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DE102004055436B4 - Vorrichtung zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff - Google Patents

Vorrichtung zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff Download PDF

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DE102004055436B4 DE200410055436 DE102004055436A DE102004055436B4 DE 102004055436 B4 DE102004055436 B4 DE 102004055436B4 DE 200410055436 DE200410055436 DE 200410055436 DE 102004055436 A DE102004055436 A DE 102004055436A DE 102004055436 B4 DE102004055436 B4 DE 102004055436B4
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Abstract

Vorrichtung (10) zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff, insbesondere flüssigem Brennstoff für ein Heizgerät (100), mit einem Brennstoffleitungsabschnitt (12) und einem in dem Brennstoffleitungsabschnitt (12) angeordneten elektrischen Heizelement (14), wobei zwischen einem Außenumfangsbereich (16) des Heizelements (14) und einem Innenumfangsbereich (18) des Brennstoffleitungsabschnitts (12) Mittel (20-34) zur Umlenkung einer Brennstoffströmung (36) vorgesehen sind, und wobei die Mittel (20-34) zur Umlenkung der Brennstoffströmung (36) eine im Wesentlichen spiralförmige Umlenkung von Brennstoff um die Brennstoffleitungsabschnittslängsachse herum bewirken können, und wobei die Mittel (20; 26-34) zur Umlenkung der Brennstoffströmung (36) zumindest eine in einem zwischen dem Außenumfangsbereich (16) des Heizelements (14) und dem Innenumfangsbereich (18) des Brennstoffleitungsabschnitts (12) gebildeten Ringspalt (38) angeordnete Spiralfeder (20; 26-34) umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralfeder (20; 26-34) zumindest abschnittsweise mit einem Außenumfangsbereich (18) des Heizelements (14) und/oder einem Innumfangsbereich (18) des Brennstoffleitungsabschnitts (12) verbunden ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1, 2 oder 3.
  • Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Heizgerät mit solch einer Vorrichtung zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff.
  • Beispielsweise im Zusammenhang mit der Vorwärmung von flüssigem Brennstoff für Fahrzeugheizgeräte ist es bekannt, den Brennstoff indirekt in einem von dem Brennstoff durchströmten Vorwärmer zu erwärmen. Das Vorwärmer-Bauteil wird durch eine in den Vorwärmer integrierte Heizpatrone aufgeheizt und erwärmt seinerseits den von Brennstoff durchströmten Bereich. Die Heizpatrone selbst wird dabei nicht von Brennstoff berührt. Ein Beispiel für eine derartige Lösung ist die aus der DE 39 18 663 A1 bekannte Anordnung zur Brennstoffvorwärmung für einen Ultraschallzerstäuber für Heizgeräte.
  • Nachteilig bei dieser Art der Brennstoffvorwärmung sind das langsame Ansprechverhalten und der niedrige Wirkungsgrad des Vorwärmers. Das langsame Ansprechverhalten ergibt sich daraus, dass eine große Bauteilmasse erwärmt werden muss, bevor die brennstoffführenden Wände auf die erforderliche Temperatur gebracht sind. Diese große thermische Trägheit kann nur durch eine entsprechend hohe Leistung der Heizpatrone kompensiert werden. Diese Maßnahme hat aber den Nachteil hoher Bauteilkosten und eines hohen Startenergieverbrauchs. Weiterhin erschwert die große thermische Trägheit eine schnelle Regelung des Vorwärmers. Eine schnelle Regelung ist jedoch vorteilhaft, um schwierig zu handhabende Betriebszustände wirksam steuern zu können, beispielsweise eine nicht-anliegende Brennstoffsäule, ein Auftreten großer Blasen in der Brennstoffleitung und so weiter. Der niedrige Wirkungsgrad der oben beschriebenen Vorwärmtechnik ergibt sich daraus, dass der Vorwärmer als Ganzes mehr oder weniger isotherm aufgewärmt wird. Daraus resultieren hohe Oberflächentemperaturen, die wiederum hohe Verluste bewirken (Wärmestrahlung, konvektive Kühlung durch den Vorwärmer überströmende Brennluft und so weiter).
