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DE102004059609A1 - Steuereinheit für eine rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug - Google Patents

Steuereinheit für eine rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug Download PDF

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Publication number
DE102004059609A1
DE102004059609A1 DE200410059609 DE102004059609A DE102004059609A1 DE 102004059609 A1 DE102004059609 A1 DE 102004059609A1 DE 200410059609 DE200410059609 DE 200410059609 DE 102004059609 A DE102004059609 A DE 102004059609A DE 102004059609 A1 DE102004059609 A1 DE 102004059609A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic field
electric machine
field current
current
current command
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200410059609
Other languages
English (en)
Inventor
Masakazu Nakayama
Masaru Kobayashi
Masato Mori
Kiyoharu Anzai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Electric Corp filed Critical Mitsubishi Electric Corp
Priority to DE200410059609 priority Critical patent/DE102004059609A1/de
Publication of DE102004059609A1 publication Critical patent/DE102004059609A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/48Arrangements for obtaining a constant output value at varying speed of the generator, e.g. on vehicle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Abstract

Eine Steuereinheit für eine rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug weist eine Magnetfeldstrombefehlsarithmetikeinrichtung auf zum Steuern eines Magnetfeldstroms anhand des Befehls einer Drehmoment- und Energiebefehlsarithmetikeinrichtung, einen als Gleichrichter oder Wechselrichter arbeitenden Stromrichter und eine Magnetfeldstrombefehlsbeschränkungseinrichtung zum Beschränken eines dreiphasigen Netzstroms durch Beschränken und Steuern einer Ausgangsgröße der Magnetfeldstrombefehlsarithmetikeinrichtung, wenn die rotierende Elektromaschine als Elektrogenerator arbeitet.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steuereinheit für eine rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug, welche eine Synchronmaschine des Wicklungstyps verwendet, insbesondere auf eine Steuereinheit für eine rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug mit einer einen Magnetfeldstrom begrenzenden Funktion.
  • Beschreibung des verwandten Standes der Technik
  • Die rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug ist an dem Fahrzeug angebracht und wird zu einem Startzeitpunkt eines Verbrennungsmotors als ein elektrischer Synchronmotor verwendet und sie wird nach dem Starten des Verbrennungsmotors auch als ein elektrischer Ladegenerator verwendet. Bei dieser rotierenden Elektromaschine für ein Fahrzeug ist es erforderlich, dass der Verbrennungsmotor rasch gestartet wird durch Erzeugen eines hohen Drehmomentes soweit wie möglich zum Zeitpunkt des Startens des Verbrennungsmotors und dass nach dem Starten des Verbrennungsmotors so viel wie möglich einer hohen erzeugten elektrischen Energie von der niedrigen Drehzahl bis zur hohen Drehzahl zugeführt wird und dass eine an dem Fahrzeug angebrachte Batterie geladen wird, während genügend elektrische Energie im Hinblick auf eine hohe elektrische Belastung zugeführt wird. Insbesondere ist es erforderlich, im Fall der hohen Belastung selbst zum Zeitpunkt einer Leerlaufumdrehung des Verbrennungsmotors eine hohe erzeugte elektrische Energie zu erhalten.
  • Um eine derartige Aufgabe zu lösen, wird bei der allgemeinen Synchronmaschine des Wicklungstyps eine Technik zum optimalen Ausbilden eines Rotors als Feldmagnet und zum Verbessern der Größe eines von dem Rotor erzeugten Magnetflusses eingesetzt. Beispielsweise wird die Amperewindung einer Feldmagnetspule des Rotors so stark erhöht wie möglich, und die Größe des Magnetflusses soll durch gleichzeitiges Verwenden des Feldmagneten unter Verwendung eines Permanentmagneten in dem Rotor der Synchronmaschine des Wicklungstyps erhöht werden. Gemäß einem derartigen Aufbau kann der Verbrennungsmotor rasch gestartet werden, und eine ausreichende erzeugte elektrische Ausgangsenergie kann im gesamten Drehzahlbereich erhöht werden. Allerdings führt eine übermäßige Zunahme der Ausgangsleistung im hohen Drehzahlbereich zu einer übermäßigen Belastung eines Stromrichters und der rotierenden Elektromaschine selbst. Daher besteht die Notwendigkeit, die Amperewindung der Feldmagnetspule zum Zeitpunkt einer hohen Drehzahl zu begrenzen.
  • Bei der in der Patentliteratur 1 offenbarten Technik wird die Feldmagnetspule gleichzeitig in einem magnetischen Elektrogenerator eingesetzt, der in einem kompakten Zweirad-Fahrzeug verwendet wird. Jedoch wird ein Magnetfeldstrom zum Zeitpunkt einer hohen Drehzahl der rotierenden Elektromaschine, welche als Elektrogenerator und als elektrischer Startermotor arbeitet, gesteuert. Wenn die rotierende, unmittelbar mit einer Kurbelwelle verbundene Elektromaschine als Elektrogenerator verwendet wird, dann wird der obere Grenzwert eines Ausgangsstroms nach dessen Gleichrichtung bei jeder Drehzahl gesetzt. Besteht die Möglichkeit, dass der Ausgangsstrom diesen oberen Grenzwert überschreitet, so wird dieser Ausgangsgleichstrom durch Steuern des Magnetfeldstroms derart gesteuert, dass er den oberen Grenzwert nicht überschreitet. Der Magnetfeldstrom steuert die erzeugte elektrische Ausgangsenergie in einer relativen Einschaltdauer durch Ausführen einer PWM-Steuerung (Pulse Width Modulation bzw. Pulsweitenmodulation) gemäß dem Ausgangsstrom.
