DE102004058376B4 - Vorrichtung zur Probebogenentnahme - Google Patents
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Abstract
Verfahren zur Probebogenentnahme für eine Bogendruckmaschine mit einem Bogenausleger, in dem Bogen (7) von einem Kettensystem (6) mittels Greifern antransportiert und auf einem Auslegerstapel (8) abgelegt werden, bei welchem regelmäßig Probebogen (P) zur Überprüfung von einem Auslegerstapel (8) entnommen werden, um das Druckergebnis zu kontrollieren, wobei zur Entnahme der Probebogen (P) mindestens Bogenhochhalter (3) im Bereich von vorderen Geradstoßern (1) im Bogenausleger angeordnet sind, wobei mit Hilfe der Bogenhochhalter (3) die Bildung einer Lücke innerhalb der auf den Auslegerstapel (8) angeförderten Bogen (7) erfolgt und die Entnahme von Probebogen (P) aus dieser Lücke erfolgt,
gekennzeichnet durch die Schritte:
– Einstellen eines Abstandes (h2) zwischen einer Oberkante (9) des Auslegerstapels (8) und dem mindestens einen Bogenhochhalter (3) während des Fortdrucks auf einen vorgegebenen negativen Wert, derart dass die Oberkante (9) des Auslegerstapels (8) oberhalb des Bogenhochhalters (3) positioniert ist, so dass eine Fallhöhe (h1) der Bogen im Fortdruck einen...
gekennzeichnet durch die Schritte:
– Einstellen eines Abstandes (h2) zwischen einer Oberkante (9) des Auslegerstapels (8) und dem mindestens einen Bogenhochhalter (3) während des Fortdrucks auf einen vorgegebenen negativen Wert, derart dass die Oberkante (9) des Auslegerstapels (8) oberhalb des Bogenhochhalters (3) positioniert ist, so dass eine Fallhöhe (h1) der Bogen im Fortdruck einen...
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Probebogenentnahme für eine Bogendruckmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und eine entsprechende Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 6.
- In Bogendruckmaschinen werden bedruckte Bogen auf einen Ausleger ausgeworfen. Hierbei ist es von Zeit zu Zeit erforderlich einen Probebogen aus dem Stapel zu entnehmen, um das Druckergebnis zu kontrollieren. Dazu ist in der Regel ein Eingriff in den Auslagebereich erforderlich. Hierbei werden die einlaufenden Bogen auf Hilfsvorrichtungen, wie Bogenhochhalter abgelegt und ein darunter liegender Bogen wird vom Stapel abgezogen. Die Bogenhochhalter sind in einem ausreichenden Abstand von einem Greifersystem positioniert, damit bei der Entnahme der Probebogen keiner der durch die in den Stapel eingeschossenen Bogenhochhalter vom Stapel zurückgehaltenen Bogen mit dem Greifersystem kollidiert, d. h. je größer der Abstand, desto länger hat der Bediener Zeit zur Entnahme. Bei Fortdruck ist eine Fallhöhe der Bogen vom Greifersystem zum Ablagestapel an das Ablageverhalten des Bedruckstoffs anpassbar und wird in der Regel durch vertikales Verschieben des Ablagestapels realisiert. Dadurch verringert sich jedoch der Abstand zwischen dem Bogenhochalter und der Stapeloberkante, wodurch der Platz zum Entnehmen der Probebogen zwischen Hochhalter und Stapeloberkante geringer und die Entnahme erschwert wird.
