DE102004055880A1 - Abdeckelement für eine Abdeckung, Abdeckung für ein Maschinenbett, sowie entsprechende Maschine - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Abdeckelement für eine Abdeckung, eine entsprechende Abdeckung für ein Maschinenbett sowie eine entsprechende Maschine. Insbesondere ist die Erfindung für die Ausbildung teleskopierbarer Abdeckungen geeignet.
- Teleskopierbare Abdeckungen von Maschinenbetten werden beim Betrieb von beweglichen Maschinen wie beispielsweise Werkzeugmaschinen eingesetzt, um die Führungsbahn(en) der Maschine von Verschmutzungen wie z. B. Spänen, Staub, Flüssigkeiten oder dergleichen freizuhalten, um so einen möglichst problemlosen Betrieb der Maschine zu gewährleisten. Beim Aufbau von solchen teleskopierbaren Abdeckungen für Maschinenbetten ist es oftmals erforderlich, an den Abdeckelementen, die die eigentliche Teleskopabdeckung bilden, Bauteile zu fixieren. Hierbei kann es sich beispielsweise um Rollen handeln, auf denen ein Abdeckelement auf einer Unterlage oder einem benachbarten Abdeckelement abrollt, um Gleitelemente, auf denen ein Abdeckelement auf einer Unterlage und/oder einem benachbarten Abdeckelement gleitet oder auch um weitere Bauteile wie zum Beispiel Dämpfungselemente, die zwecks Schalldämpfung und/oder Verschleißminderung den Aufprall benachbarter Abdeckelemente während des Betriebes dämpfen. Gleitelemente und/oder Rollen sind insbesondere für eine Führung der Abdeckkästen vorteilhaft, um ein fluchtendes Verschieben der Kästen zu gewährleisten.
- Solche Bauteile wurden bisher im Regelfall einzeln an den Abdeckkästen angebracht, z. B. geschraubt, genietet oder geschweißt. Dies sind sehr arbeits- und damit kostenintensive Verbindungsverfahren, die zudem den Nachteil aufweisen, dass oftmals ein Austausch des Bauteils nicht ohne weiteres möglich ist, da hierbei die Abdeckelemente selbst in Mitleidenschaft gezogen und/oder zerlegt werden müssen. Weiterhin erfordert die Verbindung der Bauteile mit den Abdeckelementen teilweise erheblichen Werkzeugeinsatz.
- Hiervon ausgehend ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Abdeckelement für eine Abdeckung vorzuschlagen, bei dem Bauteile einfach und kostengünstig montiert und ausgetauscht werden können, insbesondere ohne eine aus den Abdeckelementen aufgebaute Abdeckung demontieren zu müssen, sowie eine entsprechende Abdeckung für eine Maschine und eine Maschine mit entsprechender Abdeckung.
- Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Abdeckelement mit den Merkmalen des Anspruchs 1, eine Abdeckung mit den Merkmalen des Anspruchs 14 und eine Maschine mit den Merkmalen des Anspruchs 16. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der jeweiligen abhängigen Ansprüche.
- Das erfindungsgemäße Abdeckelement für eine Abdeckung weist ein Bauteil auf, das mit mindestens einem Clip umfassend eine Bauteilaufnahme mit mindestens einer entsprechenden Clipaufnahme einer Wand des Abdeckelements verbunden ist.
- Unter einem Clip versteht man in diesem Zusammenhang insbesondere ein Bauelement, durch welches ein Bauteil am Abdeckelement fixiert werden kann. Insbesondere erfolgt dies durch Einschieben des Clips in eine entsprechende, am Abdeckelement ausgebildete Clipaufnahme, die zum Clip korrespondierend ausgeführt ist. Dadurch ist eine einfache und schnelle Montage der Bauteile im wesentlichen ohne zusätzliches Werkzeug möglich, in dem der mindestens eine Clip in die entsprechende Clipaufnahme eingeschoben wird. Bei dem Clip handelt es sich um ein preiswertes Bauelement, welches beispielsweise aus Kunststoff beispielsweise durch Spritzen oder Extrudieren herstellbar ist. Der Clip kann in vorteilhafter Weise so ausgebildet sein, dass ein Lösen des Clips unter normalen Betriebsumständen des Abdeckelements nicht erfolgt. Dies kann beispielsweise durch eine entsprechende Materialwahl gewährleistet werden. Dies ermöglicht die einfache Ausbildung einer festen Verbindung zwischen Bauteil und Abdeckkasten und verhindert andererseits das unbeabsichtigte Lösen des Bauteils vom Abdeckelements.
