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DE102004059819A1 - Webschaft - Google Patents

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DE102004059819A1
DE102004059819A1 DE200410059819 DE102004059819A DE102004059819A1 DE 102004059819 A1 DE102004059819 A1 DE 102004059819A1 DE 200410059819 DE200410059819 DE 200410059819 DE 102004059819 A DE102004059819 A DE 102004059819A DE 102004059819 A1 DE102004059819 A1 DE 102004059819A1
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DE
Germany
Prior art keywords
heald
slide rod
frame
fastener
fastening element
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200410059819
Other languages
English (en)
Inventor
Joost Deseyne
Frank Stockmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Picanol NV
Verbrugge NV
Original Assignee
Picanol NV
Verbrugge NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Picanol NV, Verbrugge NV filed Critical Picanol NV
Priority to DE200410059819 priority Critical patent/DE102004059819A1/de
Priority to PCT/EP2005/007593 priority patent/WO2006008042A2/de
Publication of DE102004059819A1 publication Critical patent/DE102004059819A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C9/00Healds; Heald frames
    • D03C9/06Heald frames
    • D03C9/0608Construction of frame parts
    • D03C9/0616Horizontal upper or lower rods
    • D03C9/0633Heald bars or their connection to other frame parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Abstract

Bei einem Webschaft mit wenigstens einem Rahmenteil (10) und mit wenigstens einer Litzentragstange (16) wird ein in Längsrichtung der Litzentragstange (16) verlaufendes leistenartiges Befestigungselement (22) vorgesehen, das mittels mehrerer Zapfen (24) in Aussparungen der Litzentragstange (16) eingreift und mit dieser verbunden ist und das in eine Längsnut (23) des Rahmenteils (10) eingesetzt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Webschaft mit wenigstens einem Rahmenteil und mit wenigstens einer Litzentragstange, die an dem Rahmenteil befestigt ist.
  • Um hohe Webgeschwindigkeiten zu erzielen, wird versucht, Webschäfte zu schaffen, die ein möglichst geringes Gewicht haben. Diese Webschäfte müssen jedoch eine hohe Verformungssteifigkeit oder Biegesteifigkeit besitzen, damit die Litzen nicht aufgrund von Verformungen der Webschäfte belastet oder beschädigt werden. Die Litzen selbst sollen mit Spiel vor allem in Hebe- und Senkrichtung der Webschäfte gehalten sein, damit sie bei einer Reparatur eines gebrochenen Kettfadens leicht verschoben werden können, ohne dass die Gefahr von Verformungen oder Beschädigungen der Litzen besteht. Da sich die Litzen aufgrund des Spiels relativ zu den Litzentragstangen bewegen, sollen die Litzentragstangen aus einem möglichst verschleißfesten Material bestehen. In der Praxis wird deshalb vorgesehen, dass die Rahmenteile aus einem Material mit geringem spezifischen Gewicht hergestellt werden, insbesondere aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, während die Litzentragstangen bevorzugt aus Stahl oder aus ähnlich verschleißfesten Materialien hergestellt werden. Die Tatsache, dass einerseits die Rah menteile und andererseits die Litzentragstangen aus verschiedenen Materialien bestehen, die sich bei Beanspruchung unterschiedlich verhalten und insbesondere unterschiedlich verformen, führt in der Praxis zu Problemen.
  • Es ist bekannt ( US 31 51 634 ), die oberen und unteren Rahmenteile eines Webschaftes jeweils mit einem in Richtung zu dem gegenüberliegenden Rahmenteil ragenden Flansch zu versehen, der mit einer Längsrippe verstärkt ist. Die Litzentragstangen, die eine flache leistenförmige Gestalt besitzen, sind an diesen Längsrippen befestigt. Sie weisen auf der den Längsrippen abgewandten Seite eine breite Längsnut auf, deren Tiefe etwa der halben Stärke der Litzentragstange entspricht. An mehreren Stellen innerhalb der Längsnut sind Längsschlitze angebracht, in die Montageplatten eingesetzt sind, die etwas kürzer als die Längsschlitze sind. Auf der Längsrippe der Rahmenteile sind Abstandsplatten angeordnet. Den Litzentragstangen und den Montageplatten sind Klemmplatten zugeordnet. Die gesamte Baugruppe wird mittels Nieten zusammengehalten, die in die Längsrippe des Flansches der Rahmenteile eindringen. Es hat sich gezeigt, dass eine derartige Konstruktion relativ anfällig gegen Ermüdungsbrüche ist, die aufgrund von relativ kleinen, jedoch wechselnden Kräften entstehen. Besonders gefährdet sind die Bohrungen, in denen die Nieten an dem Flansch des Rahmenteils gehalten sind.