- In der
DE 199 05 263 C1 werden eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Probebogenentnahme an einem Bogenausleger einer Druckmaschine beschrieben, wobei ein Kettenfördersystem der Druckmaschine einem Auslegerstapel zugeordnet ist. Die beschriebene Vorrichtung umfasst auf der Bedienungsseite des Auslegerstapels eine Auffangvorrichtung, welche einen oder mehrere Bogenauflagen umfasst. Die Bogenauflagen sind mit in vertikaler Ausrichtung angeordneten Anschlägen gemeinsam in Bogenlaufrichtung versetzt zur Kante des Auslegerstapels angeordnet. Die Bogenauflagen sind mit Vorderkantenanschlägen und diesen zugeordneten Bogenhochhaltern zusammengeschaltet. Nach dem Abklappen der Vorderkantenanschläge erzeugen Leitelemente eine Leitfläche, welche eine vorher angewählte Anzahl von Probebogen zur versetzten Auslage an die Bogenauflagen führt, wo die Probebogen von einem Klemmelement gehalten werden. Die Klemmung wird zur Entnahme der Probebogen aufgehoben, so dass der Bediener diese Probebogen ohne direkten Eingriff in den Stapelbereich entnehmen kann. - Aus der
DE 10 2004 020 253 A1 ist eine Vorrichtung zum Aufnehmen von Druckprodukten beim Fördern auf einen Stapel bekannt. Dort werden über die Breite eines Bogenauslegers als Hochhalter ausgebildete Tragelemente vor der Stirnseite des Bogenstapels im Bereich von abklappbaren vorderen Geradstoßern angeordnet. Die Tragelemente sind gegen die Bogenlaufrichtung in den Stapelbereich einführbar und oberhalb der Oberseite des in dem Stapelbereich vorgesehenen Bogenstapels angeordnet. Die Tragelemente können in vertikaler Richtung bis auf die Stapeloberseite abgesenkt werden. - Aus der
DE 199 10 242 A1 ist eine Vorrichtung zur Bildung von Stapeln bekannt. Vorgesehen sind Geradstoßer als Anschlag für auf dem Stapel in einem Bogenausleger abzulegende Bogen. Die Geradstoßer sind so schwenkbar aufgehängt, dass sie in Kombination mit einem in den Stapelbereich einschiebbaren Rechen, auf diesem aufliegende Bogen während eines Stapelwechsels sicher ausrichten und beim Ziehen des Rechens zurückhalten können. Oberhalb der Position des Rechens sind Hochhalter angeordnet, die eine Lücke im Stapelbereich frei halten. Ein Bogenstapel wird beim Stapelwechsel abgesenkt, so dass der Rechen über dem Bogenstapel unter die hochgehaltenen Bogen eingeschoben werden kann. - Es ist Aufgabe der Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Probebogenentnahme für Druckmaschine zur Verfügung zu stellen, welche auch bei einer Reduktion der Bogenfallhöhe eine einfache Entnahme der Probebogen ermöglichen und eine Beschädigung der Bogen vermeiden.
- Die Erfindung löst diese Aufgabe durch Bereitstellung eines Verfahrens zur Probebogenentnahme mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und durch eine zugehörige Vorrichtung zur Probebogenentnahme mit den Merkmalen des Patentanspruchs 6.
- Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
- Erfindungsgemäß wird bei einem Verfahren zur Probebogenentnahme eine Oberkante eines Auslegerstapels solange abgesenkt, bis ein Abstand zwischen der Oberkante des Auslegerstapels und mindestens einem Bogenhochhalter einen vorgegebenen positiven Wert aufweist, und nach dem Ausleiten einer eingestellten Anzahl von Probebogen wird der mindestens eine Bogenhochhalter eingeschossen. Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht durch die erfindungsgemäße Stapelabsenkung in vorteilhafter Weise trotz einer Anpassung der Bogenfallhöhe bei Fortdruck und eine damit verbundene Stabilisierung des Bogenfalls eine Probebogenentnahme, wobei durch die Stapelabsenkung vor der Probebogenent nahme eine Beschädigung der Stapelvorderkante durch die in den Stapelbereich einschießenden Bogenhochhalter vermieden werden kann.
- In Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Probebogenentnahme wird der Abstand zwischen der Oberkante des Auslegerstapels und dem mindestens einen Bogenhochhalter während des Fortdrucks beispielsweise auf einen vorgegebenen negativen Wert eingestellt, d. h. die Stapeloberkante lässt sich in vorteilhafter Weise zur Einstellung der gewünschten geringen Fortdruckfallhöhe über das Niveau der Bogenhochhalter verschieben.