- Unter Bauteilaufnahme ist eine Aufnahme zu verstehen, die korrespondierend zum zu fixierenden Bauteil oder zu einer Zwischenhalterung zur Aufnahme des Bauteils ausgebildet ist. Insbesondere kann die Bauteilaufnahme universell zur Aufnahme unterschiedlicher Bauteile oder individuell an ein bestimmtes Bauteil angepasst ausgebildet sein. Unter einem Abdeckelement ist insbesondere ein Abdeckkasten einer teleskopierbaren Abdeckung zu verstehen.
- Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Abdeckelements ist der Clip mit einer Kante der Wand verbunden.
- Nach einer noch weiteren vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Abdeckelements umfasst der Clip mindestens zwei Cliparme, die jeweils auf gegenüberliegenden Seiten der Wand liegen und die einen Spalt mit einer Spaltbreite bilden, die größer oder gleich einer Dicke der Wand ist, bevorzugt dieser im wesentlichen entspricht.
- Eine Spaltbreite der Cliparme, die im wesentlichen der Dicke der Wand entspricht, ermöglicht in vorteilhafter Weise eine feste Verbindung zwischen Clip und Wand.
- Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Abdeckelements weisen der Clip erste Fixierungsmittel und die Clipaufnahme zweite Fixierungsmittel zur form- und/oder kraftschlüssigen Verbindung des Clips mit der Clipaufnahme auf.
- Erste und zweite Fixierungsmittel können beispielsweise als zueinander korrespondierende Rastmittel ausgebildet sein.
- Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Abdeckelements ist zumindest einer der Cliparme über eine Schwenkachse mit der Bauteilaufnahme verbunden.
- Durch ein Verschwenken mindestens eines Cliparms kann die Spaltbreite zwischen den Cliparmen verändert werden, so dass beispielsweise ein Einschieben des Clips in die Clipaufnahme leicht möglich ist, insbesondere auch ohne den Einsatz von Werkzeug.
- Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Abdeckelements weisen der Clip und/oder die Clipaufnahme Führungsmittel auf. Die Führungsmittel ermöglichen in vorteilhafter Weise eine Führung des Clips beim Einschieben in die Clipaufnahme, insbesondere der ersten Führungsmittel zu und in die zweiten Führungsmittel oder umgekehrt.
- Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Abdeckelements bewirken die Führungsmittel beim Einschieben des Clips in die Clipaufnahme eine Auslenkung zumindest eines Cliparms um die Schwenkachse. Besonders vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang, dass die Auslenkung eine Vergrößerung der Spaltbreite bewirkt.
- Eine vergrößerte Spaltbreite ermöglicht in vorteilhafter Weise ein leichtes Einschieben des Clips in die Clipaufnahme und somit eine einfache Montage des Bauteils an der Wand des Abdeckelements. Bevorzugt sind die Führungsmittel so ausgebildet, dass dann, wenn erste und zweite Fixierungsmittel miteinander verbunden sind, die Auslenkung beendet ist und der mindestens eine Cliparm wieder in der Ausgangslage ist, das heißt bevorzugt wieder eine Spaltbreite aufweist, die im wesentlichen der Dicke der Wand entspricht. Dies kann beispielsweise durch keilförmige Führungsmittel erreicht werden. So ist ein leichtes Einschieben des Clips in die Clipaufnahme bei gleichzeitig möglichst fester Verbindung des Clips mit der Wand gewährleistet. Bei einer solchen Ausgestaltung des Führungsmittels bildet dieses auch ein Rastmittel.
- Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Abdeckelements ist die Schwenkachse durch eine Reduktion der Materialstärke des Cliparms, insbesondere durch einen Hinterschnitt gebildet.