  • Zur Lösung dieses Problems ist es aus der DE 35 05 206 A1 bereits bekannt, das Heizaggregat in Form eines innerhalb des vom Kraftstoff durchströmten Leitungshohlraums angeordneten Heizstabes auszubilden.
  • Diese Lösung erzielt zwar ein schnelleres Ansprechverhalten und ergibt auch einen besseren Wirkungsgrad, führt aber zu neuen Problemen. Denn durch Totzonen in der Strömung, Rückströmgebiete und ähnliches besteht das Risiko, dass Brennstoff über längere Zeit mit der heißen Oberfläche des Heizelements in Kontakt bleibt und deshalb zu Ablagerungen führt.
  • Ferner ist aus der EP 0 495 402 A2 eine Vorrichtung zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1, 2 und 3 bekannt.
  • Aus der DE 34 28 484 A1 ist eine Vorrichtung zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff mit einem in einem Durchflußrohr angeordneten Rohrheizkörper bekannt. der Rohrheizkörper ist mit wendelförmigen Distanzstücken mittig im Durchflußrohr angeordnet.
  • Die CH 631 798 A5 offenbart eine Ölvorwärmeeinrichtung für einen Druckzerstäuberbrenner mit einem in einem Block aufgenommenen Heizkörper. Der Heizkörper steht mit dem Block in Berührung, wobei die Brennstoffzuführungsleitung durch eine schraubenlinienförmige Aussparung an der Berührungsfläche zwischen dem Block und dem Heizkörper gebildet wird.
  • Ferner offenbart die DE 198 60 196 C1 den Aspekt der Brennstoffvorwärmung bei einem Fahrzeugheizgerät.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff zur Verfügung zu stellen, welche den Wirkungsgrad der Vorwärmung begünstigt und gleichzeitig kostengünstig herzustellen ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die unabhängigen Ansprüche gelöst.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff baut auf dem gattungsgemäßen Stand der Technik dadurch auf, dass die Spiralfeder zumindest abschnittsweise mit einem Außenumfangsbereich des Heizelements und/oder einem Innumfangsbereich des Brennstoffleitungsabschnitts verbunden ist. Die Feder muss nicht notwendigerweise längs der gesamten Berührungslinie mit dem Heizelement verbunden sein. Eine thermische Anbindung der Feder steigert jedoch den Wirkungsgrad, da in diesem Fall der Wärmeeintrag in den flüssigen Brennstoff zu einem besonders großen Teil über die Feder erfolgen kann.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff baut alternativ auf dem gattungsgemäßen Stand der Technik dadurch auf, dass die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung zumindest ein auf dem Außenumfangsbereich des Heizelements vorgesehenes Außengewinde umfassen. In diesem Fall bildet der Boden der spiralförmigen Gewindenut den Außenumfangsbereich des Heizelements, wäh rend der spiralförmige Steg des Gewindes die Mittel zum Umlenken der Brennstoffströmung darstellt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff baut alternativ auf dem gattungsgemäßen Stand der Technik dadurch auf, dass die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung zumindest ein auf dem Innenumfangsbereich des Brennstoffleitungsabschnitts vorgesehenes Innengewinde umfassen. In diesem Fall bildet der Boden der spiralförmigen Gewindenut den Innenumfangsbereich des Brennstoffleitungsabschnitts, während der spiralförmige Gewindesteg die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung darstellt. Bei dieser, wie auch bei allen anderen Ausführungsformen, wird bevorzugt, dass die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung möglichst unter Abdichtung mit dem Außenumfangsbereich des Heizelements und dem Innenumfangsbereich des Brennstoffleitungsabschnitts in Verbindung stehen, damit ein Kurzschlussstrom beziehungsweise ein Bypass in axialer Richtung vermieden werden kann.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung zwei oder mehr voneinander getrennte Strömungskanäle bilden. Auf diese Weise kann der Strömungswiderstand beziehungsweise der Druckverlust weiter reduziert werden.
  • Dabei wird besonders bevorzugt, dass die zumindest zwei der zwei oder mehr voneinander getrennten Strömungskanäle im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen. Beispielsweise kann ein zwei- oder mehrgängiges Gewinde beziehungsweise eine doppelt oder mehrfach gewickelte Feder verwendet werden.
