörpers stets in der gleichen Winkellage montiert wird.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser stellen dar:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Irritationskörpers gemäß der Erfindung im Maßstab von etwa 1:1;
  • 2 einen Längsschnitt durch den Irritationskörper gemäß 1.
  • Ein Irritationskörper 1 weist einen zylinderförmigen Behälter 2 zur Aufnahme von mehreren Effektladungen 3 und einen an der in 1 oberen Stirnseite des Behälters 2 angeordneten Kipphebelzünder 4 auf.
  • Der Kipphebelzünder 4 ist mit einem sich annähernd über die gesamte Länge des Behälters 2 erstreckenden Handgriff 5 versehen, der um eine oberhalb der Stirnseite des Behälters 2 gelegene horizontale Achse 6 mit Hilfe einer stark vorgespannten Feder 7 in 2 gesehen nach oben sehr schnell verschwenkt werden kann. Der Handgriff 5 ist üblicherweise mit einem nicht gezeigten Sicherungssplint gesichert und in der in 2 gezeigten Ruhelage gehalten. Soll der Irritationskörper eingesetzt werden, so wird der Sicherungssplint entfernt, wobei jedoch der Handgriff durch die jeweilige Person in der Ruhelage festgehalten wird.
  • Der Kipphebelzünder weist einen Schlagbolzen 8 auf, der bei Loslassen des Handgriffes 5 durch die Feder 7 mitgenommen wird und schließlich auf ein zentral gelegenes Anzündhütchen 9 trifft und dessen Anzündladung zündet.
  • Von dem Anzündhütchen 9 geht eine zentrale, in der Mittellängsachse verlaufende Sackbohrung 10 aus, in der ein Verzögerungssatz 11 aufgenommen ist und die etwa im Bereich des Bodens des Behälters 2 endet.
  • Um die zentrale Bohrung 10 sind parallel hierzu Abteile bzw. Kammern 12 angeordnet, in denen die erwähnten Effektladungen 3 aufgenommen sind. Die Kammern 12 sind jeweils über die gesamte Länge des Behälters 2 laufende gestufte Bohrungen mit jeweils einer Stufe 13 in dessen Bodenbereich, die den Querschnitt der Kammer verengt.
  • An den gegenüberliegenden Stirnseiten des Behälters 2 ist jede Kammer 12 z. B. durch einen Stopfen 14 oder dergleichen verschlossen.
  • Von der zentralen Kammer 10 führen Überzündkanäle 16 zu den einzelnen Kammern 12, wobei diese Überzündkanäle von außen gebohrt sind und die äußeren Öffnungen nachträglich wieder verschlossen werden, z. B. durch einen Überzug 18 an der Mantelfläche des Körpers.
  • Die Funktion des Irritationskörpers ist wie folgt:
    Nach Lösen des erwähnten Sicherheitssplintes für den Handgriff 5 und Halten des Irritationskörpers 1 in der Hand bei gleichzeitigem Festhalten des Handgriffes 5 wird der Irritationskörper 1 in Richtung auf eine zu irritierende Person geworfen. Beim Loslassen des Irritationskörpers schlägt der Schlagbolzen 8 auf das Anzündhütchen 9 und zündet dessen Anzündladung, die ihrerseits den Verzögerungssatz 11 in der zentralen Kammer 10 anzündet. Der Verzögerungssatz 11 brennt mit vorgegebener Geschwindigkeit ab; sobald die Abbrandfront einen Überzündkanal 16 für eine Kammer 12 erreicht, wird die darin enthaltene Effektladung 3 gezündet. Durch die Lage der Überzündkanäle 16 in Richtung der Mittelachse des Irritationskörpers lassen sich verschiedene Effekte erzeugen: So können zum Beispiel die Effektladungen in allen Kammern gleichzeitig oder aber nacheinander gezündet werden, wobei Zwischenlösungen möglich sind.
  • Durch die Ausbildung der einzelnen Kammern 12 als gestufte Bohrungen mit einem Durchmesser D und einem durch die Stufe 13 verringerten Durchmesser d haben die Kammern 12 an der dem Kipphebelzünder 4 zugewandten Seite entsprechend eine Ausblasöffnung 21 mit dem Durchmesser D und an der Bodenseite eine Ausblasöffnung 22 mit dem Durchmesser d. Die beiden Durchmesser d und D werden nun so aufeinander abgestimmt, dass der durch die ausströmenden Verbrennungsgase der Effektladungen 3 erzeugte Impuls beziehungsweise Rückstoß auf den Irritationskörper für jede Kammer 12 in beiden Richtungen gleich groß ist. Nach dem Auswerfen der Stopfen 14 durch den Innendruck in den Kammern 12 beim Abbrennen der Effektladungen 3 wirken dann in beiden Richtungen gleich große Impulse bzw. Rückstoßkräfte auf den Irritationskörper, sodass dieser an seinem Platz verbleibt und nicht versetzt wird.
  • Es ist selbstverständlich, dass der Durchmesser bzw. allgemein der Querschnitt der Ausblasöffnungen 21, 22 unterschiedlicher Kammern 12 auch unterschiedlich dimensioniert werden kann, um die jeweiligen durch den Kipphebelzünder ausgelösten Störungen individuell zu kompensieren.