- Vorteilhafter Weise sollte die Reduktion der Materialstärke des Cliparms zwar zur Ausbildung einer Schwenkachse führen, jedoch sollte die verbleibende Materialstärke so groß sein, dass einerseits eine festlegbare Minimalkraft am Cliparm angreifen muss, um die Auslenkung des Cliparms zu bewirken, so dass der Clip nicht ungewollt während des Betriebes von der Clipaufnahme gelöst wird. Andererseits kann in vorteilhafter Weise zusätzlich gewährleistet werden, dass keine Sollbruchstelle an der Schwenkachse entsteht, die zu einer ungewollten Zerstörung des Clips und damit zu einem Lösen des Bauteils von der Wand führen würde.
- Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Abdeckelements nimmt die Bauteilaufnahme eine Achse einer Rolle auf.
- Die Rolle verringert in vorteilhafter Weise die Reibung, insbesondere die Haft- und/oder Gleitreibung, zwischen dem Abdeckelement und einer anderen Oberfläche, auf der sich das Abdeckelement bewegt. Insbesondere beim Betrieb mehrerer Abdeckelemente beispielsweise als teleskopierbare Abdeckung ermöglichen Rollen an den einzelnen Elementen ein problemloses fluchtendes Verschieben der einzelnen Elemente. Insbesondere kann eine Rolle aus einem Kunststoff ausgebildet sein. Die Ausbildung von Rollen, die mit einem Clip an der Wand befestigt sind, ermöglicht in einfacher Weise Montage und Austausch dieser Verschleißteile. Hierzu müssen nur die Clips gelöst, die Rolle samt Clip(s) von der Wand gelöst werden und eine neue Rolle mit mindestens einem Clip an der Wand fixiert werden. Insbesondere bei teleskopierbaren Abdeckungen ist eine Demontage der Abdeckung oder von Teilen der Abdeckung zum Austausch einer Rolle nicht mehr zwingend notwendig.
- Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung der erfindungsgemäßen Abdeckung nimmt die Bauteilaufnahme ein Gleitelement auf.
- Ein Abdeckelement mit einem Gleitelement kann insbesondere zur Bewegung des Abdeckelements beispielsweise in einer teleskopierbaren Abdeckung dienen.
- Besonders bevorzugt ist in diesem Zusammenhang, dass das Gleitelement eine Gleitfläche aufweist.
- Material und/oder Oberflächenbeschaffenheit der Gleitfläche werden in vorteilhafter Weise so gewählt, dass die Reibung, insbesondere die Haft- und/oder Gleitreibung, möglichst gering ist, insbesondere geringer als im Vergleich zur Reibung zwischen der Wand der Abdeckung und einer Oberfläche, auf der sich das Abdeckelement bewegt.
- Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Abdeckelements ist das Gleitelement durch Kraft- und/oder Formschluss lösbar mit der Bauteilaufnahme verbunden.
- Eine solche Verbindung zwischen Gleitelement und Bauteilaufnahme ermöglicht in einfacher Weise den Austausch eines Gleitelementes ohne Lösen oder Austausch des mindestens einen Clips. Insbesondere kann so das Gleitelement in eine entsprechende Bauteilaufnahme einfach eingesteckt werden.
- Gemäß einem weiteren Aspekt des erfinderischen Gedankens wird eine Abdeckung, insbesondere eines Maschinenbettes, vorgeschlagen, die mindestens ein erfindungsgemäßes Abdeckelement umfasst. Bevorzugt ist hierbei eine Abdeckung, bei der mindestens zwei erfindungsgemäße Abdeckelemente ausgebildet sind, die zumindest teilweise ineinander schiebbar sind. Solche teleskopierbaren Abdeckungen werden oftmals bei Maschinen eingesetzt, die bewegliche Bauteile aufweisen, insbesondere bei Werkzeugmaschinen. Gerade bei solchen teleskopierbaren Abdeckungen ist der Einsatz von Abdeckelementen mit Rollen und/oder Gleitelementen zur Gewährleistung einer fluchtenden Bewegung der Abdeckung möglich und erfindungsgemäß. Die oben offenbarten Details für Abdeckelemente sind in gleicher Weise für Abdeckungen anwendbar und vorteilhaft.