  • Weiterhin wird bevorzugt, dass der Brennstoffleitungsabschnitt einen größeren Außenumfang als andere Brennstoffleitungsabschnitte aufweist. Eine derartige Vergrößerung des Außenumfangs ermöglicht den Einsatz eines Heizelements mit einer vergleichbar großen wirksamen Oberfläche ohne zu große Druckverluste zu erzeugen.
  • Bei bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass sie eine Einlassöffnung aufweist, die im Bereich des Anfangs zumindest eines durch die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung gebildeten Kanals angeordnet ist. Auch dadurch werden Totzonen vermieden, die wegen möglicher Ablagerung von mitgeführten Schmutzpartikeln, der Bildung von Brennstoffablagerungen in Folge hoher Verweilzeit des Brennstoffs oder des Verharrens und Ansammelns von Luftbläschen ungünstig sind.
  • Aus dem gleichen Grund wird bevorzugt, dass die Vorrichtung eine Auslassöffnung aufweist, die im Bereich des Endes zumindest eines durch die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung gebildeten Kanals angeordnet ist.
  • Bei bestimmten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Heizelements kann vorgesehen sein, dass der Außenumfangsbereich des Heizelements zumindest abschnittsweise durch eine Hülse gebildet ist. In diesem Fall wird die Heizelementoberfläche nicht direkt überströmt, weil die Hülse den Brennstoff und das eigentliche Heizelement trennt. Die Wandstärke der Hülse ist dabei vorzugsweise so niedrig zu halten, dass die Wärmekapazität der Hülse kleiner als die Wärmekapazität des in der Vorrichtung befindlichen Brennstoffs ist.
  • Jedes Heizgerät, insbesondere jedes Kraftfahrzeugzusatzheizgerät und/oder jedes Kraftfahrzeugstandheizgerät, das die erfindungsgemäße Vorrichtung aufweist, fällt in den Schutzbereich der zugehörigen Ansprüche.
  • Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich durch die vorliegende Erfindung insbesondere die folgenden Vorteile ergeben:
    • – hoher Wirkungsgrad des Vorwärmers bei gleichzeitig kleiner Baugröße;
    • – kleine Wärmekapazität und damit schnelles Ansprechverhalten und gute Regelbarkeit des Vorwärmers;
    • – einstellbarer Druckverlust im Vorwärmer durch geeignete Wahl des Querschnitts und der Länge des Strömungskanals beziehungsweise der Strömungskanäle;
    • – geringes Flüssigkeitsvolumen und damit geringes Volumen an Brennstoff, das bei der Vorheizung des Vorwärmers (Brennstoffmassenstrom Null) infolge thermischer Ausdehnung des Brennstoffs ausgefördert wird;
    • – geringes Risiko der Bildung von Ablagerungen aufgrund der Vermeidbarkeit von Totzonen und Rückströmgebieten, was durch die zwangsgeführte Strömungsausrichtung durch die Mittel zur Umlenkung erreicht wird;
    • – einfacher Aufbau, der zu niedrigen Bauteilkosten führt; und
    • – bei der Variante der in die Hülse eingesteckten Heizpatrone wird der Kontakt von Brennstoff und Heizelement vermieden, was eine besonders einfache Lösung für die Abdichtung des Vorwärmers darstellt;
    • – niedriger Strömungswiderstand/Druckverlust, wenn die Steigung der Spirale sowie der Querschnitt des resultierenden Strömungskanals groß ist;
    • – bestmöglicher Wirkungsgrad hinsichtlich des Wärmeübergangs, wenn die Steigung der Spirale sowie der Querschnitt des gebildeten Strömungskanals klein sind, was dazu führt, dass die Strömungsgeschwindigkeit und der Wärmeübergang groß sind. Daraus ergibt sich, dass ein Kompromiss zwischen optimalem Wärmeübergang und niedrigem Strömungswiderstand zu wählen ist, der alle Anforderungen erfüllt;
    • – wenn als Spiralfeder eine Drahtfeder verwendet wird, kann diese zusätzlich als wärmeübertragendes Element wirken.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der zugehörigen Zeichnungen beispielhaft erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 2 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 3 eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 4 eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 5 eine fünfte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 6 eine sechste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 7 eine siebte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 8 eine achte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung; und
  • 9 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Heizgeräts.