Claims (5)

  1. Irritationskörper zum Ausüben eines Irritations- beziehungsweise Schockeffektes auf eine Person, mit einem Behälter, der zumindest ein den Behälter durchsetzendes Abteil aufweist, in dem eine Effektladung aufgenommen ist und das auf gegenüberliegenden Seiten des Behälters in jeweils einer Ausblasöffnung endet und mit einem Verschluss abgeschlossen ist, und mit einer auf einer der gegenüberliegenden Seiten des Behälters angeordneten, manuell betätigbaren Zündeinrichtung, vorzugsweise einem Kipphebelzünder zum Zünden der Effektladungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnitte der Ausblasöffnungen (21, 22) der Abteile (12) auf der der Zündeinrichtung (4) gegenüberliegenden Seite kleiner als die Querschnitte der Ausblasöffnungen (21) auf der Seite der Zündeinrichtung (4), und dass die Ausblasöffnungen (21, 22) der beiden Seiten der Abteile (12) rückstoßneutral ausgebildet sind.
  2. Irritationskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abteile (12) für die Effektladungen (3) gestufte Bohrungen mit einer den Querschnitt jeder Bohrung reduzierenden Stufe (13) an der der Zündeinrichtung (4) gegenüberliegenden Seite sind und dort eine Ausblasöffnung (22) mit reduziertem Querschnitt bilden.
  3. Irritationskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) im Wesentlichen zylinderförmig ist und die Abteile (11) parallel zur Mittelachse des Behälters (2) gelegen sind.
  4. Irritationskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter eine zentrale Kammer (10) aufweist, in dem ein durch die Zündeinrichtung (4) anzündbarer Verzögerungssatz (11) aufgenommen ist, und dass von der zentralen Kammer (10) zu den Abteilen (12) für die einzelnen Effektladungen (3) Überströmkanäle (16) vorgesehen sind.
  5. Irritationskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündeinrichtung ein Kipphebelzünder (4) ist.
DE102004059991A 2004-12-13 2004-12-13 Irritationskörper Expired - Lifetime DE102004059991B4 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102004059991A DE102004059991B4 (de) 2004-12-13 2004-12-13 Irritationskörper
PCT/DE2005/002221 WO2006063564A1 (de) 2004-12-13 2005-12-09 Irritationskörper
US11/883,473 US7721651B2 (en) 2004-12-13 2005-12-09 Irritation member

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102004059991A DE102004059991B4 (de) 2004-12-13 2004-12-13 Irritationskörper