- In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Probebogenentnahme wird nach der Entnahme der Probebogen der Abstand von dem vorgegebenen positiven Wert auf den vorgegebenen negativen Wert eingestellt, so dass die Fallhöhe der Bogen im Fortdruck einen vorgegeben Wert aufweist.
- In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Probebogenentnahme werden der vorgegebene negative Wert des Abstandes zwischen der Oberkante des Auslegerstapels und dem mindestens einen Bogenhochhalter und damit die Fallhöhe in Abhängigkeit vom Bedruckstoff der Bogen eingestellt.
- Zur Einstellung des negativen Wertes des Abstandes können empirisch ermittelte Kennlinien abgespeichert werden.
- In Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Probebogenentnahme wird der Abstand beispielsweise vom Benutzer über ein manuelles Betätigungsmittel eingestellt.
- Zusätzlich oder alternativ wird der Wert für den Abstand vom Benutzer über Eingabemittel eingegeben, wobei der Abstand sensorisch erfasst wird und solange verändert wird, bis der vorgegebene Wert eingestellt ist.
- Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Probebogenentnahme umfasst mindestens einen Sensor zur Ermittlung des Abstandes zwischen der Oberkante des Auslegerstapels und mindestens einem Bogenhochhalter, und mindestens ein Stellmittel zum Anheben und/oder Absenken der Oberkante des Auslegerstapels, wobei das Stellmittel zur Entnahme der Probebogen den Auslegerstapel solange absenkt, bis der von dem mindestens einen Sensor ermittelte Abstand zwischen der Oberkante des Auslegerstapels und dem mindestens einen Bogenhochhalter einen vorgegebenen positiven Wert aufweist.
- In Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Probebogenentnahme hebt das Stellmittel nach der Entnahme der Probebogens den Auslegerstapel solange an, bis der von dem mindestens einen Sensor ermittelte Abstand zwischen der Oberkante des Auslegerstapels und dem mindestens einen Bogenhochhalter einen vorgegebenen negativen Wert aufweist, so dass die Fallhöhe der Bogen im Fortdruck einen vorgegeben Wert aufweist.
- In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen wird zur Einstellung des Abstandes zuerst der Sensor in eine Position gebracht, welche dem vorgegebnen positiven oder negativen Wert entspricht, und anschließend wird das Stellmittel solange angesteuert, bis der Sensor die Oberkante des Auslegerstapels detektiert und das Stellmittel deaktiviert.
- Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird nachfolgend beschrieben.
- Es zeigen:
-
1 eine schematische Darstellung der erfindungswesentlichen Komponenten einer Vorrichtung zur Probebogenentnahme während des Fortdrucks, und -
2 eine schematische Darstellung der erfindungswesentlichen Komponenten der Vorrichtung zur Probebogenentnahme während einer Probenbogenentnahme. - Wie aus
1 und2 ersichtlich ist, umfasst das dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Probebogenentnahme10 für eine Bogendruckmaschine einen vorderen Geradstoßer1 , einen Stapelsensor2 , einen Bogenhochhalter3 , ein Schutzblech4 , eine Saugwalze5 mit Anschlag, ein Kettensystem mit Greifer6 und einen Auslegerstapel8 . -
1 zeigt die Vorrichtung zur Probebogenentnahme10 während des Fortdrucks. Beim Fortdruck ist eine Fallhöhe h1 eines Bogens7 zur Stabilisierung des Bogenfalls auf einen Wert h1* eingestellt, wobei der Wert h1* an das Ablageverhalten des verwendeten Bedruckstoffs angepasst ist. Zur optimalen Einstellung des Abstandes h1 können vorher rechnerisch oder empirisch ermittelte Kennlinien abgespeichert sein, d. h. die Vorrichtung zur Probebogenentnahme10 ermittelt den Abstand h1* in Abhängigkeit vom Bedruckstoff und von der Geschwindigkeit des Kettensystems. -
