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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und System zur Übertragung
eines Bearbeitungsprogramms, welches eine oder mehrere basierend
auf Bearbeitungsprogrammen gesteuerte NC-Werkzeugmaschinen, eine Übertragungseinrichtung
zum Übertragen
der Bearbeitungsprogramme und eine Endeinrichtung zum Ausgeben von
Anforderungen zum Übertragen
der Bearbeitungsprogramme aufweist, wobei die NC-Werkzeugmaschinen,
die Übertragungseinrichtung
und die Endeinrichtung über
eine elektrische Kommunikationsleitung wechselseitig verbunden sind
und das Verfahren und System zur Übertragung eines Bearbeitungsprogramms
zum Übertragen
der Bearbeitungsprogramme von der Übertragungseinrichtung zu den NC-Werkzeugmaschinen über die
elektrische Kommunikationsleitung gemäß der Anforderung von der Endeinrichtung
vorgesehen sind.
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Beschreibung
des Stands der Technik
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Eine
NC-Werkzeugmaschine weist eine Hauptspindeleinrichtung, einen Zuführvorrichtungsabschnitt,
etc. und zudem einen Abschnitt einer Einrichtung zur Durchführung einer
Bearbeitung zum Bearbeiten eines Werkstücks in eine erwünschte Form,
eine Steuereinrichtung zum Steuern des Abschnitts der Einrichtung
zur Durchführung
der Bearbeitung basierend auf einem Bearbeitungsprogramm oder ähnlichem,
welches erzeugt wurde, um den Anforderungen für das oben erwähnte Werkstück gerecht
zu werden, und ein an der Steuereinrichtung angeschlossenes Bedienungspult
auf.
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Das
oben beschriebene Bearbeitungsprogramm wurde durch einen über dieses
Programm gut informierten Programmierer unter Verwendung einer Programmiervorrichtung
erzeugt. Herkömmlicherweise
wird das erzeugte Bearbeitungsprogramm in der Steuereinrichtung
der NC-Werkzeugmaschine gespeichert, wie unten beschrieben wird
(japanische Offenlegungsschrift Nr. Hei 11-296217).
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Mit
anderen Worten sind die Programmiervorrichtung und die Steuereinrichtung
der NC-Werkzeugmaschine über
ein Netzwerk wechselseitig verbunden, wie z.B, ein LAN. Das in der
Programmiervorrichtung erzeugte Bearbeitungsprogramm wird von der
Programmiervorrichtung zur Steuereinrichtung über das Netzwerk übertragen
und in der Steuereinrichtung durch eine Betätigung vom Bedienungspult der
NC-Werkzeugmaschine gespeichert.
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Genauer
wird zunächst,
da verschiedene Bearbeitungsprogramme, welche verschiedenen Arten
von Werkstücken
entsprechen, in der Programmiervorrichtung gespeichert sind, die
Liste der Programmnummern der in der Programmiervorrichtung gespeicherten
Bearbeitungsprogramme auf dem Bildschirm des Bedienungspults angezeigt.
Wenn bei Bedarf dann eine erwünschte
Programmnummer aus den angezeigten Programmnummern durch die Bedienperson über das
Bedienungspult ausgewählt
wird, wird das der ausgewählten
Programmnummer entsprechende Bearbeitungsprogramm von der Programmiervorrichtung
zur Steuereinrichtung über
das Netzwerk übertragen
und in der Steuereinrichtung gespeichert.
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Folglich
wird eine Vielzahl von Bearbeitungsprogrammen, welche auf diese
Weise von der Programmiervorrichtung übertragen wurden, in der Steuereinrichtung
gespeichert. Beim Bearbeiten eines Werkstücks wählt eine Bedienperson das dem
Werkstück
entsprechende Bearbeitungsprogramm aus einer Vielzahl von Bearbeitungsprogrammen
aus und startet das Bearbeitungsprogramm, wodurch das Werkstück in eine
erwünschte
Form bearbeitet wird.
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Wenn
das Bearbeitungsprogramm jedoch von der Programmiervorrichtung zur
Steuereinrichtung übertragen
wird, wie oben beschrieben wurde, ist die durch die Bedienperson
durchgeführte
Betätigung,
d.h. die Auswahl und Bestimmung der erwünschten Programmnummer aus
der Liste der Programmnummern der in der Programmiervorrichtung gespeicherten
Bearbeitungsprogramme nicht wirksam und es kann ein falsches Bearbeitungsprogramm,
welches nicht dem zu bearbeitenden Werkstück entspricht, infolge des
Fehlers der Bedienperson ausgewählt,
bestimmt und zur Steuereinrichtung übertragen werden. Diese Probleme
werden durch das herkömmliche
Verfahren und System verursacht.
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Wenn
die Bedienperson das falsche Bearbeitungsprogramm, welches nicht
dem Werkstück entspricht,
zum Bearbeiten des Werkstücks
startet ohne den Fehler zu bemerken, findet eine unangebrachte Bearbeitung
statt oder es kann ein schwerer Unfall verursacht werden, wie z.B.
eine Kollision zwischen dem Werkzeug und dem Werkstück.
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Außerdem muss
gegebenenfalls eine Verwaltung ausgeführt werden, ob jedes der Vielzahl
an Bearbeitungsprogrammen, welche in der Steuereinrichtung gespeichert
sind, das Neueste ist, d.h. ob das entsprechende in der Programmiervorrichtung gespeicherte
Bearbeitungsprogramm verändert
und aufbereitet wurde, und es ist gegebenenfalls auch erforderlich
zu wissen, welches Bearbeitungsprogramm welchem Werkstück entspricht.
Diese Probleme werden auch durch das herkömmliche Verfahren und System
verursacht.