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102004059991A1 DE102004059991A1 (de) 2006-06-14
DE102004059991B4 true DE102004059991B4 (de) 2007-03-15

Family

ID=36088304

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102004059991A Expired - Lifetime DE102004059991B4 (de) 2004-12-13 2004-12-13 Irritationskörper

Country Status (3)

Country Link
US (1) US7721651B2 (de)
DE (1) DE102004059991B4 (de)
WO (1) WO2006063564A1 (de)

Cited By (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008058776A1 (de) 2008-11-24 2010-05-27 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Irritationskörper mit Zusatzeffekt
EP2199730A1 (de) 2008-12-18 2010-06-23 Rheinmetall Waffe Munition ARGES GmbH Handgranate
DE202010013610U1 (de) 2010-09-27 2010-12-09 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Kugelförmiger Wirk- bzw. Wurfkörper als Träger von insbesondere pyrotechnischen Subkörpern
WO2012069119A1 (de) 2010-11-24 2012-05-31 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Irritationskörper
WO2012069120A1 (de) 2010-11-24 2012-05-31 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Leistungsvariabler irritationskörper
DE102011120420A1 (de) 2011-12-08 2013-06-13 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Granate, insbesondere zum Ausbringen von Reizstoffen
DE102012017031A1 (de) 2012-08-28 2014-03-06 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh lrritationswurfkörper
EP2405231B1 (de) 2010-07-09 2016-11-16 Diehl BGT Defence GmbH & Co.KG Nebelwurfkörper
DE102017108938A1 (de) 2017-04-26 2018-10-31 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Irritationskörper mit Mitteln zur Einstellung einer Wirkleistung
WO2019011795A1 (de) 2017-07-13 2019-01-17 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Rollstopper für wurfkörper
EP3483550A1 (de) 2017-11-09 2019-05-15 Rheinmetall Waffe Munition GmbH Nebelgranate

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7963227B1 (en) * 2009-01-05 2011-06-21 CombMed Systems, Inc. Multiple report stun grenade
CA2696587C (en) * 2009-03-09 2014-07-15 John A. Kapeles Fuze for stun grenade
GB201000709D0 (en) * 2010-01-18 2010-03-03 Thomas Lowe Defence Diversionary device
US8365668B2 (en) * 2011-03-31 2013-02-05 Michael Brunn Multiple output and effect grenade
US8733251B1 (en) * 2012-01-06 2014-05-27 Steven Abboud Conductive energy weapon ammunition
KR101324986B1 (ko) * 2012-07-24 2013-11-04 한국씨앤오테크 주식회사 시간차 폭발이 가능한 섬광 폭음탄
EP2937663B1 (de) 2014-04-21 2018-06-13 Orbital ATK, Inc. Blendgranaten und montageverfahren für blendgranaten
US10731952B1 (en) 2015-02-26 2020-08-04 Leonidas Ip, Llc Safety guard for conductive energy weapon ammunition and related methods
US9989340B2 (en) 2015-10-09 2018-06-05 Combined Systems Inc. Low-weight small-form-factor stun grenade
DE102017129643A1 (de) * 2017-12-12 2019-06-13 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Irritationskörper
USD866702S1 (en) 2017-12-29 2019-11-12 Leonidas Ip, Llc Cartridge
WO2021118666A2 (en) * 2019-09-12 2021-06-17 Carl Salmon Grenade with independently detachable carpel segments
DE102020129200A1 (de) 2020-11-05 2022-05-05 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Pyrotechnischer Gegenstand