  • [Patentliteratur 1]
    • JP-A-2001-69797 (Seite 4 bis 5 und 1 bis 3)
  • Auch bei der obigen herkömmlichen Vorrichtung kann der obere Grenzwert des Ausgangsstroms durch Steuern des Magnetfeldstroms zum Zeitpunkt einer hohen Drehzahl beschränkt werden. Jedoch muss bei der am Fahrzeug angebrachten rotierenden Elektromaschine der Betrieb derselben fortgesetzt werden, ohne dass hierbei irgendeine Störung aufgrund eines Überstroms verursacht wird. Daher ist es erforderlich, den Überstrom eines Netzstroms bzw. Versorgungsstroms (engl. line current) in einem Wechselstrompfad von der rotierenden Elektromaschine als elektrischem Mehrphasen-Wechselstromgenerator zu dem Stromrichter zu erfassen und diesen Überstrom präzise zu beschränken. Ferner ist es notwendig, die rotierende Elektromaschine, den Stromrichter und den elektrischen Pfad zwischen der rotierenden Elektromaschine und dem Stromrichter vor einer Verschlechterung zu schützen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung wurde getätigt, um derartige Probleme zu lösen, und ihre Aufgabe besteht darin, eine Steuereinheit für die rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug zu erhalten, die imstande ist, den Netzstrom bzw. Versorgungsstrom der rotierenden Elektromaschine als Mehrphasen-Wechselstromgenerator auf einen Dauergrenzstrom oder geringer einzustellen und die Verschlechterung der rotierenden Elektromaschine, des Stromrichters und des elektrischen Pfades zwischen der rotierenden Elektromaschine und dem Stromrichter zu verhindern.
  • Eine Steuereinheit für eine rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug umfasst in dieser Erfindung:
    die aus einer mehrphasigen Synchronmaschine des Wicklungstyps aufgebaute rotierende Elektromaschine, welche als Elektromotor und Elektrogenerator arbeitet;
    eine Netzstromerfassungseinrichtung zum Erfassen eines Netzstroms jeder Phase der rotierenden Elektromaschine;
    eine Magnetfeldstromerfassungseinrichtung zum Erfassen eines Magnetfeldstroms der rotierenden Elektromaschine;
    eine Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung zum Steuern eines Drehmomentwertes, wenn die rotierende Elektromaschine als Elektromotor arbeitet, und zum Steuern einer Energieerzeugungsmenge, wenn die rotierende Elektromaschine als Elektrogenerator arbeitet;
    eine Netzstrombefehlarithmetikeinrichtung zum Steuern des Netzstroms jeder Phase der rotierenden Elektromaschine anhand des Befehls der Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung und gleichzeitigem Regeln dieses Netzstroms anhand des Erfassungswertes der Netzstrom-Erfassungseinrichtung;
    eine Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung zum Steuern des Magnetfeldstroms der rotierenden Elektromaschine anhand des Befehls der Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung und gleichzeitigem Regeln dieses Magnetfeldstroms anhand des Erfassungswertes der Magnetfeldstromerfassungseinrichtung;
    einen Stromrichter, der als Gleichrichter arbeitet, wenn die rotierende Elektromaschine als Elektrogenerator arbeitet, und der auch als Wechselrichter arbeitet, wenn die rotierende Elektromaschine als Elektromotor arbeitet; und
    eine Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung zum Beschränken des Netzstroms jeder Phase durch Steuern der Ausgangsgröße der Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung, wenn die rotierende Elektromaschine als Elektrogenerator arbeitet.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt ein Blockdiagramm zum Erläutern einer Steuereinheit für eine rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug gemäß einer Ausführungsform 1 dieser Erfindung.
  • 2 zeigt eine erläuternde Ansicht zum Erläutern von den Magnetfeldstrom beschränkenden Inhalten der Steuereinheit für die rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug gemäß der Ausführungsform 1 dieser Erfindung.
  • 3 zeigt ein Blockdiagramm zum Erläutern einer Steuereinheit für eine rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug gemäß einer Ausführungsform 2 dieser Erfindung.
  • 4 zeigt eine erläuternde Ansicht zum Erläutern von den Magnetfeldstrom beschränkenden Inhalten der Steuereinheit für die rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug gemäß der Ausführungsform 2 dieser Erfindung.
  • 5 zeigt ein Blockdiagramm zum Erläutern einer Steuereinheit für eine rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug gemäß einer Ausführungsform 3 dieser Erfindung.
  • 6 zeigt eine erläuternde Ansicht zum Erläutern einer Netzstrom-Vollweggleichrichtungsarithmetikeinrichtung der Steuereinheit der rotierenden Elektromaschine für ein Fahrzeug gemäß der Ausführungsform 3 dieser Erfindung.