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In
Anbetracht der oben erwähnten
Umstände soll
die vorliegende Erfindung ein Verfahren und System zur Übertragung
eines Bearbeitungsprogramms liefern, welches fähig ist ein richtiges Bearbeitungsprogramm
zu übertragen,
welches der durch die NC-Werkzeugmaschine durch eine einfache Betätigung auszuführenden
Bearbeitung entspricht, und auch zum Vereinfachen der Verwaltung
des Bearbeitungsprogramms fähig
ist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung zum Erfüllen
der oben erwähnten
Aufgabe betrifft ein Verfahren zur Übertragung eines Bearbeitungsprogramms
für ein System,
welches eine oder mehrere NC-Werkzeugmaschinen mit einem Abschnitt
der Einrichtung zur Durchführung
der Bearbeitung zum Bearbeiten eines Werkstücks in eine erwünschte Form
und einer Steuereinrichtung zum Steuern des Abschnitts der Einrichtung
zur Durchführung
der Bearbeitung basierend auf einem Bearbeitungsprogramm, eine Übertragungseinrichtung
zum Übertragen
des Bearbeitungsprogramms und eine Endeinrichtung zum Anfordern
der Übertragung
des Bearbeitungsprogramms aufweist, wobei die NC-Werkzeugmaschinen,
die Übertragungseinrichtung
und die Endeinrichtung über
eine elektrische Kommunikationsleitung wechselseitig verbunden sind
und das Bearbeitungsprogramm von der Übertragungseinrichtung zu jeder
NC-Werkzeugmaschine über
die elektrische Kommunikationsleitung gemäß der Anforderung von der Endeinrichtung übertragen
wird, wobei das Verfahren Folgendes aufweist:
einen Schritt
zum Anbringen einer Kennungsinformation des zum Bearbeiten verwendeten
Bearbeitungsprogramms an einem Medium, auf welchem eine Information
erfasst ist, welche die durch die NC-Werkzeugmaschine auszuführende Bearbeitung
betrifft,
einen Schritt zum Lesen einer am Medium angebrachten
Programmkennungsinformation unter Verwendung der Endeinrichtung,
Eingeben der Kennungsinformation der NC-Werkzeugmaschine zum Ausführen der
auf dem Medium aufgezeichneten Bearbeitung in die Endeinrichtung
und Übertragen
der Programmkennungsinformation und der Maschinenkennungsinformation
von der Endeinrichtung zur Übertragungseinrichtung über die
elektrische Kommunikationsleitung,
einen Schritt zum Übertragen
des der Programmkennungsinformation entsprechenden Bearbeitungsprogramms
von der Übertragungseinrichtung
zur der Maschinenkennungsinformation entsprechenden NC-Werkzeugmaschine über die
elektrische Kommunikationsleitung basierend auf der Programmkennungsinformation
und der Maschinenkennungsinformation, welche vom Endgerät übertragen
wurden, und
einen Schritt zum Speichern des von der Übertragungseinrichtung übertragenen
Bearbeitungsprogramms in der Steuereinrichtung der NC-Werkzeugmaschine.
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Das
oben erwähnte
Verfahren zur Übertragung
eines Bearbeitungsprogramms kann durch das unten beschriebene System
zur Übertragung
eines Bearbeitungsprogramms erfolgreich ausgeführt werden.
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Mit
anderen Worten weist dieses System zur Übertragung eines Bearbeitungsprogramms
eine oder mehrere NC-Werkzeugmaschinen
mit einem Abschnitt der Einrichtung zur Durchführung der Bearbeitung zum Bearbeiten
eines Werkstücks
in eine erwünschte
Form und einer Steuereinrich tung zum Steuern des Abschnitts der
Einrichtung zur Durchführung
der Bearbeitung basierend auf einem Bearbeitungsprogramm, eine Übertragungseinrichtung
zum Übertragen
des Bearbeitungsprogramms und eine Endeinrichtung zum Anfordern
der Übertragung
des Bearbeitungsprogramms auf, wobei die NC-Werkzeugmaschinen, die Übertragungseinrichtung
und die Endeinrichtung über
eine elektrische Kommunikationsleitung wechselseitig verbunden sind
und das Bearbeitungsprogramm von der Übertragungseinrichtung zu jeder
NC-Werkzeugmaschine über
die elektrische Kommunikationsleitung gemäß der Anforderung von der Endeinrichtung übertragen
wird, wobei
die Endeinrichtung Folgendes aufweist: einen Leseabschnitt
zum Lesen der Kennungsinformation des zur Bearbeitung verwendeten
Bearbeitungsprogramms, wobei die Kennungsinformation an einem Medium
angebracht ist, auf welchem die Information erfasst ist, welche
die durch die NC-Werkzeugmaschine zu verrichtende Bearbeitung betrifft,
einen Eingabeabschnitt zum Eingeben der Kennungsinformation der
NC-Werkzeugmaschine zum Ausführen der
auf dem Medium aufgezeichneten Bearbeitung und einen Übertragungssteuerabschnitt
zum Übertragen
der durch den Leseabschnitt gelesenen Programmkennungsinformation
und der vom Eingabeabschnitt eingegebenen Maschinenkennungsinformation
zur Übertragungseinrichtung über die
elektrische Kommunikationsleitung,
die Übertragungseinrichtung einen
Programmspeicherabschnitt zum Speichern des Bearbeitungsprogramms
und einen Übertragungs-/Empfangssteuerabschnitt
zum Empfangen der von der Endeinrichtung übertragenen Programmkennungsinformation und
Maschinenkennungsinformation, Lesen des Bearbeitungsprogramms, welches
der empfangenen Programmken nungsinformation vom Speicherabschnitt
entspricht, und Übertragen
des der empfangenen Programmkennungsinformation entsprechenden,
ausgelesenen Bearbeitungsprogramms zur NC-Werkzeugmaschine über die
elektrische Kommunikationsleitung aufweist, und
die Steuereinrichtung
der NC-Werkzeugmaschine einen Programmspeicherabschnitt zum Speichern
des Bearbeitungsprogramms und einen Empfangssteuerabschnitt zum
Empfangen des von der Übertragungseinrichtung übertragenen
Bearbeitungsprogramms und Speichern des empfangenen Bearbeitungsprogramms
im Programmspeicherabschnitt aufweist.