  • In den 1 bis 9 sind gleiche oder ähnliche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Bei allen in den 1 bis 8 dargestellten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff ist ein im Wesentlichen zylinderförmiges elektrisches Heizelement 14 coaxial in einem ebenfalls im Wesentlichen zylindrischen Brennstoffleitungsabschnitt 12 angeordnet, wobei die nur teilweise dargestellten elektrischen Anschlussleitungen mit 54 bezeichnet sind. Die Brennstoffströmungsrichtung ist durch jeweilige Pfeile dargestellt, die am Ein- beziehungsweise Auslass das Bezugszeichen 36 tragen. Weiterhin ist den in den 1 bis 8 dargestellten Ausführungsformen gemeinsam, dass die jeweiligen Mittel 20 bis 34 zur Umlenkung der Brennstoffströmung 36 eine im Wesentlichen spiralförmige Umlenkung von Brennstoff bewirken, wobei die spiralförmige Umlenkung in Windungen um die Brennstoffleitungsabschnittlängsachse herum erfolgt, wie es durch die jeweiligen Pfeile angedeutet ist.
  • Nachfolgend werden die jeweiligen Besonderheiten der einzelnen Ausführungsformen erläutert.
  • Bei der in 1 dargestellten Ausführungsform sind die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung 36 durch eine Spiralfeder 20 gebildet, die in einem Ringspalt 38 angeordnet ist, der zwischen dem Außenumfangsbereich 16 des Heizelements 14 und dem Innenumfangsbereich 18 des Brennstoffleitungsabschnitts 12 gebildet wird. Die vorzugsweise aus Draht hergestellte Spiralfeder 20 ist thermisch an das elektrische Heizelement 14 angebunden, so dass die aktive Heizoberfläche vergrößert wird.
  • Gemäß der Ausführungsform von 2 sind die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung 36 durch ein auf dem Außenumfangsbereich 16 des Heizelements 14 vorgesehenes Außengewinde 22 gebildet, das aufgeprägt oder geschnitten sein kann. Bei dieser Ausführungsform ergibt sich ein optimaler Wirkungsgrad, da die Außenfläche des Heizelements 14 und somit die für die Wärmeübertragung wirksame Oberfläche besonders groß ist. Bei dieser Ausführungsform bildet der Boden der Gewindenut den Außenumfangsbereich 16 des Heizelements 14, während der Gewindesteg die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung 36 darstellt. Vorzugsweise steht der Gewindesteg unter Abdichtung mit dem Innenumfangsbereich 18 des Brennstoffleitungsabschnitts 12 in Verbindung.
  • Bei der in 3 dargestellten Ausführungsform sind die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung 36 durch ein auf dem Innenumfangsbereich 18 des Brennstoffsleitungsabschnitts 12 vorgesehenes Innengewinde 24 gebildet. In diesem Fall bildet der Boden der Gewindenut den Innenumfangsbereich 18 des Brennstoffleitungsabschnitts 12, und der Gewindesteg stellt die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung 36 dar. Der Gewindesteg steht dabei vorzugsweise unter Abdichtung mit dem Außenumfangsbereich 16 des Heizelements 14 in Verbindung.
  • Gemäß der Ausführungsform von 4 sind die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung 36 durch eine doppelt gewickelte Spiralfeder 26 gebildet, so dass sich zwei parallele spiralförmige Strömungskanäle ergeben. Durch den Einsatz von zwei oder mehr vorzugsweise parallelen Strömungs kanälen kann der Strömungswiderstand in vorteilhafter Weise gesenkt werden. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Brennstoff längs der Vorwärmerachse ein- und ausgeleitet wird.
  • Bei der Ausführungsform gemäß 5 sind die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung 36 ebenfalls durch eine in diesem Fall kurze Spiralfeder 28 gebildet. Dabei zeigt 5 eine bevorzugte Anordnung einer Auslassöffnung 50 im Bereich des Endes des durch die Feder 28 gebildeten Strömungskanals. Durch eine derartige Auslassöffnung 50 werden Totvolumen und die damit verbundenen, bereits erläuterten Nachteile minimiert. 5 ist ebenfalls zu entnehmen, dass der Außenumfang des Brennstoffleitungsabschnitts 12 größer als der Außenumfang von anderen Brennstoffleitungsabschnitten 46 ist.