  • Es ist auch bekannt ( US 37 54 577 ), an den Flanschen der Rahmenteile zwei in Längsrichtung verlaufende Stege vorzusehen, die zwischen sich eine Längsnut bilden. Diese Längsnut dient zur Aufnahme eines Mittelsteges von T-förmigen Litzentragstangen. Der Mittelsteg dieser Litzentragstangen wird in der Längsnut mittels eines Klebstoffes gehalten. Die Herstellung derartiger T-förmiger Litzentragstangen ist relativ aufwendig und entsprechend teuer.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen möglichst einfach und preiswert herzustellenden Webschaft der eingangs genannten Art zu schaffen, der die Anforderungen erfüllt, die aufgrund hoher Webgeschwindigkeiten bestehen.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass ein in Längsrichtung der Litzentragstangen verlaufendes, leistenartiges Befestigungselement vorgesehen ist, das mittels mehrerer Zapfen in Aussparungen der Litzentragstange eingreift und mit dieser verbunden ist und das in eine Längsnut des Rahmenteils eingesetzt ist.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Webschaft wird zunächst die Litzentragstange mit dem Befestigungselement versehen, wodurch sie eine im Wesentlichen T-förmige Gestalt erhält und anschließend mit dem Befestigungselement in der Längsnut des Rahmenteils angeordnet wird.
  • In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, dass das Befestigungselement im Wesentlichen der Länge der Litzentragstange entspricht und eine Vielzahl von über seine Länge verteilt angeordnete Zapfen aufweist. Ein derartiges Befestigungselement ist nach seiner Montage an der Litzentragstange exakt zu dieser ausgerichtet. Die Montage der Litzentragstange an dem Rahmenteil erfordert dann ebenfalls keinen größeren Aufwand zum Ausrichten der Litzentragstange.
  • Bei einer ersten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Zapfen des Befestigungselementes mittels Rastverbindungen mit der Litzentragstange verbunden sind. Derartige Rastverbindungen oder Klips-Verbindungen eignen sich insbesondere dann, wenn das Befestigungselement aus Kunststoff hergestellt ist. Sie sind jedoch auch bei Befestigungselementen aus einem metallischen Werkstoff möglich.
  • Bei einer anderen Ausführungsform wird vorgesehen, dass die Zapfen des Befestigungselementes mittels Klebeverbindungen mit der Litzentragstange verbunden sind. Dadurch ergibt sich ebenfalls eine einfache und schnelle Montage des Befestigungselementes an der Litzentragstange.
  • Bei einer anderen Ausführungsform wird vorgesehen, dass die Zapfen mittels plastischen Verformens ihre Enden mit der Litzentragstange verbunden sind. Bei einem metallischen Befestigungselement werden die Enden der Zapfen durch Krafteinwirkung, beispielsweise mittels Schlägen, gestaucht. Bei nichtmetallischen Befestigungselemente werden die Enden der Zapfen heiß verformt.