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4291629A (en) * 1978-04-10 1981-09-29 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Combined T-shape smoke projectile and launching assembly
WO1994008200A1 (de) * 1992-10-05 1994-04-14 Nico-Pyrotechnik-Hanns-Jürgen Diederichs Gmbh & Co. Kg Schockmunition
DE4033476C2 (de) * 1990-10-20 1994-10-13 Deutsche Aerospace Ausstoßmodul für Submunitionsbehälter
DE20013379U1 (de) * 2000-08-01 2000-12-28 Comet GmbH Pyrotechnik-Apparatebau, 27574 Bremerhaven Feuerwerk mit mehreren verbundenen Feuerwerkskörpern
DE19944486C2 (de) * 1999-09-16 2003-06-26 Nico Pyrotechnik Irritationskörper
DE10259913A1 (de) * 2002-12-20 2004-07-08 Rheinmetall Landsysteme Gmbh Irritationskörper

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL7007449A (de) * 1969-06-28 1970-12-30
US4932328A (en) * 1989-06-21 1990-06-12 Def-Tec Corporation Reloadable stun grenade
DE9213375U1 (de) * 1992-10-05 1992-12-17 Nico Pyrotechnik Hanns-Jürgen Diederichs GmbH & Co KG, 2077 Trittau Schockwaffe
US5654523A (en) * 1995-05-02 1997-08-05 Combined Systems, Inc. Stun grenade
US7387073B2 (en) * 2005-04-20 2008-06-17 Andre Baritelle Explosive training device
DE202005009628U1 (de) * 2005-06-20 2005-10-20 Nico-Pyrotechnik Hanns-Jürgen Diederichs GmbH & Co. KG Kipphebelzünder z.B. für Irritationskörper

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4291629A (en) * 1978-04-10 1981-09-29 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Combined T-shape smoke projectile and launching assembly
DE4033476C2 (de) * 1990-10-20 1994-10-13 Deutsche Aerospace Ausstoßmodul für Submunitionsbehälter
WO1994008200A1 (de) * 1992-10-05 1994-04-14 Nico-Pyrotechnik-Hanns-Jürgen Diederichs Gmbh & Co. Kg Schockmunition
DE19944486C2 (de) * 1999-09-16 2003-06-26 Nico Pyrotechnik Irritationskörper
DE20013379U1 (de) * 2000-08-01 2000-12-28 Comet GmbH Pyrotechnik-Apparatebau, 27574 Bremerhaven Feuerwerk mit mehreren verbundenen Feuerwerkskörpern
DE10259913A1 (de) * 2002-12-20 2004-07-08 Rheinmetall Landsysteme Gmbh Irritationskörper

Cited By (19)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8091480B2 (en) 2008-11-24 2012-01-10 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Irritation body with additional effect
DE102008058776A1 (de) 2008-11-24 2010-05-27 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Irritationskörper mit Zusatzeffekt
EP2199730A1 (de) 2008-12-18 2010-06-23 Rheinmetall Waffe Munition ARGES GmbH Handgranate
US8336461B2 (en) 2008-12-18 2012-12-25 Rheinmetall Waffe Munition Arges Gmbh Hand grenade
EP2405231B1 (de) 2010-07-09 2016-11-16 Diehl BGT Defence GmbH & Co.KG Nebelwurfkörper
DE202010013610U1 (de) 2010-09-27 2010-12-09 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Kugelförmiger Wirk- bzw. Wurfkörper als Träger von insbesondere pyrotechnischen Subkörpern
WO2012041432A1 (de) 2010-09-27 2012-04-05 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Kugelförmiger trägerwurfkörper bzw. trägerwirkkörper
DE102010052210B4 (de) 2010-11-24 2021-10-07 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Leistungsvariabler Irritationskörper
WO2012069119A1 (de) 2010-11-24 2012-05-31 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Irritationskörper
WO2012069120A1 (de) 2010-11-24 2012-05-31 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Leistungsvariabler irritationskörper
DE102010052209B4 (de) 2010-11-24 2021-10-07 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Irritationskörper
DE102011120420A1 (de) 2011-12-08 2013-06-13 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Granate, insbesondere zum Ausbringen von Reizstoffen
DE102012017031A1 (de) 2012-08-28 2014-03-06 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh lrritationswurfkörper
DE102017108938A1 (de) 2017-04-26 2018-10-31 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Irritationskörper mit Mitteln zur Einstellung einer Wirkleistung
EP4019885A1 (de) 2017-04-26 2022-06-29 Rheinmetall Waffe Munition GmbH Irritationskörper mit mitteln zur einstellung einer wirkleistung
DE102017108938B4 (de) 2017-04-26 2023-05-17 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Irritationskörper mit Mitteln zur Einstellung einer Wirkleistung
WO2019011795A1 (de) 2017-07-13 2019-01-17 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Rollstopper für wurfkörper
DE102017117660A1 (de) 2017-07-13 2019-01-17 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Rollstopper für Wurfkörper
EP3483550A1 (de) 2017-11-09 2019-05-15 Rheinmetall Waffe Munition GmbH Nebelgranate