  • 7 ist eine erläuternde Ansicht einer Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung, die in der Steuereinheit für die rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug gemäß der Ausführungsform 3 dieser Erfindung verwendet wird.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Ausführungsform 1
  • 1 zeigt ein Blockdiagramm zum Erläutern des Aufbaus einer Steuereinheit für eine rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug gemäß einer Ausführungsform 1 dieser Erfindung. 2 ist eine erläuternde Ansicht zum Erläutern der einen Magnetfeldstrom beschränkenden Inhalte. In 1 ist die Steuereinheit 1 eine Steuereinrichtung zum Steuern des Betriebs der rotierenden Elektromaschine 2 zu einem Startzeitpunkt und einem Beschleunigungszeitpunkt oder zu einem Energieerzeugungszeitpunkt eines nicht dargestellten Verbrennungsmotors. Beispielsweise ist die rotierende Elektromaschine 2 ein Synchrongenerator und -motor mit einer dreiphasigen Anker- (Stator-) Wicklung und ist entweder unmittelbar oder durch einen Riemen mit dem nicht dargestellten Verbrennungsmotor verbunden. Die rotierende Elektromaschine 2 weist einen Rotationsdetektor 3 zum Erfassen eines Drehwinkels und einer Drehzahl auf.
  • Die Steuereinheit 1 ist wie folgt aufgebaut. Eine Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung 4 berechnet und steuert einen Drehmomentinstruktionsbetrag anhand eines externen Befehls, wenn die rotierende Elektromaschine 2 als Elektromotor arbeitet. Die Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung 4 berechnet und steuert auch eine Energieerzeugungsmenge, wenn die rotierende Elektromaschine 2 als Elektrogenerator arbeitet. Eine Netzstrombefehlarithmetikeinrichtung 5 berechnet und steuert einen Netzstrom der Ankerwicklung in der rotierenden Elektromaschine 2, der erforderlich ist, um einen vorbestimmten Drehmoment- oder Energieerzeugungsbetrag basierend auf dem von der Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung 4 berechneten Drehmoment- oder Stromerzeugungsbefehl zu erhalten. Eine Wechselspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 6 berechnet und steuert einen Wechselspannungswert, der erforderlich ist zum Erzeugen des vorbestimmten Drehmoments oder der vorbestimmten erzeugten elektrischen Energie basierend auf dem von der Netzstromarithmetikeinrichtung 5 berechneten Netzstrombefehlswert.
  • Ferner ist ein Stromrichter 7 aus mehreren Schaltelementen und Gleichrichtungselementen aufgebaut. Wenn die rotierende Elektromaschine 2 als Elektromotor arbeitet, arbeitet der Stromrichter 7 als Wechselrichter zum Umsetzen einer Gleichstromenergie von einer fahrzeugmontierten Batterie 8 in eine Wechselstromenergie basierend auf dem von der Wechselspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 6 berechneten Wechselspannungsbefehlswert. Wenn die rotierende Elektromaschine 2 als Elektrogenerator arbeitet, arbeitet der Stromrichter 7 als Gleichrichter zum Umsetzen der von der rotierenden Elektromaschine 2 erzeugten Wechselstromenergie in Gleichstromenergie und Aufladen der fahrzeugmontierten Batterie 8. Eine Magnetfeldstromarithmetikeinrichtung 9 berechnet einen Magnetfeldstrombefehlswert der rotierenden Elektromaschine 2, der erforderlich ist zum Erhalten eines Drehmomentwertes oder eines Energieerzeugungsbetrags basierend auf dem von der Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung 4 berechneten Drehmomentinstruktionsbetrag oder Energieerzeugungsbetrag.
  • Eine Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung 10 führt eine Beschränkung gemäß der Drehzahl der rotierenden Elektromaschine 2, etc. aus oder nimmt eine weiter unten beschriebene Korrektur im Hinblick auf den von der Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung 9 berechneten Magnetfeldstrombefehlswert vor. Eine Magnetfeldspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 11 berechnet einen Magnetfeldspannungsbefehlswert der rotierenden Elektromaschine 2, der erforderlich ist, um einen vorbestimmten erwünschten Drehmomentwert oder Energieerzeugungsbetrag basierend auf dem Magnetfeldstrombefehl der Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung 9 oder der Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung 10 zu erhalten. Eine Magnetfeldspannungserzeugungseinrichtung 12 legt eine Magnetfeldspannung an die Feldmagnetspule der rotierenden Elektromaschine 2 an, basierend auf dem von der Magnetfeldspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 11 berechneten Magnetfeldspannungsbefehlswert.