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Mit
diesen Erfindungen wird die Information, welche die durch die NC-Werkzeugmaschine
zu verrichtende Bearbeitung betrifft, auf einem Medium aufgezeichnet
und die Kennungsinformation des zur Bearbeitung zu verwendenden
Bearbeitungsprogramms am Medium angebracht.
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Das
Medium beinhaltet beispielsweise ein Papiermedium, wie z.B. einen
Produktionsanweisungsbogen, welcher basierend auf einem im Voraus bestimmten
Produktionsplan erstellt wurde und ein durch die NC-Werkzeugmaschine
zu bearbeitendes Werkstück,
den Bearbeitungsplan desselben, die Anzahl an zu bearbeitenden Werkstücken, etc.
beschreibt, und einen Bearbeitungszeichnungsbogen, welcher die bearbeitete
Form des Werkstücks
zeigt, und ein maschinenlesbares Aufzeichnungsmedium, wie z.B. eine
Karte, ein Schild und eine Schicht, welche mit einem IC-Chip ausgestattet
sind, und eine Magnetkarte. Das Medium ist jedoch nicht darauf beschränkt.
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Beim
Anbringen der Kennungsinformation des Bearbeitungsprogramms an einem
Papiermedium, kann ein Etikett, wel ches die Kennungsinformation
anzeigt, am Papiermedium angebracht oder befestigt werden, die Kennungsinformation
direkt auf dem Papiermedium angezeigt oder ein maschinenlesbares
Aufzeichnungsmedium, auf welchem die Kennungsinformation gespeichert
ist, am Papiermedium angebracht werden. Außerdem kann die Kennungsinformation
des Bearbeitungsprogramms an das maschinenlesbare Aufzeichnungsmedium
ohne Verwendung des Papiermediums durch das Speichern der Kennungsinformation
des Bearbeitungsprogramms zusammen mit Daten, welche die Anweisungsinhalte
des Produktionsanweisungsbogens, die Bearbeitungszeichnung, etc.
betreffen, auf dem maschinenlesbaren Aufzeichnungsmedium angebracht
werden.
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Dann
führt die
Bedienperson an der Produktionsstätte die Bearbeitung gemäß der auf
dem Medium aufgezeichneten Information aus. Bei der Bearbeitung
wird zunächst
eine Übertragungsanforderung
für das
zur Bearbeitung verwendete Bearbeitungsprogramm von der Endeinrichtung
an die Übertragungseinrichtung
durch die Bedienperson ausgegeben.
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Genauer
lässt die
Bedienperson den Leseabschnitt der Endeinrichtung die am Medium
angebrachte Programmkennungsinformation lesen und gibt die auf dem
Medium aufgezeichnete Kennungsinformation der NC-Werkzeugmaschine
zum Ausführen
der Bearbeitung vom Eingabeabschnitt der Endeinrichtung in die Endeinrichtung
ein.
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Dann
wird die durch den Leseabschnitt gelesene Programmkennungsinformation
und die vom Eingabeabschnitt eingegebene Maschinenkennungsinformation über die
elektrische Kommunikationsleitung durch den Übertragungssteuerungsabschnitt
der Endeinrichtung zur Übertragungseinrichtung übertragen.
Auf diese Weise wird die Übertragungsanforde rung
für das
Bearbeitungsprogramm an die Übertragungseinrichtung
ausgegeben.
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Die
Programmkennungsinformation und die Maschinenkennungsinformation,
welche von der Endeinrichtung übertragen
wurden, werden durch den Übertragungs-/Empfangssteuerabschnitt
der Übertragungseinrichtung
empfangen und das der empfangenen Programmkennungsinformation entsprechende
Bearbeitungsprogramm wird durch den Übertragungs-/Empfangssteuerabschnitt
aus dem Programmspeicherabschnitt gelesen. Dann wird das ausgelesene
Bearbeitungsprogramm über
die elektrische Kommunikationsleitung zur der empfangenen Maschinenkennungsinformation
entsprechenden NC-Werkzeugmaschine übertragen.
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Das
von der Übertragungseinrichtung übertragene
Bearbeitungsprogramm wird durch den Empfangssteuerabschnitt der
Steuereinrichtung der NC-Werkzeugmaschine empfangen und das empfangene
Bearbeitungsprogramm wird durch den Empfangssteuerabschnitt im Programmspeicherabschnitt
gespeichert.
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Dann
startet die Bedienperson das, wie oben beschrieben, im Programmspeicherabschnitt
der Steuereinrichtung gespeicherte Bearbeitungsprogramm, wodurch
die auf dem Medium aufgezeichnete Bearbeitung durch die NC-Werkzeugmaschine ausgeführt werden
kann.
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Die
Programmkennungsinformation beinhaltet die Programmnummer oder den
Programmnamen, welcher für
jedes Bearbeitungsprogramm eingestellt wurde, die Zeichnungsnummer
der Bearbeitungszeichnung, welche die bearbeitet Form des zu bearbeitenden
Werkstücks
durch das Ablaufen des Bearbeitungsprogramms zeigt, etc. Zudem beinhaltet die
Maschi nenkennungsinformation die Maschinennummer oder ähnliches,
welche für
jede NC-Werkzeugmaschine eingestellt wurde. Die Information ist jedoch
nicht darauf beschränkt.
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Nach
dem Verfahren und System zur Übertragung
eines Bearbeitungsprogramms nach der vorliegenden Erfindung wird
also die Kennungsinformation des Bearbeitungsprogramms, welches
zur durch die NC-Werkzeugmaschine zu verrichtende Bearbeitung verwendet
wird, am Medium angebracht, auf welchem die die Bearbeitung betreffende
Information erfasst ist, und die am Medium angebrachte Programmkennungsinformation
durch die Endeinrichtung gelesen, wodurch das Bearbeitungsprogramm bestimmt
wird, welches zur Übertragung
angefordert wird. Daher kann die Notwendigkeit des Eingabevorgangs
durch die Bedienperson beseitigt werden und das richtige Bearbeitungsprogramm,
welches der Bearbeitung in der NC-Werkzeugmaschine entspricht, durch
eine einfache Betätigung
von der Übertragungseinrichtung
zur NC-Werkzeugmaschine übertragen
werden.