  • Bei der in 6 dargestellten Ausführungsform sind die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung 36 ebenfalls durch eine Spiralfeder gebildet, die in diesem Fall mit dem Bezugszeichen 30 versehen ist. 6 ist eine besonders bevorzugte Anordnung der Einlassöffnung 48 zu entnehmen. Die Einlassöffnung 48 ist dabei im Bereich des Anfangs des durch die Feder 30 gebildeten Strömungskanals angeordnet, um eingangsseitig nachteilige Totvolumen zu vermeiden. Weiterhin ist 6 zu entnehmen, dass auch die Brennstoffzuführleitung 44 einen geringeren Querschnitt als der Brennstoffleitungsabschnitt 12 aufweist.
  • Bei der Ausführungsform gemäß 7 bildet wieder eine Spiralfeder 32 die Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung 36, wobei der Brennstoff in diesem Fall in axialer Richtung zugeführt wird, wodurch sich eine sehr gute Anströmung des Ringspalts 38 ergibt.
  • Bei der in 8 dargestellten Ausführungsform ist der Außenumfangsbereich 16 des Heizelements 14 durch eine Hülse 52 gebildet, das heißt der Brennstoff kommt nicht direkt mit dem eigentlichen Heizelement 14 in Kontakt. Dabei ist die Wandstärke der Hülse 52 so niedrig gehalten, dass die Wärmekapazität der Hülse 52 kleiner als die Wärmekapazität des im Vorwärmer befindlichen Brennstoffs ist. Als Mittel zur Umlenkung der Brennstoffströmung 36 dient auch in diesem Fall eine Spiralfeder, die mit 34 bezeichnet ist.
  • 9 zeigt eine stark vereinfachte schematische Darstellung eines Heizgeräts 100, das eine Brennkammer 110 aufweist. Der Brennkammer 110 wird über eine hier nicht näher interessierende Düsenanordnung 112 flüssiger Brennstoff zugeführt. Der flüssige Brennstoff gelangt über einen Brennstoffleitungsabschnitt 44 zu einer Vorrichtung 10 zur Vorwärmung des flüssigen Brennstoffs. Die Vorrichtung 10 kann irgendeiner der vorstehen erläuterten Ausführungsformen entsprechen. Der vorgewärmte Brennstoff gelangt über einen Brennstoffleitungsabschnitt 46 zu der Düsenanordnung 112. Insgesamt führt die Vorwärmung des Brennstoffs dazu, dass dieser leichter verdampft werden kann, was das Brennverhalten positiv beeinflusst.
  • Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
  • 10
    Vorrichtung zur Vorwärmung von Brennstoff
    12
    Brennstoffleitungsabschnitt
    14
    Heizelement
    16
    Außenumfangsbereich
    18
    Innenumfangsbereich
    20
    Spiralfeder
    22
    Außengewinde
    24
    Innengewinde
    26
    doppelt gewickelte Spiralfeder
    28
    Spiralfeder
    30
    Spiralfeder
    32
    Spiralfeder
    34
    Spiralfeder
    36
    Brennstoffströmung
    38
    Ringspalt
    40
    Strömungskanal
    42
    Strömungskanal
    44
    Brennstoffzuführleitung
    46
    anderer Brennstoffleitungsabschnitt
    48
    Einlassöffnung
    50
    Auslassöffnung
    52
    Hülse
    54
    Anschlussleitungen
    100
    Heizgerät
    110
    Brennkammer
    112
    Düsenanordnung

Claims (10)

  1. Vorrichtung (10) zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff, insbesondere flüssigem Brennstoff für ein Heizgerät (100), mit einem Brennstoffleitungsabschnitt (12) und einem in dem Brennstoffleitungsabschnitt (12) angeordneten elektrischen Heizelement (14), wobei zwischen einem Außenumfangsbereich (16) des Heizelements (14) und einem Innenumfangsbereich (18) des Brennstoffleitungsabschnitts (12) Mittel (20-34) zur Umlenkung einer Brennstoffströmung (36) vorgesehen sind, und wobei die Mittel (20-34) zur Umlenkung der Brennstoffströmung (36) eine im Wesentlichen spiralförmige Umlenkung von Brennstoff um die Brennstoffleitungsabschnittslängsachse herum bewirken können, und wobei die Mittel (20; 26-34) zur Umlenkung der Brennstoffströmung (36) zumindest eine in einem zwischen dem Außenumfangsbereich (16) des Heizelements (14) und dem Innenumfangsbereich (18) des Brennstoffleitungsabschnitts (12) gebildeten Ringspalt (38) angeordnete Spiralfeder (20; 26-34) umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralfeder (20; 26-34) zumindest abschnittsweise mit einem Außenumfangsbereich (18) des Heizelements (14) und/oder einem Innumfangsbereich (18) des Brennstoffleitungsabschnitts (12) verbunden ist.