- Gemäß einem weiteren Aspekt des erfinderischen Gedankens wird eine Maschine vorgeschlagen, die mindestens ein erfindungsgemäßes Abdeckelement und/oder eine erfindungsgemäße Abdeckung umfasst. Insbesondere bevorzugt ist hier eine Werkzeugmaschine.
- Weitere Vorteile und Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, ohne dass die Erfindung auf die dort gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Es zeigen:
-
1 schematisch einen Ausschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Abdeckelements; -
2 schematisch einen Ausschnitt einer Wand des ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Abdeckelements ohne einen montierten Clip; -
3 schematisch einen nicht montierten Clip nach dem ersten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Abdeckelements; -
4 schematisch eine stirnseitige Ansicht eines Clips gemäß3 ; -
5 schematisch einen Längsschnitt durch einen Clip gemäß3 ; -
6 schematisch einen Längsschnitt durch die Wand eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Abdeckelements mit montiertem Bauteil; -
7 schematisch eine perspektivische Ansicht eines Ausschnitts eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Abdeckelements; -
8 schematisch einen Ausschnitt des zweiten Ausführungsbeispiels im Querschnitt; -
9 schematisch einen Längsschnitt durch einen Ausschnitt des zweiten Ausführungsbeispiels; -
10 schematisch einen Querschnitt eines Ausschnitts des zweiten Ausführungsbeispiels; -
11 schematisch eine erste perspektivische Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels eines Clips; und -
12 schematisch eine zweite perspektivische Ansicht des dritten Ausführungsbeispiels. - Insbesondere an Hand der
1 bis6 wird ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Abdeckelements beschrieben.1 zeigt schematisch einen Ausschnitt einer Wand1 eines nicht dargestellten Abdeckelements einer teleskopierbaren Abdeckung, an deren Kante2 mittels zweier Clips3 eine Rolle4 befestigt ist. Solche Rollen4 dienen der Verminderung von Reibungskräften beim Betrieb der Abdeckung, also beim Verschieben der einzelnen Abdeckelemente gegeneinander. Vermindert werden insbesondere Haft- und/oder Gleitreibung. Weiterhin ermöglichen die Rollen4 beispielsweise eine Führung, insbesondere eine fluchtende Führung der Abdeckelemente. Die Rollen4 können sowohl auf einem benachbarten Abdeckelement, als auch auf einer Unterlage rollen. -
2 zeigt schematisch einen Ausschnitt der entsprechenden Wand1 mit Kante2 ohne Clips3 und Rolle4 . Die Wand1 weist im Bereich der Kante2 zwei Clipaufnahmen5 auf. Diese umfassen zweite Fixierungsmittel6 , die im vorliegenden Ausführungsbeispiel als im wesentlichen kreisförmige Ausnehmungen gebildet sind. Diese zweiten Fixierungsmittel6 korrespondieren zu ersten Fixierungsmitteln7 , die am Clip3 ausgebildet sind. Wie3 zu entnehmen ist, sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel die ersten Fixierungsmittel7 im wesentlichen zapfenförmig ausgebildet. Die ersten Fixierungsmittel7 und die zweiten Fixierungs mittel6 verhindern im wesentlichen mittels Kraft- und/oder Formschluss ein Lösen des Clips3 aus der Clipaufnahme5 . - Wie insbesondere
3 zu entnehmen ist, umfasst der Clip3 im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwei Cliparme8 , die sich wie1 dargestellt ist im montierten Zustand jeweils auf einander gegenüberliegenden Seiten der Wand1 befinden. Die ersten Fixierungsmittel7 sind an der Innenseite9 der Cliparme8 ausgebildet. - Um die Montage des Clips