2 zeigt die Vorrichtung zur Probebogenentnahme10 während einer Probebogenentnahme, d. h. eine Oberkante9 des Auslegerstapels8 ist soweit abgesenkt, dass ein Abstand h2 zwischen der Oberkante9 des Auslegerstapels8 und dem mindestens einen Bogenhochhalter3 einen vorgegebenen positiven Wert aufweist. Der mindestens eine Bogenhochhalter3 ist nach dem Ausleiten einer eingestellten Anzahl von Probebogen P ohne die Bogenvorderkante zu beschädigen in den Stapelbereich eingeschossen und weist zum Kettensystem mit Greifer6 einen Abstand h3 auf. Der Abstand h3 der Bogenhochhalter3 vom Kettensystem mit Greifer6 ist so gewählt, dass bei der Entnahme von Probebogen P keiner der durch die in den Stapelbereich eingeschossenen Hochhalter3 vom Ablegerstapel8 zurückgehaltenen Bogen7 mit dem Kettensystem6 kollidiert, d. h. der Abstand h3 bestimmt die Zeitdauer, welche einem Bediener zur Entnahme der ausgeleiteten Probebogen P zur Verfügung steht. - Wie weiter aus
2 ersichtlich ist, ermittelt mindestens ein Sensor2 den Abstand h2 zwischen der Oberkante9 des Auslegerstapels8 und dem mindestens einen Bogenhochhalter3 . Zur Erleichterung der Entnahme ist ein möglichst großer positiver Wert für den Abstand h2 anzustreben. - Um sowohl einen kleinen Wert für den Abstand h1, einen ausreichenden Wert für den Abstand h3 und einen passenden Wert für den Abstand h2 zu realisieren, heben nicht dargestellte Stellmittel nach der Entnahme der Probebogens P den Auslegerstapel
8 solange an, bis der von dem mindestens einen Sensor2 ermittelte Abstand h2 zwischen der Oberkante9 des Auslegerstapels8 und dem mindestens einen Bogenhochhalter3 einen vorgegebenen negativen Wert aufweist, so dass die Fallhöhe h1 der Bogen7 im Fortdruck einen vorgegeben Wert h1* aufweist. Dadurch erhält man die gewünschte geringere Fortdruckfallhöhe h1* der Bogen. Zur Probebogenentnahme senken die Stellmittel zur Entnahme der Probebogen P den Auslegerstapel8 solange ab, bis der von dem mindestens einen Sensor2 ermittelte Abstand h2 zwischen der Oberkante9 des Auslegerstapels8 und dem mindestens einen Bogenhochhalter3 einen vorgegebenen positiven Wert aufweist, welcher zur Entnahme der Probebogen P ausreichend ist und ein Einschießen der Bogenhochhalter3 ermöglicht, ohne dass die Bogenhochhalter3 mit dem Auslegerstapel8 kollidieren. - Zur Einstellung des Abstandes h2 kann im dargestellten Ausführungsbeispiel der Sensor
2 zwischen der in1 dargestellten Position2* und der in2 dargestellten Position2 verändert werden. Die vom Sensor eingenommen Position entspricht dann dem vorgegebnen positiven oder negativen Wert. Anschließend werden die Stellmittel solange angesteuert, bis der Sensor2 die Oberkante9 des Auslegerstapels8 detektiert und die Stellmittel deaktiviert werden. Der Sensor2 kann beispielsweise gestellfest angeordnet sein und als kapazitiver und/oder optischer Sensor ausgeführt sein. Zusätzlich oder alternativ kann der Sensor2 an den Bogenhochhaltern3 angeordnet sein, so dass diese erst in den Stapel einschießen, wenn der an ihnen befestigte Sensor2 ein entsprechendes Signal ausgibt. - Der positive oder negative Wert für den Abstand h2 zwischen der Oberkante