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Jedes
Mal wenn die Bearbeitung gemäß der auf
dem Medium aufgezeichneten Information ausgeführt wird, sollte die Bedienperson
außerdem
nur eine Betätigung
durchführen,
so dass das Bearbeitungsprogramm wie oben beschrieben wurde von
der Übertragungseinrichtung
zur NC-Werkzeugmaschine übertragen
wird. Also ist es nicht notwendig gegebenenfalls eine Verwaltung
auszuführen,
ob das im Programmspeicherabschnitt der NC-Werkzeugmaschine gespeicherte
Bearbeitungsprogramm das Neueste ist, d.h., ob das entsprechende
Bearbeitungsprogramm verändert
und aufbereitet wurde, welches im Programmspeicherabschnitt der Übertragungseinrichtung
gespeichert ist. Die Verwaltung kann folglich ausgelassen werden.
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Zudem
sollte nur das Bearbeitungsprogramm im Programmspeicherabschnitt
der NC-Werkzeugmaschine gespeichert werden, welches der derzeit
ausgeführten
Bearbeitung entspricht. Im Gegensatz zum Speichern einer Vielzahl von
Bearbeitungsprogrammen ist es also nicht erforderlich gegebenenfalls
zu wissen, welches Bearbeitungsprogramm welchem Werkstück entspricht.
Darüber
hinaus ist es möglich
das Starten eines falschen Bearbeitungsprogramms zu verhindern,
welches nicht der erwünschten
Bearbeitung entspricht.
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Außerdem sollte
der die Bearbeitungsprogramme erzeugende Programmierer nur die Bearbeitungsprogramme
verwalten, welche im Programmspeicherabschnitt der Übertragungseinrichtung
gespeichert sind. Eine Verwaltung des im Programmspeicherabschnitt
der NC-Werkzeugmaschine gespeicherten Bearbeitungsprogramms ist
sogar dann nicht erforderlich, wenn das entsprechende Bearbeitungsprogramm
verändert
und aufbereitet wurde, welches im Programmspeicherabschnitt der Übertragungseinrichtung
gespeichert ist. Die Verwaltung des Bearbeitungsprogramms wird folglich
effektiv durchgeführt.
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Die
Kennungsinformation der NC-Werkzeugmaschine kann an der NC-Werkzeugmaschine
angebracht sein und durch den Leseabschnitt der Endeinrichtung gelesen
werden. Mit dieser Konfiguration kann die NC-Werkzeugmaschine, d.h.
die Zieladresse des Bearbeitungsprogramms bestimmt werden, indem
die Endeinrichtung zum Lesen der Kennungsinformation der NC-Werkzeugmaschine
veranlasst wird. Also kann die Notwendigkeit der Eingabebetätigung durch
die Bedienperson beseitigt werden und das Bearbeitungsprogramm von
der Übertragungseinrichtung
zur NC-Werkzeugmaschine durch ei ne noch einfachere Betätigung übertragen
werden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine veranschaulichende Ansicht, welche die skizzierte Konfiguration
eines Systems zur Übertragung
eines Bearbeitungsprogramms nach einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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2 ist
ein Blockdiagramm, welches die skizzierte Konfiguration einer NC-Werkzeugmaschine
nach dieser Ausführungsform
zeigt;
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3 ist
ein Blockdiagramm, welches die skizzierte Konfiguration einer Programmiervorrichtung
nach dieser Ausführungsform
zeigt;
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4 ist
eine veranschaulichende Ansicht, welche ein Beispiel einer Datentabelle
zeigt, welche in einem Zielspeicherabschnitt nach dieser Ausführungsform
gespeichert werden soll;
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5 ist
ein Blockdiagramm, welches die skizzierte Konfiguration einer Endeinrichtung
nach dieser Ausführungsform
zeigt;
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6 ist
eine veranschaulichende Ansicht, welche ein an einer NC-Werkzeugmaschine
anzubringendes Etikett zeigt; und
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7 ist
eine veranschaulichende Ansicht, welche ein an einer Bearbeitungszeichnung
anzubringendes Etikett zeigt.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORM
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
nach der vorliegenden Er findung wird unten basierend auf den beiliegenden
Zeichnungen erklärt
werden. 1 ist eine veranschaulichende
Ansicht, welche die skizzierte Konfiguration eines Systems zur Übertragung eines
Bearbeitungsprogramms nach einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt. Zudem ist 2 ein Blockdiagramm,
welches die skizzierte Konfiguration einer NC-Werkzeugmaschine nach dieser
Ausführungsform
zeigt, 3 ein Blockdiagramm, welches die skizzierte Konfiguration
einer Programmiervorrichtung nach dieser Ausführungsform zeigt, und 4 eine
veranschaulichende Ansicht, welche ein Beispiel einer Datentabelle
zeigt, welche in einem Zielspeicherabschnitt nach dieser Ausführungsform
gespeichert werden soll. Zudem ist 5 ein Blockdiagramm,
welches die skizzierte Konfiguration einer Endeinrichtung nach dieser
Ausführungsform
zeigt.
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Wie
in 1 gezeigt, weist ein System 1 zur Übertragung
eines Bearbeitungsprogramms nach dieser Ausführungsform eine Vielzahl von
NC-Werkzeugmaschinen 10, welche an einer Produktionsstätte installiert
sind und basierend auf den Bearbeitungsprogrammen gesteuert werden,
eine Programmiervorrichtung 20 zum Erzeugen von Bearbeitungsprogrammen
und eine Endeinrichtung 40 zum Ausgeben der Anforderungen
zur Übertragung
des Bearbeitungsprogramms an die Programmiervorrichtung 20 auf,
so dass die Bearbeitungsprogramme von der Programmiervorrichtung 20 zu
den NC-Werkzeugmaschinen 10 übertragen werden. Die NC-Werkzeugmaschinen 10,
die Programmiervorrichtung 20 und die Endeinrichtung 40 sind über ein
Netzwerk 2 wechselseitig verbunden, wie z.B. ein LAN.