  • Beispielsweise ist eine Spannungsglättungseinrichtung 13 aus einem Kondensator mit hoher Kapazität aufgebaut und beschränkt die Veränderung einer durch den Betrieb eines Schaltelements des Stromrichters 7 erzeugten Gleichspannung. Eine Spannungserfassungseinrichtung 14 erfasst die von der fahrzeugmontierten Batterie 8 an die Steuereinheit 1 angelegte Spannung. Eine Drehzahl- und Winkel-Arithmetikeinrichtung 15 berechnet die Drehzahl und den Drehwinkel der rotierenden Elektromaschine 2 anhand der Ausgangsgröße des Rotationsdetektors 3. Eine Netzstromerfassungseinrichtung 16 erfasst den Wert des zu der Ankerwicklung der rotierenden Elektromaschine 2 fließenden Netzstroms. Eine Magnetfeldstromerfassungseinrichtung 17 erfasst den Wert des zu der Feldmagnetspule der rotierenden Elektromaschine 2 fließenden Magnetfeldstroms.
  • Bei der auf diese Weise aufgebauten Steuereinheit für die rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug gemäß der Ausführungsform 1 dieser Erfindung wird die rotierende Elektromaschine 2 zum Startzeitpunkt des Verbrennungsmotors als Elektromotor verwendet. Der von der Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung 4 berechnete Drehmomentbefehlswert wird in die Netzstrombefehlarithmetikeinrichtung 5 und die Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung 9 eingegeben. Die Netzstrombefehlarithmetikeinrichtung 5 berechnet den Netzstrom der rotierenden Elektromaschine 2 zum Erhalten eines Drehmoments und gibt Befehle an die Wechselspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 6. Die Wechselspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 6 gibt den wechselspannungswert-Befehl an den Stromrichter 7 und setzt den zu der Ankerwicklung der rotierenden Elektromaschine 2 fließenden Netzstrom auf einen von der Netzstrombefehlarithmetikeinrichtung 5 berechneten Wert. Andererseits wird der von der Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung 9 berechnete Magnetfeldstrombefehlswert an die Magnetfeldspannungserzeugungseinrichtung 12 über die Magnetfeldspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 11 abgegeben, und eine an den Magnetfeldstrombefehlswert angepasste Magnetfeldspannung wird eingestellt. Wenn die rotierende Elektromaschine 2 als Elektromotor arbeitet, beschränkt die Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung 10 den Magnetfeldstrombefehlswert nicht.
  • Die Netzstromerfassungseinrichtung 16 erfasst den Netzstrom der rotierenden Elektromaschine 2 und gibt diesen Netzstrom an die Netzstrombefehlarithmetikeinrichtung 5 ab. Die Magnetfeldstromerfassungseinrichtung 17 erfasst den Magnetfeldstromwert der rotierenden Elektromaschine 2 und gibt diesen Magnetfeldstromwert an die Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung 9 ab. Der Netzstrom und der Magnetfeldstromwert werden jeweils geregelt. Ferner berechnet die Drehzahl- und Winkelarithmetikeinrichtung 15 die Drehzahl und den Drehwinkel der rotierenden Elektromaschine 2 basierend auf einem Signal des Rotationsdetektors 3. Jedoch wird die Drehzahl in die Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung 4, die Netzstrombefehlarithmetikeinrichtung 5 und die Wechselspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 6 eingegeben und wird als Element zum Bestimmen jedes Befehlswertes verwendet. Im Gegensatz hierzu wird der Drehwinkel in die Netzstrombefehlarithmetikeinrichtung 5 und die Wechselspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 6 eingegeben, und eine generell bekannte Vektorsteuerung wird durch Erfassen der Phase der rotierenden Elektromaschine 2 durchgeführt.
  • Der Stromrichter 7 wandelt die Gleichspannung von der fahrzeugmontierten Batterie 8 in eine künstliche Wechselspannung mit einem von der Wechselspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 6 ausgegebenen Wert um und gibt diese Wechselspannung an die Ankerwicklung der rotierenden Elektromaschine 2 ab. Die Magnetfeldspannungserzeugungseinrichtung 12 steuert mittels PWM (pulsweitenmoduliert) die Gleichspannung der fahrzeugmontierten Batterie 8 anhand eines Schaltelements wie z.B. eines FET (Feldeffekttransistor), etc. basierend auf dem von der Magnetfeldspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 11 berechneten Magnetfeldspannungsbefehlswert und gibt diese Gleichspannung an die Feldmagnetspule der rotierenden Elektromaschine 2 ab. Somit wird der Drehmoment der rotierenden Elektromaschine 2 als Elektromotor gesteuert, und der Startbetrieb des Verbrennungsmotors, etc. wird ausgeführt. Eine durch Schaltvorgänge des Stromrichters 7 und der Magnetfeldspannungserzeugungseinrichtung 12 hervorgerufene Spannungsänderung wird von der Spannungsglättungseinrichtung 13 geglättet, und die Spannungsänderung der fahrzeugmontierten Batterie 8 wird von der Spannungserfassungseinrichtung 14 erfasst und in die Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung 4 eingegeben. Der Drehmomentbefehlswert wird dann berichtigt.