  • In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, dass das Befestigungselement in Richtung zu der Litzentragstange über die Längsnut übersteht. Bei dieser Ausbildung besteht kein direkter Kontakt zwischen dem Befestigungsprofil und der Litzentragstange. Wenn das Befestigungselement aus Kunststoff oder einem relativ weichen Metall hergestellt ist, wird auf diese Weise eine gute Dämpfung erhalten.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Längsnut des Rahmenteils wenigstens eine Hinterschneidung zur Aufnahme des Befestigungselementes aufweist. Mittels dieser Hinterschneidung oder Hinterschneidungen lässt sich der Halt des Befestigungselementes verbessern und auch die Fläche für eine Klebeverbindung vergrößern.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, dass das Befestigungselement mit wenigstens einer in seiner Längsrichtung verlaufenden Profilierung versehen ist. Diese Profilierung kann ebenfalls zur Vergrößerung der Klebefläche benutzt werden. Wenn auch die Längsnut eine entsprechende Profilierung aufweist, so wird der mechanische Halt verbessert. Die Litzentragstange mit dem Befestigungselement kann dann mittels einer Bewegung in Längsrichtung des Rahmenteils in die Längsnut eingeschoben werden.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen und den Unteransprüchen.
  • 1 zeigt eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Webschaftes,
  • 2 eine vergrößerte Teilansicht in Richtung des Pfeiles II der 1,
  • 3 eine perspektivische Teilansicht einer abgewandelten Ausführungsform einer Litzentragstange und eines zugehörigen Befestigungselementes,
  • 4, 5 und 6 Ansichten in Längsrichtung einer Litzentragstange während der Montage des Befestigungselementes an der Litzentragstange und während der Montage der Litzentragstange mit dem Befestigungselement an einem Rahmenteil und
  • 7 eine Ansicht in Längsrichtung einer Litzentragstange und eines Abschnittes eines Rahmenteils in einer abgewandelten Ausführungsform.
  • Der in 1 dargestellte Webschaft besitzt einen oberen Rahmenteil 10 und einen unteren Rahmenteil 11, die mittels zwei Seitenteilen 12, 13 zu einem Rahmen miteinander verbunden sind. Die Rahmenteile 10, 11 haben den gleichen Querschnitt und sind spiegelbildlich zueinander derart angeordnet, dass sich zwei Flansche 14, 15 gegenüberliegen. An den Flanschen 14, 15 sind Litzentragstangen 16, 17 befestigt, an denen Litzen 18 mittels Ösen 19, 20 geführt sind. Die Litzen 18 weisen Faden augen 21 auf, durch die Kettfäden hindurchlaufen. Die Ösen 19, 20 sind auf den Litzentragstangen 16, 17 mit Spiel geführt, so dass die Litzen 18 relativ leicht auf den Litzentragstangen 16, 17 verschoben werden können, beispielsweise wenn ein Bruch eines Kettfadens behoben werden muss.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel sind die Rahmenteile 10, 11 gleich ausgebildet, d.h. sie weisen das gleiche Profil auf. Die Litzentragstangen 16, 17 sind ebenfalls gleich gestaltet und in gleicher Weise an den Rahmenteilen 10, 11 befestigt, so dass die nachstehende Beschreibung, die sich auf den oberen Rahmenteil 10 und die obere Litzentragstange 16 bezieht, in gleicher Weise auch für den unteren Rahmenteil 11 und die Litzentragstange 17 gilt.
  • Der Rahmenteil 10 ist ein extrudiertes Profil aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung. Er ist so gestaltet, dass er ein möglichst geringes Gewicht jedoch eine hohe Biegesteifigkeit besitzt. Die Litzentragstange 16 ist bevorzugt ein extrudiertes Stahlprofil. Es ist jedoch auch ohne weiteres möglich, Litzentragstangen 16 aus Stahlguss oder auch aus Keramik oder einen anderen Werkstoff einzusetzen.
  • Die Litzentragstange 16 ist mittels eines Befestigungselementes 22 an dem Rahmenteil 10 angebracht. Der Flansch 14 des Rahmenteils 10 weist zwei in seiner Längsrichtung verlaufende Stege auf, die zwischen sich eine Längsnut 23 bilden, in die das leistenförmige Befestigungselement 22 eingesetzt ist. Das Befestigungselement 22 ist auf seiner von der Längsnut 23 abragenden Seite mit einer Vielzahl von Zapfen 24 versehen, die in Aussparungen der Litzentragstange 16 eingreifen. Die Litzentragstange 16 ist auf der dem Flansch 14 abgewandten Seite mit einer breiten Längsnut 25 versehen, deren Tiefe etwa der halben Stärke der Litzentragstange 16 entspricht. In dieser Längsnut 25 befinden sich die Aussparungen für die Zapfen 24 des Befestigungselementes 22.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach 1 und 2 sind runde, zylindrische Zapfen 24 vorgesehen. Im Prinzip können diese Zapfen jedoch eine beliebige Form haben, beispielsweise einen rechteckigen Querschnitt, wie dies in 3 für das Befestigungselement 22' mit den Zapfen 24' dargestellt ist. Die Aussparungen der Litzentragstange 16 sind selbstverständlich an die Gestalt der Zapfen 24 oder 24' angepasst.