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Wie
in den 1 und 2 gezeigt, weist die NC-Werkzeugmaschine 10 einen
Abschnitt 11 der Einrichtung zur Durchführung der Bearbeitung mit einer
Hauptspindeleinrichtung, einem Zuführvorrichtungsabschnitt, etc.
zum Bearbeiten eines Werkstücks
in eine erwünschte
Form und eine Steuereinrichtung 12 zum Steuern des Abschnitts 11 der
Einrichtung zur Durchführung
der Bearbeitung auf.
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Die
Steuereinrichtung 12 weist einen Empfangssteuerabschnitt 13,
einen Programmspeicherabschnitt 14, einen Abschnitt 15 zum
Steuern des Bearbeitungsvorgangs, eine Kommunikationsschnittstelle 16,
eine Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle 17, etc.
auf. Die Steuereinrichtung 12 ist über die Kommunikationsschnittstelle 16 am
oben erwähnten Netzwerk 2 angeschlossen
und über
die Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle 17 auch
am Abschnitt 11 der Einrichtung zur Durchführung der
Bearbeitung angeschlossen.
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Der
Empfangssteuerabschnitt 13 empfängt ein Bearbeitungsprogramm,
welches von der Programmiervorrichtung 20 über das
Netzwerk 2 und die Kommunikationsschnittstelle 16 übertragen
wurde, und speichert das empfangene Bearbeitungsprogramm im Programmspeicherabschnitt 14.
Der Abschnitt 15 zum Steuern des Bearbeitungsvorgangs steuert
den Abschnitt 11 der Einrichtung zur Durchführung der
Bearbeitung basierend auf dem Bearbeitungsprogramm, welches, wie
oben beschrieben wurde, im Programmspeicherabschnitt 14 gespeichert
ist.
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Außerdem ist
eine Maschinennummer für jede
NC-Werkzeugmaschine 10 zur
Identifikation eingestellt. Wie in 6 gezeigt,
wird bei Bedarf im Voraus ein Etikett 18 erstellt, welches
die Maschinennummer und einen Maschinenkennungscode (Strichcode
oder zweidimensionalen Code) anzeigt, welcher durch das Codieren
der Maschinennummer erhalten wurde, und an der NC-Werkzeugmaschine 10 angebracht.
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Wie
in den 1 und 3 gezeigt, weist die Programmiervorrichtung 20 einen
Programmerzeugungsabschnitt 21, einen Programmspeicherabschnitt 22,
einen Etiketterstellungsabschnitt 23, einen Übertragungs-/Empfangssteuerabschnitt 24,
einen Zielspeicherabschnitt 25, eine Kommunikationsschnittstelle 26,
eine Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle 27, eine Eingabeeinrichtung 28,
ein Display 29, eine Druckeinrichtung 30, etc.
auf. Die Eingabeeinrichtung 28, das Display 29,
die Druckeinrichtung 30, etc. sind an der Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle 27 angeschlossen.
Die Programmiervorrichtung 20 ist über die Kommunikationsschnittstelle 26 am
Netzwerk 2 angeschlossen.
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Basierend
auf Daten, welche die Form eines Werkstücks nach der Bearbeitung, die
Form des Werkstücks
vor der Bearbeitung, das Material des Werkstücks, den Werkzeugtyp, das Material
des Werkzeugs, die Bearbeitungsbedingungen, etc. betreffen und bei
Bedarf von der Eingabeeinrichtung 28 gemäß den auf
dem Display 29 angezeigten Anweisungen eingegeben werden,
erzeugt der Programmerzeugungsabschnitt 21 auf interaktive
oder automatische Weise ein Bearbeitungsprogramm. Der Programmspeicherabschnitt 22 speichert
eine Vielzahl von Bearbeitungsprogrammen, welche, wie oben beschrieben
wurde, durch den Programmerzeugungsabschnitt 21 erzeugt
wurden.
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Gemäß dem Bearbeitungsprogramm
wird die Zeichnungsnummer einer Bearbeitungszeichnung zur Identifikation
eingestellt, welche die bearbeitete Form eines durch das Ablaufen
des Bearbeitungsprogramms zu bearbeitenden Werkstücks zeigt.
Das Bearbeitungsprogramm wird gemäß dieser Zeichnungsnummer verwaltet.
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Für ein Bearbeitungsprogramm,
welches bei Bedarf durch die Eingabe von der Eingabeeinrichtung 28 unter
den im Programmspeicherabschnitt 22 gespeicherten Bearbeitungsprogrammen
ausgewählt
wurde, erstellt der Etiketterstellungsabschnitt 23 ein
Etikett 31, welches die Zeichnungsnummer desselben und
einen durch das Codieren der Zeichnungsnummer erhaltenen Kennungscode
der Zeichnungsnummer (Strichcode oder zweidimensionaler Code) anzeigt,
wie in 7 gezeigt. Das erstellte Etikett 31 wird
von der Druckeinrichtung 30 ausgegeben.
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Das
durch den Etiketterstellungsabschnitt 23 erstellte und,
wie oben beschrieben wurde, von der Druckvorrichtung 30 ausgegebene
Etikett 31 wird an einer Bearbeitungszeichnung 32 angebracht,
welche beispielsweise die bearbeitete Form und ähnliches des Werkstücks zeigt.
Der Kennungscode der Zeichnungsnummer kann direkt auf die Bearbeitungszeichnung 32 gedruckt
werden.
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Im
Zielspeicherabschnitt 25, werden Maschinennummerdaten,
welche bei Bedarf von der Eingabeeinrichtung 28 eingegeben
werden, und Zieladressdaten, welche für alle NC-Werkzeugmaschinen 10 im Voraus
eingestellt wurden, wechselseitig in Verbindung gebracht und als
Datentabelle gespeichert, wie in 4 gezeigt.