  • Wenn das Starten des Verbrennungsmotors abgeschlossen ist und die rotierende Elektromaschine 2 als Elektrogenerator einen Energieerzeugungsvorgang startet und den Energieerzeugungsvorgang insbesondere bei einer relativ hohen Drehzahl durchführt, wird der Stromrichter 7 als ein Dreiphasen-Vollweggleichrichter betrieben, oder er führt einen Synchronbetrieb (einschließlich eines Falls der Steuerung in Phase) eines Energieelements aus, das dem Dreiphasen-Vollweggleichrichter gleichkommt. In diesem Fall berechnet die Wechselspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 6 den Wechselspannungsbefehlswert, um den Stromrichter 7 als Dreiphasen-Vollweggleichrichter zu betreiben oder den Synchronbetrieb des dem Dreiphasen-Vollweggleichrichter gleichkommenden Energieelements ohne Bezugnahme auf die Ausgangsgröße der Netzstrombefehlarithmetikeinrichtung 5 durchzuführen.
  • Andererseits berechnet die Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung 9 den Magnetfeldstrombefehlswert ohne Bezugnahme auf den Energiebefehl von der Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung 4. Zu diesem Zeitpunkt, wenn die elektrische Belastung des Fahrzeugs hoch ist, ist eine hohe erzeugte Ausgangsenergie erforderlich, und der Magnetfeldstrombefehlswert wird auch in Übereinstimmung mit dieser hohen erzeugten Ausgangsenergie erhöht. Wenn der Magnetfeldstrombefehlswert größer wird als ein vorbestimmter, von der Drehzahl bestimmter Wert, so wird der Magnetfeldstrombefehlswert gemäß einem Maximalwert des von der Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung 10 berechneten Magnetfeldstroms berichtigt. Der Magnetfeldstrombefehlswert wird, nachdem die Berichtigung in die Magnetfeldspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 11 eingegeben und der Magnetfeldstrom zu der Feldmagnetspule der rotierenden Elektromaschine 2 geschickt worden ist, ein beschränkter Wert.
  • Wie in 2 gezeigt, wendet die Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung 10 ein Kennfeld an zum Setzen eines Maximalwertes If_max des Magnetfeldstroms auf eine Ausgangsvariable mit der Drehzahl Nm als einer Eingangsvariablen gegenüber dem von der Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung 9 eingegebenen Magnetfeldstrombefehlswert If*. Die Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung 10 berichtigt dann den Betrag dieses Magnetfeldstrombefehlswertes If*. Die Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung 10 berechnet ferner einen beschränkenden Magnetfeldstrombefehlswert If*' und gibt diesen aus. Es ist auch möglich, die Funktion If*' = f (If*, Nm)mit dem Magnetfeldstrombefehlswert If* und der Drehzahl NM als Eingangsvariablen ohne Verwenden des Kennfelds anzuwenden.
  • Wenn bei der oben erwähnten hohen Drehzahl eine hohe erzeugte Ausgangsenergie erforderlich ist, wird der beschränkende Magnetfeldstrombefehlswert If*' unter Bezugnahme auf die Drehzahl Nm angepasst und der Magnetfeldstromwert wird auf einen geeigneten Bereich begrenzt. Demgemäß können der Stromrichter 7 und die rotierende Elektromaschine 2 betrieben werden, ohne durch einen übermäßig hohen Netzstrom als Ausgangsleistung der rotierenden Elektromaschine 2 durchgebrannt und beschädigt oder verschlechtert zu werden. Daher können, wenn die elektrische Belastung hoch ist, Durchbrennschäden und eine Verschlechterung des Stromrichters 7 und der rotierenden Elektromaschine 2 aufgrund des übermäßig hohen Netzstroms verhindert werden durch den auf einen vorbestimmten Wert beschränkten Magnetfeldstrom bei gleichzeitiger Ausgabe der elektrischen Energie je nach der elektrischen Belastung.
  • Ausführungsform 2
  • 3 zeigt ein Blockdiagramm zum Erläutern des Aufbaus einer Steuereinheit für eine rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug gemäß einer Ausführungsform 2 dieser Erfindung. 4 stellt eine charakteristische Ansicht dar zum Erläutern von Steuerinhalten des Magnetfeldstroms. In diesen Figuren sind die gleichen funktionalen Abschnitte wie in der obigen Ausführungsform 1 mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Bei der Steuereinheit für die rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug gemäß dieser Ausführungsform berechnet die Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung 10 den beschränkenden Magnetfeldstrombefehlswert If*' unter Bezugnahme auf die Drehzahl Nm und die Spannung Vdc der an das System angelegten fahrzeugmontierten Batterie 8.
  • Wie in 4 gezeigt, wendet die Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung 10 ein Kennfeld an zum Setzen eines Maximalwertes If_max des Magnetfeldstroms auf eine Ausgangsvariable mit der Drehzahl Nm und der Gleichspannung Vdc als Eingangsvariablen im Hinblick auf den von der Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung 9 eingegebenen Magnetfeldstrombefehlswert If*. Die Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung 10 berichtigt daraufhin den Betrag dieses Magnetfeldstrombefehlswertes If* und berechnet den beschränkenden Magnetfeldstrombefehlswert If*' und gibt diesen aus.
  • Es ist auch möglich, die Funktion If*' = f (If*, Nm, Vdc) mit dem Magnetfeldstrombefehlswert If*, der Drehzahl Nm und der Gleichspannung Vdc als Eingangsvariablen ohne Verwenden des Kennfelds anzuwenden.