  2. Vorrichtung (10) zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff, insbesondere flüssigem Brennstoff für ein Heizgerät (100), mit einem Brennstoffleitungsabschnitt (12) und einem in dem Brennstoffleitungsabschnitt (12) angeordneten elektrischen Heizelement (14), wobei zwischen einem Außenumfangsbereich (16) des Heizelements (14) und einem Innenumfangsbereich (18) des Brennstoffleitungsabschnitts (12) Mittel (20-34) zur Umlenkung einer Brennstoffströmung (36) vorgesehen sind, und wobei die Mittel (20-34) zur Umlenkung der Brennstoffströmung (36) eine im Wesentlichen spiralförmige Umlenkung von Brennstoff um die Brennstoffleitungsabschnittslängsachse herum bewirken können, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (22) zur Umlenkung der Brennstoffströmung (36) zumindest ein auf dem Außenumfangsbereich (16) des Heizelements (14) vorgesehenes Außengewinde (22) umfassen.
  3. Vorrichtung (10) zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff, insbesondere flüssigem Brennstoff für ein Heizgerät (100), mit einem Brennstoffleitungsabschnitt (12) und einem in dem Brennstoffleitungsabschnitt (12) angeordneten elektrischen Heizelement (14), wobei zwischen einem Außenumfangsbereich (16) des Heizelements (14) und einem Innenumfangsbereich (18) des Brennstoffleitungsabschnitts (12) Mittel (20-34) zur Umlenkung einer Brennstoffströmung (36) vorgesehen sind, und wobei die Mittel (20-34) zur Umlenkung der Brennstoffströmung (36) eine im Wesentlichen spiralförmige Umlenkung von Brennstoff um die Brennstoffleitungsabschnittslängsachse herum bewirken können, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (24) zur Umlenkung der Brennstoffströmung (36) zumindest ein auf dem Innenumfangsbereich (18) des Brennstoffleitungsabschnitts (12) vorgesehenes Innengewinde (24) umfassen.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (26) zur Umlenkung der Brennstoffströmung (36) zwei oder mehr voneinander getrennte Strömungskanäle (40, 42) bilden.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei der zwei oder mehr voneinander getrennten Strömungskanäle (40, 42) im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoffleitungsabschnitt (12) einen größeren Außenumfang als andere Brennstoffleitungsabschnitte (44, 46) aufweist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Einlassöffnung (48) aufweist, die im Bereich des Anfangs zumindest eines durch die Mittel (20-34) zur Umlenkung der Brennstoffströmung (36) gebildeten Kanals angeordnet ist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Auslassöffnung (50) aufweist, die im Bereich des Endes zumindest eines durch die Mittel (20-34) zur Umlenkung der Brennstoffströmung (36) gebildeten Kanals angeordnet ist.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenumfangsbereich (16) des Heizelements (14) zumindest abschnittsweise durch eine Hülse (52) gebildet ist.
  10. Heizgerät (100), insbesondere Kraftfahrzeugzusatzheizgerät und/oder Kraftfahrzeugstandheizgerät, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Vorrichtung (10) zur Vorwärmung von flüssigem Brennstoff nach einem der vorhergehenden Ansprüche aufweist.
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