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Der Übertragungs-/Empfangssteuerabschnitt 24 ist
ein Verarbeitungsabschnitt zum Übertragen
eines Bearbeitungsprogramms zur NC-Werkzeugmaschine 10 gemäß einer
Anforderung zur Übertragung
von der Endeinrichtung 40. Der Übertragungs-/Empfangssteuerabschnitt 24 empfängt die Maschinennummerdaten
und die Zeichnungsnummerdaten, welche von der Endeinrichtung 40 übertragen
wurden und beginnt dann mit der Übertragungsverarbeitung,
wie später
beschrieben wird.
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Mit
anderen Worten bezieht sich die Übertragungs-/Empfangssteuereinheit 24 nach
dem Empfangen der von der Endeinrichtung 40 über das
Netzwerk 2 und die Kommunikationsschnittstelle 26 übertragenen
Maschinennummerdaten und Zeichnungsnummerdaten zunächst auf
die Daten, welche im Zielspeicherabschnitt 25 basierend
auf den empfangenen Maschinennummerdaten gespeichert sind, und liest
dann die den Maschinennummerdaten entsprechenden Zieladressdaten
und auch das den Zeichnungsnummerdaten entsprechende Bearbeitungsprogramm
basierend auf den empfangenen Zeichnungsnummerdaten aus dem Programmspeicherabschnitt 22.
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Basierend
auf den oben erwähnten
Zieladressdaten überträgt der Übertragungs-/Empfangssteuerabschnitt 24 dann
das ausgelesene Bearbeitungsprogramm über die Kommunikationsschnittstelle 26 und
das Netzwerk 2 zur entsprechenden NC-Werkzeugmaschine 10.
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Wie
in den 1 und 5 gezeigt, weist die Endeinrichtung 40 einen
Lesesteuerabschnitt 41, einen Datenspeicherabschnitt 42,
einen Displaysteuerabschnitt 43, einen Übertragungssteuerabschnitt 44,
eine Kommunikationsschnittstelle 45, eine Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle 46,
eine Eingabeeinrichtung 47, ein Display 48, eine
Leseeinrichtung 49, etc. auf. Die Eingabeeinrichtung 47,
das Display 48, die Leseeinrichtung 49, etc. sind
an der Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle 46 angeschlossen.
Die Endeinrichtung 40 ist über die Kommunikationsschnittstelle 45 am
Netzwerk 2 angeschlossen.
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Die
Endeinrichtung 40 ist zum drahtlosen Anschluss am Netzwerk 2 vorgesehen.
Also wird bei Bedarf eine Anschlusseinrichtung 3 zum Ausführen der Übertragung
und des Empfangs von Daten zwischen dem Netzwerk 2 und
der Endeinrichtung 40 am Netzwerk 2 angeschlossen.
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Der
Lesesteuerabschnitt 41 liest den auf dem Etikett 18 der
NC-Werkzeugmaschine 10 angezeigten Maschinenkennungscode
und den auf dem Etikett 31 der Bearbeitungszeichnung 32 angezeigten
Kennungscode der Zeichnungsnummer über die Leseeinrichtung 49.
Dann speichert der Lesesteuerabschnitt 41 die ausgelesenen
Daten (Maschinennummerdaten und Zeichnungsnummerdaten) im Datenspeicherabschnitt 42.
Der Lesesteuerabschnitt 41 und die Leseeinrichtung 49 entsprechen
dem Leseabschnitt.
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Der
Displaysteuerabschnitt 43 zeigt die im Datenspeicherabschnitt 42 gespeicherten
Maschinennummerdaten, Zeichnungsnummerdaten, etc. auf dem Display 48 an.
Nach dem Empfangen eines Übertragungssignals,
welches von der Eingabeeinrichtung 47 eingegeben wurde
und anzeigt, dass die Datenübertragung
zur Programmiervorrichtung 20 ermöglicht ist, überträgt der Übertragungssteuerabschnitt 44 die
im Datenspeicherabschnitt 42 gespeicherten Maschinennummerdaten
und Zeichnungsnummerdaten zur Programmiervorrichtung 20 über die
Kommunikationsschnittstelle 45, die Verbindungseinrichtung 3 und
das Netzwerk 2.
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Beim
System 1 zur Übertragung
eines Bearbeitungsprogramms dieser Ausführungsform, welches wie oben
beschrieben konfiguriert ist, wird zunächst beim Bearbeiten des in
der Bearbeitungszeichnung 32 gezeigten Werkstücks eine Übertragungsanforderung
für das
zum Bearbeiten des Werkstücks
verwendete Bearbeitungsprogramm von der Endeinrichtung 40 an
die Programmiervorrichtung 20 durch eine Bedienperson an
der Produktionsstätte ausgegeben.
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Genauer
lässt die
Bedienperson erst den Lesesteuerabschnitt 41 und die Leseeinrichtung 49 der Endeinrichtung 40 den
Kennungscode der Zeichnungsnummer, welcher auf dem Etikett 31 der
Bearbeitungszeichnung 32 angezeigt ist, und auch den Maschinenkennungscode
lesen, welcher auf dem Etikett 18 der Werkzeugmaschine 10 angezeigt
ist und zum Bearbeiten des in der Bearbeitungszeichnung 32 gezeigten
Werkstücks
verwendet wird. Die Maschinennummerdaten und die Zeichnungsnummerdaten,
welche durch den Lesesteuerabschnitt 41 und die Leseeinrichtung 49 gelesen
werden, werden im Datenspeicherabschnitt 42 gespeichert
und auf dem Display 28 durch den Displaysteuerabschnitt 43 angezeigt.
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Nach
dem Bestätigen
der Maschinennummerdaten und der Zeichnungsnummerdaten, welche auf
dem Display 48 angezeigt sind, gibt die Bedienperson ein Übertragungssignal
von der Eingabeeinrichtung 47 ein. Wenn dieses Signal durch
den Übertragungssteuerabschnitt 44 empfangen
wird, werden die Maschinennummerdaten und Zeichnungsnummerdaten,
welche im Datenspeicherabschnitt 42 gespeichert sind, durch
die Übertragungssteuereinrichtung 44 zur
Programmiervorrichtung 20 über die Kommunikationsschnittstelle 45,
die Anschlusseinrichtung 3 und das Netzwerk 2 übertragen.