  • Somit werden durch Berechnen des beschränkenden Magnetfeldstrombefehlswertes If*' unter Bezugnahme auf die Gleichspannung Vdc sowie die Drehzahl Nm ähnliche Wirkungen erzielt wie in der Ausführungsform 1. Ferner, wenn beispielsweise die Gleichspannung Vdc durch einen Ladungszustand der fahrzeugmontierten Batterie 8 verändert wird, kann der Netzstrom mit höherer Genauigkeit gesteuert werden. Dies liegt daran, dass neben dem Magnetfeldstrom If und der Drehzahl Nm auch die Gleichspannung Vdc den Netzstrom beeinflusst. Beispielsweise, wenn die Gleichspannung Vdc niedrig ist, wird der Netzstrom im Vergleich zu einem Fall, in dem die Gleichspannung Vdc hoch ist, erhöht. Dementsprechend wird der Ausgangsstrom der rotierenden Elektromaschine 2 erhöht, wenn die Spannung der fahrzeugmontierten Batterie 8 niedrig ist. Die Berichtigung ist erforderlich, um den beschränkenden Magnetfeldstrombefehlswert If*' zu verringern, um diese Erhöhung des Ausgangsstroms der rotierenden Elektromaschine 2 zu kompensieren.
  • Ausführungsform 3
  • 5 bis 7 erläutern die Steuereinheit für die rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug gemäß einer Ausführungsform 3 dieser Erfindung. 5 zeigt ein Blockdiagramm zum Erläutern des Aufbaus dieser Steuereinheit. 6 ist eine Ansicht zum Erläutern des Betriebs einer Netzstrom-Vollweggleichrichtungs-Arithmetikeinrichtung. 7 zeigt ein Blockdiagramm zum Erläutern der Details der Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung. In diesen Figuren sind die gleichen funktionalen Abschnitte wie in den obigen Ausführungsformen 1 und 2 mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Bei der Steuereinheit für die rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug wurde in dieser Ausführungsform das arithmetische Verfahren der Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung im Vergleich zu den obigen Ausführungsformen 1 und 2 verändert.
  • In dieser Ausführungsform wird, wie in 5 gezeigt, anstelle der Drehzahl Nm ein Signal von der Netzstrom-Vollweggleichrichtungs-Arithmetikeinrichtung 18 in die Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung 10 eingegeben. Wie in 7 gezeigt, ist in der Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung 10 eine Beurteilungseinrichtung 19 angeordnet. Die Beurteilungseinrichtung 19 überwacht das Signal Iave von der Netzstrom-Vollweggleichrichtungs-Arithmetikeinrichtung 18 und wird betrieben, um den Magnetfeldstrom zu beschränken, wenn beurteilt wird, dass der Netzstrom übermäßig hoch ist.
  • Wie in 6 gezeigt, führt die Netzstrom-Vollweggleichrichtungs-Arithmetikeinrichtung 18 die Vollweggleichrichtung des Netzstroms jeder Phase durch und erhält ein Gleichstromsignal I_ave von dem Netz-Wechselstrom. Bei der arithmetischen Operation ist dieses Mal der Netzstromwert jeder Phase nicht unbedingt erforderlich im Fall von drei Phasen, und die Gesamtsumme der Stromwerte der jeweiligen Phasen wird null. Dementsprechend wird das Gleichstromsignal I_ave erhalten, wenn die Netzströme von mindestens zwei Phasen erfasst werden. Dieses Gleichstromsignal I_ave ist proportional zu der Größe des Netzstroms, und der beschränkende Magnetfeldstrombefehlswert If*' wird wie folgt berechnet unter Verwendung dieses Gleichstromsignals I_ave.
  • Wie in der Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung 10 der 7 gezeigt, wird ein Maximalwert-Gleichstromsignal I_ave_max entsprechend dem Maximalwert des Netzstroms in einer Speichereinrichtung 20, etc. im voraus gespeichert. Die Beurteilungseinrichtung 19 vergleicht dieses Maximalwert- Gleichstromsignal I_ave_max mit dem Gleichstromsignal I_ave von der Netzstrom-Vollweggleichrichtungs-Arithmetikeinrichtung 18. Wenn das Maximalwert-Gleichstromsignal I_ave_max größer ist als das Gleichstromsignal I_ave, ist es nicht erforderlich, den Magnetfeldstrombefehlswert If* zu beschränken. Demgemäß wird der Wert des Magnetfeldstrombefehlswertes If* so ausgegeben, wie er ist. Im Gegensatz hierzu wird der Magnetfeldstrom, wenn das Gleichstromsignal I_ave größer ist als das Maximalwert-Gleichsstromsignal I_ave_max, begrenzt und auf den beschränkenden Magnetfeldstrombefehlswert If*' gesetzt.
  • Dieser beschränkende Magnetfeldstrombefehlswert If*' wird von der Beurteilungseinrichtung 19 berechnet unter Verwendung des Magnetfeldstrombefehlswertes If*, des Gleichstromsignals I_ave und des Maximalwert-Gleichstromsignals I_ave_max. Diese Berechnung erfolgt unter Verwendung der Abweichung zwischen dem Maximalwert-Gleichstromsignal I_ave_max und dem Gleichstromsignal I_ave. Dieses Mal kann der beschränkende Magnetfeldstrombefehlswert If*' bestimmt werden unter Verwendung einer vorbestimmten Funktion in Bezug auf diese Abweichung. Ferner kann auch eine Proportional-/Integralsteuerung (PI-Steuerung) unter Verwendung dieser Abweichung durchgeführt werden.