9 des Ablegerstapels und dem mindestens einen Bogenhochhalter3 wird im dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine nicht dargestellte Steuerungseinheit automatisch eingestellt, d. h. der Benutzer gibt über eine nicht dargestellte Eingabevorrichtung nur den Bedruckstoff vor und die Steuerung stellt dann den optimalen Wert h1* für die Fallhöhe h1 über den entsprechenden Wert für den Abstand h2 ein. Bei einer alternativen nicht dargestellten Ausführungsform kann ein zusätzliches manuelles Betätigungsmittel vorhanden sein, mit dem der Bediener den Abstand h2 zur Bogenentnahme manuell einstellen kann. - Nach der Bogenentnahme kann der Auslegerstapel
8 automatisch wieder auf das Ursprungsniveau gefahren werden, d. h. es wird wieder der optimale Abstand h1* für den Fortdruck eingestellt. Alternativ kann vorgesehen sein, dass der Bediener nach der Bogenentnahme den Auslegerstapel8 für den Fortdruck durch eine manuelle Eingabe wieder in den gewünschten Bereich bewegt. - Die Erfindung ermöglicht in vorteilhafter Weise durch eine Anhebung bzw. Absenkung des Auslegerstapels eine Reduzierung der Fallhöhe im Fortdruckbetrieb bei Beibehaltung aller anderen Auslagegeometrien bei gleichzeitiger Möglichkeit zur Entnahme von Probebögen P.
-
- 1
- vorderer Geradstoßer
- 2
- Stapelsensor
- 2*
- Stapelsensor im neuen Bereich
- 3
- Bogenhochhalter
- 4
- Schutzblech
- 5
- Saugwalze und Anschlag
- 6
- Kettensystem mit Greifer
- 7
- Bogen
- 8
- Auslegerstapel
- 10
- Vorrichtung zur Probebogenentnahme
- R
- Bogenlaufrichtung
- P
- Probebogen
- h1
- Fallhöhe
- h2
- Abstand Bogenhochhalter zur Oberkante Auslegerstapel
- h3
- Abstand Bogenhochhalter zum umlaufendem Kettensystem mit Greifer
- h1*
- angepasste Fallhöhe bei Fortdruck
Claims (7)
- Verfahren zur Probebogenentnahme für eine Bogendruckmaschine mit einem Bogenausleger, in dem Bogen (
7 ) von einem Kettensystem (6 ) mittels Greifern antransportiert und auf einem Auslegerstapel (8 ) abgelegt werden, bei welchem regelmäßig Probebogen (P) zur Überprüfung von einem Auslegerstapel (8 ) entnommen werden, um das Druckergebnis zu kontrollieren, wobei zur Entnahme der Probebogen (P) mindestens Bogenhochhalter (3 ) im Bereich von vorderen Geradstoßern (1 ) im Bogenausleger angeordnet sind, wobei mit Hilfe der Bogenhochhalter (3 ) die Bildung einer Lücke innerhalb der auf den Auslegerstapel (8 ) angeförderten Bogen (7 ) erfolgt und die Entnahme von Probebogen (P) aus dieser Lücke erfolgt, gekennzeichnet durch die Schritte: – Einstellen eines Abstandes (h2) zwischen einer Oberkante (9 ) des Auslegerstapels (8 ) und dem mindestens einen Bogenhochhalter (3 ) während des Fortdrucks auf einen vorgegebenen negativen Wert, derart dass die Oberkante (9 ) des Auslegerstapels (8 ) oberhalb des Bogenhochhalters (3 ) positioniert ist, so dass eine Fallhöhe (h1) der Bogen im Fortdruck einen vorgegeben Wert (h1*) aufweist, – Absenken der Oberkante (9 ) des Auslegerstapels (8 ), bis der Abstand (h2) zwischen der Oberkante (9 ) des Auslegerstapels (8 ) und mindestens einem Bogenhochhalter (3 ) einen vorgegebenen positiven Wert aufweist, derart dass die Oberkante (9 ) des Auslegerstapels (8 ) unterhalb des Bogenhochhalters (3 ) positioniert ist, – Einschießen des mindestens einen Bogenhochhalters (3 ) vor dem Ausleiten einer eingestellten Anzahl von Probebogen (P), – Zurückziehen des mindestens einen Bogenhochhalters (3 ) nach der Entnahme der Probebogen (P) und – Einstellen des Abstandes (h2) nach der Entnahme der Probebogen (P) von dem vorgegebenen positiven Wert auf den vorgegebenen negativen Wert eingestellt wird, so dass eine Fallhöhe (h1) der Bogen im Fortdruck einen vorgegeben Wert (h1*) aufweist. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgegebene negative Wert des Abstandes (h2) und damit die Fallhöhe (h1) in Abhängigkeit vom Bedruckstoff der Bogen eingestellt werden.
- Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die Einstellung des negativen Wertes des Abstandes (h2) rechnerisch und/oder empirisch ermittelte Kennlinien abgespeichert werden.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (h2) über ein manuelles Betätigungsmittel vom Benutzer eingestellt wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert für den Abstand (h2) vom Benutzer über Eingabemittel eingegeben wird, wobei der Abstand (h2) sensorisch erfasst und solange verändert wird, bis der vorgegebene Wert eingestellt ist.
- Vorrichtung zur Probebogenentnahme für eine Bogendruckmaschine mit einem Bogenausleger, in dem Bogen (
7 ) von einem Kettensystem (6 ) mittels Greifern antransportiert und auf einem Auslegerstapel (8 ) abgelegt werden, bei welchem regelmäßig Probebogen (P) zur Überprüfung von einem Auslegerstapel (8 ) entnommen werden, um das Druckergebnis zu kontrollieren, wobei zur Entnahme der Probebogen (P) mindestens Bogenhochhalter (3 ) im Bereich von vorderen Geradstoßern (1 ) im Bogenausleger angeordnet ist, wobei der/die Bogenhochhalter (3 ) zur Bildung einer Lücke für die Entnahme von Probebogen (P) innerhalb der auf den Auslegerstapel (8 ) angeförderten Bogen (7 ) in den Stapelbereich einschiessbar ist, gekennzeichnet durch – mindestens einen Sensor (2 ) zur Ermittlung eines Abstandes (h2) zwischen einer Oberkante (9 ) des Auslegerstapels (8 ) und dem mindestens einen Bogenhochhalter (3 ), und – mindestens einem Stellmittel zum Anheben und/oder Absenken des Auslegerstapels (8 ), wobei das Stellmittel zur Entnahme der Probebogen (P) den Auslegerstapel (8 ) solange absenkt, bis der von dem mindestens einen Sensor (2 ) ermittelte Abstand (h2) zwischen der Oberkante (9 ) des Auslegerstapels (8 ) und dem mindestens einen Bogenhochhalter (3 ) einen vorgegebenen positiven Wert aufweist und dass weiterhin das Stellmittel nach der Entnahme der Probebogens (P) den Auslegerstapel (8 ) solange anhebt, bis der von dem mindestens einen Sensor (2 ) ermittelte Abstand (h2) zwischen der Oberkante (9 ) des Auslegerstapels (8 ) und dem mindestens einen Bogenhochhalter (3 ) einen vorgegebenen negativen Wert aufweist, so dass die Fallhöhe (h1) der Bogen im Fortdruck einen vorgegeben Wert (h1*) aufweist. - Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung des Abstandes (h2) zuerst der Sensor (
2 ) in eine Position gebracht wird, welche dem vorgegebnen positiven oder negativen Wert entspricht, und anschließend das Stellmittel solange angesteuert wird, bis der Sensor (2 ) die Oberkante des Auslegerstapels detektiert und das Stellmittel deaktiviert.
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Legal Events
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Owner name: MANROLAND AG, 63075 OFFENBACH, DE |
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Owner name: MANROLAND SHEETFED GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: MANROLAND AG, 63075 OFFENBACH, DE Effective date: 20120509 |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20130702 |