3 , also das Einschieben des Clips3 in die Clipaufnahme5 zu erleichtern, weisen die Cliparme8 Schwenkachsen10 auf, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch eine Materialreduktion der Cliparme8 in Form eines Hinterschnitts11 gebildet sind. Wie4 zu entnehmen ist, weisen die ersten Fixierungsmittel7 im vorliegenden Ausführungsbeispiel Führungsmittel12 auf, die durch eine im wesentlichen keilförmige Ausbildung der ersten Fixierungsmittel7 gebildet sind. Die Führungsmittel12 sind so ausgebildet, dass sie beim Einschieben des Clips3 in die Clipaufnahme5 eine Auslenkung der Cliparme8 um die jeweilige Schwenkachse10 bewirken. Die Führungsmittel12 sind so ausgebildet, dass diese Schwenkbewegung in vorteilhafter Weise zu einer Vergrößerung einer Spaltbreite13 der Cliparme8 führt. Dies erleichtert das Einschieben des Clips3 in die Clipaufnahme5 . Nach Erreichen der korrekten Position des Clips3 in der Clipaufnahme5 erfolgt eine Verriegelung der ersten Fixierungsmittel7 mit den zweiten Fixierungsmitteln6 , bevorzugt durch Form- und/oder Kraftschluss. In diesem Zustand, in dem der Clip3 mit der Clipaufnahme5 verbunden ist, entspricht die Spaltbreite13 im wesentlichen einer Dicke24 der Wand1 . - Im vorliegenden Ausführungsbeispiel bewirkt die Form der Führungsmittel
12 beziehungsweise der ersten Fixierungsmittel6 einen Formschluss zwischen ersten Fixierungsmitteln7 und zweiten Fixierungsmitteln6 , die ein Lösen des Clips im wesentlichen verhindert. Die Hinterschnitte11 sind so gewählt, dass einerseits ein Einschieben des Clips3 in die Clipaufnahme5 im wesentlichen ohne Werkzeug möglich ist und andererseits ein Auslenken der Cliparme8 um die Schwenkachsen10 nicht so leicht möglich ist, dass ein unbeabsichtigtes Lösen des Clips3 aus der Clipaufnahme5 erfolgen kann, um ein unbeabsichtigtes Lösen des Clips3 von der Wand1 zu verhindern. - Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Cliparme
8 mit abgeschrägten Kanten14 ausgebildet, die das Einschieben des Clips3 in die Clipaufnahme5 weiter erleichtern. Weiterhin weist der Clip3 eine Bauteilaufnahme15 auf, die im vorliegenden ersten Ausführungsbeispiel eine Achsenaufnahme16 einer Achse17 der Rolle4 umfasst, wie insbesondere5 und6 zu entnehmen ist. -
5 zeigt schematisch einen Clip3 im nicht eingebauten Zustand, während6 schematisch einen Längsschnitt durch einen Ausschnitt einer Wand1 mit montierten Clips3 und einer Rolle4 mit Achse17 , die in den korrespondierenden Achsenaufnahmen16 der Clips3 gehalten ist, zeigt. Die Achsenaufnahme16 ist durch eine entsprechende Aushöhlung der Bauteilaufnahme15 gebildet, die von Bauteilaufnahmewänden18 umfänglich begrenzt wird. In axialer Richtung sind die Bauteilaufnahmewände18 als Sicherungsmittel19 mit einer größeren Materialdicke ausgebildet, um so ein Herausgleiten der Achse17 aus der Achsenaufnahme16 in axialer Richtung zu verhindern. Der Durchmesser20 der Achsenaufnahme16 korrespondiert im wesentlichen mit dem Durchmesser der Achse17 , wobei ein gewisses Spiel der Achse17 in der Achsenaufnahme16 berücksichtigt werden kann, wohingegen ein freier Durchmesser21 der Bauteilaufnahme15 im Bereich der Sicherungsmittel19 kleiner ist als der Durchmesser der Achse17 . Die Bauteilaufnahme15 muss im Bereich der Sicherungsmittel19 keinen kreisförmigen Querschnitt aufweisen, auch eine Verringerung des freien Durchmessers21 beispielsweise durch zwei vorspringende Bereiche von im wesentlichen halbkreisförmiger Geometrie ist möglich und erfindungsgemäß (vgl.4 ). - Gemäß