  • Es lässt sich akkurat verhindern, dass der Netzstrom übermäßig hoch wird, ohne eine charakteristische Veränderung aufgrund individueller Unterschiede und Betriebszustände des Stromrichters 7 und der rotierenden Elektromaschine 2 zu berücksichtigen, und zwar durch Verwenden des auf diese Weise berechneten beschränkenden Magnetfeldstrombefehlswertes If*'.
  • Ausführungsform 4
  • In dieser Ausführungsform ist ein Temperatursensor in der rotierenden Elektromaschine 2 oder dem Stromrichter 7 angeordnet. Der in der Ausführungsform 1 beschriebene Maximalwert If_max des Magnetfeldstroms oder das in der Ausführungsform 3 beschriebene Maximalwert-Gleichstromsignal I_ave_max wird anhand eines Erfassungswertes dieses Temperatursensors berichtigt. Konkret wird die Berichtigung, wenn die Erfassungstemperatur des einen oder der beiden in der rotierenden Elektromaschine 2 und dem Stromrichter 7 angeordneten Temperatursensoren niedrig ist, in einer Richtung zum Erhöhen des Maximalwertes des Magnetfeldstroms oder des Maximalwert-Gleichstromsignals durchgeführt. Im Gegensatz hierzu wird die Berichtigung, wenn die Erfassungstemperatur hoch ist, in einer Richtung zum Verringern des Maximalwertes des Magnetfeldstroms oder des Maximalwert-Gleichstromsignals durchgeführt. Demnach wird eine Steuerung gemäß dem Temperaturzustand des Systems ausgeführt.
  • In Übereinstimmung mit einem derartigen Aufbau lässt sich eine übermäßige Beschränkung verhindern, und ein Maximum an erzeugter elektrischer Energie lässt sich je nach Zustand erhalten. Der Minimalwert des Magnetfeldstroms im Hinblick auf den Erfassungswert des Temperatursensors oder der Berichtigungsbetrag des Maximalwert-Gleichstromsignals lässt sich anhand eines im voraus bestimmten Kennfeldes berechnen und lässt sich ebenfalls anhand einer arithmetischen Operation auf der Grundlage einer vorbestimmten Funktion berechnen.
  • In jeder der obigen Ausführungsformen wird der Magnetfeldstrombefehlswert If* von der Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung 10 beschränkt und an die Magnetfeldspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 11 abgegeben. Das arithmetische Steuersystem kann jedoch auch so aufgebaut sein, dass es die Gleichspannung Vdc konstant unmittelbar ausgehend von der Magnetfeldspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 11 einstellt, mit nur der Gleichspannung als Eingangsvariablen. In diesem Fall werden ähnliche Wirkungen erhalten wie jene der obigen Ausführungsformen durch Anordnen einer Beschränkungseinrichtung des Magnetfeldstroms an der nachfolgenden Stufe der Magnetfeldspannungsbefehlarithmetikeinrichtung 11.
  • Wie oben erläutert, umfasst die Steuereinheit der rotierenden Elektromaschine für ein Fahrzeug in dieser Erfindung:
    die aus einer dreiphasigen Synchronmaschine des Wicklungstyps aufgebaute rotierende Elektromaschine, die als Elektromotor und Elektrogenerator arbeitet;
    eine dreiphasige Netzstromerfassungseinrichtung zum Erfassen eines dreiphasigen Netzstroms der rotierenden Elektromaschine;
    eine Magnetfeldstromerfassungseinrichtung zum Erfassen eines Magnetfeldstroms;
    eine Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung zum Steuern eines Drehmomentwertes, wenn die rotierende Elektromaschine als Elektromotor arbeitet, und Steuern einer Energieerzeugungsmenge, wenn die rotierende Elektromaschine als Elektrogenerator arbeitet;
    eine Netzstrombefehlarithmetikeinrichtung zum Steuern des dreiphasigen Netzstroms anhand des Befehls der Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung;
    eine Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung zum Steuern des Magnetfeldstroms anhand des Befehls der Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung;
    einen Stromrichter, der als Gleichrichter oder Wechselrichter arbeitet; und
    eine Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung zum Beschränken des dreiphasigen Netzstroms durch Steuern der Ausgangsleistung der Magnetfeldstromarithmetikeinrichtung, wenn die rotierende Elektromaschine als Elektrogenerator arbeitet.
  • Die Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung beschränkt den ausgegebenen Netzstrom der rotierenden Elektromaschine auf einen vorbestimmten Maximalwert. Dementsprechend können der Stromrichter und die rotierende Elektromaschine oder ein Wechselstrompfad betrieben werden ohne durchzubrennen und beschädigt oder verschlechtert zu werden durch einen übermäßig hohen Netzstrom als Ausgangsleistung der rotierenden Elektromaschine. Demgemäß können, wenn eine hohe elektrische Belastung vorliegt, Durchbrennschäden und eine Verschlechterung des Stromrichters und der rotierenden Elektromaschine aufgrund von übermäßig hohem Netzstrom vermieden werden durch den auf einen vorbestimmten Maximalwert beschränkten Magnetfeldstrom bei gleichzeitiger Ausgabe von elektrischer Energie je nach der elektrischen Belastung.