Auf diese Weise wird die Übertragungsanforderung
für das
Bearbeitungsprogramm an die Programmiervorrichtung 20 ausgegeben.
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Wenn
die von der Endeinrichtung 40 übertragenen Maschinennummerdaten
und Zeichnungsnummerdaten durch den Übertragungs-/Empfangssteuerabschnitt 24 der
Programmier vorrichtung 20 über das Netzwerk 2 und
die Kommunikationsschnittstelle 26 empfangen werden, wird
zuerst auf die im Zielspeicherabschnitt 25 gespeicherten
Daten basierend auf den empfangenen Maschinennummerdaten Bezug genommen,
die den Maschinennummerdaten entsprechenden Zieladressdaten gelesen
und das den Zeichnungsnummerdaten entsprechende Bearbeitungsprogramm
aus dem Programmspeicherabschnitt 22 basierend auf den
empfangenen Zeichnungsnummerdaten durch den Übertragungs-/Empfangsabschnitt 24 gelesen.
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Dann
wird das ausgelesene Bearbeitungsprogramm durch den Übertragungs-/Empfangssteuerabschnitt 24 basierend
auf den ausgelesenen Zieladressdaten zur den Zieladressdaten entsprechenden
NC-Werkzeugmaschine 10 über
die Kommunikationsschnittstelle 26 und das Netzwerk 2 übertragen.
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Eine
Vielzahl von Bearbeitungsprogrammen, welche im Voraus durch den
Programmerzeugungsabschnitt 21 erzeugt wurden, wird im
Programmspeicherabschnitt 22 gespeichert. Die Maschinennummerdaten
und die Zieladressdaten, welche für jede NC-Werkzeugmaschine 10 eingestellt
sind, werden im Voraus im Zielspeicherabschnitt 25 gespeichert, um
wechselseitig in Verbindung gebracht zu werden.
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Wenn
das von der Programmiervorrichtung 20 übertragene Bearbeitungsprogramm
durch den Empfangssteuerabschnitt 13 der NC-Werkzeugmaschine 10 über das
Netzwerk 2 und die Kommunikationsschnittstelle 16 empfangen
wird, wird das empfangene Bearbeitungsprogramm durch den Empfangssteuerabschnitt 13 im
Programmspeicherabschnitt 14 gespeichert.
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Dann
startet die Bedienperson das Bearbeitungsprogramm, welches wie oben
beschrieben im Programmspeicherabschnitt 14 der Steuereinrichtung 12 gespeichert
ist, wodurch das in der Bearbeitungszeichnung 32 gezeigte
Werkstück
durch die NC-Werkzeugmaschine 10 bearbeitet werden kann.
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Nach
dem System 1 zur Übertragung
eines Bearbeitungsprogramms nach dieser Ausführungsform, ist die Zeichnungsnummer
der das zu bearbeitende Werkstück
zeigenden Bearbeitungszeichnung 32 also codiert und direkt
auf die Maschinenzeichnung 32 gedruckt, oder die codierte
Zeichnungsnummer auf dem Etikett 31 angezeigt und das Etikett 31 an
der Bearbeitungszeichnung 32 angebracht. Der Kennungscode
der Zeichnungsnummer auf der Bearbeitungszeichnung 32 wird
durch die Endeinrichtung 40 gelesen, wodurch das zur Übertragung
angeforderte Bearbeitungsprogramm bestimmt wird. Außerdem ist
die Maschinennummer der NC-Werkzeugmaschine 10 codiert
und auf dem Etikett 18 angezeigt und das Etikett 18 an
der NC-Werkzeugmaschine 10 befestigt. Der Maschinenkennungscode auf
dem Etikett 18 dieser NC-Werkzeugmaschine 10 wird
durch die Endeinrichtung 40 gelesen, wodurch die Maschinennummer
der NC-Werkzeugmaschine 10,
d.h. die Zieladresse des Bearbeitungsprogramms bestimmt wird. Daher
kann die Notwendigkeit eines Eingabevorgangs durch die Bedienperson
beseitigt und das richtige Bearbeitungsprogramm, welches dem zu
bearbeitenden Werkstück
entspricht, durch eine einfache Betätigung von der Programmiervorrichtung 20 zur
NC-Werkzeugmaschine 10 übertragen
werden.
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Jedes
Mal wenn ein Werkstück
nach der Bearbeitungszeichnung 32 bearbeitet wird, sollte
die Bedienperson zudem nur eine Betätigung durchführen, so
dass das Bearbeitungsprogramm, wie oben beschrieben wurde, von der
Programmiervorrichtung 20 zur NC-Werkzeugmaschine 10 übertragen
wird. Also ist es nicht erforderlich gegebenen falls eine Verwaltung
auszuführen,
ob das im Programmspeicherabschnitt 14 der NC-Werkzeugmaschine 10 gespeicherte
Bearbeitungsprogramm das Neueste ist, d.h. ob das im Programmspeicherabschnitt 22 der
Programmiervorrichtung 20 gespeicherte entsprechende Bearbeitungsprogramm
verändert
und aufbereitet wurde. Die Verwaltung kann folglich ausgelassen werden.
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Zudem
sollte nur das Bearbeitungsprogramm, welches dem derzeit bearbeiteten
Werkstück entspricht,
im Programmspeicherabschnitt 14 der NC-Werkzeugmaschine 10 gespeichert
sein. Also ist es im Gegensatz zum Speichern einer Vielzahl von Bearbeitungsprogrammen
nicht erforderlich gegebenenfalls zu wissen, welches Bearbeitungsprogramm welchem
Werkstück
entspricht. Außerdem
ist es möglich
das Starten eines falschen Bearbeitungsprogramms zu verhindern,
welches nicht dem zu bearbeitenden Werkstück entspricht.