  • Bei der Montage wird erst das Befestigungselement 22 oder 22' an der Litzentragstange 16 befestigt. Wie in 4 dargestellt ist, werden die Zapfen 24 des Befestigungselementes 22 durch die Aussparungen der Litzentragstange 16 hindurchgesteckt, bis der leistenförmige Teil des Befestigungselementes 22 an der Außenfläche der Litzentragstange 16 anliegt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach 4 bis 6 werden dann die Zapfen zu nietenartigen Köpfen 26 plastisch verformt, so dass das Befestigungselement 22 mit der Litzentragstange 16 verbunden ist. Wenn das Befestigungselement 22 aus einem metallischen Werkstoff besteht, so werden die Zapfen durch Aufbringen einer Kraft, vorzugsweise einer schlagenden Kraft, zu den Köpfen 26 gestaucht. Wenn ein Befestigungselement 22 aus einem vorzugsweise thermoplastischen Werkstoff vorgesehen wird, so werden die Zapfen 24 durch Erwärmen zu Köpfen 26 verformt.
  • Nachdem das Befestigungselement 22 an der Litzentragstange 16 angebracht worden ist, wird die Litzentragstange 16 mittels des Befestigungselementes an dem Flansch 14 des Rahmenteils 10 befestigt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach 6 wird das leistenförmige Befestigungselement 22 in die Längsnut 23 eingeklebt. Die Längsnut 23 ist so profiliert, dass eine ausreichend starke Schicht von Klebemittel eingebracht werden kann. Wie aus 6 zu ersehen ist, ist die offene Seite der Längsnut 23 so verbreitert, dass auch die Außenseite der Litzentragstange 16 mit dem Klebstoff in Berührung kommt.
  • Bei der Ausführungsform nach 7 ist ein leistenförmiges Befestigungselement 27 vorgesehen, das eine sich in seiner Längsrichtung erstreckende Profilierung aufweist, der eine entsprechende Profilierung der Längsnut 23' zugeordnet ist. Dadurch wird eine Verbindung zwischen dem Befestigungselement 27 und der Längsnut 23' des Flansches 14 erzielt, die in Richtung zu der Litzentragstange 16 hin formschlüssig ist. Zusätzlich kann die Verbindung mittels eines Klebemittels verstärkt werden. Das Befestigungselement 27 wird beispielsweise bei dieser Ausführungsform in die Längsnut des Flansches 14 des Rahmenteils 10 eingeschoben.
  • Bei der Ausführungsform nach 7 ist ferner vorgesehen, dass zwischen den zu Köpfen 28 verformten Zapfen und dem profilierten Teil des Befestigungselementes 27 ein Bereich 29 vorhanden ist, der die Längsnut auf beiden Seiten überragt und so zwischen dem Ende der die Längsnut 23' begrenzenden Stege 30, 31 und der Litzentragstange 16 angeordnet ist. Es besteht somit kein direkter Kontakt zwischen der Litzentragstange 16 und dem Flansch 14 des Rahmenteils 10. Insbesondere wenn das Befestigungselement 27 aus einem Kunststoff hergestellt ist, so führt das zu einer Schwingungsdämpfung und Geräuschdämpfung.
  • Bei einer abgewandelten Ausführungsform werden Befestigungselemente 22, 22', 27 verwendet, die sich nur über einen Teil der Länge der Litzentragstange 16 erstrecken. In diesem Falle werden dann mehrere derartiger Befestigungselemente 22, 22', 27 in der Längsnut 23, 23' hintereinander angeordnet. Jedes dieser Befestigungselemente besitzt dann zwei oder mehrere Zapfen.