4 weist der Clip3 zusätzlich im Bereich der Bauteilaufnahme15 eine Aussparung22 auf, deren Breite23 im wesentlichen der Dicke24 der Wand1 entspricht. Diese Aussparung bildet weitere erste Fixierungsmittel7 , die mit entsprechenden zweiten Fixierungsmitteln6 in der Clipaufnahme5 zusammenwirken und so eine Bewegung des Clips3 im wesentlichen verhindert. - Ein weiteres zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in den
7 bis10 offenbart. Es werden nur die Unterschiede zum ersten Ausführungsbeispiel aufgezeigt, wobei identische Teile identisch nummeriert sind.7 zeigt schematisch eine Ansicht einer Wand1 eines Abdeckelements, insbesondere einer ineinander schiebbaren Abdeckung. An der Kante2 der Wand1 ist mittels zweier Clips3 ein Gleitelement25 befestigt. Dieses dient der Verminderung insbesondere von Haft- und/oder Gleitreibung beim Betrieb der Abdeckung, also während der Bewegung der einzelnen Abdeckelemente. Das Gleitelement25 weist eine Gleitfläche26 auf. Material und/oder Oberflächenbeschaffenheit der Gleitfläche26 werden in vorteilhafter Weise so gewählt, dass die Reibung, insbesondere die Haft- und/oder Gleitreibung, möglichst gering ist, insbesondere geringer als im Vergleich zur Reibung zwischen der Wand der Abdeckung und einer Oberfläche, insbesondere einem benachbarten Abdeckelement und/oder einer Unterlage, auf der sich das Abdeckelement bewegt. -
8 zeigt einen Ausschnitt des Abdeckkastens im Bereich der Bauteilaufnahme18 . Das Gleitelement25 ist durch Kraftschluss mit den Bauteilaufnahmewänden18 fixiert. Eine Fixierung in Erstreckungsrichtung10 der Wand1 erfolgt über ein Sicherungsmittel19 , welches hier durch eine Kante der Wand1 gebildet ist. - Das Sicherungsmittel
19 verhindert ein Verschieben des Gleitelements25 in axialer Richtung. -
9 zeigt schematisch einen Längsschnitt durch einen Ausschnitt der Wand1 eines zweiten Ausführungsbeispiels. Das quaderförmige Gleitelement25 ist mittels Kraftschluss in den Bauteilaufnahmen15 der Clips3 fixiert. Wie10 zu entnehmen ist, gleitet das Gleitelement25 im Betrieb der Abdeckung auf der Unterlage27 . -
11 und12 zeigen schematisch einen Clip3 gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Abdeckelements in verschiedenen perspektivischen Ansichten, der eine Achsenaufnahme16 zur Aufnahme einer Achse17 einer Rolle4 aufweist. Weiterhin ist die Bauteilaufnahme15 so ausgebildet, dass ein Gleitelement25 in Kraft- und/oder Formschluss mit den Bauteilaufnahmewänden18 der Bauteilaufnahme15 gebracht werden kann. So kann ein Clip3 sowohl zur Fixierung von Gleitelementen25 , als auch von Rollen4 verwendet werden. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird in Bezug auf die Beschreibung von Details, die identisch zum ersten und/oder zweiten Ausführungsbeispiel sind, auf die Beschreibung der entsprechenden Figuren verwiesen. - Sämtliche Vorteile und Details, welche oben für das erste Ausführungsbeispiel offenbart wurden, sind gleichermaßen im zweiten und dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung vorhanden und ausgebildet und auf diese anwendbar. Dies gilt auch umgekehrt.