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Darüber hinaus
sollte der die Bearbeitungsprogramme erzeugende Programmierer nur
die im Programmspeicherabschnitt 22 der Programmiervorrichtung 20 gespeicherten
Bearbeitungsprogramme verwalten. Das im Programmspeicherabschnitt 14 der
NC-Werkzeugmaschine 10 gespeicherte Bearbeitungsprogramm
muss sogar dann nicht verwaltet werden, wenn das entsprechende Bearbeitungsprogramm
verändert
und aufbereitet wurde, welches im Programmspeicherabschnitt 22 der
Programmiervorrichtung 20 gespeichert ist. Die Verwaltung
des Bearbeitungsprogramms wird folglich effektiv durchgeführt.
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Eine
Ausführungsform
nach der vorliegenden Erfindung wurde oben beschrieben. Alle spezifischen
Ausführungsformen,
welche durch die vorliegende Erfindung geschaffen werden können, sind nicht
im Geringsten auf diese Ausführungsform
beschränkt.
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Die
oben erwähnte
Ausführungsform
weist eine Konfiguration auf, bei welcher die die Werkzeugmaschine 10 kennzeichnende
Maschinennummer codiert und auf dem Etikett 18 angezeigt
ist und das Etikett 18 an der NC-Werkzeugmaschine 10 angebracht
ist und der Maschinenkennungscode auf dem Etikett 18 der
NC-Werkzeugmaschine 10 durch die Endeinrichtung 40 gelesen
wird, wodurch die Maschinennummer der NC-Werkzeugmaschine 10,
d.h. die Zieladresse des Bearbeitungsprogramms bestimmt wird. Die
Konfiguration der Ausführungsform ist
jedoch nicht auf diese Konfiguration beschränkt, sondern die Ausführungsform
kann ohne das Anbringen dieser Art von Etikett 18 an die
Werkzeugmaschine 10 konfiguriert sein.
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In
diesem Fall ist die Endeinrichtung 40 derart vorgesehen,
dass Daten, welche die Maschinennummer der NC-Werkzeugmaschine 10 betreffen und
von der Eingabeeinrichtung 47 durch die Bedienperson eingegeben
werden, im Datenspeicherabschnitt 42 gespeichert werden.
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Außerdem ist
das Etikett 31 in der oben erwähnten Ausführungsform an der Bearbeitungszeichnung 32 angebracht.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt. Das
Etikett 31 kann an einem Produktionsanweisungsbogen angebracht
sein, welcher basierend auf einem im Voraus bestimmten Produktionsplan
erstellt wurde und ein durch die NC-Werkzeugmaschine 10 zu
bearbeitendes Werkstück 10,
dessen Bearbeitungsplan, die Anzahl der zu bearbeitenden Werkstücke, etc.
beschreibt.
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Zudem
wird in der oben erwähnten
Ausführungsform
die Zeichnungsnummer der Bearbeitungszeichnung 32 als Kennungsinformation
des Bearbeitungsprogramms verwendet. Die Kennungsinformation ist
jedoch nicht darauf beschränkt.
Die Programmnummer oder der Programmname, welche/r für jedes Bearbeitungsprogramm
eingestellt wird, kann auch verwendet werden.
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Darüber hinaus
weist die oben erwähnte Ausführungsform
eine Konfiguration auf, bei welcher das die Maschinennummer der
NC-Werkzeugmaschine 10 und den durch das Codieren der Maschinennummer
erhaltenen Maschinenkennungscode anzeigende Etikett 18 an
der NC-Werkzeugmaschine 10 und das die Zeichnungsnummer
der Bearbeitungszeichnung 32 und den durch das Codieren
der Zeichnungsnummer erhaltenen Kennungscode der Zeichnungsnummer
anzeigende Etikett 31 an der Bearbeitungszeichnung 32 angebracht
ist. Anstelle der oben erwähnten
Etiketten 18 und 31 kann jedoch auch der in einer
Karte, einem Schild oder einer Schicht enthaltene IC-Chip oder der
Magnetabschnitt einer Magnetkarte zum Speichern der Daten verwendet
werden, welche die Maschinennummer und die Zeichnungsnummer betreffen,
und die Karte, das Schild oder die Schicht an der NC-Werkzeugmaschine 10 und
der Bearbeitungszeichnung 32 angebracht werden. In diesem
Fall ist die oben erwähnte
Endeinrichtung 40 konfiguriert, um zum Lesen der Daten
fähig zu
sein, welche die im IC-Chip oder Magnetabschnitt der Magnetkarte
gespeicherte Maschinennummer und Zeichnungsnummer betreffen.
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Außerdem kann
anstelle der Bearbeitungszeichnung 32 und des Etiketts 31 der
in einer Karte, einem Schild oder einer Schicht enthaltende IC-Chip oder
der Magnetabschnitt einer Magnetkarte zum Speichern der Daten, welche
die das Bearbeitungsprogramm angebende Zeichnungsnummer betref fen, zusammen
mit die Anweisungen in der oben erwähnten Bearbeitungszeichnung 32 und
den oben erwähnten
Produktionsanweisungsbogen betreffenden Daten verwendet werden.
Die Information, welche die durch die NC-Werkzeugmaschine 10 auszuführende Bearbeitung
betrifft, kann bei Bedarf durch das Bestätigen der im IC-Chip oder im
Magnetabschnitt der Magnetkarte gespeicherten Daten erkannt werden
oder die Kennungsinformation des Bearbeitungsprogramms kann durch
das Lesen der Information durch die Endeinrichtung 40 erkannt
werden und dann kann eine Anforderung zur Übertragung des Bearbeitungsprogramms
an die Programmiervorrichtung 20 ausgegeben werden. Sogar
in diesem Fall ist die oben erwähnte
Endeinrichtung 40 konfiguriert, um zum Lesen der Daten
fähig zu
sein, welche die im IC-Chip oder Magnetabschnitt der Magnetkarte
gespeicherte Zeichnungsnummer betreffen.