  • Die Zapfen können auch eine andere Form als die Zapfen 24 der dargestellten Ausführungsbeispiele haben, beispielsweise eine langgestreckte Form. Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform sind die Zapfen ähnlich gestaltet wie die in der Patentanmeldung DE 102004036025.1 vom 16.07.2004 dargestellten Zapfen. Dabei können auch mehrere derartiger Zapfen untereinander mittels eines Befestigungselementes 22 oder 22' verbunden werden, das an dem Flansch des Rahmenteils 14 befestigt werden kann. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung können die Zapfen und/oder die Befestigungselemente 22 oder 22' sowohl aus metallischem als auch aus nicht metallischem Material hergestellt sein.
  • Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform wird vorgesehen, dass die Befestigungselemente 22 oder 22' nur über einen Teil ihrer Länge fest mit dem Flansch 14 des Rahmenteils 10 verbunden werden, während andere Teile ihrer Länge, vorzugsweise die Abschnitte zwischen aufeinanderfolgenden Zapfen 24, nur in die Längsnut 23 des Flansches 14 eingesteckt, aber nicht mit dieser fest verbunden sind. Beispielsweise können die Abschnitte des Befestigungselementes kleinere Querschnitte haben als die Abschnitte, in deren Bereich sich Zapfen befinden.
  • Bei einer abgewandelten Ausführungsform sind Rahmenteile aus faserverstärktem Kunststoff, insbesondere aus mit Kohlefasern oder Keflarfasern verstärktem Kunststoff, vorgesehen. Auch die Litzentragstangen 16, 17 können aus faserverstärktem Kunststoff hergestellt sein. Die Erfindung ist auch für Webschäfte geeignet, die unterschiedlich gestaltete Rahmenteile 10 oder 11 mit daran befestigten Litzentragstangen 16, 17 besitzen oder die auch nur einen Rahmenteil mit einer Litzentragstange besitzen.

Claims (12)

  1. Webschaft mit wenigstens einem Rahmenteil (10, 11) und mit wenigstens einer Litzentragstange (16, 17), die an dem Rahmenteil befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein in Längsrichtung der Litzentragstange (16, 17) verlaufendes, leistenartiges Befestigungselement (22, 22', 27) vorgesehen ist, das mittels mehrerer Zapfen (24, 24') in Aussparungen der Litzentragstange (16, 17) eingreift und mit dieser verbunden ist und das in eine Längsnut (23, 23') des Rahmenteils (10, 11) eingesetzt ist.
  2. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (22, 22', 27) im Wesentlichen der Länge der Litzentragstange (16, 17) entspricht und eine Vielzahl von über seine Länge verteilt angeordneten Zapfen (24, 24') aufweist.
  3. Webschaft nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (24) des Befestigungselementes (22, 27) mittels Rastverbindungen mit der Litzentragstange (16, 17) verbunden sind.
  4. Webschaft nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (24) des Befestigungselementes (22, 22', 27) mittels Klebeverbindungen mit der Litzentragstange (16, 17) verbunden sind.
  5. Webschaft nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (24, 24') mittels plastischen Verformens ihrer Enden mit der Litzentragstange (16, 17) verbunden sind.
  6. Webschaft nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (22, 22', 27) aus Kunststoff hergestellt ist.
  7. Webschaft nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (22, 22', 27) aus Metall hergestellt ist.
  8. Webschaft nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (27) in Richtung zu der Litzentragstange (16, 17) die Längsnut (23') überragt.
  9. Webschaft nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnut (23') des Rahmenteils (10, 14) wenigstens eine Profilierung zur Aufnahme des Befestigungselementes (27) aufweist.
  10. Webschaft nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (22, 22', 27) in die Längsnut (23, 23') des Rahmenteils (10, 14) eingeklebt ist.
  11. Webschaft nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (27) mit wenigstens einer in seiner Längsrichtung verlaufenden Profilierung versehen ist.
  12. Webschaft nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (27) in Längsrichtung in die Längsnut (23') einschiebbar ist.
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