Claims (5)

  1. Steuereinheit für eine rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug, umfassend: die rotierende Elektromaschine (2), aufgebaut aus einer mehrphasigen, als Elektromotor und Elektrogenerator arbeitenden Synchronmaschine des Wicklungstyps; eine Netzstromerfassungseinrichtung (16) zum Erfassen eines Netzstroms (Iu, Iv, Iw) jeder Phase der rotierenden Elektromaschine (2); eine Magnetfeldstromerfassungseinrichtung (17) zum Erfassen eines Magnetfeldstroms (If) der rotierenden Elektromaschine (2); eine Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung (4) zum Steuern eines Drehmomentwertes, wenn die rotierende Elektromaschine (2) als Elektromotor arbeitet, und Steuern einer Energieerzeugungsmenge, wenn die rotierende Elektromaschine (2) als Elektrogenerator arbeitet; eine Netzstrombefehlarithmetikeinrichtung (5) zum Steuern des Netzstroms jeder Phase der rotierenden Elektromaschine (2) anhand des Befehls der Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung (4) und gleichzeitiges Regeln dieses Netzstroms anhand des Erfassungswertes dieser Netzstromerfassungseinrichtung (16); eine Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung (9) zum Steuern des Magnetfeldstroms (If) der rotierenden Elektromaschine (2) anhand des Befehls der Drehmoment- und Energiebefehlarithmetikeinrichtung (4) und gleichzeitigem Regeln dieses Magnetfeldstroms (If) anhand des Erfassungswertes der Magnetfeldstromerfassungseinrichtung (17); einen Stromrichter (7), der als Gleichrichter arbeitet, wenn die rotierende Elektromaschine (2) als Elektrogenerator arbeitet, und der auch als Wechselrichter arbeitet, wenn die rotierende Elektromaschine (2) als Elektromotor arbeitet; und eine Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung (10) zum Beschränken des Netzstroms jeder Phase durch Steuern der Ausgangsgröße (If*) der Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung (9), wenn die rotierende Elektromaschine (2) als Elektrogenerator arbeitet.
  2. Steuereinheit für die rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug nach Anspruch 1, wobei die Steuereinheit ferner eine Drehzahlarithmetikeinrichtung (15) umfasst zum Erfassen der Drehzahl (Nm) der rotierenden Elektromaschine (2), und die Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung (10) einen Dauergrenznetzstrom der rotierenden Elektromaschine (2) gemäß der Drehzahl (Nm) einstellt und die Ausgangsgröße (If*) der Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung (7) so steuert, dass kein dreiphasiger Netzstrom (Iu, Iv, Iw) den Dauergrenznetzstrom übersteigt.
  3. Steuereinheit für die rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug nach Anspruch 1, wobei die Steuereinheit ferner eine Drehzahlarithmetikeinrichtung (15) zum Erfassen der Drehzahl (Nm) der rotierenden Elektromaschine (2) und eine Gleichspannungserfassungseinrichtung (14) zum Erfassen einer an die Steuereinheit angelegten Stromspannung (Vdc) umfasst, und die Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung (10) einen Dauergrenznetzstrom der rotierenden Elektromaschine (2) gemäß der Drehzahl (Nm) und der Stromspannung (Vdc) einstellt und die Ausgangsgröße (If*) der Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung (9) so steuert, dass kein dreiphasiger Strom (Iu, Iv, Iw) den Dauernetzgrenzstrom übersteigt.
  4. Steuereinheit für die rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug nach Anspruch 1, wobei die Steuereinheit ferner eine Netzstrom-Vollweggleichrichtungsarithmetikeinrichtung (18) umfasst zum Ausgeben eines Vollweggleichrichtungssignals proportional zu einem Vollweggleichrichtungsstromwert (I_ave) des von der dreiphasigen Netzstromerfassungseinrichtung (16) erfassten dreiphasigen Netzstroms, und die Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung (10) das Vollweggleichrichtungssignal (I_ave) eingibt und die Ausgangsgröße (If*) der Magnetfeldstrombefehlarithmetikeinrichtung (9) so steuert, dass das Vollweggleichrichtungssignal ein dem Dauernetzgrenzstrom entsprechender Wert (I_ave_max) der rotierenden Elektromaschine (2) oder geringer wird.
  5. Steuereinheit für die rotierende Elektromaschine für ein Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Steuereinheit so aufgebaut ist, dass der von der Magnetfeldstrombefehlbeschränkungseinrichtung (10) gesteuerte Dauernetzgrenzstrom um die Ausgangsgröße eines in der rotierenden Elektromaschine (2) angeordneten Temperatursensors oder um die Ausgangsgröße eines in dem Stromrichter (7) angeordneten Temperatursensors berichtigt wird.
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