- Das erfindungsgemäße Abdeckelement erlaubt aufgrund der mittels Clips
3 an einer Wand1 der Abdeckung fixierten Bauteile4 ,25 eine schnell und kostengünstig die Durchführung von Montage und Austausch dieser Bauteile4 ,25 . Als Bau teile4 ,25 werden insbesondere Verschleißteile wie zum Beispiel Rollen4 und Gleitelemente25 an der Wand1 des Abdeckelements befestigt. -
- 1
- Wand
- 2
- Kante
- 3
- Clip
- 4
- Rolle
- 5
- Clipaufnahme
- 6
- zweite Fixierungsmittel
- 7
- erste Fixierungsmittel
- 8
- Cliparm
- 9
- Innenseite des Cliparms
- 10
- Schwenkachse
- 11
- Hinterschnitt
- 12
- Führungsmittel
- 13
- Spaltbreite
- 14
- abgeschrägte Kanten
- 15
- Bauteilaufnahme
- 16
- Achsenaufnahme
- 17
- Achse
- 18
- Bauteilaufnahmewände
- 19
- Sicherungsmittel
- 20
- Durchmesser der Achsenaufnahme
- 21
- freier Durchmesser der Bauteilaufnahme im Bereich der Sicherungsmittel
- 22
- Aussparung
- 23
- Breite der Aussparung
- 24
- Dicke der Wand
- 25
- Gleitelement
- 26
- Gleitfläche
- 27
- Unterlage
Claims (16)
- Abdeckelement für eine Abdeckung, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Bauteil (
4 ,25 ) mit mindestens einem Clip (3 ) umfassend eine Bauteilaufnahme (15 ) mit mindestens einer entsprechenden Clipaufnahme (5 ) einer Wand (1 ) des Abdeckelements verbunden ist. - Abdeckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Clip (
3 ) mit einer Kante (2 ) der Wand (1 ) verbunden ist. - Abdeckelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Clip (
3 ) mindestens zwei Cliparme (8 ) umfasst, die jeweils auf gegenüberliegenden Seiten der Wand (1 ) liegen und die einen Spalt mit einer Spaltbreite (13 ) bilden, die größer oder gleich einer Dicke (24 ) der Wand (1 ) ist, bevorzugt dieser im wesentlichen entspricht. - Abdeckelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Clip (
3 ) erste Fixierungsmittel (7 ) und die Clipaufnahme (5 ) zweite Fixierungsmittel (6 ) zur form- und/oder kraftschlüssigen Verbindung des Clips (3 ) mit der Clipaufnahme (5 ) aufweisen. - Abdeckelement nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Cliparme (
8 ) über eine Schwenkachse (10 ) mit der Bauteilaufnahme (15 ) verbunden ist. - Abdeckelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Clip (
3 ) und/oder die Clipaufnahme (5 ) Führungsmittel (12 ) aufweisen. - Abdeckelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel (
12 ) beim Einschieben des Clips (3 ) in die Clipaufnahme (5 ) eine Auslenkung zumindest eines Cliparms (8 ) um die Schwenkachse (10 ) bewirken. - Abdeckelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslenkung eine Vergrößerung der Spaltbreite (
13 ) bewirkt. - Abdeckelement nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (
10 ) durch eine Reduktion der Materialstärke des Cliparms (8 ), insbesondere durch einen Hinterschnitt (11 ) gebildet ist. - Abdeckelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteilaufnahme (
15 ) eine Achse (17 ) einer Rolle (4 ) aufnimmt. - Abdeckelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteilaufnahme (
15 ) ein Gleitelement (25 ) aufnimmt. - Abdeckelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (
25 ) eine Gleitfläche (26 ) aufweist. - Abdeckelement nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (
25 ) durch Kraft- und/oder Formschluss lösbar mit der Bauteilaufnahme (15 ) verbunden ist. - Abdeckung, insbesondere eine Abdeckung eines Maschinenenbetts, vorzugsweise einer Werkzeugmaschine, umfassend mindestens ein Abdeckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 14.
- Abdeckung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Abdeckelemente ausgebildet sind, die zumindest teilweise ineinander schiebbar sind.
- Maschine, umfassend eine Abdeckung nach Anspruch 14 oder 15 und/oder umfassend ein Abdeckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200410055880 DE102004055880A1 (de) | 2004-11-19 | 2004-11-19 | Abdeckelement für eine Abdeckung, Abdeckung für ein Maschinenbett, sowie entsprechende Maschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200410055880 DE102004055880A1 (de) | 2004-11-19 | 2004-11-19 | Abdeckelement für eine Abdeckung, Abdeckung für ein Maschinenbett, sowie entsprechende Maschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102004055880A1 true DE102004055880A1 (de) | 2006-05-24 |
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ID=36313752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200410055880 Ceased DE102004055880A1 (de) | 2004-11-19 | 2004-11-19 | Abdeckelement für eine Abdeckung, Abdeckung für ein Maschinenbett, sowie entsprechende Maschine |
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| DE (1) | DE102004055880A1 (de) |
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Legal Events
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