Also Published As

Publication number Publication date
WO2006063564A1 (de) 2006-06-22
US7721651B2 (en) 2010-05-25
DE102004059991A1 (de) 2006-06-14
US20080276822A1 (en) 2008-11-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102004059991B4 (de) Irritationskörper
DE69809389T2 (de) Vorrichtung zur unterstützung eines geschosses im rohr
DE2842797C2 (de) Wurfkörper
EP1212578A1 (de) Irritationskörper
EP4019885B1 (de) Irritationskörper mit mitteln zur einstellung einer wirkleistung
DE2845414C2 (de) Beim Überfliegen des Ziels wirksam werdendes Geschoß
DE3925235A1 (de) Bombletzuender
DE9213375U1 (de) Schockwaffe
EP2622303A1 (de) Kugelförmiger trägerwurfkörper bzw. trägerwirkkörper
DE3919314A1 (de) Zerlegergeschoss
DE4400545A1 (de) Anordnung in einem Rauchladungs-Behälter
DE10111714C1 (de) Zünder für ein aus einem Rohr mit Drall abzuschießendes Geschoss
WO1990002309A1 (de) Aufschlagzünder mit vorrohrsicherheit
EP0227919B1 (de) Aufschlagzünder für ein Geschoss
DE69613034T2 (de) Nichtletale Munition mit einem unschädlichmachenden Effekt
DE10359287B4 (de) Vorrichtung zum Ausstoßen von Wirkstoffkörpen, insbondere Reizstoffkörpern
DE1578132C1 (de) Geschoss mit einer Vielzahl selbstaendiger Innengeschosse
DE2137138A1 (de) Vorrichtung zur Bestimmung der von einem Korper unter Beschleunigung zurückgelegten Strecke
EP0698774A1 (de) Drallstabilisiertes Geschoss mit einer Nutzlast
EP3864365B1 (de) Anzündeinheit mit einstellbarer verzögerungszeit
DE302969C (de)
DE1703812C3 (de) Ruckstoßsprengkorper
DE4226129C2 (de) Aufschlagzünder mit Vorrohrsicherheit für ein Übungsgeschoß
DE2639883A1 (de) Wurfgranate
DE1578489C3 (de) Zündaufsatz für Sprengkörper

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
R082 Change of representative

Representative=s name: THUL PATENTANWALTSGESELLSCHAFT MBH, DE

Representative=s name: THUL PATENTANWALTSGESELLSCHAFT MBH, 40476 DUESSELD

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: RHEINMETALL WAFFE MUNITION GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: NICO-PYROTECHNIK HANNS-JUERGEN DIEDERICHS GMBH & CO. KG, 22946 TRITTAU, DE

Effective date: 20110713

R082 Change of representative

Representative=s name: THUL PATENTANWALTSGESELLSCHAFT MBH, DE

Effective date: 20110713

R082 Change of representative

Representative=s name: DREISS PATENTANWAELTE PARTG MBB, DE

R082 Change of representative

Representative=s name: DREISS PATENTANWAELTE PARTG MBB, DE

R071 Expiry of right